Hunde kommen weder in den Himmel noch in die Hölle (Freie Themen)

Frank Zintl @, Lund, Sonntag, 18. Oktober 2020, 09:08 (vor 42 Tagen) @ BBouvier583 mal gelesen

Hallo

Lebe mal wie ich am Ort des Geschehens. Mir macht das Angst.

Ich habe nichts gegen den bargeldlosen Zahlungsverkehr, wenn
er (so wie bisher) NEBEN dem Barzahlungsverkehr als Alternative
existiert. Auch ich nutze den bargeldlosen Zahlungsverkehr im
Alltag.

Wogegegn ich mich massiv wende ist die Abschaffung der Barzahlung,
die bekanntlich seit Jahrtausenden existiert und sich bewährt hat.

Beide Alternativen sollen bleiben - gleichberechtigt.

Das ist eine Frage von weltlichebn Freiheits- und Menschenrechten,
nicht "nur" von der Strafandrohung des Christengottes, die aber
nicht schon bei der Kartenzahlung, sondern erst beim Chip greifen
würde.

Vorausgesetzt der Chip wäre das Malzeichen. Wogegen ja auch wieder
theologische Bedenken vorgebracht werden (Taurec).

Lehnt man allerdings den Gedanken an einen persönlichen Gott als
Hauptakteur der Schöpfung ab, oder hält man für ausgeschlossen,
dass der Gott der abrahamitischen Religionen wirklich DER Gott
sein sollte, der Himmel und Erde gemacht hat und alles in Händen
hält, dann fällt auch alles andere. Glaubt man an die vielen
Götter der Hindus oder an die Selbsterlösungslehre eines Buddha,
dann kommt man zwangsweise zu völlig anderen Ergebnissen, die
auf eine völlig anderen Schrifttradition aufbauen.

Ich will Gegner gegen den Chip mobilisieren, und zwar so viele,
dass er sich nicht flächendeckend durchsetzen kann. Das kann
ich aber nicht allein. Ich brauche viele Gleichgesinnte.

Das Argument "das erlaubt meine Religion nicht" ist wirksam in
Gesellschaften, die das Prinzip der Religionsfreiheit haben.

Die einen dürfen kein Schweinefleisch essen, die anderen auch
keinen Alkohol trinken. Dann darf ich eben keinen Chip haben.
Wenn man versuchen würde mir einen Chip anzudrehen, dann würde
ich genau das sagen: "Das erlaubt mir mein Glaube nicht."

Frank


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