Guter Junge, böser Junge und warum der Wunsch nach Mächtigen ein Armutszeugnis ist (Übersinnliches & Paranormales allgemein)

Steffomio, Montag, 25. September 2017, 22:03 (vor 750 Tagen) @ Baldur4014 mal gelesen

Hallo Baldur,
wie verdreht die Welt ist und warum, das ist den meisten nicht mal im Ansatz klar.

Ob gut oder böse lässt sich ausschließlich unter erschwerten Bedingungen herausfinden, also dann wenn Probleme auftauchen.

Der böse Junge wird sich bei Problemen erst mal mächtig aufregen, dann einen Schuldigen suchen und diesen unter riesen Vorwürfen möglichst erschröööcklich bestrafen (lassen). Lösen wird er Probleme in den seltensten Fällen und noch seltener wird er sie selber lösen. Auf diese Weise kann er mit ordentlich Problemen sehr mächtig werden, braucht sie geradezu. Er muss nur möglichst beeindruckend rumschreien bzw. -heulen, Vorwürfe machen und bestrafen (lassen).

Einleuchtend, dass "böser Junge" momentan das gro des Volkes ausmacht.

Der gute Junge wird bei Problemen als erstes versuchen sie zu lösen und einen Schuldigen wird er nur zwecks Aufklärung suchen wollen. Vorwürfe und Bestrafungen sieht man so gut wie nie und Macht braucht ein guter Junge schon grad gar nicht.

Einleuchtend, dass man von den wirklich guten Jungs so gut wie nichts hört und sieht. Die sind ganz nebenbei auch viel zu beschäftigt für irgendwelche Profilierungsaktionen.

Weiter gehts mit den Mächtigen:
Wer nach mächtigen Regierungen oder Göttern ruft, der ruft immer auch seine eigene Versklavung herbei. Der ist also total bescheuert.
Warum? Ja wer seine Probleme nicht selber lösen kann oder will, der wird mit der Lösung von Anderen leben müssen!
Aber Vorwürfe machen ist ja so bequem und Schuldige suchen so befriedigend für die eigene Bequemlichkeit, da fällt das bisschen Versklavung doch gar nicht ins Gewicht. Ganz im Gegenteil ist die zwangsläufige Versklavung wieder Grund für neue Vorwürfe und Schuldige suchen und bestrafen. Auf das sich die Höllenspirale immer schön weiter dreht.

Probleme werden lieber nach oben weiter geleitet, anstatt es erst mal selber zu versuchen. So wird die Hierarchie von unten nach oben gebaut und nicht etwa von oben nach unten wie viele glauben. Schließlich hat man ja die "Verantwortlichen" selber abbestellt - schon vergessen?!

Also wenn dir dein Leben nicht gefällt, dann zeig nicht auf Andere, sondern schau was du selber daran ändern kannst.


Gruß
steffomio


PS.: Der beste Gott ist der, der nichts zu tun hat. Und tatsächlich... aber das ist eine andere Geschichte.


Jenseits der Religionen - Wenn der Vorhang zerreißt


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