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Danke (Schauungen & Prophezeiungen)

Luzifer @, Österreich, Freitag, 05. Oktober 2018, 07:33 (vor 641 Tagen) @ Harald Kiri3775 mal gelesen

Hallo Harald,

Der Anstoß dazu muss von innen kommen.

Das Aussen, so es wirkmächtig ist, hat kein Interesse daran.

Glaube ich an den Gott des alten Testaments (Testament, laut Wilipedia eine Verfügung des Todes wegen ;-)), dann glaube ich an den Leibhaftigen selbst. Er verlangt Opfer, auch menschliche und ist ein wahrer Kriegsgott.
Stell Dir nur mal vor, "Gott" spräche zu Dir und verlangte Deinen Sohn auf einen hohen Berg zu führen, um ihn zu schlachten. Und wenn Du so blöd bist, das in die Tat umzusetzen, statt nachzudenken, sagt er oben, wenn Dein Messer gerade zustechen will, "April, April".
Oder denke an all die traumatisierten Kämpfer aus Jehovas Kriegen.
Vertrau auf diesen Gott und Du landest in der Klapse. Zu Recht.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Die Reden Jesu im neuen Testament (s. Wikipedia!) sprechen da eine ganz andere Sprache. Aber die Magie, also der Wunderglaube haben durch die Hintertür wieder Einzug erhalten und spätestens mit Saulus, der sich selbst Paulus nannte und Jesus nie gesehen hat, wurde der alte Satanskult wieder eingeführt.
Zur Zeit bin ich dabei, alles in Frage zu stellen und auf seine Helligkeit zu prüfen. Dabei bleibt nicht viel Selbstleuchtendes übrig.
Die Staatskirche hat so vieles verfälscht, dass der wahre Kern nur sehr schwierig zu extrahieren ist.
Selbst die beiden Liebesgebote, als zentrale Aussage, sind inzwischen ins Gegenteil verkommen. Gottesliebe ist zu blindem Gehorsam bei Ausschalten des Verstandes geworden und aus der Nächstenliebe ist bedingungslose, abstrakte, unpersönliche Fremdenliebe und Nächstenhass geworden.

Alles wird immer einem bestimmten Zweck untergeordnet, cui bono?


Wenn Jesus sagt: "Mit dem Maß, mit dem Du ausmisst, wirst Du bemessen werden." Oder an anderer Stelle "Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet.", dann ist daraus immer nur wieder eine neue Inquisition geworden. Die Hexen von früher werden jetzt Nazi genannt, oder Kommunisten oder Linke, oder Rechte, oder Liberale, oder Russen, oder Amerikaner, oder Nafris, oder ...

Jede Gruppe kämpft den Kampf:
"Wir gegen die Bösen."

Divide et impera.

Für mich ist es völlig egal, ob der Baum der Erkenntnis ein Apfel- oder ein Feigenbaum war. Materielle Belanglosigkeit bei der eigentlichen Bedeutung, der "Erkenntnis" des Guten und des Bösen. Die Ursünde ist m.M.n. die Unterscheidung zwischen gut und böse. Und dieser "Sünde" frönt die gesamte Menschheit.
Mag sein, dass Jesus angetreten war, uns davon zu befreien, aber erreicht hat er es nicht, da schon bald seine Aussagen ins Gegenteil verdreht wurden.

Quantitativ grassiert sie ärger denn je.

Für mich ist die Ursünde der Wunsch der absoluten Trennung, daraus folgt alles, was man so als "böse" bezeichnet.

Die Erwartung eines Paradieses nach dem "Leben hier", auch eine künstlich eingefügte Trennung, ist die Karotte, die man den Menschen hinhält. Frage mich, woher man die Zuversicht nimmt, dass es irgendwo in der Schöpfung einen Bruch gibt und die Verhältnisse woanders wären gänzlich anders. Es kann nur Natürliches geben, auch wenn weit mehr natürlich ist, als es scheint.

Erlösung müsste man schon selber anstreben, Erkenntnis der einzige Weg wirklich handlungsfähig zu werden. In einer Welt, in der die bestimmen, die das bereits sind, praktisch überlebensnotwendig. Wer es nicht wagt, dass von den "Göttern bestimmte Schicksal" in Frage zu stellen, darf ihm folgen, wohin es ihn auch führt. Zu große Fehler kann man dabei kaum machen.

Zu Gott kommt man nicht auf Knien rutschend sondern aufrecht, wir sind seine Kinder, nicht seine Sklaven. Und müsste ich zu ihm hinrobben, dann kann er mir gestohlen bleiben, dann wähle ich das Ende.

Beste Grüße

Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.


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