Ich sehe das nicht so fatalistisch (Schauungen & Prophezeiungen)

Explorer @, Mittwoch, 30.11.2016, 22:23 (vor 1555 Tagen) @ Taurec (5797 Aufrufe)
bearbeitet von Explorer, Mittwoch, 30.11.2016, 22:28

Hallo Taurec,

Wenn "Wahlen" tatsächlich die "Eliten" auf dem falschen Fuß erwischen könnten, wäre diese politische Verfassung gar nicht erst etabliert worden.

Die Demokratie wurde etabliert, um die alten aristokratischen Eliten zu stürzen. Es war die einzige Möglichkeit, dass breite Volk hinter sich zu bringen.
Und wenn Wahlergebnisse die Eliten nicht auf dem falschen Fuß erwischen könnten, warum würde es dann z.B. Sachen wie die "farbigen Revolutionen" geben, oder von außen organisierte Putsche, diesen ganzen "Kampf gegen Rechts"?

Es ist gar nicht möglich, dass jeder einzige Mensch, der sich politisch betätigt Teil einer Verschwörung ist, die zuverlässig verhindert, dass ein Gegner des Systems an die Macht kommt. Das ist ja auch schon öfter passiert. Wenn alle Medien, "Künstler" und "Intellektuellen" gegen einen Kandidaten oder eine Partei sind, werden die kaum zur Elite der bisherigen Strippenzieher gehören. Natürlich wird versucht auch unangenehme Parteien zu unterwandern und unangenehme Personen zu Beeinflussen.
Eventuell waren ja auch Kennedy und Nixon keine "Männer des Systems" und wurden wieder entfernt, weil sie nicht auf Spur gebracht werden konnten.

Was auf Focus zu lesen ist, ist nicht etwa das Vernünftigwerden der Journaille, die nun endlich auf die Seite des Volkes umschwenkt.

Naja, solche Artikel gab es ja immer wieder mal, die davor gewarnt haben.

Vielmehr wird eine in der Tat vorhandene Instabilität im System antizipiert, um die Leute wieder in die Arme der heiligen Mutter Demokratie zurückzuführen (was die Mehrheit ja auch so will).

Das würde doch voraus setzen, dass jeder einzige Schreiberling quasi Teil einer großen Verschwörung wäre...

Von wegen "Massenerwachen". Als ob ich nicht eben erst dazu geschrieben hätte...

An ein Massenerwachen glaube ich auch nicht, wurde aber hier auch nirgends postuliert.

Das es bald zu einer Änderung der Politik kommt, ist jedenfalls weit wahrscheinlicher, als ein Krieg in Mitteleuropa oder irgend welche Naturkatastrophen (auch nach Analyse der Informationen aus Präkognition).

Irgend was muss aber schleunigst passieren, so kann es eigentlich kaum noch lange weiter gehen!

Grüße Explorer


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