Wie gestalte ich den Suizid möglichst qualvoll? (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Bär, Montag, 24. August 2015, 19:11 (vor 1545 Tagen) @ dziamdzia5760 mal gelesen

Guten Tag,


oh weh. Diese Philosophen. Da lamentieren sie über den inhärenten Wert von Edelmetallen, vor ihrem Rechner sitzend, im Trockenen und studieren zwischendurch die Anzeigen vom Lidl.

Auf den intrinsischen Wert der edlen Metalle, die gespeicherte Arbeitskraft durch die Bergung und die nicht beliebig vermehrbare Menge gehe ich jetzt mal nicht ein sonst werde ich noch als Sympathisant des Walter E. eingestuft.

Gold als unnötig angesichts dessen was auf uns zukommt zu klassifizieren ist, bei allem Respekt, hanebüchener Schwachsinn der nur einem gutmenschlichen Unwissen entspringen kann.

Nach den Bürgerkriegen des ehemaligen Jugoslawiens fand ich einen auf gebrochenen Tresor in einer zerstörten Bank oberhalb von Mostar. Drinnen lagen....Dinare. Jede Menge dieses wertlosen Papiergeldes. Keiner machte sich die Mühe sie an zu sehen geschweige denn sie mit zu nehmen. Edelmetalle fand ich nicht. Die waren nämlich im Umlauf während der Kriege.

Als alles zusammen brach, konntest du für Gold trotz allen Mangels jederzeit eine AK 47 einschließlich Munition kaufen, eine Kiste Raviolidosen oder Antibiotika. Diejenigen die solchen schlauen Ratschlägen gefolgt waren wie du sie hier gemeingefährlich ins Forum schleuderst waren


tot.


Wer fliehen wollte zahlte mit Gold. Und kam dann lebendig im sicheren Deutschland an. Die ohne Gold blieben in Mostar im Granatenhagel.

Aus dem kroatischen KZ konnte man sich damals frei kaufen. Das war ein gewinnträchtiger Geschäftszweig der Kroaten. Und rate mal wofür du das Leben deines Kindes, Ehemannes oder deiner Oma kaufen konntest. Rrrrichtig, mit dem unnützen Gold das ja keinen Wert hat.

Nein, Gold ist bei Weitem nicht das Eichelburgsche Allheilmittel. Wer nichts zu beißen hat gibt seine letzten Kartoffeln nicht für ein Stück Blech her. Wer aber zwei Dosen Ravioli hat und nur eine brauch tauscht sie gerne gegen Edles weil es eben auch eine Zeit danach gibt.

Irgendwann um 1893 herum schrieb ich dereinst etwas von 3 Säulen als Vorbereitung. Edelmetalle sind eine Säule. Selbst zu generierende Nahrungsmittel sind die zweite Säule. Und da die Natur nicht wirklich auf unserer Seite sein wird, wenn wir den Sehern glauben dürfen, gehören auch haltbare Lebensmittel für einen längeren Zeitraum in den Keller. Jede einzelne Säule für sich ist unzureichend. Redundante Vorbereitung ist keineswegs Garant für ein Überleben. Aber es erleichtert das Überleben ungemein.

Ich lebe als Selbstversorger weitgehend autark, die 5 Pfund Lammkeule schmort gerade neben mir. Ich habe Vorräte für Zeiten in denen auf dem Acker nichts läuft. Wie anfällig der Eigenanbau ist merke ich dieses Jahr vehement. Hier auf dem Berg hat es seit Monaten fast gar nicht geregnet. Meine Herden haben eigentlich doppelt so viel Weide wie sie brauchen. Aber dieses Jahr langt es hinten und vorne dennoch nicht. Wie gut, dass ich im Krisenfalle auch auf haltbare Nahrung zurück greifen kann.

Sich auf Euronen und ein Gemüsegärtchen zu verlassen ist nichts weiter als Selbstmord auf Raten.

Aber gut, wer es gern schmerzhaft und lange haben will möge auf eine angemessene Vorbereitung verzichten. Das Zeug, das 6000 Jahre immer etwas wert war wird dann ganz bestimmt nutzlos sein und diese merkwürdigen Baumwollzettel, die nur von Glauben an Papa Staat und Mama Merkel getragen werden, gerade mal ein paar Jahre mit Hängen und Würgen und jeder Menge Rettungspakete überstanden haben werden dann bestimmt ein Rettungsanker sein.

Vielleicht aber nur für dich.

Wenn du dann dereinst in dein Gewächshaus blickst und die gähnende Leere derjenigen in deinem Keller Konkurrenz macht wirst du vielleicht anders denken.

Denk aber schon mal zeitnah daran einen Strick bereit zu legen. Dann dauert das Sterben nicht ganz so lange. Aber bitte, bitte lass es sein, Menschen mit deinem augenscheinlich aus Neid geborenen Unwissen in Gefahr zu bringen.

Und an alle, die sich angemessen vorbereiten wollen: Jede Woche eine Silberunze geht selbst von H IV wenn man will. Dann muss das neueste "Smartphone" halt etwas warten. Oder die Chipstüten im Regal stehen bleiben. Nach 10 Jahren sind das dann 520 Unzen, Unzen die im Zweifel reichen um in Sicherheit zu fliehen oder den Kindern Antibiotika zu kaufen.


Bärengruß


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