Qualität ? (Schauungen & Prophezeiungen)

Malcom @, Montag, 29. Januar 2018, 23:17 (vor 1041 Tagen) @ Taurec7181 mal gelesen

Das etwas diskreditiert wird, bedeutet nicht im Umkehrschluß, daß es hochwertig oder objektiv wichtig wäre.
In diesem Falle doch, wenn enormer Aufwand betrieben wird, ist es selbst für die Aufwand- betreibenden wichtig. Somit ist es durchaus richtig zu fragen : Warum ist Garabandal so wichtig für die Kirche (im Sinne der Informationsunterdrückung) ?.

Damit unterstellst Du der Kirche selbst ein höheres, besseres Wissen, das sie als rein menschliche, politische Organisation nicht hat.
Natürlich hat die Kirche ein besseres Wissen über das Geheimnis von Fatima als die Allgemeinheit.
Alle Päpste nach 1960 haben das 3. Geheimnis von Fatima gelesen, und dann beschlossen es nicht zu veröffentlichen. Das ist Tatsache und allgemein bekannt (falls man mal in die richtige Richtung schaut). Das 3. Geheimnis ist über 100 kirchlichen Vertretern bekannt, die durch einen Schwur gebunden sind.
Die Frage ist: Warum haben Sie es nicht veröffentlicht? Was ist so wichtig und gravierend, dass jeder Papst sich geweigert hat dem Ersuchen der heiligen Maria nachzukommen?
Der Vertreter Gottes auf Erden weigert sich der Direktive der heiligen Maria zu folgen!
Das muss man erst mal sacken lassen.
Da sollte man als Wahrheitssucher ansetzen zu recherchieren.

Die Diskreditierung von Erscheinungen oder die partielle Anerkennung und portionierte Veröffentlichung, ferner das Bestreben, möglichst viel Material einzusammeln und unter Verschluß zu halten, entspricht dem Kalkül einer knallharten Machtorganisation.
Es ist völlig egal, was eine Erscheinung von sich gibt. Aus Sicht der Kirche ist es grundsätzlich nicht tolerierbar, daß etwas Glaubenswahrheiten äußert und Anhänger um sich schart, das sich der Kontrolle der Kirche entzieht und zu ihr in eine gewisse Konkurrenz tritt.

Stimmt

Eine Ablehnung Garabandals, aber auch die unvollständige Veröffentlichung der Fatimageheimnisse erklärt sich unabhängig davon, ob die Aussagen wahr sind, schlicht aus solchen Erwägungen.
Aber warum erhalten andere Erscheinungen Marias dann überhaupt das kirchliche Siegel? Nach deiner Logik dürfte es dann überhaupt keine anerkannten Marienerscheinungen geben.
Fatima aber wurde von der Kirche offiziell anerkannt, und trotzdem wurde die Veröffentlichung des 3. Geheimnisses verweigert. Da stimmt doch etwas nicht.
Garabandal wurde nicht anerkannt. Priestern wurde verboten den Ort zu betreten, die Dorfkirche wurde geschlossen, die Kinder zeitweise entführt, etc. . alles auf Anordnung der Kirche. Was ist anders in Garabandal?

Warum? Was bedeutet „erdnah“?
Das Jenseits besteht meines Erachtens aus einer Vielzahl Ebenen. "Erdnah" ist dabei, was unter Wegnahme unserer physikalisch-materiellen Realität unmittelbar sichtbar wäre. Es nimmt den selben Platz ein wie unsere Realität, durchdringt sie aber für die körperlichen Sinne unsichtbar aufgrund seiner anderen Natur.

Du hast geschrieben : Der Ursprung der Erscheinung muß sehr erdnah liegen
Welche spezifische Qualität in den Erscheinungen von Garabandal lässt dich zu dem Schluss kommen, dass es eine Manifestation einer niederen Wesenheit sei ?
Gibt es deiner Meinung nach andere Erscheinungen die der heiligen Maria zugeschrieben werden können? Falls ja, nenne bitte einige.

Wie siehst Du eigentlich Pater Pio?
Ist er ein Heiliger mit einer wahren Verbindung zu Maria?
Oder ist er nur ein gutgläubiger Mensch, der einer „erdnahen“ Wesenheit auf den Leim gegangen ist?


Aussagen von Zeitzeugen
Wie immer sind Zeitzeugen keine objektiven Wahrheitskünder, sondern geben lediglich wieder, was ihnen erzählt wurde und was sie selbst glauben.
Das Problem liegt nicht darin, ob die Aussagen über Garabandal authentisch sind. Diesbezüglich könnten Zeitzeugen nützliche Informationen liefern.
Das Problem liegt darin, daß die Erscheinung selbst verkorkst war. Auch Zeitzeugen können da nur weitere Informationen über Verkorkstes liefern.

Polemik

Bei Irlmaier ist es ja das gleiche. Es werden stets irgendwelche Zeitzeugen bemüht, um zu untermauern, was Irlmaier gesagt habe. Aus der Tatsache, daß er es gesagt hat, wird gefolgert, daß es auch richtig sei. Das ist ein logisch auf keine Weise nachvollziehbarer Fehlschluß.

Ich empfehle mal die Realität anzuschauen, und nicht einfach intellektuelle Zirkelschlüsse zu verbreiten.
Ich habe 2009 in Salzbug gelebt, zu einer Zeit wo ich noch nicht angefangen hatte diese Thematik zu recherchieren. Die Mutter eines guten Freundes dort war noch aus „altem Holz geschnitzt“, und es gab kaum jemanden der es in ihren Augen richtig machte und den Sie respektiert hätte. Bei einer Unterhaltung am Abendbrottisch sprachen wir über Intuition und wie Eingebungen manchmal einem das Leben retten können. Mit einmal fing Sie über einen Mann „der Irlmeier“ zu reden, der mir damals kein Begriff war. Sie sprach mit sehr viel Respekt über ihn, was mir damals sofort auffiel. Sie erzählte das „der Irlmeier“ damals hunderten Hilfesuchenden individuel mit seiner Gabe geholfen hätte, und erwähnte auch das der Irlmeier öfter zum „Aufsetzen des Loretokindls“ käme, war mir damals gänzlich unbekannt war. Als Sie dann weiter erzählte das der Irlmeier auch den 3. Weltkrieg mit einem Angriff der Russen vorausgesagt hätte, habe ich das Thema nicht weiter verfolgt, da ich damals fest davon überzeugt war, das dass in den Bereich der Utopie gehöre.

Wichtig ist dass ein enormer Respekt der alten Leute dem Irlmeier gegenüber gebracht wurde. Dieser Respekt wird nicht leichtfertig vergeben, sondern wurde verdient.
Warum haben wohl lange Schlangen vor dem Haus Irlmeiers gestanden? Nach Schätzungen hat Irlmeier im laufe der Jahre mit ca. 30.000 Leuten geredet. Sind das alles verblendete Idioten gewesen, denen ein bisschen Humbug vorgemacht wurde? Über Jahre?
Darüber sollte man doch mal etwas nachdenken, wer kann und will.

Oder weißt Du es doch?
Durchaus.
Das glaube ich nicht, wenn ich mir anschaue was Du bisher geschrieben hast. Beweise es, und legt mal los.


Ich habe eine mögliche Zeitlinie aufgezeigt, und begründet. Du scheinst ja die Zukunft besser zu kennen.
Daß ich im Augenblick keine Chronologie bieten kann, bedeutet nicht, daß Deine richtig wäre.
Ja, so ist das, wenn man mal nachfragt....:-D

Worauf ich meine Annahme der Obsoletheit Garabandals gründe, habe ich bereits dargelegt.
Hast Du behauptet, aber mehr nicht. Außer dem Blinden ist da nichts.

Anhaltspunkte in Aussagen von/zu Garabandal, die eine Datierung ermöglichen, haben sich durch den tatsächlichen Verlauf selbst widerlegt. Unter der Annahme, daß Garabandal obsolet geworden ist, lassen sich auch andere Aussagen ("nach einem Konzil") plausibel in die Sechziger Jahre legen. Davon ausgehend bekommt man alle Aussagen unter einen Hut, während eine Projektion in die Zukunft zu immer größeren Problemen führt.
Wieder nur Polemik, keine Substanz. Welche Punkte ermöglichten eine Datierung und wie wurden diese widerlegt?


Da habe ich einen Rechtschreibfehler gemacht: Gemeint war nicht Konzil, sondern Synode.
Siehe auch hier: https://www.youtube.com/watch?v=V392zrQYwRQ
Die Bischofssynode wurde von Paul VI. erst nach der Erscheinung von Garabandal eingerichtet. Davor gab es den Begriff der Synode in diesem Sinne gar nicht. Er war mit "Konzil" schlechterdings identisch (siehe hier).
Die Erscheinung bzw. Conchita kann also gar nicht von einer speziellen Synode gesprochen haben, bzw. meinte schlicht ein Konzil.
"Yes, during the apparations, the Virgin told Conchita that before the future events occur, a Synod will take place, an important Synod."
"No, the Virgin didn't say Council, she said Synod, and I think Synod is a small council."
Es ist eigentlich egal, ob die Erscheinung Synode oder Konzil sagte, da beide Begriffe zu dieser Zeit nicht differenziert waren. Tatsächlich ist Synode nur das griechische Wort für Konzil.
Nieves Garcia führt aus, daß es für eine Zwölfjährige unmöglich gewesen sei, von damals noch nicht existierenden Synoden zu sprechen.

Du argumentierst von dem Standpunkt der Annahme das Garabandal ein Humbug sei, und wenn dann die Wirklichkeit anders ist, dann argumentierst Du : Das kann nicht sein, weil niemand es zu dem Zeitpunkt wissen kann. Folglich muss es später eingefügt worden sein, damit es passt. Folglich ist es Humbug. Das ist ein rein intellektueller Zirkelschluss, basierend auf der Annahme das Garabandal Humbug ist. In sich selbst ist der Schluss logisch richtig.
Die Frage ist: Ist die Annahme richtig, auf der ja diese Schlussfolgerung basiert?
Wieso kann die heilige Maria nicht von einer Synode gesprochen haben?
Ist es nicht möglich dass Maria ein Wissen über die Zukunft hat, was sich hier sehr deutlich manifestiert?

Eine ähnliche Situation haben wir mit der Frage des überzähligen Papstes:
Der Papst ist der Stellvertreter Gottes auf Erden. Per definitionem.
Wenn jetzt ein Papst nicht Gottesstellvertreter ist dann ist er auch kein Papst und zählt nicht als solcher. Das ist der göttliche Standpunkt.
Zählt Franzis als Papst in Gottes Augen?
Offensichtlich nicht. Warum nicht?
Weil er Gott nicht vertritt, und dies ist auch von Gott angekündigt worden!
Womit wir wieder beim 3. Geheimnis sind...
Diese Argumentation ist schlüssig unter der Annahme das der göttliche Standpunkt korrekt ist und der menschliche Standpunkt obsolet.
Die Frage ist dann: Wen vertritt Franzis eigentlich? Hast Du eine Antwort darauf?

Du kannst (vielleicht) sehen dass Du in einem Dilemma steckst, weil Du selbst keine vor Ort Verifikation machst und gleichzeitig auch übernatürliche Vorgänge kategorisch ausschließt. Daraus resultieren rein intellektuelle Denkergebnisse basierend auf Internetrecherchen und leider drehst du dich damit blind im Kreis.
Jeder lebt in einer Welt die er sich selber schafft, der Eine hat eine offene Welt die sich weiterentwickeln kann, der Andere lebt in einer geschlossenen Welt die stagniert weil neue Impulse abgeblockt werden.


gesamter Strang:

RSS-Feed dieser Diskussion