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Astronomisches (Übersinnliches & Paranormales allgemein)

Luzifer @, Österreich, Donnerstag, 06. Dezember 2018, 22:38 (vor 9 Tagen) @ Gunther Külls611 mal gelesen

Hallo Gunther,

also ein brauner Zwerg wäre kaum unerkannt geblieben. Ich habe zahllose Nächte mit dem Teleskop verbracht und den Sternenhimmel beobachtet.

Das Lichtsammelvermögen steigt mit dem Quadrat der Öffnungsweite, bereits ein 20 cm Teleskop, das man heute bereits recht erschwinglich erstehen kann, erreicht das 1.000 fache Lichtsammelvermögen des blosen Auges. Und seit es die Digitalfotografie gibt, kann man mit Amateurmitteln Sterne noch in der Andromedagalaxie in 2 Mio. Lichtjahren Entfernung aufs Bild zaubern, weil man einen Film oder einen Chip kummulativ belichten kann, was beim Auge nicht geht. Und da gibt es eine unglaublich große Menge an Amateurastronomen und Sternguckern. Daneben gibt es die Großteleskope und mehrere Beobachtungsprogramme mit Großfeldoptiken und Großgerät, die den Himmel systematisch nach Kometen überwachen. Außerdem sind die Teleskope nicht auf das sichtbare Licht beschränkt, sondern es gibt welche vom Radiobereich über Infrarot bis Röntgen und Gamma. Dh. es ist sehr unwahrscheinlich, dass man einen selbstleuchtenden Körper nicht erkennen würde.

Was meiner Meinung nach möglich wäre, ist Nemesis. Dh. ein ausgebrannter Begleitstern der Sonne, ein Neutronenstern, oder ein abgekühlter weißer Zwerg. Einen solchen würde man nicht sehen, der würde sich nur über seine Schwerkraftwirkung bemerkbar machen und bei einer entsprechend ausgeprägten elliptischen Bahn könnte dieser in regelmäßigen Abständen natürlich für Turbulenzen in der Oortschen Wolke sorgen, die aber viel weiter entfernt als der Asteroidengürtel ist.
In der Geologie gibt es einen recht exakten ca. 26 Mio. Jahre Zyklus mit Massenaussterben, Impakten und Supervulkanismus einhergehend. Das bedarf einer Erklärung und Nemesis ist dabei nicht die Gewagteste.

Nur als Erklärung für die Weltenwende sollte Nemesis ausfallen, da nach dem geologischen Zyklus schon noch ein paar Millionen Jahre bis dahin sind.


Beste Grüße
Franz


beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.


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