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Impakte und Atombomben (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Dienstag, 04. März 2014, 18:26 (vor 2181 Tagen) @ xsurvivor7547 mal gelesen
bearbeitet von Taurec, Dienstag, 04. März 2014, 18:34

Hallo!

das ist nicht stimmig!
Wäre der Russenfeldzug "läppisch", dann wäre er nicht Hauptthema in den Prophezeiungen, sondern es wären die angeblichen Impakte.

"Läppisch" ist er im Vergleich zu den Naturkatastrophen, die ihn im übrigen auch beenden, bevor er richtig eskalieren kann, etwa atomar.
Wenn man sich weit ab der Vormarschrouten und Kampfgebiete befindet, bekommt man davon vielleicht gar nichts mit. Das heißt aber nicht, daß dort hineinzugeraten harmlos wäre und es in den vom Feldzug tangierten Gebieten nicht ordentlich zur Sache ginge.

Warum sollen die Russen nicht massiv Kernwaffen einsetzen die sie ja in den letzten 20 Jahren kräftig aufgerüstet haben?

Die wollen keine Wüste, sondern Europa beherrschen. Es gibt keine Notwendigkeit, flächendeckend Nuklearwaffen einzusetzen.

Wir haben auch keine Schauungen zu massenhaften Kernwaffeneinsätzen.

1. Adolf Schwär (Schwarzwald) berichtet von himmelhohen Wolken, die im Westen aufsteigen:
„Ich sah, wie schwere, lange Geschosse von Osten nach Westen geschossen wurden, danach sah ich im Westen große, mächtige Rauchwolken tiefschwarz aufsteigen und zwar himmelhoch.“

Das könnten Atomwaffeneinsätze im Kampfgebiet am Rhein sein.

2. Die oberflächlichen Massenzündungen von Atomwaffen in der Tschechei, die der Waldviertler vermutet, sind physikalisch nicht stimmig. Seine Beschreibung paßt auch nicht dazu. Die von ihm vorausgesagten Kampfgebiete liegen in Niederösterreich und der Tschechei. Das paßt aber nicht zu den anderen Quellen zum russischen Feldzug. Der Waldviertler hat da etwas mächtig falsch interpretiert.

3. Der Zellertaler spricht ebenfalls von Atomwaffeneinsätzen, die bei ihm aber alle auf unwichtige Bauerndörfer und Skilifttalstationen ausgeführt werden. Weitere Explosionen vernimmt er nur indirekt, ohne sie zu sehen. Was das ist, wissen wir also nicht. Der Bayerische Wald ist wie Österreich und die Tschechei nicht Kampfgebiet.
Zudem nimmt er eine Radioansage wahr, die von "mehreren" Atomwaffeneinsätzen in Deutschland spricht.

4. Irlmaiers Flugzeug, das etwas in die Nordsee wirft, könnt ein Atomwaffeneinsatz sein. Das wäre aber nur einer.

Ansonsten haben wir nichts oder habe ich was vergessen?

Schauungsmäßig ist ein Atomkrieg in Europa nicht gestützt, wenngleich der Krieg punktuell atomar geführt werden wird.

Mir scheint mancher angebliche "Impakt" hier ist schlicht eine Atomexplosion - was auch viel näher liegt..

Nur haben wir überhaupt nur einen Impakt, den in der Tschechei. Der ist größtenteils zwar ebenfalls Spekulation (es gibt nur einen Traum, der direkt darauf hinweist), die anderen Impakte (z. B. im Nordatlantik, wie von BB vermutet), sind völlig spekuliert, eine Stützkonstruktion, um gesehene Folgen einer nicht gesehenen Ursache zu erklären.

Die Kernwaffen gibt es - die Impakte sind unbewiesene Spekulation - zwar denkbar aber eben eher unwahrscheinlich, dass diese genau zum Russenfeldzug kommen sollten.

"Unwahrscheinlich" spielt in dem Fall keine Rolle, denn unwahrscheinlich wirkt alles, womit wir uns hier beschäftigen. Man versuche sich mal zu überlegen, wie wahrscheinlich man z. B. den Verlauf persönlicher Lebensereignisse vor deren Eintreten eingeschätzt hätte. Man würde sich wundern. Zufall/Fügung/Schicksal schlagen jede Statistik.

Daß der Feldzug von einer Naturkatastrophe beendet wird, steht sogar schon in den Feldpostbriefen:
"Am Schluß kommt noch Rußland und fällt über Deutschland her, wird aber zurückgeschlagen, weil die Natur eingreift, und da wird in Süddeutschland ein Platz sein, wo das Ereignis sein sollte, wo die Leute von der ganzen Welt hinreisen, zuschauen."

Irlmaier stützt das:
"Durch eine Naturkatastrophe oder etwas ähnlichem ziehen die Russen plötzlich nach Norden."

Da der Waldviertler zudem von Trümmerfeldern im Weltraum spricht, ist mit einem Impakt durchaus zu rechnen. Daß ein Impakt direkt gesehen wird, ist äußert unwahrscheinlich, da es sich um kosmische Geschosse handelt, die ein Mehrfaches der Geschwindigkeit einer Gewehrkugel drauf haben. Wenn man die sieht, sind sie schon eingeschlagen. Folglich nimmt man einen Impakt seherisch allenfalls als Explosion war.

Ich will hier nicht Impakte gegen Atombomben ausspielen, sondern gehe davon aus, daß beides stattfinden wird, Impakte jedoch eher am Ende des Feldzuges.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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