ach ja? (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

detlef, Donnerstag, 26. Juli 2012, 01:22 (vor 2692 Tagen) @ Gerhard14064 mal gelesen

moin,

auf was liegt die erdkugel auf? Atlas? schildkroeten? olifanten?

Gebrauchsanweisung: dies war ein zynisch gemeinter hinweis an BB, nicht zu vergessen, dass unsere herangezogenen beispielkoerper alle der erdschwerkraft unterliegen - und somit hinkende "beweise" liefern.


die ruht vollständig in sich selber.

ach ja? sie hat also keinerlei gravitaetische oder magnetische bindungen an die sonne oder die anderen planeten?


physiker sprechen ihr außerdem träge masse und - ja nicht vergessen! - drehmasse zu *).

womit wir wieder beim instabilen gleichgewicht eines kreisels sind.
(abzueglich des fuer unsere kreisel ueblichen, von der schwerkraft vorgegebenen drehpunktes auf einer unterlage)

ferner @ elektro-magnetische-rutsch-kupplungs-hypothese:

die kopplung der erdmassen ist dermaßen stark gravitativ, dass elektromagnetische kräfte/unkräfte sie nicht entkoppeln können.

eine behauptung, die nicht die virtuelle tinte wert ist, mit der sie geschrieben ist.

eine kruste auf einer fluessigkeit(in diesem fall magma) bleibt nur oben, solange sie leichter als die fluessigkeit ist.
und eine solche kruste bleibt nur ruhig und ortsgebunden, solange die fluessigkeit entweder in ruhe, oder in gleichbleibendem fluss ist.

du muesstest fuer die unmoeglichkeit einer starken bewegung der kruste also folgendes begruendet ausschliessen koennen:
1) veraenderungen der fluss-richtung, bzw -geschwindigkeit des magmas durch entweder mechanische innere oder auessere einwirkungen, durch thermik, externe oder interne magnetische einfluesse oder "teilchenbeschuss" von der sonne oder aus anderen quellen.
2) aenderung der rotationseigenschaften, der magnetischen eigenschaften, oder der temperatur des erdkernes durch interne oder externe einfluesse.

ferner muesstest du eine erklaerung geben koennen, warum die gefundenen variationen der magnetischen ausrichtung von gestein sich nicht nur auf nord und sued beschraenken, sondern auch alle moeglichen anderen richtungen vorkommen.
(eine "lediglich" magnetische umpolung kann bei gleichbleibender rotation um eine gleichbleibende rotationsachse nur nord sued variationen ergeben)

du muesstest auch erklaeren, warum eiszeiten (nach feldforschungsergebnissen) nicht eine allgemeine zunahme des eises brachten, sondern einer verschiebung der vereisten gebiete.(ich verweise auf die arbeit von R. McNeish)

du muesstest erklaeren koennen, warum in einigen gegenden der erde versunkene staedte und kuesten existieren (europa, nordamerika), waehrend in anderen gegenden hafenstaedte in hochgebirgen stehen.

du muesstest erklaeren koennen, wie in arktischen ozeanen ueberreste von tropischen korallenriffs die von Wegener postulierten reisezeiten der kontinentalplatten ueberlebt haben.
(die famosen mammuts sparen wir uns, ok?)
trotzdem bleiben die ganzen knochenfunde von tropischen und subtropischen tieren in alaska zu klaeren.
wie auch die ueberall auf der erde zu findenden "gletschergeschiebe" die in ihrer ausrichtung z.T. bergaufwaerts oder in west ost richtung liegen.
(ganz abgesehen davon, dass alle "gletscher-endmoraenen" in zentralafrika mir irgendwie erklaerungsbeduerftig vorkommen)

es ist zwar relativ einfach, die vor uns auf der erde gelebt habenden menschen in bausch und bogen als deppen abzutun. wenn aber der vertauenswuerdigere teil der wissenschaft, die feldforschung, ergebnisse hervorbringt, die mit den aussagen dieser vorzeitlichen "deppen" besser uebereinstimmen, als mit St. Darwin, ist es vielleicht zeit, vom hohen ross herabzusteigen, und ein zwergpony zu reiten, damit man den kontakt zum boden haelt.

falls sich keine hypothese findet, die etwas noch unbekanntes erklären soll, könnte man stattdessen auch jenes unbekannte aufgeben.

oder im umkehrschluss, wenn die menge der handfesten hinweise gegen die zur theorie hochgejubelten offiziellen hypothese beginnt zu gross zu werden, dann koennte es zeit fuer die beschaeftigung mit neuen hypothesen sein.


*) der begriff taucht erstmals 1740 in seiner Theoria motus corporum solidorum seu rigidorum auf, heute wird die "Drehmasse" als Trägheitsmoment bezeichnet.

wobei der traegheitsmoment von homogenen koerpern ausgeht, soweit ich weiss.

wenn wir aber z.b. BBs famosen medizinball mit wagenschmiere bestreichen, und anschliessend in eine plastiktuete stecken, haben wir die situation der erde.
die plastiktuete (erdkruste)tendiert dazu, bei der leichtesten beruehrung verschoben zu werden.
gaaanz egal, wieviel traegheitsmoment der ball hat.

so, das reicht, weil das ganze geschreibe von schwimmenden krusten mich dazu bringt, jetzt erdkrusten zu schlagen, und das ganze experiment mit schlagsahne, kaffee und jameson noch mal nachzuvollziehen.

gruss,detlef


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