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Ungefährer neuer Ablauf (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 30. Januar 2018, 09:41 (vor 1038 Tagen) @ Tribun7692 mal gelesen

Hallo!

Viele Menschen mit einer Bindung zu den Volkskirchen lassen sich nicht von ihren "Glaubensweg" abbringen.

Dabei wäre eigentlich schon viel erreicht, wenn man sich von der Naherwartung verabschiedete und die so "gewonnene Zeit" in Reflektion und Quellenforschung stecken würde. ;-)

Man muß nicht das Christentum über Bord werfen. Es reicht schon, anzuerkennen, daß es menschengemachte Schriften gibt, die potentiell gefälscht oder halbwahr, aber verzerrt sei können.

Wenn man aber ein Buch (!) ins Zentrum seines Glaubens rückt, das man für authentisches Gotteswort hält (dabei wieder den "Boten" mit der Botschaft verwechselt), neigt man wohl dazu, mit anderen Schriften, die mit der Glaubensbasis übereinstimmen, ebenfalls unreflektiert für authentisch zu halten.

Wir haben so viele Schauungen und Prophezeiungen, hat sich schon einmal jemand wirklich die Mühe gemacht eine ungefähre (neue) Zeitlinie herauszuarbeiten? Anhand des Materials das uns heute vorliegt. Da waren doch auch Schauungen über unser neuen "Facharbeiter" mit dabei.

Daten kann ich nicht bieten.

Wir haben allerdings genügend Schauungen über Naturkatastrophen, welche die Annahme rechtfertigen, daß so etwas irgendwann passieren könnte.

  • Vulkanausbrüche
  • Erdbeben
  • Tsunamis
  • Impakte
  • und sogar die "Finsternis", aber nicht dreitägig und nicht strahlendem Sonnenschein und Butterblumen im Anschluß

Den russischen Feldzug in Mitteleuropa, der für alle überraschend ausbricht und nach drei Monaten am Rhein vom großen Monarchen abgewehrt wird, kann man wohl vergessen. Das ist ein Zerrbild der endzeitlichen Endschlacht gegen die Horden des Antichristen.

Nichtsdestoweniger haben wir genügend Schauungen über die Anwesenheit der Russen in Deutschland. Sie sind hier zwar militärisch, aber nicht unfriedlich. Manche Aussagen (Zahnarztangestellte, Aeneas, IT Oma usw.) sagen explizit aus, daß es sich um eine zwar unwillkommene, aber im Grunde friedliche Besetzung handelt, unter der man überleben kann.
Im Prophezeiungsforum sitzt man aber auf gepackten Koffern und wartet auf den Startschuß, um sich bei Tütensuppe im nächsten Wald vor den mordenden, plündernden und vergewaltigenden Bolschewisten zu verkriechen, weil diese laut anerkanntem Glaubensdogma böse sein müssen.

Zuvor gibt es Wirtschaftskrach, soziale und ethnische Unruhen, staatliche Auflösungserscheinungen. Das ist sowohl seherisch belegt, als auch ganz ohne Schauungskenntnis aus den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen unserer Gegenwart ableitbar, die erkennbar auf solche Zustände hinsteuern.

Durch das konsequente Trennen von Schauungen und Prophezeiungen sowie das Aussortieren von Fälschungen erhält man zwar ein löchrigeres Szenario, sieht aber auch klarer.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“


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