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Russeneinmarsch und Russenbesatzung: einige Gedanken (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 07.12.2011, 01:03 (vor 3864 Tagen) @ Keynes (9839 Aufrufe)

Hallo!

Im Grunde hatten wir jahrzehntelang nur Aussagen über den Russeneinmarsch.

Seit ein paar Jahren bekommen wir nun Aussagen über eine russische Besatzung herein (Zahnarzt, Guerrero, ITOma), wobei man vortrefflich streiten mag, was von beidem nun schlimmer sei.

Das zerfällt, unvoreingenommen betrachtet, in folgende Schlußfolgerungen:

1. Der Russeneinmarsch ist noch gültig und es kommt eine irgendwie geartete Besatzung hinzu.

2. Der 58-tägige Russeneinmarsch hat sich aus irgendeinem Grunde in eine mehrjährige Besatzung verwandelt.

BB und ich favorisieren die erste Variante, was vor allem durch BBs Traum vom Abfall Mitteldeutschlands gestützt wird. Aus diesem läßt sich schließen, daß nur ein Teil Deutschlands besetzt wird und der Rest für einen späteren Einmarsch noch frei ist.
Darüber hinaus ist kein Grund ersichtlich, warum sich ein kurzer Feldzug in eine lange Besatzung verändern sollte. Die Menschheit ist in den letzten 200 Jahren beständig schlechter geworden und hat die schlimmsten Erwartungen völlig erfüllt. Es ist undenkbar, daß irgend etwas zum Positiven verändert oder gar weggebetet wurde.
Das Ende der Besatzungszeit und der Untergang der UdSSR wurden ebenfalls vorausgesagt (Nostradamus + Feldpostbriefe), so daß auszuschließen ist, daß dies ein aus kosmischer Sicht ungeplantes Ereignis gewesen wäre, das etwas verändert hätte. Der Schicksalsplan für die Welt muß demnach noch intakt sein. Wir fahren noch immer auf demselben Gleis.
Das Unsaubere dieser Variante besteht darin, daß man Schauungen, die eindeutig Besatzungsszenen in anderen Landesteilen als Mitteldeutschland zeigen, als irgendwie nicht ganz richtig bewerten muß. Oder man stellt kaum zu stützende Hypothesen auf, warum das so sein könnte.
Der Vorteil dieser Variante besteht darin, daß, sollten entweder der Russeneinmarsch oder die Besatzung sich als falsch gesehen herausstellen, man mit seinem Szenario nicht völlig gegen die Wand fährt.

Die sich zwangsläufig stellende Frage, warum erst jetzt eine Besatzung gesehen wird, die Jahrzehnte davor aber nur der Russeneinmarsch, läßt sich folgendermaßen klären: Solange die Besatzungszeit währte, konnte die zukünftige Besatzung nicht gesehen werden. Ein Seher kann nichts sehen, daß zu sehr seiner Gegenwart entspricht. Solange also russische Truppen in Deutschland waren, hatte es gar keinen Sinn, eine russische Besatzung zu sehen. Erst mit der Wiedervereinigung und dem Abzug der russischen Besatzer wurde das Ereignis "Besatzung" seherisch "freigeschaltet" und damit sehbar.
(Hypothetische, hochbegabte, unbekannte Seher, welche die ganze Palette von Nachkriegsbesatzung über den Abzug der Truppen bis zur Wiederbesetzung sehen konnten, ausgenommen.)
Diese Erklärung setzt natürlich voraus, daß sich die Besatzung tatsächlich nur auf Mitteldeutschland bezieht, denn für einen westdeutschen Seher wären sowohl Russeneinmarsch, als auch Besatzung von seiner Gegenwart verschiedene, wie auch zu fürchtende Ereignisse gewesen. Sie kommt mir daher sehr gelegen.

Alles das ist insgesamt nicht durchaus befriedigend.

Gibt es also noch weitere Ideen dazu?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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