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Antwort zweiter Teil (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 12. April 2012, 00:30 (vor 2720 Tagen) @ rauhnacht9271 mal gelesen
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 12. April 2012, 00:38

Hallo!

Wenn nun ein Mensch eine Schau hat von Gesteinsbrocken, die auf die Erde fliegen oder von Erdbeben, ist es vergleichsweise leicht, dies in allgemein verständliche Worte zu kleiden. Dass Vokabular, welches ihm zur Verfügung steht reicht annähernd aus und man wird im leichter „glauben“, obwohl auch dieses Bilder sind, die in zahlreichen Mythen und religiösen Texten auftauchen.Man glaubt ihm eher; eben darum, weil dies dem auch NICHT religiös ausgerichteten Menschen als möglich erscheint.
Versuche mal das Bild „eines gaaanz bösen Menschen, wider Gott gerichtet und womöglich auch sonst zahlreichen Attributen der Definition des „Antichristen“teilhaftig, in Worte zu kleiden. Was wäre sinnreicher als dies eben mit DEM Wort zu bezeichnen, dass Dir aufgrund Deiner kulturellen Prägung in den Sinn kommt. Ja, klar, Dir wohl eher nicht, weil Dir das blutige Lamm auf der Wolke in Deiner Schau fehlt. Tja, nun, ich meine, das fehlte dem „spinnaden Franzosen“ ( Feldpostbriefe) oder Nostradamus wohl auch, weswegen bei denen von dem Lamm, Jesus, Messias nichts steht. Wäre es anders, welchen Sinn hätte es gemacht just dieses weg zu lassen, wo das doch das Bild schlüssiger, religiös geprägt auch glaubhafter gemacht hätte. Wenn sie also „abgeschrieben“, beeinflusst oder wie auch immer irrig, mangels echter Schau, Falsches da aufgenommen hätten, dann ja wohl sehr viel wahrscheinlicher Beides. Ist aber nicht so.

Die Möglichkeit, daß jemand eine echte, präkognitiv gesehene Person aufgrund ihrer Eigenschaften mit dem "Symbol" des Antichristen versieht, ist natürlich zu beachten. Wenn er für seine Beschreibung aufgrund der eigenen Religion auch noch die bekannte Antichristlegende verwendet, wird es sehr schwierig, das Reale vom über Generationen Ausgedachten zu unterscheiden. Das ist ja der Pferdefuß.
Kann man die Angaben als durch die Weitergabe und Interpretation über Jahrhunderte immer wieder abgewandelte und verfälschte Sagenmotive identifizieren, lassen sie diese Elemente herauslösen und man kommt vielleicht zu einem wahren Kern.
Von der Antichriststelle in den Feldpostbriefen scheint mir faktisch nichts übrigzubleiben. Keine Information, von der sich auf eine tatsächliche Person schließen ließe.

(Wir haben das mal auf Ben Gurion hingebogen, indem wir eigentlich textwidrig annahmen, er wäre nicht in den 20ern geboren und träte in den 50ern auf, sondern wäre früher geboren und träte in seinen 50ern auf. Sein Geburtsjahr 1886 hatte tatsächlich Ostern auf dem Markustag und er war Jude. So paßte es halbwegs. Diese Deutung will ich heute aber wieder ausschließen.)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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