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YouTube-Fund

Hexe in Vollzeit, Dienstag, 11.05.2021, 13:00 vor 6 Stunden, 44 Minuten

Ein YouTube-User schrieb folgenden Kommentar:

Ein spanischer kath. Priester (mit diskreter kleinen goldenen Bulgari-Uhr und vollbusigen Kolumbianerin als Begleitung, beide aus Madrid - der den Papst als Satanisten ansah) sagte mir vor einigen Monaten in Las Palmas, das mit aller Bestimmheit am Blutmond, 26.MAI, ein "thermonuklearer Krieg zw. Israel/Iran" ausbrechen würde. . Später gäbe es einen Überraschungsangriff Russlands. Auch würden "sie" grössere Länderein im Nord-Osten Brasiliens erwerben. Leider habe ich keinen Kontakt. "Schaun mer mal".

Ein Ereignis was Trauer nach sich zieht

Beatrice_ @, Mittwoch, 05.05.2021, 22:27 vor 6 Tagen

Desletzt eine, ich nenne es mal Eingebung:

Memento mori
23. Juni (Jahr wurde nicht genannt)
Black Box Pull
Eine Beerdigung ist zu sehen mit einer riesigen, schwarzen Wolke am Ende des Trauerzuges.

Ich soll die Menschen warnen und das weiter geben.
Black box pull beziehe ich auf einen Flugzeugabsturz.

Zwei Wochen vorweg eine Schauung:

Menschen in bunter, leichter Sommerkleidung rennen über die Straßen, es ist Auffuhr. Der Himmel ist dunkel und es liegt Trauer über der Stadt (welche Stadt war nicht erkennbar). Die Regierung trägt schwarz. Es ist wahrscheinlich Juni (stilles Wissen).
Ein Land, bei dem man dachte es wäre ein Freund, rüstet zum Krieg. Es tauchte ein Gesicht auf, was eine Ähnlichkeit mit Biden hat. Kann allerdings auch mein dazu denken sein. Bin mir da nicht sicher.
Es passieren Ereignisse, die zu weiterer Trauer führen. Junge Menschen gehen ans sterben. Die mittleren Alters überleben.

Traum

Beate @, Montag, 03.05.2021, 14:52 vor 8 Tagen

Hallo,

träume immer wieder von der Schweiz obwohl ich keinen Bezug zu diesen Land habe.
Träumte ich war dort auf einer Insel, und auf dieser Insel war ein Gebäude in die Luft gegangen.
Es waren dort Genossen und die sagten es ist ja schon vor kurzen etwas gemacht worden. Es sind Platten zusammen gestossen,
irgendetwas also eine Federung hat nicht funktioniert darum gab es keinen Notstrom so ähnlich in etwa. Die Insel auf jeden Fall war klein und künstlich angelegt. Hat mich sehr aufgeregt beim Aufwachen.

Die Eisenbahnbrücke

Lost Centuries, Samstag, 06.03.2021, 20:40 vor 66 Tagen

Der folgende, sehr persönliche Traum hat einen Vorfall zum Inhalt, der sich bei mir zuhause ereignet hat, und ich würde ihn bestimmt nicht mit anderen teilen, wenn er meiner Meinung nach nicht eine interessante Fragestellung aufwerfen würde hinsichtlich dessen, was wir LEBEN nennen und die Welt, in der unser Leben sich vollzieht.

Es ist Tag. Mein Bruder und ich laufen schweigend auf Bahngleisen entlang. Ab und zu kommt uns ein Zug entgegen. Wir hören den Zug schon von weitem, dann verlassen wir schnell die Schienen und drücken uns mit dem Rücken in eine hohe Thujahecke, die auf einer Seite der Bahnschienen wächst. Ist der Zug an uns vorbeigerauscht, setzen wir unseren Weg fort.

Auf einmal stoßen wir auf eine Eisenbahnbrücke. Sie sieht äußerst seltsam aus: die ersten zwanzig, dreißig Meter besteht sie nur aus Schienen mit Holzschwellen dazwischen, sonst nichts. Dann geht sie über in eine gewöhnliche Eisenbahnbrücke mit sicherem Geländer, an dem man sich festhalten kann, und einem schmalen, aber begehbaren Weg beiderseits der Schienen. Wo die Brücke beginnt, fällt ein steiniger, felsiger Hang mindestens mehrere hundert Meter steil nach unten. Am Grund des Tals kann man kaum mehr eine Straße erkennen, die unter der Brücke durchführt.

Mein Bruder und ich bleiben stehen und blicken auf die Brücke. Dann setze ich einen Fuß auf die Schiene und beginne, vorsichtig über die Gleise zu balancieren. Dabei verspüre ich keinerlei Angst, ganz im Gegenteil, mich durchflutet in diesem Moment geradezu eine Woge von Mut und Zuversicht. Ich weiß, dass ich es schaffen kann, über die Schienen zu balancieren, bis ich den sicheren Teil der Brücke erreicht habe. Wenn ich nach unten blicke, sehe ich den Abgrund unter mir, doch ich verspüre keine Angst.

Da ruft mein Bruder plötzlich aus: "Du bist verrückt, vollkommen verrückt. Ich werde doch nicht mein Leben riskieren. Wenn du das so machen möchtest, bitte schön." Er ist zornig und wütend. Ich drehe mich erstaunt um, weil die Reaktion meines Bruders für mich völlig überraschend kommt, und sehe, wie er beginnt, den steilen Abhang nach unten zu klettern. Dann wache ich auf, der Traum ist vorbei.

Ich verstehe mich sehr gut mit meinem Bruder, er kommt regelmäßig bei uns vorbei. Auch diesmal, einige Tage nach diesem seltsamen Traum, kommt er uns besuchen. Wir unterhalten uns über alles Mögliche, und es herrscht eine lockere Atmosphäre. Plötzlich kommt das Gespräch auch auf das Thema "Corona" und er erwähnt, dass er sich so bald wie möglich impfen lassen wolle. Da teile ich ihm mit, das ich nicht vorhabe, mich auf absehbare Zeit impfen zu lassen und dass ich ihm das auch empfehle (obwohl er wie ich zur Risikogruppe gehört). Auf einmal flippt mein Bruder plötzlich regelrecht aus, er verliert die Beherrschung und ruft laut: "Du bist verrückt, vollkommen verrückt. Ich werde doch nicht mein Leben riskieren. Wenn du das so machen möchtest, bitte schön." Er kann sich nur schwer wieder beruhigen, ein neues Gespräch kommt auch nicht mehr richtig in Gang, und kurze Zeit später geht er grusslos und lässt auch die folgenden Tage nichts von sich hören. Mich bedrückt die Angelegenheit sehr, da ich mich ja normalerweise sehr gut mit ihm verstehe. Erst eine Woche später kommt er wieder, ganz der alte, doch über Coronaimpfungen haben wir nicht mehr gesprochen.

Ein Film besteht aus zwei Komponenten: der Bilderfolge und der Tonspur. Man kann beides getrennt voneinander wahrnehmen, sich nur die Bilder anschauen, ohne Ton, oder umgekehrt, nur dem Ton lauschen. Doch nur beides zusammen ergibt einen Sinn, wenn sich Bild und Ton sinnvoll zum vollständigen Kinofilm ergänzen. Wenn ich nur die Tonspur habe, könnte ich eine eigene Bildspur darüberlegen, eine, die ich selbst angefertigt habe, und so versuchen, die Tonspur sinnvoll zu ergänzen. Natürlich würde das nicht funktionieren, es würde ein ganz anderer Kinofilm entstehen, einer, der mit dem Original nur die Tonspur gemeinsam hat, aber ein komplett anderes Geschehen zum Inhalt hätte.

Wenn nun das, was wir "Leben" nennen und die Welt, in der sich das vollzieht, nun ebenso aufgebaut sind? Aus zwei Komponenten: eine materielle, physisch wahrnehmbare. In ihr vollzieht sich das, was wir jeden Tag tun und machen. Und eine zweite Komponente, eine emotionale, immaterielle geistige Welt? Wenn also Leben nicht (nur) das ist, was wir tagtäglich tun, sondern (auch) das, was wir dabei empfinden und fühlen? Wenn Leben also auch Er-Leben bedeutet, überhaupt erst ausmacht. Und beide Komponenten GLEICHBERECHTIGT nebeneinanderstehen.

Und wenn ich nun in meinen Träumen, aus welchem Grund auch immer, nur in der Lage bin, jene zukünftige emotionale, immaterielle "Spur" wahrzunehmen? Und ich in meinen Träumen versuche, dieser Spur ein passendes bildhaftes Geschehen zur Seite zu stellen, um für mich Zukünftiges irgendwie "wahrnehmbar" oder "begreifbar" zu machen? Wie könnte man dann von solchen Träumen jene ursprüngliche Spur wieder rekonstruieren, also jener Teil, der nicht von mir stammt? Ist das überhaupt möglich? Und welche Informationen würde sie uns liefern? Also, je mehr ich darüber nachdenke, desto interessantere Fragen ergeben sich.

Laschet, der neue Superstar der Medien

Lost Centuries, Dienstag, 02.03.2021, 17:52 vor 70 Tagen

In meinen Träumen tauchten bisher keine Politiker auf, jedenfalls kann ich mich nicht an einen solchen erinnern. Dies ist der erste Traum, in dem klar und deutlich der Name eines Politikers genannt wurde, warum auch immer. Der Zusammenhang, in welchem dieser Name fiel, lässt mich noch heute schmunzeln. Es ist manchmal nicht einfach, Politiker zu sein, vor allem wenn man auf solche Bewunderer trifft wie die in meinem Traum.

Ich stehe in einem kleinen Zimmer, an dessen Wänden sich eine Menge undefinierbarer Elektronik befindet. Direkt vor mir steht eine Art Schaltpult mit vielen elektronischen Steuerelementen, Reglern, Schiebern und Drehknöpfen, darüber sind zahlreiche Bildschirme an der Wand angebracht, auf denen verschiedene Szenen zu sehen sind, an die ich mich nicht mehr genau erinnern kann. Auf jedem Bildschirm ist etwas anderes zu sehen, z.B. ein Mann, der gerade in ein Auto einsteigt. Es könnte sich um Überwachungskameras handeln. Auf dem Pult liegt das Photo einer älteren, gutaussehenden blondhaarigen Frau, von der ich im Traum weiß, dass es sich um eine Schauspielerin handelt. Vor dem Steuerpult sitzt in einem Bürostuhl eine Frau, die etwa 30 bis 40 Jahre alt ist und mit geschlossenen Augen vor sich hindöst. Ich schüttele sie sanft an der Schulter, bis sie aufwacht. Dann sage ich zu ihr, dass sie nicht schlafen soll, denn ihre Aufgabe sei es doch zu überwachen. Sie entschuldigt sich und meint, dass sie von der Frau auf dem Bild geträumt habe, von der sie ein großer Fan sei. Die Frau macht einen naiven und etwas einfältigen Eindruck auf mich, während sie zu mir spricht.

Ich drehe mich um und sehe durch die geöffnete Tür eine Person vorbeilaufen, die genauso aussieht wie die Frau auf dem Photo. Schnell gehe ich zur Tür und trete auf einen Gang. Der Gang ist eng und schmal und in Dunkelheit und Halbschatten getaucht, er endet in etwa 10 Meter Entfernung mit einer Glastüre, die nach draußen führt. Helles Tageslicht fällt durch die Tür in den Gang. Die Frau hat die Tür schon fast erreicht, als ich ihr zurufe, dass sie stehenbleiben soll, denn hier im Zimmer befinde sich eine große Bewunderin von ihr, die sie unbedingt kennenlernen möchte. Sie dreht sich um und kommt zurück. Sie sagt mir, sie bringe noch ein paar Verwandte und Freunde mit.

Ich trete wieder in den kleinen Raum ein, um ihr und ihrem Gefolge Platz zu machen. Und tatsächlich tritt sie zusammen mit einem Mann in den Raum ein. Der Mann ist etwas jünger und gutaussehend, Schauspieler wie die Frau auf dem Photo, die jetzt neben ihm steht. Als die Frau am Mischpult sich umdreht und die beiden Personen erblickt, springt sie plötzlich wie elektrisiert von ihrem Stuhl auf und rennt auf sie zu. Doch dann umarmt sie nicht die Schauspielerin, sondern ihren Kollegen, der neben ihr steht. Sie fällt ihm regelrecht um den Hals und drückt sich fest an ihn. Die Frau neben ihm beachtet sie gar nicht. Die Schauspielerin wirkt überrascht, auch der Schauspieler ist peinlich berührt ob der innigen Umarmung und wirkt etwas ratlos. Für mich ist es ebenfalls ein außerordentlich peinlicher Moment, denn damit hatte ja niemand gerechnet. Ging ich doch davon aus, dass die Bewunderung der Frau eigentlich der Schauspielerin gelten würde und nicht ihrem Kollegen, den sie jetzt umso heftiger umarmt.

Ich mustere den Schaupieler, dem jetzt auf einmal so viel Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Obwohl die Einfältige ihre Arme um seinen Hals geschlungen hat, kann ich doch den Namen auf dem Namensschild lesen, das er in Brusthöhe trägt: PLASSETT. Doch sie nennt immerzu seinen Namen und sagt dabei LASCHET. Ich wundere mich, warum der Name anders ausgesprochen wird, als man ihn schreibt. Dem Mann sind die innigen Umarmungen sichtlich unangenehm, doch die Frau vom Mischpult kümmert das nicht. Sie beteuert immer wieder, wie sehr sie ihn bewundere, was für ein Held er sei und sie selbst sein größter Fan. Schließlich ruft sie aus: "Laschet, ich will ein Kind von dir." Doch da schreite ich ein, fasse sie an der Schulter und versuche sie (vergeblich), von dem Schauspieler wegzuziehen. Dabei versuche ich sie mit den Worten zu beruhigen: "Nun ja, vorerst geben wir uns mal mit einem Autogramm zufrieden." Doch die Einfältige hört überhaupt nicht zu und beteuert weiter, dass sie sein größter Fan sei.

Ich wende mich von den beiden ab, um mich bei der Schauspielerin zu entschuldigen, die ich durch meine Bitte in solch eine missliche Lage gebracht hatte. Ich schaue mich um, doch sie ist weg. Ich trete in den Gang und sehe, wie die Schauspielerin gerade durch die Tür nach außen tritt, ohne sich noch einmal umzudrehen, und dann um die Ecke biegt, wo sie sich meinen Blicken entzieht.

Vom Niedergang der Kunst

Lost Centuries, Montag, 15.02.2021, 15:20 vor 85 Tagen

Eine Anmerkung im voraus: In meinem Traum taucht das spanische Adjektiv "virguero" auf. Ich habe fast ein ganzes Jahrzehnt in einem lateinamerikanischen Land gelebt, dort studiert und danach für eine staatliche Bildungseinrichtung gearbeitet. Spanisch wurde in dieser Zeit zu meiner zweiten "Muttersprache". Ich hatte jedoch niemals von diesem Begriff gehört oder gelesen. Im Traum ist er mir zum ersten mal in meinem Leben begegnet. Ich konnte nichts mit ihm anfangen, weder im Traum noch nach dem Aufwachen. Ein Blick ins Wörterbuch verriet mir dann, was er bedeutet: "toll", "klasse", "außergewöhnlich". Er ist umgangssprachlich. Witzigerweise ist der Begriff im Traum falsch geschrieben gewesen: "birguero". Wer die Sprache kennt, weiß, dass man in Spanisch "v" genauso ausspricht wie "b". Der Schreibfehler ist verzeihlich, das Wort wurde im Traum ja auch von einem kleinen Kind geschrieben. Vom Anfang des Traums habe ich nicht mehr so viel in Erinnerung, vom zweiten Teil dafür umso mehr.

Ich stehe am Rand eines grasbewachsenen Hügels, auf dessen Höhe sich ein Gebäude befindet, das fast genauso aussieht wie das "Haus der Wissenschaft" aus einem früheren Traum. Es ist jedoch ziemlich weit entfernt von meinem Standort. Ein sonniger, angenehmer Sommertag. Am Fuße des Hügels ist eine Straße. Entlang dieser Straße sind in Kopfhöhe Schnüre oder Seile an Masten aufgespannt, an denen zahllose bunte, fröhliche Kinderzeichnungen aufgehängt sind. Wie Wimpel flattern sie im warmen Sommerwind. Ich erinnere mich nicht mehr genau, bin mir aber ziemlich sicher, dass es sich um eine Art Wohltätigkeitsveranstaltung gehandelt hat. Die bunten Kinderzeichnungen werden zum Verkauf angeboten, das Geld kommt einem wohltätigen Zweck zugute. Doch niemand scheint sich für die Kinderzeichnungen zu interessieren, denn die Leute laufen einfach an ihnen vorbei, ohne sie zu beachten oder sie sich anzuschauen. Schließlich kommen nach einiger Zeit Männer in Arbeitsanzügen, reissen mit Gewalt die Zeichnungen herunter und stopfen sie achtlos in große blaue Müllsäcke.

Eine der Zeichnungen macht sich jedoch selbständig, wird vom Wind in die Höhe gewirbelt und bleibt schließlich vor meinem Füßen auf dem Boden liegen. Ich hebe sie auf und schaue sie mir an. Es ist ein etwa DIN A4 großes Blatt Papier. Die unteren zwei Ecken wurden umgeknickt und festgeklebt, so dass es wie ein Wimpel aussieht. Ein kleiner Junge hatte mit Kinderschrift "Los gatos birgueros" ("die tollen Katzen") daraufgeschrieben. Darunter ist eine unbeholfen wirkende, aber mit viel Liebe und kindlicher Hingabe angefertigte, bunte Zeichnung meiner Katzen. Die Zeichnung berührt mich zutiefst, bis ins Innerste meines Herzens. Ich halte sie eine Zeit lang in meinen Händen und schaue sie lange an.

Szenenwechsel. Ich befinde mich an einem Strand irgendwo in Spanien, in einem großen orangefarbenen Zelt, in dem sich mehrere lange Tische befinden. Auf dem sandigen Boden stehen Holzkisten. Mein Bruder öffnet sie und fördert ihren Inhalt ans Tageslicht. Es handelt sich um Kunstwerke. Vorsichtig, behutsam und voller Ehrfurcht stellt er ein Kunstwerk nach dem anderen auf die Tische. Doch was sind das nur für "Kunstwerke"! Ungläubig nehme ich eines in die Hand und starre es an. Das "Kunstwerk" besteht aus mehreren kleinen, fingerlangen Holzstückchen, die das Meer an den Strand gespült hatte. Das Holz war vom Wasser glattgerieben. Mit Draht waren die Holzstücke behelfsmäßig aneinander befestigt, an manchen Stellen waren kleine viereckige weiße Stofffetzen angebracht. Alle "Kunstwerke" auf den Tischen bestanden aus solchen wirren Konstruktionen. Ich denke nur: "Wer kauft so etwas? Und was sollen wir bloß dafür verlangen?"

Ratlos nehme ich einige dieser "Kunstwerke" in meine Hände und verlasse das Zelt. In einigen Metern Entfernung liegt ein alter Mann in Shorts auf einem Liegestuhl und döst im Schatten eines Sonnenschirms vor sich hin. Er hat kurze weiße Haare und einen weißen Stoppelbart. Neben ihm steht eine Flasche Wein im Sand. Ich gehe auf ihn zu und halte ihm seine "Kunstwerke" entgegen. Dann frage ich: "Meister, welchen Preis sollen wir für Eure Kunstwerke verlangen?" Doch der alte Mann schaut nicht einmal an, was ich ihm zeige, sondern dreht gelangweilt den Kopf zur Seite und blickt demonstrativ in eine andere Richtung. Mit einer verächtlichen Handbewegung in meine Richtung sagt er nur: "Das sind meine frühen Werke. Etwas Kohle ist das Maximum, mehr ist nicht drin."

Ich kehre mit den Installationen zuück zum Zelt und trete ein. Mein Bruder ist gerade an einem Waffeleisen damit beschäftigt, Waffeln zu backen. Sie haben die Form des chinesischen Yin-Yang-Symbols. Er will die Yin-Yang-Waffeln zusammen mit den Kunstwerken verkaufen, um mehr Geld in die Kasse fließen zu lassen, die neben dem Waffeleisen steht. Ich denke, dass das eine gute Idee ist. Dann teile ich ihm die schlechte Nachricht mit, dass wir wohl nicht viel Geld für die Kunstwerke verlangen können. Nach einigem Nachdenken sagt mein Bruder: "Die Werke TOTER Künstler sind wertvoller." Dann nimmt er einige Installationen und gruppiert sie geschickt um eine Todesanzeige des Künstlers, die er in die Mitte eines Tisches legt. "Es reicht schon, das GERÜCHT zu verbreiten, der Künstler sei gestorben", fügt er hinzu. Auf einmal überkommt mich eine Welle von Verachtung für den "Künstler" und ich denke, warum wir uns eigentlich nur mit dem Gerücht zufriedengeben sollen. Und ich verspüre plötzlich eine morbide Freude bei dem Gedanken, hinauszugehen und den alten Mann mit meinen eigenen Händen umzubringen. Doch dann wird mir klar, dass sich der Gang nach draußen nicht lohnt. Die Todesanzeige ist echt, der Künstler ist tot.

Das Haus der Wissenschaft

Lost Centuries, Montag, 15.02.2021, 15:13 vor 85 Tagen

Ich stehe auf einem Gelände mit Rasen und Steinen, die verteilt zwischen dem Gras liegen. Es ist mittag, die Sonne scheint leuchtend hell von einem strahlend blauen Himmel. Rechts von mir steht ein etwa zwei Meter hoher Zaun aus Metallgitter, dahinter eine Straße. Links von mir, in vielleicht zehn, zwanzig Meter Abstand, befindet sich ein modernes, flaches Gebäude mit großen Fenstern, durch die man ins Innere blicken kann. Ich sehe dort große, weite, modern ausgestattete Räume, in denen Menschen geschäftig hin- und herlaufen und ihrer Arbeit nachgehen. Die Räume sind hell erleuchtet, auch durch die weiten Fenster fällt viel Licht ins innere, so dass ich alles gut sehen kann. Obwohl es nirgendwo steht, weiß ich, dass es sich um eine wissenschaftliche Einrichtung handelt, eine Art "Haus der Wissenschaft".

In meiner rechten Hand halte ich einen Geologenhammer. Ich bin auf der Suche nach rotem Sandstein, aus irgendeinem Grund ist er mir sehr wichtig, es ist "mein" Sandstein, ich spüre, dass er eine große Bedeutung für mich hat. Ich will eine Probe des Gesteins nehmen, um sie mittels Isotopenanalyse auf ihr Alter hin zu untersuchen, daran erinnere ich mich noch sehr gut. Dabei spielt auch das Gebäude zu meiner Linken eine wichtige Rolle, denn dort soll die Untersuchung stattfinden.

Ich bücke mich und hebe einige Steine um mich herum auf. Sie sind aus Gneis, Quarz, Granit und anderen Materialien, doch keiner ist aus rotem Sandstein. Dann beginne ich langsam an dem Gebäude vorbeizulaufen. Doch so sehr ich mich auch umschaue, nirgendwo ist roter Sandstein. Plötzlich komme ich an eine Art Böschung oder Hang. Er ist nicht viel höher als ich. Es scheint, als ob hier Erdreich nach unten abgerutscht sei oder weggebaggert worden war. Jedenfalls wurde der Hang freigelegt und gibt den Blick frei auf das Gestein unter dem Erdreich. Ich bleibe stehen und schaue mir den Hang genauer an. Er besteht aus vielen unterschiedlichen unregelmäßig verlaufenden horizontalen Gesteinsschichten, manche sind dicker, andere ganz dünn, es gibt helle hohe Schichten und schmale schwarze. Jede Schicht beschreibt ein Erdzeitalter, eine geschichtliche Epoche, der Hang ist wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch. Ich blicke auf die vielen verschiedenen Schichten und staune über deren Vielfalt. Es gibt Schichten aus hellgrauem Granit, aus Bändergneis, manche sind schwarz wie Kohle, andere ganz hell, fast weiß, vielleicht Quarz. Nach unten hin scheinen die Schichten kein Ende zu nehmen. Doch so sehr ich auch suche, "meine" Schicht aus rotem Sandstein finde ich nicht.

Plötzlich entdecke ich sie. Es ist eine Schicht fast ganz oben, auffällig dunkelrot gefärbt, die einzige Schicht in dieser Farbe im ganzen Hang. An der Schicht entlang verläuft ein schmaler, deutlich erkennbarer gelber Signalstreifen, so als hätte jemand das Gestein mit einem Pinselstrich farbig markiert. Die rote Sandsteinschicht ist sehr dünn im Vergleich zu der Schicht unter ihr, vielleicht ein oder zwei cm hoch. Sie liegt direkt auf einer hohen, hellgrauen Gesteinsschicht aus hartem, festem Granit. Sie ist ein Vielfaches dicker als der rote Sandstein. Ich sehe die gelbe Linie und denke: Da sind wir, das ist "meine" Schicht. Über der roten Schicht sehe ich einen schwarzen Streifen, wie verbrannt. Er ist sehr unregelmäßig, seine Höhe ist nicht genau feststellbar. An manchen Stellen ist er breiter, an anderen Stellen dünner. Teilweise ist das schwarze Band noch von Erdreich bedeckt, darüber wächst dann Gras. Ich begreife, dass die Schichten über "meiner" Sandsteinschicht erst im Werden sind, sie formen sich gerade und sind noch nicht fertig ausgebildet, im Gegensatz zur roten Sandsteinschicht.

Jetzt möchte ich eine Gesteinsprobe entnehmen und lockere mit meinen Fingern vorsichtig einen Brocken dunkelroten Sandsteins aus dem Hang. Ein schmales, längliches Stück, das der Länge nach mit der gelben Linie bemalt ist, fällt mir in die Hand. Doch zu meiner Enttäuschung bricht das Gestein in zwei Hälften auseinander, sobald ich es berühre, es zerbröckelt und zerbröselt zu rotem Sand, ich spüre, wie er zwischen meinen Fingern langsam zu Boden rinnt. Vorsichtig lege ich das restliche Sandsteinstück wieder an seine Stelle im Hang zurück. Ich denke, dass ich mit diesem Gestein keine Untersuchung durchführen kann, das Gestein ist viel zu weich und zu schwach, es taugt nichts. Da ist nichts Dauerhaftes, nichts Beständiges oder Festes dabei. Die ganze Schicht ist aus diesem roten, bröckeligen Sandstein zusammengesetzt, überall sind Risse.

In diesem Augenblick wird es schlagartig dunkel um mich. Ich blicke zum Himmel und sehe einen tief dunkelroten Sonnenuntergang am Horizont, die Sonne ist schon fast verschwunden, der Himmel ist blutrot gefärbt. Dämmerung umgibt mich, es wird dunkel und ich kann kaum noch meine Umgebung wahrnehmen. Der Zaun zu meiner rechten ist weg und befindet sich jetzt plötzlich links von mir, zwischen mir und dem "Haus der Wissenschaft". Direkt neben mir befindet sich im Metallzaun eine große, mächtige Tür, doch sie ist verschlossen mit einem schweren Vorhängeschloss ohne Schlüssel. Auch das Gebäude selbst ist in tiefes Dunkel getaucht, nirgendwo brennt mehr Licht, niemand ist zu sehen. Es scheint jetzt menschenleer zu sein.

Im Dunkel der Abenddämmerung stolpere ich weiter, den Zaun entlang, auch wenn ich jetzt nicht mehr viel sehen kann. Unter einem Vorsprung, an einer geschützten Stelle, sehe ich im fahlen Licht der Dämmerung viele Steine auf dem Boden liegen, darunter auch einen faustgroßen Brocken roten Sandsteins, er ist der einzige. Ich bücke mich, nehme ihn in die Hand und schlage mit dem Hammer ein Stück von ihm ab. Das Bruchstück ist klein, vielleicht gerade daumennagelgroß, doch es fühlt sich hart und fest und spitz in meiner Hand an. Ich denke: So, jetzt habe ich doch noch eine Gesteinsprobe von "meinem" roten Sandstein gefunden. Auch wenn sie winzig ist, so kann ich sie dennoch mitnehmen und untersuchen.

Mit einem Schlag ist es wieder hell, die Sonne strahlt vom Himmel, es ist wieder Tag, auch der Zaun steht wieder an seiner ursprünglichen Stelle. Im Gebäude neben mir emsige Geschäftigkeit. Ich blinzle in die Sonne, dann drehe ich mich um. Ein junger Mann kommt mir entgegen. Als er mich erreicht, sage ich zu ihm, dass ich mir Sorgen gemacht habe, weil ich dachte, das Gebäude sei geschlossen worden. Doch er lacht nur, legt seinen Arm um meine Schultern, um mich zu beruhigen, und sagt dann, dass ich mir keine Sorgen machen müsse, denn in diesem Haus werde es immer Menschen geben. Auf einmal fühle ich mich unglaublich ruhig und zufrieden. Dieses Gefühl von Ruhe und Zuversicht, das ich bei seinen Worten verspürt hatte, hat mich dann nach dem Aufwachen noch durch den ganzen folgenden Tag getragen.

Erste Wachvision 1999

Thorsten @, Telfs | Österreich, Sonntag, 24.01.2021, 23:07 vor 107 Tagen

Meine Schauungen, oder wie man es nennen mag, gehen zurück bis in meine frühe Kindheit. Als erwähnenswert empfinde ich den Umstand, dass ich Schlafwandler war, und nicht selten auf einem Wohnzimmerteppich aufwachte oder aus dem Bett fiel.
Im Jahr 1999 hatte ich noch keinerlei Ahnung von Prophezeiungen oder solchen Menschen, die welche gehabt hätten.
Ich saß etwa im Sommer 1999 auf meiner Couch im Keller eines Einfamilienhauses in Nordrhein-Westfahlen. Es muss in etwa nach einem Arbeitstag gewesen sein, ich hatte noch meinen "Blaumann" an und meine Nase war an den Ölgeruch des Outfits schon gewöhnt.
Der folgende Ablauf ist für mich nicht zeitlich einzugrenzen, da ich als Betroffener nicht ermessen kann wie lange ich nun "Weg" war.
Ich erinnere mich, dass mein Zimmer, im Keller des Hauses mit den üblichen Nut-und Feder-Brettern verkleidet war. Diese waren, mit einer bräunlichen Lasur gestrichen.
Von einem Moment zum Anderen, wurden diese Bretter nun transparent. Es war plötzlich eine Landschaft zu erkennen, die aus weiten, lehmig braunen Ebenen zu bestehen schien.
Mit dem Auftreten des Phänomens, ging eine Stimme einher die etwas Sprach, und ich muss mich entschuldigen, ich weiß nicht mehr was genau es war.
In jedem Fall war es ein Bild der Verwüstung. Auf der gesehenen, hügeligen Ebene gingen Skelette umher. Sie reichten einander die Hände um sich aus ihren Versenkungen zu ziehen. Da war kein Leben mehr, nur eine bräunlich schlammige Gegend in der nichts war außer der Tod.
Da ich zu jener Zeit noch keinerlei Ahnung hatte von Schauungen, Prophezeiungen irgendwelcher Art, dachte ich, ich sei eventuell eingeschlafen.
Doch kam mir das unwahrscheinlich vor, weil ich vorgebeugt saß. Mit meinen Armen auf die Oberschenkel gestützt.
Ich konnte mir viele Jahre keinen Reim darauf machen, was in diesem Moment geschehen war. Erst viele Jahre später, und mit dem Wissen um gewisse Ereignisse, die in dieser Region noch bevorstehen, konnte ich die Sache als eine Wachvision verstehen.
Eine Arbeitskollegin erzählte mir von einem Film über den Seher Michelle de Notre Dame. Dieser hatte cinematisch Dargestellte Visionen von Geschehnissen in der Zukunft gehabt.
Meine folgenden Visionen, waren von da ein meist in Traumform und traten immer dann auf, wenn ich meinen Wohnort wechselte.

Strahlung

Bubo, Samstag, 16.01.2021, 12:32 vor 115 Tagen

13.01.2021

Traum:

Zum besseren Verständnis der folgenden Beschreibung, sollte sich der Leser die genannten Räumlichkeiten (Etage/Raum, das Zimmer/Abteil und die Kammer) in einer Grundrisszeichnung auf einem Blatt Papier vorstellen. Die Angaben Norden, Osten, Süden, Westen beziehen sich auf die Seiten der vorzustellenden Zeichnung, oben entspricht Norden.

Mein Hauptstandpunkt befindet sich im Süden, Blick aus einer Position leicht schräg oben (Decke) auf die Situation. Während des Traums wechseln Standpunkt und Blickrichtung mehrmals.

Ich blicke auf einen großen Raum, der Ähnlichkeit mit der Etage einer Tiefgarage aufweist, allerdings ohne Stützpfeiler oder sonstige zusätzliche bauliche Gegenstände, alles sieht kahl und nüchtern aus. Es herrschen keine guten Sichtverhältnisse. Infolge der schlechten Ausleuchtung wirkt alles einheitlich grau und dämmrig.

Innerhalb der Etage befindet sich ein Zimmer/Abteilung.
Den Raum/Etage als Quadrat aufgezeichnet und diesen wiederum auf vier Quadrate aufgeteilt, entspricht das Zimmer/Abteil dem unteren rechten Quadrat.

Nähere Beschreibung des Zimmers:
Alles massive Betonbauweise, Wandfarbe: helles Grau, keine Fenster, keine Inneneinrichtung, bis auf eine Kammer an der nördlichen Wand, die etwa 1/3 der Zimmergrundfläche einnimmt. Im Zimmer herrschen sehr gute Sichtverhältnisse, beste Ausleuchtung.
In das Zimmer/Abteilung gelangt man über eine Tür, die etwa in der Mitte der westlichen Wand eingebaut ist. Die Tür geht nach innen auf, Türanschlag links.

Zur Kammer führt ebenfalls eine Tür. Sie liegt an der Südwand der Kammer, fast ganz rechts am Berührungspunkt zur Ostwand des Zimmers. Diese Tür geht nach außen auf, Türanschlag rechts.
In dieses Zimmer kann ich von oben nicht sehen, „weiß“ aber, dass etwas, das ich als starke „Strahlung“ beschreiben will, darin gelagert wird.

Im Raum/Etage befinden sich mehrere Menschen. Es gibt zwei Gruppen (die sich allerdings durcheinander bewegen). Eine Gruppe wird durch zwei Personen (Führungsduo, eine Person sicher männlich) geführt. Die zweite Gruppe wird von einer Frau geleitet.

Die Führungspersonen der beiden Gruppen sind Gegner.
Das Führungsduo will der Frau Schaden zufügen.

Das Führungsduo betritt das Zimmer. Die beiden wissen, dass sie mit der nun folgenden Aktion sich selbst den gleichen Schaden zufügen, wie der Frau. Eine der beiden Personen geht zu der Kammer und öffnet deren Tür einen größeren Spalt weit, tritt aber nicht ein und stellt sich auch nicht in die Türöffnung, bleibt praktisch im Schutz des Türblatts. Folglich kann ich erkennen, dass im Raum grelle Helligkeit (am besten zu beschreiben als nicht endender Lichtblitz) herrscht. Am äußeren Rand des Lichts fließt ein leicht fluoreszierendes helles Grün ein.

Das Führungsduo hat das Zimmer verlassen. Die Frau befindet sich jetzt „allein“ im Zimmer, Standort in der linken unteren Hälfte. Sie „versenkt“ zwei Leichen in einer dort eingebauten Bodenluke und verschließt diese danach wieder.

In der letzten Szene sitzen das Führungsduo und die Frau an einem Tisch, Ort unbekannt, keinesfalls innerhalb der oben beschriebenen Räumlichkeiten. Es herrscht keine feindliche Stimmung. Der Frau werden einzeln einige Hefte übergeben. Die Hefte erinnern mich an Übungshefte aus dem Schulbetrieb oder Anweisungen in zusammengehefteter Version.

Der verlassene Zoo

Lost Centuries, Dienstag, 12.01.2021, 20:00 vor 119 Tagen

Ich befinde mich in einem Zoo irgendwo in den USA. Nichts in meinem Traum deutet konkret darauf hin, dass es sich um einen amerikanischen Zoo handelt, ich weiß es einfach. Ich stehe einer Frau gegenüber, von der ich weiß, dass es sich um die Direktorin des Zoos handelt. Sie steht mit verschränkten Armen vor mir, hat sich regelrecht so vor mir aufgebaut. An ihr Gesicht kann ich mich nicht mehr erinnern. Sie ist um einiges größer als ich und blickt kaltherzig von oben auf mich herab. Sie wirkt verbittert und uneinsichtig.

Ich sage ihr, dass der Zoo keine Besucher hat und dass es nötig sei, dass sie Geld investiere, um den Zoo zu modernisieren, denn alles sei veraltet. Als Beweis zeige ich ihr eine Art Kaninchenkäfig, der auf einem Tisch neben uns steht. Er ist aus Holz, wirkt aber sehr baufällig. In ihm befinden sich etwas Heu und kleine leuchtend grüne Insekten, die sich in seinem Inneren hin- und herbewegen. Ich zeige ihr die Vorderseite des Käfigs, dessen Gitterstäbe vollständig verrostet sind. Mit einem Finger schiebe ich die Vorderseite mühelos zur Seite, so dass ein Spalt zum Rahmen frei wird. Sofort beginnen die Insekten herauszukrabbeln und sich ihren Weg in die Freiheit zu suchen. Sie sehen aus wie Heuschrecken oder Grashüpfer.

Ich sage ihr: "Sehen Sie, der Käfig taugt nichts mehr. Das Gitter kann sie nicht mehr drinnen halten." Doch die Frau scheint sich gar nicht für mich und den Käfig zu interessieren. Teilnahmslos erwidert sie mir, dass alles in Ordnung sei, und dass der Zoo genügend Besucher habe. Es gebe keinen Grund, etwas zu ändern.

Wortlos drehe ich mich um und gehe langsam von der starrsinnigen Frau weg. Jetzt laufe ich durch den Zoo, auf einem breiten hellen Schotter- oder Kiesweg. Ich bin der einzige Besucher. Rechts und links von mir stehen Käfige. Aber es sind seltsame Käfige: sie sind so hoch wie ein Haus oder reichen noch höher in den Himmel. Sie sehen gewaltig aus, riesig. Doch die haushohen Gitterstäbe sind rostig. Die Bauten um die Gitterstäbe sind aus Stein und erinnern an die Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts in amerikanischen Großstädten: protzig, schwer und Reichtum und Macht repräsentierend. Doch alles wirkt heruntergekommen und vernachlässigt. An den Gitterstäben ranken bis fast ganz nach oben Unkraut und Schlingpflanzen, das massive Gemäuer hat Schäden. Alles ist überwuchert mit Pflanzen und Büschen.

Und dennoch wirkt der ganze Zoo leblos, geradezu ausgestorben. Nichts bewegt sich, überall herrscht Totenstille. Kein Tier ist zu hören. Sind da überhaupt noch Tiere? Wegen des Unkrauts kann ich nicht in die Käfige hineinschauen, die Blätter versperren den Blick nach Innen. Vegetieren sie nur noch dumpf vor sich hin? Oder sind sie bereits tot?

Über dem Zoo liegt eine merkwürdige bleierne Schwere. Der Himmel ist grau, das Licht diffus und wirft keine Schatten. Auch die Umgebung um mich herum wirkt trotz der überbordenden Pflanzenwelt seltsam farblos und kraftlos, die Farben wirken matt und dumpf auf mich.

Auf einmal stehe ich vor einem Wald. Er gehört noch zum Zoogelände, scheint aber etwas abgelegen zu sein. In den Wald führt ein kleiner Trampelpfad, auf dem ich weiter laufe. Er führt mich kreuz und quer zwischen die Bäume hindurch. Ständig biege ich ab, mal nach rechts, mal nach links. So laufe ich eine ganze Weile immer tiefer in den Wald, bis ich auf einmal zu einer Gruppe von Personen komme. Es handelt sich um junge, kräftige Männer, die alle auf Bänken an einem Tisch sitzen. Sie essen, trinken und unterhalten sich lebhaft. Ab und zu lachen sie laut. Ich kann jedoch nicht verstehen, worüber sie so angeregt sprechen. Sie tragen leuchtend bunte karierte Holzfällerhemden. Ich kann keine Gesichter erkennen, denn ein Teil der jungen Männer sitzt mit dem Rücken zu mir auf den Bänken, und die übrigen, die sich mir zugewandt hingesetzt haben, werden durch die anderen teilweise verdeckt.

Mein Blick fällt auf ein kleines schlichtes Holzhaus oder eine einfache Blockhütte, die die Männer zu bauen begonnen haben. Bisher haben sie jedoch nur das Fundament und einen Teil der Wände errichtet. Ich gehe zu der Hütte hin. Das Fundament besteht aus massiven, dicken schweren Holzbalken und Brettern. Sie sind roh bearbeitet und zurechtgehauen. Das Holz ist unbehandelt, ohne Farbe oder Lack, und hat seine natürliche helle Farbe. Trotz ihrer Einfachheit und Bescheidenheit wirken das Fundament und die bereits errichteten Wände unglaublich stabil. Ich fasse die Balken in der Wand an. Sie fühlen sich stark und massiv an, ihre Oberfläche ist rau und grob bearbeitet, das Holz ist frisch geschlagen. Alles wirkt fest und solide gebaut.

Die überspülte Brücke

Lost Centuries, Dienstag, 12.01.2021, 19:56 vor 119 Tagen

(Dieser Traum ist insofern bemerkenswert, weil ich ihn vor vielen Jahren träumte, zu einem Zeitpunkt, als wir noch kein schnurloses Telefon hatten. Wir hatten bis vor drei, vier Jahren noch ein altes Wählscheibentelefon aus den 80er Jahren in unserer Wohnung, von dem wir uns aus nostalgischen Gründen einfach nicht trennen konnten, bis die Telekom uns mitteilte, dass unser Telefonanschluss digitalisiert werden würde. Da mussten wir uns ein neues Gerät kaufen. Wer früher bei uns telefonieren wollte, musste direkt an der Wand stehen bleiben, wo auch der Telefonapparat befestigt war, der Bewegungsradius war durch das kurze, spiralförmige Verbindungskabel zwischen Hörer und Apparat sehr eingeschränkt. Jugendlichen mussten wir zuerst den Gebrauch der Wählscheibe erklären, wenn sie bei uns telefonieren wollten.)

Ich stehe im Wohnzimmer und telefoniere mit meiner Schwester. ich weiß nicht mehr, worüber wir uns unterhielten, aber auf einmal laufe ich mit dem Hörer in der Hand in das benachbarte Wohnzimmer. Während ich mich mit ihr weiter unterhalte, blicke ich nebenbei aus dem Fenster. Der Anblick, der sich mir bietet, trifft mich völlig unerwartet und erschreckt mich sehr. Ich erinnere mich noch, dass ich zu meiner Schwester sage: "Du wirst kaum glauben, was da draußen gerade passiert." Die Straße vor unserem Haus ist komplett überflutet, auch der Gewerbekanal, der hinter ihr parallel zu unserer Straße verläuft, ist unter braunen, schmutzigen Wassermassen verschwunden. Das Wasser muss rund einen Meter über der Straße stehen. Die Fussgängerbrücke, die über den Kanal auf die andere Seite führt, ist nicht mehr zu sehen. Stattdessen wölbt sich das heranströmende Wasser am Geländer zu einer Welle. Das erstaunlichste ist jedoch: Die Welle befindet sich auf der falschen Seite der Brücke, die Wasserfluten strömen in entgegengesetzter Richtung wie üblich, das Wasser fließt nicht ab, sondern kommt herangeflossen.

Die entsetzliche Sturmflut

Lost Centuries, Dienstag, 12.01.2021, 19:54 vor 119 Tagen

Ich befinde mich in einer Art Hubschrauber und blicke nach unten. Er fliegt in einem großen Bogen über eine Insel hinweg, oder zumindest das, was von ihr noch übrig ist. Ich sehe eine große flache Sandbank, die an manchen Stellen grünen Bewuchs aufweist, vielleicht Gras, inmitten des Wassers. Teilweise ist der bewachsene Bereich der Sandbank von flachem Meerwasser bedeckt. Ansonsten sind auf der Insel unter mir keine erkennbaren Erhebungen wie Bauwerke oder Bäume mehr zu erkennen. In einiger Entfernung sehe ich einen Küstenstreifen, ansonsten nur blaues Meer.

Ich weiß, dass es sich um die Insel Sylt handelt, denn ich höre die Stimmen anderer Personen (aus dem Radio? Mitinsassen?), die sich aufgeregt über eine Sturmflut unterhalten, die die Insel Sylt verwüstet hat. Auf einem kleinen Bildschirm (Laptop? Fernseher?) ist ein älteres Ehepaar zu sehen, das mit gebrochener Stimme erzählt, wie sie auf dieser Insel aufgewachsen sind. Ich nehme die beiden alten Leuten jedoch nur am Rande wahr, weil ich ständig aus dem Fenster nach unten blicke und mich auf das konzentriere, was ich da unten sehe. Ich verspüre kein Mitleid mit der Insel und ihren Bewohnern, eher Gleichgültigkeit. Mir geht der Gedanke durch den Kopf, dass da eh nur Reiche gelebt haben.

Plötzlich verstummen die beiden alten Personen, und es ist eine andere Stimme zu hören, sie klingt wie die emotionslose, sachliche Stimme eines Nachrichtensprechers. Die Regierung habe beschlossen, sagt sie, dass man die Insel vor zukünftigen Sturmfluten beschützen müsse. Dazu habe sie die Entscheidung getroffen, einen Damm aus Lehm zwischen Meer und Insel zu errichten. Tatsächlich taucht unter mir auf einmal ein gewaltiger gelb-ockerfarbener Lehmdamm aus dem Wasser auf, der sich, von der Küste kommend, schnurgerade vor der Insel ins Meer erstreckt. Er ragt etliche Meter über der Meeresoberfläche und trennt so Festland und Insel vom Meer ab.

Auf einmal verspüre ich Wut, und ich denke: Das ist die Insel der Reichen. Wieso sollen wir alle den Damm zahlen, der nur sie schützt? Den Damm sollen die Reichen gefälligst selbst zahlen. Ich bin sehr empört über den Damm, weil er nur die Reichen schützt, die übrige Bevölkerung jedoch keine Vorteile durch seinen Bau hat, und kann mich nicht beruhigen.

Der eindrücklichste Traum,...

Lost Centuries, Dienstag, 12.01.2021, 19:51 vor 119 Tagen

den ich je hatte, träumte ich vor einigen Jahren im Sommer. Wenn ich in die Küche in unserer Wohnung gehe und durch das Fenster schaue, sehe ich: den Apfelbaum in unserem Hof, das Haus auf der anderen Straßenseite, einen Damm, dahinter Oberleitungen einer Straßenbahn, Dächer von Fabrikhallen, in der Ferne einen Berg. Im Sommer höre ich morgens das Zwitschern der Vögel, das Rattern der Straßenbahn in der Ferne, gelegentlich ein vorbeifahrendes Auto. In jener Sommernacht träumte ich, dass ich an einem Morgen in die Küche gehe. Dort wirkt alles ganz normal, wie immer. Doch dann schaue ich zum Fenster hinaus. Mir bietet sich ein schier unfassbarer Anblick: alles ist weg, da ist nur noch Wasser. Eine endlose Wasserfläche umgibt mich, die sich bis zum Horizont erstreckt, in alle Richtungen. In der Ferne ragt aus dem Wasser der Berg, in der diesigen Luft nur schemenhaft zu erkennen. Das Wasser ist schmutzig-braun, voll kleiner Wellen, so als sei es gerade eben zur Ruhe gekommen, aber noch aufgewühlt. Außer dem Gluckern und Plätschern der Wellen höre ich nichts. Ich weiß nicht, wie lange ich im Traum aus dem Fenster starrte, weil ich einfach nicht glauben konnte, was ich da sah. Bis mir plötzlich klar wurde, dass das alles real und echt und Wirklichkeit ist. Und in diesem Moment bin ich dann aufgewacht.

Deutschland, zuvor

Lost Centuries, Donnerstag, 07.01.2021, 19:12 vor 124 Tagen

1. Die obszöne Prozession

Ich stehe auf einem Gelände, das nach vorne hin leicht abfällt. Es ist weder Tag noch Nacht, eher leicht dämmrig, so als ob der Tag allmählich zuende geht. Zuerst schaue ich nur den Boden um mich herum an, er ist mit grobem, dunklem Sand und Kies und kleinen Steinen bedeckt, es wächst nur spärliche Vegetation auf dem unfruchtbaren, kargen Untergrund, etwas Gras, einige verkümmerte, niedrige Büsche fast ohne Blätter. Vielleicht ist es Herbst. Alles wirkt öde und trist und sehr farblos und ohne Leben. Eine seltsame, bleierne Stille lastet über allem.

Ich hebe leicht meinen Kopf, so dass ich weiter in die Ferne schauen kann. jetzt sehe ich dass ich mich in einer Art Küstenlandschaft befinde: vielleicht ein Kilometer vor mir sehe ich ein Ufer und Wasser. Das Gelände fällt leicht nach vorne ab, bis es auf das Wasser trifft. Es gibt keinen Strand oder andersartigen Übergang, das öde und karge Gelände erstreckt sich gleichförmig direkt bis zum Wasser.

Vor dem Wasser, noch weit von mir entfernt, verläuft eine asphaltierte Straße. Sie verläuft nicht gerade, sondern macht Kurven und schlängelt sich auf merkwürdige Art durch die Landschaft. Auf dieser Straße fährt langsam, von rechts kommend und nach links fahrend, ein großer, langer Amischlitten ohne Dach. Er ist leuchtend rosafarben lackiert und hat einen großen Innenraum mit mehreren Sitzen. In dem Wagen befinden sich einige Gestalten, es sind Männer, die jedoch auf groteske Weise gekleidet sind: Sie tragen rosafarbene Frauenkleider, einige tragen knallig rosafarbene Röcke, seltsame bunte Hüte, einer hat eine überdimensionale rosarote Federboa um seinen Hals gewickelt, deren Ende er kokett in der Luft umherschwingt. Sie lachen laut und verhalten sich provozierend und aufreizend. Sie sitzen um eine große schwarze Urne herum. Der ganze Anblick wirkt unglaublich abstoßend auf mich, das Auto mit seinen Insassen widert mich einfach nur an und verursacht mir unbeschreiblichen Ekel.

Denn trotz des Lachens und des Verhaltens der Männer wirkt die Szene auf seltsame Art künstlich und seelenlos. Bei der Prozession handelt es sich nämlich nicht um den Ausdruck ungezügelter Lebensfreude, das Lachen und das aufreizende Verhalten der Männer wirken stattdessen aufgesetzt, gekünstelt, geradezu zynisch. Alles wirkt falsch und geheuchelt, alles nur Plastik und Lack und billige Fassade. Ich frage einen Mann, der neben mir steht, was die Leute im Auto da machen, und er antwortet mir, dass sie die Asche von Adolf Hitler anbeten (eine Anspielung auf meinen Lieblingsspruch: "Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche." Für mich persönlich steht die Person Adolf Hitlers für die Figur des großen Verführers, des Meisters von Schein und Fassade, hinter der sich nur innere geistige Leere verbirgt).

Um es noch einmal klarzustellen: Es ist nicht so, dass diese Szene auf mich abstoßend wirken würde, weil es sich vielleicht um Homosexuelle handeln könnte. Ich selbst habe in meinem Freundeskreis Homosexuelle, und ich habe überhaupt kein Problem mit deren sexueller Neigung, es sind ganz normale Menschen, und wenn man nicht wüsste, dass sie so gepolt sind, würde es ihnen auch niemand anmerken. Genau das ist es ja: Mit Homosexualität hat das Verhalten der Männer im rosa Cadillac nämlich gar nichts zu tun. Es wirkt eher wie eine Art Machtdemonstration, eine absichtliche Pervertierung all dessen, was mir wichtig und richtig erscheint, es ist ein zutiefst obszönes Schauspiel, das der Verhöhnung und Verspottung des Lebens an sich dient, eine Zurschaustellung von Verachtung. Und ich spüre das alles, was in den Männern in Wirklichkeit vorgeht, und deshalb widert es mich an.

Und dann hebe ich meinen Kopf ein kleines Stück weiter an, und mein Blick fällt auf einen schmalen Randstreifen im Wasser. Und dort sehe ich seltsame transparente Würfel, in die man hineinblicken und durch die man hindurchschauen kann. Und in jedem dieser Würfel befindet sich schemenhaft eine Person, nur schattenhaft erkennbar, und ansonsten sind diese Würfel innen weitgehend leer, bis auf einen Tisch oder einen Stuhl. Die Würfel sind jedoch seltsam geformt, sie haben nur abgerundete Ecken und Kanten, an ihnen ist nichts Spitzes oder Kantiges (auch hier kommt wieder einer meiner Lieblingssprüche zur Geltung: Als Mensch muss man auch Ecken und Kanten haben, an denen sich andere auch mal reiben dürfen.). Und diese "Personen-Würfel" treiben seltsam ziellos auf dem Wasser umher, sie sind nicht festgebunden, sondern schaukeln unstet und ohne Halt auf den Wellen hin und her. Mal stoßen sie zusammen, dann trennen sie sich wieder. Und obwohl diese Szene so weit weg ist, höre ich das Plätschern der Wellen und wie die Würfel dumpf gegeneinander bollern.

Und schließlich blicke ich über das Wasser, das seltsam träge und schwer wirkt, direkt zum Horizont. Und was ich da sehe, lässt mich erschauern und frösteln, und ich verspüre eine starke Unruhe, jedoch keine Angst als solche: Eine gewaltige graue Wand bedeckt den ganzen Himmel am Horizont, furchteinflößende, gigantische Wolken weißer aufbrausender wie irr umherschäumender tosender Gischt vor sich hertreibend. Und ich spüre diese gewaltige Kraft, die in und hinter dieser Mauer aus Wasser verborgen ist, das Toben und Rasen urzeitlicher Kräfte der Natur, entfesseltes Leben, das sich Bahn bricht. Und ich verspüre Mitleid mit all diesen Personen, eingeschlossen in ihren fenster- und türlosen durchsichtigen Würfeln, weil ich plötzlich weiß, dass sie alle von dieser heranrasenden gewaltigen Kraft einfach weggespült werden, dass sie keine Chance haben werden. Doch diese Wand ist noch weit entfernt, und außer mir scheint sie niemand wahrzunehmen.

Deutschland, wenn es passiert

Lost Centuries, Donnerstag, 07.01.2021, 19:07 vor 124 Tagen

2. Der kalte Riesenmond

Es ist nacht. Über mir wölbt sich ein tiefschwarzer Himmel, der übersät ist mit Abertausenden von Sternen, die im Dunkeln glitzern und funkeln. Sie tauchen die nächtliche Welt in ein fahles Licht, das keine Schatten wirft. Ich laufe auf einer Straße, die sich vor mir mehr oder weniger gerade bis zum Horizont erstreckt, wo sie irgendwo in der Ferne verschwindet. Die Straße ist jedoch nicht schnurgerade, sondern windet sich in der nächtlichen Landschaft, mal nach links, mal nach rechts. Ihr Endpunkt jedoch liegt direkt vor mir irgendwo hinter dem Horizont. Über allem liegt eine seltsame Stille, es sind keine Geräusche zu hören. Vor mir laufen weitere Personen auf dieser Straße, sie laufen alle, so wie ich, nach vorne, so dass ich sie nur von hinten sehen kann. Niemand spricht, keiner scheint den anderen überhaupt wahrzunehmen, jeder trottet für sich alleine auf dieser Straße langsam dem Horizont entgegen. Neben der Straße sind schemenhaft einzelne Häuser und Bäume zu erkennen.

Ich blicke nach links. Links von mir erstreckt sich am Horizont eine Art Hügelkette oder eine Reihe niedriger Berge. Ich kann nur ihre Umrisse erkennen, sie schneiden ein unregelmäßiges, schmales tiefschwarzes Band am Horizont aus dem nächtlichen Sternenhimmel. Dahinter geht der Mond auf. Direkt aufgehen sehe ich den Mond nicht, er ist auf einmal plötzlich da. Der Mond hat jedoch nun eine riesige Gestalt angenommen, es ist ein gigantischer Riesenmond, der sich hinter der schwarzen Hügelkette zu etwa einem Drittel über den Horizont geschoben hat, nur sein oberer Rand und ein wenig von seiner Oberfläche sind zu sehen, eine gigantische, leblose, kalte Steinkugel, übersät mit großen und kleinen Kratern, ein fahles mattes Licht geht von diesem unbeseelten toten steinernen Himmelskörper aus, ein seelenloser unbewegter Klumpen totes Gestein, kalt und unnahbar. Dennoch verspüre ich beim Anblick dieses grotesken Riesenmondes keine Angst, auch keine Neugier. Ich nehme ihn einfach zur Kenntnis und setze meinen Weg fort.

Ich blicke wieder nach vorne. Vor mir bewegen sich die schemenhaften Gestalten unbeirrt weiter, eine schweigsame Prozession von einzelnen Individuen, die Schritt für Schritt dem Horizont entgegenstreben. Auf einmal bleiben alle stehen, auch ich. Ich verspüre ein merkwürdiges Gefühl, so als würde mich eine unsichtbare Kraft nach oben ziehen, Richtung Himmel. Ich blicke an mir herab. Tatsächlich: meine Füße schweben plötzlich einige Zentimeter über der Straße, anonsten bleibe ich völlig ruhig, bis auf dieses merkwürdige Nach-oben-gezogen-werden spüre ich nichts. Diese Kraft scheint von diesem Riesenmond auszugehen, oder zumindest mit seinem Erscheinen in Zusammenhang zu stehen.

Dann schaue ich wieder nach vorne. Die Szenerie vor mir hat sich unter dem Einfluss dieser Kraft, die alles nach oben zieht, auf einmal vollständig verändert, mir bietet sich um mich herum ein groteskes Bild: alles scheint jetzt zu schweben, ich sehe Häuser, Bäume, Tiere und Autos, die mit einem Schlag scheinbar völlig schwerelos geworden sind. Was eben noch am Wegrand stand, schwebt jetzt vor meinen Augen in der Luft. Es ist ein erstaunlicher Anblick, und ich denke: "Sie haben es geschafft, die Naturgesetze außer Kraft zu setzen. Sie haben es tatsächlich geschafft." Dieser Satz ist mir immer noch in Erinnerung. Ich bin in diesem Moment einfach nur unglaublich verblüfft und erstaunt, dass sie es tatsächlich geschafft haben. Doch auch wenn ich scheinbar Teil der ganzen Szenerie bin, so fühle ich mich dennoch nicht dazugehörend, vielmehr als eine Art Beobachter, der abseits steht, oder besser gesagt: schwebt. Und dann beginnen die Dinge, die eben noch geordnet am Wegrand standen, plötzlich ihre Position in der Luft zu verändern, sie schweben durcheinander umher, keine gewohnte Ordnung ist mehr zu erkennen, alles ist voneinander losgelöst, alles schwebt wirr umher, wird von unsichtbarer Hand scheinbar neu geordnet, um doch dann wieder sich voneinander zu lösen, am Ende ist überhaupt keine frühere Ordnung mehr, kein logischer Zusammenhang mehr zu erkennen.

Und mit einem Schlag ist alles weg. Stattdessen sehe ich jetzt die Menschen, die eben noch vor mir auf der Straße gelaufen sind. Auch sie schweben in der Luft. Doch im Gegensatz zu mir, der unbewegt auf seiner Position über der Straße verharrt, drehen sich jetzt alle um ihre eigene Achse. Es ist ein grotesker, bizarrer Anblick. Unter dem Einfluss des Mondes sind sie schwerelos geworden, der kalte, tote Mond hat sie vom Boden und von der Straße weggezogen. Doch alle drehen sich nur um sich selbst, wie kleine Satelliten kreisen sie um sich selbst, rotieren um ihre eigene Achse. Überall sind jetzt diese Personen, die sich nur um sich selbst drehen. Dabei verharren sie auf ihren Positionen in der Luft, bewegen sich weder vor noch zurück, sie drehen sich einfach nur um sich selbst. Es ist eine merkwürdige Mischung aus vollkommenem Stillstand und hektischer Bewegung, denn die Bewegung ist nur auf das Rotieren um sich selbst beschränkt, gleichzeitig bewegen sie sich keinen Millimeter mehr weiter auf (oder besser: über) der Straße Richtung Horizont. Ich kann keine Gesichter erkennen, alle sind irgendwie "gesichtslos".

Und dann, mit einem Schlag, ist diese geheimnisvolle Kraft plötzlich weg. Ich verspüre einen kleinen Ruck, wie ich wieder auf der Straße zu stehen komme, und spüre den festen Boden unter meinen Füßen. Doch um mich herum ist jetzt nur noch ein heilloses Durcheinander. Alles fällt zu Boden, alle Menschen und alle Dinge stürzen mit einem Schlag aus der Luft zu Boden, um mich herum fällt alles herunter und stürzt übereinander, es herrscht nur noch ein unbeschreibliches Chaos, ein schreckliches Durcheinander.

Deutschland, danach

Lost Centuries, Donnerstag, 07.01.2021, 19:02 vor 124 Tagen

3. Die zerbollerte Lok

Es ist ein Sommertag, warm und windstill, mit angenehmen Temperaturen. Im Hintergrund ist eine Wiese, grün, mit vielen Blumen. Auf einer Seite der Wiese stehen weiter entfernt üppig wachsende, grüne Bäume, ich sehe ihre Äste. Die Luft ist erfüllt mit dem Brummen und Summen von Insekten, die in der Wiese umherfliegen. Ich sehe die Tierchen nicht, kann sie aber deutlich hören. Es ist das einzige Geräusch. Der Himmel ist strahlend blau. Alles ist unglaublich friedlich und ruhig.

Ich kniee auf einem sandigen Gelände, um mich herum nur wenig Vegetation, teilweise vertrocknet. Vor mir sehe ich eine Lok, auch um die Lok ist der Boden trocken und sandig, im Gegensatz zur üppig wuchernden Pflanzenwelt hinter ihr. Der spärlich bewachsene Boden wirkt wie eine Insel inmitten der sommerlichen Natur. Ich sehe auch keine Insekten, keine Tierchen auf dem rötlichen Sand herumhuschen, alles wirkt leblos.

Sie steht auf einem Abstellgleis, auf das sie offensichtlich von der rechten Seite herkommend gefahren ist, denn ihre Vorderseite weist nach links. Auf der linken Seite steht ein aus dunklem Holz gebauter massiver Prellbock, dort enden auch die Schienen. Zwischen Prellbock und Vorderseite der Lok ist ein Abstand von wenigen Metern. Vor und hinter der Lokomotive wachsen vereinzelt verkümmerte Büsche zwischen den Stahlschienen, die Lok scheint wohl schon länger an ihrem jetzigen Platz zu stehen.

Die Lok selbst sieht merkwürdig aus: wie eine Spielzeuglok, aber so groß wie eine echte. Sie erinnert mich an die Spielzeugloks, mit denen ich als Kind immer gespielt habe. Irgendwie nostalgisch, ein bisschen so, wie Lokomotiven früher aussahen, mit Schornstein und Führerhaus. Sie ist in einem bemitleidenswerten Zustand: Sie ist nicht rostig, aber vollkommen mit Dellen übersät, vollständig zerbollert, da ist nichts mehr heil an ihr, so als hätte jemand immer und immer wieder mit etwas Schwerem auf die Lok eingeschlagen. Ursprünglich war sie einmal hellgrün lackiert, doch durch die Schläge ist die Farbe größtenteils abgeplättert, und eine darunterliegende weiße Farbschicht kommt zum Vorschein. Kein Teil der Lok scheint noch intakt zu sein. Ich schaue diese zerbollerte Lok an, sie tut mir ein wenig leid, aber nur ein bisschen. Instinktiv weiß ich, dass diese Lok nie wieder fahren wird, doch dieser Gedanke löst in mir kein Gefühl von tiefer Trauer aus, eher eine seltsame Gleichgültigkeit, so als hätte ich mich mit diesem Gedanken schon vor langer Zeit abgefunden.

Plötzlich kommt von rechts eine junge Frau. Sie ist elegant, aber auch ein wenig altmodisch angezogen: sie trägt einen weißen, bis zu ihren Knien reichenden Sommerrock, weiße Schuhe, eine weiße Bluse und ein weißes Hütchen. Alles wirkt sehr reich und wohlhabend. In ihrer einen Hand balanciert sie ein goldfarbenes Tablett mit Sektgläsern und einer Flasche Sekt oder Champagner. Die Frau läuft auf die Lok zu, ich höre, wie sie laut sagt, dass es ihr reicht, dass sie die Schnauze voll habe und nur noch von hier weg wolle. Dann öffnet sie die ramponierte Tür zum Fahrerhäuschen, steigt ein und schließt sie wieder. Hinter der Glasscheibe kann ich sehen, wie sich die junge Frau bückt und im Führerhäuschen herumwerkelt, doch die Lok setzt sich nicht in Gang. Ich denke: Die arme Frau, weiß sie denn nicht, dass diese Lok nie wieder fahren wird? Hat sie denn nicht gesehen, dass die Lok kaputt ist?

Dann blicke ich an mir herab. Ich bin ärmlich gekleidet, ich sehe eine zerschlissene Hose in NATO-Tarnfarben und abgetragene Schuhe. In meiner Hand halte ich ein hartgekochtes Ei. Mit einem Messer schneide ich es in dünne Scheiben, dann beginne ich langsam zu essen. Jede Scheibe, die ich mir in dem Mund schiebe, schmeckt wie ein Festmahl.

Zur Zukunft von Deutschland

Lost Centuries, Mittwoch, 06.01.2021, 22:03 vor 125 Tagen

Der einsame Sanitäter

Ich sitze in einem Auto auf dem Beifahrersitz, den Fahrer neben mir kann ich nicht erkennen. Wir fahren auf einer Straße durch irgendeine Stadt, rechts und links Häuser, undefinierbar und nur schemenhaft zu erkennen. Die Straße verläuft nicht gerade, sondern macht Kurven. Wir sind nicht allein, auf der Straße herrscht reger Betrieb, dort sind auch andere Autos und LKWs. Alle fahren in die gleiche Richtung, es gibt keinen Gegenverkehr.

Plötzlich sind alle Autos dunkelrot, und die Straße beginnt auf einmal steil anzusteigen. Vor uns fährt ein großer LKW, ebenfalls tief dunkelrot gefärbt. Ich sage zum Fahrer, er solle achtgeben und Abstand zum LKW vor uns halten, er müsse aufpassen und dürfe nicht zu dicht an ihn heranfahren, das sei gefährlich. Doch der Fahrer erwidert mir, dass er ganz im Gegenteil so dicht wie möglich an den LKW vor uns heranfahren wolle, denn wenn er nahe beim LKW bleibe und immer dicht hinter ihm herfahre, so komme er bequem über alle Kreuzungen und Ampeln. Man müsse nur dem LKW folgen. So fahren wir eine ganze Weile hinter dem roten LKW hinterher, sobald der Abstand größer wird, gibt der Fahrer Gas, bis wir wieder dicht hinter ihm sind.

Auf einmal schießt von einer Seitenstraße wie aus dem Nichts plötzlich ein Auto von rechts kommend auf die Straße und knallt direkt gegen die Beifahrerseite, wo ich sitze. Unser Auto wird auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo plötzlich ein weiterer Wagen wie aus dem Nichts aus der Gegenrichtung kommend direkt auf uns zufährt, mit uns zusammenstößt und unseren Wagen zum Kippen bringt. Durch die Wucht des Aufpralls schlittert der Wagen auf der Fahrerseite ein ganzes Stück auf der Straße zurück, bis er mit einem dritten Auto zusammenprallt, das wiederum aus unserer Richtung herangefahren kommt. Diesmal schleudert es unser Auto aufs Dach und rutscht auf dem Dach noch einige Meter auf dem Asphalt, bis es schließlich stehen bleibt. Nur am Rande nehme ich wahr, dass auch die Autos um uns herum zusammenstoßen, durcheinandergewirbelt werden und schließlich liegenbleiben. Doch meine Aufmerksamkeit gilt ganz alleine dem Auto, in dem ich mich zuvor befunden habe.

Das Auto, auf dem Dach liegend, befindet sich in einem jämmerlichen Zustand, Totalschaden. Ich blicke durch das zersprungene Seitenfenster in das komplett verwüstete Innere des Autos. Von den Sitzen ist nur noch ein Stahlgerippe übrig. Blutüberströmt hängen die leblosen Körper der beiden Insassen in den Gurten kopfüber nach unten, ein schrecklicher Anblick. Ihre Gesichter sehe ich nicht (zum Glück).

Plötzlich kommt wie aus dem Nichts ein Rettungswagen herangeschossen und bremst vor dem verunglückten Auto. Die Farbe des Autos ist nicht rot, ich kann mich nicht mehr erinnern, vielleicht weiß? Ein Mann springt heraus, eine Art Sanitäter. Ich spüre sein Entsetzen über das, was passiert ist, und dass er gekommen ist, um uns zu helfen. Der Mann ist noch jung und hat südländisches Aussehen, dunkle Haut und kurze schwarze Haare, vielleicht Italiener oder Spanier. Er rennt zu unserem Auto und ich spüre, wie sehr ihm das alles leid tut, wie sehr er uns doch helfen möchte. Doch dann bleibt er stehen und zögert. "Warum tust du nichts?", denke ich verzweifelt, "jetzt hilf uns schon! Hol uns da raus!". Doch der Mann tut nichts und bleibt einfach stehen. Ich spüre seine Verzweiflung, nichts tun zu können, sie ist überwältigend. Zuerst verstehe ich nicht, warum er nichts tut. Dann sehe ich die ganze Szene von oben, von immer höher: Die Stadt ist weg. Stattdessen ist da ein Meer verunglückter roter Autos, wohin man auch blickt, bis zum Horizont, nichts als kaputte, zerstörte Autos, sie liegen kreuz und quer, dicht nebeneinander, es müssen zig-tausende, Millionen Autos sein. Und ganz alleine in der Mitte steht der einsame Sanitäter. Und dann verstehe ich: Er hat keine Chance, es ist sinnlos. Es gibt keine Rettung für uns.

Schauuungen

Beate Skof @, Samstag, 15.08.2020, 10:24 vor 269 Tagen

1999 hatte eine Bekannte aus Wien von folgender Vision erzählt:
Krankheiten die man nicht in den Griff bekommt, digitale
Brieftaschen, bewachte Banken, verzweifelte Menschen die keinen Kredit mehr bekommen, aufgerissene Strassen, Vulkanausbruch, viele Menschen leben in Wohnkontainern oder Hausbooten.
Zu dieser Zeit so meint sie werden viele Portale geöffnet und es wird viel schwarze und grausame Magie betrieben. Das beunruhigte sie am meisten. Überhaupt wollen die Menschen
Spiritualität um sich darin Kraft zu holen.Das wird ausgenutzt und ausgespielt.

Schauung Vulkankrater - etwas Rundes steigt daraus hervor

Sarah, Mittwoch, 12.08.2020, 08:36 vor 272 Tagen

Hallo,

bezugnehmend auf eFisch’s Schauung stelle ich auch meine, die sehr ähnlich ist, zur Verfügung. Sowohl bei eFischs als auch bei meinem Bericht habe ich fett markiert, was wir beide ähnlich/gleich wahrgenommen haben.

Zunächst die Schauung von eFisch am 8.7.2020, siehe hier: schauungen.de/forum/index.php?id=54438:

Der Film fing damit an, dass ich einen riesigen Krater - er wirkte wie ein Vulkankrater - sah. Der Krater füllte das gesamte Bild aus. Dann irgendwann stieg eine durchsichtige Kugel sehr langsam aus dem Krater hervor. Die Kugel wurde langsam größer und ich bemerkte, dass die Kugel eine „kleine“ Erde war. Diese Erde wurde immer größer und dann sah ich den Krater und die über dem Krater schwebende neue Erde von weiter weg. Der Krater war der obere Teil der Erde! Die neue Erde war sehr ätherisch und wurde so groß wie die alte Erde. Dann begann die alte Erde Risse zu bekommen und sie schrumpfte etwas. Dann irgendwann zerfiel die alte Erde in vielen große und kleine Teile, die sich dann im Weltraum zerstreuten.
Was mich schwerstens irritierte, dass ich die ganze Zeit den Eindruck hatte, dass der Traum irgendetwas mit dem November 2020 zu tun hat.
Und noch etwas war für mich sehr auffällig: Ich war etwas unter Zeitdruck und bin, während der Film lief, mehrmals mit den Gedanken wo anders gewesen. Jedes Mal wenn ich mich auf etwas anderes als auf dem Film konzentriere, betonte ein "Gesprächspartner" von der anderen Seite, dass das Geschehnis sehr wichtig und bedeutsam ist und ich mich daher auf den Film konzentrieren sollte ...

Danach folgen Interpretationsversuche und -vorschläge von eFisch.

Meine Schauung von Mitte 2/2019, also schon einige Zeit her. Ich hatte damals notiert:
Ich sehe beim Einschlafen (...): Ein Gebirge, einen Berg, der sich öffnet und daraus entweicht etwas, das wie eine Zunge eines Chamäleons aussieht. Diese zieht sich dann wieder zurück. Dann sieht dieses Gebirge plötzlich wie ein Gesicht aus und die Zunge wie etwas Feuerspeiendes. Dann wiederum entweicht dem Berg etwas Kreisrundes, das sich nach oben hin verflüchtigt.
Gefühlsmäßig tippe ich auf ein Naturereignis.

Am 10.3.2019 erscheint ein ähnliches Bild: Ich hatte notiert: "Islamische Frau, ganz verschleiert, links von ihr auf- oder untergehende rote Sonne oder Mond?"
Die Landschaft ist weitläufig und karg, wüstenartig, die Frau sitzt im Schneidersitz, am Horizont wieder diese besagte Scheibe.
Später erscheint am gleichen Tag nochmals ein intensives Bild dieser nun schwarzen Scheibe.

Einige Zeit später sehe ich in den Medien das erste Foto von einem "schwarzen Loch", als "Scheibe" mit einem hellen Rand. Ich bezog daher alle Schauungen auf diese Entdeckung. Da eFisch aber erst jetzt diesen "inneren Film" hatte, gibt es möglicherweise noch andere Erklärungen für meine Schauungen. Gefühlsmäßig tendiere ich zu einem Naturereignis, ich würde also den "Film", den eFisch und ich gesehen haben, eher anders interpretieren. Aber wer weiß ...

Aktuelle Diskusion um besondere Ereignisse allgemein

Ulrike Gast @, Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland, Samstag, 04.07.2020, 23:14 vor 311 Tagen

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezüglich der aktuellen Diskussion um cosmische und andere Erscheinungen/Veränderungen und besondere Ereignisse allgemein als Hinweis auf grundlegende globale Veränderungen möchte ich als Beitrag ergänzend einbringen:

IMO.net hatte im Jahr 2000 noch keine Meldungen von Meteoritensichtungen registriert. Im Jahr 2004 war es 1 Meldung. Im Jahr 2005 waren es 22 Hinweise. 2010 gab es 64. 2015 erhöhte sich die Zahl auf 580 Sichtungen, 2019 dann auf 707. 2020 nach 6 Monaten wurden 332 Meteoritensichtungen tabellarisch erfasst.

Seit 2018/19 ist die Großwetterlage nicht nur in Europa auffällig angespannt/verändert und mit vielen Extremwetterlagen und Naturkatastrophen kaum berechenbar, sondern auch auf allen anderen Kontinenten als da sind:

1. Großbrände
2. Überschwemmungen, Überflutungen
3. Sinklöcher und Landslices
4. Kälteeinbrüche in heißen Klimazonen
5. Starkregen und Hagelschlag/Schnee in heißen Wüstengebieten
6. Vermehrt Erdbeben weltweit. Im Winter/Frühjahr 2020 gab es
einen polaren Outbrake, der eine Kaltluftblase über Ost-
europa bis in die Sahara transportierte: 8-15 Grad Celsius
war die gemeldete Tagestemperatur anstelle von 30-35 Grad.
7. Viele ehemalig ruhende Vulkane zeigen Anzeichen von
Aktivität beziehungsweise Vorbereitungen zum Ausbruch.
8 Heuschreckenplagen in der 3. bis 4. Generation
(Milliardenschwärme)von
Südafrika über die arab. Länder, Indien bis nach China
reichend bedrohen die Ernten in all diesen Ländern.
Es wird mancherorts mit Totalausfällen der Ernte 2020
gerechnet.
9. Seit 2019 gibt es etliche Meldungen über die Verlandung
von Flüssen bzw. ihre Austrocknung.

10.Auffällig sind Meldungen über Fischsterben in Massen wie Lachse, die ihre Laichplätze nicht mehr erreichen, Fischsterben in den Ozeanen, momentan das nicht erklärbare Verenden von hunderten von Elefanten in Botswana.

Jeden Tag gibt es diese Naturkatastrophen, nur werden sie in den Nachrichten von Umwelt- und Coronahype verdrängt.

2019 fiel meine Gartensaison fasst komplett wegen der Dürre und Hitzewelle hier in M.-V. aus, weil ich kein Wasser hatte.
2018 war in Sachen Gärtnern schon eine Belastung wegen des Extremwetters. Deshalb habe ich mich diesbezüglich um Information und Aufklärung bemüht.
Auf den Seiten von Geophysik, Vulkanismus, Erdbeben, Meteologie habe ich mich aufklären lassen. Dem zu Folge gibt es viele Veränderungen auf dem gesamten Globus in allen Klimazonen und Ländern. Siehe:

Vulcanociscovery
Vulkane.net /Katastrophe
EMSC
IMO.net
erdbebennews
Agrarwetter.heute

Noch zu dem politischen Konflikt in Ostafrika: Es könnte dort tatsächlich Krieg ausbrechen. Ägypten ist in einer Zwangslage und kann bis zu 63 % seines Agrarlandes durch Wassermangel/Austrocknung des Bodens als auch viele Trinkwasserbrunnen, die Kairo und andere Großstädte versorgen, verlieren, wenn Äthiopien den neu gebauten Staudamm am blauen Nil in naher Zukunft in Betrieb nimmt. Es wird ein Krieg um Wasser werden.Die politische Lage ist angespannt. Äthiopien ist nicht kompromissbereit. Es existiert nun eine Pattsituation. Ägypten droht mit Krieg.
Die UN ist in dem Konflikt zugeschaltet worden.
Siehe: ALGAZEERA Englisch / NILE DOKUMENTATION


Ich persönlich bin im Herbst 2019 in meiner Überzeugung dazu übergegangen, eine Katastrophe in Europa ist nicht auszuschließen. Eine Sicherheitsgarantie haben wir nicht. Deshalb habe ich mich darauf eingestellt und wenigstens eine Krisenvorsorge im kleinen Rahmen für mich organisiert. Ich hatte im Dezember 2019 Desinfektion und (selbst genähten) Mundschutz im Haus. Ich brauchte nichts mehr über die normale Einkaufsmenge hinaus gehend besorgen, als die Corona Notsituation auftrat.

Es gab 2019/2020 auch Momente des Zweifelns meinerseits,ob meine Vorsorge nicht doch nur eine Überreaktion ist, und ich sie besser einstellen soll. Zweimal wollte ich das kleine Unternehmen beenden. Zweimal folgte prompt ein schwerer Traum mit der Information, das die cosmische Erscheinung mit all seinen Auswirkungen sehr nahe ist und sehr plötzlich und unerwartet gesichtet werden wird. Diese Erscheinung am Himmel war so groß wie der Mond und schimmerte rot durch die Wolkendecke. Beide Tage wachte ich mit einer inneren Unruhe auf, die noch Stunden an meinem Gemüt haftete.

Ich habe nun eine einfache Notvorsorge für eine mögliche Krisenzeit aber in etwa komplett. Was kommen wird, ist für mich persönlich rein spekulativ. Dass wir in eine Krisenzeit hineindriften, halte ich nicht für ausgeschlossen. Dass der Staat und seine politischen Akteure die Krisenzeit für die Bürger erfolgreich managen können, bezweifle ich. Schon bei der Schneekatastrophe 1979 wurde nur bei wenigen Ausnahmen die Straße geräumt. Der Mehrheit der Bürger blieb nur die Selbsthilfe. Etliche hatten auf Hilfe gehofft und gewartet. Sie wurden enttäuscht und einige waren wohl deshalb auch erfroren.


Mit freundlichen Grüßen


Ulrike Gast

Flächenbrände und Volksverhalten

Ranvata, Donnerstag, 07.05.2020, 12:22 vor 369 Tagen

Guten Tag zusammen,
hier mein Traum der letzten Nacht, mit viel symbolischer Aussagekraft, finde ich.

7.5.2020
Letzte Nacht träumte ich, mit zwei, drei weiteren Frauen in einem Gelände unterwegs zu sein. Wir gingen die Wegstrecke irgendwann zurück und kamen an einem Haus vorbei, bei dem wir uns die Frage stellten, ob dort wohl Gas ausgetreten sei. Das Haus war anscheinend unbewohnt. Ich war schon vielleicht 200 Meter weiter Richtung eines Sees gegangen, beim Blick zurück sah ich eine der Frauen sich bücken, ich wusste, dass sie außen am Haus ein Feuerzeug oder ein anderes Hilfsmittel zum Anzünden verwendete. Sie wollte testen, ob Gas in der Luft lag.

Obwohl ich kein Gas gerochen hatte, schien es doch irgendeine unsichtbare Brennquelle in der Luft zu geben, denn knapp über dem Boden wälzte sich, ausgehend von dem Haus, eine Feuerzunge auf mich zu. Sie begann klein und wurde immer breiter, am Ende rannte ich - und mit mir alle Leute in der Gegend, das wusste ich - auf den See zu. Ich hatte Stiefel an und watete durch das knietiefe Wasser, innen blieben sie wunderbarerweise trocken, obwohl das Wasser hätte hineinlaufen müssen. Diese Uferzone war mit grünem Schilf bewachsen, der nur knapp bis über die Wasseroberfläche reichte. Bei jedem meiner Schritte entstand ein quatschendes Geräusch.

In der Ferne, rechts vom See, entdeckte ich noch einen Flächenbrand, dort schlugen die Flammen schon kräftig hoch. Dort stand das Schilfgras hoch, es war aber völlig vertrocknet. Ich sah, wie die orangefarbenen Flammen sich gierig darauf stürzten - und erst recht auf eine Gruppe besonders dicker Halme, die mir auffielen.

Dermaßen eingekesselt von den Flächenbränden, standen wir Menschen allesamt im See - jedoch nicht im Wasser. Die Menschen verhielten sich ruhig, diszipliniert, koordinierten sich zu Arbeitseinsatzgruppen. Einer derjenigen, der in der Gruppe für Essensverteilung tätig war, reichte mir, die ich am Boden kauerte, einen kleinen Glasteller mit zwei Fischstäbchen herunter mit der Bemerkung, leider könne er mir nicht mehr geben, ich nahm es achselzuckend hin. Esswerkzeug war nicht dabei, doch neben mir stand ein Schrank, aus dessen Schublade nahm ich mir die letzte Frühstücksgabel, die es dort noch gab.

Hier unten am Boden roch es nicht nach Rauch, die Luft war gut, es herrschte eine Atmosphäre ruhigen Abwartens. Die Menschen um mich herum waren unzählig viele, das wusste ich - obwohl ich nur Schilfhalme sah.

Traum 18.03.2020

Bubo, Sonntag, 05.04.2020, 09:00 vor 401 Tagen

Reges Treiben in einer Stadt, Jahreszeit Frühsommer oder Sommer, blauer Himmel, keine Hitze, angenehme Wärme. Handwerker schweißen ein stabiles Metallgitter an das Kellerfenster eines Hauses, Geschäfte haben geöffnet, Leute flanieren durch die Straßen, Autos fahren (auch mit offenem Verdeck). Gefühl der Unbeschwertheit, alle genießen das schöne Wetter. Meinem Eindruck nach könnte es sich um eine Stadt in Südhälfte Deutschlands handeln.
Eine sehr hohe Säule aus Stein, mit oben aufgesetzter Figur, gerät in meinen Focus. Es erfolgt eine schnelle Bildabfolge aus unterschiedlichen Perspektiven. Im „Film“ erscheint dann aber plötzlich ein buntes und hohes Spitzdach, das zu einer kleineren Kirche oder einem besonderen Gebäude gehören könnte. Der Unterbau wird durch andere Gebäude und Dächer verdeckt. Das bunte Dach stürzt ein. Mein Blick richtet sich wieder auf die Säule. Oben auf der Säule steht eine goldfarbene Figur, die wie ein Engel aussieht. Durch den nun eingenommenen Standpunkt vor der Säule aus gesehen, befinden sich die Flügel links, der ausgestreckte Arm weist nach rechts. Die Steinsäule selbst überragt aus meinem Blickwinkel heraus die Gebäude der Umgebung deutlich. Sie besteht aus dunklerem Stein, ohne auffallende Oberflächenstruktur. Auch hier ist es mir nicht möglich, den Unterbau zu erkennen. Ungeachtet der Steinfarbe und Oberflächenbeschaffenheit, weist die Säule auffallende Ähnlichkeit zur Friedenssäule (München) und Siegessäule (Berlin) auf. Aufgrund der eher süddeutsch geprägten Gebäude in der Umgebung, tippe ich auf die Friedenssäule, Irrtum jedoch nicht ausgeschlossen.
Die Säule kommt in Schieflage (Neigung nach rechts) und verharrt kurz in dieser Position. Die Leute (sehe ich nur von hinten, sie nehmen also den gleichen Standpunkt zur Säule ein) werden darauf aufmerksam, bleiben stehen, beobachten das interessiert (alle richten ihren Blick darauf) und überrascht, es kommt jedoch keinerlei Unbehagen in der Menge auf, sie wirkt so unbekümmert und unbeschwert wie zuvor.
Weiter unten links an der Säule (im unteren Viertel) bemerke ich nun einen kleinen Bereich, an dem die Steinsäule aufsplittert und etwas feiner Sand herunter rieselt, kurz darauf wird die Säule komplett, wie durch einem schnellen Schnitt oder Hieb, glatt durchtrennt und fällt. Im Fall löst sich bereits am Anfang die goldfarbene Figur von der Säule und stürzt separat ab. Ein gewaltiger, dumpfer Aufschlag folgt (nicht zu sehen, wird nur gehört). Allerdings spüre ich keine ungewöhnliche Bodenerschütterung. Kurz kommt die Befürchtung auf, die Säule könnte ein wichtiges Gebäude, in dem etwas wie Lehre stattfindet (Schule, Internat, Hochschule, Bibliothek o.ä.) getroffen haben. Die Säule liegt auf dem Boden (Bewuchs vermutlich kurzes Gras, bleich, fast grau), in zwei ungleiche Teile zerbrochen (ca. 2/3 zu 1/3). Das Lehrgebäude hat keinen Schaden genommen. Die Figur taucht im Traum nicht mehr auf.
Das „Lehrgebäude“ zeugt von älterer Bauart, gleicht etwas einem Klosterflügel oder dem Seitenteil einer Burg, hellrotes Dach, sauberer, heller Wandanstrich, eventuell frisch renoviert. Mir fällt noch eine Besonderheit auf: In der Nähe des Lehrgebäudes sticht noch ein rotes Kuppeldach heraus, das möglicherweise zu dem Gebäude dazugehört.

Ergänzung zu Beitrag 13.03.2019 17:40

Mitleser @, Sonntag, 05.04.2020, 07:06 vor 401 Tagen

Hallo Forum,
ich hatte vor ein paar Tagen einen weiteren (den 4.) Traum in dem mein verstorbener Freund aufgetaucht ist.
Die Erscheinung meines Freundes nahm von Traum zu Traum immer weiter ab. Im ersten Traum konnte ich ihn einwandfrei identifizieren, er erschien wie in der Realität. Optisch, als auch vom Verhalten her. Im zweiten Traum, war er es noch optisch, aber sein Verhalten war deutlich souveräner als er es im Leben war. Wie die Souveränität zunahm, so nahm auch eine freundliche Distanziertheit zu mir zu. Im dritten Traum war er ein nur noch ein Geist ohne Körper. Im vierten Traum war es genauso. Der Traum fand wieder in der Einschlafphase statt, ich habe die Nach gut durchgeschlafen und ich konnte mich trotzdem am nächsten Morgen an jedes Detail sehr gut erinnern. Der Traum war wieder realistischer als die Realität. Ich konnte Fragen stellen, die alle exakt beantwortet wurden. Ich muss dazu sagen, ich beschäftige mich schon mein ganzes Leben mit Schauungen etc. nachdem mich bereits als kleines Kind Träume von z.b. Erdbeben geplagt haben und ich diverse Déjà vu Erlebnisse hatte. Eventuell hat mein Wissen also den Traum beeinflusst. Nun zum Traum: Ich stehe in einem oben offenem, rechteckigen Gebäude. Zuerst dachte ich, es wäre mein Haus aber ohne Dach. Jetzt gibt sich der Geist meines Freundes zu erkennen, und die Szenerie wird deutlicher. Ich stehe alleine auf einem großen Turm (ca. 15x20m) der chinesischen Mauer. (ich war zwar schon in China, aber noch nie in der Nähe der Mauer). Sofort fällt ein heißer stickiger Dampf auf der wie dichter Nebel alles umgibt. In mir taucht die Frage auf: Woher kommt der Nebel Prompt erhalte ich diese Antwort: Hat die Menschheit gemacht. Die komplette Vegetation ist frisch abgestorben. Es sind Nadelbäume mit braunen Nadeln noch am Baum zu sehen. Ein immer lauter werdendes Geräusch lässt mich zum Himmel blicken, durch den dichten Nebel erkennt man zuerst nichts, dann sieht man 4 immer deutlicher werdende hellgelb glühende Punkte die fast quadratisch angeordnet sind. Ich denke mir das ist "der" Himmelskörper in 4 Teile zerbrochen. Die Geräusche werden immer lauter und die optische Erscheinung verschwindet im Nebel. Mein Freund sagt mir: der fliegt von Mittwoch nach Dienstag. Ich widerspreche und sage es ist doch andersrum. Keine Antwort, mir fällt selber auf, dass damit ein Flug von Ost nach West über die Datumsgrenze gemeint ist. Ein immer heftiger werdendes Erdbeben setzt ein, mir fällt auf, dass ich nicht mehr auf dem Turm sondern auf dem schwankenden Boden in einem Gebirgswald stehe. Das Erdbeben ist so heftig, dass ich vermute alleine die Erdstöße können einen Menschen töten oder sogar zerfetzen. Die Erde bewegt sich geschätzt ca. 50cm in Sekundenbruchteilen, vom Auge nicht zu fassen, eine sehr starke Vibration. Meine erste Frage: Wie stark ist dieses Erdbeben? Antwort: 15-21 (keine Angabe zum Wert, ich vermute Richterskala) Ich frage warum so ein unterschiedlicher Wert? Antwort: Je nach Region der Erde. Ich nehme keine Schäden durch das Erdbeben war, der Fokus den ich sehen soll liegt woanders. Mir fällt auf, dass es anscheinend keinen Einschlag des Himmelskörpers gegeben hat, oder dass der Einschlag im Erdbeben verschluckt wurde. Das Erdbeben ist vorbei, nichts passiert, ich bin in einer dunklen samtartigen Umgebung. Ich kann weitere Fragen stellen. Da die Antworten immer exakte Antworten auf ausschließlich die Frage waren, also ohne Erklärung der Hintergründe und ich dann immer weiter gefragt habe fasse ich das ein wenig zusammen. Ich frage wie es zu diesem dampfigen Nebel gekommen ist. Antwort inkl. Antworten auf weitere Fragen: Wegen dem Klimawandel hat die Menschheit versucht gegenzusteuern, das Experiment ging schief und hat die Folgen sogar noch verstärkt. Hat diese Dunstglocke dafür gesorgt, dass man den Himmelskörper nicht früher gesehen hat. Antwort inkl. Antworten auf weitere Fragen: Ja und durch weitere Effekte wurden auch Forschungsgelder massiv gekürzt. Ich hatte vor ca. einem Jahr von 4 damals noch nicht feststehenden globalen Großereignissen geträumt, was sind diese? Antwort inkl. Antworten auf weitere Fragen: 1. Klimawandel 2. Corona Pandemie, das ist der Auslöser, dass ALLES anders wird. 3. Versuch der Menschheit den Klimawandel zu stoppen. 4. Himmelskörper Weitere Botschaft: Es gibt keine intelligenten(!) Drahtzieher im Hintergrund, die Menschheit ist dumm. Ich frage wann wird das passieren? Die Antwort ist 6. Ich frage in 6 Jahren oder 2026? Es kommt keine Antwort. Bis mir aufällt auf, dass ja in 6 Jahren 2026 ist. Ich frage zum Verbleib der Menschheit. Antwort inkl. Antworten auf weitere Fragen: Die Menschheit wird unter zuerst elendigsten Bedingungen ausschließlich am Südpol überleben. Die dort vorhandenen unangetasteten Rohstoffe ermöglichen das. Unter anderem habe ich nach Kernkraftwerken gefragt, da diese noch nie großartig in Schauungen aufgetaucht sind hat mich diese Frage besonders interessiert. Ich habe keine Antwort bekommen, das Schweigen deute ich als: Was soll damit schon passieren? Die ganze Welt wird verseucht.

Ich will das jetzt mal nicht zu viel interpretieren, möchte allerdings bei den Fragen und Antworten nicht ausschließen, dass ich die eine oder andere selbst beantwortet habe.

Traum

Beate Skof @, Samstag, 04.04.2020, 13:31 vor 402 Tagen

Mein Traum,

Personen im Regen und alle haben sie schwarze Müllsäcke an.
Alle fühlen sich gleichgültig und funktionieren nur noch.
Das ist nich meine Emotion diese Freudlosigkeit. Ich will positives spüren, und da bin ich bei einem Naturvolk (Mamas ??). Ein Man gräbt einen Stein in die Erde und sagt die Erde weint. Er zeigt mir eine Totenmaske und seine Ahnen die alle sitzen?, aber ich verspühre keine Angst sondern Liebe.

Traum 28.3.2020

Ranvata, Sonntag, 29.03.2020, 00:50 vor 409 Tagen

Hallo, zusammen, an alle, die hier lesen. Möge es euch allen gutgehen.

Anbei mein Traum der letzten Nacht.

28.3.2020
Ich habe letzte Nacht geträumt, dass eine Systemänderung stattfindet. Mehrere Personen arbeiteten daran. Eine Dreiergruppe fiel mir auf. Erkennen konnte ich niemanden, denn alle trugen weiße Gewänder, wie in Bettlaken gehüllt, vor ihre Gesichter hatten sie Tücher gebunden, die waren einfarbig bunt, entweder rot oder blau oder anders.

Diese Personen waren leise, ich hörte sie nicht sprechen, nur Handzeichen machen. Sie würden eine neue Zeitrechnung oder eine neue Ära einführen, was dazu führen würde, dass das Datum plötzlich ein anderes wäre. (Ich sah dieses Datum nur vage bzw. hatte es nach dem Aufwachen nicht mehr vor mir, es war sehr wahrscheinlich eine 18 dabei, und dann kommt mir die 5 in den Kopf - also 18.5. d. J.) Ich sprach mit jemandem, zeigte auf meine digitale Funk-Armbanduhr (als Symbol für zentrale Steuerung vom Funkturm) und fragte, ob das bedeutete, dass diese dann automatisch auf das neue Datum umspringen würde, dies wurde bejaht. "Wann wird das sein?", fragte ich, und erhielt zur Antwort: "Jetzt, es passiert gerade."

Ich denke an: watergate.tv /alles-laeuft-nach-plan-merkel-in-corona-quarantaene/, und meinen Teil.

Mehr wurde mir momentan nicht mitgeteilt.

Ranvata

Traum 23.3.2020

Ranvata, Montag, 23.03.2020, 22:28 vor 414 Tagen

Guten Abend,
ich möchte euch allen hier einen Traum vorstellen der letzten Nacht:

Ich träumte letzte Nacht (zum 23.3.2020), mit mehreren Leuten in einen Wald zu gehen. Was wollten wir dort? Rechts am Wegesrand stand ein schiefer Baum, er war nach oben hin immer gebeugter, so dass seine langen oberen Äste fast schon waagerecht waren. Wuchsen wäre der falsche Ausdruck, denn der Baum war entweder schon abgestorben oder kurz davor. Eine breite Krone hatte er nicht, war schmal und lang gewachsen. Etwa auf halber Höhe fiel mir ein sehr schmaler Abschnitt des Baumes auf, da war er, noch im oberen Stammbereich, nur so dick wie ein Besenstiel. Es war wohl auch diese „Sollbruchstelle“, die dazu führte, dass der Baum schließlich zusammenbrach. Er fiel in Richtung der Leute, mit denen ich hierher gekommen war, doch er traf keinen von ihnen, niemand kam zu Schaden.

War da noch ein Baum, links des Weges, der ebenfalls zusammenbrach? Oder war es derselbe? Frontal in meiner Blickrichtung, in den Fokus gerückt, sah ich einen aus zwei Stämmen bestehenden Baumrest, also abgebrochen in vielleicht zwei Metern Höhe. Die Baumstämme waren kräftig und gerade – und oben, kurz bevor sie endeten, war jeweils eine Art Fenster, durch das man in das Innere der Stämme sehen konnte: Dort drinnen schwelte Feuer. Von den Leuten kamen welche und hielten ihre Handys dorthin, machten Fotos.

Filmschnitt

Ich befand mich in einem großen Gebäude auf einem Gang. Wofür das Gebäude gedacht war, wurde nicht klar, jedoch war es strukturiert wie ein öffentliches Gebäude, lange Gänge, öffentliche Toiletten mit mehreren Abteilen nebeneinander, vielleicht war es eine Behörde. In diesem Gang gab es einen kleinen Tisch, dort hatte E. (2. Klasse) Hausaufgaben gemacht, seine Schulsachen lagen offen auf dem Tisch. Die Kinder würden noch längere Zeit keine Schule haben, tauchte die Info auf.
Ich hatte selbst ein, zwei schmale Aktenordner erstanden – einen weiteren gelben ließ ich dann aber stehen, was ich hatte, fand ich ausreichend. Meine Unterlagen bestanden aus drei Teilen, in den einen Ordner legte ich eine Sammlung von seltsamen Vorhersagen der Simpson-Serie, obwohl R. das sinnlos fand. Dann sammelte ich E’s Schulsachen ein, ich wusste, dass der Doppelbaumstamm unten vor dem Gebäude den Wald in Brand setzen würde – und tatsächlich, noch während meines inzwischen eiligen Vorgehens sah ich einen hellen Lichtschein von unten (ich befand mich in einer höheren Etage des Gebäudes). Ich strebte der dem Brand entgegengesetzten Gebäudeseite zu, bemerkte ein paar wenige Leute, die ebenfalls eine Treppe nach unten suchten. Einen Aufzug soll man ja im Brandfall nicht benutzen. Rauchschwaden schwebten bereits in den Gängen, die Leute husteten.

Gedanken dazu:
Der schiefe Baum mit der in die Länge geschossene, aber nicht breiten, gescheiten Krone, der an einer Sollbruchstelle umknickte wie ein Streichholz im Wind, steht für mich für Deutschland (oder für das Konstrukt BRD?). Der kräftige Doppelstamm, in dem drinnen noch viel lebendiges Feuer war, ebenfalls für Deutschland (Ost und West). Sein Feuer setzte den Verwaltungsapparat unter Rauch – zumindest. Da endete der Traum ja… vorerst?

Grüße an Euch alle, und vergesst nicht:
Je tiefer ein Fall, desto höher geht es hinauf. – Nimmst du ein Gummiband und ziehst daran, dann wird seine Gegenbewegung umso kräftiger ausfallen, je mehr Kraft du in die Sch..ße investiert hast.
Yep, dies wollte ich sagen. Bin gerade dabei, das Gummiband loszulassen… ;-))))

Dies ist der zweite Ort, an dem ich diesen Traum dem Kollektiv Deutschland zur Verfügung stelle - den ersten Ort finden Interessenten über: Watergate.tv

Liebe Grüße rundherum.
Und dass ich die o.g. Seite gerade heute gefunden habe, empfinde ich nicht als Zufall - bzw. als genau diesen.

Liebe Grüße an alle Leser,
Ranvata

Teil II

Beatrice @, Sonntag, 22.03.2020, 08:19 vor 415 Tagen

...es gibt eine Zeilenbegrenzung? Nicht alles im ersten Text zu sehen, hier der Rest:

Einmal träumte ich kurz davon: Ich im Wald mit diesem Fahrrad und immer in Angst vor Entdeckung.
<- kann jedoch von meinen Tagesgedanken beiflussbar gewesen sein.

Jedenfalls habe ich letzten Herbst das starke Bedürfnis Sport/Krafttraining zu machen und ich fahre viel Fahrrad. Was normal beides nicht so mein Ding sind.

Das als Ergänzung zur Einschätzung der neuen Lage.

Belibt alle gesund und passt auf euch auf.

Aktueller Zustand

Beatrice @, Sonntag, 22.03.2020, 08:17 vor 415 Tagen

Hallo,

habe ja schon öfter hier was veröffentlicht oder damals im alten Zukunftsforum. Manches kam hin, manches nicht und oft wurde es nicht so schlimm, wie ich es "sah".
Mit einem Anschlag auf den Kölner Karneval, glaube 2016 war das, als ich es hier rein setzte, lag ich völlig daneben.
Es gab bis jetzt zum Glück keinen Anschlag.
Das kurz zur Einführung, falls sich wer an mich erinnert.

Es war vor ca. einem dreiviertel Jahr um meinen Geburtstag im Sommer herum, dass ich das Gefühl hatte, es ist der letzte normale Geburtstag für längere Zeit.
Ab da tauchten Ahnungen auf. Es wird was passieren, es wird heftig, viele sterben, es gibt Chaos. Ab und an kamen Bilder in Träumen/Tagesvisionen: Dunkle, schwarze, leere Städte.
Keine bestimmte Stadt zuordbar.

Aus anderen Visionen/Schau´s weiß ich, dass dunkel, schwarz etwas zu sehen eher als Synonym zu sehen ist. Also nichts mit dreitägiger Finsternis oder so. Eher für Trauer, schlechte Zeiten.

Stilles Wissen, ab ungefähr meinem nächsten Geburtstag geht es richtig los. Und ich soll mir keine Sorgen machen. Ich werde überleben und das mindestens die nächsten vier Jahre.
Ab diesem Geburtstag sah ich wieder Szenen aus dem Leben, es war hell und freundlich. Doch vieles verändert. Ich bin nicht mehr da, wo ich jetzt wohne (Berlin).Irgendwas ist überstanden.

Die ganzen Monate habe ich mich gefragt, was es diesmal bedeuten alles könnte. Vermutlich bezieht es sich auf die aktuelle Coronakrise.

Lese heute von Flucht/Traum mit Fahrrad/Bollerwagen in den Schauungen und es wird schon diskutiert darüber.
Solche Bilder hatte ich vor Jahren im Kopf. Obwohl ich an sich nicht so die Radfahrerin bin hatte ich da den starken Drang mir ein reisefähiges Fahrrad zu besorgen, samt Taschen u.s.w. War die Zeit nach dem Syrienkrieg Ausbruch- hatte es damals irgendwie damit in Verbindung gebracht (durch die ISIS Kämpfer, die nach D kamen).

Das Fahrrad steht seitdem hier und seit letztem Herbst gingen mir Bilder und Gedanken durch den Kopf, was wäre, wenn ich damit mal flüchten würde/müsste. Einmal träumte ich kurz davon: Ich im Wald mit diesem Fahrrad und immer in Angst vor Entdeckung.

Traum

Lana @, NRW, Mittwoch, 18.03.2020, 12:26 vor 419 Tagen

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit hatte ich einen Traum, der sich so echt anfühlte, dass er mich nicht mehr loslässt.
Immer öfter beschäftige ich mich seitdem mit Schauungen & Visionen und finde immer öfter parallelen zu eben diesem Szenario.
Nachdem ich auf euer Forum gestoßen bin, fühle ich mich zumindest nicht mehr alleine mit den Gedanken und möchte den Traum mit euch teilen:

Ich gehe mit einer Horde Menschen durch den Wald. Es ist dunkel, aber noch nicht Nacht. Wir tragen dicke Jacken und Schal, einige haben eine Mütze auf. Es ist vermutlich Winter, aber es liegt kein Schnee.
Wir gehen an einem Waldhügel entlang. An beiden Seiten stehen Bäume, links unterhalb von mir kann ich zwischen den Bäumen eine asphaltierte Straße sehen. Der Weg auf dem wir gehen ist matschig. Wir sind müde und erschöpft und müssen aufpassen, dass wir nicht stürzen. Ich höre die Schritte, Menschen schnaufen, Babys wimmern. Aber es ist so ruhig. Viele tragen einen Koffer oder eine Tasche. Manche schieben ihr Gepäck auf Fahrrädern.
Ich ziehe einen Bollerwagen hinter mir. Darin habe ich meine Tochter unter Decken und Kleidung versteckt. Ich sage zu ihr, dass sie ruhig bleiben muss, damit man sie nicht findet.
Auf der Straße links unterhalb von uns sehe ich viele uniformierte Menschen. Sie sind mit Lastwagen und Panzern unterwegs in die Richtung aus der wir kommen. Es sind keine Deutschen, das spüre ich.

Dann bleibt unsere Gruppe stehen. Vorne stehen 2 Uniformierte und sprechen mit uns. Wir haben keine Angst vor ihnen, sie wollen uns helfen. Die Leute verstehen sie aber nicht.
Einer sagt zu mir, dass ich übersetzen soll. Die Gruppe macht Platz und ich gehe nach vorne. Ich weiß aber, dass mein russich nicht mehr gut ist und befürchte, dass ich nicht alles verstehe.


Plötzlich fangen die Leute alle an zu murmeln. Sie schauen nach links auf die Straße und zeigen in den Himmel. Ich schaue auch hin und sehe eine Art Feuerball, der auf die Truppe unter uns zurast. Es könnte auch ein Geschoss oder eine Rakete gewesen sein. Aber sie glühte praktisch von innen. Dann geht alles ganz schnell. Einige LKWs und Panzer fangen Feuer, die Erde bebt und wird zu uns hochgewirbelt. Mich verschluckt eine Staubwolke und ich kann nichts mehr sehen. Die Leute um mich herum fangen an zu schreiben und laufen in alle möglichen Richtungen davon. Ich fange auch an zu laufen, zurück zu meinem Bollerwagen und meiner Tochter, die noch am Ende stehen. Ich packe sie und will Schutz unter einem der LKWs suchen. Während wir den Hügel runtersteigen, bebt die Erde nochmal. Wir drücken unser Gesicht in die Erde um es zu schützen. Ich schaue nach oben und sehe keine Menschen mehr. Ich weiß ich muss mich beeilen. Wir stehen wieder auf und laufen weiter. Dann stürzen wir und landen auf der Straße. Wir kriechen auf allen Vieren unter einen LKW. Das letzte was ich sehe, sind die vielen Füße, die an dem LKW vorbeilaufen.

Als ich aufwachte, war ich schweißgebadet und verängstigt. Ich konnte lange Zeit nicht wieder einschlafen und bin den Traum immer und immer wieder durchgegangen.

Ob es sich um eine Vision handelt kann ich nicht sagen. Aber mein Gefühl sagt mir, dass irgendwie sowas in der Art auf uns zukommen wird. Und meine größte Sorge ist, dass ich mich nicht darauf vorbereitet habe...

Schöne Grüße und bleibt gesund!

Vision zu einer globalen Finsternis aus Peru/Lima

Ulrike Gast @, Gutow OT GUTOW | M.-V., Freitag, 14.02.2020, 23:10 vor 452 Tagen

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu dem Thema Finsternis/fehlender Sonnenaufgang ist mir von einer Nachbarin hier in M.-V. wohnend (aus Peru/Lima stammend) folgende Aussage in einem allgemeinen Diskussionsverlauf zu Naturkatastrophen und Extremwetter der letzten Zeit berichtet worden:

Ihre Großmutter aus Lima hätte ihr vor 20 Jahren geraten, immer eine Notration insbesondere an Kerzen und Streichhölzern im Haus zu bewahren, da ein Tag kommen wird, an dem die Sonne nicht aufgeht, ein Tag der Finsternis.
Der Impuls zu dieser Aussage war meine Erwähnung der Notfallliste in der NINA App des Bundesamtes für Krisen und Katastrophenschutz.
Als ich hinterfragte, ob ein oder mehrere Tage gemeint waren, bestand sie auf dem einen Tag und nicht mehr. Dieses bezog sich auf Südamerika (Peru) am Pazifik.
Die mir seit 7 Jahren bekannte Familie mit 2 Kindern hat in dieserRegion ein Ferienhaus, welches Sie regelmäßig zur Erholung nutzt.
Sie diskutierten über die Empfehlung der NINA App und entschlossen sich dann, die Notfallvorsorge wenigstens in dem vorgegebenen Umfang sorgfältig zu betreiben, zumal sie auch für zwei Kinder die Verantwortung haben, obwohl sie eigentlich finanziell sehr gut situiert und relativ sorgenfrei leben.
Es war wohl die Erinnerung an den Rat der Großmutter, der zu der Entscheidung führte, sich für einen Notfall zu rüsten.

MfG

Ulrike