Standpunkte (Schauungen & Prophezeiungen)

Bubo, Samstag, 06. Oktober 2018, 08:30 (vor 543 Tagen) @ Harald Kiri3465 mal gelesen

Hallo Harald Kiri!

Mein einfältiger Gedanke entspringt den Beobachtungen und Erfahrungen in einem weiter gefassten sozialen Umfeld. Die tiefe Verbitterung nach etwas, das nicht verkraftet wurde, die fast immer bis ans Lebensende anhält. Dabei werden auch all diejenigen, die, wenn auch oft hilflos der Situation gegenüber, Unterstützung anbieten, rigoros mit in die Tiefe gezogen, werden als Blitzableiter benutzt usw. – aber die gelten als Mensch dann ja nicht mehr, es dreht sich alles nur noch um den Verbitterten selbst. Wenden sich die letzten verbliebenen Freunde dann ab, ist das für den Betroffenen wieder die Bestätigung für die Ungerechtigkeit, unter der er zu leiden hat. Dein Einwurf mit Freud, tja, entweder hast Du Dich mit seinen Aussagen beschäftigt (im Gegensatz zu mir) oder Du warst bei jemand, der sich mit diesem Herrn näher beschäftigt hat. Meinen Standpunkt zu Psychologen, Psychiatern, Psychoanalytikern usw. werde ich hier nicht äußern.

Stichwort Kamel und Nadelöhr: Mein Irrtum, ich hatte vorausgesetzt, dass jeder zwischendurch mal mit offenen Augen an einem Kindergarten vorbeikommt oder Mütter in Alltagssituationen im Umgang mit ihren Kleinstkindern erlebt.

Stichwort Erfolg und Ungerechtigkeit: Hierbei kommt es natürlich darauf an, was jeder unter Erfolg versteht, welches Ziel er verfolgt. Ungerechtigkeit ist allgegenwärtig, für manche ist sie das Instrument zur Zerstörung des Selbstwertgefühls, für andere schlicht eine Herausforderung.

Stichwort Bibel: Es muss gar keiner von dem, was ich von mir gebe, etwas verstehen, genauso wenig muss jemand Grundsätze daraus ableiten. Es ist einfach nur eine Sichtweise.

Stichwort Nähe zu Gott: Kommt durch alles, was ich bewusst sehe und fühle. Weitere Erklärungen erspare ich mir aus Gründen der Zeitverschwendung an jemanden, der ständig auf der Suche nach etwas ist, auf das er mit Wonne eindreschen kann.

Zum Rest Deiner Entgegnungen: Es ist mir egal, ob Du mich für einen Taschenspieler, minderbemittelten Schwafler oder gar Gleichgesinnten hältst. Aufforderungen wie „Erzähl mal!“, darf ich wohl als „Du kannst mich mal!“ interpretieren! Dein Stil ist teilweise unangemessen. Wenigstens dürftest Du Dir damit selber eine kleine Freude bereitet haben, die Dir idealerweise eine kurzzeitige Zufriedenheit verschafft.

Gruß
Bubo


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