Funkenregen-Vergleich (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

ITOma, Dienstag, 17. Juli 2012, 00:52 (vor 2679 Tagen) @ nickela14587 mal gelesen

Hallo Nickela,

1. Stimmung kurz vor Beginn der Verdunkelung: Alle warten ohne Angst auf ein besonderes Himmelsereignis. WV und ITOma beschreiben das übereinstimmend.

2. Zeitpunkt: Sommer, um die Mittagszeit. Da stimmen beide überein. Genauer ist da der WV mit seiner Angabe Mitte August. Das Wetter wird übereinstimmend mit sonnig und angenehm warm angegeben.

3. Verdunkelung: Da gehen WV und ITOma auseinander. ITOma beschreibt eine von Westen kommende Wolkenwand, der WV eine gleichmäßige Eintrübung und Verdunkelung der Sonne wie durch einen Schleier außerhalb der Atmosphäre.

4. Aussehen der Funken: Der WV beschreibt Funken, die entweder noch in der Atmosphäre erlöschen oder glühend den Boden erreichen. ITOma verwendet den Begriff "glühende Fetzen". Diese verlöschen ebenfalls z.T. in der Luft, andere am Boden, später "gar nicht mehr". Die nicht verlöschenden Fetzen vermitteln ihr den Eindruck, als ob sie "halb lebendig" wären.

5. Licht während des Funkenregens: Der WV beschreibt ein kurz vor dem Funkenregen einsetzendes schwaches Licht, eine auffällige Farbe wird nicht beschrieben. ITOma beschreibt kurz vor und zu Beginn des Funkenregens kein besonderes Licht, aber die Sonne ist unsichtbar. Das passt zum WV. Aber dann, während sie wegläuft, wechselt die Farbe des Lichts zu rot, dann schnell zu blauviolett, und sie verweist auf andere Schauungen aus der ganzen Welt, die ebenfalls dieses Rot zum Inhalt haben.

6. Wirkung des Funkenregens: Die niederfallenden Funken werden nicht als bedrohlich empfunden, direkte Schäden scheinen nicht zu entstehen. Beim WV setzen noch glühende Funken Felder und trockenes Gras in Brand, es ist aber nichts zu hören, auch keine Expolsionen. Bei ITOma gibt es Lärm und Donner und eine ordentliche Druckwelle.

Doch, ich selbst habe die Funken als sehr bedrohlich empfunden. Die anderen Leute aber nicht.


Hier mein ganz weltliches Szenario dazu:

Astronomen haben eine ungewöhnlich dichte Staubwolke entdeckt, die der Erde sehr nah kommen und die Sonne verdunkeln wird. Die beobachteten Partikel sind ausnahmslos winzig, und die Hauptmasse der Wolke wird die Erde verfehlen. Deshalb warten die Menschen gespannt und aufgeregt, aber ohne Angst, zur angegebenen Zeit und beobachten den Himmel.

Die Staubwolke schiebt sich vor die Sonne und bewirkt die Verdunkelung. Dazu meine Frage an ITOma: Wie sicher bist du dir, dass die von dir geschaute Verdunkelung durch eine von Westen herannahende Wolkenwand in der Atmosphäre bewirkt wird?

Ich weiß nicht, ob es wirklich eine Wolkenwand war, aber es sah zuerst aus wie eine sehr schnell herbeiziehende und fast einheitlich dunkle Wand. Die Funken begannen dann etwas später zu fallen. Ich weiß auch nicht, ob das Phänomen wirklich innerhalb der Atmosphäre stattfand.
Diese dunkle Wand habe ich von Westen heranziehen sehen. Dazu muß ich allerdings sagen, daß wir von vornherein alle nach Süden und Südwesten schauten (weil wir dort etwas erwarteten), und nicht nach Norden oder Osten. Dort im Norden oder Osten war das Gesichtsfeld auch durch mehrere Reihen vierstöckiger Häuser sehr eingeschränkt, während im S und SW eine offene Wiese und ein Stück entfernt der Rand des Parks war. Es wäre theoretisch möglich, daß die dunkle Wand hinter uns im N-NO schon früher da war, wir sie aber erst bemerkt haben, als sie auch im Westen sichtbar wurde.

Die Sonne wird vollkommen verdunkelt (dafür muss es echt eine extrem ungewöhnlich dichte Staubwolke sein!). Der Staub erreicht die Atmosphäre, die Masse des Staubs verglüht in der Atmosphäre, und zwar umso weiter oben in der Atmosphäre, je feiner der Staub ist. Eine Staubwolke, die so dicht ist, dass sie die Sonne verdunkelt, kann dabei ein diffuses, gleichmäßig über den ganzen Himmel verteiltes Leuchten hervorrufen, und zwar logischerweise umso intensiver, je mehr Staub pro Sekunde verglüht.

Einzelne Staubpartikel sind so groß, dass sie als Meteoriten die Erdoberfläche erreichen - die Funken bzw. Fetzen. Frage an ITOma: Schreibst du Fetzen, weil die fallenden Dinger beim Fallen z.T. leuchtende Schweife haben (das würde zu den Meteoriten passen), oder weil sie am Boden längliche Fetzenform haben?

Es gab kleine, kompakte (zuerst), und dann größere, lappenförmige (später). Während sie brennend herunter fielen, sahen die größeren etwa so aus wie ölgetränkte Lappen, die man angezündet und brennend heruntergeworfen hat. Am Boden verlöschten die kleinen, und die großen Lappen bildeten auf dem Boden Haufen und begannen dann erst richtg zu brennen. (Damit meine ich nicht Haufen aus mehreren Lappen, sondern Haufen, wie sie entstehen, wenn man z.B. ein Badetuch auf den Fußboden fallen läßt.)


Unterschiedlich große Staubkörner aus der Wolke fallen dabei natürlich unterschiedlich: Die feinsten verglühen in der oberen Atmosphäre und fallen nicht als einzelne Funken, sondern durch diffuses Leuchten auf. Größere werden als Funken sichtbar, verglühen aber noch bevor sie die Oberfläche erreichen. Andere erreichen die Oberfläche, glühen aber sofort / schnell aus. Noch größere brauchen länger, bis sie verlöschen, so dass man sie sich genauer ansehen kann bzw. sie können Brände entfachen. Interessant ist, dass sowohl WV als auch ITOma beschreiben, dass die Funken im Verlauf des Funkenregens größer werden = länger am Boden glühen.

Während beim WV alle 50 bis 100 Meter mal ein Funke runterkommt, scheint es bei ITOma dichter zu regnen. Beim WV hört man auch nichts (=keine wirklich großen Partikel fliegen durch die Atmosphäre), während bei ITOma ein Dröhnen und Donnern hörbar wird (=größere Körper durchrasen die Atmosphäre). Mindestens ein großer Körper explodiert in der Atmosphäre über Pasing und bewirkt eine Druckwelle. Es ist also bei ITOma wesentlich mehr los in der Atmosphäre als beim WV.

Ja, zu Anfang fielen bei uns die Funken auch nur alle 20 Meter oder so. Aber sie wurden sehr schnell dichter.
Beim WV gab es später ja auch Donnern und eine Druckwelle.

Deshalb ist meine These zum besonderen Licht bei ITOma: Das intensive Bombardement der Atmosphäre über Pasing kann zu einer Ionisierung hoher Atmosphärenschichten führen. Auf gut Deutsch heißt das: Eine Schicht der Atmosphäre wird vom verglühenden Staub so stark erhitzt, dass sie zu leuchten beginnt wie eine Neonröhre. Während bei einer Neonröhre eine besondere Beschichtung der Röhrenwand für weißes Licht sorgt, leuchten Sauerstoff und Stickstoff bei niedrigem Druck und großer Hitze rot bzw. blau. Bei niedriger Aktivierungsenergie (Hitze) beginnt der Sauerstoff rot zu leuchte, bei höherer Aktivierungsenergie kommt dann der Stickstoff mit violetter Farbe dazu. Dazu meine Frage an ITOma: Hat die Farbe von rot tatsächlich auf blau(!)-violett gewechselt, oder könnte es ein Mix von rot und violett gewesen sein?

Nein, es war eindeutig blau-violett, nicht rot-violett.

Sollte dieses Szenario so stattfinden, würden dabei große Mengen Staub in hohe Atmosphärenschichten gelangen. Die Folge wäre zwangsläufig (!) mindestens ein Kältesommer im Jahr danach. Bringst du das in deiner Chronologie unter, BB?

Über mögliche Varianten, woher eine solche wirklich außergewöhnliche Staubwolke im Weltraum kommen könnte, will ich mich in diesem Beitrag erstmal noch nicht auslassen. Ich bin erstmal auf eure Meinung gespannt, insbesondere auf deine Meinung, ITOma.


Sehr interessante Hypothese! Mir fehlen da zwar die physikalischen Kenntnisse, aber ich nehme Dir das einfach mal ab, daß Sauerstoff und Stickstoff unter Druck und Hitze solche Reaktionen zeigen.

Das, was ich als Funkenregen sah, war ja unmittelbar gefolgt von Donner und Druckwelle. Das hat auch der Waldviertler wahrgenommen, nämlich, als er dann einige Zeit später im Bunker saß. Und das kam bei ihm aus W-NW. Er meint, das wäre der Erdriß und das darauf folgende Weltbeben gewesen. Was er von Atombomben sagt, ist seine Interpretation, gesehen hat er das nicht. Er sieht ja nur den grell-gelben Feuerblitz und dann den Auswurf. Das könnte demnach auch ein Impakt sein.

Schaut man sich die Karte an, dann müßte das bei W-NW vom Waldviertler aber im Böhmischen Wald, vielleicht sogar im Bayrischen Wald gewesen sein, nicht südlich von Prag.

[image]


A = WV, roter Punkt bei München = mein Standort

Ich denke, der Funkenregen findet früher statt als der "Erdriß", und womöglich wirklich eher von Osten nach Westen streichend. Da aber München westlich vom WV liegt, erreicht der Funkenregen uns etwas später und der Abstand zwischen Funkenregen und Erdriß ist darum bei uns kleiner.

Liebe Grüße
ITOma


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