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Militärisch nicht praktikabel

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 06. Februar 2018, 09:15 (vor 166 Tagen) @ Wodans Sohn

Hallo!

Man müßte wissen:

  • Wo sind instabile Hangkanten?
  • Wie instabil sind diese?
  • Wo muß ich eine Bombe platzieren?
  • Wie stark muß die Bombe sein?
  • Wird durch den Rutsch überhaupt ein Tsunami erzeugt?
  • Wohin liefe dieser Tsunami?
  • Würde ich damit den Gegner überhaupt nennenswert schaden und nicht auch mir selbst?

Man kann nicht bliebig irgendeinen Kontinentalhang zum Rutschen bringen und dann das Beste hoffen.
Dem Einsatz müßte ein systematisches Erfassen potentieller Schwachstellen vorausgehen durch Forschungsflotten, die U-Boote hinablassen, Bohrungen unternehmen und seismische Tests durch künstliche Bebenwellen durchführen.
Dann wäre zumindest ein Testlauf nötig, um das Funktionieren des Plans sicherzustellen, was wegen der Folgen schon dem Angriff selbst gleichkäme.

Nicht zuletzt kann man die Bombe nicht von einem Flugzeug ins Wasser platschen lassen und von zielgenauer Detonation ausgehen. Damit ist die Theorie hinsichtlich der Adlirlmaieraussage ohnehin vom Tisch.
Selbst das Einbringen mit einer Langstreckenrakete brächte wohl zu viele Unwägbarkeiten mit sich.
Man müßte wohl die für hohe Wasserdrücke speziell konstruierte Bombe von einem Schiff in ein vorgefertigtes Bohrloch hinablassen.

Alles in allem viel zu abwegig und darüber hinaus die Tatsache vernachlässigend, daß es auch um tektonische Veränderungen in der tieferen Erdkruste geht (England, Bergspitzen).

Der Atombombentsunami ist ein Irrweg, der auf einer falsch zusammengebastelten Fälscheraussage beruht.

Gruß
Taurec


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„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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