Jenseits, übernatürliche Wesen, gut und böse (Freie Themen)

Harald Kiri @, Mittwoch, 21. Oktober 2020, 10:16 (vor 39 Tagen) @ Don Haeberle704 mal gelesen

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Hallo Don,

Sie schreiben:

wie kommen Sie darauf, dass uns übernatürliche Wesen begleiten und uns unterstützen?

Da gibt es mehrere Gründe.
1. Ich habe selbst Erfahrungen in der Kommunikation mit Jenseitigen.
2. Es gibt tonnenweise Literatur von Menschen, die an der Schwelle des Todes standen und von genau diesen Wesen berichtet haben, die sie abgeholt, bzw. zurückgeschickt haben.
3. Es gibt Literatur von Menschen, die die Schwelle des Todes überschritten hatten und zurückkehrten.
4. In sogenannten Channelings, verbinden sich (physisch) lebende Menschen mit Verstorbenen und übermitteln Informationen (um es allgemein zu halten), die nur diese Verstorbenen kennen können.
5. Meine Schwägerin hatte in einem Traum Kontakt zu einem im 1. Weltkrieg verstorbenen Vorfahren, der sich darüber beklagte, dass er kein Grab habe. Später erkannte sie ihn auf alten Bildern wieder.

Und was macht Sie so sicher, dass dies Wesen uns unterstützen?

Die entspannte und freundliche Atmosphäre, in der viele Kontakte stattfinden.

Müsste es nicht, wenn es gute Wesen gibt auch böse Wesen geben?

Ich habe nie von "gut" oder "böse" gesprochen und lehne diese Klassifizierung grundsätzlich ab. Nach der Bibel ist diese Unterscheidung das Grundübel der Menschheit, der Sündenfall, der Verlust der Unschuld. Und es passt nicht zur Lehre Jesu.

Um auf Jenseitige zurückzukommen, ich schrieb bereits, dass ich nicht glaube, dass sie allwissend oder allmächtig wären. Also müssen sie Fehler machen. Sie haben eigene Ziele und können dadurch eigenmächtig agieren. Sie können Situationen falsch einschätzen und daher irrig unterstützen.

Alle Kontakte, die ich bezeugen kann, sind verstorbene Menschen dieser Erde. Nicht alle begleiten oder unterstützen uns. Also gibt es auch Jenseitige, die uns sabotieren könnten.

In den Sitzungen, die ich früher Gebet nannte, habe ich mit jenseitigen Wesen gesprochen und war lange fest davon überzeugt, mit Jesus zu sprechen. Allerdings enthielten seine Antworten Fehler. Das wollte ich zunächst nicht wahrhaben, aber mein Leben lief weiter und die jenseitigen Ratschläge zeigten sich als völlig irrig.

Das war der Zeitpunkt, an dem ich Alles, wirklich Alles, überprüfte.

Das alte Testament ist in weiten Teilen so ungöttlich, so unfrei, dass ich es nicht mehr glauben konnte.

Das neue Testament trenne ich in die Teile, die Jesus betreffen und die paulinischen. Die Paulinischen atmen den Geist des AT.

Die Überlieferungen über Jesus sind freier und göttlicher. Allerdings gibt es auch hier noch viele unfreie, bindende Passagen, die dem freien Jesus widersprechen.

Ich bin mit meiner Trennung noch nicht durch, aber den "Wüstengott des alten Testaments" lehne ich ab, da von ihm nichts Aufbauendes, sondern nur Knechtschaft und Zerstörung ausgeht.

Viele Grüße
Harald


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