Etwas weniger oberflächlich... (Schauungen & Prophezeiungen)

Harald Kiri @, Samstag, 06. Oktober 2018, 03:56 (vor 551 Tagen) @ Küfferle3443 mal gelesen
bearbeitet von Harald Kiri, Samstag, 06. Oktober 2018, 04:01

Hallo Küfferle,

Es gibt schon Paralellen !? Und wie du auch richtig schreibst ging die abendländische - weströmische Kultur / Christentum ( ja die gibt’s immer noch !) langfristig gestärkt aus dieser Krise.

Ja, aber das oströmische Reich nicht. Hatte Gott sie so sehr gestraft, dass sämtliche Frauen und Kinder zwangsmuslimisiert wurde und bis heute ein Glaube an den Christengott nahezu verboten ist?

Wie haben Sie es damals geschafft, vielleicht liegt da der Schlüssel für eine mögliche Zukunft ?

In Gewalt, Unterdrückung und Denk- sowie Bibelverbot?

Ob der Christengott im eitlen Sonnenschein zu finden ist ?

Sagt er nicht, dass er das Licht ist, das in der Finsternis scheint, gar die Finsternis vertreibt?
Wo denn sonst?

Heilung aus Deinem Willen heraus ?

Nein, zuerst habe ich immer auf Gottes Anweisung gewartet. Und ich habe ihn gespürt. Ich habe die Schmerzen meiner Mitmenschen gespürt und legte die Hände auf die Stellen, die ich spürte. Habe seine Kraft durch meine Hände fließend gespürt. Und es geschah Heilung.

Ja, im Gebet wurde es taghell und seine Nähe war unüberspürbar.

Auf der Suche nach Gott zu sein, nach den wesentlichen Dingen im Leben, ist am Weg zu sein. Auch ich suche, viele in diesem Forum werden Suchende sein…?

Ich hatte ihn gefunden. Er war allgegenwärtig. Er war in jedem meiner Gedanken und es brauchte keine Minute, um ganz nah bei ihm zu sein.

Ich habe mit ihm Gespräche geführt und Antworten auf meine Fragen bekommen.
Ich habe mit ihm diskutiert und verhandelt.

Mit weniger habe ich mich nicht zufrieden gegeben.

Nur dass sich herausstellte, dass die Antworten falsch waren.

Lange habe ich versucht, das zu verdrängen und den Fehler bei mir zu suchen. Aber vieles war objektiv falsch.

Ich begann zu hinterfragen und so landete immer mehr von dem, was ich geglaubt hatte, in der Tonne.

Der Gott des alten Testamentes ist Lucifer.
Der Gott des neuen Testaments scheint nur ganz schwach durch die Schlacken.
Der Gott der sich bis in die heutigen Zeiten immer wieder neu offenbart haben soll, ist genauso widersprüchlich. Egal ob Hildegard von Bingen, Meister Eckhard, Emanuel Swedenborg, Joseph Smith, Jakob Lorber, Gottfried Meyerhofer, Leopold Engel, Rudolf Steiner, Madame Blavatzki, Anita Wolf, Bertha Dudde, John Wimber oder Rick Joyner. Und nicht zu vergessen L. Ron Hubbard und Bhagvan Shree Rajneesh.
Überall leuchtet ein bisschen Wahrheit heraus, aber bei jedem ist das Gesamtkonzept morsch.

Gott lässt uns weitestgehend allein und wie es den Einzelnen in dieser Welt ergeht, ist ihm leidlich egal.

Das schönste Gleichnis der Bibel zur Bestätigung ist der Segen, den Jakob, der Betrüger, seinen fast blinden Vater täuschend, Esau geklaut hat. Später wurde dieser Jakob von Gott nicht etwa in seinen segenlosen, angeborenen Stand zurückgesetzt, sondern Israel genannt, daraus das Volk Israel generiert...

... und Esau vertrieben.

Hilf dir selbst, dann (und nur dann) hilft dir Gott.

Viele Grüße
Harald


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