Dazu mein Beitrag von 2008 (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Mirans, Baden-Württemberg, Dienstag, 17. Juli 2012, 18:08 (vor 2650 Tagen) @ nickela14078 mal gelesen

Hallo Nickela und alle,

Hier ein Simulationsprogramm dazu:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=164

Aus der Gezeiten-Formel lässt sich die wichtige Regel ableiten:
Bei gleicher Massendichte ist die Gezeitenkraft eines Himmelskörpers auf die Erde nur vom SCHEINBAREN
Durchmesser dieses Himmelskörpers abhängig.

Mit "scheinbar" ist hier gemeint, unter welchem Blickwinkel erscheint uns der Himmelskörper.
Diese Regel erscheint auf den ersten Blick unsinnig, aber hier ein Beispiel:
Beispiel: Ein Himmelskörper X (aus Mondgestein) in halber Entfernung Erde-Mond mit dem halben Monddurchmesser hat automatisch SCHEINBAR den gleichen Durchmesser wie der Mond.
Seine Masse beträgt aber nur ein Achtel der Mondmasse (1 durch 2 hoch 3). Die Gezeitenkräfte steigen aber gleichzeitig bei halber Entfernung auf das Achtfache. Der Faktor 8 kürzt sich heraus, was bedeutet, daß der Mond und unser Himmelskörper X genau dieselbe Gezeitenkraft auf die Erde ausüben.
Bei der Sonne stellen wir fest, daß diese scheinbar etwa gleich groß ist wie der Mond. Die Gezeitenkraft der Sonne ist aber nur 45% der Gezeitenkraft des Mondes, einfach weil die Dichte der Sonne weniger als die Hälfte der Monddichte ist.
So läßt sich sehr einfach aus der SCHEINBAREN Größe eines Himmelskörpers und dessen Dichte (falls bekannt) dessen relative Gezeitenkraft ausrechnen.
Im Umkehrschluss folgt daraus: Wenn in den Schauungen von einem Asteroiden oder zweiten Mond die Rede ist, der größer als der Mond zu sein SCHEINT (völlig egal, wie seine wirkliche Entfernung von der Erde ist), dann ist auch die Gezeitenwirkung auf die Wassermassen und auch die tektonischen Platten deutlich höher, also wie schon gesagt, bei doppelter scheinbarer Größe 8-fache Gezeitenwirkung,
bei fünffacher scheinbarer Größe eine 125-fache Gezeitenwirkung. Spätestens dann wird es ungemütlich.

Gruß
Mirans


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