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Vulkanausbrüche wahrscheinlicher (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 26.12.2015, 13:08 (vor 1891 Tagen) @ Siolarei (9483 Aufrufe)

Hallo!

  • Eher durch vulkanische Aktivität wird massiv Asche verteilt und blockiert die Sonnenstrahlen => eine Möglichkeit
  • Ein Vorimpakt lößt eine Kettenreaktion von Eruptionen aus, wieder vulkanische oder andere Asche => auch möglich
  • Etwas anderes schiebt sich zwischen Erde und Sonne und blockiert oder beeinträchtigt die Sonnenstrahlung. Wenn es z.B. der Meteorit, der Komet oder die Gaswolke ist, dann würde sich vermutlich auch ein Temperatursturz auf der Erde bemerkbar machen.

Der Zeitpunkt der verursachenden Katastrophe ist sehr wichtig.

Vulkanausbrüche: Wenn es bereits Frühling/Sommer ist und die Atmosphäre durch den jahreszeitlichen Sonnenstand erwärmt, gibt es keinen "Temperatursturz". Einerseits braucht die Asche Wochen, um sich in der oberen Atmosphäre zu verbreiten, andererseits führt die Verschattung aufgrund bereits erfolgter jahreszeitlicher Erwärmung lediglich zu einem allmählichen Abkühlen. Ein Kältesommer ist nur möglich, wenn die Vulkanausbrüche im Vorjahr oder im Winter davor stattfinden.

Vorimpakt: Das gleiche, wobei lokal durch Auswürfe und aufgewirbelten Staub eine sehr viel schnellere Verschattung stattfindet. Dann hätten wir eine Impaktnacht, wie wahrscheinlich die Oktoberfinsternis eine ist.

Etwas schiebt sich zwischen Sonne und Erde: Das ist allerdings kein dauerhaftes Phänomen. Wie bei einer Sonnenfinsternis ist das Objekt nach einigen Minuten wieder aus der Sichtlinie verschwunden. Der Temperaturabfall beträgt bestenfalls wenige Grad.

Ich neige dazu, daß der Temperatursturz nicht die direkte Folge der Verdeckung der Sonne ist.
Vielmehr: Durch Vulkanausbrüche Monate vor dem "Kältesommer" tritt eine Trübung der Atmosphäre ein. Als Folge dessen verschieben sich gewissermaßen die Klimazonen. Es wird im Frühling darauf gar nicht erst richtig warm. Das Azorenhoch kann sich nicht aufbauen und es kommt zum Einbruch arktischer Luftmassen nach Europa, die in Form plötzlicher Wetterumschwünge Temperaturstürze und "Blizzards" nach Europa bringen.

Frage, ist der Kältesommer auch auf anderen Kontinenten "gesichtet" worden, also nicht nur in Europa?

Mir sind keine Schauungen aus anderen Erteilen über sommerliche Kälteeinbrüche bekannt, was aber nichts heißen muß. Das Phänomen ist womöglich lokal begrenzt, wobei es global zu einer niedrigeren Jahresdurchschnittstemperatur kommt.
1816 schneite es in Nordamerika mit Bodenfrösten, während Europa lediglich veregnet war. Ursache damals war der Südseevulkan Tambora.
Bei unserem Kältesommer ist es womöglich umgekehrt. Ursache könnten Vulkanausbrüche in Island oder den Azoren sein, so daß durch die Westwinddrift Europa stärker von Asche in der Atmosphäre betroffen ist als 1815, als ein äquatorialer Vulkanausbruch seine Asche gleichmäßiger auf beide Erdhalbkugeln verteilte.
Nicht auszuschließen ist, daß Vulkantätigkeit in sehr viel stärkerem Ausmaße als 1815 zu einer stärken Abkühlung führt. Ursache könnte ein einzelner großer Vulkanausbruch (wieder Südsee oder z. B. Yellowstone oder der Vesuv?) oder eine Reihe weltweiter Vulkanausbrüche sein.

Gruß
Taurec


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