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Punkt des Wassereinbruchs und Beben (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 01. Februar 2018, 11:09 (vor 1028 Tagen) @ Gärtner7083 mal gelesen
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 01. Februar 2018, 11:15

Hallo!

Dem Text läßt sich entnehmen, daß das Wasser über den regulären Tunnelausgang in die Röhre strömt:

"Die U-Bahn ist auf dem Weg nach oben (kurz hinter der Station „Rathaus“, vor der Station „Rödingsmarkt“) und Sie kann schon langsam das Tageslicht im vorderen Bereich des Tunnels sehen, da hört Sie eine Art sehr lauten Knall und sieht die entgegenkommende U-Bahn entgleist - mit Funken - auf der andern Spur schliddern. Von vorne kommt mit einem mal ein riesiger Wasserschwall durch die Röhre, der die U-Bahn stoppt und dann in der Röhre nach hinten zurück drückt."

Das Wasser wäre hier durch die Häuserschlucht kanalisiert und in den Tunnel gedrückt worden:

[image]

Das Wasser kann in der Schlucht durchaus höher gedrückt werden, als die Tsunamiwelle tatsächlich ist. Daher widerspricht dem meines Erachtens nicht Bandhus Aussage:
"Zu meinem Erstaunen bin ich in Hamburg. Ich hätte erwartet, daß es die Stadt nicht mehr gibt, aber ich komme aus einer Seitenstrasse zum Rathausplatz. [Also oberhalb des oberen linken Randes des Bildes] Die Alster ist so voller Trümmer, daß ich dachte, das sei fester Grund dort. Aber es sind Menschen unterwegs, wenige nur. Die meisten wirken benommen, verstört. Und es sind Jeeps unterwegs, eindeutig Militär. Hamburg hat’s geschafft, denke ich, das ist doch verrückt!"

Das Beben als Ausgangspunkt des Tsunamis ist wohl im Atlantik zu verorten. Dem entsprechend war es in Hamburg entweder nicht zu spüren oder fand Stunden vor Beginn der Schau statt.

Ein stärkeres Erdbeben widerspräche aber der Ausgelassenheit in der Schau. Die Leute strömen immer noch zum Volksfest.
Allerdings ist wohl das Volksfestgeschehen insgesamt als symbolisch zu interpretieren. Nach einem starken Beben bei intakter gesellschaftlicher Infrastruktur gäbe es Tsunamiwarnungen und Evakuierungsmaßnahmen.

Bei "Tsunami" lesen wir:
"Ich weiß irgendwoher, dass es eine große Flutwelle gibt, die Hamburg überspült hat und uns nur noch eine gute Stunde zum Packen bleibt."

Das heißt aber nicht, daß sie nicht vor Beginn der Schau schon zwei Stunden gepackt hätten. ;-)

Und bei Bandhu:
"Ich bin wieder in diesem Haus, meine Familie und einige dieser Fremden. Wir stehen um einen PC-Monitor herum. Da läuft eine Sendung, Strom ist da, aber nur Phasenweise, einer der Fremden sagt: ‚Jetzt ist es gut das Grohnde läuft, wenigstens Strom!‘ Der Mann auf dem Bildschirm erklärt, daß es für alle (er meint Wissenschaftler) nicht nachvollziehbar ist, welchen Verlauf die Welle genommen hätte."

Demnäch gäbe es noch (in Grenzen) Vorwarnungen und Institutionen, welche diese tätigen.

Die Symbolik ist wohl so zu deuten, daß das gewohnte gesellschaftliche Umfeld binnen kurzer Zeit durch Naturkatastrophen gestört wird. Das stellt sich in den Schauungen als "aus heiterem Himmel über Volksfeste hereinbrechend" dar. Daraus ließe sich schließen, daß der Zusammenbruch der Wirtschaft erst durch die Katastrophe ausgelöst wird.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“


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