Tauschmittel und Co (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Bär, Mittwoch, 26. August 2015, 10:09 (vor 1515 Tagen) @ Hope5339 mal gelesen

Guten Morgen zusammen,


mit Beweisvideos oder notariell beurkundeten Dokumenten über die Transaktionen kann nun wirklich nicht dienen. Ich gebe das wieder was mir in unzähligen Stunden, in langen Abenden und Nächten berichtet wurde unmittelbar nach den Kriegen vor Ort in Mostar.

Die Dame mit der ich liiert war hatte den Familienschmuck "gekostet". Nein, es gab keinen schriftlichen Vertrag darüber mit den Wärtern der KZs. Man gab es ihnen und hoffte dann dass nach Wochen der Angehörige wieder auftauchte. Dass keiner auf die Idee kam den Bestochenen gefälschtes Gold zu geben ist ja eher selbstredend. Immerhin hatte die andere Seite Wochen Zeit um es zu prüfen. Bei Falschgold wäre der Angehörige bestenfalls in Stücken wieder gekommen.

Richtig ist dass wir heute hier in Deutschland uns schwer tun Gold zu bewerten als Privatpersonen. Im Zuge der Krise werden wir erleben dass der Frisör und die Putzfrau uns einen Vortrag über Bullionmünzen halten werden. Aktien kannte 1920 kein Mensch, am Höhepunkt der damaligen Blase referierte der Schuhputzer über Radioaktien sofern man da den Berichten Dritter glauben kann. Kurz vor der Jahrtausendwende waren zum Beispiel plötzlich Aktienunternehmen den neuen Marktes an Stammtischen Gesprächsthema.

Auf dem Balkan war das schon seit eh und je anders. Nahezu jede Familie besitzt Gold, selbst die sozial miserabel gestellten Sinti und Roma haben ihr Familiengold dort.

Meine 3 Säulentheorie sieht ohne Gewichtung alle drei Säulen als wichtig an. Erst im Zusammenwirken bieten sie nach menschlichem Ermessen verhältnismäßig viel Sicherheit. Silber ist grundsätzlich sinnvoller als Gold weil der Preisanstieg höher ausfallen wird in Relationen zum Gold (Begründung sprengt den Rahmen des Forumsthemas)und weil die Wertdichte geringer ist. Musst du aber dein Haus verlassen sind ein paar Doppelzentner Silber eher unpraktisch und Goldmünzen erste Wahl. Edelsteine mit noch höherer Wertdichte können nur von sehr Wenigen bewertet werden und sind als Zahlungsmittel ausgeschlossen.

Kannst du im Hause bleiben und hast eine funktionsfähige Selbstversorgung brauchst du Edelmetall wohl kaum für das nackte Überleben denn zu essen und zu trinken hast du dann ja. Fällt die Ernte witterungsbedingt aus oder weil die "schiachen Leut" dir beim Ernten helfen bist du auf Vorräte angewiesen. Musst du das Haus verlassen nützen dir Vorräte und ein volles Gewächshaus nichts wohl aber das was du mit dir tragen kannst.

Wirtschaftlich nicht in der Lage zu sein sich gesund zu ernähren UND Edelmetall zumindest in geringen Mengen an zu schaffen ist heute möglich. Nur klappt das definitiv nicht wenn man die Zeit mit Zwischennetz und Fernsehen verbringt.

Überall gibt es Schrebergärten für wenig Geld zu pachten, jeder kann in eine andere Region ziehen aufs Land wo es Anbauflächen satt gibt. Wenn ich mich hier in meinem kleinen Ort mit 20 Häusern umsehe finde ich in wenigen Minuten einen billige Wohnung und bekomme nach wenigen Gesprächen genug Land um selbst etwas an zu bauen.

Natürlich ist das urbar machen eines Hanges anstrengend. Säen, Unkraut jäten und ernten sind anstrengend. Aber das Ergebnis sind hochwertige Nahrungsmittel und gesparte Baumwollzettel für die immer ein paar Unzen gekauft werden können. Baue ich für 80 Euro im Monat Nahrungsmittel an reicht es für eine Unze die Woche.

Hallo, ich bin nicht arm aber ich lebe fast nur von meinen Produkten und zwar verdammt gut. Mein Nachbar ist auch Ingenieur in sehr guter Position, wohnt Zeit seines Lebens mietfrei und weiß eigentlich gar nicht wohin mit den Baumwollzetteln. Aber der baut sich einen großen Teil seines Essen auch selbst an. Und nein, wir kaufen auch kein Saatgut. Das tauschen wir. Habe ich eine Zucchinipflanze oder Salate zu viel bekommt er welche ab, hat er eine gute Tomate die ich noch nicht habe bekomme ich eine ab.

Warum bitte sollte ein Hartzer das nicht KÖNNEN? Sorry, aber heute in diesen noch sicheren Zeiten geht es ausschließlich um WOLLEN aber sicher nicht um KÖNNEN. Auf so extreme und seltene Fälle dass jemand gesundheitlich tatsächlich nicht in der Lage ist körperlich irgend etwas zu machen möchte ich nicht ein gehen. Ich wuchs weitgehend bei meinem Großvater auf der aus dem Krieg mit zerschmetterter Hüfte wieder kam und sich nur mühsamst auf Krücken fort bewegen konnte. Er hat für seine ganze Familie das Essen selber produziert. Rente gab es damals noch keine, Jobs für einen Krüppel erst recht nicht. Und wir haben damals sehr gesund und gut gegessen.

Wer natürlich meint dass "der Staat" für uns alle zu sorgen hat und dann rummault, dass die Einnahmen nicht ausreichen um sich Schätze an zu legen, der wird sich nach Wegfall der Sozialleistungen in Bälde sein Weltbild zurecht rücken lassen müssen. Die unvorstellbaren Horden "bunter Fremdlinge" nach dem Lindelied plündern gerade alle Töpfe in unvorstellbarem Ausmaß. Ein einzelner jugendlicher sogenannter "Flüchtling" kostet bereits 60.000 Euronen per Anno. Das lebensnotwendige Smartphone neuester Bauart wird natürlich mit finanziert.

Trauen die Investoren den Staaten nicht mehr zu dass sie ihr Geld verzinst zurück bekommen dass sie verleihen dann gibt es keinen Kredit mehr mit dem heute noch Willkommenskultur auf Pump zelebriert wird. Und dieser Zeitpunkt rückt rasend schnell näher.

Der Haugarten ist meines Ermessens heute schon eine weit sicherere Sache als auf Hartz zu vertrauen. Der Hausgarten ist möglich und das Allokieren von Edelmetallen ist kein Zaubertrick für Reiche.

Und wenn das Geld für Vorräte nicht reicht kann aus dem Hausgarten noch manches Glas Eingewecktes zurück legen. Die Gläser werden heute als Einwegglas weg geworfen, der Hausgarten wirft Überschuß ab mit denen man sie füllen und immer wieder rollieren kann. Aber man muss halt den Allerwertesten hoch bekommen.

Meine Präferenz für Edelmetalle hat auch eindeutig damit zu tun, dass mir der "Glaube" an Fiatgeld schlicht fehlt, an einen Euro den es erst seit ein paar Jahren gibt, in einen Dollar der bereits über 90 % abgewertet ist seit Bestand und nur auf dem Zwang der Weltmacht beruht nicht aber auf einen wirklichen Wert. Im Zuge der Krise vermag ich keine einzige Währung zu entdecken, die mir geeignet erscheint und hinreichend wertbeständig sein wird. Das gesamte Währungssystem wird im Zuge der Entwicklungen zerlegt werden. Keine einzige Währung wird nach der 3TF irgend einen über den physischen Brennwert hinaus gehenden Wert haben.

Was bitte bleibt dann noch übrig außer Sachwerten? Im Kleinen mag es die Tüte Zucker in Rußland gewesen sein oder Tabak/Alkohol und Cannabis in Mostar. Die größere Anschaffung wie der zurück gekaufte Familienangehörige geht nun mal nur mit werthaltigem Tauschmittel und hoher Wertdichte.

Bärengruß


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