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Odilienfälschung (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

BBouvier, Donnerstag, 27. August 2015, 17:56 (vor 1510 Tagen) @ Hollabusch5456 mal gelesen
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 27. August 2015, 18:04

Hallo Randomizer,

wirklich sehr interessant, was Du schreibst.
Das hat mich nun neugierig auf diese Odilien Weissagung gemacht.
Leider kann ich nichts in der Suche finden.
Kann man diese irgendwo nachlesen?

Gruß
HB

Hallo, Hollabusch!

Im Netz habe ich zu dieser Fälschung (wohl von 1938)
dieses gefunden:
=>
"Es gibt eine Prophezeiung, welche der heiligen Odilie
zugeschrieben wird.
Sie war eine Äbtissin im 7./8. Jahrhundert
und gilt im Elsass als Schutzpatronin des Augenlichts.
Als Tochter eines Herzogs kam sie blind zur Welt
und erlangte im ihrem zwölften Lebensjahr das Augenlicht wieder,
als sie getauft wurde.
In der folgenden Prophezeiung
nimmt sie den zweiten Weltkrieg vorweg.
Die Prophezeiung wurde in vorliegender Form bereits 1916 abgedruckt:
„Einst wird Germanien die kriegerischste Nation genannt werden.
Der Entfessler des großen Krieges
wird von den Ufern der Donau kommen …
Der Eroberer wird Siege auf der Erde,
dem Meere und den Lüften erringen ...
Woher ihm die Kraft sei, diktieren zu können,
werden alle erstaunt fragen, aber wenn der Kampf
in der Stadt der Städte beginnt,
möchten viele der Seinigen ihn steinigen.“ "

Von hier:
=>
http://www.suchbuch.de/leseproben/esoterik_buecher/prophezeiungen_fuer_unsere_zeit/3989

Ebenfalls von dort die "Sybille-von-Prag-Fälschung"
aus der Nachkriegszeit 1945 ...
=>
"Auch Sybille von Prag (1566-1658) machte Prophezeiungen, die in unsere Zeit hinein hallen und nachdenklich stimmen müssen. Sie war Tochter eines böhmischen Grafen, und als ihr Verlobter starb, begab sie sich für einige Zeit auf Reisen quer durch Südeuropa bis hinunter nach Ägypten und Palästina. Erst im hohen Alter kehrte sie auf das Schloss ihrer Ahnen zurück. Schon zu dieser Zeit stand sie im Ruf, eine große Seherin zu sein. Während ihrer Weissagungen verfiel sie in tranceartige Zustände, und der Sohn des Schlossgärtners hielt ihre Prophezeiungen schriftlich fest. Sybille sah technische Errungenschaften voraus, an die zu ihrer Zeit noch nicht zu denken war. Sie beschrieb „riesige Kessel, die sie mit Wasser und Feuer füllen und dann auf Räder und Boote stellen“ – offenkundig handelte es sich um die Lokomotive und das Dampfschiff. Sie sagte auch das Telefon voraus: „ … Geräte, die Worte von Mund zu Mund auf dünnen Drähten befördern, die über die Lande gespannt sind. Du siehst deinem Freund nicht mehr ins Angesicht, wenn er zu dir spricht.“ Schließlich würde auch „ein kleines Kistchen mit runden Knöpfen der Menschheit Freude und Lust bis in die kleinste Kammer bringen, Musik und frohes Lachen entquillt diesem sonderbaren Ding, und lauschen die Menschen seinen guten und bösen Worten.“ „Auf der Straße wird ein Wagen fahren, nicht von Pferden gezogen, sondern getrieben von einem seltsamen Wasser, aber ebenso schnell.“ Hierbei kann es sich nur um das Automobil handeln. Auch die Glühbirnen sah sie voraus, denn „die Menschen werden die Tag zur Nacht machen, denn Glasröhren werden taghelles Licht spenden.“ Und so muss die Seherin auch die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki gesehen haben ... und so weiter ..." =>

:tigger:

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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