Phantasien aus dem Kampflesbenhimmel (Schauungen & Prophezeiungen)

Baldur @, Freitag, 02.12.2016, 22:36 (vor 1623 Tagen) @ BBouvier (5845 Aufrufe)
bearbeitet von Baldur, Freitag, 02.12.2016, 22:53

Hallo, BB,

vielen Dank für den Hinweis. Natürlich finde ich alle Ansätze gut, die sich bemühen, etwas herauszubringen.

Aber halbwegs glaubwürdig sollte das dann schon sein.

Gehen wirs mal durch....

Zunächst wie immer, Durchführung 1981-1983.
Angaben zum Zeithorizont der "Schauungen": absolut keine.
Bisher, in mehr als einer Generation eingetreten ist: rein gar nichts.

Wieso die Aufgabe nicht hiess, beschreibe Deine Zukunft, wie sie in zehn Jahren sein wird, erschliesst sich nicht für mich.

Ausgangslage und Ziel:

„Als wir 1981 mit dem Experiment begannen, wollten wir folgende Fragen klären:
1. wie würde die sich abzeichnende ökologische und militärische Katastrophe aussehen,

Die Teilnehmenden wussten also, es wird nach katastrophalen Ereignissen gesucht, die sollten sie finden.

führte die Probanden in einen Zustand tiefer Entspannung, ein in der Medizin/Psychologie gängiges Verfahren. In diesem Zustand stellte ich ihnen Fragen.

Das ähnelt den Reinkarnations-Rückführungen, aber auch Hypnosen.

Der Trancezustand der Probanden würde es durchaus ermöglichen, dass die Sitzungsleitenden eine Art Kontrolle, Anbindung, einen Rapport über die Teilnehmenden bekommen, dass sich die Gedanklen verbinden.

„Die TeilnehmerInnen des Experiments legen sich auf den Boden oder ein Bett, decken sich warm zu und beginnen sich körperlich zu entspannen in der Art, wie man es auch vom autogenen Training kennt, nur dass sie dies nicht selbst erlernt haben müssen, sondern von mir suggeriert bekommen.

Jawoll, da haben wir die Suggestion bereits. Sie geschieht durch Sprache, aber natürlich auch über die "Hypnosekraft" gedanklich.
Mentalisten tun etwas ähnliches, wenn sie Versuchsteilnehmer dazu bringen, sich so zu verhalten, wie sie es haben wollen.

Ein interessantes Gebiet übrigens.

Jetzt wirds heftig, festhalten:

Die Aktion wurde jeweils im örtlichen Frauenzentrum oder Frauengesundheitszentrum angekündigt und fand auch dort statt. Die Teilnehmerinnen kamen alle aus dem Umfeld der Frauenbewegung und sind damit auch engagiert oder zumindest informiert in ökologischen und friedenspolitischen Fragen,

Natürlich geht alles gaaaanz wissenschaftlich vor sich:

Um die Frage zu klären, ob nur Frauen diese ‚Zukunft‘ sehen, oder ob dies gar Abbilder feministischer Wünsche seien, habe ich später dasselbe Experiment auch mit Männern durchgeführt. Bisher habe ich noch keinen Mann gefunden, der Bilder sah, die sich von denen der Frauen unterschieden hätten.

Wo hat sie diese Männer aufgefischt? In der grünbasisradikalen Gesprächs-Selbsterfahrungsgruppe? Wäre naheliegend.

erzählte mir Grof, dass er in seiner Arbeit ebenfalls erlebt hatte, dass Patienten Ereignisse beschrieben, die sich später tatsächlich so ereigneten. Und er meinte, dass es realistisch sei, anzunehmen, dass bei meinen Experimenten tatsächlich Zeitreisen stattfänden.“[5]

Nein, möglich, nicht realistisch. Wenn in einer Gruppe 20 Personen übersinnliche Versuche machen, kriegen 10 gar nichts, 8 wenig, eine durchaus etwas und eine stellt sich als Talent heraus. Jedenfalls in diese Richtung. In Fortgeschrittenenkursen geht das dann sicher auf 50% rauf, aber das sind Leute, die bewiesen haben, dass sie treffende Ergebnisse erbringen.

Es wäre vermessen, anzunehmen, eine willkürliche Auswahl von Probanden hätte in grosser Mehrheit die Fähigkeit zur Zukunftsschau. Sonst gäbs solche Hellseher an jeder Ecke, in jedem Ökoteelanden, und in jedem Frauenhaus.
Wir müssten nicht mehr zu Gabriele Hoffmann nach Berlin, sondern würden schnell mal die Lilalatzhosenliese von nebenan fragen.

Gut, Alice Schwarzers Geschwader also. Schauen wir, was sich in deren Hirnen so tut:

„siehst du in der Zukunft einen Umbruch, der uns alle betrifft? Kannst du dazu Bilder sehen?“

Auweia. Das ist wie in der medialen Übungsgruppe, wenn jemand rein überhaupt nichts bekommt, dann ist es halt irgendein Geistführer, der da angeblich spricht.
Die richtige Fragestellung wäre gewesen:

siehst Du in Deiner Zukunft, in den nächsten 2/5/10-Jahren einen Umbruch? Nein, dann gehe weiter in Deine Zukunft, wie ist es in 20, 30, 40 Jahren?

Alles andere ist doch Kokolores.

Dann konnte ich beobachten, wie sich ihre Augen unter den Augenlider bewegten, als würden sie mit geschlossenen Augen eine Szene verfolgen. An diesen „rapid eye movements (REM) erkennt man, wenn eine schlafende Person träumt. Jetzt wusste ich, dass meine Versuchsperson etwas sah und ich forderte sie auf, mir dies zu beschreiben.

Falsch. Das REM ist nur ein Indiz für den tiefen Trancezustand, aber es ist nicht deckungsgleich mit zeitgleich laufenden, bildhaften Wahrnehmungen.
Wenn sie nachbohrt, komm, sag doch, Du siehst doch was - obwohl sie noch nichts sieht - fängt das Hirn an, zu phantasieren, weil es unter Druck gesetzt wird, so wie bei Trutz Hardo, wenn er bei Rückführungen von drei runterzählt und dann sagt, und jetzt, sag, was Du jetzt siehst, denn Du siehst es jetzt......

Wenn jemand bis dahin nichts sah, fängt das Gehirn an, die erpressten Bilder zu liefern, irgendwelche halt.

Und um Phantasieren auszuschließen, zwang ich sie immer wieder auch nebensächliche Details genau zu beschreiben, zum Beispiel welche Kleider sie selbst tragen. Vor allem legte ich Wert auf Beschreibungen der chemischen und physikalischen Beschaffenheit einzelner Phänomene, die ich dann mit Beschreibungen in anderen Protokollen vergleichen konnte.

AH - kleinste Details werden abgefragt, aber nicht, wann das alles stattfindet.

Auf die erste Frage: ‚Siehst du in der Zukunft eine große Bedrohung wie eine Naturkatastrophe oder einen Krieg auf uns zukommen? (Später fragte ich weniger suggestiv nach einem ‚großen Umbruch, der uns alle betrifft‘. Doch das beeinflusste die Antworten offensichtlich nicht).

Wie bitte? Die Fragestellung beeinflusste nichts? Hallo?
Nein, die Kampflesbe liegt am Boden und sagt bei der ersten Frage, Du, ich seh absolut nix, ich stehe jetzt auf und koche mir einen Tee.
Ja, ganz bestimmt.

Und die Menschen?
Theresa: ‚Die Frauen haben einen athletischen Körper‘. Auch mir fällt bei den Frauen deren muskulöser Körper auf; ‚ich weiß nicht, ob es Männer oder Frauen sind‘ notiere ich erstaunt.

Ah, jetzt gehts endlich ein bisschen in Richtung Kampflesbenhirn....die athletischen Frauen, ja, ja....muskulös, androgyn, passt doch ins Klischee ... :-), Amazonen, die sahen die Firma Amazon voraus, Donnerwetter, ein Megatreffer!
Aber es kommt schon noch besser:

‚Zum Essen holen sie sich Sachen aus dem Wasser und von den Wänden und machen sich auch was warm. Es sind keine Tiere, es gibt welche, aber sie essen sie nicht. Es sieht nicht sehr schön aus, braunes und grünes Gemantsche. Könnten Algen sein, wie Schwamm-Zeug.‘

Das grosse Kochbuch der superveganistischen GrünInnen.....

Sehen die Frauen anders aus, als Männer und gibt es einen Unterschied in ihrem Verhalten?
‚Es gibt sowieso mehr Frauen, 75-80% Frauen, und sie sehen aus wie Frauen. Sie sind schön proportioniert, nicht sehr dünn, sehnig, aber auch mit Muskeln. Die Männer sind nicht größer als die Frauen.‘

Ah, ja.

Scheinbar dürfen die Männer nichts Besonderes tun. Aber die Männer sind mehr für sich und die Frauen mehr für sich; bei den Frauen gibt’s auch ein paar Männer. Sie sind sich nicht feindlich, aber irgendwas ist da abgegrenzt. Ich weiß nicht, was es ist.‘

Hey, klasse. Endlich ein globales Frauenhaus.

Bist du denn in einem Körper?
‚Ich fühl mich immer noch anders als die. Mir scheint es wie ein Leben, das schon lange vorbei ist. Vergangenheit?
Es ist nicht die Vergangenheit. Es ist in einer Zukunft, die weit weg ist‘

Also superrelevant für unseren Zweck......echt.

Die ferne Zukunft[14]

„Karin unmittelbar nach der Sitzung (das Tonband hatte nicht aufgenommen):
‚Bei der Frage nach einer ferneren Zukunft sah ich ein Agrargebiet. Es war dieselbe Weite, nur eben grün, mit einem überdimensionalen Weizen mit 30 cm langen Ähren. Kein Nahrungsproblem, habe ich damit assoziiert – die Halme waren höher als ich. Es gab hohe, schnell wachsende Bäume, wie Pappeln, waren aber keine solchen. Ich sah ein Pferd, mit dem ich sofort eine Verbindung hatte, über die ich lachen musste, ich konnte mich sofort mit ihm verständigen– nicht sprechen.
Bei den Menschen hatte ich den Eindruck, dass sie eine neue Sprache haben, wobei die neue Sprache auch ein neues Denken bedeutete. Sie hatten was gelernt – ich hab das nicht gesehen, sondern gefühlt – die haben was begriffen.
Es gab dort Männer und Frauen, sie lebten aber nicht miteinander, sondern nebeneinander.
Sie hatten Häuser aus gehobelten und ungehobelten Baumstämmen.

Das Haus der Priesterinnen war aus beidem und größer als die anderen. Es hatte mehrere Etagen, die mit Treppen verbunden waren. Die anderen Häuser hatten einen durchgehenden Raum und schräge Dächer drauf. Die Häuser waren rechteckig.
Im Priesterinnenhaus fand ein Fest statt, bei dem Neue aufgenommen wurden; jene, denen von den weisen Frauen das Wissen gelehrt werden würde, das durch die Katastrophe erworben worden war.
Die Priesterinnen waren groß und schlank, hatten fast indianische Gesichtszüge, nicht wie Indios, sehr edel, dunkel, aber nicht schlitzäugig. Die Gewänder waren glatt, die der Priesterinnen weiß und mit einem Gürtel, aber nicht aus Leder.

Sag mal, BB, mit Verlaub - aus welcher Tonne hast Du denn diesen Mist herausgefischt? Mir fehlen jetzt nur die Nasenaffen auf den Saturnringen und die Pupslöcher der Erde von Lorber...

Unglaublich....

Beste Grüsse vom Baldur


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