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Eine Katastrophe ohne Opfer (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Montag, 26. März 2018, 13:13 (vor 979 Tagen) @ Explorer6403 mal gelesen

Hallo!

Gerade geht die Nachricht durch die Medien, dass der Scholz Stern, der vor 70.000 Jahren durch den Rand des Sonnensystems geflogen ist, der Sonne noch näher gekommen ist als bisher gedacht (0,6 Lichtjahre, statt wie bisher gedacht 0,8). Weiter, dass sein Durchflug bis heute die Flugbahnen von Asteroiden und Kometen beeinflust. Er dürfte damals die Oort'sche Wolke gehörig durcheinander gewirbelt haben.

Vielleicht hat dieses Ereignis sich so in das Bewusstsein der Menschheit eingebrannt, dass noch heute von einem roten Himmelskörper geträumt wird :-D

Dieses "Ereignis" verlief für den Einzelnen allerdings in quälender Langsamkeit.

Mit einer Radialgeschwindigkeit von 80 km/s hätte er nach meiner Rechnung bei einem Radius der Oortschen Wolke von 100.000 AE, einer größten Annäherung von 52.000 AE und dementsprechend der Passage in Gestalt einer Kreissehne von rund 171.000 AE Länge rund 10.100 Jahre benötigt, um die Oortsche Wolke zu durchstreifen.

Mit anderen Worten: Für viele viele viele Generationen bewegte sich der Stern mit kaum merklicher Positionsveränderung über das Firmanent. Daß überhaupt eine Passage stattfand, ist unseren Vorfahren mit Sicherheit überhaupt nicht aufgefallen.

In dieser Zeit hätte regelmäßig bei einem Aktivitätshoch ein Lichtpunkt am Himmel gestanden, da es sich um einen Fixstern handelt, aber quasi als feste, nicht außergewöhnliche Einrichtung am Firmament.

Der Schluß von einem rötlichen Standardpünktchen zu einem mondartigen Himmelskörper, der als "kollektives Trauma" fortlebt, ist unter diesen Bedingungen eigentlich nicht einleuchtend. :-P

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“


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