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Markustag => Am St.Nimmerleinstag. (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier @, Freitag, 23.12.2011, 12:50 (vor 3682 Tagen) @ rauhnacht (9191 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 23.12.2011, 13:01

Hab in den letzten Tagen rumgesucht, um Bilder aus den
Feldpostbriefen zum Antichrist (Marcustag) evtl zeitlich dort
sozusagen festbinden zu können, war aber bisher nicht erfolgreich.

Hallo, Rauhnacht!

1)
<"Mit Beziehung auf Nostradamus'
Prophezeihung des Weltunterganges wird nachgewiesen..
.">
=>
Bei Nostradamus steht kein armes Wort
zum "Weltuntergang"!! :no:
Das vorab.

2)
Zu obigem.
Dieses Einsprengsel "Markustag" in den Feldpostbriefen
behruht auf keiner Schau, sondern dorthin
hat sich Volksaberglaube nur vereirrt.

Das darfst Du getrost knicken.
Diese schräge Idee rührt daher,
dass man sich mal so gedacht hat, der Antichrist :-D
äffe spiegelbildlich Jesus nach:
Erst haben sich die Christen ausgedacht,
Jesus, der sei doch wohl zur Wintersonnenwende geboren?
(römisches Fest des: "Unbesiegbaren Sonnengottes" sol invictus)
Und dann:
Der Antichrist sollte daher am 24. Juni geboren werden!
...spiegelbildlich.

Und - wenn Markustag = Ostern ist, dann
fällt der 24. Juni eben auf Fronleichnam.

*gäääähn*


Volksaberglaubenspruch, den Antichristen
betreffend:
=>
"Wenn Markus zu Ostern kommt
Wenn Antonius zu Pfingsten kommt
Wenn Johannes auf Fronleichnam fällt
Dann wird beginnen das Wehklagen der ganzen Welt"

Zitat, zum besseren Verständnis:
=>
"Fronleichnam wird am Donnerstag
nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen
(60. Tag nach dem Ostersonntag)
und fällt somit frühestens auf den 21. Mai und
spätestens auf den 24. Juni."

Das ist eben sehr sehr selten!

Und dann fällt auch der Markustag auf Ostern.
(s.oben)
Irgendwie hat sich diese völlig abstruse
Antichristengeburtsterminvorstellung
auch in die Feldpostbriefe verirrt:
=>
"...wird auch der Antichrist geboren...von einer Jüdin...
...an dem Tage, wo Markustag auf Ostern fällt."

=> :tonne:

Und das hat weder mit "Weltuntergang"
noch mit dem "Russischen Feldzug" irgendetwas zu tun.

Das dogmatische Postulat, es müsse bei der Wiederkunft
Christi (s.Off. Kap. 19) im Rahmen der Polarität
ein genaues weltliches Spiegelbild dessen als "Antichrist"
auf der Erde weilen, bedingt dessen Geburt genau
gegenüber im Jahreskreis.
Nämlich am 24. Juni.
Und das war es auch schon. :-D

Die fixe Idee, bei der Geburt des "Antichristen"
müsse "Johannes" einst mal auf Fronleichnam fallen
- bzw. Markus auf den Ostersonntag -
liegt darin begründet, dass das nur ganz extrem
selten geschieht - rund alle hundert Jahre mal -
und insofern grenzt an die Aussage:
"Am St.Nimmerleinstag."


Grüsse!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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