könnte, würde, hätte, wär doch schön, wenn (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Baldur, Samstag, 15. August 2015, 16:47 (vor 1582 Tagen) @ IFan5839 mal gelesen

Hallo, zusammen,

womit wollt ihr denn auf Nachfrage hin beweisen, dass es sich um Euer behauptetes, angebliches Gold und Silber handelt, und nicht um Messing, oder oberflächenbeschichtetes Irgendwas, oder Industriemetallabfall?

Die Schabemethode und Säure? Ist nicht aussagefähig, weil eine Vergoldungsschicht Echtheit suggeriert, was drin bzw. drunter ist, bleibt unklar.

Wenn Du einem Bauern ein paar Metallkügelchen in die Hand drückst, wie will er wissen, was das ist? Und ob, wie behauptet, Silber in Granulatform?

Über Jahrhunderte waren ausschliesslich Münzen umlauffähig und akzeptiert, weil man deren Prägung mit vertretbarem Aufwand und üblichem Handwerkszeug kaum fälschen konnte.

Gemessen, gewogen, angeschaut.....das kam schon nahe hin an einen Echtheits-Test.

Da gabs aber noch keine Wolframsilberlegierungen, die man nicht nur in China prägen kann. Werden sie vergoldet, merkt niemand mehr einen Unterschied zum Echtgold, weil Wolfram ein fast identisches, spezifisches Gewicht hat zu Gold. Die Prägungen sind exakt gleich gross und gleich schwer, und das Prägebild sieht absolut echt aus.

Man kann Fälschungen nur durch aufwendige Messungen herausfinden, würde im Umkehrschluss aber damit auch die Echtheit des Materials beweisen.

Nur, das geht ausserhalb eines Labors nicht mit Granulat, man benögigt eine saubere Auflagefläche für eine Schallgeschwindigkeitsmessung, eine Leitfähigkeitsmessung, eine Messung auf Para- oder Diamagnestismus, oder dergl., zudem eine bestimmte Mindestdicke des Prüflings.

Schon 1/10 oz ist diesbezüglich kaum mehr messbar, dass Material ist einfach zu dünn.

Es wird also alles auf Vertrauen hinauslaufen. Oder, dass man eben Münzen hat, von denen man ausgeht, dass sie echt sind, weil nur mit Aufwand fälschbar, und nachmessbar durch o.a. Methoden (Kostenpunkt eines Messinstrumentes 700 Euro aufwärts).

Ob heute ein Durchschnittsbürger noch Gold- oder Silbermünzen kennt (Feingewicht, Prägebild, echte Münze oder fragwürdige Medaille), wage ich zu bezweifeln.
Wie will er dann erst ein Stück Metall beurteilen, das ihm unter die Nase gehalten wird?

Die brechbaren Metalltafeln sind sicher eine gute Idee, wenn alle darauf vertrauen können, dass alles echt ist.

Nur: kann das irgendjemand im Falle X?

Ja, ich weiss, mir fällt auch nichts besseres ein, ein paar Säcke Mineraldünger vielleicht, oder Konserven, aber ganz so einfach, wie es suggeriert wird, ist das mit ungeprägtem Edelmetall bestimmt nicht.

Beste Grüsse vom Baldur


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