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Nichts mitgenommen (Übersinnliches & Paranormales allgemein)

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 09. Dezember 2018, 14:16 (vor 345 Tagen) @ Tacitus2176 mal gelesen

Hallo!

Dann halte ich mal fest, dass Du zwar keine Daten über die tatsächlichen Ausmaße hast, mir aber trotzdem Rechnungen im Trilliardenbereich aufstellst und dann zu Ergebnissen kommst, wie ...

Das ist irrelevant. Hier habe ich die Dimensionen des Stromes gemäß den Abbildungen in der von Dir verlinkten Antwort zugrundegelegt.

"Nachdem das Ausmaß des Stromes laut Originalveröffentlichung der Untersuchung grob 4.000 x 6.000 x 3.000 Parsec (3,26 Lichtjahre) beträgt, also 13.000 x 19.600 x 9.800 Lichtjahre, bzw. 2.494.510.272.000 Kubiklichtjahre, läßt sich die Lächerlichkeit der Behauptung nachvollziehen."

Der Rest ist simple Volumenberechnung mit sehr großen Zahlen. Die Zahl 0,00000000000231365923141266 Sonnenmassen ist korrekt. Sie variiert allenfalls marginal, abhängig vom Grade der Vereinfachung der Zahlen durch Rundung, nicht jedoch hinsichtlich der grundsätzlichen Dimensionen.

Die Gravitationskraft der Sonne spielte zu keiner Zeit eine Rolle. Die Neptunbahn habe ich lediglich zugrundegelegt, weil dies der äußerste zweifellos als Planet klassifizierbare Himmelskörper ist. Ob man nun eine weitere Bahn, die Heliopause oder die Oortsche Wolke als Grenze ansetzt, ändert am Ergebnis nichts.

Wenn also EINE Sonnenmasse mit ihrer Gravitationskraft weit über ein Lichtjahr hinaus wirkt, wie weit werden dann wohl 10 Milliarden Sonnenmassen wirken? Eventuell vielleicht weiter als 1000 Lichtjahre?

Geht der unreflektierte Schmarrn schon wieder los? Die 10 Milliarden Sonnemassen verteilen sich über 13.000 x 19.600 x 9.800 Lichtjahre. Natürlich wirken sie "weiter als 1.000 Lichtjahre". Daneben übersiehst Du, daß sich innerhalb dieses Raumes nicht nur die 30.000 Sterne der ehemaligen Zwerggalaxie, sondern auch zig Milliarden "reguläre" Sonnenmassen der 300 Milliarden Sterne umfassenden Milchstraße befinden. Das relativiert die Bedeutung der 10 Milliarden Sonnenmassen weiter.

Du weißt aber schon, dass "intersect" = die Bahn kreuzen/die Bahn schneiden bedeutet, was aber etwas ganz anderes bedeutet, als sich Millionen Jahre in diesem Strom aufzuhalten!

Nein, tut es nicht. Die Sonne kreuzt die Bahn natürlich, weil sie nicht Teil des Stromes ist. Sie hält sich während dieser Zeit im Bereich des Stromes auf.
Die Tatsache, daß wir nicht erst plötzlich in den letzten Jahrzehnten in diesen Strom geraten sind, sondern uns im Zeitrahmen geologischer Epochen schon darin befinden, irgnorierst Du absichtlich völlig, weil es Deiner (ebenfalls falschen) Theorie der zunehmenden Naturkatastrophen nicht entspricht.

Und zu meiner "völlig unbelegten, rein subjektiven Behauptung" zur Zunahme der globalen Naturkatastrophen eine Auswahl an Statistiken, bzw. erst einmal einen Artikel:
Is The Number Of Earthquakes Increasing?, Auszug:

What do the hard numbers tell us?
Well, when you take a look at the numbers it quickly becomes clear that the number of earthquakes is increasing.


Statistiken dazu [...]

Die Statistiken bilden nicht die tatsächliche Zahl der Naturereignisse ab, sondern folgen der besseren Registrierung derselben. Diese geht einher mit der zunehmenden Bevölkerungsdichte und Zahl der potentiell betroffenen Menschen, mit der Vernetzung der Menschheit, besseren Nachrichtenübermittlung und dem dichteren Netz wissenschaftlicher Meßstationen.
Sehr wichtig und nicht zu vergessen: Die Schadensmeldungen (z. B. im zweiten der von Dir verlinkten Diagramme) entsprechen natürlich nicht den Anzahl der Schadensereignisse, sondern korrelieren direkt mit der Zunahme der Zahl der meldenden Personen an Versicherungen! Der Anstieg der Kurve seit ca. 1960 bildet also lediglich das Wachstums des Versicherungswesen ab. :lol2:
Nicht zuletzt ist die rückwirkende Registrierung und Bemessung von Erdbeben wissenschaftlich nicht belastbar. Eine Statistik "Magnitude 6.0 and greater Earthquakes since 1900" ist schlicht Unsinn, wenn es vor 1935 (Entwicklung der Richterskala) gar keine einheitliche Erdbebenskala, geschweige denn ein dem heutigen vergleichbar dichtes Netz Seismographen gab.
Sämtliche Erdbebengrafiken sind unter diesen Aspekten zu betrachten, ebenso die Darstellung der Naturkatastrophen in Deutschland, die direkt von der Münchener Rück, einer Versicherung stammt. Damit wollen sie, dem Laien das Zustandekommen solcher Statistiken nicht offensiv auf die Augen bindend, natürlich die scheinbar (!!!) wachsende Relevanz einer Versicherung gegen Naturkatastrophen belegen.

Die Grafik "Earthquake Trend, Magnitude 6.0+ Quakes, 10-Year Averag", die 1982 beginnt und ab 1992 einen sichtbaren Satz nach oben macht, stellt vermutlich die erhöhte Zahl der Erdbeben dar, die nach Öffnung des Ostblocks aufgrund der Einbindung russischer Messungen registriert wurden.

Die Grafik "No. of Fireballs (USA)" ist kaum ernstzunehmen. Eine Quelle wird nicht angegeben, lediglich auf diffuse "AMS" und "NASA Data" verwiesen. Was wurde wie wo von wem gemessen?
Das selbe gilt für die noch weniger belegte Grafik "Zunahme von Meteoriten im Golf von Mexico", die lediglich auf highcharts.com ("Highcharts: "Interactive JavaScript charts for your webpage") verweist.
Man sollte sich überlegen, ob ein etwaiger Anstieg solcher Beobachtungen nicht auf der zunehmenden Verbreitung von Handykameras und Dashcams beruht, während Meteore früher entweder nicht nachweisbar zufällig beobachtet bzw. nicht von einer wachsenden Zahl Menschen nachträglich auf Aufnahmen gesehen wurden. Früher wurde ein Meteor vielleicht von einer Handvoll Menschen beobachtet und gemeldet, heute hat man gleich mehrere hundert, die mit einer Kamera daraufhalten.

Aufgrund dieser Statistiken kann ich Deine reine Behauptung, die Zunahme an Naturkatastrophen sei von mir "eine völlig unbelegte und rein subjektive Behauptung", natürlich nicht nachvollziehen.

Das wundert nicht. Du scheinst Dich des von Dir herbeigewünschten Ergebnisses wegen von minderwertigen Statistiken belügen lassen zu wollen.

Auf diesen Kanälen werden weitestgehend unkommentiert die globalen Naturkatastrophen gezeigt und ich verfolge diese Kanäle seit langem.

Ja, leider. Die Betreiber dieser Kanäle und der von Dir verlinkten Internetseiten befinden sich inklusive Dir selbst in einer Filterblase der selektiven Wahrnehmung und anschauungsmäßigen Voreingenommenheit. Da werden auf Grundlage wissenschaftsferner aber im wissenschaftlichen Duktus vorgebrachter Behauptungen Katastrophen herbeiphantasiert.

Ergebnis: Was auf unserer Erde momentan (...seit Jahren) passiert, ist mit Statistiken gar nicht mehr erfassbar

Das meine ich auch. Mit ernsthaften, Verzerrungen herausfilternden und unzureichende Datengrundlagen nicht heranziehenden Statistiken ist ein Anstieg der Naturkatastrophen nicht erfaßbar.

Die Gravitationskraft von 10-Milliarden Sonnenmassen unsichtbarer dunkler Materie wäre meines Erachtens -wie inzwischen deutlich genug ausgeführt- eine relativ logische Erklärung für diese seit Jahren zu beobachtende Zunahme der weltweiten Naturkatastrophen.

Nein. Ich habe Dir eigentlich sämtliche Deiner Prämissen zur Wolke dunkler Materie plausibel als falsch widerlegt. Du weigerst Dich aber, dies anzuerkennen und beharrst lernrestitent auf Deinen falschen Annahmen, die Du mit halbgaren Spekulationen untermauerst.
Daher weiß ich es sehr zu schätzen, daß Du dazu "abschließende Bemerkeungen" getätigt hast.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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