Durchaus richtig (Schauungen & Prophezeiungen)

Wizard, Berne, Mittwoch, 21.10.2015, 02:42 (vor 1957 Tagen) @ Jacob (9838 Aufrufe)

Moin Jacob

man kann sicherlich auch rekrutieren und ausbilden, ohne dies gleich an die große Glocke zu hängen. Es versteht sich von selbst, dass man tunlichst unter dem Radar bleiben muss. Offene Reklame darf nicht betrieben werden, aber ein Schnupper-Jungjägertreffen mit Freibier und frischem Grillfleisch wirken mitunter überraschend einladend.

Das ist durchaus richtig.
Allerdings läuft man hierzulande immer Gefahr, dass sich bei solchen Aktionen auch die Falschen einschleichen. Mal von irgendwelchen Spinnern abgesehen, die man nicht dabei haben will, und auch besser nicht dabei haben sollte, haben hierzulande Denunzianten Hochkonjunktur.

Ein derartiger Ansatz müsste ohnehin in aufeinander aufbauenden Phasen ablaufen.

Ja, auf alle Fälle.

Sollte es tatsächlich zu einem Rückzug der Staatsmacht aus den ländlicheren Gebieten kommen - wovon hier ja einige im Zuge der Entwicklungen ausgehen - wäre wieder mehr Luft für weitergehende Aktivitäten gewonnen.

Sollte?
Den Zustand haben wir teilweise jetzt schon, und nicht erst seit gestern. Hier, ländliche Gegend, ist unter der Woche ab 16 Uhr keine Polizei mehr vor Ort und an Wochenenden / Feiertagen gar nicht. Und wenn nächtens hier was ist, und man die Polizei ruft, viel Spaß beim Warten, bis sie eintrifft. Das kann durchaus etwas länger dauern ...

Und so ziemlich jede Großstadt hat jetzt schon Stadtteile, wo sich die Polizei bestenfalls in Mannschaftsstärke hinein traut.

Solange die Repressalien noch wirksam von der Staatsmacht betrieben werden können, bleibt man eben in einer Art Findungsphase, wo ein intensiveres Bemühen um neue, junge Mitglieder stattfindet und nichts weiter.

Ja, was Anderes bleibt einem ja kaum übrig. Zumindest bei dem von dir oben vorgeschlagenen Weg. Dumm nur, dass der "Staat" seine Repressalien gegen Otto Normal bis zu letzt aufrecht halten wird. Ich hab Schauungen darüber, schwer bewaffnete Polizei quasi an jeder Straßenecke, Kontrollen, willkürliche Festnahmen usw. Zumindest in den Stadtzentren und bei wichtiger Infrastruktur.

So in etwa, nur schlimmer:
http://static.bz-berlin.de/data/uploads/multimedia/archive/00273/sorge1_273035a.jpg
http://p5.focus.de/img/incoming/crop4509641/9342715105-w1200-h627-o-q75-p5/148cb800b94a1f5e.jpg
http://www.taz.de/picture/62823/948/01.03.Bremen_dpa.jpg

Wenn du danach gehst, bist du noch in der "Findungsphase", wenn der Mob bereits ein paar Straßen weiter unterwegs ist.

Es ist eine Binsenweisheit, dass, wer hierbleiben will, seine Chancen erheblich steigert, wenn er Gleichgesinnte finden kann. Und Gleichgesinnte finden sich bald rascher, wenn die Überfremdung weiter zunimmt.

Ja sicher. Kommt aber auch darauf an, was man als Gleichgesinnte bezeichnet, und in wie weit man da bereit ist Kompromisse und Risiken einzugehen.

Meine Erfahrung: Verlass dich auf Andere, und du bist verlassen.

Der größte Feind ist die Vereinzelung.

Jein.
Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Dass solche Maßnahmen nicht dazu geeignet sind, in die Lage zu versetzen, die späteren Abschnitte der womöglich kommenden Entwicklung
zu bewältigen, ist klar.

Eben drum.

Aber wer weiß denn hier schon, wie lange die Jahre sein werden, in denen es einfach nur stetig bergab geht, ohne dass ein großer Krieg Deutschland verheert und schließlich gar Himmelskörper herabregnen?

Da hast du natürlich völlig Recht. Zeit ist das Einzige, was wir nicht genau wissen, sondern bestenfalls nur grob abschätzen können. Aber das sollte niemanden dazu verleiten, irgendwelche Vorbereitungen auf die lange Bank zu schieben. Es ist besser Sachen fertig zu haben, die dann vielleicht noch Jahre im Schrank liegen, als morgen mit leeren Händen da zu stehen.

Gerade weil uns so wenig bekannt ist, darf man sich nicht von dem gigantischen Katastrophenszenario am Ende der Entwicklung apathisch machen lassen.

Das sowiso nicht.

Die kleinen Erfolge, die man bei einer solchen Aufbauarbeit wird verzeichnen können, sind vielleicht am Ende gar völlig bedeutungslos,
zwischenzeitlich könnten sie jedoch dafür sorgen, nicht völlig dem Wahnsinn anheim zu fallen, der immer weiter um sich greift.

Richtig!

Der Messerstahl und die Verarbeitung der Messer von VB sind mMn über jeden Zweifel erhaben. Zugegebenermaßen verstellt das etwas kitschige Mittelalterthema den Blick auf die Qualität der Arbeiten.

Die Qualität mag durchaus gut bis sehr gut sein, aber das ändert nichts an der Brauchbarkeit.
Wie schon erwähnt: einfach, preisgünstig (nicht mit billig verwechseln) und robust müssen die Sachen sein.

Ich habe beispielsweise noch nie Probleme gehabt, wenn ich in "Handwerkerbekleidung" ein Matrosenmesser, Gertl oder Maurerhammer herumschleppe, und damit tage- oder wochenlang durch die Gegend latsche oder per Fahrrad unterwegs bin*. Solche Dinge gelten als Werkzeug, und interessieren keine Sau. Mach das mal mit einem "Rambomesser", Machete, Schwert oder einem "Kriegsbeil", und das womöglich noch in "Tarnklamotten". Die nächste Polizeistreife ist deine, und dann viel Spaß beim Erklären. Das Mindeste was dir dann passiert ist, dass sie dir die Sachen umgehend abnehmen. Und eine Anzeige ist dir so gut wie sicher.

*Die letzte Fahrradtour mit solchen Gerätschaften ist noch gar nicht so lange her (Mitte Juni). Matrosenmesser am Gürtel, Maurerhammer in der dafür vorgesehenen Hosenschlaufe, Gertl gut sichtbar oben auf dem Gepäck am Fahrrad, und dann mitten in der Nacht quer durch Hannover. Hat keine Sau interessiert, nicht mal die Streife, die ich wegen der schlechten Ausschilderung zur Sicherheit nach dem Weg gefragt habe. Ortsfremder Handwerker mit Werkzeug und Fahrrad. Ebenso am Tage quer durch Hildesheim und sogar über den Bahnhofsvorplatz und anderen Ortschaften. Null Reaktion, von keiner Seite. Nicht mal in N. a. Rübenberge, trotz Menschenmasse wegen Schützenumzug.

Ist übrigens auch für später eine gute Tarnung, wenn man "flüchtet". Zumindest solange, wie man nicht an jeder Straßenecke einen Passierschein braucht. :-D

Bis denne

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.


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