Selbstverständlich widersprechen Ansichten aus einer anderen Kultur und einer anderen Zeit meinen eigenen! (Schauungen & Prophezeiungen)

Ranma, Dienstag, 09. Oktober 2018, 07:39 (vor 540 Tagen) @ Harald Kiri3323 mal gelesen

Hallo!

Ich kann Dir sagen, warum ich gerade dieses Beispiel gewählt habe. Es passt ein wenig zu diesem Forum.

Das war mir schon klar. So wie auch dir klar war, wie provokant ich ausgerechnet dieses Beispiel finde!

Ich gehe nicht davon aus, dass er überhaupt direkten Kontakt zu "Gott" hat.

Davon gehe ich auch immer weniger aus.

Dämon ist ein verchristlichter Begriff, der leicht zu Missverständnissen führt. Dämonen sind nach meiner Interpretation verstorbene Menschen. Die Unterscheidung zwischen gutmütigen Geistern (Seelen), Foppgeistern und Dämonen ist fließend, je nach Erkenntnisgrad und Niederträchtigkeit. Erdgebunden sind sie alle.

Du nennst also das einen Dämon, was die Juden einen Dibbuk nennen, obwohl der Begriff Dämon vor der Verchristlichung den Daimon der Alten Griechen meinte. Da muß man auch erstmal dahinterkommen. Immerhin bringst du mich dadurch darauf, daß ich nachfragen sollte, was ein Gesprächspartner mit dem Wort Dämon sagen will.

Mag sein, dass es auch noch Kontakt zu Wesen gibt, die aus höheren Spären zu uns herabsteigen, aber eine Unterscheidung ist extrem schwierig. Unsinn reden alle zwischendurch, die ich kennengelernt habe.

Diejenigen, die Unsinn reden, halte ich erstmal nicht für Wesen aus höheren Sphären. Gerade solche würden einfach zugeben, etwas nicht zu wissen. Aber es kann sich bei dem Unsinn auch um Übertragungsfehler handeln. Für Geister ist die Kommunikation mit inkarnierten Menschen anscheinend nicht leicht.

Nach meiner Vermutung handelt es sich immer um Wesen, die einen Kanal suchen, durch den sie ihre Ansichten verbreiten können. Erstaunlicherweise war Paulus schon mit solchen Wesen in Verbindung und hat deren Herkunft nicht erkannt oder hinterfragt, wenn er nicht gelogen und alles nur erfunden hat.

Ich vermute bereits, daß Paulus im Herzen immer Saulus geblieben ist und nie aufgegeben hat, das Christentum vernichten zu wollen. So richtig im Einklang mit den Evangelien sind seine Briefe nämlich nicht.

Ich sprach von Diskussionen. Natürlich war ich damals so gestrickt, dass ich die höhere Autorität anerkannte und mich überzeugen ließ. Aber nicht blind. Da musste schon mehr kommen. Mit einfachen Aussagen habe ich mich meistens nicht abspeisen lassen. Ergo, es steckte eine Wesenheit dahinter.

Ja, das hatten wir schon geklärt?

Alles ist belanglos, wenn es sich im Nachhinein als falsch herausstellt, bzw. die Autorität schwindet, weil objektiv falsche Aussagen getätigt wurden.

Du hast die Entität also auf die Probe gestellt?

Hab ich das behauptet? Ich hoffe nicht. Denn das wäre völlig von hinten aufgezäumt.
Das Gegenteil ist der Fall. Zwar dachte ich zu dem Zeitpunkt, dass ich diese Gabe von dem "Gott" bekommen hätte, mit dem ich ja reden konnte, aber dass es nicht so ist, lässt sich alleine daraus ableiten, dass die Gabe fortbesteht, obwohl ich mich von dieser Schiene völlig entfernt habe und mich inzwischen zu einem weitgehenden Skeptiker entwickelt habe.

Die Gefühle entstehen in einer Meditation (ich habe es Gebet genannt) sowieso.

Aha. Ich hatte den Eindruck, daß erhebendes Gefühl, Heilkraft und und mit dir diskutierende Entität alle gleichzeitig aufgetaucht wären. Das begründet zwar noch keinen Zusammenhang, erweckt aber den Verdacht eines solchen.

Wir reden völlig aneinander vorbei. Dass wir hier eine Aufgabe haben, ist unstrittig. Mir ging es um Deine Selbstverständlichkeit:

Ja doch! Andere denken sich für uns Schikanen aus. Das ist wohl so unstrittig wie das Vorhandensein unserer Aufgaben hier. Um das Verhältnis zwischen den beiden ging es mir hier. Unter anderem darüber bin ich mir fünfzigprozentig sicher, daß kein Mensch die Aufgabe hat, andere Menschen mit so Dingen wie Biowaffen, Terroranschlägen oder auch so relativ harmlosen Dingen wie Diebstählen zu schikanieren. Zu den übrigen fünfzig Prozent gehe ich davon aus, daß Menschen auch von der bösen Seite mit entsprechenden Aufträgen in die materiëlle Welt geschickt werden und die Geschichte der Menschheit aus nichts weiter besteht als solche Anschläge/ Schikanen abzuwehren oder ihnen zu unterliegen.

Es ist immer wieder interessant, wie Du Dich windest, um Recht zu behalten. Das hat doch nichts mehr mit Deiner ursprünglichen Aussage zu tun.

Entschuldige, daß ich nicht sämtliche Auslegungen der jüdischen Esoterik aller Thorastellen perfekt auswendig kann!

Nach dem jüdischen Glauben gibt es kein Jenseits.


Jetzt wirst du aber albern.


Hast Du das geschrieben, ohne den Rest zu lesen?

Dann erklär doch mal, wo die philistererschlagenden Engel sind, wenn sie gerade keine Philister erschlagen!

Und? Was willst Du mir damit sagen? Dass es Juden gibt, die nicht mehr an Hesekiel glauben? Woher weißt Du das?

Es gibt sogar Juden, die nie an Hesekiel glaubten! Einige deswegen nicht, weil sie vor Hesekiel lebten, der ein Prophet während des babylonischen Exils war. Hesekiel ist sogar einer der Hauptverantwortlichen dafür, daß sich das Judentum verändert hat!

Vielleicht verkehrst Du ja mit Menschen, die an ein faustisches Weiterleben in der Unendlichkeit glauben und sich Juden nennen, oder einige jüdische Denker, die sich trauen, etwas in Frage zu stellen. Aber das hat doch nichts mit dem zu tun, was ich gesagt habe.

Es ist wohl eher so, daß du dich windest, nur um Recht zu behalten.

Das Judentum ist eine diesseitige Religion, die ein jenseitiges Zwischenreich annimmt für diejenigen, die es wert sind. Alle anderen werden vernichtet.
Dort die christliche Denkweise eines allesumfassenden Jenseits zu implizieren ist grob fahrlässig.

Jein. Was du hier als jüdische Lehre darstellst, das ist die Lehre der katholischen Kirche! Die mußte das Christentum dafür ziemlich verbiegen. Es kommen ganz einfach beide Lehren in beiden Religionen vor. Das mag widersprüchlich sein, aber dafür kann ich doch nichts! Aber ich kann erklären wie es zu solchen Widersprüchen kommt: Jede Religion, die Jahrhunderte lang existiert, verändert sich über die Jahrhunderte und es zusätzlich immer wieder Reformer, konservative wie progressive, die eine Spaltung der Religion in mehrere Konfessionen bewirken.

Es macht keinen Spaß, mit Leuten zu diskutieren, die eine Antwort für sich nehmen und den Bezug zur eigenen Aussage vergessen. Deine Aussage endete mit:

Dazu gehört jedoch noch, daß sich Jakob später dem Esau unterwirft!

(Den Rest hast Du ja selbst widerlegt.)
Meine Ergänzung, die den Kontext ins Gegenteil verkehrt, war, dass später Israel Amalek zu vernichten trachtete, aus Rache und (behaupteter) Gotteseinsprache.

Entschuldige bitte, daß ich nicht sämtliche jüdisch-esoterischen Interpretationen sämtlicher Thorastellen auswendig beherrsche! Immerhin zählte ich doch vier Möglichkeiten auf! Die erste davon war ziemlicher Blödsinn. In der Thora ist es ein durchgängiges Prinzip, daß das Weltliche weiblich ist. Ersetze die erste Variante also durch: Jakob und Esau stehen für zwei Arten des Geistes. Die eine, nämlich Jakob, unterwirft sich Jahwe und wird daher zu Israel. Der andere Geist, nämlich Esau, folgt Jahwe nicht und herrscht daher über Edom, das immer der Feind Israels ist. Zur besseren Unterscheidung hängt sogar noch der Gottesname El hinten an Israel, aber nicht an Edom.

Genau das ist die Wurzel des Übels. Damit wird aus einem widersprüchlichen Buch ein mystisches Etwas, das nur Eingeweihte (Esoterik: Ursprünglich eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, Wikipedia) richtig lesen können. Natürlich in jeder Schule andere Glaubenssätze. Damit wird das Buch völlig beliebig.

Dann hast du wohl doch verstanden, daß es innerhalb der Religionen jeweils mehrere Konfessionen gibt? Also streite das nicht mehr ab!

Das ist mir zu billig. Das Alte Testament wird durch solches Geschwurbel grundlos künstlich aufgewertet und auf eine Säule gestellt. Als HEILIGE Schrift. Als Säulenheilige.

Meine Meinung dazu ist, dass wir die Art zu denken, die im AT implizit ist, nicht mehr verstehen können. Die Geschichten als Gleichnisse aufzufassen, macht diese Schrift natürlich unangreifbar und trotzdem jeden Text daraus beliebig interpretierbar.

Das Neue Testament ist davon auch nicht ganz frei. Besonders nicht die Stellen, bevor Jesus zu lehren beginnt. Diese Art zu denken ist charakteristisch für alle heiligen Schriften. Auch die Veden werden auf teils absurde Art interpretiert. Möglicherweise müssen Texte erst beweisen, daß sie trotz dieser Eigenschaften lange Zeit überdauern können, um dann für heilig erklärt zu werden.

Du könntest genauso sagen: "Das ist Gottes Wort und jeder, der etwas anderes behauptet, ist ein Ketzer."

So funktioniert Religion. Ganz allgemein. Ich kann nichts dafür!

Verzeih mir, dass ich nicht noch mehr Punkte gebracht habe, um Deine esoterische Interpretation zu widerlegen. Im Prinzip legst Du hiermit ja die Wurzel für das, was ich weiter unten angeführt habe.

Widerleg doch mal, wenn du schon dabei bist (und lange Beiträge verfaßt), die übrigen aufgezählten Möglichkeiten!

Ja, weil Esoterik in meinen Augen den Verstand ausblendet, physikalische Begriffe in nicht-physikalischen Kontexten neu definiert und auf Zirkelschlüssen beruht. Ein Verhalten, das ich mühsam ablegen musste, um zur Klarheit zu kommen.

Meine Devise: Wo Widersprüche auftauchen, kann sich nicht die Wahrheit befinden.

Einerseits findet das meine Zustimmung und das vor allem deshalb, weil der griechische Philosoph Aristoteles das schon genauso gesehen hatte. Andererseits halte ich Widersprüchlichkeit, Zirkelschlüsse und falsche Definitionen für kein Charakteristikum der Esoterik. Diese Dinge gibt es gleichermaßen außerhalb der Esoterik und die Esoterik kommt auch sehr gut ohne diese Dinge aus. Ein physikalischer Begriff in einem nicht-physikalischem Kontext ist, wenn Sheldrake von einem Feld redet. Dort stört es dich dann nicht?

Wen meinst Du damit? Du argumentierst hier extrem religiöt.

Na, na! Ich erkläre Ansichten, die anderen Zeiten und einer anderen Kultur entstammen. Selbstverständlich deckt sich das nicht mit meinen eigenen Ansichten. Wie könnte es das? Du warfst mir weiter oben doch sogar vor, ich würde eine modernere Ansicht rückprojizieren. Also solltest du hier schon verstehen und zwar weil es sich von selbst versteht, daß meine Zustimmung zu einigen deiner Aussagen keine Zustimmung des Judentums oder des Christentums bedeutet und meine Erklärung jüdischer oder christlicher Lehren nur eine Erklärung und keine Zustimmung ist!

Universeller kann man es auch nennen. Ich gehe sogar so weit, Seinen Fokus als egoistisch zu bezeichnen.


Das bedarf einer Erklärung.

Vermutlich liegt jedoch gerade darin der Sinn unserer Inkarnationen in der Welt. Wie bekämpfen sich ewige und unsterbliche Wesen? In so einem Krieg erlangt niemals eine der Seiten einen Vorteil, es sei denn, man erschafft ein Umfeld (die Materie), in dem das möglich ist.


Warum ist der Sinn unserer Inkarnation, nein, unserer materiellen Schöpfung, einen Vorteil zu erlangen oder zu unterliegen?

Meine folgenden Überlegungen sollen sowohl die Frage beantworten als auch die gewünschte Erklärung liefern. Weil es mir wohl nicht allgemein zugetraut wird, mache ich darauf aufmerksam, daß ich jederzeit bereit bin, meine Ansichten zu aktualisieren und neuen Erkenntnissen anzupassen. Was nun folgt ist also eventuëll, aber wirklich nur eventuëll, noch nicht meine endgültige Fassung der Geschichte.

Einst war Gott alleine und entdeckte das Gefühl der Einsamkeit. Darum erschuf er sich ein Universum. Jenes Universum war ein großes, geistiges Universum voller Engel, die fortan Gott Gesellschaft leisteten. Die Engel hätten sich gerne selbst bewiesen, um die Anerkennung ihres Schöpfers zu erhalten. Aber eigentlich war das Universum immernoch ziemlich leer. Es gab nichts zu tun. Das meint nicht den zufriedenen Zustand, wenn die Arbeit erledigt ist, sondern es gab garnichts, das die Engel hätten tun können. Sie hätten vielleicht immer wieder auf ihren Harfen gespielt, wenn es Harfen und Musik schon gegeben hätte. Aber es gab einfach nichts, was die Engel jemals hätten tun können. Vielleicht ab und zu mal „Hosianna“ rufen, was Gott aus unerfindlichen Gründen irgendwie zu gefallen schien. Aber davon abgesehen waren die Engel nur da und Gott war auch da und statt einer alleine langweilten sich nun alle zusammen. Während Gott schon immer war und der sich darum nicht darüber wunderte, frugen sich viele Engel, ob nur da zu sein schon der ganze Sinn ihrer Existenz sein konnte. Einige Engel beschlossen, daß das nicht sein dürfe und wollten etwas Neues ausprobieren. Aber was sollte das sein, in einem Universum, in dem man nichts machen konnte? Außer halt Gott Gesellschaft zu leisten. Vielleicht war genau das der Punkt? Die Gruppe Engel wandte sich von Gott ab. Gott rief diese Engel zu sich zurück, aber sie gehorchten ihm nicht. Die Gruppe Engel fand Gefallen an Trotz, Widerstand und dem Reiz des Verbotenen. Außerdem gefiel ihnen auch, daß sie Gott zu Kummer, Sorgen oder Zorn veranlassen konnten. Diese Gruppe Engel wird seitdem die gefallenen Engel oder Dämonen genannt. Sie versuchten immer wieder noch mehr Engel dazu zu veranlassen, sich von Gott abzuwenden, während einige der übrigen Engel umgekehrt auch versuchten, die Dämonen zur Rückkehr zu bewegen. Das wuchs sich langsam zu einem richtigem Streit aus, der immer größer wurde und schließlich eskalierte. Engel und Dämonen führten gegeneinander Krieg. Das betrübte Gott ziemlich. Aber die Engel und die Dämonen hatten endlich etwas zu tun. Ständig kämpften sie gegeneinander. Das vertrieb die Langeweile gründlich. Mehr passierte in dem Krieg garnicht. Es war schließlich nach wie vor ein nur geistiges Universum und sämtliche bis dahin geschaffenen Wesen waren geistig, ewig, unsterblich und unverletzlich. Völlig egal was irgendeines der Wesen tat, es konnte damit niemandem Schaden zufügen, keinerlei Vorteil erringen, auch keine Dinge oder Territorium in seinen Besitz bringen, weil es all das nicht gab. Gott erkannte, daß der Krieg zwischen den Engeln und den Dämonen auf diese Weise niemals enden würde und die Engel und die Dämonen nie wieder etwas anderes tun würden als sich gegenseitig zu bekämpfen. In immer wieder neuen Versuchen, mit neuen Ideen, die jedoch alle nichts fruchten konnten, weil jedes ewige und unverletzliche Wesen nunmal unbesiegbar ist. Die Engel riefen nichtmal mehr zwischendurch „Hosianna“. Gott fühlte sich wieder einsam. Deshalb beschloß Gott, daß der Krieg zwischen Engeln und Dämonen auf andere Weise fortgesetzt werden sollte. Zunächst unterteilte er das geistige Universum in die Hemisphäre des Lichts und die Hemisphäre der Finsternis. Die gefallenen Engel konnten nur noch die Hemisphäre der Finsternis betreten und die übrigen Engel nur die Sphäre des Lichts. Logischerweise suchte sich Gott selbst auch die Hemisphäre des Lichts als sein Zuhause aus, weil dort schließlich die Engel leben, die ihm noch Gesellschaft leisten wollen. Wahrscheinlich machte er es deshalb auf der Seite hell und auf der Seite der anderen dunkel. Danach erschuf Gott Erweiterungen seines Universums. Sowohl einige weitere geistigen Schichten, in denen schwächere Wesen leben, als auch die materiëlle Welt. Die materiëlle Welt war der letzte Teil der Schöpfung. In der materiëllen Welt war kein Leben. Nur durch die Vereinigung mit Wesen aus den spirituëllen Schichten konnte der Materie Leben eingehaucht werden. Das war und ist schließlich der Zweck der Materie. Aber sogar dann, wenn sich ein ewiges Wesen in die Materie einnistet, kann es die materiëlle Form nicht für immer beibehalten. Die Materie unterliegt dem Zerfall. Sie kann verletzt werden oder gefangengenommen. Sie kann auf undenkbar viele Weisen Schaden nehmen. Die Schäden akkumulieren sich bis die materiëlle Form eines ewigen Wesens von diesem nicht mehr aufrechterhalten werden kann, egal wie sehr es sich dafür anstrengt. Das wollte sich kaum irgendein ewiges Wesen antun. Deshalb erschuf Gott für dieses Spielfeld, das die materiëlle Welt ist, noch Spielfiguren: Menschen. Überhaupt Seelen, die eine gewisse Affinität zur Materie haben, von dieser angezogen werden und darum immer wieder und wieder und wieder inkarnieren. Ganz egal wie oft man sie vom Spielfeld wirft. Unter den Spielfiguren sind die Menschen die wichtigsten, weil die Menschen genügend Verstand besitzen, um wenigstens teilweise zu verstehen, was vor sich geht. Darum können Menschen schon mit Gefühlen der Ungerechtigkeit oder der Sinnlosigkeit verletzt werden. Manche entleiben sich selbst, wenn sie ihr Leben für sinnlos erachten. Die Menschen existieren, damit der Krieg zwischen den Dämonen und den Engeln kein bloßes Schattenboxen mehr ist, sondern Siege und Niederlagen möglich sind und wirklich etwas bedeuten! Dadurch soll der Krieg eines Tages entschieden oder beigelegt werden können. Anhand der Methoden, die jemand anwendet, ist innerhalb der materiëllen Welt erkennbar, zu welcher Seite ein Spieler oder eine Spielfigur gehört.

Es sind am Ende nicht wir, die einen Vorteil erlangen oder unterliegen. Wir sind nur das Kanonenfutter, das für mächtigere Wesen den Kopf hinhält. Wir haben eigentlich nur Aufgaben in der Dimension wie: „Beweg dich von diesem Feld auf jenes Feld!“ Jede der beiden Seiten der Spieler ist egoistisch, weil sie schließlich Krieg gegeneinander führen. Zwar auch um uns, aber keinesfalls für uns!

Die Grundlage des Christentums ist, dass Jesus als Messias in der Welt war. Daraufhin ist diese Sekte nicht verschwunden, sondern inzwischen weltweit die größte.

Eigentlich war es andersherum: Der Messias war als Jesus in der Welt, nicht als Messias. Darum nennt sich Jesus in den Evangelien stets selbst „der Menschensohn“, weil die Jesusgestalt dem Messias ermöglichte als Mensch, und nicht in der rein geistigen Form des Messias, mit Menschen zusammen zu leben.

Noch eine Anmerkung zu deinem anderem Beitrag: Durch einen Unfall Fähigkeiten zu bekommen, die man vorher nicht hatte, oder in anderen Sprachen zu sprechen, ist ziemlich abwegig. Viel wahrscheinlicher ist es, daß man sich in einem Moment solcher Schwäche, eine Besetzung einfängt durch ein Wesen, das die entsprechende Fähigkeit hat und die Bereitschaft, den schwachen Moment auszunutzen.

Gruß,
Ranma


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