Avatar

Konstantinopel, der Kaiser und Strassburg (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

BBouvier, Donnerstag, 19. Juli 2012, 14:57 (vor 2648 Tagen) @ BBouvier14166 mal gelesen
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 19. Juli 2012, 15:16

Tiefer gebohrt - Russen erobern Konstantinopel:

Der Schreiber - "Anhang/Schluss" bei - Antonius von Aachen:

"Der neue deutsche Kaiser wird auch kriegsbereit sein;
er wird fürchten, die Deutschen könnten in den Krieg
verwickelt werden.
"


1)
Im Kriege 1828-29 standen die Russen bereits 60 Kilometer
vor der osmanischen Hauptstadt.
Im August 1829 erreichten die Russen Edirne.
In Istanbul brach Panik aus.
Da bot der Pascha Friedensverhandlungen an.

2)
Im Kriege 1877-78 machte der österreichische Kaiser
sein Heer mobil und marschierte - die russische Flanke
bedrohend - präventiv auf dem Balkan auf.
Und war notfalls kriegsbereit.
Er fürchtete nämlich, in den Krieg verwickelt zu werden.

Anmerkung:
Das kostete den Russen den Sieg über die Türken.
Das haben sie den Österreichern nie verziehen!
Das führte direkt nach Sarajewo und in den Untergang Österreichs!

Zu obigem:
Entweder Antonius hatte diffus obiges tatsächlich gesehen.
Und nur zeitlich falsch eingeordnet und beurteilt.
Oder aber, der Schreiber (!) hat sich nach 1878
künftiges Geschehen aus bekannten Tatsachen hochgerechnet.

Wenigstens Teile des "Antonius" können definitiv erst
nach dem Deutsch-Französischen Kriege 70/71 entstanden sein:
"wundert" sich doch "Antonius" angeblich und hebt deswegen hervor,
dass die Franzosen am Rheine kämpften, mit dem Elsass und mit Strassburg im Rücken.
(gegen die "Preussen" => Russen??)
Wozu ("wundern") vor 1871 doch überhaupt keine Veranlassung bestand:
Vor 1871 war Elsass-Lothringen doch noch französisch!

Hier hat der Schreiber = "Fälscher" einen massiven Gedankenfehler gemacht.
Falls Antonius die Franzosen am Rhein hat kämpfen sehen,
hätte er das doch für die natürlichste Sache der Welt gehalten!

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


gesamter Strang:

RSS-Feed dieser Diskussion