Die Zeitlinie (Schauungen & Prophezeiungen)

Malcom @, Sonntag, 28. Januar 2018, 17:16 vor 1034 Tagen 12122 mal gelesen

Ich habe dieses Forum schon einige Zeitlang besucht, und als Zaungast viele Informationen bekommen. Als Dankeschön möchte ich die Ergebnisse meiner eigenen Nachforschungen und einige meiner Erlebnisse mit Euch austauschen.
Zuerst zu mir: Vor ca. 40 Jahren, als ich 19 Jahre alt war hatte ich innerhalb von 2 Monaten eine Reihe von drei Träumen, die alle gleich und kurz waren:
Ich war/fühlte mich zuhause in Hamburg und sah eine ca. 200 Meter hohe Tsunami-Welle schnell auf mich zukommen. Kurz bevor die Welle mich erreichte, wachte ich auf.
Ich hatte nach jedem Traum das Gefühl, dass der Traum von ungeheurer Wichtigkeit war und mir ein Ereignis in der Zukunft zeigte und so fing ich an mich mit diesem Szenario zu beschäftigen. Aber wie das Leben so ist, und weil keine neuen Tsunami-Träume auftraten, sind bald andere Dinge in den Vordergrund getreten, und die gesamte Thematik wurde für lange Zeit aufs Eis gelegt. Nach vielen Jahren im Ausland bin ich jetzt wieder in Hamburg und habe meine alte Schau neu bewertet, und als Konsequenz angefangen meine „Hausaufgaben“ zu machen.
Ich bin auch jetzt noch davon überzeugt damals eine Schau der Zukunft gesehen zu haben, die sich materialisieren wird. Als Folge der exponierten Lage meines Wohnortes lag der Schwerpunkt meiner Forschung auf der Frage: WANN?

Viele hier im Forum haben eigene Schauungen gehabt, die leider immer nur ein Schlaglicht auf eine spezifische Situation werfen, ohne die Möglichkeit einer exakten Datierung. Aber es gibt in anderen verläßlichen Schauungen einige zeitliche Marker die, wenn diese miteinander korreliert werden, doch eine eine plausible Zeitlinie der zukünftigen Ereignisse mit einigen klar definierten Zeitpunkten ergeben kann. Ich sage nicht dass diese Zeitlinie eintreten muss, nur das Sie meinessachtens nach sehr wahrscheinlich ist. Die Angabe eines besonderen Datums oder Zeitraumes eines Ereignisses werde ich begründen.
Soweit zur Einleitung.

Als äußeres Gerüst der Zeitlinie habe ich die Prophezeiungen von Garabandal und anderer Prophezeiungen der heiligen Jungfrau Maria (JM) gewählt, die ich dann mit verlässlichen Schauungen (Irlmeier, etc.) sowie einer mir persönlich bekannten Schauung verbinden werde.

Warum Garabandal (G.)?
Ich kann mir vorstellen dass einige „dominante Meinungsmacher“ auf diesem Forum schon mit den Augen rollen, und sofort den Fall des blinden Joe Lomangino präsentieren wollen um G. zu diskreditieren. Aber dieser Fall ist nicht so eindeutig ein Versagen der G.`schen - Prophezeiungen wie allgemein dargestellt wird. Die JM hatte gesagt, dass Joe am Tage des Wunders „neue Augen“ bekommen würde, und was damit exakt gemeint war ist zumindest diskutabel. Trotz dieser Nichteindeutigkeit in dieser Prophezeiung weise ich darauf hin, dass G. trotzdem einen besonderen Stellenwert hat, weil dort auch sehr viele Wunder passiert sind, die die Authentizität der Erscheinungen bewiesen haben. Die JM ist ja in G. im Laufe von 4 Jahren mehr als 2000 Mal erschienen, was G.`s Wichtigkeit unterstreicht.

Ich bin letztes Jahr, dem hundertjährigen Jubiläum von Fatima, für 10 Tage nach G. gereist und habe dort neue Kontakte geknüpft und Informationen austauschen können, die ich in die Zeitlinie einbauen werde. Diese Informationen (und andere) habe ich noch nicht in diesem Forum entdecken können.

Warum ist Garabandal (G.)so wichtig?
Bis vor wenigen Jahren hielt ich die Erscheinungen der JM wie in Fatima, Garabandal etc., für nicht beachtenswert, ja mehr für ein massenpsychologisches Phänomen, um es vorsichtig auszudrücken. Der Schwerpunkt meiner „Hausaufgaben“ lag damals im professionellem RV, dem „Remote Viewing“.
Ich hörte während eines Interviews („Coast to Coast“ mit Art Bell) von Ingo Swann, einer der Väter des RV, wie dieser (übersetzt) sagte: „ Ich bin jetzt alt und habe die Ergebnisse meiner lebenslangen Erforschungen durch RV in einer Reihe von Büchern festgehalten, damit diese Informationen für die Nachwelt erhalten bleiben. Ach, habe ich schon erzählt dass ich gerade an einem Buch über die Marienerscheinungen arbeite? Ich werde es „The Great Apparitions of Mary“ nennen.“ Der Interviewer, Art Bell, war ganz überrascht über die plötzliche Wendung des Gesprächs von CIA, Aura und Ufos zu den Marienerscheinungen, und fragte nach: „Ist denn an den Erscheinungen etwas dran?“, und Swann:“ Ja, deswegen schreibe ich ja das Buch!“. Bell:“Wissen Sie was Sie damit sagen?“ Swann: „Ja“ .

Ingo Swann ist einer meiner Idole mit einer enormen Integrität, und es war gar keine Frage dass ich mir auch dieses Buch besorgen musste, was ich tat. So nahm meine Forschungsreise eine andere Richtung….

Mir wurde erst im Verlauf meiner neuen Recherchen der enge Zusammenhang von Fatima mit G. bewusst.
Schon bald fiel mir auf mit welchem enormen Aufwand die römisch katholische Kirche (K.) die Vorgänge in G. versucht zu unterdrücken und zu vertuschen. Alles hing mit dem 3. Geheimnis von Fatima zusammen, dass im Original bis heute nicht von der K. veröffentlicht wurde.

Was ist jetzt das grobe Zeitgerüst von Garabandal?
Es sind drei große Ereignisse:

1. Die Warnung
2. Das Wunder
3. Das Strafgericht

Diese Ereignisse werden sich nacheinander abspielen, wobei einige Informationen/Konditionen über deren relative zeitliche Platzierung bekannt sind.

1. Die Warnung
Die Warnung ist eine Art innere Seelenschau, wobei jeder Mensch seine Lebenstaten vorgeführt bekommen wird und deren Wirkung auf andere Menschen. Dann wird ihm/ihr offenbart werden wohin Er/Sie gehen würde (Hölle, Fegefeuer oder Himmel) falls Er/Sie in dem Augenblick sterben würde. Danach kann der Mensch weiterleben und hat aufgrund dieser neuen Erkenntnis die Möglichkeit sich zu bessern. Dieses innere Erlebnis werden alle Menschen haben, auch Nichtchristen.
Die Warnung soll nach einem bedeutenden Konzil der K. erfolgen.
Das nächste Konzil ist im Oktober 2018, und es wird dort um die Jugend gehen, einer Gruppe die wichtig für die Zukunft der K. ist, und dieser Gruppe ist die heilige Jungfrau Maria besonders zugetan.

2. Das Wunder
Das Wunder soll innerhalb eines Jahres nach der Warnung erfolgen und soll das größte religiöse Ereignis seit 2000 Jahren sein. Es wurden explizite Voraussetzungen für den Tag des Wunders gegeben, und ich persönlich bin davon überzeugt, dass im April 2019 diese Voraussetzungen erfüllt sein werden. Warum dann? Das werde ich noch genauer begründen.

3. Das Strafgericht
Das Strafgericht soll nach dem Wunder erfolgen, falls nicht genügend Menschen ihr Verhalten nach der Warnung ändern sollten. Das Strafgericht besteht aus 3 prinzipiellen Teilen:
- Natürliche Katastrophen,
- menschengemachte Katastrophen und
- am Ende eine übernatürliche Katastrophe. Diese übernatürliche Katastrophe ist die dreitägige Finsternis (3TF).

Der Zweck des Strafgerichtes ist die Reinigung der Erde und der Menschheit von allen negativen Einflüssen und Personen, so dass die Übriggebliebenen ein neues Zeitalter und Kapitel der Menschheit beginnen können.

Meinen Informationen und Recherchen nach werden :

- die menschengemachten Katastrophen wahrscheinlich im Mai 2018 mit dem finanziellen Crash beginnen und mit Ausbruch des 3. Weltkrieges am Ende Juli/Anfang August 2019 kulminieren;
- die natürlichen Katastrophen vehement nach der Warnung im April 2019 einsetzten und
- die übernatürliche 3TF wird im Oktober 2019 stattfinden.

Diese Zeitangaben werde ich noch weiter erläutern und begründen.

Als erstes werde ich den Zeitpunkt des Wunders weiter festlegen.
Über die Natur dieses Wunders will ich nichts sagen, nur das es seit 2000 Jahren das wichtigste Ereignis sein soll.
Laut den Kinder-Sehern (Jacinta, Mari-Loli, Conchita und Mari Cruz) wird das Wunder unter folgenden Bedingungen erfolgen:
- Es wird an einem Donnerstag sein, um ca. 20.30 Uhr
- Es wird zwischen dem 7. April und dem 17. April (die jeweiligen Tage 7./17. sind nicht mit eingeschlossen) stattfinden
- Es fällt zusammen mit dem Gedenk-/Fastentag des Todes eines Märtyrers des Abendmahls.
- Es fällt – zufällig – zusammen mit einem großen Einzel-Ereignis innerhalb der K., dass sehr selten ist. Ein gleiches Ereignis hätte sich noch nicht während des Lebens von Conchita gegeben.

Die JM hat Conchita beauftragt 8 Tage vor dem Wunder eine öffentliche Ankündigung zu machen.
Alle diese Angaben können auch online recherchiert werden.

Als ich im April 2017 in G. war, habe ich dort Kontakte mit einer Mexikanerin (L.) und ihrer spanischen Freunde dort in G. knüpfen können, die Conchita von früher kannten.
Mir wurde gesagt, dass Conchita den Namen des Märtyrers kannte, sich aber bei JM beschwerte, dass der Name so schwierig und dem Spanisch so fremd sei. Sie sprach den Namen mit etwa „Stanilo“ aus und mir wurde von L. versichert dass Conchita „Stanislaus“ gemeint habe, weil L`s polnischer Mann die Phonetik als „Stanislaus“ (von Krakau) identifiziert hätte.
Der Gedenktag von Stanislaus von Krakau ist der 11. April, und die Jahre in denen der 11. April auf einen Donnerstag fällt sind 2013, 2019 und 2024.

Ich persönlich bin der Meinung dass 2019 das Jahr des Wunders sein wird, und ich habe noch weitere Gründe für diese Annahme., denn eine weitere Schauung und Recherchen stützten diese Annahme.

Ich habe vor ca. 2 Jahren eine bemerkenswerte Frau (E.) bezüglich einer spezifischen Schauung befragen können. E.´s Mutter ist Indianerin und die Schamanin ihres Stammes. E. selbst hat ähnliche Fähigkeiten sowie verlässliche Schauungen, und hat sich z. B. dadurch selbst das Leben retten können (eine andere Geschichte). E. wohnte über 12 Jahre in Hamburg.
E. hatte 2007 folgende Schauung bei der Sie die Erlebnisse einer anderen Person wahrnahm: Sie steht an einem sonnigen Tag ca. vormittags/mittags auf dem Bahnsteig der Station „Berliner Tor“ in Hamburg. Sie hört eine Lautsprecheransage der Bahn, worin die Verspätung der U3 aufgrund des hoher Besucheraufkommens während des Hamburger Hafengeburtstages angekündigt wird. Sie steigt in den vorersten Wagen der U-Bahn in Richtung „Landungsbrücken“. Die Bahn ist voll mit Familien die zum Hafen fahren wollen. Sie steht ganz vorn direkt hinter dem Schaffnerhaus und kann durch das Glas auf den vorliegenden Gleisverlauf schauen. Die U-Bahn ist auf dem Weg nach oben (kurz hinter der Station „Rathaus“, vor der Station „Rödingsmarkt“) und Sie kann schon langsam das Tageslicht im vorderen Bereich des Tunnels sehen, da hört Sie eine Art sehr lauten Knall und sieht die entgegenkommende U-Bahn entgleist - mit Funken - auf der andern Spur schliddern. Von vorne kommt mit einem mal ein riesiger Wasserschwall durch die Röhre, der die U-Bahn stoppt und dann in der Röhre nach hinten zurück drückt. Die Bahn wird mehrere Hundert Meter bis zur letzten Station zurück gedrückt, wo sich dann die Waggons verkeilen und aufstellen. Auch ihr Wagen verkeilt sich und der hintere Teil stellt sich etwas auf. Das Wasser der Elbe strömt in voller Höhe der Tunnelröhre in die Sation hinein und der Wasserpegel steigt schnell an. Sie klettert erst in den hinteren Bereich und dann auf eine Rückenlehne wegen des steigenden Wassers. Das Licht in der Station geht aus und es ist fast stockdunkel. Das einzige Licht kommt noch von den Lichtern des Modeschmucks der Kinder (den es 2007 noch gar nicht gab). Dann wird es ganz dunkel und die Schauung endete.

2017 ist E. nach Amerika zurückgekehrt und lebt jetzt bei ihrer Mutter.

In dieser Schauung ist offenbar die Wasserschutzwand völlig und plötzlich zerstört worden. Dies kann nicht durch eine Explosion verursacht werden, da die benötigte Explosionsenergie so groß wäre, dass der Explosionsdruck alle Menschen in der Röhre sofort getötet hätte. Ich gehe eher von Schäden durch ein massives Erdbeben aus, denn nur so wäre der plötzlich aufgetretene, enorme Schaden zu erklären. Ein solches Erdbeben wäre ein außerordentliches Ereignis in der geologisch inaktiven norddeutschen Tiefebene, und es ist wahrscheinlich dass dort nicht das Epizentrum liegt, sondern dass es nur ein Randschaden eines Erdbebens ist, das wesentlich größer ist und an anderen Stellen des Globus wesentlich größere Schäden verursacht hat.


Warum nun gehe ich von speziell 2019 aus?
Ich will die Schauung von E. mit einer Aussage von Nostradamus verknüpfen, und zwar mit einer der wenigen seiner Aussagen über ein ungewöhnlich schweres Erdbeben, das mit einem zeitlichen Marker verbunden ist.
Im Quartain IX, 83 heißt es:

„Die Sonne zwanzig vom Stier,
so stark zittert die Erde,
dass das große gefüllte Theater zerstört wird,
die Luft, der Himmel und die Erde verdunkeln sich und sind aufgewühlt.
Selbst die Ungläubigen werden Gott und die Heiligen anrufen.“

Ich interpretiere „zwanzig vom Stier“ als „zwanzig im Stier“, obwohl natürlich auch „zwanzig vor dem Stier“ gemeint sein könnte. Da aber gewöhnlich die Sonnenstellung das Sternzeichen benennt in der Sie steht, und nicht wieweit Sie von dem nächsten Sternzeichen entfernt ist, liegt diese Interpretation nahe.
Ein Blick in die Ephemeriden zeigt dass immer am 11. Mai die Sonne 20 Grad im Stier steht.
Also sagt Nostradamus ein ungewöhnlich starkes Erdbeben an einem 11. Mai voraus, und wir haben den Zeitraum des Hamburger Hafengeburtstages als einen zweiten zeitlichen Marker an dem offenbar ein ungewöhnlich starkes Erbeben auftritt.

Wann fällt nun der 11. Mai innerhalb des Hafengeburtstages? Antwort: 2018 und 2019
Danach gibt es erst mal bis nach 2022 keine Überlappung der zwei Marker mehr.

Warum nicht in 2018, statt 2019?
Erstens wegen des Zeitmarkers von Stanislaus, und dann halte ich es für richtig und logisch, dass zuerst gewarnt wird bevor gestraft wird.
Dieser Ablauf klingt auch an bei den Schauungen der heiligen Faustyna:
“ Bevor ich als gerechter Richter kommen werde, komme Ich als König der Barmherzigkeit“ (Jesus), womit die Warnung als der Akt der Barmherzigkeit gemeint ist.

Da die Warnung noch nicht erfolgt ist, kann diese frühestens nach der Synode im Oktober 2018 erfolgen. Also sollte dieses furchtbare Erdbeben auch erst danach kommen können.
Deshalb kommt für das Wunder nur der 11. May 2019 in Frage.

Der Zeitpunkt der 3TF :

Laut den Beschreibungen von Irlmaier u.A. liegt der Beginn des 3. Weltkrieges (3WK) ca. im Ende Juli oder Anfang August. Dieser Zeitpunkt wurde durch die Erntezeichen festgelegt.
Für die Dauer des Krieges sah Irlmaier einen Dreier, wusste aber nicht ob es 3 Tage, Wochen oder Monate seien würden. 3 Jahre könnten es laut Ihm nicht seien, da er keinen Schnee, der für Ihn einen Jahreswechsel bedeutete, gesehen hätte. 3 Tage können es auch nicht sein da dann erst die Russen am Rhein stehen würden. Es bleiben also nur 3 Wochen oder 3 Monate.
Von Irmaier wissen wir auch dass die 3TF am Ende des Krieges stattfinden soll, und den Krieg beenden soll.
Bei einer dreiwöchigen Kriegsdauer wäre die 3TF dann ca. Ende August.
Bei einer dreimonatigen Kriegsdauer wäre die 3TF ca. Ende Oktober/Anfang November.

Wo wird noch eine 3TF mit einer Monatsangabe erwähnt ?

Nostradamus schreibt in seiner Epistel an King Henry II :

„…Dies wird vor einer Sonnenfinsternis glücken, der dunkelsten und schwärzesten, die es seit der Erschaffung der Welt bis zum Tod und Leiden Jesu Christi und bis hier und
heute gegeben hat. Es wird im Monat Oktober sein, daß es zu einem großen
"Wegschaffen" an einen anderen Ort kommt, dies derart, daß man denken
wird, die Erde habe ihre natürliche Bewegung verloren und sei in ewige
Finsternis gesunken.“

Wegen dieser Überlappung glaube ich dass der 3WK 3 Monate dauern wird und durch die 3TF im Oktober 2019 beendet werden wird.

Interessant ist bei Nostradamus die Verbindung der 3TF mit einer Störung der Bewegung der Erde.
Auch im Lied der Linde heißt es:
Winter kommt, drei Tage Finsternis, Blitz und Donner und der Erde Riss,
und
Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf, steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?


Eine Veränderung der Bewegung der Erde kann eigentlich nur durch einen anderen großen kosmischen Körper verursacht werden.
Was sagt JM dazu?
In den Bayside-Erscheinungen wurde um ca. 1990 das Folgende gesagt:

https://www.youtube.com/watch?v=EnGLCkLT4EY

Nun war um 1990 der Begriff „Nibiru“ den dort anwesenden Gläubigen bestimmt kein Begriff, und doch wurde ein kosmischer Körper, eine „zweite Sonne“, angekündigt im Zusammenhang mit globalen Naturkatastrophen und einer Veränderung des Orbits der Erde.

Da diese Ereignisse nur unmittelbar vor/während der 3TF stattfinden können, wird „Nibiru“ wohl ab ca. der zweiten Septemberhälfte/Anfang Oktober 2019 sichtbar werden, also unmittelbar vor der 3TF im Oktober

Auf einen weiteren möglichen Zeitmarker bin ich durch Gefühl oder Intuition gestoßen, und zwar auf die Schauungen der Bariona von diesem Forum:

“Seit Winter 2005/2006 wird mir gesagt, daß wir demnächst in einem Mai
mit einem gigantischen Börsencrash und einer daraus resultierenden
Inflation und Weltwirtschaftskrise zu rechnen hätten. Der große Krieg
kommt dann im Jahr darauf im August.
Nicht minder deutlich höre ich seit dieser Zeit den Satz: ‚Wenn die
Pfingstrosen blühen geht’s rund!‘“

https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Bariona

Bemerkenswert an dieser Schauung ist der erlebte Unglauben dass der 3WK ausgebrochen sein soll. Dies deckt sich mit den Schauungen anderer Seher, die ein plötzlichen und (von Vielen, nicht Allen) unvorhergesehenen Kriegsausbruch beschreiben.
Falls diese Schauung sich bewahrheiten sollte, bedeutet es dass wir diesen Mai den Börsencrash haben werden. Was wird der Anlass sein?
Ich vermute den Beginn des Koreakrieges.
Irlmaier wurde gefragt wann der 3WK anfangen würde, und er sagte dass vor dem Ausbruch des 3WK der Koreakrieg schon zu Ende sein würde. Damals hatte man natürlich an den 1. Koreakrieg von 1950-1953 gedacht, und dementsprechend den Anfang des 3WK nahe von 1953 erwartet.
Was aber wenn er den 2. Koreakrieg meinte? Der müsste dann vor Juli 2019 angefangen und beendet worden sein.
Hat vielleicht der Beginn des 2. Koreakrieges etwas mit dem Börsencrash im Mai 2018 zu tun?
Das ist natürlich Spekulation.

Erwähnen will ich hier noch die Ergebnisse des Remote Viewing (RV) von Major (rtd.) Ed Dames, die unter dem Begriff „Killshot“ recherchiert werden können. Dort wird eine globale Katastrophe mit Tsunamis, Sonneneruption (CME) etc. , verursacht von einem großen Himmelskörper, vorhergesehen. Einer der „Precursor-Events“, also der Vorereignisse vor dem „Killshot“, ist die Detonation einer Nuklearbombe durch die Nordkoreaner, bei der amerikanische Soldaten getötet werden, also mit anderen Worten: Nuklearkrieg zwischen Nordkorea und den USA.
Eine CME (Coronal Mass Ejection) gibt es in der Regel nur wenn große Sonnenflecken explodieren. Es gibt auch Hinweise auf das Erscheinen dieser Sonnenflecken in anderen Prophezeiungen.
Hier z.B. Nostradamus III/34 :
Wenn der Fehler der Sonne dann ist
(sprich: wenn der große Sonnenfleck da ist )
Am hellen Tage das Monster wird gesehen.
(sprich: wird Nibiru am helllichten Tag sichtbar sein)

In den Ergebnissen von Dames gibt leider keinen zeitlichen Marker, nur die relative Abfolge: Erst Koreakrieg, dann globale Naturkatastrophe. Diese Ergebnisse sind durch die Anwendung von Standart-Militärtechnik des RV zustande gekommen, und sind bemerkenswert in diesem Zusammenhang


Hier noch einmal die kondensierte Fassung der Zeitlinie:

- Mai 2018: Börsencrash (Ein Marker) und Beginn des Koreakrieges (Spekulation)
- Zwischen Oktober 2018 und April 2019 : Die Warnung (Ankündigung Marias)
- April 2019: Das Wunder (Zwei Marker)
- Mai 2019: Schweres Erdbeben (zwei Marker)
- Von Juli/August 2019 bis Oktober 2019: Dritter Weltkrieg
- September/Oktober 2019 : Nibiru (zwei Marker)
- Oktober 2019: Dreitägige Finsternis (zwei Marker)

Für fundierte Kritik an dieser Hypothese bin ich dankbar. Es können sich natürlich Fehler eingeschlichen haben, möglicherweise in den Übersetzungen von Nostradamus.
Ich kann nur jeden dazu auffordern diese erwähnte Zeitlinie selbst zu recherchieren und sich entsprechend vorzubereiten. Das Gute an dieser Zeitlinie ist, dass sie mehrere Ereignisse enthält, die sich in naher Zukunft ereignen könnten, und so die Richtigkeit schon bald bestätigen könnten. Spätestens nachdem die Warnung innerhalb des hier genannten Zeitrahmens erfolgt ist, wäre es Zeit sich ernsthaft auf das dann Folgende vorzubereiten.

So, das war’s.

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Garabandal sehr kritisch

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 28. Januar 2018, 22:04 vor 1034 Tagen @ Malcom 7939 mal gelesen

Hallo!

Die JM ist ja in G. im Laufe von 4 Jahren mehr als 2000 Mal erschienen, was G.`s Wichtigkeit unterstreicht.

Meines Erachtens kann man durchaus argumentieren, daß ein besonders häufiges Erscheinen nicht gerade von Qualität zeugt. Der Ursprung der Erscheinung muß sehr erdnah liegen, eine Manifestation daher besonder leicht zu bewerkstelligen sein. Dem entsprechend kann der Ursprung nicht in besonders hochstehenden jenseitigen Sphären liegen.

Ein anderes Beispiel ist etwa Lorber, der über Jahrzehnte zigtausende Seiten gefüllt hat. 80 % davon sind Müll.
Auch Marie-Julie Jahenny, die über Jahrzehnte Durchgaben hatte, hat überwiegend nur Frömmeleien überliefert.

Eine hochwertige Erscheinung halte ich für selten und prägnant. Garabandal hat neben der Triade Warnung, Wunder, Strafgericht eigentlich keinen Inhalt geliefert, lag vielmehr mit den wenigen präzisen Aussagen falsch.

1. Lomangino: Das ist nicht zu unterschätzen. Eine Voraussage, die unter keinen Umständen mehr eintreffen kann, ist eben nachweislich falsch. Das zu relativieren trägt nicht zur Klarheit bei, sondern leistet diffusen Spekulationen und dem Glauben um des Glaubens willen Vorschub.

2. Die Aussage nach dem Tode Johannes XXIII.: "Es kommen noch drei Päpste."

Selbst wenn man Johannes Paul I. wegläßt, ist Franziskus einer zuviel.
Die Aussage beruht mit Sicherheit auf der gefälschten und inzwischen so gut wie obsolet gewordenen Malachiasweissagung, wobei hier die Variante favorisiert wurde, daß Gloria Olivae und Petrus Romanus gleichzusetzen wären.

Ich kann daher nur eindringlichst davor warnen, Garabandal ernst zu nehmen. Mit der Erscheinung ist etwas grundsätzlich nicht in Ordnung (um es gelinde auszudrücken).

Mir wurde erst im Verlauf meiner neuen Recherchen der enge Zusammenhang von Fatima mit G. bewusst.

Davon ist wohl auszugehen. Ich wies erst neulich darauf hin, allerdings in skeptischerem Kontext. Die Annahme ist meines Erachtens gerechtfertigt, daß die Erscheinung von Garabandal (vielleicht sogar Fatima) ihr Verfallsdatum überschritten hat, bzw. den Zeitrahmen, innerhalb dessen eine Erfüllung aufgrund der beigelieferten Vorzeichen noch denkbar war.

Die Warnung soll nach einem bedeutenden Konzil der K. erfolgen.

Unter der Annahme, daß Garabandal sein Ablaufdatum inzwischen überschritten hat, ist es sehr wahrscheinlich, daß mit dem Konzil das parallel zu den Erscheinungen stattgefundene Vaticanum II gemeint war. Der Gedanke besticht geradezu, weil sich die Erscheinung offenbar an Zeitgeschehen orientierte.
Die Erscheinung kündete Ereignisse für die nächste Zukunft, als das Konzil noch lief, als Lomangino noch lebte, als ein Vordringen des Kommunismus dräute, als noch nicht klar war, daß nach Benedikt XVI./Gloria Olivae noch ein Papst kommen würde. Die Geschichte hat die Prophezeiung widerlegt.

Das bedeutet nicht, daß es keine Wunder und Katastrophen geben könnte. Garabandal liefert hierzu aber offenbar keine verlässlichen Erkenntnisse.

Es fällt – zufällig – zusammen mit einem großen Einzel-Ereignis innerhalb der K., dass sehr selten ist. Ein gleiches Ereignis hätte sich noch nicht während des Lebens von Conchita gegeben.

Mir stellt sich die Frage, ob hiermit nicht ein Ereignis gemeint war, das sich nach dem Ende des zweiten vatikanischen Konzils abspielte oder im Zeitplan der Erscheinung sich hätte abspielen sollen, aber nicht eintrat.

Der Gedenktag von Stanislaus von Krakau ist der 11. April, und die Jahre in denen der 11. April auf einen Donnerstag fällt sind 2013, 2019 und 2024.

Aber auch 1968, 1974, 1985, 1991. Wenn man voraussetzt, daß Conchitas Aussage, "wenn der Kommunismus wiederkommt", nach 1991 obsolet war, kann man unterstellen, daß die Ereignisse im Zeitplan der Erscheinung in einem dieser Jahre (nach dem Konzil, vor dem Ende des Kommunismus) hätten stattfinden sollen.

Für fundierte Kritik an dieser Hypothese bin ich dankbar. Es können sich natürlich Fehler eingeschlichen haben, möglicherweise in den Übersetzungen von Nostradamus.
Ich kann nur jeden dazu auffordern diese erwähnte Zeitlinie selbst zu recherchieren und sich entsprechend vorzubereiten. Das Gute an dieser Zeitlinie ist, dass sie mehrere Ereignisse enthält, die sich in naher Zukunft ereignen könnten, und so die Richtigkeit schon bald bestätigen könnten. Spätestens nachdem die Warnung innerhalb des hier genannten Zeitrahmens erfolgt ist, wäre es Zeit sich ernsthaft auf das dann Folgende vorzubereiten.

Es gibt noch die eine oder andere Kleinigkeit, die kritisch zu beäugen wäre. Der springende Punkt, an dem Du Deinen Ablauf festmachst, ist jedoch Garabandal. Summa summarum ist zu dieser Erscheinung festzustellen, daß mitgegebene Indikatoren, die eine zeitliche Orientierung erlaubten, zweifelsfrei falsch sind, während der diffuse Rest aus verbiegbaren Andeutungen mit der Gegenwart voran immer weiter in die Zukunft geschoben wird.

Ich halte Garabandal für die Manifestation einer Wesenheit aus unserer diesseitigen Welt relativ benachbarten jenseitigen Ebenen. Was da erschien, hatte offenbar keine wirkliche Ahnung von der Zukunft, hing aber in Entsprechung zu den Gläubigen einer irrealen endzeitlichen Naherwartung an. Es war eine gänzliche Frucht der Gefilde, die sich über viele Jahrhunderte des christlichen Glaubenslebens als feinstoffliche Umgebung unserer Daseinssphäre gebildet haben. Zu diesen besteht ein Wechselverhältnis, durch welches wir die Mitteilungen bekommen, die wir in unserem tiefen Inneren erwarten, während umgekehrt die jenseitige Welt spiegelbildlich die Gestalt unserer Innenwelt annimmt bzw. letztlich unsere Innenwelt ist.
Jedesmal wenn gleichsam auf täglicher Basis Erscheinungen, Offenbarungen und dergleichen stattfinden, erfolgt lediglich ein kurzer Sprung über die physische Mauer, der nicht viel weiter ist als der Tod.
Eine wirklich hochwertige Erscheinung muß von sehr viel weiter weg kommen, und es ist fraglich, ob derartiges historisch überhaupt überliefert ist. Quanität und Qualität stehen in einem indirekt proportionalen Verhältnis. Je häufiger, desto minderwertiger. Wunder wie die scheinbare Überwindung der Naturgesetze (Levitation, Hostienwunder usw.) begeistern den gemeinen Menschen, sind im Grunde aber Taschenspielertricks, zu denen wahrscheinlich auch der Mensch bei Entfaltung seines geistigen Potentials fähig wäre. Es handelt sich um Manipulationen der grobstofflichen Materie, welcher im geistigen Sinne Herr zu werden, statt von ihr beherrscht zu werden, Zweck unseres Daseins hier ist.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Hatte ich ja erwartet...

Malcom @, Montag, 29. Januar 2018, 01:01 vor 1033 Tagen @ Taurec 7791 mal gelesen

Hallo!
Die JM ist ja in G. im Laufe von 4 Jahren mehr als 2000 Mal erschienen, was G.`s Wichtigkeit unterstreicht.
Meines Erachtens kann man durchaus argumentieren, daß ein besonders häufiges Erscheinen nicht gerade von Qualität zeugt.
Für den Einen ist das Glas halb leer, für den Anderen ist es halb voll. Meines Erachtens bedeutet das genau das Gegenteil, solange man dabei seine „Hausaufgaben“ nicht vergisst.
Ich sehe die Häufigkeit der Erscheinungen als ein Indiz für die Wichtigkeit von G., und das kann jedem klar werden, der sich nicht von vornherein voreingenommen selbst blockiert.
Ich empfehle mal über „Wikipedia-Style“ hinauszugehen, und die Enormität des Aufwandes der Kirche zu erforschen, mit dem dem G. (erfolgreich) versucht wurde zu diskreditieren.
Potentielle Suchwörter für einen wahrlich Suchenden der Wahrheit wären zum Bespiel: „fake sister Lucia Fatima“ ; „Malachi Martin Fatima“ ; „fake third secret“ ...


Der Ursprung der Erscheinung muß sehr erdnah liegen,
Warum? Was bedeutet „erdnah“?

Garabandal hat neben der Triade Warnung, Wunder, Strafgericht eigentlich keinen Inhalt geliefert, lag vielmehr mit den wenigen präzisen Aussagen falsch.
1. Lomangino: Das ist nicht zu unterschätzen. Eine Voraussage, die unter keinen Umständen mehr eintreffen kann, ist eben nachweislich falsch.

Das kann durchaus argumentiert werden, denn es gibt noch andere Augen als nur die körperlichen...
Aber ich gebe zu, dass es ein schwaches Argument ist.

2. Die Aussage nach dem Tode Johannes XXIII.: "Es kommen noch drei Päpste."
Selbst wenn man Johannes Paul I. wegläßt, ist Franziskus einer zuviel.

Franziskus ist kein Papst, auch wenn der Anschein von der Kirche erweckt werden soll.
Recherchiere mal! Ein Papst verlässt sein Amt durch den Tod. Franzis ist der untergeschobene Kandidat der Freimaurer, durch den die Übernahme der Kirche komplettiert wurde. Er ist der einzige „Papst“ der jemals von der römischen Zentralloge der Freimaurer gefeiert wurde.
Auch Franziskus selbst nennt sich nur „Bischof von Rom“.
Er ist die Materialisation des dritten Geheimnisses von Fatima!

Ich kann daher nur eindringlichst davor warnen, Garabandal ernst zu nehmen. Mit der Erscheinung ist etwas grundsätzlich nicht in Ordnung (um es gelinde auszudrücken).
Polemik. Ich empfehle einfach mal die Sachen ohne Vorurteil zu erforschen, und z.B. mal Aussagen von Zeitzeugen etc. zu studieren, als einfach nur zu versuchen „Stimmung“ zu machen, „Fehler“ zu finden oder zu konstruieren. Ich habe vor Ort recherchiert und habe mit den Leuten persönlich gesprochen, daher kann mir keiner ein X für ein U vormachen.


Mir wurde erst im Verlauf meiner neuen Recherchen der enge Zusammenhang von Fatima mit G. bewusst.
Davon ist wohl auszugehen.
Ich glaube nicht dass Du weißt von welchem Zusammenhang ich da genau rede. Oder weißt Du es doch?

Ich wies erst neulich darauf hin,
Genau: ›Wenn der Kommunismus wiederkommt‹, sagte die Heilige Jungfrau‹….«
Russland ist wiedererstarkt und wer ist Putin: Ein FSB-Apparatschik aus der alten Schule...
Ich empfehle mal die Beschreibung des Kriegsverlaufes von Irlmaier mit den Informationen des ranghöchsten Generals zu vergleichen, der jemals übergelaufen ist, Jan Sejna.
Speziell Kapitel 11 ist sehr lesenswert (auf deutsch):
https://www.oliverjanich.de/wp-content/uploads/2014/09/We-will-Bury-You-deutsch-.pdf

Die Annahme ist meines Erachtens gerechtfertigt, daß die Erscheinung von Garabandal (vielleicht sogar Fatima) ihr Verfallsdatum überschritten hat, bzw. den Zeitrahmen, innerhalb dessen eine Erfüllung aufgrund der beigelieferten Vorzeichen noch denkbar war.
Ich habe eine mögliche Zeitlinie aufgezeigt, und begründet. Du scheinst ja die Zukunft besser zu kennen.
Na, dann mal los: Worauf begründest Du deine Annahme? Welchen Zeitrahmen meinst Du denn? Welche Zeiträume? Gegeben von Wem? Wann genau überschritten?

Die Warnung soll nach einem bedeutenden Konzil der K. erfolgen.
Da habe ich einen Rechtschreibfehler gemacht: Gemeint war nicht Konzil, sondern Synode.
Siehe auch hier: https://www.youtube.com/watch?v=V392zrQYwRQ

Unter der Annahme, daß Garabandal sein Ablaufdatum inzwischen überschritten hat
Siehe oben: Eine bloße Wiederholung macht diese Annahme nicht richtiger. Worauf genau begründest Du diese Annahme? Wo sind die Zeitmarker?
Bitte führe nicht zur Unterstützung dieser Behauptung an, dass auch die Kirche gesagt hätte:“Garabandal ist eine Sache der Vergangenheit“
:-D

Es fällt – zufällig – zusammen mit einem großen Einzel-Ereignis innerhalb der K., dass sehr selten ist. Ein gleiches Ereignis hätte sich noch nicht während des Lebens von Conchita gegeben.
Mir stellt sich die Frage, ob hiermit nicht ein Ereignis gemeint war, das sich nach dem Ende des zweiten vatikanischen Konzils abspielte oder im Zeitplan der Erscheinung sich hätte abspielen sollen, aber nicht eintrat.
Fast richtig: aber NOCH nicht eintrat.
Ich halte es durchaus für möglich, dass während der Synode im Oktober die prophezeite Spaltung der Kirche so offenbar werden wird, dass ein Konzil anberaumt werden wird, welches im April 2019 noch tagen wird. Das ist natürlich eine Spekulation.

Für fundierte Kritik an dieser Hypothese bin ich immer noch dankbar.

2024

Sagitta @, Montag, 29. Januar 2018, 02:14 vor 1033 Tagen @ Malcom 7664 mal gelesen

Der Gedenktag von Stanislaus von Krakau ist der 11. April, und die Jahre,
in denen der 11. April auf einen Donnerstag fällt sind 2013, 2019 und 2024.


Hallo Malcolm,

spiel doch mal Dein ganzes Szenario für das letzte Jahr durch: 'funktionierte' es auch dann? Alle künftigen Maimonde werden ebenfalls einen 11. Tag haben. Wenigstens solange man sich an den gegenwärtigen Kalender hält.

Warum hast Du es so eilig?

Ich empfehle Dir, über Deine drei Flutvisionen zu 'meditieren' und Dich an sie (und an evtl. übersehene Details/Stimmungen/Gefühle darin) zu erinnern. Deine Seele hat Dir diese Schauungen doch nicht gegeben, damit Du in Hamburg kläglich ersäufst - sondern sie will gerade davor Dich warnen und Dich retten. Vertraue darauf, dass sie Dir rechtzeitig noch weitere Zeichen geben wird. In anderen Worten: gib ihr die Gelegenheit, dass sie wieder zu Dir sprechen darf. Was Du dafür tun musst, weißt Du selbst.

Und lass diese Äußerlichkeiten mit Garabandal und Stanislaus und Nostradamus und Fatima und Synoden und Päpsten und Swann und Conchita einfach fallen. Macht nur krank im Kopf.

Meint Sagitta

2024 ist auch potentiell möglich

Malcom @, Montag, 29. Januar 2018, 23:00 vor 1033 Tagen @ Sagitta 7432 mal gelesen

Hallo Sagitta,
danke für die Anregung.
Die wesentlichen Punkte sind zwei Zeitpunkte Z1 und Z2, die durch jeweils zwei sich überlappende Zeitmarker definiert werden.
Die Zeitpunkte sind

Z1: Das Wunder,
wird definiert durch Marker 1:
Es muss der Fastentag von Stanislaus sein, der 11.Mai
Marker 2: Das Wunder tritt an einem Donnerstag auf.

Der 11. Mai 2017 war ein Donnerstag.. Hoppla, da habe ich ein Jahr vergessen im Post. Danke.
Ist ja glücklicherweise verjährt.

Z2: Das schwere Erbeben hat
Marker 3: Die Sonne 20° im Stier, das ist immer der 11. Mai
Marker 4: Es findet während des Hamburger Hafengeburtstages statt.

Der Hafengeburtstag 2017 war vom 5. -7. Mai. Somit überlappen die Marker nicht.
Der Hafengeburtstag 2018 ist vom 10.-13. Mai, da klappt es wieder, aber Stanislaus klappt nicht.

2024 ist möglich mit Stanislaus, aber es gibt noch keine Terminfestlegung für den Hafengeburtstag. Es ist sehr wahrscheinlich dass es auf den 9.5.-12.5 festgelegt werden wird, da der Stichtag der 7.5. ist und immer das folgende Wochenende gewählt wird, falls der 7.5 nicht auf Sa/So fällt. Der 7.5. 2024 ist ein Dienstag; zusätzlich ist der 9.5. Himmelfahrt.
Also ist 2024 ein weiteres potentielles Jahr. Meine inneren Zweiger stehen allerdings voll auf 2019.

Die Schauungen liegen leider zu lange zurück, ich habe keine erinnerbaren Details mehr.

Vor einigen Jahren war ich sehr besorgt und nervös über meinen Mangel an Wissen über die zukünftigen Ereignisse. Aber jetzt bin ich ruhiger und recht zufrieden mit den Ergebnissen, da brauche ich nicht noch zusätzliche Zeichen.
Das gute an der Schauung über Hamburg ist, dass diese eine voll funktionierende Boom-Town City zeigen, bevor das Ereignis eintritt. Also keine Unruhen, Bürgerkrieg oder sonstige Bedrohung. Eine hohe Inflation ist zwar möglich, aber keine Situation wo die Leute sich um die Grundversorgung zu sorgen brauchen. E. betonte auch die gutgelaunte „Rummelstimmung“ der Besucher und der Kinder mit Luftballons in der U-Bahn.
Was ist, wenn ich mich im Mai 2019 für ein paar Wochen in Richtung Süden aufmache, und dann passiert nichts, weil das Ereignis erst 2024 eintritt? Ich werde ein paar schöne Wochen haben, und innerlich schon den nächsten wichtigen Urlaub in 2024 buchen.
Vielleicht fahr ich auch dieses Jahr, nur um auf Nummer sicher zu gehen.

Die anderen Äußerlichkeiten sind insofern wichtig, da es eine kleine Argumentationsübung für mich ist. Man kann ja nie wissen, vielleicht finde ich ja doch mal etwas Wertvolles zwischendurch.
Gruß,
Malcom

weitere Empfehlungen

Sagitta @, Dienstag, 30. Januar 2018, 10:55 vor 1032 Tagen @ Malcom 7265 mal gelesen

Hallo Malcom!

Meine inneren Zweiger stehen allerdings voll auf 2019.

Bist Du diesen "inneren Zeigern" gegenüber wirklich kritisch? Wir werden von vielen 'Stimmungen' umgetrieben. Wenn man klare Schauungen haben will, muss man sich von solchen Stimmungen und Spannungen möglichst frei machen. Man darf Fragen stellen, muss sie aber wieder loslassen können. Antworten können nicht erzwungen werden.

Die Schauungen liegen leider zu lange zurück, ich habe keine erinnerbaren Details mehr.

Weil so vermutet, empfahl ich eben das "Bebrüten". Dabei geht es nicht nur um die Inhalte der Schauungen sondern um die Gefühle (eigentlich die Ursachen), die mit der Schauung seinerzeit direkt verbunden waren. Über diese (eigentlich energetische) Schiene kommt man am ehesten 'zurück' - oder wieder nach vorne ...

Die anderen Äußerlichkeiten sind insofern wichtig, da es eine kleine Argumentationsübung für mich ist. Man kann ja nie wissen, vielleicht finde ich ja doch mal etwas Wertvolles zwischendurch.

Wenn schon Äußerlichkeiten, dann würde ich Dir Beobachtungsstationen empfehlen, etwa zu Erdbeben und Vulkanen. Die gibt es auch im Norden (Island etwa). Da sucht man sich eine aus und schaut dann regelmässig rein (ist heute alles online). Mit der Zeit bekommt man Verständnis und ein Gefühl für die Zusammenhänge (jahreszeitliche Schwankungen u.ä.). *) Der eventuelle (!) künftige Tsunami wird im Radio angekündigt werden. Wenn eine potentielle (!) künftige Katastrophe durch ein Erdbeben verursacht werden sollte, ist es schwieriger, das im Voraus zu bewerten. Wenn aber seismische Zeiger ungewohnte Ausschläge zeigen, Stanilaus bald Geburtstag hat und der Hafen geschmückt wird, dann kannst Du Dir ja ein Flugticket bestellen ...

MFG, SG

*) Mich hatte zB. die Finsternis letztes Jahr in den USA interessiert, und da hatte ich deswegen die Stationen im Bereich Yellowstone etwas beobachtet. Tatsächlich haben sich die Schwarmbeben vermehrt (was nach außen auch kommuniziert wurde), aber das eigentlich Interessante war der zeitliche Versatz.

Innere und äußere Zeiger

Malcom @, Dienstag, 30. Januar 2018, 17:16 vor 1032 Tagen @ Sagitta 7146 mal gelesen

Hallo Sagitta,

Bist Du diesen "inneren Zeigern" gegenüber wirklich kritisch? Wir werden von vielen 'Stimmungen' umgetrieben.
Ich bin in der Hinsicht unkritisch, da es eine Gefühlssache ist. Es kann natürlich sein, dass das Wissen um diese Sachen eine zyklische Selbstverstärkung hervorrufen kann. In der Hinsicht passe ich schon auf. Ansonsten verfolge ich aufmerksam die allgemeine Lage, speziell die in Korea. Meine Cousine arbeitet in Busan, und ich habe ihr geraten das Land zu verlassen bis spätestens April. Aber Sie will nicht. Die amerikanischen Generäle sind schon auf Truppenbesuchen und sagen den Soldaten, das ein schwerer Kampf bevorsteht. So was wird nur gemacht wenn die Kriegsentscheidung schon gefällt worden ist.


Weil so vermutet, empfahl ich eben das "Bebrüten". Dabei geht es nicht nur um die Inhalte der Schauungen sondern um die Gefühle (eigentlich die Ursachen), die mit der Schauung seinerzeit direkt verbunden waren.
Die Gefühle waren sehr intensiv, und sind noch präsent: Angst, das Gefühl der Unausweichbarkeit/Finalität und das Gefühl etwas versäumt zu haben, das Bedauern etwas nicht getan zu haben .
Nach dem Traum war das Gefühl von ungeheurer Wichtigkeit noch lange präsent.

Wenn schon Äußerlichkeiten, dann würde ich Dir Beobachtungsstationen empfehlen, etwa zu Erdbeben und Vulkanen. Die gibt es auch im Norden (Island etwa). Da sucht man sich eine aus und schaut dann regelmässig rein (ist heute alles online). Mit der Zeit bekommt man Verständnis und ein Gefühl für die Zusammenhänge (jahreszeitliche Schwankungen u.ä.). *) Der eventuelle (!) künftige Tsunami wird im Radio angekündigt werden. Wenn eine potentielle (!) künftige Katastrophe durch ein Erdbeben verursacht werden sollte, ist es schwieriger, das im Voraus zu bewerten. Wenn aber seismische Zeiger ungewohnte Ausschläge zeigen, Stanilaus bald Geburtstag hat und der Hafen geschmückt wird, dann kannst Du Dir ja ein Flugticket bestellen ...

Ich habe ein Jahresabo bei einem Tsunamifrühwarnsystem. Das ist ein automatisietes Warnsystem, dass direkt mit allen seismischen Stationen der Welt verbunden ist. Ca. 10 Minuten nach dem Auftreten eines starken Bebens (nur Beben unter Wasser) schickt es mir SMS's mit Info über die Stärke und den Ort. Später bekommt man eine zweite/dritte SMS, die entweder Entwarnung gibt, oder ein Tsunami bestätigt. Es funktioniert gut und ist schneller als die meisten Webseiten.

Ich glaube nicht dass meine Tsunamischau und die Schau vom Hafengeburtstag, von demselben Ereignis stammen. Ich glaube das Ereignis der Tsunamischau liegt irgendwo nach Beginn den 3WK.

Gruß,
M.

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Zirkelschlüsse

BBouvier, Montag, 29. Januar 2018, 02:44 vor 1033 Tagen @ Malcom 7708 mal gelesen

Hallo, Malcom!

Dein Eingangsschreiben ist in sich durchaus stimmig -
insofern man davon ausgeht, daß das auch für die einzelnen
Bausteine dessen gilt, was leider jedoch nicht gegeben ist.
Taurec wies bereits darauf hin.
Auf "Glauben" abzuheben, um das Gedankengebäude zu stützen,
ist sicherlich nicht zielführend:
=>
1.
<"Franziskus ist kein Papst ... (er) ist
der untergeschobene Kandidat der Freimaurer.
">
... weil sonst "Garabandal" irrig wäre.
2.
<"Russland ist wiedererstarkt und wer ist Putin:
Ein FSB-Apparatschik aus der alten Schule.
..">
Bei der vorgefaßten Idee eines III. Weltkrieges
und einem kriegerischen Angriff der "Kommunisten"
muß ergo Putin ein böser Schurke sein,
... weil sonst "Garabandal" irrig wäre.
Taurec zu dieser angeblichen Kommunistenverschwörung:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=9139
3.
<"Ich empfehle mal die Beschreibung des Kriegsverlaufes von Irlmaier ...">
Nun ist es aber so, daß sich bereits um die 80 - 90 Prozent "Irlmaier"
als platte Kopie allerlei Fälschungen ganz anderer "Propheten"
erwiesen haben, und es völlig unsicher ist, inwieweit
es sich bei dem schmalen Rest um valide Aussagen handeln könnte.
Ich wies bereits mehrfach darauf hin:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?mode=search&search=Irlmaierecho
https://schauungen.de/forum/index.php?mode=search&search=Irlmaierplagiat&search_submit=Suche&method=0
Und hier zu Herrn Irlmaiers "III.Weltkrieg":
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=35885
https://schauungen.de/forum/index.php?id=36715
Ohne Irlmaiers Lügen fällt dieser "III.WK." in sich zusammen
wie ein schlaffer Luftballon:
Über so einen "Dritten Weltkrieg" gibt es doch auch nicht eine (!)
valide Seherschau!
4.
<"Damals hatte man natürlich an den 1. Koreakrieg
von 1950-1953 gedacht, und dementsprechend den Anfang
des 3WK nahe von 1953 erwartet.
Was aber wenn er den 2. Koreakrieg meinte?
Mai 2018: Börsencrash und Beginn des Koreakrieges.
">
Sich jetzt einen fiktiven künftigen Koreakrieg
zusammenzufabulieren, um Irlmaiers Naherwartung seines
III. Weltkrieges im Jahre 1953 zu stützen, ist nicht zielführend.
Taurec zu diesem Thema:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=35571

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Der letzte Akt eines göttlichen Weltdramas

Taurec ⌂ @, München, Montag, 29. Januar 2018, 09:54 vor 1033 Tagen @ BBouvier 7608 mal gelesen

Hallo!

Über so einen "Dritten Weltkrieg" gibt es doch auch nicht eine (!)
valide Seherschau!

Zu ergänzen ist, daß es nicht wenige Schauungen gibt, die Russen hier zeigen. In manchen davon treten sie durchaus friedlich auf,

Sich jetzt einen fiktiven künftigen Koreakrieg
zusammenzufabulieren, um Irlmaiers Naherwartung seines
III. Weltkrieges im Jahre 1953 zu stützen, ist nicht zielführend.

Mit Irlmaiers Koreakrieg verhält es sich exakt wie mit dem angeblichen Konzil Garabandals: Irlmaier bezog sich schlicht auf den Krieg, der während seiner Aussage gleichzeitig stattfand. Auf welchen denn auch sonst??? Es liegt nichts näher als das. Das ist die wahrscheinlichste, einfachste, eleganteste aller Varianten.
Es sei denn, man geht voreingenommen an die Sache heran mit der Annahme, daß Aussagen eines behaupteten Sehers echt und wahr sein müssen, weil alle behaupteten, er wäre sein Seher, und man daran glauben will. Davon ausgehend, um die Säulenheiligen immer weiter in die Zukunft zu retten, werden immer abstrusere, unwahrscheinlichere Theorien in Betracht gezogen, die schließlich die gesamte Gegewart und ihre politisch-historischen Hintergründe umkonstruieren.

  • Franziskus kann dann kein echter Papst sein und natürlich auch keiner seiner vielen Nachfolger.
  • Es bricht irgendwann noch ein Koreakrieg aus, und wenn nach diesem nicht der dritte Weltkrieg kommt, gibt es eben noch einen Koreakrieg, den Irlmaier ganz sicher gemeint hat, oder notfalls zehn weitere Koreakriege.
  • Der Kommunismus ging gar nicht unter, sondern lebt versteckt im konservativen und christlich-orthodoxen Rußland weiter. Wenn es sein muß auch 100 Jahre nach seinem "offiziellen Ende".
    DeGard hielt die Idee einer "bolschewistischen Langzeitstrategie" ursprünglich vermutlich nur deswegen für plausibel und nachverfolgenswert, weil sie ihm erlaubte, den Kommunismus in die Zukunft zu retten und damit die Prophezeiungen, obwohl die Tatsachenwelt nach 1991 massiv mit diesen in Konflikt geriet. Ohne prophetische Vorbildung wäre es leicht möglich gewesen, die Handvoll Überläufer auf Authentizität zu prüfen, statt sie zu Säulenheiligen stilisieren zu müssen, die man mit inquisitorischer Inbrunst verteidigen muß. In seiner Welt ist bald jeder, der ihm nicht zustimmt, entweder von bolschewistischer Propaganda irregeleitet oder selbst ein bezahlter Agent.
  • ...

Die Frage ist, ob man aus im einzelnen völlig sachfremden Gründen, ein von vorne bis hinten verkorkstes Weltbild riskieren will, das einen auch außerhalb der Beschäftigung mit Prophezeiungen in die Irre führt, weil man um fallende Glaubensdogmen ein aberwitziges Kartenhaus rettender Stützannahmen konstruiert, das immer weiter ausufern muß, je mehr Zeit vergeht.

Den klassischen Dritten Weltkrieg mit russischem Überraschungsangriff, habe ich für mich schon längst ausortiert. Es handelt sich um die Spätform der Jahrtausende alten christlichen Endzeitprophetie. Diese basierte aber im Wesentlichen zu keinem Zeitpunkt auf echten Schauungen, sondern auf einer religiösen Erwartungshaltung, die sich aus den kulturellen Grundlagen der nahöstlichen Urchristen ergab. Sie hat sich dem jeweiligen Zeitgeist anpassend laufend weiterentwickelt. Motive wurden abgewandelt und traten hinzu, die zum festen Bestandteil der Tradition wurden und in schleichender Evolution für nachfolgende Generationen von Propheten obligatorisch wurden. Eine Reihe bekannter Motive zählt dazu:

  • Der Angriff aus dem Osten, ursprünglich Gog und Magog aus dem Inneren Asiens, antichristliche Horden, die in der Endzeit die friedliche Christenheit überfallen. Das waren später die Türken, dann die Russen.
  • Die Kirchenverfolgung in der Endzeit. Das entsprach seit jeher dem christlichen Selbstbild. Ähnlich wie bei den Juden muß es sich bei Gottes Volk um ein verfolgtes Volk handeln. Von niemandem gemocht zu werden unterstreicht in einer schrägen Logik die Wahrheit ihrer Mission. Zunächst dachte man die Rolle des Verfolgers dem Islam zu, was über Jahrhunderte der abendländischen Geschichte hinreichte. Seit dem 19. Jahrhundert ist das Schreckgespenst des Kommunismus und Materialismus der Spitzenkandidat für den antichristlichen Verfolger. Seitdem künden die Propheten rote Revolutionen, Rotjankerl usw.
  • Der "große Monarch": Ein Wegbereiter für die Wiederkehr Jesu. Er besiegt die antichristlichen Horden, rettet die Kirche, wird vom Papst zum Dank zum Kaiser gekrönt, den er unter Fanfaren nach Rom zurückführt, wo für 42 Monate der Antichrist residierte. Die Rolle des großen Monarchen nahmen zunächst die römischen Kaiser ein, dann die byzantinischen, schließlich waren es die römisch-deutschen Kaiser oder die französischen Könige. Seit dem Untergang der Monarchien rechnet man mit der Wiederkehr des Kaisers, der versteckt irgendwo lebe und auf den Beginn seiner Mission warte.
  • Das Strafgericht: Es hat sich wohl aus Angaben in der Offenbarung bzw. der Bibel sukzessive entwickelt. Die dreitägige Finsternis ist lediglich ein Abwandlung der Finsternis am Kreuz und der Finsternis in Ägypten, die mit der Symbolik der Drei kombiniert und zum Weltgericht vergrößert wurde. Die Erwartung eines Gerichtes an sich entstammt überhaupt dem Weltbild der magischen Kultur des nahen Ostens, welche die Welt höhlenhaft begreift, mit der Erde im Mittelpunkt und nach einer begrenzten Anzahl Jahrtausende bemessen, die ein göttliches Drama darstellen, an dessen Höhepunkt der Kampf für oder wider Gott durch den endgültigen Sieg über das Böse entschieden wird. Im Anschluß faltet Gott seine Schöpfung wieder ein. Sie hat ihren Sinn erfüllt. Die Rechtgläubigen gehen in Gott ein und leben dort in Ewigkeit (also Zeitlosigkeit). Das ist mit dem Reich Gottes eigentlich gemeint. Nach dem Strafgericht sollte es die Erde und das Diesseits eigentlich nicht mehr geben.
  • Das "goldene", christliche Zeitalter: Das scheint mir eine Erfindung griechisch-römischer antiker Menschen zu sein, die auch das Abendland aufgriff, weil die Vorstellung eines völligen Endes der Welt in diesen Kulturkreisen absurd und inakzeptabel wirkt. Den Weltuntergang, nach dem es nichts mehr geben sollte, als positiv zu begreifen, war unmöglich. Daher wurde das Endgericht zum Strafgericht umgedeutet, nach dem die Erde gereinigt weiterexistieren sollte. Das Reich Gottes wurde von ewiger Glückseligkeit im göttlichen Wesenskern der Welt zu einem irdischen Gottesreich mit einer tausendjährigen Friedenszeit unter idealen Herrschern umgewandelt, für die es in antiken Mythen auch Vorlagen gab. Auch in der Edda wird die Welt neu geschaffen, die Götter wiedereingesetzt und es ist alles wie vorher.

Um den Bogen zurückzuschlagen: Es ist eigentlich nicht zielführend, Prophezeiungsmotive in die reale Geschichte zu projizieren, die sich kulturgeschichtlich lediglich entwickelt haben, um durch Hininterpretierung auf die religiösen Vorgaben einen fixen Endzeitglauben in die eigene historische Welt zu übertragen.

Ob man an eine von oben dirigierte Cäsur glaubt, ist im Grunde ein religiöses Problem. Das mag durchaus so sein und trifft meines Erachtens auch zu, weil die Welt kein Chaos ist, sondern Struktur hat. Es mag auch sein, daß Gott den entwickelten Faden der Schöpfung nach Erreichung des "Punktes Omega" irgendwann wieder zu einem Knäuel ohne raum-zeitliche Ausdehnung aufrollt, aber doch nicht übermorgen!
Kein religiöses Problem im engeren Sinne ist indes der Vorgang, menschliche Erfindungen, die aus uralten Glaubensauffassungen hervorgegangen sind, als solche zu erkennen und auszusortieren.

Daß etwas alt ist, seit Jahrhunderten wiederholt und allgemein für echt gehalten wird, ist kein Argument dafür. Ich habe keine Problem damit, heilige Kühe zu schlachten, bei deren bloßer Berührung schon einer Mehrheit wegen des empfundenen Sakrilegs die Haare zu Berge stehen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Wirklich ?

Malcom @, Montag, 29. Januar 2018, 23:23 vor 1033 Tagen @ BBouvier 7128 mal gelesen

BB, glaubst Du ernsthaft dass ich darauf antworte? Es ist besser für Uns beide wenn ich dich ungestört in deiner eigenen Welt lasse.

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Argumente?

BBouvier, Dienstag, 30. Januar 2018, 01:51 vor 1032 Tagen @ Malcom 7195 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 30. Januar 2018, 02:05

Hallo, Malcom!

<"BB, glaubst Du ernsthaft dass
ich darauf antworte?
">

Ja, durchaus.
Jedoch habe ich Verständnis dafür, daß Du mangels
nachvollziehbarer Argumente davon absiehst ...

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Im übrigen:
Lies doch bitte mal die Forumsregeln.
Beiträge ohne Gruß- und Schlußformel in unser Forum zu kippen,
ist hier nicht üblich, da unhöflich.

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Probleme mit Garabandal

Taurec ⌂ @, München, Montag, 29. Januar 2018, 14:41 vor 1033 Tagen @ Malcom 7181 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Montag, 29. Januar 2018, 14:55

Hallo!

Ich empfehle mal über „Wikipedia-Style“ hinauszugehen, und die Enormität des Aufwandes der Kirche zu erforschen, mit dem dem G. (erfolgreich) versucht wurde zu diskreditieren.

Das etwas diskreditiert wird, bedeutet nicht im Umkehrschluß, daß es hochwertig oder objektiv wichtig wäre.
Damit unterstellst Du der Kirche selbst ein höheres, besseres Wissen, das sie als rein menschliche, politische Organisation nicht hat.

Die Diskreditierung von Erscheinungen oder die partielle Anerkennung und portionierte Veröffentlichung, ferner das Bestreben, möglichst viel Material einzusammeln und unter Verschluß zu halten, entspricht dem Kalkül einer knallharten Machtorganisation.
Es ist völlig egal, was eine Erscheinung von sich gibt. Aus Sicht der Kirche ist es grundsätzlich nicht tolerierbar, daß etwas Glaubenswahrheiten äußert und Anhänger um sich schart, das sich der Kontrolle der Kirche entzieht und zu ihr in eine gewisse Konkurrenz tritt.
Die Kirche kann kein Interesse daran haben, daß sich um Erscheinungen Glaubensgemeinschaften bilden, die zahlenmäßig so stark werden, daß sie irgendwann aus Imagegründen gezwungen ist, der Erscheinung hinterherzuhecheln und ihre Inhalte zu goutieren, um nicht ins Abseits zu geraten. Für die bröckelnde Substanz des katholischen Glaubens wäre es ein unnötiger Sargnagel, einem seit 2000 Jahren sich beständig als grundfalsch erweisenden endzeitlichen Naherwartungsglauben abermals hinterherzulaufen (daß die Kirche indes anderen Irrtümern der Moderne hinterherläuft, ist ein anderes Problem). Eine Ablehnung Garabandals, aber auch die unvollständige Veröffentlichung der Fatimageheimnisse erklärt sich unabhängig davon, ob die Aussagen wahr sind, schlicht aus solchen Erwägungen.

Warum? Was bedeutet „erdnah“?

Das Jenseits besteht meines Erachtens aus einer Vielzahl Ebenen. "Erdnah" ist dabei, was unter Wegnahme unserer physikalisch-materiellen Realität unmittelbar sichtbar wäre. Es nimmt den selben Platz ein wie unsere Realität, durchdringt sie aber für die körperlichen Sinne unsichtbar aufgrund seiner anderen Natur.

Aussagen von Zeitzeugen

Wie immer sind Zeitzeugen keine objektiven Wahrheitskünder, sondern geben lediglich wieder, was ihnen erzählt wurde und was sie selbst glauben.
Das Problem liegt nicht darin, ob die Aussagen über Garabandal authentisch sind. Diesbezüglich könnten Zeitzeugen nützliche Informationen liefern.
Das Problem liegt darin, daß die Erscheinung selbst verkorkst war. Auch Zeitzeugen können da nur weitere Informationen über Verkorkstes liefern.

Bei Irlmaier ist es ja das gleiche. Es werden stets irgendwelche Zeitzeugen bemüht, um zu untermauern, was Irlmaier gesagt habe. Aus der Tatsache, daß er es gesagt hat, wird gefolgert, daß es auch richtig sei. Das ist ein logisch auf keine Weise nachvollziehbarer Fehlschluß.

Dabei steht nicht in Frage, daß er es gesagt hat, sondern die inhaltliche Qualität dessen, was er gesagt hat.

Oder weißt Du es doch?

Durchaus. Ich bewerte es nur anders.

Ich habe eine mögliche Zeitlinie aufgezeigt, und begründet. Du scheinst ja die Zukunft besser zu kennen.

Daß ich im Augenblick keine Chronologie bieten kann, bedeutet nicht, daß Deine richtig wäre.
Worauf ich meine Annahme der Obsoletheit Garabandals gründe, habe ich bereits dargelegt. Anhaltspunkte in Aussagen von/zu Garabandal, die eine Datierung ermöglichen, haben sich durch den tatsächlichen Verlauf selbst widerlegt. Unter der Annahme, daß Garabandal obsolet geworden ist, lassen sich auch andere Aussagen ("nach einem Konzil") plausibel in die Sechziger Jahre legen. Davon ausgehend bekommt man alle Aussagen unter einen Hut, während eine Projektion in die Zukunft zu immer größeren Problemen führt.

Da habe ich einen Rechtschreibfehler gemacht: Gemeint war nicht Konzil, sondern Synode.
Siehe auch hier: https://www.youtube.com/watch?v=V392zrQYwRQ

Die Bischofssynode wurde von Paul VI. erst nach der Erscheinung von Garabandal eingerichtet. Davor gab es den Begriff der Synode in diesem Sinne gar nicht. Er war mit "Konzil" schlechterdings identisch (siehe hier).
Die Erscheinung bzw. Conchita kann also gar nicht von einer speziellen Synode gesprochen haben, bzw. meinte schlicht ein Konzil.

"Yes, during the apparations, the Virgin told Conchita that before the future events occur, a Synod will take place, an important Synod."

"No, the Virgin didn't say Council, she said Synod, and I think Synod is a small council."

Es ist eigentlich egal, ob die Erscheinung Synode oder Konzil sagte, da beide Begriffe zu dieser Zeit nicht differenziert waren. Tatsächlich ist Synode nur das griechische Wort für Konzil.

Nieves Garcia führt aus, daß es für eine Zwölfjährige unmöglich gewesen sei, von damals noch nicht existierenden Synoden zu sprechen. Was sie aber aufgrund ihrer Fixierung auf die vermeintlich in Bälde eintreffenden Prophezeiungen übersieht, ist die Tatsache, daß "Synoden" ohne strikte begriffliche Trennung von "Konzilen" durchaus existierten.

Eine durchaus ketzerische Anmerkung:
Was bei solchen angeblichen Zeitzeugenaussagen immer etwas stutzig macht, ist die Tatsache, daß stets Nachfragen auftreten, die angeblich zum Zeitpunkt der Aussage Conchitas gemacht wurden, aber erst viele Jahre später Sinn haben.

Als Johannes XXIII. starb und es hieß, "es kommen noch drei Päpste", soll Conchita präzisiert haben, aber einer zähle nicht, weil er nur kurz regiere.
Nun wird zugleich mit der Aussage zur Synode die Zusatzinfo mitgeliefert, daß es sich um einen "kleinen Rat", also kein volles Konzil handele.
Sind diese Aussagen von Conchita wirklich bezeugt oder tauchen sie erst viele Jahre später wundersam bei Fachleuten auf, um wie die Faust auf's Auge bzw. auf die abdriftende Realität zu passen?

Nieves Garcia beruft sich da auf Pater Rafinel, der es von Pater Pesquera gehört haben soll, der Bücher über Garabandal geschrieben hat. Pater Pesquera wiederum hat darüber mit Professor Lacques Serre diskutiert. Und diese Fachleute disputieren untereinander (unabhängig von Conchita), die Synode sei eine Art Vor-Warnung. Da spielen sich also gläubige Anhänger spekulativ gegenseitig die Bälle zu und fabrizieren so neue Erwartungshaltungen. Wo ist aber der Brückenschlag bzw. der Nachweis, daß Conchita die Aussage gegenüber ihrer Tante tatsächlich getätigt hat?
Die Aussage scheint aus einer unübersehbaren Kette von Zwischengliedern zu stammen, deren Anschluß am Ursprung nicht validiert ist.

Wo sind die Zeitmarker?

Lomanginos Tod, das Ende des Kommunismus, das Überschreiten der "Noch-drei-Päpste-Liste".
Das sollte doch reichen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Qualität ?

Malcom @, Montag, 29. Januar 2018, 23:17 vor 1033 Tagen @ Taurec 7175 mal gelesen

Das etwas diskreditiert wird, bedeutet nicht im Umkehrschluß, daß es hochwertig oder objektiv wichtig wäre.
In diesem Falle doch, wenn enormer Aufwand betrieben wird, ist es selbst für die Aufwand- betreibenden wichtig. Somit ist es durchaus richtig zu fragen : Warum ist Garabandal so wichtig für die Kirche (im Sinne der Informationsunterdrückung) ?.

Damit unterstellst Du der Kirche selbst ein höheres, besseres Wissen, das sie als rein menschliche, politische Organisation nicht hat.
Natürlich hat die Kirche ein besseres Wissen über das Geheimnis von Fatima als die Allgemeinheit.
Alle Päpste nach 1960 haben das 3. Geheimnis von Fatima gelesen, und dann beschlossen es nicht zu veröffentlichen. Das ist Tatsache und allgemein bekannt (falls man mal in die richtige Richtung schaut). Das 3. Geheimnis ist über 100 kirchlichen Vertretern bekannt, die durch einen Schwur gebunden sind.
Die Frage ist: Warum haben Sie es nicht veröffentlicht? Was ist so wichtig und gravierend, dass jeder Papst sich geweigert hat dem Ersuchen der heiligen Maria nachzukommen?
Der Vertreter Gottes auf Erden weigert sich der Direktive der heiligen Maria zu folgen!
Das muss man erst mal sacken lassen.
Da sollte man als Wahrheitssucher ansetzen zu recherchieren.

Die Diskreditierung von Erscheinungen oder die partielle Anerkennung und portionierte Veröffentlichung, ferner das Bestreben, möglichst viel Material einzusammeln und unter Verschluß zu halten, entspricht dem Kalkül einer knallharten Machtorganisation.
Es ist völlig egal, was eine Erscheinung von sich gibt. Aus Sicht der Kirche ist es grundsätzlich nicht tolerierbar, daß etwas Glaubenswahrheiten äußert und Anhänger um sich schart, das sich der Kontrolle der Kirche entzieht und zu ihr in eine gewisse Konkurrenz tritt.

Stimmt

Eine Ablehnung Garabandals, aber auch die unvollständige Veröffentlichung der Fatimageheimnisse erklärt sich unabhängig davon, ob die Aussagen wahr sind, schlicht aus solchen Erwägungen.
Aber warum erhalten andere Erscheinungen Marias dann überhaupt das kirchliche Siegel? Nach deiner Logik dürfte es dann überhaupt keine anerkannten Marienerscheinungen geben.
Fatima aber wurde von der Kirche offiziell anerkannt, und trotzdem wurde die Veröffentlichung des 3. Geheimnisses verweigert. Da stimmt doch etwas nicht.
Garabandal wurde nicht anerkannt. Priestern wurde verboten den Ort zu betreten, die Dorfkirche wurde geschlossen, die Kinder zeitweise entführt, etc. . alles auf Anordnung der Kirche. Was ist anders in Garabandal?

Warum? Was bedeutet „erdnah“?
Das Jenseits besteht meines Erachtens aus einer Vielzahl Ebenen. "Erdnah" ist dabei, was unter Wegnahme unserer physikalisch-materiellen Realität unmittelbar sichtbar wäre. Es nimmt den selben Platz ein wie unsere Realität, durchdringt sie aber für die körperlichen Sinne unsichtbar aufgrund seiner anderen Natur.

Du hast geschrieben : Der Ursprung der Erscheinung muß sehr erdnah liegen
Welche spezifische Qualität in den Erscheinungen von Garabandal lässt dich zu dem Schluss kommen, dass es eine Manifestation einer niederen Wesenheit sei ?
Gibt es deiner Meinung nach andere Erscheinungen die der heiligen Maria zugeschrieben werden können? Falls ja, nenne bitte einige.

Wie siehst Du eigentlich Pater Pio?
Ist er ein Heiliger mit einer wahren Verbindung zu Maria?
Oder ist er nur ein gutgläubiger Mensch, der einer „erdnahen“ Wesenheit auf den Leim gegangen ist?


Aussagen von Zeitzeugen
Wie immer sind Zeitzeugen keine objektiven Wahrheitskünder, sondern geben lediglich wieder, was ihnen erzählt wurde und was sie selbst glauben.
Das Problem liegt nicht darin, ob die Aussagen über Garabandal authentisch sind. Diesbezüglich könnten Zeitzeugen nützliche Informationen liefern.
Das Problem liegt darin, daß die Erscheinung selbst verkorkst war. Auch Zeitzeugen können da nur weitere Informationen über Verkorkstes liefern.

Polemik

Bei Irlmaier ist es ja das gleiche. Es werden stets irgendwelche Zeitzeugen bemüht, um zu untermauern, was Irlmaier gesagt habe. Aus der Tatsache, daß er es gesagt hat, wird gefolgert, daß es auch richtig sei. Das ist ein logisch auf keine Weise nachvollziehbarer Fehlschluß.

Ich empfehle mal die Realität anzuschauen, und nicht einfach intellektuelle Zirkelschlüsse zu verbreiten.
Ich habe 2009 in Salzbug gelebt, zu einer Zeit wo ich noch nicht angefangen hatte diese Thematik zu recherchieren. Die Mutter eines guten Freundes dort war noch aus „altem Holz geschnitzt“, und es gab kaum jemanden der es in ihren Augen richtig machte und den Sie respektiert hätte. Bei einer Unterhaltung am Abendbrottisch sprachen wir über Intuition und wie Eingebungen manchmal einem das Leben retten können. Mit einmal fing Sie über einen Mann „der Irlmeier“ zu reden, der mir damals kein Begriff war. Sie sprach mit sehr viel Respekt über ihn, was mir damals sofort auffiel. Sie erzählte das „der Irlmeier“ damals hunderten Hilfesuchenden individuel mit seiner Gabe geholfen hätte, und erwähnte auch das der Irlmeier öfter zum „Aufsetzen des Loretokindls“ käme, war mir damals gänzlich unbekannt war. Als Sie dann weiter erzählte das der Irlmeier auch den 3. Weltkrieg mit einem Angriff der Russen vorausgesagt hätte, habe ich das Thema nicht weiter verfolgt, da ich damals fest davon überzeugt war, das dass in den Bereich der Utopie gehöre.

Wichtig ist dass ein enormer Respekt der alten Leute dem Irlmeier gegenüber gebracht wurde. Dieser Respekt wird nicht leichtfertig vergeben, sondern wurde verdient.
Warum haben wohl lange Schlangen vor dem Haus Irlmeiers gestanden? Nach Schätzungen hat Irlmeier im laufe der Jahre mit ca. 30.000 Leuten geredet. Sind das alles verblendete Idioten gewesen, denen ein bisschen Humbug vorgemacht wurde? Über Jahre?
Darüber sollte man doch mal etwas nachdenken, wer kann und will.

Oder weißt Du es doch?
Durchaus.
Das glaube ich nicht, wenn ich mir anschaue was Du bisher geschrieben hast. Beweise es, und legt mal los.


Ich habe eine mögliche Zeitlinie aufgezeigt, und begründet. Du scheinst ja die Zukunft besser zu kennen.
Daß ich im Augenblick keine Chronologie bieten kann, bedeutet nicht, daß Deine richtig wäre.
Ja, so ist das, wenn man mal nachfragt....:-D

Worauf ich meine Annahme der Obsoletheit Garabandals gründe, habe ich bereits dargelegt.
Hast Du behauptet, aber mehr nicht. Außer dem Blinden ist da nichts.

Anhaltspunkte in Aussagen von/zu Garabandal, die eine Datierung ermöglichen, haben sich durch den tatsächlichen Verlauf selbst widerlegt. Unter der Annahme, daß Garabandal obsolet geworden ist, lassen sich auch andere Aussagen ("nach einem Konzil") plausibel in die Sechziger Jahre legen. Davon ausgehend bekommt man alle Aussagen unter einen Hut, während eine Projektion in die Zukunft zu immer größeren Problemen führt.
Wieder nur Polemik, keine Substanz. Welche Punkte ermöglichten eine Datierung und wie wurden diese widerlegt?


Da habe ich einen Rechtschreibfehler gemacht: Gemeint war nicht Konzil, sondern Synode.
Siehe auch hier: https://www.youtube.com/watch?v=V392zrQYwRQ
Die Bischofssynode wurde von Paul VI. erst nach der Erscheinung von Garabandal eingerichtet. Davor gab es den Begriff der Synode in diesem Sinne gar nicht. Er war mit "Konzil" schlechterdings identisch (siehe hier).
Die Erscheinung bzw. Conchita kann also gar nicht von einer speziellen Synode gesprochen haben, bzw. meinte schlicht ein Konzil.
"Yes, during the apparations, the Virgin told Conchita that before the future events occur, a Synod will take place, an important Synod."
"No, the Virgin didn't say Council, she said Synod, and I think Synod is a small council."
Es ist eigentlich egal, ob die Erscheinung Synode oder Konzil sagte, da beide Begriffe zu dieser Zeit nicht differenziert waren. Tatsächlich ist Synode nur das griechische Wort für Konzil.
Nieves Garcia führt aus, daß es für eine Zwölfjährige unmöglich gewesen sei, von damals noch nicht existierenden Synoden zu sprechen.

Du argumentierst von dem Standpunkt der Annahme das Garabandal ein Humbug sei, und wenn dann die Wirklichkeit anders ist, dann argumentierst Du : Das kann nicht sein, weil niemand es zu dem Zeitpunkt wissen kann. Folglich muss es später eingefügt worden sein, damit es passt. Folglich ist es Humbug. Das ist ein rein intellektueller Zirkelschluss, basierend auf der Annahme das Garabandal Humbug ist. In sich selbst ist der Schluss logisch richtig.
Die Frage ist: Ist die Annahme richtig, auf der ja diese Schlussfolgerung basiert?
Wieso kann die heilige Maria nicht von einer Synode gesprochen haben?
Ist es nicht möglich dass Maria ein Wissen über die Zukunft hat, was sich hier sehr deutlich manifestiert?

Eine ähnliche Situation haben wir mit der Frage des überzähligen Papstes:
Der Papst ist der Stellvertreter Gottes auf Erden. Per definitionem.
Wenn jetzt ein Papst nicht Gottesstellvertreter ist dann ist er auch kein Papst und zählt nicht als solcher. Das ist der göttliche Standpunkt.
Zählt Franzis als Papst in Gottes Augen?
Offensichtlich nicht. Warum nicht?
Weil er Gott nicht vertritt, und dies ist auch von Gott angekündigt worden!
Womit wir wieder beim 3. Geheimnis sind...
Diese Argumentation ist schlüssig unter der Annahme das der göttliche Standpunkt korrekt ist und der menschliche Standpunkt obsolet.
Die Frage ist dann: Wen vertritt Franzis eigentlich? Hast Du eine Antwort darauf?

Du kannst (vielleicht) sehen dass Du in einem Dilemma steckst, weil Du selbst keine vor Ort Verifikation machst und gleichzeitig auch übernatürliche Vorgänge kategorisch ausschließt. Daraus resultieren rein intellektuelle Denkergebnisse basierend auf Internetrecherchen und leider drehst du dich damit blind im Kreis.
Jeder lebt in einer Welt die er sich selber schafft, der Eine hat eine offene Welt die sich weiterentwickeln kann, der Andere lebt in einer geschlossenen Welt die stagniert weil neue Impulse abgeblockt werden.

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Irlmaiers "Prophezeiungen" ... die 17.

BBouvier, Dienstag, 30. Januar 2018, 01:45 vor 1032 Tagen @ Malcom 7406 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 30. Januar 2018, 01:59

<"Warum haben wohl lange Schlangen vor dem Haus Irlmeiers gestanden?">

Hallo, Malcom!

Es bestreitet hier doch Niemand, daß Irlmaier
- was persönliche Beratung betrifft -
ganz hervorragendes zu leisten, imstande war.
Und das scheint Vielen den Blick dafür zu verstellen,
daß es sich fast durchgängig bei seinen sämtlichen (!) Aussagen
über künftige politische bzw. Naturereignisse
nur um seine nacherzählten Fälschungen und bigotten Fabeln
des 19. Jahrhunderts aus Frankreich handelt.

<"Ich empfehle mit der Arbeit
von Stephan Berndt anzufangen
."> :lehrer:

Keine gute Idee, das: :ohoh:
Berndt hat bis heute nicht begriffen
- bzw. er will das auch gar nicht, weil er sich verrannt hat -
daß die Texte "Irlmaier" (fast) nur Plagiate
älterer Fälschungen sind.
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?mode=search&search=Irlmaierecho
https://schauungen.de/forum/index.php?mode=search&search=Irlmaierplagiat&search_submit=Suche&method=0

Und so reiht Berndt sich ein, in die schier endlose Liste Jener,
die seit 1953 bis zum heutigen Tage vergeblich auf
Irlmaiers (!) "Dritten Weltkrieg" warten, der seit
nunmehr einem dreiviertel Jahrhundert jeweils "gleich demnächst"
ausbrechen wird.
https://schauungen.de/forum/index.php?id=35885
=>
[image]

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Fälschungen

BBouvier, Dienstag, 30. Januar 2018, 02:41 vor 1032 Tagen @ BBouvier 7228 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 30. Januar 2018, 02:52

Hallo!

Bei den alten "Prophezeiungen" handelt es sich gar nicht um Schauungen,
und deren Plagiate gleichen deren Vorlagen naturgemäß ganz selbstverständlich:
Da wäre der Versuch eines Belegs ein reiner Zirkelschluß.
Berndt hat das leider bis heute nicht begriffen
und wertet nach statistischen Übereinstimmungen,
was den themenfremden Laien natürlich beeindruckt und überzeugt. :ok:

Fälschungen, "die sich alle gleichen&ergänzen":
- Blinder Jüngling
- Böhmische Flüchtlingsfrau
- Cäsarius von Heisterbach
- die ganzen Irlmaierplagiate
- Hepidanus von St. Gallen
- Antonius von Aachen
- Holzhauser
- Johannes von Jerusalem
- Malachiasprophezeiung
- Mother Shipton
- Mönch Maria-Laach
- Käthe Niessen
- Heilige Odilia
- Ricci
- Salzburger Priester
- Sepp Wudy
- Mühlhiasl
- das Lied von der Linde
- Spielbähn
- Erna Stieglitz
- J. Terelia
- Atuka Hé
- Kugelbeer
- Katharina Otztal
- etc. etc. =>
Das ist alles ein einziger Fälschungskanon,
der auch dadurch nicht "wahrer" wird,
daß dessen Behauptungen sich oft sehr gleichen:
Da hat nämlich Einer vom Anderen abgeschrieben und gelegentlich
auch noch etwas eigenes hinzugedichtet.

Daß die tatsächliche politische Entwicklung Europas
sich zur Zeit wohl tatsächlich in Richtung einer weiteren
Großzäsur (wie 1789) entwickelt, hat mit den frz. Prophezeiungen
aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
und ihren deutschen Plagiaten (= Irlmaier!) rein gar nichts zu tun.

[image]

Dieser Lernprozeß mag ein wenig schmerzhaft sein, jedoch ist er
unumgänglich, will man denn nicht in mäusehafter Schreckstarre
sein halbes Leben damit verbringen, den weit aufgerissenen
Rachen einer überhaupt nicht existierenden Schange zu fixieren.

[image]

Malcom exemplarisch:
"Die menschengemachten Katastrophen (werden) wahrscheinlich
im Mai 2018 mit dem finanziellen Crash beginnen
und mit Ausbruch des 3. Weltkrieges
am Ende Juli/Anfang August 2019 kulminieren
."

Grüße,
BB


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Irlmaier, Padre Pio und Andere

Sagitta @, Freitag, 09. Februar 2018, 10:05 vor 1022 Tagen @ Malcom 7054 mal gelesen

Hallo Malcom!

Wie siehst Du eigentlich Pater Pio?

Ich schreibe dazu unten etwa, jedoch hier zuerst noch eine Bemerkung betreffs Irlmaier, weil Du parallel nochmals eine Frage an mich gerichtet hast.

Nur China baut heute noch Atombomben im Megatonnen-Bereich. Bei den Russen bleibt man unter 750 KT, die Amerikaner liegen noch weiter drunter, beide arbeiten dafür mit Mehrfachsprengköpfen. Eine Bombe, die über Wasser vermittelt die Energie weitergeben soll, macht nur an sehr spezifischen Einsatzorten ihren (eigentlich perversen) Sinn, weswegen ich bereits am Anfang meiner Beiträge zu diesem Gedankengang beispielhaft New York und London (sowie niedere Überwasserzündungen im Flachwasser) genannt habe. Im freien Ozean verteilt sich die Energie zu schnell. Es würde, um zerstörerische Wirkungen zu erreichen, ineffizient viel Energie aufgewendet werden müssen, d.h. die erforderliche Anregungsenergie wäre zu hoch und könnte nukleartechnisch nicht bereitsgestellt werden. Ich schließe trotzdem nicht aus, dass Irlmaier etwas Vergleichbares 'geschaut' haben könnte, jedoch ist uns das nicht so überliefert, dass wir es beurteilen und verwerten können. Zusatzbemerkung: Zwischen Irlmaier und dem Waldviertler besteht eine verflixte strukturelle Identität in Bezug auf gewisse Schauungsinhalte, und da der Waldviertler (sofern Bekh wahrheitsgemäß berichtet) einmal nach London gereist sein soll (weil er selbst eine Schau zum Untergang Londons gehabt habe und die Stadt vorher sehen wollte), gehe ich davon aus, das Irmlaier ebenfalls England meint (das Ganze steht hier für das Teil).

@Ulrich: Es ist durchaus möglich, dass der Bayernprinz den Bericht von seinem Besuch bei "Irrlmaier" (so nennt er ihn verächtlich) ganz oder teilweise erfunden hat. Wir wissen das nicht und können es nicht nachprüfen. Es ist wie mit allen Prophezeiungstexten: nach Inhalt und Herkunft vage! Der Astrologe würde sagen "neptunisch" bzw. "fischig" ...

Nun zu Pater Pio, weil Malcom dazu an Taurec eine Frage gestellt hat. Auch bei ihm (gemeint ist Pio ...) würde ich die Hoffnungen nicht sehr hoch hängen. Aus folgenden Gründen.

Hier auf dem Forum hält man von der katholischen Kirche wenig, und wer sich um eine Einschätzung von Pater Pio bemüht, gerät darüberhinaus sofort in die Spaltungen und inneren Konflikte innerhalb dieser Institution. Es gibt zB. einen Brief von Pater Pio (PP) an seinen Beichtvater aus dem Jahre 1913, in dem er eine Vision beschreibt, mit der er nicht zurechtkam: Pio sieht einen an seinen Nachfolgern (Bischöfen, Päpsten und Priestern) schrecklich leidenden Christus. Zeitlebens hat PP die Amtskirche diskret kritisiert, hat sogar vor einer Unterwanderung der Kirche mit "Freimaurern" und "Satanisten" gewarnt. Aus seinem Todesjahr 1968 ist eine Aussage überliefert, der eine Frage nach der Zukunft vorausging (die Frage, die hier so gern gestellt wird): "Es erwarten uns nur Finsternisse, Finsternisse, Finsternisse ... - aber wir dürfen nicht darüber reden."

Papst Franziskus wird im nächsten Monat das Krankenhaus besuchen, das Pater Pio geründet hat und das zu den besten in Italien zählt. Aber eigentlich steht der Papst in Konflikt mit dem Orden, der das Krankenhaus unterhält (Franziskaner der Immakulata). Denn der Orden will an altkatholischen Traditionen festhalten. Ratzinger hatte ja den römischen Ritus der Messe wieder erlaubt, während Franziskus sich als Reformer geben möchte und dabei hart durchgreift.

Die Risse, die wir heute überall sehen (sie sind eine Signatur unserer Zeit, am deutlichsten sichtbar in den USA), die gibt es eben auch in katholischen Kirche (dort sogar symbolisiert durch zwei "Päpste" gleichzeitig). Und die Amtskirche hat ohnehin schon immer alle 'urchristlichen Impulse' bekämpft, zu denen man auch PP und seine Bewegung zählen darf. Besonders allergisch reagiert die Amtskirche auf Wunder - es sei denn diese können zur Steuerung der Menschen benutzt werden. Insofern ist es richtig, dass bis zu Johannes Paul II. ordentlich Schmutz über Pater Pio ausgegossen wurde, selbst aus der Kirche heraus. Das änderte sich mit Karol Wojtyla, der Pater Pio seit seinem ersten Italienaufenthalt (1947) kannte. Pater Pio hatte ihm mehrfach geholfen (Krankenheilungen bei Personen, die Wojtyla nahestanden) und so hielt er, Papst geworden, seine schützende Hand über die Bewegung von Padre Pio. Dies setzte sich unter Ratzinger fort, aber Bergoglio will das Rad wieder zurückdrehen.

Prophetisches Material von Pater Pio ist zwar vorhanden, aber noch nicht gesammelt, gesichtet und ausgewertet. Padre Pio hat sich weniger für äußere Ereignisse sondern für die seelischen Zustände von Menschen oder der Gesellschaft ingesamt interessiert; er war primär Beichtvater, Seelsorger und Heiler. Es gibt einige Bücher zum Thema Voraussagen von Pater Pio, doch man muss sie sehr vorsichtig anfassen (insbesondere Renzo Baschera).

Zur Einführung empfehle ich Andreas Englisch: Wenn Gott spricht - Die Prophezeiungen der katholischen Kirche. Andreas Englisch ist Ratzinger-Fan und gehört zu dessen Establishment, aber er hat fundiertes Wissen über die Verhältnisse in der Kirche. Seine Einschätzung der diversen Lager ist hilfreich, wenn man sich irgendeinem Thema annähern will. Als einer der Wenigen spricht er zB. offen aus, dass zwischen Bergoglio und Ratzinger Abgründe klaffen. "Zwei Brüder, von denen keiner der wahre Vater sein wird." (John.Proph.XXIII).

Padre Pio ist heute zum Super-Heiligen geworden und stellt zumindest in Italien alle anderen katholischen Heiligen, Maria ausgenommen, in den Schatten. Etwa 7 Millionen 'Gläubige' pilgern jährlich nach Rotondo. So könnte man sagen, das sei ein Geschäft und eine Massenhysterie. An deren Ende stehen aber nicht Militärhaushalte, zerstörte Staaten und Landschaften, Millionen ausgebeuteter oder hungernder Menschen - wie in jener anderen gesteuerten Massenhysterie, die ich mir ansehen kann, wenn ich den Fernseher einschalte. Insofern wäre es mir lieber, wenn es mehr von den Pater-Pio-Hysterien gäbe als von jenen der "neuen Gesellschafts- und Weltordnung". Die letzteren Hysterien werden nicht überleben, die Katholische Kirche und Christenheit aber sehr wohl.

Hinter dem Phänomen Padre Pio stehen selbstverständlich Realitäten, transzendente Realitäten. Zu diesen gibt es aber nur persönliche und individuelle Zugänge, die sich jeder/jede selbst erarbeiten muss. Das eigentliche Wunder ist die Welt, so wie sie sich uns allen tagtäglich darbietet. Darüberhinaus gibt es weitere Wunder, die aber nur jenen sichtbar sind und nützen, die sich dafür öffnen. Sie dienen dem spirituellen Weiterkommen, aber sind nur Marken am Weg. Man sollte an ihnen vorübergehen.

Ich schließe deswegen ironisch mit einer Verschwörungtheorie italienischer Ärzte, die bei Padre Pio unglücklicherweise mehrfach hypertherme Zustände, oberhalb von 43 Grad sowie von längerer Dauer, festgestellt haben, die eigentlich tödlich sein sollten (in der italienischen Wikipedia zu PP gibt es darüber einen eigenen Abschnitt mit Belegen: ipotermia). Und ich weise hin auf eine irische Sage aus dem Ulster-Zyklus über den Krieger Cú Chulainn, der sich dermaßen beim Kampf erhitzte, dass man ihn nur mit nackten Frauen **) und mehreren Bottichen kalten Wassers wieder aus der Ekstase holen konnte. Ja, und dann gibt es moderne pseudowissenschaftliche Untersuchungen in Zusammenarbeit mit ein paar wenigen tibetischen Mönchen, die letzte Reste einer alten Yoga-Tradition bewahren, die zu 'mental gesteuerten' Erhöhungen der Körpertemperatur führt, was in früheren Zeiten im Himalaya manchmal nützlich war. Ein (sehr vorsichtiger) Übersichtsartikel zu diesem Thema findet sich zB. hier:

http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0058244

Das Standardwerk für diesen Bereich ist von Joachim Bouflet, Encyclopédie des phénomènes extraordinaires dans la vie mystique, Paris (de Guibert) 1993-2003.

Präkognitive Schauungen sind nur ein winzig kleiner, eigentlich unwichtiger Ausschnitt aus diesem breiten Spektrum "außerordentlicher Phänomene", die wiederum mit spezifischen Seelen- und Körperzuständen (eigentlich -prozessen) verbunden sind, welche wiederum man, je nach weltanschaulicher Perspektive, als mystisch, ekstatisch, als Trance oder als 'parapsychologisch' bezeichnet.

Wenn wir schon dabei sind: es gibt sehr frühe und bemerkenswert fleissige Sammlungen von präkognitiven Schauungen im italienischen Bereich, die auf diesen Forum noch nicht zitiert wurden, nämlich die Bücher von Ernesto Bozzano über 'Vorherwissen' bei Tieren, bei Naturvölkern, vor den Weltkriegen und bei Jedermann und Jederfrau:

Des phénomènes prémonitoires [pressentiments, rêves prophétiques, clairvoyance dans le futur, etc.] / par Ernesto Bozzano, Paris 1913 (450 S.)

Luci nel Futuro / par Ernesto Bozzano, Verona 1947 (2 Bände, ca. 500 S.)

Guerre e profezie / par Ernesto Bozzano, Verona 1948 (197 S.)

Weiteres ggfs. hier:

https://en.wikipedia.org/wiki/Ernesto_Bozzano
http://www.bibliotecabozzanodeboni.com

Und da ich nun schon bei den alten Italienern umherkreise, sei "in drei Teufels Namen" und der Vollständigkeit halber auch noch Giuseppe Calligaris (1876-1944) erwähnt, ein italienischer Arzt, der auf der menschlichen Körperoberfläche (=Haut) ein System von Linien und Punkten entdeckt hat (vergleichbar den Akupunkturpunkten und Meridianen der Chinesen). Dieses System kann für Heilungen genutzt werden (eine Art Reflextherapie). Einige der Punkte lösen bei spezifischer Stimulation psychische Folgewirkungen aus, darunter auch Phänomene wie Hellsichtigkeit und Präkognition.

http://www.paranormal.de/calligaris/

MFG, Sagitta


**) https://de.wikipedia.org/wiki/Sheela-na-Gig Der Hintergrund zu diesen Figuren ist der Glaube an bzw. die Erfahrungserkenntnis von einem Abwehrzauber. Ich hatte diesen 'Trick' bereits einmal erwähnt, als ich über die (bisweilen krankhaften) ersten Visionen Mohammeds schrieb. Dieses Hilfsmittel funktioniert nicht, wenn der Trance-Zustand durch chemische oder pflanzliche Drogen herbeigeführt und aufrechterhalten wird.

https://schauungen.de/forum/index.php?id=35410

Hierzu passende Anekdote, in Indien selbst erlebt. An einem Baum hing eine extra große und schöne Jackfrucht - und direkt daneben hatte jemand einen alten, ausgelatschten Sportschuh aufgehängt. Wir haben dann der Bäuerin, die in dem Garten dort arbeitete, ein Kompliment über ihre schönen Früchte und Gemüse gemacht und ein wenig mit ihr geplaudert, was relativ leicht war, weil in jene Regionen sich nur selten weisshäutige Menschen verirren. Nachdem ein gewisses Vertrauen hergestellt war, habe ich dann gefragt, warum sie diesen Schuh neben der Jackfrucht aufgehängt habe. Sie antwortete etwas verlegen aber überzeugt, der Schuh solle den bösen, neidischen und 'vergiftenden' Blick anderer Menschen auf die schöne Frucht ablenken.

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Johannes-XXIII.-Schwadronade

BBouvier, Samstag, 10. Februar 2018, 03:16 vor 1021 Tagen @ Sagitta 6823 mal gelesen

"Zwei Brüder, von denen keiner der wahre Vater sein wird." (John.Proph.XXIII)."

Hallo, Sagitta!

Kann es sein, Du hättest denn vergessen, daß es sich bei
dieser "Johannes-XXIII.-Schwadronade" um eine Prophezeiungsfälschung
des Autors, nämlich des Herrn Carpi handelt?
Das hatte ich Dir ("Weiner") doch im Gelben Forum
erst vor wenigen Wochen erklärt:
=>
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=450794

Und Taurec ebda ebenfalls:
=>
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=450793

Taurec schreibt Dir dort:
"Du wiederum bist Dir nicht zu blöd,
ein einzelnes Versatzstück herauszugreifen und zu behaupten,
es sei richtig, wobei Du wissentlich
den völlig falschen Zusammenhang der Aussage unterschlägst.
"

So, daß der Gedanke aufkommt, Du seiest lernresistent
- oder aber - Du würdest hier vorsätzlich Sand in unsere
Forschung einkippen.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Pio et al.

Malcom @, Samstag, 10. Februar 2018, 20:37 vor 1021 Tagen @ Sagitta 6688 mal gelesen

Hallo Sagitta,
bezüglich der Megatonnen-Bomben: Die Abwesenheit von öffentlichen Informationen ist kein Beweis der Abwesenheit dieser Bomben.
Wie hier erläutert und errechnet, haben diese Bomben einen hohen strategischen Wert:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=37081
https://schauungen.de/forum/index.php?id=37101

Wenn ich Verteidigungsminister Russlands wäre, würde ich mir diese Option einer militärischen Antwort definitiv freihalten.

Im freien Ozean verteilt sich die Energie zu schnell. Es würde, um zerstörerische Wirkungen zu erreichen, ineffizient viel Energie aufgewendet werden müssen, d.h. die erforderliche Anregungsenergie wäre zu hoch und könnte nukleartechnisch nicht bereitsgestellt werden.
Das stimmt leider nicht. Schau dir bitte mal das Video von dem Las Palmas-Tsunami an.
Wie o.a. errechnet, können diese Energien mit Leichtigkeit erreicht und übertroffen werden.
Ich bin mir sehr sicher, wenn eine Tsar-Bombe an der von mir angegebenen Stelle im Atlantik gezündet werden würde, dass der Tsunami um ein vielfaches höher sein würde als der Japan-Tsunami von 2011. Außerdem würde es ein mittelschweres Erdbeben geben, da es zu demselben Stoß, der die Wasserfläche in die Höhe drücken würde, einen entgegengesetzten Stoß in den Seeboden hinein geben würde. In der Physik spricht man da von einer Impulserhaltung.
Bemerkenswert an der Schauung (ob Irlmaier oder Waldviertler ) ist die Bemerkung am Ende:“Was es ist weiß ich nicht“
Dies liegt daran dass keine Explosion gesehen wurde, die der Seher als plausible Erklärung des Wasserhebens heranziehen kann.
Beschrieben wird also eine Schau von Vorgängen, die der Seher aufgrund seines Verständnisses seiner Zeit nicht erklären kann.
Diese Schauung kann aber heutzutage sehr wohl erklärt werden, was zur Authentizität dieser Schau beiträgt.

Wie siehst Du eigentlich Pater Pio?
Es gibt da eine Allegorie von der Biene und der Fliege: Nimm ein Klecks Honig und einen Haufen Mist. Worauf wird sich die Biene setzten? Auf den Honig, während die Fliege den Mist wählt. Warum? Es entspricht ihrer Natur.
Der Mensch kann sich über animalistische Mechanismen hinwegsetzen, durch den bewussten freien Willen.
Wenn ich mich entscheide Skeptiker zu sein, dann kann ich alles in Frage stellen, und ich werde genug Material finden meine Skepsis zu nähren.
Ich kann mich aber auch entscheiden offen zu sein und beide Seiten einer Medaille gleichwertig zu untersuchen. Nachdem ich dann eine Entscheidung für eine Seite getroffen habe, dann ist diese wohlbegründet und ich kann diese vor mir selbst gut vertreten
Die heutige katholische Kirche hat sehr wenig mit der ursprünglichen christlichen Lehre zu tun.
PP hat diese Missstände diskret zu Recht kritisiert und hat deshalb alle möglichen Sanktionen, Anfeindungen und Rufmorde - ausgehend vom Vatikan - über sich ergehen lassen müssen. Allein diese Reaktion der dekadenten Kirche gibt einem doch zu denken, oder nicht?
Was Franzis in Rotondo will, weiß ich nicht, aber es wird sicherlich nichts Gutes dabei herauskommen.
Ansonsten schließe ich mich dir an:
Hinter dem Phänomen Padre Pio stehen selbstverständlich Realitäten, transzendente Realitäten. Zu diesen gibt es aber nur persönliche und individuelle Zugänge, die sich jeder/jede selbst erarbeiten muss. Das eigentliche Wunder ist die Welt, so wie sie sich uns allen tagtäglich darbietet. Darüber hinaus gibt es weitere Wunder, die aber nur jenen sichtbar sind und nützen, die sich dafür öffnen. Sie dienen dem spirituellen Weiterkommen, aber sind nur Marken am Weg. Man sollte an ihnen vorübergehen.

PS: Ich habe selbst viele wunderbare „Dinge“ in Indien erlebt.

Gruß, Malcom

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Kerze und Handgranate

BBouvier, Samstag, 10. Februar 2018, 22:51 vor 1021 Tagen @ Malcom 6763 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 10. Februar 2018, 23:10

<"Schau dir bitte mal das Video von dem Las Palmas-Tsunami an.
Wie o.a. errechnet, können diese Energien
mit Leichtigkeit erreicht und übertroffen werden.
">

Hallo, Malcom!

Ist es denn wirklich so schwierig zu begreifen,
daß die Detonation einer Bombe völlig andere
Auswirkungen hat als die eines Erdrutsches
oder Erd- bzw. Seebebens?
Auch, wenn deren abstrakte "Energie" ähnlich/gleich sein kann?

So mag z.B. die große Kerze in einer Kirche
bei deren Abbrennen schlußendlich dieselbe Energie hervorbringen
wie die einer detonierenden Handgranate.
Ja - ich weiß - kein sehr gutes Beispiel,
aber ich hoffe, immerhin ein verständliches.

<"Außerdem würde es ein mittelschweres Erdbeben geben.">

Um Deine absonderlichen Spekulationen zu stützen,
türmst Du nunmehr auf Dein mehr als fragiles Kartenhaus
also auch noch ein von Dir frei erdachtes "Erdbeben".
=>
Noch nie jemals hat eine Atom- oder Wasserstoffbombe
ein davon ausgelöstes (weiteres) "Erdbeben" bewirkt.

<"PP (BB: Pater Pio) hat diese Missstände diskret zu Recht kritisiert.">

Vor allem hat dieser angeblich fromme Herr sich offenbar
durch Säure selbst blutende Wundmale Christi betrügerisch zugefügt,
um den Geruch der Heiligkeit zu erlangen.

Sagitta, oben:
<"Er war primär Beichtvater, Seelsorger ...">

Und er hat , wie sich herausgestellt hat,
diese erlangte Position dafür genutzt,
wöchentlich mehrfach seinen Geschlechtstrieb zu befriedigen.
Ein genialer katholischer Heiliger - darf man wohl sagen. ;-)
Jedoch - es sei diesem Betrüger gegönnt!

Ulrich:
<"Daß Francesco Forgione, alias Padre Pio,
ein hemmungsloser Plagiator und notorischer Lügner war,
ist hinreichend sorgfältig und unwiderlegbar dokumentiert
.">

Nimm das doch bitte ebenfalls zur Kenntnis und nerve
uns nicht weiter mit Deinen "Schallplatten mit Sprung".

Gruß,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Seismischer Impuls Wasserstoffbombe <=> Erdbeben

BBouvier, Sonntag, 11. Februar 2018, 00:36 vor 1020 Tagen @ BBouvier 6849 mal gelesen

Hallo!

Eine Atom- Wasserstoffbombendetonation generiert einen ganz kurzen seismischen Impuls:
=>
[image]

Ein Erdbeben ist etwas völlig anderes und charakterisiert
durch wellenartige Erdbewegungen über längere Zeit:
=>
[image]

BB


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Warum bist du dir so sicher, dass die Erscheinung bei Garabandel wirklich die Jungfrau Maria war?

Explorer @, Montag, 29. Januar 2018, 09:58 vor 1033 Tagen @ Malcom 7275 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Montag, 29. Januar 2018, 10:07

Hallo Malcolm,

Taurec und BBouvier haben dir ja schon sehr gute Antworten gegeben.

Was mir beim Durchlesen noch aufgefallen ist, ist dein Verweis darauf, dass die Jungfrau Maria angeblich um 1990 herum von Nibiru gesprochen haben soll.

In den Bayside-Erscheinungen wurde um ca. 1990 das Folgende gesagt:

https://www.youtube.com/watch?v=EnGLCkLT4EY

Nun war um 1990 der Begriff „Nibiru“ den dort anwesenden Gläubigen bestimmt kein Begriff, und doch wurde ein kosmischer Körper, eine „zweite Sonne“, angekündigt im Zusammenhang mit globalen Naturkatastrophen und einer Veränderung des Orbits der Erde.

Ich habe mir das ganze Video angesehen, das Wort Nibiru fällt dort kein einziges mal.
Eine kurze Recherche zeigt auch, dass dieses Video NICHT um 1990 aufgenommen wurde, sondern am 01.06.2008!

On June 1, 2008, Talone-Sullivan delivered what has been termed the "message of the two suns". The message reads in part: "Even your governments and the Church authorities already have knowledge of the stars aligning and its implications upon you. You must not fear but must be prepared, primarily spiritually. After awhile, you will see a time when there is another body in orbit around your solar system, coming between Earth and the Sun and leading to tremendous devastation. Approximately 60-70% of the world’s population, as you know it, will cease. Of those who survive, 60% of them could die of disease and starvation."

https://en.wikipedia.org/wiki/Gianna_Talone#Messages

Wenn diese Nachrichten von der Jungfrau Maria stammt, die doch die Zukunft kennen sollte, warum macht sie nur so schwammige Angaben zur Zukunft?

Approximately 60-70% of the world’s population, as you know it, will cease. Of those who survive, 60% of them could die of disease and starvation."

Würde ein Wesen, dass die Zukunft kennt wirklich "ungefähr" sagen, oder "könnten"? Sollten da nicht ganz konkrete Aussagen kommen? Das hört sich eher so an, als würden da nur "Vermutungen und Einschätzungen" übermittelt.

Eine andere Frage, wenn die Botschaften, die die vier Mädchen in Garabandel erhalten haben so wichtig ist, warum wurde die selbe Botschaft nicht von ihr an anderen Orten verkündet.

Beispielsweise, gab es vor den Erscheinungen in Garabandel in Heroldsbach, in Bayern etwas ähnliches. Auch dort erschien angeblich die JM 4 jungen Mädchen über einen langen Zeitraum und es sollen auch Wunder passiert sein. Konkret wurd von einem für viele sichtbaren Sonnenwunder berichtet, welches vergleichbar gewesen sein soll, mit dem in Fatima, sowie einigen Heilungen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Heroldsbacher_Marienerscheinungen
Warum gab es keine Aussagen zu den selben zukünftigen Ereignissen wie in Garabandel von der JM in Heroldsbach?

Woher willst du dir sicher sein, dass solche Erscheinungen wirklich die JM sind?

Wenn man schon so gläubig ist, dass man davon ausgeht, dass die JM erscheinen kann, um die Zukunft zu offenbaren, muss man doch auch in betracht ziehen, dass es auch andere gibt, die sich als JM ausgeben könnten.
Falls man sich sicher ist, dass sich dort wirklich eine übernatürliche Entität gemeldet hat, dann sollte man doch auch in Betracht ziehen, dass es eine Andere sein kann, die nur vorgibt die JM zu sein.

Um gleich bei der christlchen Weltsicht zu bleiben, bis heute geht die Kirche davon aus, dass es Dämonen gibt und darum werden bis heute auch Exorzisten ausgebildet.
Es kursieren z.B. auch in Okkultisten-/Esoterikerkreisen, Listen von Dämonen, die angeblich beschwört werden können und dann zukünftige Ereignisse offenbaren würden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Astaroth
https://de.wikipedia.org/wiki/Orobas
https://de.wikipedia.org/wiki/Aamon
https://de.wikipedia.org/wiki/Abigor_(D%C3%A4mon)
Ich zumindest, habe bisher noch nie irgendwo gelesen, dass jemand bei solchen Evokationen jemals irgend eine Information über die Zukunft erhalten hätte (hat das schon mal jemand, der hier schreibt versucht? :-D ).

Naja worum es geht, woher will man wissen, dass nicht jemand "weniger gutes" gewissen Menschen vorspielt, die JM zu sein, um falsche Infos über die Zukunft zu verbreiten. Vielleicht gibt sie aber auch einfach nur persönliche Einschätzungen weiter, über Dinge, von denen diese Entität in wahrheit gar keine besonderen Kenntnisse hat?

Wie denkst du, kann man sich sicher sein, dass an einem Ort die Marienerscheinungen echt sind und keine Täuschungen von Menschen, durch Übernatürliche Phänomene oder einfach Behauptungen von geisteskranken Menschen sind?

Sich trotz der Argumente von Taurec und BB so auf Garabandel zu fixieren, könnte auf eine sehr falsche Spur führen...

Grüße Explorer

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Eine Maria? Hunderte!

Taurec ⌂ @, München, Montag, 29. Januar 2018, 12:12 vor 1033 Tagen @ Explorer 7281 mal gelesen

Hallo!

Woher willst du dir sicher sein, dass solche Erscheinungen wirklich die Jungfrau Maria sind?

Das ist ein Kernpunkt, der letztlich auf die Frage zurückführt, ob Maria überhaupt eine Person im üblichen Sinne ist.

Der historische Jesus hatte gewiß eine Mutter, die aber, ebenso wie der historische Jesus mit dem Kirchenjesus, nicht mit dem Bild der Mutter Gottes gleichzusetzen ist.

In das Bild von Maria wirken massiv sehr viel ältere Vorstellungen einer Muttergöttin und darunter subsumierbare Gestalten im heidnischen Pantheon hinein. Sie wurden in der christlichen Maria spezifisch neu in Form gebracht, sind aber natürlich keine christliche Erfindung, sondern älter.
Letztlich ist Maria ebensowenig eine Person wie der „heilige Geist“ oder Odin oder Zeus Personen sind. Sie repräsentiert eine Qualität in der Schöpfung, die auch archetypischer Teil des menschlichen Wesens ist. Konsequenterweise müßte sich dem Bild der „Mutter Gottes“, die das Urweibliche repräsentiert, das Bild des Urmännlichen hinzugesellen, nämlich des Allvaters, die nur zusammen einen vollständigen Gott ergeben. Die Mutter Gottes gebiert den Vater, der wiederum die Welt erschafft (zeugt), derer die Gottesmutter ein Teil ist. Er trägt den geistigen, schöpferischen Impuls bei, sie den vegetativen, passiv empfangenden und durch Wachstum erst das Geistige zur Entfaltung bringenden Part. Er ist die Sonne (die im (Indo-)Germanischen, vgl. gotisch „sunno“, lateinisch „sol“, zurecht noch männlich war), sie ist die Erde. Mann und Weib vollziehen das auf menschlicher Ebene durch Zeugung und Geburt sowie die vielschichtigen Aufgaben im Leben nach.

Daß man Jesus zu Marias Sohn gemacht hat, den man zugleich als Bestandteil einer künstlichen Dreifaltigkeit zu einem Teil Gottes erklärt, ist im Grunde eine Abschwächung und Verdrehung der ursprünglichen Dualität. Es war wohl nötig, um Jesus, der ursprünglich nicht mehr als ein Lehrer war, zu einem tragenden Fundament einer Religion zu machen, die stets einen göttlichen Kern braucht. Der Fehler war, einen Menschen, der eigentlich nur Künder war, ins Zentrum zu rücken und somit den Boten mit der Botschaft zu verwechseln.

Maria ist keine Person, sondern ein Konzept, das im Christentum entgegen der eigentlichen Dreifaltigkeitskonzeption völlig zu Recht als eigentlich gleichrangiger Bestandteil zu Gott, der in Jesus abgeschwächt zutage tritt, erscheint.

Davon ausgehend stelle man sich die Frage, ob es plausibel ist, daß in dutzenden oder hunderten Fällen sich eine Person manifestiert, die stets das selbe Bewußtsein ihrer Selbst haben und eine abgeschlossene, mit einer dem Menschen vergleichbaren Psyche ausgestattete Persönlichkeit besitzen soll.
Wahrscheinlicher ist, daß sich ein der Schöpfung immanentes urgeistiges Konzept manifestiert, die Erscheinung einer vielgestaltigen Gottheit, die gewiß schon vor Entstehung des Christentums in verschiedenen Fassungen geahnt und erblickt wurde. Da es sich nicht um eine eigenständige Wesenheit handelt, die nicht innerhalb unseres Raum-Zeit-Begriffs existiert und nicht die selben Bewußtseinsgrenzen wie wir hat, kann man nicht voraussetzen und verlangen, daß die zahlreichen Erscheinungen untereinander konsistent sind und ihre Mitteilungen sich zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenfügen. Vielmehr erscheint die Gottesmutter/Muttergottheit in ihrer christlichen Aberration mit christlichen Kennzeichen und christlichen Mitteilungen, die genau dem entsprechen, was die Gläubigen von ihr erwarten. Die Erscheinung ist sich nicht zwingend all ihrer anderen Manifestationen gewahr (mancher wohl schon) und bringt auf den jeweiligen Ort, die Zuhörerschaft und die Zeit abgestimmte Sonderbotschaften.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

die richtige Zeitlinie

Tribun @, Oberfranken, Montag, 29. Januar 2018, 18:26 vor 1033 Tagen @ Taurec 7214 mal gelesen

Hallo,

wie einige wissen bin ich erst Ende 2015 auf Schauungen und Prophezeiungen aufmerksam geworden.
Leider habe ich zu schnell persönlich die zu kommenden Ereignisse vermengt mit meiner früheren christlichen Einstellung. Eine Einstellung von der ich eigentlich Jahrzehnte entfernt war.
Nur hat es auch nicht allzu lange gedauert und ich habe mich wieder von dieser christlichen Einstellung verabschiedet.

Dabei sind mir aber einige vielleicht wichtige Dinge aufgefallen.

Viele Menschen mit einer Bindung zu den Volkskirchen lassen sich nicht von ihren "Glaubensweg" abbringen. Sie haben immer recht und deshalb gibt es auch kein kritisches Hinterfragen einer Schauung oder einer Prophezeiung. Wenn nur der Verfasser selbst einen christlichen Glauben vertritt wird das gebetsmühlenhaft als die Wahrheit verteidigt.

Somit werden wir es immer wieder erleben, das viele Gesichter der Zukunft christlich geprägt sind.

Nur seltsam ist es das so viele unterschiedliche Menschen ohne Jesus Bezug auch Schauungen haben und sich hier eine negative Zukunftssicht herausgeprägt hat.

Ich habe auch Menschen kennengelernt, an deren Schauungen ich nicht zweifle, aber ihre Art wie sie mit anderen Menschen umgehen absolut traurig finde.

Alles wird wohl nicht erlogen sein. Da mögen Teile der Bibel der Wahrheit entsprechen, aber auch Aussagen von Irlmaier.
Nur was ist wahr und was nicht?

Wir haben so viele Schauungen und Prophezeiungen, hat sich schon einmal jemand wirklich die Mühe gemacht eine ungefähre (neue) Zeitlinie herauszuarbeiten? Anhand des Materials das uns heute vorliegt. Da waren doch auch Schauungen über unser neuen "Facharbeiter" mit dabei.

Gruß Tribun


Verarscht wird man Überall. Das geht schon im nächsten Supermarkt los. Die Wahrheit ist schwer zu finden.

Selbst ist der Mann

Malcom @, Montag, 29. Januar 2018, 23:31 vor 1032 Tagen @ Tribun 7183 mal gelesen

Alles wird wohl nicht erlogen sein. Da mögen Teile der Bibel der Wahrheit entsprechen, aber auch Aussagen von Irlmaier.
Nur was ist wahr und was nicht?

Anworten wirst Du hier nicht finden, dafür ist das Argumentationsklima hier viel zu stürmisch und zu verunsichernd. Ich empfehle mit der Arbeit von Stephan Berndt anzufangen (ja genau DER) und dann Bücher zu kaufen. -wenn man ganz sicher gehen will dann fahr nach Freilassing und frage die alten Leute.

Empfehlungen

rauhnacht @, Dienstag, 30. Januar 2018, 00:10 vor 1032 Tagen @ Malcom 7124 mal gelesen

Alles wird wohl nicht erlogen sein. Da mögen Teile der Bibel der Wahrheit entsprechen, aber auch Aussagen von Irlmaier.
Nur was ist wahr und was nicht?

Anworten wirst Du hier nicht finden, dafür ist das Argumentationsklima hier viel zu stürmisch und zu verunsichernd. Ich empfehle mit der Arbeit von Stephan Berndt anzufangen (ja genau DER) und dann Bücher zu kaufen. -wenn man ganz sicher gehen will dann fahr nach Freilassing und frage die alten Leute.

Hallo,
na, das sind ja mal Tips. So sicher wie ......? Egal, Hauptsache nicht verunsichernd und stürmisch. Denn schließlich wollen wir es doch auch für die kommenden ungemütlichen, stürmischen und verunsichernden Zeiten gern konfortabel und simpel.

So einfach wünscht man sich Antworten nach ersten Resonanzenttäuschungen zu vermeintlichen Aha Erlebnissen. Was glaubst Du eigentlich wie viele Jahre so zusammen gezählt an Suchenden, Erkenntnisreichen wieder und wieder, Zweifelnden, Denkenden und Glaubenden sich hier so tummeln, wenn auch mehr und mehr wortlos?

Das Schöne ist, da musst Du eigentlich gar nichts von glauben. Solch eine Vielfältigkeit und Weitraum dann als zu verwirrend als Neueinsteiger hier zu bewerten und just Stephan Berndt als eben simpel zu empfehlen, zeugt von zumindest Bewertungskategorien. Und das ist ja auch schon mal was. Jedem das Seine.

Freundliche Grüße
Rauhnacht

Was tun?

Malcom @, Dienstag, 30. Januar 2018, 00:42 vor 1032 Tagen @ rauhnacht 7303 mal gelesen

Solch eine Vielfältigkeit und Weitraum dann als zu verwirrend als Neueinsteiger hier zu bewerten und just Stephan Berndt als eben simpel zu empfehlen, zeugt von zumindest Bewertungskategorien.
Nur zur Information:
Berndt hat in seinem Buch "Refugium" 55 Buchempfehlungen und 367 Literaturhinweise.
Egal was Du über Ihn denkst, das ist doch schon mal ein Anfang.
Die sind zwar nicht alle über Irlmeier, aber z.B. bei http://www.alois-irlmaier.de/ gibt es mehr.

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Berndt

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 30. Januar 2018, 09:58 vor 1032 Tagen @ Malcom 7207 mal gelesen

Hallo!

Anworten wirst Du hier nicht finden, dafür ist das Argumentationsklima hier viel zu stürmisch und zu verunsichernd.

Verunsicherung ist gut, da sie den Blick für alternative Sichtweisen öffnen kann, wenn man sich seiner Sache allzu sicher war.

Ich empfehle mit der Arbeit von Stephan Berndt anzufangen (ja genau DER) und dann Bücher zu kaufen.

Berndt veröffentlicht leider seit dreißig Jahren annähernd das selbe Buch und tritt durch sein kritikloses Vorgehen bar jeder Erkenntnis auf der Stelle.

Seine "statistische Methode" zählt lediglich die Erwähnung bestimmter Motive zusammen und folgert irrig aus einer großen Menge Quellen die Glaubwürdigkeit und Echtheit eines Geschehens.

Er ist oberflächlich, übermäßig quantitativ und vernachlässigt die Qualität der Quellen. Fälschungen sortiert er quasi nicht aus.

Was man ihm als charakterlichen Fehler leider ankreiden muß, der sich auf die Qualität seiner Arbeit negativ auswirkt (andernfalls wäre es nicht erwähnenswert), ist sein Geltungsbedürfnis. Er kann Ideen und Erkenntnisse anderer Forscher und Autoren nicht anerkennen, wenn er sich einmal auf eine Sicht der Dinge festgelegt hat. Er will nämlich persönlich herausragen und glänzen. Irrtümer einzugestehen und die Erkenntnisse anderer zu adaptieren, ist ihm nicht möglich, weil er sich dann zurücknehmen und hinter andere Stellen müßte. Daher bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf eingeschlagenen Irrwegen stur zu beharren und sie durch persönliche Angriffe gegen andere zu verteidigen. (So jedenfalls meine Beobachtung und Erfahrung aus Jahre zurückliegenden Diskussionen.)

Berndts Bücher sind durchaus nützlich, um einen Überblick über möglichst viele Aussagen und Literaturhinweise zu erhalten. Darüber hinaus bringt er viele von ihm entdeckte neue Schauungen. Auf seine Interpretationskünste würde ich mich allerdings nicht verlassen.

Allerdings sind wir hier schon bedeutend weiter als beim ersten Einstieg in das Thema. Die meisten hier dürften Berndts Bücher schon ihr Eigen nennen. ;-)

wenn man ganz sicher gehen will dann fahr nach Freilassing und frage die alten Leute.

Nochmal: Zeitzeugen können nur bestätigen, was Irlmaier gesagt hat. Sie können nicht bestätigen, daß das, was Irlmaier gesagt hat, richtig ist.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Bernie

Malcom @, Dienstag, 30. Januar 2018, 13:57 vor 1032 Tagen @ Taurec 7192 mal gelesen

bearbeitet von Malcom, Dienstag, 30. Januar 2018, 14:23

Hallo Taurec,

Berndts Bücher sind durchaus nützlich, um einen Überblick über möglichst viele Aussagen und Literaturhinweise zu erhalten. Darüber hinaus bringt er viele von ihm entdeckte neue Schauungen. Auf seine Interpretationskünste würde ich mich allerdings nicht verlassen.

Dem stimme ich zu. Jemand hat mich gefragt wo es Infos über Irlmaier gibt, und Berndt hat dazu jede Menge Quellen. Man kann sich nur seine eigene Meinung bilden.
Aber Berndt hat die wichtige Rolle Irlmaiers als - auch meinesachtens - sehr verläßliche Quelle voll erkannt.

Nochmal: Zeitzeugen können nur bestätigen, was Irlmaier gesagt hat. Sie können nicht bestätigen, daß das, was Irlmaier gesagt hat, richtig ist.
Dieser Schluss ist so nicht richtig. Seine lokale Bekannheit beruhte ja nicht auf dem was er sagte,sondern darauf dass es sich auch als korrekt herausstellt. In diesem Vorgang der Erlangung lokaler Bekanntheit ist der Feedback durch nachbarliche Kommunikation ein zentraler Punkt. Deshalb der Rat nach Freilassing zu gehen. Hat das in diesem Forum noch niemand gemacht?
Gruß, Malcom

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Berndts "Irlmaiertexte"

BBouvier, Dienstag, 30. Januar 2018, 15:50 vor 1032 Tagen @ Malcom 7113 mal gelesen

<"Berndt hat die wichtige Rolle Irlmaiers als ...
sehr verläßliche Quelle voll erkannt.
Seine lokale Bekannheit beruhte ...
darauf dass es sich auch als korrekt herausstellt.
">

Hallo, Malcom!

Noch einmal:
Irlmaier war, was persönliche Beratung (!) betrifft,
Jemand der ganz hervorragendes leistete:
Unbestritten.
Etwas völlig anderes sind jedoch dessen leicht verschurbelten Plagiate
seiner Fälschungsvorlagen, die er (wohl guten Glaubens?) nur echote.
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=36969

Aus Treffern persönlicher Beratung - und daher lokaler Berühmtheit -
zu folgern, seine nur angelesenen "Prophezeiungen" wären daher ebenfalls stimmig,
ist ein Irrtum, dem Laienleser deswegen offensichtlich erliegen.

Um so unverständlicher ist es, daß Jemand wie Berndt,
der sich mit diesem Thema seit Jahrzehnten intensiv befaßt,
unbeirrt den Kentnisstand von 1980 weiterhin publiziert.
Taurec wies ja soeben wieder mal und erneut darauf hin:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=36976

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Irlmaiers Fähigkeiten und Zeitzeugen

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 30. Januar 2018, 20:23 vor 1032 Tagen @ Malcom 7237 mal gelesen

Hallo!

Dieser Schluss ist so nicht richtig. Seine lokale Bekannheit beruhte ja nicht auf dem was er sagte,sondern darauf dass es sich auch als korrekt herausstellt.

Ja, im privaten Bereich, bei Voraussagen zu einzelnen Personen, hatte er hohe Trefferquoten.

Bei seinen Aussagen zum Weltgeschehen ist davon auszugehen, daß er recht wenig bis gar nichts dazu gesehen hat. Diese Aussagen wurden weitestgehend von seinem Verleger Conrad Adlmaier aus älteren Prophezeiungen und zeitgenössischen Ideen zusammengestellt und von Irlmaier weitererzählt.
(Siehe hierzu das überquellende Forumsarchiv bzw. die Suchefunktion. Das wurde alles schon erschöpfend durchgekaut.)

In diesem Vorgang der Erlangung lokaler Bekanntheit ist der Feedback durch nachbarliche Kommunikation ein zentraler Punkt. Deshalb der Rat nach Freilassing zu gehen. Hat das in diesem Forum noch niemand gemacht?

Inwiefern "Rückmeldung durch nachbarliche Kommunikation" (???) die Qualität seiner Aussagen zum Weltgeschehen heben soll, erschließt sich mir nicht. Eher ist davon auszugehen, daß seine Bekanntschaften ihn noch zusätzlich mit Prophezeiungswissen gefüttert haben, das er in seine Darstellung einflocht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Irlmaier...

offtopic, Mittwoch, 31. Januar 2018, 00:38 vor 1031 Tagen @ Taurec 7174 mal gelesen

Hallo!

Ich bin in der Gegend aufgewachsen und habe als Kind und Jugendlicher noch etliche kennengelernt, die Irlmaier persönlich kannten. Tatsächlich genoß Irlmaier hohes Ansehen bei den Leuten wegen seiner Fähigkeiten. Beschrieben haben sie ihn als zurückgezogen, aber herzlich.

Irlmaier hatte etliche Gerichtstermine und die Leute sagten damals auch, Irlmaier wäre ein "Fuchs" gewesen. In meiner Gegend heißt das aber nichts schlechtes, es heißt nur, daß derjenige durchtrieben, gerissen und schlau ist. Es gab nicht viel und man mußte schauen, wo man blieb. Man "fuchste sich eben durch".

Ich traf keinen, der ihn einseitig negativ beschrieben hätte. Eigentlich im Gegenteil.

Eins jedoch macht mich heute stutzig: ich habe damals nichts über einen dritten Weltkrieg gehört, erst als ich ein Buch über Prophezeiungen las, bekam ich Kenntnis davon, daß Irlmaier angeblich einen solchen sah. Komisch, keiner in meiner Jugend erwähnte dies.

Daß jemand wie Irlmaier irgendwann die Schreiberlinge wie die Motten das Licht anlocken würde war klar und ich gehe heute davon aus, daß Irlmaier nur zustimmte, weil Geld winkte, das keiner hatte - sofern er denn überhaupt gefragt worden war. Etwas zu sehen heißt ja nicht, die Fähigkeit und Macht zu bekommen, es zu verhindern, auch nicht, gleich zu wissen, was das überhaupt bedeutet. Er wurde wahrscheinlich einfach nur ausgenutzt.

mfg

ot

Zustimmung

Kaladhor @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 08:31 vor 1030 Tagen @ Taurec 6866 mal gelesen

Bei seinen Aussagen zum Weltgeschehen ist davon auszugehen, daß er recht wenig bis gar nichts dazu gesehen hat. Diese Aussagen wurden weitestgehend von seinem Verleger Conrad Adlmaier aus älteren Prophezeiungen und zeitgenössischen Ideen zusammengestellt und von Irlmaier weitererzählt.

Wobei auch hier einiges veröffentlicht wurde, dass erst aus unserer heutigen Sicht Sinn ergibt. Ich denke dabei an die Smartphones und die Drohnen, die beide von Irlmaier beschrieben wurden. Beides waren Vorhersagen, die nicht individuell gebunden waren. Gelegentliche Körner dürften also auch in Irlmaiers - vielleicht sollte man eher Adlmaiers - Weltenschau zu finden sein, man muss nur halt wirklich gut suchen.

Kaladhor

Doch persönlich gebunden

Explorer @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 09:22 vor 1030 Tagen @ Kaladhor 6966 mal gelesen

Hallo Kaladhor,

Wobei auch hier einiges veröffentlicht wurde, dass erst aus unserer heutigen Sicht Sinn ergibt. Ich denke dabei an die Smartphones und die Drohnen, die beide von Irlmaier beschrieben wurden. Beides waren Vorhersagen, die nicht individuell gebunden waren.

Sobald Irlmaier das Schicksal eines damals jungen Menschen sah, der bis zur heutigen Zeit lebte, sah er ihn mit Smartphone hantieren.

Dass welche dabei waren, die auch mal mit Drohnen hantieren würden, ist auch ziemlich wahrscheinlich.
Die Frage ist halt, ob Irlmaier jemals versuchte, anhand der Einzelschicksale die er sah, einen Großverlauf der Geschichte zu beschreiben.
Ich glaube nicht, dass er dies versuchte.

Grüße
Explorer

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Weitreichende Privatschauungen

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 01. Februar 2018, 09:41 vor 1030 Tagen @ Kaladhor 7150 mal gelesen

Hallo!

Wobei auch hier einiges veröffentlicht wurde, dass erst aus unserer heutigen Sicht Sinn ergibt. Ich denke dabei an die Smartphones und die Drohnen, die beide von Irlmaier beschrieben wurden. Beides waren Vorhersagen, die nicht individuell gebunden waren. Gelegentliche Körner dürften also auch in Irlmaiers - vielleicht sollte man eher Adlmaiers - Weltenschau zu finden sein, man muss nur halt wirklich gut suchen.

Man muß mitbedenken, daß Irlmaier in Schauungen zu persönlichen Schicksalen bis in unsere Zeit und darüber hinaus gesehen haben kann.

Über einen neunzig Jahre alt werdenden Säugling, dem er in seinem Todesjahr die Zukunft vorausgesehen hat, könnte er bis ins Jahr 2050 gesehen haben. ;-)

So erklären sich wohl die Zubanschachteln.
Daß Irlmaier eine "Weltschau" hatte, läßt sich daraus nicht schließen.

Die "Drohnen" sind ein Sonderfall.
Unbekannter Kurier:
"Aus dem Sande der Wüste Afrikas steigen die großen Vögel auf mit Todeseiern ohne Männer."
Ich gehe davon aus, daß der Kuriertext frühestens aus den Sechzigern stammt (siehe hier), als die Entwicklung der unbemannten Luftfahrt allerdings schon im Gange war. Vermutlich hat der Autor auf Grund dieser Tatsache eine Interpretation der "Vögel" gewagt.
Die andere einschlägige Stelle im Kuriertext läßt hingegen vermuten, daß der Autor nicht die Flugzeuge, sondern deren Bomben (merkwürdigerweise, da eigentlich logisch) für unbemannt hielt: "Ich sehe ein großes schwarzes Kastl, da sitzt niemand drinnen, dann Feuer, dann Rauch und es war England."

Auffällig ist, daß Irlmaier wohl auch gegenüber Zeitzeugen seine Prophezeiungen zum Besten gab, ihnen teils auch sagte, sie würden es noch erleben und wie sie sich verhalten müßten. Dabei sollte ihm anhand gesehener Schicksale aufgefallen sein, daß sogar im Lebenslauf sehr alter Leute sich kein Krieg, kein Zusammenbruch und keine Naturkatastrophen ereignen würden. Dennoch beharrte er auf seiner Darstellung.

Was ist eigentlich mit @Zuban, der den hochbetagten Zeitzeugen "Pollinger" kennt, dem Irlmaier sagte, er würde alles noch erleben? Lebt Pollinger noch?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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fliegende Kästen

BBouvier, Donnerstag, 01. Februar 2018, 15:51 vor 1030 Tagen @ Taurec 7069 mal gelesen

"Ich sehe ein großes schwarzes Kastl
... mit Todeseiern ohne Männer."

Hallo!

[image]

[image]

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Irlmaier-Zeitzeuge Pollinger lebt noch

Dannylee @, Sonntag, 04. Februar 2018, 14:30 vor 1027 Tagen @ Taurec 7176 mal gelesen

Hallo!


Was ist eigentlich mit @Zuban, der den hochbetagten Zeitzeugen "Pollinger" kennt, dem Irlmaier sagte, er würde alles noch erleben? Lebt Pollinger noch?

Gruß
Taurec

Hallo, Taurec,

hier folgen nun einige Textauszüge des Chatprotokolls vom 13.01.2018 mit einem Mitglied einer geschlossenen FB-Gruppe. Deshalb darf ich den Namen dieses noch jungen Mannes hier nicht nennen:

--
13. JANUAR 14:47
Dannylee:
Hallo, XY,
ich habe zwar schon lange nichts mehr dort geschrieben. Aber ich gehöre auch zur ...-Gruppe. Der 90-jährige Mann, der A. Irlmaier kannte: Ist es Alfred Pollinger, der auch von Stephan Berndt interviewt wurde? Entschuldige bitte, dass ich auf diesem Wege nachfrage. Gruß, Dannylee
13. JANUAR 15:56

XY:
Hallo, Dannylee, der sogenannte Alfred Pollinger ist nur ein Tarnname. Er heißt anders und wohnt in der nähe von...
Nach seinen Aussagen, die ich ihn gefragt habe, meinte er, ja das stimmt alles, und er beobachtet die heutige Entwicklung, die auf den 3. Weltkrieg zusteuert. Er hält fest an dem, was der Irlmaier ihm gesagt hat. Irlmaier sagt zu ihm: Ja glabsma, doch der 3 Weltkrieg kimmt, i werds ned daleben, aber du scho.
Ich hoffe so sehr, dass Irlamier Recht hat, und achte immer darauf, ob der Freund vom Irlmaier lebt. Sollte er sterben, und es ist nichts passiert, so hat sich Irlmaier getäuscht. Noch lebt er, und alle Hoffnung auf den nächsten Krieg ist offen.


Dannylee:
Hallo, XY, vielen Dank für die Antworten. Sind ja interessante Neuigkeiten. Aber Du schreibst: HOFFNUNG??? auf den nächsten Krieg? Also ich für meinen Teil könnte gut darauf verzichten. Geht's Pollinger denn auch gesundheitlich noch gut?

YX:
Ja, ich schreibe Hoffnung. Da wenn man sich das da draußen so anschaut mit den...
Ihm geht es so dementsprechend. 90 ist schon ein hohes Alter. Er sagte zu mir, dass er nie geraucht sowie Alkohol getrunken hat.
Man liest es ja im Internet: wieder Steuer Erhöhung, wie der Irlmaier es damals gesagt hat. Steuern, die keiner mehr bezahlen kann. Kenne Leute, die haben 2 oder 3 Jobs, weil sie sonst nicht über die Runden kommen.

Dannylee:
Du sagst es!! Und es herrscht zwar Vollbeschäftigung. Aber wie viele Leute arbeiten im Niedriglohnbereich? Selbst Mittelständler sind mit den zur Zeit horrenden Mieten schon finanziell überlastet.

XY:
Die Arbeitslosenquote ist höher, als in den Lügenmedien berichtet wird.
Wir haben mindestens eine Arbeitslosenquote von 5 Millionen oder höher. Das ist wie vor der Machtergreifung Hitlers.
Meine Freundin war bei einer Kartenlegerin. Sie meinte auch nebenbei, es kommt ein Krieg. wir sollten die Dinge, die wir lieben und uns wertvoll sind, gut festhalten und für 3 Wochen Essen und Trinken anschaffen.

Dannylee:
Danke für die Info! Hat diese Kartenlegerin auch 'nen ungefähren Zeitpunkt genannt? Schon in naher (in zwei bis drei Jahren) oder doch erst in fernerer Zukunft (in fünf bis zehn Jahren)?

XY:
Eine Zeit hat sie nicht gesagt, was mich auch ärgert. Aber sie meinte zu ihr, lang dauert es nicht mehr. Ich rechne mit 1-2 Jahren, da es der freund vom Irlmaier auch erleben wird. Und ob er 100 wird, glaub ich eher weniger.

--

Freundliche Grüße

Dannylee

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Pollinger und Kartenlegen

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 04. Februar 2018, 16:07 vor 1027 Tagen @ Dannylee 7078 mal gelesen

Danke!

Wieviele mag es neben Pollinger noch gegeben haben, denen Irlmaier ebenso voraussagte, sie würden es noch erleben, die inzwischen aber verstorben sind?
Es ist wohl nicht davon auszugehen, daß Pollinger der einzige war. Er ist aber womöglich der einzige, der noch lebt.

Ich hoffe so sehr, dass Irlamier Recht hat, und achte immer darauf, ob der Freund vom Irlmaier lebt. Sollte er sterben, und es ist nichts passiert, so hat sich Irlmaier getäuscht. Noch lebt er, und alle Hoffnung auf den nächsten Krieg ist offen.

Hat der Mann einen (laufenden) direkten Kontakt zu Pollinger oder geht das über mehrere Ecken? Hat er ihn nur einmal getroffen?

Meine Freundin war bei einer Kartenlegerin. Sie meinte auch nebenbei, es kommt ein Krieg. wir sollten die Dinge, die wir lieben und uns wertvoll sind, gut festhalten und für 3 Wochen Essen und Trinken anschaffen.

Das ist wohl eine irrige Idee, die – sollte je tatsächlich etwas passieren – wohl diejenigen das Leben kosten wird, die sich daran halten. So jemand hat sich dann durch eigene Dummheit aus dem Verkehr gezogen.
Der Zusammenbruch wird derartig sein, daß nicht nach drei Wochen wieder Strukturen bestehen, die einen ernähren. Andernfalls wäre es kein Zusammenbruch.
Man überlege sich, welche Informationen eine Kartenlegerin (!!!) mit ihrer Methode wohl über künftige Großereignisse erlangen kann. Mir scheint, sie hat sich etwas aus Prophezeiungsbüchern zusammengelesen, wo ähnlich lautende Aussagen der Volksüberlieferung ("drei Laibe Brotes") aneinandergereiht werden, die sie dann unreflektiert an ihre Klienten weitergibt, welche ebenso unreflektiert meinen, es hätte Qualität, weil eine Kartenlegerin es behautet. :lädiert:
Das Kartenlegen zeigt wohl, je nach medialer Begabung des Legenden, Tendenzen in persönlichen Schicksalsfäden auf, aber keine präzisen Informationen zum Weltgeschehen.
Die Frage, welchen Zeitpunkt sie nenne, wird daher keine brauchbare Antwort bringen. Wie zu erwarten (Stichwort "Naherwartung") fiel die vage Antwort eher auf einen kürzeren als einen längeren Zeitraum, was wahrscheinlich enttäuscht werden wird.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Ungefährer neuer Ablauf

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 30. Januar 2018, 09:41 vor 1032 Tagen @ Tribun 7688 mal gelesen

Hallo!

Viele Menschen mit einer Bindung zu den Volkskirchen lassen sich nicht von ihren "Glaubensweg" abbringen.

Dabei wäre eigentlich schon viel erreicht, wenn man sich von der Naherwartung verabschiedete und die so "gewonnene Zeit" in Reflektion und Quellenforschung stecken würde. ;-)

Man muß nicht das Christentum über Bord werfen. Es reicht schon, anzuerkennen, daß es menschengemachte Schriften gibt, die potentiell gefälscht oder halbwahr, aber verzerrt sei können.

Wenn man aber ein Buch (!) ins Zentrum seines Glaubens rückt, das man für authentisches Gotteswort hält (dabei wieder den "Boten" mit der Botschaft verwechselt), neigt man wohl dazu, mit anderen Schriften, die mit der Glaubensbasis übereinstimmen, ebenfalls unreflektiert für authentisch zu halten.

Wir haben so viele Schauungen und Prophezeiungen, hat sich schon einmal jemand wirklich die Mühe gemacht eine ungefähre (neue) Zeitlinie herauszuarbeiten? Anhand des Materials das uns heute vorliegt. Da waren doch auch Schauungen über unser neuen "Facharbeiter" mit dabei.

Daten kann ich nicht bieten.

Wir haben allerdings genügend Schauungen über Naturkatastrophen, welche die Annahme rechtfertigen, daß so etwas irgendwann passieren könnte.

  • Vulkanausbrüche
  • Erdbeben
  • Tsunamis
  • Impakte
  • und sogar die "Finsternis", aber nicht dreitägig und nicht strahlendem Sonnenschein und Butterblumen im Anschluß

Den russischen Feldzug in Mitteleuropa, der für alle überraschend ausbricht und nach drei Monaten am Rhein vom großen Monarchen abgewehrt wird, kann man wohl vergessen. Das ist ein Zerrbild der endzeitlichen Endschlacht gegen die Horden des Antichristen.

Nichtsdestoweniger haben wir genügend Schauungen über die Anwesenheit der Russen in Deutschland. Sie sind hier zwar militärisch, aber nicht unfriedlich. Manche Aussagen (Zahnarztangestellte, Aeneas, IT Oma usw.) sagen explizit aus, daß es sich um eine zwar unwillkommene, aber im Grunde friedliche Besetzung handelt, unter der man überleben kann.
Im Prophezeiungsforum sitzt man aber auf gepackten Koffern und wartet auf den Startschuß, um sich bei Tütensuppe im nächsten Wald vor den mordenden, plündernden und vergewaltigenden Bolschewisten zu verkriechen, weil diese laut anerkanntem Glaubensdogma böse sein müssen.

Zuvor gibt es Wirtschaftskrach, soziale und ethnische Unruhen, staatliche Auflösungserscheinungen. Das ist sowohl seherisch belegt, als auch ganz ohne Schauungskenntnis aus den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen unserer Gegenwart ableitbar, die erkennbar auf solche Zustände hinsteuern.

Durch das konsequente Trennen von Schauungen und Prophezeiungen sowie das Aussortieren von Fälschungen erhält man zwar ein löchrigeres Szenario, sieht aber auch klarer.

Gruß
Taurec


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Spiegelbilder einer Urform

Taurec ⌂ @, München, Montag, 29. Januar 2018, 13:02 vor 1033 Tagen @ Explorer 7160 mal gelesen

Hallo!

Wenn man schon so gläubig ist, dass man davon ausgeht, dass die JM erscheinen kann, um die Zukunft zu offenbaren, muss man doch auch in betracht ziehen, dass es auch andere gibt, die sich als JM ausgeben könnten.

Möglicherweise, im Anschluß hieran, existiert die Figur Mariens als konzeptionelles Gewand, das man sich als erdnahe Wesenheit wie ein Kostüm überwirft. In diesem Sinne wäre platter Betrug niederer Wesenheiten denkbar, aber auch wohlwollende in der christlichen Strömung schwimmende Entitäten, die in bestem Gewissen ihren (natürlich nicht umfassenden) jeweiligen Stand des Wissens mitteilen.

Denkbar wäre auch, daß es dort Entitäten gleich Phantomen gibt, die als vielfaches Spiegelbild eines fernen übergeordneten Konzepts in dem Halbbewußtsein leben, selbst die einzige und echte Maria zu sein. Tatsächlich sind sie ebensowenig mit der Gottesmutter identisch, wie eine beliebige Pflanze mit der Urpflanze, also mit der platonischen Idee einer Pflanze identisch ist. Sie repräsentieren zwar den Typus durch ihre Gestalt, aber nur unvollkommen und in Abwandlung. Zwar sind alle Pflanzen verschieden, jedoch spiegeln sie erkennbar in ihrem Aufbau die einheitliche Idee einer Pflanze wider, die aber nirgendwo in Reinform zu finden ist. Siehe Goethes vergebliche Suche nach der Urpflanze. Dem entsprechend erscheint nicht die Maria, die Urmutter, sondern eine Maria.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Vielleicht geben sich aber auch gutmütige Seelen als Maria aus um helfen zu können

Explorer @, Montag, 29. Januar 2018, 21:03 vor 1033 Tagen @ Taurec 7124 mal gelesen

Hallo Taurec,

Möglicherweise, im Anschluß hieran, existiert die Figur Mariens als konzeptionelles Gewand, das man sich als erdnahe Wesenheit wie ein Kostüm überwirft. In diesem Sinne wäre platter Betrug niederer Wesenheiten denkbar, aber auch wohlwollende in der christlichen Strömung schwimmende Entitäten, die in bestem Gewissen ihren (natürlich nicht umfassenden) jeweiligen Stand des Wissens mitteilen.

Eine weitere Möglichkeit fällt mir noch ein.
Mir hat vor kurzem jemand davon berichtet, wie sein Vater von einer Geistheilerin nochmal vor dem Tod gerettet wurde.

Wenn man davon ausgeht, dass gewisse Menschen wirklich energetisch heilen können, könnte es sein, dass diese nach dem Tode gerne weiterhin Menschen heilen wollen.
Siehe dazu etwa auch diese Dokumentation: https://www.youtube.com/watch?v=8pqpCUJWC7s

Falls nun solche Seelen mit manchen lebenden Menschen kontakaufnehmen können, könnte es sein, dass sie sich als Maria oder irgend welche Engel ausgeben. Sie könnten eine andere Identität vorgeben, um die Menschen nicht zu verängstigen und ihr Vertrauen zu erlangen. Sie würden zwar mehr oder weniger "betrügen", aber nicht um andere aus niederen Gründen, an der Nase herum zu führen, sondern um Gelegenheit zum helfen zu haben.

Dies könnte dann auch erklären, warum im Zusammenhang mit Marienerscheinungen immer wieder von Wunderheilungen berichtet wird.

Werden solche Seelen nun nach der Zukunft befragt, weil die Gläubigen nach Heilungen davon ausgehen, die Macht die sie heilt, müsste die Zukunft kennen, käme dann natürlich leider nichts brauchbares.
Auch wenn die Quelle keine bösen Absichten hatte ;-)

Schönen Abend noch
Explorer

Marien Erscheinungen

Schwan @, Dienstag, 30. Januar 2018, 17:15 vor 1032 Tagen @ Taurec 6936 mal gelesen

Ihr Lieben,

woran erkennt man, daß eine Erscheinung Maria ist?

Namensschild?


Beste Grüsse

Schwan

Andere Erscheinungen

Malcom @, Montag, 29. Januar 2018, 23:22 vor 1033 Tagen @ Explorer 7104 mal gelesen

Eine andere Frage, wenn die Botschaften, die die vier Mädchen in Garabandel erhalten haben so wichtig ist, warum wurde die selbe Botschaft nicht von ihr an anderen Orten verkündet.

Recherchiere mal Akita, Bayside, von Luecken , nur um ein Paar zu nennen

Die anderen Erscheinungen

Explorer @, Dienstag, 30. Januar 2018, 09:01 vor 1032 Tagen @ Malcom 6980 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Dienstag, 30. Januar 2018, 09:13

Hallo Malcolm,

Ich finde es ehrlich gesagt etwas unhöflich, einfach nur zu sagen, recherchier mal dies oder jenes, ohne einen Link, oder Hinweis wo man den Zusammenhang zum bisher diskutierten sieht.

Aber, ich hab es mal eben getan. Also, zu Akita habe ich folgendes gefunden:

„Meine geliebte Tochter, höre gut auf das, was ich dir zu sagen habe. Du sollst deinen Oberen davon berichten. Wie ich dir schon früher sagte, wird der himmlische Vater, wenn die Menschen nicht bereuen und sich nicht bessern, eine schwere Strafe über die ganze Menschheit verhängen; eine Strafe, die fürchterlicher sein wird als die Sintflut: eine Strafe, wie man sie noch nie erlebt hat. Feuer wird vom Himmel fallen und einen großen Teil der Menschheit vernichten. Die Guten wie die Bösen werden sterben, und weder Priester noch Gläubige werden verschont. Die Überlebenden werden so sehr leiden, daß sie die Toten beneiden. Die einzigen Waffen, die uns bleiben werden, sind der Rosenkranz und das Zeichen, das der Sohn zurückgelassen hat. Betet täglich den Rosenkranz. Betet den Rosenkranz für die Bischöfe und die Priester. Teuflische Machenschaften werden sogar in die Kirche eindringen, und Kardinäle werden sich gegen Kardinäle erheben und Bischöfe gegen Bischöfe. Die Priester, die mich verehren, werden von ihren Mitbrüdern verachtet und bekämpft werden. Altäre und Kirchen wird man verwüsten. Die Kirche wird erfüllt sein von Menschen, die Kompromisse annehmen. Durch den Teufel verführt, werden zahlreiche Priester und Ordensleute den Dienst am Herrn aufgeben. Der Teufel wird sich besonders um die gottgeweihten Seelen bemühen. Es betrübt mich, daß so viele Seelen verlorengehen. Wenn man weiter sündigt, wird es keine Vergebung mehr geben.“

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Akita

Naja, also bei Garabandal, war die Botschaft aber doch ziemlich anders. Dort war von einem Wunder die Rede, das von allen Menschen gesehen werden würde. Das Fehlt bei Akita völlig.

Weiters:

Die Strafe: »Die Strafe hängt davon ab, ob die Menschheit die Botschaft und das Wunder der heiligen Jungfrau beachtet oder nicht. Ich habe die Strafe gesehen. Was ich euch versichern kann, ist, daß es schlimmer ist, als wenn wir in Feuer eingeschlossen sind, schlimmer wie Feuer über uns und Feuer unter uns. Ich weiß nicht wieviel Zeit nach dem Wunder vergeht, bevor  Gott sie sendet.« Im Januar 1965 erhielt Conchita auch folgende Mahnung: »... für die Überlebenden wird das neue Reich Gottes gegründet werden, und die Menschheit wird ihm wieder dienen wie in den Zeiten, die der großen Verderbnis vorausgingen. Welches Unglück, wenn sich die Menschen nicht bekehren werden, alles bleiben sollte, wie es heute ist oder wenn die Menschheit noch mehr Schuld auf sich laden würde.«

Also, bei Garabandel war von einer Strafe, die schlimmer als Feuer über und unter uns die Rede, wenn man nach einer Warnung, welche von jedem Gesehen werden kann, nicht umkehrt.
Bei Akita davon, dass ohne eine weitere Warnung Feuer vom Himmel fällt, wenn man nicht oft genug den Rosenkranz betet.
http://kath-zdw.ch/maria/garabandal.html

Bis darauf, dass in beiden Botschaften das Wort "Feuer" vorkommt, haben sie so gut wie nichts gemeinsam.

Wenn man dann zu “Bayside” und “von Luecken” recherchiert, merkt man schnell, dass beides zu der selben Erscheinung führt...

Aber, ich finde die Erscheinung in Akita schon mal interessanter, als die bei Garabandal. Dass Sasagawa von dieser sich manifestierenden Energie von ihrer Taubheit geheilt wurde, zeigt schon mal, dass bei Akita prinzipiell eine gutgesinnte, heilige/heilende Energie am Werk war.
Siehe dazu: https://schauungen.de/forum/index.php?id=36957

Soweit ich weiß, wurde bei Garabandal ja niemand geheilt. Es wurde nur versprochen, das ein Blinder wieder sehen würde können, nachdem es Wunder gab, die Taurec in seiner ersten Antwort bereits als “Taschenspielertricks” bezeichnet hat.
Dass es sich dabei um Taschenspielertricks von einfacheren geistigen Wesenheiten handelt, dürfte es ziemlich gut treffen!
Siehe dazu bitte: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/zauberkuenstler-als-begutachter-einer-spiritistischen-seance-kein-buehnenmagier-der-welt-kann-so-etwas20180129/

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/physikalischer-spiritualismus-bzw-mediumismus-heute20180129/

Grüße Explorer

Selbstbild

Wodans Sohn @, Dienstag, 30. Januar 2018, 09:24 vor 1032 Tagen @ Explorer 6979 mal gelesen

Hallo und guten Tag

Wenn ich diese Prophezeiungstexte lese, frage ich mich immer wieder, was für ein Selbstbild so manche Menschen haben.
Wieso glauben Menschen, daß ein göttliches Wesen sie bestrafen will?
Wieso glauben sie, Strafe verdient zu haben?
Gerade bei Christen ist mein Unverständnis ob deren Selbstbildes am größten, hat doch Christus von Verzeiung und Liebe gesprochen. Wie passt das zu Strafe und Verdammnis?
Ja, meist dann wird sofort irgend etwas aus dem alten Testament zitiert, Sintflut, Sodom und Gomorra, was aber überhaupt nicht zu den Lehren von Christus paßt. Aber, wenn sie schon nicht den Lehren Christus folgen, warum nennen sie sich dann Christen? Sollten sie sich dann nicht eher Mosisten oder Davidisten nennen ?;-) (Der Scherz mußte jetzt sein.)

Als Nachtrag noch ein interessanter Satz zum nachdenken:

Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.

Das bedeutet auf keinen Fall Selbstaufgabe.

Gruß,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Schwierig diese Botschaften zusammen zu führen

Explorer @, Dienstag, 30. Januar 2018, 10:00 vor 1032 Tagen @ Wodans Sohn 7049 mal gelesen

Hallo Wodans Sohn,

Ja es ist wirklich schwierig die Botschaft Jesus, der ein Menschenfreund und Wunderheiler war, mit dem Stammesgott der Hebräer aus dem alten Testament in Einklang zu bringen.

Die Heilkraft Jesus und dass er jedem half, war meiner Meinugn nach auch das, was die Zeitgenossen Jesus am meisten beeindruckte. Ich glaube, ohne seine Heilkraft, wäre niemals so etwas wie das Christentum entstanden (nur meine persönliche Meinung, die ich hatte, nachdem ich zum ersten mal komplett das neue Testament las).
https://de.wikipedia.org/wiki/Wunder_Jesu#Heilungswunder

Kurz nach dem Wirken Jesus, gab es viele die versuchten irgendwie zu erklären, warum die Lehre Jesus so verschieden war zu dem, was im alten Testament beschrieben wurde.

Es entstanden gnostische Strömungen, laut deren Meinung, der Gott des alten Testaments ein niederer Gott ist, der die "Grobstoffliche" Welt geschaffen hat.
Jesus dagegen, sei von einer höheren Gottheit gesandt worden, um die Seelen der Menschen zu befreien.

Der Schöpfer oder "böse Handwerker" (Demiurg) der die materielle Welt geschaffen hatte, wurde etwa teilweise Jaldabaoth genannt. Laut Mythos, wurde er von einer Gottheit namens Sophia geschaffen, die etwa auch dafür sorgte, dass der Mensch vom Baum der Erkentniss aß, um den Menschen zu befreien. Später habe sie auch dafür gesorgt, dass Jesus erschien.

Jaldabaoth ist der Sohn der Sophia, der Personifikation der Weisheit in der Gnosis, mit der er streitet. Indem sie sich in Güte und Einfalt schöpferisch der Materie zuwandte, schuf Sophia ohne Wissen der anderen Äonen den unvollkommenen Jaldabaoth, den Sohn des Chaos. Von seiner Mutter erhielt er die Lichtkräfte, die er aber zum Bösen einsetzte. Sophia herrscht über die Ogdoas, der Demiurg über die Hebdomas. Jaldabaoth erzeugte sechs weitere Archonten und andere Mitstreiter. Die von ihm geschaffenen Engel rebellierten gegen Jaldabaoth. Um die Engel in Unterwürfigkeit zu halten, erzeugte Jaldabaoth die Welt. Im Schöpfungsakt entäußerte sich Jaldabaoth aber seiner höchsten Kraft. Als Jaldabaoth dem Menschen die Seele einhauchte, flößte die Sophia ihm den göttlichen Funken des Geistes ein. Nach der Materie erzeugte Jaldabaoth den Schlangengeist (Ophiomorphos), der Ursprung alles Bösen ist. Das Lichtwesen Sophia bewirkte durch die Schlange den Sündenfall des Menschen. Durch den Genuss der verbotenen Frucht wurden sie erleuchtet und wandten sich von Jaldabaoth ab. Dieser verstieß sie zur Strafe aus der ätherischen Region, dem Paradies. Jaldabaoth versuchte, den Menschen die Gabe des Lichtfunkens zu nehmen, den er unwissentlich an sie verloren hat, bzw. sie in Knechtschaft zu halten. Durch Strafen versuchte er die Menschen dazu zu bringen, ihn als Gott anzuerkennen. Wegen ihrer mangelnden Verehrung brachte er die Sintflut über die Menschen, aus welcher Sophia Noah rettete. Mit Abraham schloss Jaldabaoth einen Bund. Er sollte mit seinen Nachkommen ihm dienen. Die Propheten sollten Jaldabaoths Ruhm verkünden, mahnten zugleich aber durch Einflussnahme Sophias die Menschen an ihren höheren Ursprung und bereiteten die Ankunft Christi vor. Auf Veranlassung Sophias veranlasste Jaldabaoth die Erzeugung Jesu in der Jungfrau. Zu dessen Verkündigung bediente er sich Johannes des Täufers. Im Moment der von Jaldabaoth veranstalteten Taufe bezog Sophia den Leib Jesu und lehrte durch ihn die Menschen, ihre Bestimmung sei das Lichtreich. Erst ab der Taufe verfügte Jesus über göttliche Kräfte und konnte Wunder tun. Da Jesus aber sein Reich zerstörte, statt es zu fördern, ließ Jaldabaoth ihn kreuzigen. Vor seinem Martyrium entwich Christus der leiblichen Hülle.

https://de.wikipedia.org/wiki/Jaldabaoth
https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_(Gnosis)

Ein großer Unterschied, zwischen der Botschaft von Akita und Garabandal ist mir jetzt noch aufgefallen.
Es geht darum, was nach der Strafe, mit den überlebenden Menschen auf der Erde passiert:

Akita:

Die Überlebenden werden so sehr leiden, daß sie die Toten beneiden.

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Akita

Garabandal:

für die Überlebenden wird das neue Reich Gottes gegründet werden, und die Menschheit wird ihm wieder dienen wie in den Zeiten, die der großen Verderbnis vorausgingen.

http://kath-zdw.ch/maria/garabandal.html

Hier sind die Beiden Botschaften grundverschieden und schließen sich gegenseitig aus!
Wenn Akita echt ist, kann Garabandal es NICHT sein und umgekehrt.

Grüße Explorer

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"Echt" ist relativ

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 30. Januar 2018, 10:13 vor 1032 Tagen @ Explorer 6876 mal gelesen

Hallo!

Wenn Akita echt ist, kann Garabandal es NICHT sein und umgekehrt.

Echt ist vermutlich beides in dem Sinne, daß eine Maria dort tatsächlich erschien.

Allerdings hat jede Erscheinung ihre eigene Variante des endzeitlichen Geschehens. Sie stammen aus einer Schicht der spirituellen Welt, in der genau wie auf Erden die unterschiedlichsten Ansichten kursieren.

Eine von beiden ist falsch. Es mag auch sein, daß beide falsch sind. Dem widerspräche nicht, daß beiden Erscheinungen eine wohlwollende Entität zugrundeliegen könnte.

Nichts führte hier tiefer auf Abwege als blinder, unreflektierter Glaube, der aus einem verqueren Selbstbild des Verfolgtwerdens der Wahrheit heraus zweifelnde Einwände abschmettert und offensichtliche Widersprüche kleinredet.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Unterschiede Akita-Garabandal

Malcom @, Dienstag, 30. Januar 2018, 18:14 vor 1032 Tagen @ Explorer 6967 mal gelesen

Hallo Explorer,

Ein großer Unterschied, zwischen der Botschaft von Akita und Garabandal ist mir jetzt noch aufgefallen.
Es geht darum, was nach der Strafe, mit den überlebenden Menschen auf der Erde passiert:
Akita:
Die Überlebenden werden so sehr leiden, daß sie die Toten beneiden.
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Akita
Garabandal:
für die Überlebenden wird das neue Reich Gottes gegründet werden, und die Menschheit wird ihm wieder dienen wie in den Zeiten, die der großen Verderbnis vorausgingen.
http://kath-zdw.ch/maria/garabandal.html
Hier sind die Beiden Botschaften grundverschieden und schließen sich gegenseitig aus!
Wenn Akita echt ist, kann Garabandal es NICHT sein und umgekehrt.

Nicht unbedingt. Ich glaube man sollte es etwas differenzierten sehen.

Zeitlich gesehen:
Die Akita-Aussage bezieht sich auf die Zeit unmittelbar nach dem Ereignis, da nur von den Überlebenden gesprochen wird..
Garabandal ist da wesentlich weiter gefasst: Es spricht von einer Neugründung für die Überlebenden, und dann von von der Menschheit, also von Generationen danach.

Räumlich gesehen:
Einige Gebiete werden ja offensichtlich fast vollständig verschont, während Andere mittelschwere Verwüstungen haben werden. Es ist klar dass nach dem Ereignis sich das Leben zuerst in den noch intakten Regionen normalisieren wird, während woanders vielleicht noch Kannibalismus herrscht. Von welchen Regionen gesprochen wurde, ist ja nicht eindeitig.

Bemerkenswert ist auch, dass Irlmaier gesagt hat "danach kommt eine gute Zeit", wobei er nach der 3TF meinte.

Gruß,
M.

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Irlmaierschwadronade

BBouvier, Dienstag, 30. Januar 2018, 19:23 vor 1032 Tagen @ Malcom 6902 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 30. Januar 2018, 19:34

<"Bemerkenswert ist auch, dass Irlmaier gesagt hat
"danach kommt eine gute Zeit", wobei er nach der 3TF meinte.
">

Hallo, Malcom!

Ach, Du meine Güte! :-|

Auch das hat er aus den frz. "Prophezeiungen"
des 19. Jahrhunderts entnommen, die wiederum
vollständig auf dem christlich-katholischen Kanon
gem Offb. Kap. 20. fußen:
"Und ich sah die Seelen derer, die ... nicht angebetet hatten
das Tier ... diese wurden lebendig und
regierten mit Christus tausend Jahre
." :-)

Und so phantasiert dann Irlmaier frei:
"Zuerst ist noch Hungersnot, aber dann kommen auf der Donau
so viel Lebensmittel herauf, daß alle satt werden
."

Diese Idee setzt u.a. nicht nur den Transport
schier unglaublicher Massen an Nahrungsmitteln auf Schiffen
aus Südosteuropa voraus, wo sie nach der "Finsternis" (!)
erstmal eingesammelt und verladen werden müßten,
sondern auch deren Löschen (beispielsweise in Passau)
und den anschließenden Weitertransport von dort in alle
Regionen (wenigstens aber weiter Teile) Bayerns auf dem Landwege:
= Völlig intakte Verwaltung und Infrastruktur, wie in besten Friedenszeiten.
=>
:tigger:

Natürlich kann ich mir vorstellen :hungry: , ein Pferdefuhrwerk
mit Kartoffeln gelange dann von Passau nach Tagen irgendwie
bis an den Rand Münchens mit einer guten Million Verhungernder.
Und von dort dann weiter nach Starnberg, nach Murnau, Garmisch
und nach Mittenwald.
Und dann ist alles gut - ja? :trost:

Dem fiktiven "Mühlhiasl" wurde angedichtet:
"Es (der Krieg) dauert nicht lange;
wer bei der Flucht vor diesem Schrecken zwei Brotlaibe
bei sich hat und einen verliert,
der braucht sich danach nicht zu bücken
."

Auf dessen Basis Irlmaier dümmlich echot:
"Und wost am Tisch steh host, dös glangt da scho."
(In diesem Fall sogar ganz ohne Donauschiffe.)
Die rein symbolische Zeitspanne (!) auf Mühlhiaslbasis (!)
zur erstaunlich kurzen Kriegsdauer interpretiert Irlmaier
irrig Richtung Nahrungsüberfluß.
Denn Irlmaier hat da ja nicht Abertausende gesehen,
die im Kriege und anschließend zuhause jeweils am Eßzimmertisch
sitzen und ohne großen Appetit zu haben,
die dort reichlich stehenden Speisen aufessen.

Was ich sagen will:
Das alles ist ein einziger Sumpf schräger Narrenpossen,
die man abklopfen muß, um sie nicht unrefektiert
als Gläubiger zu schlucken.

Von der Problematik und den Folgen eines Zivilisationskollapses
hatte Herr Irlmaier keinen blassen Schimmer.
So hat er beispielsweise keine Vorstellung davon,
was passiert, wenn kein Wasser mehr aus den Leitungen fließt.
Und wenn dann der elektrische Strom ausfällt!
Sein intellektueller Horizont reicht da mal grade von seiner Nasenspitze
bis zum reichlichen Essen, das angeblich vor ihm auf dem
Tische steht.
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32634

Wenn ich hier im WW immer wieder mal lese,
so wild würde das alles doch gar nicht werden,
man verstehe sich darauf, "Wildpflanzen" zu pflücken,
man könne sich irgendwo doch einfach einen Hasen fangen,
man könne sich doch ein paar hundert Konserven kaufen,
man hätte bei You-Tube neulich einen Film gesehen, wie sich Jemand
im Wald eine Tütensuppe selbst (!) aufwärmt -
dann komme ich manchmal wirklich in´s Grübeln.

Und hier noch zu einer weiteren fatalen Irlmaierlüge,
die auf der Wudyfälschung basiert:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=24468

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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ja...

offtopic, Mittwoch, 31. Januar 2018, 00:55 vor 1031 Tagen @ BBouvier 6867 mal gelesen

Hallo BB,

ja das graut mich auch gewaltig, diese Unlogik...

ich trenne mittlerweile Irlmaier strikt nach Einzel- und Weltschau....
Einzelschau = hat Leuten geholfen, trifft fast immer zu.
Weltschau = steht nur in Büchern, ist wahrscheinlich von den Verlegern/Autoren so erdacht = hat nix mit Irlmaier zu tun

mfg

ot

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Weitertradierte Endzeitideen

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 30. Januar 2018, 20:23 vor 1032 Tagen @ Malcom 6988 mal gelesen

Hallo!

Bemerkenswert ist auch, dass Irlmaier gesagt hat "danach kommt eine gute Zeit", wobei er nach der 3TF meinte.

Warum das bemerkenswert sein sollte, erschließt sich nicht.

Diese Aussage ist für Endzeitprophezeiungen obligatorisch und mindestens so alt wie das Christentum selbst. Es ist nicht davon auszugehen, daß Irlmaier hierzu eine Schauung hatte. Vielmehr hat er sehr viel ältere Ideen repetiert.

Schon das wörtliche Nennen der "dreitägigen Finsternis", deren Beschreibung bei Irlmaier übrigens nicht eigenständig ist, sondern erkennbar weitestgehend aus älteren Quellen wie dem Lindelied oder Taigi abgekupfert wurde, belegt das bloße Nacherzählen der traditionellen Endzeitprophetie.

Es gibt keine "dreitägige" Finsternis. Das ist eine symbolische Anlehnung an eine stets mit der Drei in Verbindung stehende Cäsur, der "Wiederauferstehung" oder "Wiedergeburt" folgt, so z. B. Jesu Auferstehung am dritten Tage oder Jonas drei Tage im Wal. Der Reinigung der Erde durch ein Gericht mit anschließender "Wiedergeburt" einer christlichen Weltordnung setzt eine dreitägige Leidens-/Reiniguns-/Besinnungsphase voraus.
Zu solchen fiktiven fixen Ideen kann es naturgemäß keine echten Schauungen geben. Umgekehrt ist das Nennen solcher Motive ein stichhaltiger Beweis für Kenntnis über Übernahme älterer Prophezeiungen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Die Widersprüche, zwischen Garabandal und Akita

Explorer @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 09:16 vor 1030 Tagen @ Malcom 6916 mal gelesen

Hallo Malcolm,

Stimmt, bei Akita fehlt speziell die Warnung. Das Wunder soll ja in G. Sein und damit für Akita (von der Geographie her gesehen) unwesentlich.
In beiden A. und G. sind aber die Apostasie und das Strafgericht enthalten.

https://schauungen.de/forum/index.php?id=36986

Nein, eben nicht. Das Wunder soll ausdrücklich laut Garabandal von ALLEN Meschen auf der Welt gesehen werden!

Die Warnung ist eine Sache , die direkt von GOTT kommt. Alle Menschen auf der Erde werden sie sehen können, egal wo immer sie sich auch befinden sollten.

http://kath-zdw.ch/maria/garabandal.html

Weiters übergehst du gefließentlich, dass auch die Strafe selbst bei beiden Botschaften anders beshrieben wird. ;-)
Ich bleibe dabei, die Beiden Botschaften widersprächen sich offensichtlich.

Zeitlich gesehen:
Die Akita-Aussage bezieht sich auf die Zeit unmittelbar nach dem Ereignis, da nur von den Überlebenden gesprochen wird..
Garabandal ist da wesentlich weiter gefasst: Es spricht von einer Neugründung für die Überlebenden, und dann von von der Menschheit, also von Generationen danach.

Hmm, erscheint mir persönlich etwas weit hergeholt. Also ich persönlich schließe daraus, dass in beiden Botschaften von den "Überlebenden" die rede ist, dass das Schicksal der Menschen beschrieben ist, die die "Strafe" direkt erlebt haben, NICHT ihre Nachkommen.

Darüber zu diskutieren bringt aber nichts, da wir hier nur Übersetzungen haben und bei solchen Spitzfindigkeiten der genaue Wortlaut und deren Interpretationsspielraum in der Ursprungssprache der Botschaft wichtig wäre.
Ich kann weder Spanisch für die Garabandal-Botschaft, noch Japanisch, für Akita. :-D

Räumlich gesehen:
Einige Gebiete werden ja offensichtlich fast vollständig verschont, während Andere mittelschwere Verwüstungen haben werden. Es ist klar dass nach dem Ereignis sich das Leben zuerst in den noch intakten Regionen normalisieren wird, während woanders vielleicht noch Kannibalismus herrscht. Von welchen Regionen gesprochen wurde, ist ja nicht eindeutig.

Warum offensichtlich? Eine Göttliche Strafe, sollte doch auf der ganzen Welt gleich viel Auswirkung haben.

Schönen Tag noch,
Explorer

Reinigung

Malcom @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 22:00 vor 1030 Tagen @ Explorer 6825 mal gelesen

Nein, eben nicht. Das Wunder soll ausdrücklich laut Garabandal von ALLEN Meschen auf der Welt gesehen werden!


Das Wunder ist eine physische Manifestation (oder nur visuell) in Garabandal mit begleitenden Heilungen. Dies ist ausdrücklich auf Garabandal beschränkt (vielleicht noch die Hügel drum herum). Ich hatte das Wunder nicht weiter erläutert.

Die Warnung soll ein inneres Erleben aller Menschen gleichzeitig sein, begleitet von einigen Effekten im Himmel/Kosmos.


Eine Göttliche Strafe, sollte doch auf der ganzen Welt gleich viel Auswirkung haben.

Es ist keine Strafe, sondern eine Reinigung. Die Sandkiste wird gründlich gereinigt werden damit die Kinder wieder in Ruhe spielen können. Wenn diese Reinigung nicht erfolgen würde, wäre es bald aus mit dem Spielen und den unbeschwerten Kindern. Insofern könnte man es - so komisch es klingen mag – als einen notwendigen Akt der Befreiung ansehen, um den wenigen guten Menschen eine entsprechende Zukunft zu sichern. In den Nachrichten der von Luecken wird auch von der „Kugel der Erlösung“ kosmischen Ursprungs gesprochen (offensichtlich Nibiru).
Dieser „Befreiungsakt“ ist notwendig geworden, weil die Kinder nicht gehört haben (3. Geheimmnis nicht veröffentlicht und danach gelebt).
Vergleichen kann man dass mit einem Kind mit Karies, dass sich lange geweigert hat zum Zahnarzt zu gehen und weiterhin Süßigkeiten genascht hat. Irgendwann ist der Zahn völlig kaputt, es kommt die Zahnwurzelentzündung und der Zahn muß gezogen werden, damit keine chronische Blutvergiftung eintritt. Die Wurzelziehung ist wesentlich aufwendiger als wenn man früher ein kleines Loch behandelt hätte. Gleichzeitig ist es immer noch das geringere Übel im Vergleich zu einer Blutvergiftung
Siehe auch mein Post über den Zusammenhang von G. mit Fatima.

Die Strafe/Reinigung ist ja gegliedert in drei Teile verschiedener Natur. Nur die 3TF wird überall sein, da sie übernatürlich ist. Womit wir beim Thema Vorbereitung und sichere Gebiete wären.

Die Bedeutung des Garabandal-Wunders für Akita

Explorer @, Sonntag, 04. Februar 2018, 07:42 vor 1027 Tagen @ Malcom 6799 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Sonntag, 04. Februar 2018, 08:02

Hallo Malcolm,

Das Wunder ist eine physische Manifestation (oder nur visuell) in Garabandal mit begleitenden Heilungen. Dies ist ausdrücklich auf Garabandal beschränkt (vielleicht noch die Hügel drum herum). Ich hatte das Wunder nicht weiter erläutert.

Oh, ich hatte glatt gedacht, mit Wunder hättest du die Warnung gemeint.

Aber angeblich, soll das Wunder ja dann später auch im Fernsehen zu sehen sein und Fotos gemacht werden. Weiters soll auch dauerhaft etwas zurück bleiben, dass jeder sehen kann.
Es gibt ja auch heute noch was weiß ich wie viele Videos von dem "Milchwunder", bei dem die Statuen von Hindugottheiten Milch getrunken haben sollen.
https://www.youtube.com/watch?v=2MG64rk6qkg
https://www.youtube.com/watch?v=B_k0-AeFKv0
https://www.youtube.com/watch?v=qiyTogk9kp4
Das Garabandal-Wunder, sollte eigentlich sogar noch mehr Aufmerksamkeit in den Medien erhalten, da es weit mehr Katholiken gibt als Hindus.

Ich zitiere wieder mal:

Anwesende Kranke werden geheilt und Ungläubige werden glauben. Es wird das größte Wunder sein, das Jesus jemals in der Welt bewirkt hat. Es wird nicht den geringsten Zweifel geben, daß es von Gott kommt. Im Pinienhain wird ein Zeichen dieses Wunders für immer bleiben. Es ist möglich, dieses Wunder im Fernsehen zu sehen. Man kann es fotografieren, aber nicht anfassen.

http://kath-zdw.ch/maria/garabandal.html

Also sollten alle Menschen auf der Welt zumindest vom "Wunder" über die Medien erfahren können. Es wäre somit für Akita zumindest nicht völlig irrelevant und sein fehlen ein Widerspruch zu Garabandal. Wenn auch kein so "störender" Widerspruch, wie das fehlen der "Warnung", die von jedem Menschen auf der Welt direkt erlebt werden soll.

Es ist keine Strafe, sondern eine Reinigung.

Es wird überall Strafe genannt.
Das diese Strafe als Reinigung dient ist ja wohl eher eine religiöse Deutung deinerseits oder?

Naja, ich glaube, du wirst dich durch alle Widersprüche zwischen Garabandal und den anderen Marienerscheinungen nicht davon abbringen lassen, an deine Zeitlinie, basierend auf Garabandal zu glauben.
Ganz zu schweigen von den Argumente die andere Schreiber gebracht, die gegen die "Stützpfeiler" deiner Zeitlinie sprechen.

Bleibt also nichts weiter übrig, als bis April 2019 zu warten, bis dann (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keine Warnung erfolgt, oder Wunder in Garabandal passiert.

Als Alternative, kann ich schon zwei relativ neue Zeitlinien anbieten, die durch Remote viewing erstellt wurden, für die Zeit nach dem deine abgelaufen ist ;-)

http://www.thetawaves.info/rv-blog/eine-neue-zukunft-sehen/
http://www.rv-akademie.com/index.php/artikel/459-timeline-der-zukunft

Schönen Tag noch,
Explorer

Akita und RV

Malcom @, Sonntag, 04. Februar 2018, 19:51 vor 1027 Tagen @ Explorer 6735 mal gelesen

Hallo Explorer,

Es ist keine Strafe, sondern eine Reinigung.
Es wird überall Strafe genannt.
Das diese Strafe als Reinigung dient ist ja wohl eher eine religiöse Deutung deinerseits oder?

Eigentlich ist es weniger eine Deutung, sondern eher meine Schlussfolgerung.
Ein Bestrafungsaspekt ist natürlich auch dabei, aus der Sicht der Menschen. Ähnlich wie die eines Kindes dass den Zahnarzt als bedrohlich und strafend sieht, aber es gibt ja eine abgestufte Steigerung der Vorgänge. Individuell kann man ja dieser Apokalypse entgehen, denn es gibt genug Anweisungen dafür.
Wenn ich mir die prophezeiten Auswirkungen der 3TF, der Endphase, anschaue, dann ist es wirklich eine radikale Reinigung. Denn da soll es wirklich zur Sache gehen: Kein Verstecken, kein bloßes Versprechen, kein Erbetteln, nur ein „gewogen und zu Leicht befunden“.
Danach werden noch Millionen Menschen leben, die eben diese Anweisungen befolgt haben.
Die ignoranten Besserwisser werden alle zu Trockenholz....
Wenn ich mir dagegen die Sintflut anschauen, die hat mehr den Aspekt einer globalen Strafe durch Ertrinken. Dort gab es keine Diskriminierung mehr, keine warnenden Anweisungen wie „Geht alle zu Noah auf den Berg...“ etc, sondern alle wurden über einen Kamm geschert.

Naja, ich glaube, du wirst dich durch alle Widersprüche zwischen Garabandal und den anderen Marienerscheinungen nicht davon abbringen lassen, an deine Zeitlinie, basierend auf Garabandal zu glauben.

Das Fehlen der Warnung ist ja kein Widerspruch zu Akita, es ist halt ein Fehlen, mehr nicht. Wenn nun Akita gesagt hätte: Es gibt kein Strafgericht etc , das wäre ein Widerspruch
Ich halte die Zeitlinie nur für gut möglich, nicht aber für eine in Stein gemeißelte Zukunft. Dieses Gerüst gibt jedem die Möglichkeit, die Ereignisse der nahen Zukunft einzuordnen. Falls ein Ereignis nach dem anderen eintrifft, dann ist es wahrscheinlicher, dass die nächsten Ereignisse auch entlang dieser Linie eintreten werden.

Ich halte mich bezüglich RV mehr an Ed Dames und andere wirkliche Profis wie Daz Smith, Dick Allgire, etc., also an die „alte Garde“ mit RV-Training aus dem US-Militär. Eine der Voraussetzungen ist der doppelte Blindversuch, der ein sogenanntes „Front-loading“ unmöglich macht.
Hast Du schon mal „The Killshot“ analysiert, und den Unterschied zwischen der 2004 und der 2011 Version herausgefunden?
Courtney Brown hat auch ein paar gute Sachen, speziell das „War in Heaven“ Projekt. Seine Monatsvorhersagen sind leider nicht eindeutig, in meinen Augen.
Andere „RV-ler“ wichtig zunehmen, die einfach so loslegen weil es gerade Mode ist, das ist verschwendete Zeit.
Gruß,
Malcom

Genau diese Fragen sind auch meine Fragen

Tribun @, Oberfranken, Dienstag, 30. Januar 2018, 11:19 vor 1032 Tagen @ Wodans Sohn 6938 mal gelesen

Hallo,

Wenn ich diese Prophezeiungstexte lese, frage ich mich immer wieder, was für ein Selbstbild so manche Menschen haben.
Wieso glauben Menschen, daß ein göttliches Wesen sie bestrafen will?
Wieso glauben sie, Strafe verdient zu haben?

Ja, warum hat Gott die Menschen erst geschaffen, wenn er doch nur all zu gut wusste was Sie so treiben werden? Ich denke hier haben die Kirchen schön die wahren Tatsachen für sich verdreht. Nach dem Motto "Biste dabei - gehörst Du dazu. Wenn Du nicht mitmachen willst dann bist Du ein Heide, Frevler, Gotteslästerer usw."
Deshalb ist es ein wahrer Graus sich mit der Kirchengeschichte über die 2000 Jahre nach Christi zu beschäftigen.

Gerade bei Christen ist mein Unverständnis ob deren Selbstbildes am größten, hat doch Christus von Verzeiung und Liebe gesprochen. Wie passt das zu Strafe und Verdammnis?

Wie schon geschrieben, viele sogenannte Christen bauen sich Ihr eigenes persönliches Weltbild auf und das schlimme ist, dass sie dieses eigene Weltbild mit aller Gewalt gegenüber Kritikern und andersdenkenden verteidigen. Das ist mir im letzten Jahr mehrmals aufgefallen. Biste mit dabei ist gut - wenn Du um die Ecke denkst bist Du eine Gefahr, die sofort fallen gelassen wird. Das ist mir auch bei einen euch allen bekannten "Seher" aufgefallen.

Ja, meist dann wird sofort irgend etwas aus dem alten Testament zitiert, Sintflut, Sodom und Gomorra, was aber überhaupt nicht zu den Lehren von Christus paßt. Aber, wenn sie schon nicht den Lehren Christus folgen, warum nennen sie sich dann Christen? Sollten sie sich dann nicht eher Mosisten oder Davidisten nennen ?;-) (Der Scherz mußte jetzt sein.)

Und da passen doch wunderschön die alten Prophezeiungen mit ins Bilde. Die Offenbarung der Bibel als Steilvorlage und dann kommen all die Prophezeiungen der Jahrhunderte.
Aber immer schön ins Bild passend. Sonst könnte ja der Gott erzürnt werden.
Und genau hier ist der Knackpunkt.
Warum haben dann so viele Leute Schauungen über die kommende Zeit, obwohl sie keiner Religion angehören?

Das sollte doch auch mal mehr untersucht werden. Irgendwas haben Menschen die Schauungen erfahren haben gegenüber Menschen die das nicht erlebt haben.

Hier denke ich immer an meine Frau. Sie hat mehrfache Schauungen schon gehabt. irgendwie sehr christlich war sie nie. Interessant hier das bei einigen Schauungen sie den Eindruck hatte, da steht einer hinter Ihr. Nur dieser jemand gibt sich nicht zu erkennen. Schon seltsam?

Und nochwas: Meine Frau sah vielfach nur "Traumfetzen" keinen weiteren Ablauf!
Zurück zu Irlmaier und andere: Ich glaube schon daran das dies bei Ihnen auch so war. Sie sahen "Traumfetzen". Irlmaiers Verleger, Stephan Berndt und andere erbauten erst einen zügigen Ablauf. Und hier natürlich viele fest im Rahmen der Bibel!

Als Nachtrag noch ein interessanter Satz zum nachdenken:

Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.

Das bedeutet auf keinen Fall Selbstaufgabe.

Vollkommen Recht hast Du hier.

Gruß Tribun


Verarscht wird man Überall. Das geht schon im nächsten Supermarkt los. Die Wahrheit ist schwer zu finden.

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Zugehörigkeit zu Religionen

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 01. Februar 2018, 10:30 vor 1030 Tagen @ Tribun 6926 mal gelesen

Hallo!

Warum haben dann so viele Leute Schauungen über die kommende Zeit, obwohl sie keiner Religion angehören?

Die Religion ist auch lediglich die äußere Organisationsform, z. B. in Gestalt der katholischen Kirche.

Davon zu unterscheiden ist die menschliche Religiosität und Spiritualität, die von der Zugehörigkeit zu irgendwelchen Vereinen gänzlich unabhängig ist.
Ich behaupte sogar, je spiritueller ein Mensch ist, desto weniger ist er auf Kirchen, Religionsstifter und Bücher angewiesen. Das sind Anker, an denen sich unsichere und autoritätsbedürftige Leute festhalten können. Das ist für die auch ganz in Ordnung so, wenn sie es brauchen. Da sind sie aufgehoben. Die Kirchen sind eine immense und nötige gesellschaftliche Klammer, die verlorene Einzelseelen wenigstens grob nach oben hin ausrichtet, selbst wenn die Glaubensinhalte Schmarrn sind. Die äußerlich verfaßte Religion ist meines Erachtens eine Stufe auf der Leiter der seelischen Entwicklung, eine Krücke, die man irgendwann wieder ablegt, wenn man ihrer nicht mehr bedarf, weil man innerlich gefestigt ist und auf mechanische Rituale und Dogmen verzichten kann. Letztere geben eine Blaupause, an die man sich halten kann, solange man den inneren Sinn noch nicht durchdrungen hat.

Bei den Hardcorefrömmlern wird man wohl kein besonders tiefgründiges religiöses Empfinden erwarten dürfen, sondern eher ein vertrocknetes und oberflächliches Beharren auf Wörtern und Ritualen, die sie der Heiligen Schrift und der Kirche entnehmen.
Daneben wird es einige geben, die z. B. der Sozial- oder Traditionskomponente wegen noch Mitglied einer Kirche sind, ohne sich allzu sehr da inhaltlich hineinzusteigen, außerdem solche, die der Kirche, ohne damit natürlich ihre innere Religiosität aufzugeben (sondern gerade deswegen), den Rücken gekehrt haben.
Schauungen wird man also auch bei denen finden, die nicht dauernd ein Glaubensbekenntnis auf den Lippen führen, gerade bei solchen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Akita - Garabandal

Malcom @, Dienstag, 30. Januar 2018, 17:50 vor 1032 Tagen @ Explorer 6917 mal gelesen

Hallo Explorer,
Ich finde es ehrlich gesagt etwas unhöflich, einfach nur zu sagen, recherchier mal dies oder jenes, ohne einen Link, oder Hinweis wo man den Zusammenhang zum bisher diskutierten sieht.
Ja, so kann man das auch sehen. Ich habe gestern einige Antworten mit einer heißen Nadel gestrickt. Entschuldigung, falls Du dich rauh behandelt gefühlt hast.
Prinzipiell versuche ich aber eigene Nachforschungen zu stimulieren, als nur passiv die Auftischung zu fordern. Das ist wie mit dem Essen: Selbst-gekocht schmeckt am besten.

Naja, also bei Garabandal, war die Botschaft aber doch ziemlich anders. Dort war von einem Wunder die Rede, das von allen Menschen gesehen werden würde. Das Fehlt bei Akita völlig.
Stimmt, bei Akita fehlt speziell die Warnung. Das Wunder soll ja in G. Sein und damit für Akita (von der Geographie her gesehen) unwesentlich.
In beiden A. und G. sind aber die Apostasie und das Strafgericht enthalten.

Gruß,
M.

Sind nicht alle konkreten Zeitangaben bisher gescheitert?

Joe @, Montag, 29. Januar 2018, 10:14 vor 1033 Tagen @ Malcom 7294 mal gelesen

Hallo Malcon,

vielen Dank für deinen informativen Beitrag. Ohne auf den Inhalt einzugehen: Ich bin bei deinen Zeitangaben sehr skeptisch da bisher so ziemlich alle Zeitangaben sich nicht bewahrheitet haben.

Warum sollte es jetzt eine Ausnahme von dieser Regel geben?

Ich wünsche dir dass du dich davon entmutigen lässt und weiterhin wertvollen Infos, wie z.B. den Thsunami in der Nordsee, hier veröffenlichst. Das Forum ist sehr säkular und es wird bei religiösen 'Behauptungen' auf mögliche reale, nachvollziehabere bzw belegbare Fakten vorurteilsfrei untersucht. Aber bisher haben all die 'Religiösen' mit ihrer nahen Endzeitprophezeiung immer daneben gelegen. Rückschlüsse darf jeder selber ziehen.

Warten wir die nächsten 5 Monate ganz locker, ohne Panik, ab. Dann sind wir ein gutes Stück schlauer.

Viele Grüße, Joe

- Mai 2018: Börsencrash (Ein Marker) und Beginn des Koreakrieges (Spekulation)
- Zwischen Oktober 2018 und April 2019 : Die Warnung (Ankündigung Marias)
- April 2019: Das Wunder (Zwei Marker)
- Mai 2019: Schweres Erdbeben (zwei Marker)
- Von Juli/August 2019 bis Oktober 2019: Dritter Weltkrieg
- September/Oktober 2019 : Nibiru (zwei Marker)
- Oktober 2019: Dreitägige Finsternis (zwei Marker)

Genau

Malcom @, Montag, 29. Januar 2018, 23:03 vor 1033 Tagen @ Joe 7156 mal gelesen

Genau, abwarten und Tee trinken ist angesagt. Wenn die Bariona richtig eingeordnet wurde, dann wissen wir im Mai mehr. Ansonsten ab Oktober.

Zeitspanne

Goran, Mittwoch, 31. Januar 2018, 23:25 vor 1031 Tagen @ Malcom 6939 mal gelesen

Servus

Börsen Crash findet währen des Apfelblüte statt ,Ich habe selber gesehen könnte für den Mai passen nun ist das Jahr problem aber wer geduldig ist ,ist gerettet .

Mfg

Goran

Rezension zur "Der Pi-Code"

IFan @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 00:20 vor 1030 Tagen @ Goran 6947 mal gelesen

bearbeitet von IFan, Donnerstag, 01. Februar 2018, 00:32

Hallo,

hatte ja einen Programmhinweis gegeben. Den Beitrag habe ich mir jetzt einmal in Ruhe angesehen und kann meinen Eindruck dazu mitteilen.

Also, der Armstrong hat ein profundes Wissen über Marktzusammenhänge, besonders im monetären Bereich, und er hat dort wohl auch einen Zyklus einigermaßen nachvollziehbar herausgefunden, aber dass das jetzt so stringent mit der Zahl Pi zusammenhängt, möchte ich bezweifeln. Die Vorhersagen sind jedenfalls nicht 100%ig genau; beispielsweise hat er 1998 den Zusammenbruch wegen der Staatsschuldenkrise für das dritte Quartal 2016 vorausgesagt; im Beitrag bei 41:40 ("2016.75 = Sovereign Dept Big Bang"). Einer der Gründe, warum er in dem Film mitgemacht hat, war wohl, dass er eine größere Öffentlichkeit für sein Geschäft "Princeton Economics" für nicht schädlich hielt.

Der Film ist aber hochinteressant wegen des Einblicks in die Zusammenhänge zwischen Hochfinanz und Staat(en). Dort sind wohl die Ursachen und Treiber für die mysteriösen Dinge zu suchen, die immer unter dem Begriff "Welt-Verschwörung" gesehen werden. Wobei ich diesen Begriff für viel zu weit greifend halte; die Typen haben es immer nur auf Gewinne in den folgenden Monaten abgesehen, greifen auch gern mal zu, wenn sie sich etwas unter den Nagel reißen können, aber langfristig denken die nicht, auf jeden Fall nicht im Zeitraum mehrerer Jahre. Die Gesamtzusammenhänge überblicken die auch nicht (Staaten / Finanzierung / Steuersystem), dafür sind die viel zu doof.

Der Armstrong hat sich daran wohl nicht beteiligt und immer seine eigenen Sachen gemacht, recht erfolgreich, allerdings ist er wohl einigen Leuten auf die Schliche gekommen und deshalb zur Zielscheibe geworden.

Vielleicht ist die Niedrigzinspolitik der EZB auf der Angst gegründet, dass die Verschuldung in Kürze zu einem Zusammenbruch führen kann und die Staaten so die Möglichkeit bekommen, ihre Schulden zu reduzieren.

Gruß, IFan

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Ein Topos "Volksfest"

Taurec ⌂ @, München, Montag, 29. Januar 2018, 12:32 vor 1033 Tagen @ Malcom 7314 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Montag, 29. Januar 2018, 12:38

Hallo!

Ich habe vor ca. 2 Jahren eine bemerkenswerte Frau (E.) bezüglich einer spezifischen Schauung befragen können. E.´s Mutter ist Indianerin und die Schamanin ihres Stammes. E. selbst hat ähnliche Fähigkeiten sowie verlässliche Schauungen, und hat sich z. B. dadurch selbst das Leben retten können (eine andere Geschichte). E. wohnte über 12 Jahre in Hamburg.
E. hatte 2007 folgende Schauung bei der Sie die Erlebnisse einer anderen Person wahrnahm: Sie steht an einem sonnigen Tag ca. vormittags/mittags auf dem Bahnsteig der Station „Berliner Tor“ in Hamburg. Sie hört eine Lautsprecheransage der Bahn, worin die Verspätung der U3 aufgrund des hoher Besucheraufkommens während des Hamburger Hafengeburtstages angekündigt wird. Sie steigt in den vorersten Wagen der U-Bahn in Richtung „Landungsbrücken“. Die Bahn ist voll mit Familien die zum Hafen fahren wollen. Sie steht ganz vorn direkt hinter dem Schaffnerhaus und kann durch das Glas auf den vorliegenden Gleisverlauf schauen. Die U-Bahn ist auf dem Weg nach oben (kurz hinter der Station „Rathaus“, vor der Station „Rödingsmarkt“) und Sie kann schon langsam das Tageslicht im vorderen Bereich des Tunnels sehen, da hört Sie eine Art sehr lauten Knall und sieht die entgegenkommende U-Bahn entgleist - mit Funken - auf der andern Spur schliddern. Von vorne kommt mit einem mal ein riesiger Wasserschwall durch die Röhre, der die U-Bahn stoppt und dann in der Röhre nach hinten zurück drückt. Die Bahn wird mehrere Hundert Meter bis zur letzten Station zurück gedrückt, wo sich dann die Waggons verkeilen und aufstellen. Auch ihr Wagen verkeilt sich und der hintere Teil stellt sich etwas auf. Das Wasser der Elbe strömt in voller Höhe der Tunnelröhre in die Sation hinein und der Wasserpegel steigt schnell an. Sie klettert erst in den hinteren Bereich und dann auf eine Rückenlehne wegen des steigenden Wassers. Das Licht in der Station geht aus und es ist fast stockdunkel. Das einzige Licht kommt noch von den Lichtern des Modeschmucks der Kinder (den es 2007 noch gar nicht gab). Dann wird es ganz dunkel und die Schauung endete.

Die Schauung ist sehr interessant und vielschichtiger als man auf den ersten Blick ahnt. Es zeichnet sich nun ab, daß hier ein offenbar wiederkehrendes Thema erscheint. Weitere Beispiele:

1. Schau bei Neuwied nahe Koblenz:

"Ein schöner Sommertag in Neuwied/Heddesdorf am Rhein. Kirmes/Volksfest, und fröhliche Menschen auf den Gassen. Plötzlich schrecken Alle auf: Von der Eifel her (also aus West) fliegt ein länglicher, riesiger Felsbrocken daher. Die Sonne verdunkelnd. Größe nur schwer zu schätzen, vielleicht fußballfeldgroß. In Panik stürzen die Menschen in die gepflasterten Nebengassen. Das Trumm schlägt im Rhein ein. Riesige Gischtwolke, Autos, Menschen, alles Bewegliche mit sich reißend. Erdbeben."

Gemeinsamkeit:

  • Volksfest
  • strahlender Himmel/Sommer
  • Katastrophe, Flutwelle

2. Schau zwischen Fürstenfeldbruck und Augsburg:
"Da sieht er von ‚rechts‘ (also Norden, bzw. NNO) etwa 50 russische Panzer, Radpanzer und einige LKWs mit aufgesessener Infanterie kommen, die in ein etwa 2000-Seelen Dorf eindringen. Das Wetter ist warm, aber nicht heiß. Dieses Dorf feiert gerade ein Volksfest mit bäuerlich-traditionellem Charakter. Mein Freund sah einen Maibaum, Girlanden, Menschen in Trachten, aber auch anderen Verkleidungen. Geschmückte Traktoren und Leiterwagen. Der russische Verband dringt völlig überraschend in den Ort ein, obwohl die Panzer laut dröhnen und ‚wüste Abgaswolken‘ ausstoßen. Die Russen stoßen auf keine Gegenwehr oder Vorbereitung in irgendeiner Form. Kaum daß sie in den Ort kommen, fangen sie an, absichtlich über die Menschen rüber zu fahren und machen sogar noch auf der Stelle eine Drehung um die Menschen vollends zu zerquetschen."

Gemeinsamkeit:

  • Volksfest
  • Sommer
  • Katastrophe, diesmal jedoch in Kriegsform

3. Uralt und wiederkehrend in der Volkssage:

"Die Schlüsselblumen blühen in jenem Jahre sehr früh, und die Kühe gehen schon im April bis an die Kniee im Grase. Die ersten Soldaten, welche kommen, tragen Kirschenblüten an den Hüten. Der Roggen wird vor der Schlacht am Birkenbaum erst eingefahren, der Hafer aber nicht. Die Soldatenpferde fressen von den Hafergarben im Felde. Wenn die Büdericher auf Krautweih aus dem Hochamt kommen, steht rings um die Kirche alles voll von Soldaten."

Gemeinsamkeit:

  • Fest, diesmal dem größeren Alter entsprechend ein Kirchenfest
  • Sommer
  • Katastrophe, abermals in Kriegsform

Die Liste ließe sich wohl durch Rercherchen und Sammeln weiterer Schauungen verlängern.

Daß bei allen Gelegenheiten zu Anbruch der Katastrophe zufällig Feste gefeiert werden, ist äußerst unwahrscheinlich bzw. auszuschließen. Entsprechend stellt sich die Frage, wie äußerlich real das Geschehen ist. Ich vermute einen wiederkehrenden Topos mit symbolischem Gehalt, dessen Aussage lauten soll: Die Ereignisse brechen überraschend, aus heiterem Himmel herein und (zer-)stören den unbedarften Alltag der ahnungslosen Menschen.
Da der Topos bei kriegerischen und Naturkatastrophen gleichermaßen erscheint, ist nicht feststellbar, was nun eigentlich passieren soll. Ebenso läßt sich anhand bestimmter Feste, die wohl innerhalb der Schau nur zur Verdeutlichung aufgegriffen wurden, nicht das Datum festmachen. Eine Schau aus München hätte womöglich das Oktoberfest zum Inhalt gehabt, eine aus Augsburg den Plärrer.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Zur U-Bahn Schau

Gärtner @, Montag, 29. Januar 2018, 23:21 vor 1033 Tagen @ Malcom 7343 mal gelesen

bearbeitet von Gärtner, Montag, 29. Januar 2018, 23:30

E. hatte 2007 folgende Schauung bei der Sie die Erlebnisse einer anderen Person wahrnahm: Sie steht an einem sonnigen Tag ca. vormittags/mittags auf dem Bahnsteig der Station „Berliner Tor“ in Hamburg. Sie hört eine Lautsprecheransage der Bahn, worin die Verspätung der U3 aufgrund des hoher Besucheraufkommens während des Hamburger Hafengeburtstages angekündigt wird. Sie steigt in den vorersten Wagen der U-Bahn in Richtung „Landungsbrücken“. Die Bahn ist voll mit Familien die zum Hafen fahren wollen. Sie steht ganz vorn direkt hinter dem Schaffnerhaus und kann durch das Glas auf den vorliegenden Gleisverlauf schauen. Die U-Bahn ist auf dem Weg nach oben (kurz hinter der Station „Rathaus“, vor der Station „Rödingsmarkt“) und Sie kann schon langsam das Tageslicht im vorderen Bereich des Tunnels sehen, da hört Sie eine Art sehr lauten Knall und sieht die entgegenkommende U-Bahn entgleist - mit Funken - auf der andern Spur schliddern. Von vorne kommt mit einem mal ein riesiger Wasserschwall durch die Röhre, der die U-Bahn stoppt und dann in der Röhre nach hinten zurück drückt. Die Bahn wird mehrere Hundert Meter bis zur letzten Station zurück gedrückt, wo sich dann die Waggons verkeilen und aufstellen. Auch ihr Wagen verkeilt sich und der hintere Teil stellt sich etwas auf. Das Wasser der Elbe strömt in voller Höhe der Tunnelröhre in die Sation hinein und der Wasserpegel steigt schnell an. Sie klettert erst in den hinteren Bereich und dann auf eine Rückenlehne wegen des steigenden Wassers. Das Licht in der Station geht aus und es ist fast stockdunkel. Das einzige Licht kommt noch von den Lichtern des Modeschmucks der Kinder (den es 2007 noch gar nicht gab). Dann wird es ganz dunkel und die Schauung endete.

2017 ist E. nach Amerika zurückgekehrt und lebt jetzt bei ihrer Mutter.

In dieser Schauung ist offenbar die Wasserschutzwand völlig und plötzlich zerstört worden. Dies kann nicht durch eine Explosion verursacht werden, da die benötigte Explosionsenergie so groß wäre, dass der Explosionsdruck alle Menschen in der Röhre sofort getötet hätte. Ich gehe eher von Schäden durch ein massives Erdbeben aus, denn nur so wäre der plötzlich aufgetretene, enorme Schaden zu erklären. Ein solches Erdbeben wäre ein außerordentliches Ereignis in der geologisch inaktiven norddeutschen Tiefebene, und es ist wahrscheinlich dass dort nicht das Epizentrum liegt, sondern dass es nur ein Randschaden eines Erdbebens ist, das wesentlich größer ist und an anderen Stellen des Globus wesentlich größere Schäden verursacht hat.

Moin !

Danke für das Einstellen dieser Schau .
Allerdings habe ich dazu ersteinmal zwei Fragen.

Strömt "Elbwasser" durch einen Tzunami in die Röhre oder liegt der Bereich der Rampe am Nicolaifleet,so daß dort durch ein Erdbeben die Röhre aufbricht ? Allerdings würde in der Richtung Rödingsmarkt fahrenden Bahn denn ja ebenso das Beben schon vor dem Wassereinbruch gespürt,nicht wahr ? Daher würde ich eher auf den hereinschwappenden Tzunami tippen,der der hereinkommenden Bahn schon eine Schubs gegeben hat.

Denn schreibst Du weiter unten,daß dieses Jahr im Mai womöglich der wirtschaftliche Zusammenbruch kommt-wenn die Menschen wahrscheinlich noch immer daran zu knabbern haben,werden sie dann ein Jahr später massenhaft zu den Landungsbrücken strömem um "Hafengeburtstag" zu feiern und ihren Kindern den leuchtenden Plastikschmuck in solchen durch das Leuchten bemerkenswerten Mengen kaufen?

Wäre doch aus durchaus möglich,daß beides (in`18) zusammenfällt,der Tzunami verursacht erst selbst durch das Chaos (Wegfall der Häfen und damit der Export- und Importmöglichkeiten ) den Wirtschaftszusammenbruch der eh auf tönernen Füssen stehenden Wirtschaft ?

Zudem ist der 11.5.2018 ein "Brückentag" zwischen Himmelfahrt und Wochenende-da könnte bei gutem Wetter ja gern ein Familienausflug drin sein.;)

Viele Grüße
Gärtner

P.S.:
Eigentlich müßte man nur darauf achten wann leuchtender Modeschmuck gross aufkommt..

Röhrenbruch

Malcom @, Dienstag, 30. Januar 2018, 00:27 vor 1032 Tagen @ Gärtner 7306 mal gelesen

Ein Tsunami von der Nordsee/Elbe kann es nicht gewesen sein, so etwas dauert Stunden/Minuten bis der herangerollt ist. Der Fleet ist sehr schmal, wenn es nur hereingeschwappt wäre, hätte es eine geringere Wassermenge bedeutet, die schnell wieder abschwellen würde, spätestens in der Station. Meine Vermutung ist ein Bruch der Röhre.


Denn schreibst Du weiter unten,daß dieses Jahr im Mai womöglich der wirtschaftliche Zusammenbruch kommt-wenn die Menschen wahrscheinlich noch immer daran zu knabbern haben,werden sie dann ein Jahr später massenhaft zu den Landungsbrücken strömem um "Hafengeburtstag" zu feiern und ihren Kindern den leuchtenden Plastikschmuck in solchen durch das Leuchten bemerkenswerten Mengen kaufen?

Das ist ein möglicher Widerspruch. Vielleicht habe ich die Bariona falsch eingeordnet.


Wäre doch aus durchaus möglich,daß beides (in`18) zusammenfällt,der Tzunami verursacht erst selbst durch das Chaos (Wegfall der Häfen und damit der Export- und Importmöglichkeiten ) den Wirtschaftszusammenbruch der eh auf tönernen Füssen stehenden Wirtschaft ?
Zudem ist der 11.5.2018 ein "Brückentag" zwischen Himmelfahrt und Wochenende-da könnte bei gutem Wetter ja gern ein Familienausflug drin sein.;)

Außerdem ist dann Hafengeburtstag, aber die Stanislaus-Bedingung ist nicht erfüllt.
Es kann natürlich so sein, aber die Abfolge Warnung-Wunder-Bestrafung wäre nicht gegeben. Falls man natürlich den geschauten Vorgang nur als eine Art „Warmwerden“ versteht, dann stimmt es wieder.

Ansonsten siehe auch mein Post „2024 ist potentiell möglich“.

@Malcolm, und sehr speziell (U-Bahn HH)

Sagitta @, Samstag, 24. Februar 2018, 11:07 vor 1007 Tagen @ Malcom 6624 mal gelesen

Hallo Malcom,

ich wollte den von Dir in der Sammelstelle berichteten Traum astrologisch überprüfen und hab deswegen die Situation vor Ort sowie die Geschichte der U-Bahn in Hamburg kurz angesehen. Es tauchen bei mir nun aber Überlegungen auf, die ich erst an Dich gern zurückgeben würde (ich hoffe, dass niemand anders sie schon angestellt hat - falls doch, bitte mir den LINK zu Deiner entsprechenden Antwort einstellen).

Die Durchsage der Verspätungen wegen Hafenmarktbetrieb lässt darauf schließen, dass die U-Bahn-Steuerzentrale zu dem Zeitpunkt besetzt ist. Es läuft also nicht eine automatische Ansage, sondern eine Reaktion auf außerordentliche Situationen wäre möglich - weil man sich eben auf außerordentliche Umstände (d.h. hier Festtags-Hochbetrieb) eingetellt hat.

Würde nun die geschilderte Wasserwelle durch einen Tsunami verursacht werden, wüßte man schon Stunden, wenigstens Minuten vorher Bescheid und würde die Züge gar nicht mehr fahren lassen. Das gleiche gilt im Prinzip (mit geringen Modifikationen) für Erdbeben, Impakt oder Atombombe. Man würde bei letzteren außerdem Erschütterungen erwarten (auch in der Schau ...!?), die ja nicht berichtet wurden.

In dieser Schauung, die zunächst ganz 'realistisch' daherkommt, steckt somit eine gewisse Un-Logik. Mangelnde Schlüssigekeit ist in Träumen und Schauungen nicht ungewöhnlich, deswegen will ich hier nicht überstrapazieren. Es würde mich nur interessieren, ob der Schauenden dieser Sachverhalt selbst aufgefallen ist - und wie sie sich ggfs. dazu stellt. Man könnte auch argumentieren, dass die Traumseele hier zwei Teile aus verschiedenen Puzzles nebeneinandergelegt hat, um wenigstens eine Tagesdatierung geben zu können. *)

Als Randbedingungen (für eine Beurteilung) wäre hier vielleicht noch wichtig, ob die Schauung tagsüber oder während des Traumschlafes kam; desgleichen ob die Seherin im Allgemeinen eher 'realistische“ Gesichte hat oder in Symbolen schaut - und ob bei ihr gelegentlich Übertreibungen vorkommen. In diesem Sinne (aber auch astrologisch) ist verdächtig, dass es an besagter Stelle schon einmal einen Wasserrohreinbruch gab.

https://www.abendblatt.de/hamburg/article207961819/Wassereinbruch-bei-der-U-Bahn.html

Falls dieses (sehr marginale) Ereignis zeitlich 'vor' der Traumschau von 'E.' lag, und sie diese Strecke öfter gefahren ist (in der Zeit, da sie in Hamburg lebte), dann könnte sie eventuell auch diesen Rohrbruch 'gespürt' haben. Was einen weiteren Wassereinbruch in einer ferneren Zukunft jedoch nicht ausschließt, eher wieder ins Spiel bringt.

MfG, Sagitta

**) Methodik hier kurz angedeutet:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=35436

*) Die im Prinzip für eine 'Vorbereitung' ausreichend ist: man macht dann, wie Du bereits angedeutet hast, regelmässig im Mai eben ein paar Tage Urlaub von Hamburg.

Link mit ganzem Artikel

schwelmi @, Samstag, 24. Februar 2018, 15:45 vor 1007 Tagen @ Sagitta 6545 mal gelesen

Hallo Sagitta,

ich habe noch einen Link gefunden, der einen kompletten, lesbaren Artikel über den Vorfall zeigt.

Schönen Gruß,
schwelmi

U-Bahn HH

Malcom @, Sonntag, 25. Februar 2018, 18:36 vor 1006 Tagen @ Sagitta 6567 mal gelesen

Hallo Sagitta,
es war eine Vision, eine optische Überlagerung von einer anderen Realität, während des Wachbewusstseins. Es war kein Traum.
Wieweit die Leckage im U-Bahntunnel in diese Vision hineinspielt, kann ich nicht beurteilen. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, da der Zeitungsartikel vom 29.07.16 ist.
E. ist nicht eine Person die übertreibt. Vielmehr war Sie bemüht die Information so korrekt wie möglich weiterzugeben. Jedenfalls war das mein Eindruck. Ich hatte Sie vor der Schilderung nach anderen Visionen gefragt die sich schon materialisiert hatten, und Sie hatte mir in überzeugender Weise von einem anderen Ereignis berichtet.
E. hatte die Vision in einem gebrochenen Deutsch geschildert, aus Rücksicht auf unseren anwesenden gemeinsamen Freund, der kein Englisch konnte. Ich hatte ihre Beschreibungen aus dem Gedächtnis heraus hier gepostet und war der Meinung eigentlich alles komplett zu erinnern. Dem ist nicht so.
Während E`s Schilderung hatte ich mir zusätzlich ein paar Stichwörter auf einem Zettel notiert. Ich habe diesen Zettel glücklicherweise nicht weggeschmissen und jetzt wieder heraus gekramt.
Hier nun diese Notizen:

„Vision 2007/6
Hafengeburtstag !? Warum
Sonniger Tag
alles funktioniert
U Bahn alter Fischmarkt
U3 kommt hoch
Bum/Knall => draußen
Funken => Räder
Draht/Kabel
(ist durchgestrichen; Sie suchte nach dem richtigen Wort)
Schiene losgeworfen
Gleise gelöst
Blauer Himmel
1.Wagen/Nase Vorderteil
Wand Wasser
10-100m ?
Spült U-bahn wie ein Spielzeug weiter zurück
Leute Kurzschluss => schwarz, gegrillt, geröstet
(erinnerte ich, hatte ich aber absichtlich weggelassen)
dunkel
Leuchten der selbstleuchtenden Armbänder“

Während der Schilderung war E. sehr angespannt, da die Erinnerungen Sie belasteten.
Rückfragen waren zu der Zeit leider nur begrenzt möglich.
Später konnte der Zeitpunkt sachlich geklärt werden und wo genau die Stelle war.
Eine Einladung, die Strecke gemeinsam zu befahren, um weitere Details herauszuarbeiten, lehnte E. vehement ab. Ich glaube nicht, dass E., nachdem Sie die Vision hatte, diese Stecke jemals wieder gefahren ist.

Ich hatte kürzlich eine Anfrage über meinen Freund gestellt, ob E. (z.Z. in den USA) nochmal über die Vision befragt werden könne, aber Sie hat es abgelehnt.

Ich selbst finde dass die Vision eindeutig auf ein plötzliches, unerwartetes Ereignis hindeutet und tendiere zu dieser Erklärung: E. sah die unmittelbaren Folgen eines sehr starken Erdbebens.

Welches Jahr? In Zahlen würde ich so spekulieren:
5% Wahrscheinlichkeit für 2018;
94% Wahrscheinlichkeit für 2019;
1% Wahrscheinlichkeit für 2024 oder später.

..und ja, ich plane dieses Jahr während des Hafengeburtstages in Österreich zu sein...
Gruß, Malcom

vorläufige Beurteilung

Sagitta @, Sonntag, 25. Februar 2018, 22:14 vor 1006 Tagen @ Malcom 6554 mal gelesen

Hallo Malcom,

vielen Dank für Deine Ergänzungen! Nebenbei auch Dank an Schwelmi für den LINK.

An der Ernsthaftigkeit der indianischen Seherin E. und ihrer hier berichteten Schauung zweifle ich nicht (sonst würde ich mich ja kaum damit intensiver beschäftigen). Die eigentliche (reale) Natur einer so schnell und plötzlich auftauchenden Monsterwelle ist mir allerdings unklar.

Ich habe dennoch ein paar 'astrologische' Rechnungen durchgeführt. Diese zeigen deutlich, dass sich - im Bild gesprochen - eine Schlinge um den Hals der U-Bahn legt - es entsteht langsam eine Krisenlage (die zu kleineren Störungen und Unterbrechungen anderer Art führen mag). Dennoch sehe ich für die nächsten Jahre diese Bedrohungen als nicht so massiv, dass die Anlage dermaßen zerstört wird, wie in der Traumschau beschrieben. Erst deutlich im nächsten Jahrzehnt (ab 2022) kommt dann ein Bereich, bei dem ich sagen würde, man sollte die Stadt meiden. Vermutlich wird es dann aber in anderen Städten nicht besser aussehen (die Bedrohungen mögen dort dann qualitativ anderer Art und Ursache, aber genauso existentiell sein).

Mit folgenden (eigentlich fahrlässig) wenigen Daten habe ich gearbeitet:

15.02.1912 12:00 Uhr Eröffnung der U-Bahn mit einer 'Senatorenfahrt'
28.07.2016 03:00 Uhr Teilsperrung U 3 wegen Überflutung nach Rohrbruch
16.02.1962 xx:xx xxx Große Sturmflut (U-Bahn nicht betroffen)
25.07.1943 01:00 Uhr Operation Gomorrha (Beginn Bombardierung Hamburg)

Die letzten beiden Daten habe ich hilfsweise genommen, da ich Daten für weitere Störfälle auf der U 3 vorläufig nicht zur Hand habe. Letztere bräuchte ich eigentlich für eine korrekte Interpretation. Da die in der Traumschauung geschilderte Überflutung aber ganz Hamburg betreffen wird, schien mir es gerechtfertigt, zwei neuere Großkatastrophen hier mit einzubeziehen.

Meine Beurteilung beruht auf völlig subjektiven Abwägungen und Erfahrungen. Sie haben keine Verbindlichkeit. Ich teile sie nur mit, um meine Beteiligung an dem Gedankengang zur U-3-Thematik hier auf dem Forum vorläufig zu beenden. Ich werde aber, sobald ich Zeit finde, die Katastrophengeschichte von Hamburg über längere Zeiträume hinweg analysieren, und bin deswegen dankbar, daß ich durch den Beitrag von Malcom an diesen Forschungszugang (der hier früher ja schon im Zusammenhang mit Staudämmen, Eiffelturm etc. auftauchte) nun wieder erinnert worden bin.

MfG, Sagitta

PS für jene Leserinnen, die Kenntnisse in der Astrologie besitzen: ich sehe die Position von Uranus im Gründungshoroskop als besonders kritisch an, insbesondere wenn nach 2020 Saturn und Pluto dort Aktivierungen vornehmen. Die erwähnten Großkatastrophen für Hamburg haben ebenfalls eher Markierungen in den Zonen Löwe-Wassermann als in den Zonen Krebs-Steinbock.

10-100m

Gärtner @, Montag, 26. Februar 2018, 20:57 vor 1005 Tagen @ Malcom 6380 mal gelesen

Moin Malcolm !

Die 10-100m beziehen sich auf die Wasserwand tippe ich ?
So eine Wasserwand entspringt wohl nicht mehr dem Fleet,das muß denn wohl doch eher ein Tzunami sein.
Das Knallen und Entgleisen aufgrund loser Schienen wird womöglich verursacht durch Gegenstände ,die die aufgeständerte Hochbahnstrecke mit Wucht treffen und dabei die Strecke schädigen ?

Viele Grüße
Gärtner

„Vision 2007/6
Hafengeburtstag !? Warum
Sonniger Tag
alles funktioniert
U Bahn alter Fischmarkt
U3 kommt hoch
Bum/Knall => draußen
Funken => Räder
Draht/Kabel
(ist durchgestrichen; Sie suchte nach dem richtigen Wort)
Schiene losgeworfen
Gleise gelöst
Blauer Himmel
1.Wagen/Nase Vorderteil
Wand Wasser
10-100m ?
Spült U-bahn wie ein Spielzeug weiter zurück
Leute Kurzschluss => schwarz, gegrillt, geröstet
(erinnerte ich, hatte ich aber absichtlich weggelassen)
dunkel
Leuchten der selbstleuchtenden Armbänder“

10-100 Meter ..

Malcom @, Dienstag, 27. Februar 2018, 16:58 vor 1004 Tagen @ Gärtner 6321 mal gelesen

Hallo Gärtner,
die 10-100 Meter hatte ich als mögliche Frage auf gekritzelt, da E. von einer Wasserwand sprach. Später konnte ich klären dass E. die Wasserwand meinte, die auf Sie in der Röhre zuströmte.
Die Beschädigung der Gleise treten offensichtlich während des Knalles auf, also bevor das Wasser kommt, da Sie dieses zuerst schilderte. Mein persönlicher Eindruck war, dass der Schaden sofort auftritt, durch Deformation am Boden.
Es würde auch keine Funken geben, wenn das Wasser schon da ist.
Ich wollte E. deswegen noch einmal befragen, um genau zu klären ob die Beschädigungen durch den Knall/Erschütterung oder durch das Wasser entstehen. Dies ist offensichtlich wichtig um die Natur des Ereignisses genau zu klären.
Leider ist dies nicht möglich.
Gruß,
Malcom

LED Modeschmuck

schwelmi @, Dienstag, 30. Januar 2018, 04:10 vor 1032 Tagen @ Gärtner 7288 mal gelesen

P.S.:
Eigentlich müßte man nur darauf achten wann leuchtender Modeschmuck gross aufkommt..

Hallo Gärtner,

also geben tut es das schon: LED Schmuck

Gruß,
schwelmi

Voll gefährlich, Alter...

Harald Kiri @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 01:05 vor 1030 Tagen @ Sagitta 6990 mal gelesen

Hallo Sagitta,

ich lasse mich seit Jahren von Licht Emittierenden Dioden bestrahlen und habe keinerlei Veränderung meiner Psyche feststellen können. Wohl nerven mich manchmal blendende Fahrradlampen, aber der Stress entsteht dabei eher durch bekannte elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Bereich.

Die hier postulierte Strahlung, die rein subjektiv zu empfindem sein soll, erstaunlicherweise Holz durchdringen kann und in zwei entgegengesetzten Richtungen mal vom elektirschen Pluspol, mal vom elektrischen Minuspol angezogen wird, oder auf Magnetfelder reagieren soll, ist superinteressant. Sie ist also nicht messbar und nur von Menschen und Motten empfangbar. Eine Strahlung, die die Physik nicht kennt.

Also vielleicht etwas feinstoffliches, das zwar auf ein elektrisches Feld reagiert, aber nur von sensibilisierten Menschen erspürt werden kann.

Das klingt alles extrem gefährlich und man sollte sich unbedingt vor dieser hochgefährlichen Strahlung (nicht zu verwechseln mit eFischs Energien) schützen.

Die Worte lese ich wohl. Allein, mir fehlt der Glaube...

Viele Grüße
Harald

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Punkt des Wassereinbruchs und Beben

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 01. Februar 2018, 11:09 vor 1030 Tagen @ Gärtner 7084 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 01. Februar 2018, 11:15

Hallo!

Dem Text läßt sich entnehmen, daß das Wasser über den regulären Tunnelausgang in die Röhre strömt:

"Die U-Bahn ist auf dem Weg nach oben (kurz hinter der Station „Rathaus“, vor der Station „Rödingsmarkt“) und Sie kann schon langsam das Tageslicht im vorderen Bereich des Tunnels sehen, da hört Sie eine Art sehr lauten Knall und sieht die entgegenkommende U-Bahn entgleist - mit Funken - auf der andern Spur schliddern. Von vorne kommt mit einem mal ein riesiger Wasserschwall durch die Röhre, der die U-Bahn stoppt und dann in der Röhre nach hinten zurück drückt."

Das Wasser wäre hier durch die Häuserschlucht kanalisiert und in den Tunnel gedrückt worden:

[image]

Das Wasser kann in der Schlucht durchaus höher gedrückt werden, als die Tsunamiwelle tatsächlich ist. Daher widerspricht dem meines Erachtens nicht Bandhus Aussage:
"Zu meinem Erstaunen bin ich in Hamburg. Ich hätte erwartet, daß es die Stadt nicht mehr gibt, aber ich komme aus einer Seitenstrasse zum Rathausplatz. [Also oberhalb des oberen linken Randes des Bildes] Die Alster ist so voller Trümmer, daß ich dachte, das sei fester Grund dort. Aber es sind Menschen unterwegs, wenige nur. Die meisten wirken benommen, verstört. Und es sind Jeeps unterwegs, eindeutig Militär. Hamburg hat’s geschafft, denke ich, das ist doch verrückt!"

Das Beben als Ausgangspunkt des Tsunamis ist wohl im Atlantik zu verorten. Dem entsprechend war es in Hamburg entweder nicht zu spüren oder fand Stunden vor Beginn der Schau statt.

Ein stärkeres Erdbeben widerspräche aber der Ausgelassenheit in der Schau. Die Leute strömen immer noch zum Volksfest.
Allerdings ist wohl das Volksfestgeschehen insgesamt als symbolisch zu interpretieren. Nach einem starken Beben bei intakter gesellschaftlicher Infrastruktur gäbe es Tsunamiwarnungen und Evakuierungsmaßnahmen.

Bei "Tsunami" lesen wir:
"Ich weiß irgendwoher, dass es eine große Flutwelle gibt, die Hamburg überspült hat und uns nur noch eine gute Stunde zum Packen bleibt."

Das heißt aber nicht, daß sie nicht vor Beginn der Schau schon zwei Stunden gepackt hätten. ;-)

Und bei Bandhu:
"Ich bin wieder in diesem Haus, meine Familie und einige dieser Fremden. Wir stehen um einen PC-Monitor herum. Da läuft eine Sendung, Strom ist da, aber nur Phasenweise, einer der Fremden sagt: ‚Jetzt ist es gut das Grohnde läuft, wenigstens Strom!‘ Der Mann auf dem Bildschirm erklärt, daß es für alle (er meint Wissenschaftler) nicht nachvollziehbar ist, welchen Verlauf die Welle genommen hätte."

Demnäch gäbe es noch (in Grenzen) Vorwarnungen und Institutionen, welche diese tätigen.

Die Symbolik ist wohl so zu deuten, daß das gewohnte gesellschaftliche Umfeld binnen kurzer Zeit durch Naturkatastrophen gestört wird. Das stellt sich in den Schauungen als "aus heiterem Himmel über Volksfeste hereinbrechend" dar. Daraus ließe sich schließen, daß der Zusammenbruch der Wirtschaft erst durch die Katastrophe ausgelöst wird.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Hamburg Tsunami

Malcom @, Samstag, 03. Februar 2018, 02:09 vor 1028 Tagen @ Taurec 7064 mal gelesen

bearbeitet von Malcom, Samstag, 03. Februar 2018, 02:38

Hallo Taurec,

ich habe meine Fühler Richtung USA ausgestreckt, und es gibt für mich vielleicht noch einmal die Möglichkeit mit E. zu reden, vielleicht. Es wird mit Sicherheit danach keine weitere Möglichkeit geben als eben dieses eine Gespräch.

Deshalb lass uns mal mögliche Szenarien diskutieren, um klärende Fragen vorab zu identifizieren:
Es gibt, glaube ich, nur zwei mögliche Szenarien:

Szenario 1: E. hat die unmittelbaren Folgen eines während der Schauung auftretenden Erdbebens gesehen, oder
Szenario 2: die Ursache ist ein weit draußen im Atlantik entstandener Tsunami.


S1 : Die Abwesenheit irgendwelcher Warndurchsagen weist auf ein unerwartetes Ereignis hin. Der Knall weist auf ein Erdbeben hin; auch die entgleiste U-bahn; der dauernde Wasserfluss deutet auf einen permanenten Schaden hin.
Falls die Ursache ein fast zeitgleiches Erdbeben ist, dann kann das Wasser eigentlich nur durch einen Röhrenbruch so schnell eindringen. Ich weiß nicht genau wie lange es dauert bis die U-bahn die Steigung durchfährt, aber ich schätze nicht länger als 30 Sekunden.
Es müssten sogenannte Primäre Erdbebenwellen gewesen sein, die geschaut wurden:

https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/news/2013/erdbeben-vor-japan-liess-norwegens-fjorde-erzittern/


S2: Der Knall kann durch das plötzliche Verschließen der Röhre mit Wasser entstanden sein. Die entgleiste U-Bahn kann eigentlich nicht genau durch den Einfluss des Wassers erklärt werden, da die Bahn offensichtlich trocken schlittert.

Das Wasser kann in der Schlucht durchaus höher gedrückt werden, als die Tsunamiwelle tatsächlich ist.
Das ist möglich.

Der Tsunami müsste in der Nordsee und in der deutschen Bucht bemerkt worden sein. Ist es möglich dass keine Warnungen über Radio, Fernseher oder öffentliche Ansagen gegeben worden sind? Oder nur zu spät gegeben wurden?
Hamburg hat 140 Sirenen etc. Hat Hamburg versagt? http://www.hamburg.de/warnungen/

Interessant ist auch dieser Service: https://www.katwarn.de/unterstuetzte-orte.php
oder http://beste-apps.chip.de/android/app/nina-die-warn-app-des-bbk-android-app,de.materna.bbk.mobile.app/


Bei "Tsunami" lesen wir:

Diese Schau ist sehr beachtenswert !

Es ist heller Tag und ich gehe über eine große Brücke. Es ist eine alte rostige große Stahlbrücke mit Nieten. Der Fahrbahnbelag ist weg, zwischen den Träger kann man den Fluss erkennen.
Auf der anderen Seite liegt eine Stadt. Da muss ich dringend hin, weil ich vor irgendetwas auf der Flucht bin."
Inzwischen bin ich über 50 und wohne in genau dieser Stadt. Auch die Brücke gibt es dort.
Wurde von 15 Jahren komplett saniert. Inzwischen wird aber für die Ortsumgehung an einer weiteren Brücke gebaut.

Wahrscheinlich lebt die Person in Wittenberge (23 Meter über NN) und der Berg liegt bei Blumenthal. Wittenberg hat eine neue Ortsumgehung und nebenbei eine renovierte Eisenbahnbrücke.

[image]


"Ich weiß irgendwoher, dass es eine große Flutwelle gibt, die Hamburg überspült hat und uns nur noch eine gute Stunde zum Packen bleibt. „

Wittenberg liegt 130 km Luftlinie von Hamburg entfernt. Ein Tsunami würde diese Entfernung in ca. 1-2 Stunden erreichen.


Nach einer knappen Stunde sind wir fertig mit packen.
Es ist dunkel (späte Dämmerung). Ich meine zu wissen, dass es später Nachmittag(17 oder18 Uhr) ist.
Das Gras am Wegrand sieht aus wie im Spätherbst

Also wahrscheinlich ca. September/Oktober , oder kann es vertrocknetes Gras im Frühsommer sein?


Die Straße ist schon voll (Autos, Fußgänger, bepackte Fahrräder). Nach langer Zeit erreichen wir die Ampel, an der es links in Richtung Autobahnzubringer/Harz geht.
Da wollen alle hin.

Das bedeutet es kann nicht während des Krieges sein, zu mindestens nicht falls der Irlmaier-Kriegsablauf angenommen wird. Die Autobahnen sind frei. Damit ist es unwahrscheinlich das der Tsunami der künstliche russische Atombomben-Tsunami ist.


Gruß ,
Malcom

Phänomen des Biernacki

Fenrizwolf @, Samstag, 03. Februar 2018, 14:44 vor 1028 Tagen @ Malcom 6817 mal gelesen

Hallo Malcom,

manchmal beim Trinken für den Regenwald
beim Saufen für das Gute halt
überkommt mich eine Schwere
als wär's ein Fall ins ewig Leere

Alsbald reißt's mich zusammen
und ich sitze starr
mit allen fromm zusammen
so wie es erst noch gestern war

Wie ein Schlag von tausend Glocken
haut's mich von den Socken
kerzengrade steht das Haupt im Wille
inmitten betroffener, vorwurfsvoller Stille

Mit krystlichen Grüßen

Fenrizwolf

Fromme Wacht

Fenrizwolf @, Samstag, 03. Februar 2018, 14:51 vor 1028 Tagen @ Fenrizwolf 6744 mal gelesen

Forscher sind alarmiert, das Käseblatt ganz blutverschmiert
auch wenn es keinen juckt, der Finger an der Feder zuckt
Es gibt wohl ganz üble Dämonen
die in uns sind, und sogar in uns wohnen
die unablässig tun, was sonst allein der Deibel tut
Da erzürnen sich grundgütige Gemüter
empfindlich bis aufs Blut

Des Albes Pochen klopft an das Herz
so wie ich mit ihm gerungen
Der Himmel ist ganz starr vor Schmerz
taub sind all die Engelszungen

Was mag der Herrgott mir verheißen
mit dieser unheilvollen Stille
in der Engel sich mit Teufeln beißen
um des Herren Wille

In größter, ärgster Not
schreck ich auf, fast bis ins Lot
des Herren heil’gster Ruf
triff mich wie ein Pferdehuf

Es kann nicht sein, was nicht sein darf
halb bin ich Mann, halb bin ich Schaf
zwischen Himmel und der Hölle

…erwürgt der Uhu ein Gewölle

War er es gar, der mich da rief
aus heimlicher, stiller Wacht
während ich da schlief
in tiefschwarzer Nacht

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"Atombomben-Tsunami" ? :-)

BBouvier, Samstag, 03. Februar 2018, 16:51 vor 1028 Tagen @ Malcom 6858 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 03. Februar 2018, 17:11

Hallo, Malcom!

<"Das bedeutet es
kann nicht während des Krieges sein,
zu mindestens nicht falls
der Irlmaier-Kriegsablauf angenommen wird.
">

Dazu:
Es ist wirklich ermüdend, hinter Dir aufzuräumen.
Dieser "Irlmaierkriegsverlauf" basiert auf schräg-bigotten
und nationalistischen "Prophezeiungen" des 19. Jahrhunderts.
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=35885

<"Damit ist es unwahrscheinlich das
der Tsunami der künstliche russische Atombomben-Tsunami ist
.">

Ich wiederhole:
Lies doch bitte erstmal (via Suchfunktion/Schlagwörter) was wir
im Laufe der Jahre bereits als irrig eruiert haben, bevor Du
völlig blauäugig Unsinn aus der Tonne fischst und uns hier
als Behauptung vorsetzt.
Nicht einmal Wassersttoffbomben (!) generieren relevante Wellen!
(Ein typischer "Irlmaier" -
"und dann kann ich mir gut denken, daß ... und prophezeie!")
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=33833
https://schauungen.de/forum/index.php?id=3438

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Angeln nach Unsinn in der Forumstonne

BBouvier, Sonntag, 04. Februar 2018, 02:58 vor 1027 Tagen @ Malcom 6912 mal gelesen

Hallo, Malcom!

Dort steht:
"Dies lasse sich durch eine „breite radioaktive Verseuchung
erzielen, die die betroffenen Gebiete „für militärische,
wirtschaftliche und weitere Aktivitäten
innerhalb eines langen Zeitraums“ untauglich machen soll."

"... beinhaltete ebenfalls einen selbstfahrenden Untersee-Apparat,
der einen Fusions-Sprengsatz an die gegnerische Küste
transportieren sollte."

"Nach Angaben der Zeitung erwartete Sacharow damals
als Folge der Explosion einen gigantischen Tsunami."

Zu letzterem:
Eben.
"Sacharow" erwartete damals (!) einen Tsunami. ;-)

Nur eben, daß eine unterseeische Detonation allein
eine irrelevante Gischtwolke oberhalb generiert.
Sacharow hatte sich geirrt.
=>
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ca/%E0%B4%A4%E0%B5%8B%E0%B4%9F%E0%B5%8D%E0%B4%9F%E0%B4%AF%E0%B4%BF%E0%B4%9F%E0%B5%8D%E0%B4%9F%E0%B5%81%E0%B4%B3%E0%B5%8D%E0%B4%B3_%E0%B4%AE%E0%B5%80...

Hier eine Atombombe:
https://i.ytimg.com/vi/0fs4LdEVE3M/maxresdefault.jpg

Hier eine Seemine:
http://www.kraehseite.de/lustige-videos/pics/unterwasserexplosion.jpg

Und hier eine Wasserstoffbombe:
http://c8.alamy.com/compde/f2ax2x/der-baker-test-von-operation-crossroads-25-juli-1946-2-sekunden-nach-der-unterwasser-detonation-bildete-die-geburtstagskuchen-auf-einem-teller-buhne-der-explosion-...

Auch diese Thema hatten wir hier bereits ad nauseam,
aber es scheint, daß es Dir eine Art perverses Vergnügen bereitet,
Schwachsinn aus der Forumstonne zu fischen und dann zu behaupten,
Du jedoch - Du würdest ganz fest daran glauben.

Gruß,
BB


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Hier noch einmal die "Realität" einer Wasserstoffbombe

BBouvier, Sonntag, 04. Februar 2018, 04:26 vor 1027 Tagen @ Malcom 6880 mal gelesen

Hallo, Malcom!

Nicht mal ein ganz müdes Wellchen. :-D
=>
[image]

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Mr. Expert

Malcom @, Sonntag, 04. Februar 2018, 18:22 vor 1027 Tagen @ BBouvier 6841 mal gelesen

Hallo BB,
Ja, ein müdes Lächeln...
und eine Plätscherwelle in diesem Falle auch,ja.
Wenn Du nun auch noch beantworten kannst, WARUM in diesem Falle, und WARUM die Russen trotzdem diese Bomben bauen, dann kannst Du deine Weltsicht etwas erweitern.

Gruß Malcom

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Narrenpossen ins Forum vermüllen

BBouvier, Sonntag, 04. Februar 2018, 18:45 vor 1027 Tagen @ Malcom 6923 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 04. Februar 2018, 19:06

<"Wenn Du nun auch noch beantworten kannst, WARUM
in diesem Falle, und WARUM die Russen
trotzdem diese Bomben bauen .
..">

Hallo, Malcom!

Du liest offenbar Deine eigenen (angeblichen) "Beweise" nicht mal.
Dort steht nämlich:
=>
"Dies (durch den Torpedo) lasse sich durch eine „breite radioaktive Verseuchung
erzielen, die die betroffenen Gebiete „für militärische,
wirtschaftliche und weitere Aktivitäten
innerhalb eines langen Zeitraums“ untauglich machen soll
."

"... beinhaltete ebenfalls einen selbstfahrenden Untersee-Apparat,
der einen Fusions-Sprengsatz an die gegnerische Küste
transportieren sollte
."

"ein mit einem Atomreaktor ausgestatteter Torpedo"

"... ermöglichen diese Parameter (des Torpedos!),
die U-Boot-Abwehr der USA zu durchbrechen."

So langsam wundere ich mich über meine Geduld,
mit dem ich all den Unsinn hinter Dir aufräume,
mit dem Du uns hier belästigst.

Daß Sacharow vor rund 70 Jahren irrig vermutete,
eine unterseeische A-Detonation könne womöglich
einen Tsunami generieren, ist eine völlig andere Sache.
Und in Deinem Scharnier steht dazu:
"Das Projekt blieb jedoch unverwirklicht."
Weil derlei Detonationen nämlich nicht einmal
relevante Wellen generieren.
Der Druck von Unterwasserdetonationen verpufft nämlich
als Gischt direkt nach oben.
[image]
Ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Wassertiefe

Malcom @, Sonntag, 04. Februar 2018, 19:57 vor 1027 Tagen @ BBouvier 6755 mal gelesen

Hi BB,

Weil derlei Detonationen nämlich nicht einmal
relevante Wellen generieren.
Der Druck von Unterwasserdetonationen verpufft nämlich
als Gischt direkt nach oben.

Sehr gut, da sind wir ja schon ein Stück weiter in deinem Verständnis.
Lass mich dir noch weiter auf die Sprünge helfen:
Bei genügender Wassertiefe gibt es dann doch keine Gischt nach oben, oder ?
Was passiert dann mit der Energie?

Gruß,
Malcom

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Gischtfontaine

BBouvier, Sonntag, 04. Februar 2018, 20:47 vor 1027 Tagen @ Malcom 6975 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 04. Februar 2018, 21:15

Hi BB

Hallo, Malcom!

Wollest mich doch bitte nicht mit diesem üblen
US-Proletenrülpser "Hi" anreden, mit dem sich die dortige
Unterschicht unverfroren anpöbelt.

Bei genügender Wassertiefe gibt es dann doch keine Gischt nach oben, oder ?

Das Resultat ist abhängig von der Explosionsstärke
und der Wassertiefe:
- bei schwachen Ladungen bzw. extremer Tiefe
hört man nur einen dumpfen "Bums" und sieht ggfs.
eine ganz flache Auswölbung an der Oberfläche des Wassers,
gefolgt von ein paar Blasen (Gase der Detonation)
- starke Detonationen oder solche in geringerer Tiefe
generieren unmittelbar über ihr eine Gischtfontaine
=>
[image]

- Atombomben blasen offenbar stets Gischtfontänen, da nicht "schwach"
=>
[image]

Was passiert dann mit der Energie?

Siehe oben.

Wasser läßt sich nicht komprimieren, weswegen sich der Druck
stets senkrecht nach oben richtet (geringster Widerstand) -
mit flacher Wölbung oder eben einer Gischtwolke als Resultat:
Tertium non datur!

Siehe auch hier:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34522

Gruß,
BB


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Tsunamis ≠ Detonationswellen

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 04. Februar 2018, 21:27 vor 1027 Tagen @ Malcom 6868 mal gelesen

Hallo!

Meines Erachtens befindest Du Dich in einer verhängnisvollen Negativdynamik.

Besessen von dem Drang, das letzte Wort und recht haben zu müssen, lieferst Du im Schnellschußverfahren Kontra, ohne Deine Beiträge zu durchdenken.

Weil derlei Detonationen nämlich nicht einmal
relevante Wellen generieren.
Der Druck von Unterwasserdetonationen verpufft nämlich
als Gischt direkt nach oben.

Sehr gut, da sind wir ja schon ein Stück weiter in deinem Verständnis.
Lass mich dir noch weiter auf die Sprünge helfen:
Bei genügender Wassertiefe gibt es dann doch keine Gischt nach oben, oder ?
Was passiert dann mit der Energie?

Um ein grundlegendes physikalisches Verständnis zu entwickeln, müßte man sich vor dem Drücken des Knopfes "OK – abschicken" mal zehn Minuten oder bei Bedarf auch eine Stunde bzw. noch länger zurücklehnen und nachdenken.

Die Energie einer Bombe sucht sich natürlich und auch für Physikschüler der Unterstufe nachvollziehbar den Weg des geringsten Widerstandes. Dieser liegt logischerweise nicht seitwärts, wo hunderttausende Kubikkilometer Wassers bewegt werden müßten und dessen begrenzte Kompressionsfähigkeit bald einen natürlichen und unüberwindbaren Widerstand bildet, sondern in der Wassersäule über dem Detonationspunkt. Diese ist bestenfalls so hoch, wie der Ozean tief ist. Die logische Schlußfolgerung: Es entsteht eine Fontäne über der Explosion, in deren Form das Wasser nach oben kanalisiert ausgeworfen wird. Seitlich bewegt sich aber nahezu nichts, bzw. was ich bewegt hat seine Energie nach kurzer Distanz vernutzt.
Wie hoch die Fontäne ist, hängt von der Stärke der Bombe und der Tiefe des Detonationspunktes ab. Ist das Wasser zu tief oder die Bombe zu schwach, wölbt sich die Wasseroberfläche vielleicht leicht und anschließend schwimmen Fische und U-Boote mit dem Bauch nach oben. ;-)

Tsunamis entstehen durch tektonische Veränderungen des Untergrundes selbst, die einen Impuls auf das Wasser übertragen. Die Epizentren sind flächen- oder linienhaft, nicht punktuell wie es bei Explosionen der Fall ist. Ein "Wasserblock" wird in seiner ganzen Ausdehnung gehoben oder gesenkt. Beim durch die Gravitation bedingten "Zurückfallen" des Wassers in seine Ausgangslage (hin zu einer flachen Wasseroberfläche) entsteht eine Wellenfront, die sich vom Epizentrum weg fortbewegt. Das ist ein anderer Mechanismus als bei einer Explosion.
Die eigentliche Tsunamiwelle entsteht erst in Küstennähe, wo sich die Front im Flachwasser nach oben hin aufstaucht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Experte II

Malcom @, Sonntag, 04. Februar 2018, 22:01 vor 1027 Tagen @ Taurec 6794 mal gelesen

Hallo Taurec,

Ein "Wasserblock" wird in seiner ganzen Ausdehnung gehoben oder gesenkt. Beim durch die Gravitation bedingten "Zurückfallen" des Wassers in seine Ausgangslage (hin zu einer flachen Wasseroberfläche) entsteht eine Wellenfront, die sich vom Epizentrum weg fortbewegt. Das ist ein anderer Mechanismus als bei einer Explosion.


Es ist kein anderer Mechanismus. Bei einer großen unterseeischen Atomexplosion wird eben dieser Effekt der Wasserverdrängung erzielt.
Wenn die Bombe tief explodiert und groß genug ist, hat man genau denselben Effekt. Die Explosion muss eben nur groß genug sein, ca. 10x Tsarbomben-Größe .

Hier eine Computersimulation von einer punktförmigen Wasserverdrängung durch Berghang-Abrutsch:

https://www.youtube.com/watch?v=Zb4T8a1K5tw

Da sind Wissenschaftler am Werk.....
Glaubst Du wirklich, dass der russische Generalstab einen Knallfrosch-Torpedo baut und den der Öffentlichkeit als „Abschreckungswaffe“ präsentieren würde?
Glaubst Du wirklich das Pentagon würde dann den Tsunami-Knallfrosch auch noch bestätigen?

https://www.extremetech.com/extreme/262309-pentagon-report-confirms-russian-development-massive-nuclear-torpedo

In was für einer Welt lebst Du eigentlich?

Gruß,
Malcom

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Einfach mal das hier durchlesen...

offtopic, Montag, 05. Februar 2018, 00:29 vor 1026 Tagen @ Malcom 6899 mal gelesen

Hallo,

hier wird erklärt (auf englisch), warum Nuklearwaffen keine Tsunamis hervorbringen.

Schon die Überschrift beschreibt deine Beiträge hier ganz gut:

A physicist says blowing up nuclear weapons in the ocean to trigger tsunamis 'would be completely stupid'

Frei nach Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.

Gruß

OT

Dünnbrettbohrerei

Malcom @, Montag, 05. Februar 2018, 19:50 vor 1026 Tagen @ offtopic 6756 mal gelesen

bearbeitet von Malcom, Montag, 05. Februar 2018, 20:10

Hallo offtopic,
Es wäre ja auch gelacht...
Machen wir doch mal unsere Hausaufgaben und schauen uns das genauer an:

Was macht der „Wissenschaftler“? Ein Waffenspezi ? Nein er ist ein Archivar, der alte Filme digitalisiert. In einem gut geführten Forschungsinstitut werden solche Arbeiten nicht an wirkliche gute Wissenschaftler vergeben, sondern so etwas machen wissenschaftliche Blindgänger.

Was sagt denn der „Wissenschaftler“ ? „Die Energie in einer Nuklearwaffe ist nicht weiter als ein Tropfen in einem Wassereimer, wenn man sie mit der Energie eines natürlich auftretendem Tsunamis vergleicht. Deshalb kann ein Nuklearwaffen-Tsunami nicht sehr groß sein. „

(„The energy in a large nuclear weapon is but a drop in the bucket compared to the energy of a naturally-occurring tsunami," he said. "So, any tsunami created by a nuclear weapon couldn't be very large." )

Dann kommen die „Experten“ von Bloomberg und rechnen uns vor das das 163000 mal die Energie der Tsar-Bombe benötigt wäre, um ein Tsunami hervorzurufen.

DAS IST ALLES QUATSCH!

Wichtig bei einem Unterwasserbeben ist nicht die Gesamtenergie des Bebens, Seismisches Moment genannt, sonder die OBERFLÄCHENENERGIE, die als Wellenenergie ins Wasser transferiert wird.
https://en.wikipedia.org/wiki/Seismic_moment
https://en.wikipedia.org/wiki/Moment_magnitude_scale#Radiated_seismic_energy


Die war beim 2011 Japan-Erdbeben 1,9 x 10 hoch 17 Joule.
Beim 2004 Indonesien-Erdbeben war es 1,1 x 10 hoch 17 Joule.

https://en.wikipedia.org/wiki/2011_T%C5%8Dhoku_earthquake_and_tsunami
https://en.wikipedia.org/wiki/2004_Indian_Ocean_earthquake_and_tsunami

vergleichen wir diese Werte mit denen einer Tsunami-Bombe:
Erstmal muss die Bombe tief genug im Wasser explodieren, damit keine Fontäne auftritt. Eine Fontäne bedeutet nämlich Energieverlust, das bedeutet das weniger Energie in das Wasser transferiert wird. Die angeführten Beispiele von Unterwasserexplosionen waren in 30 Meter Wassertiefe, um den Explosions-Blitz zu verringern.
Wenn die Tsunami-Bombe tief unter Wasser explodiert, dann transferiert sie 100% ihrer Energie ins Wasser.
Die Energie der Tsar-Bombe von 1961 war 2,1 x 10 hoch 17 Joule.
https://en.wikipedia.org/wiki/Tsar_Bomba


Die Energie dieser Bombe ist GRÖßER als die Oberflächenenergie des 2011 Erdbeben oder des 2004 Erdbebens !


Was sagt der „Wissenschaftler“ noch : „Wegen des geringen Winkels (in Richtung zur Küste), wäre die meiste Energie in die offene See hin verschwendet“
"And second, because of the small solid angle that would subtended by a nuclear-induced tsunami (in the direction of the shoreline), most of the energy would be wasted going back out to sea,"

Auch dass ist Unsinn. In jeglicher Störung im freien Wasser, ob Bombe oder Megathrust eines Erdbebens, ist nur die vertikale Komponente der Störung ausschlaggebend. Auch Erdbeben-Tsunamis breiten sich in alle Richtungen aus. Das kommt daher weil das Wasser nun mal eine gleichförmige Bewegung in alle Richtungen zulässt. Wasser ist nun mal Wasser, in alle Richtungen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Megathrust_earthquake


Der „Wissenschaftler“ ist eine Null-Nummer oder verzerrt zitiert worden, und Bloomberg, die Bildzeitung des Business, hat es noch schlimmer gemacht.
Keine seriöse naturwissenschaftliche Fachzeitschrift würde so etwas veröffentlichen.
Aber da steckt offensichtlich auch Absicht dahinter, denn die Mehrheit der Bevölkerung hat leider nicht das wissenschaftliche Hintergrundwissen um zu erkennen, das Sie verschaukelt werden.

Offtopic, ich mache Dir deine Unkenntnis auch nicht zum Vorwurf, aber deine unnötige Frotzelei, und die anderer selbsternannter Experten, ist selbst-beschämend.

Gruß,
Malcom

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Immer noch falsch

Taurec ⌂ @, München, Montag, 05. Februar 2018, 20:26 vor 1026 Tagen @ Malcom 6770 mal gelesen

Hallo!

vergleichen wir diese Werte mit denen einer Tsunami-Bombe

Das hat allerdings keinen Sinn. Das seismische Moment bezieht die Energie auf die Fläche der Bruchzone ([image]), während die Bombe punktuell wirkt. Das sind verschiedene Wirkmechanismen. Wasser wird seitwärts schlechter verdrängt als nach oben, weswegen die meiste Energie dorthin verpufft.

Erstmal muss die Bombe tief genug im Wasser explodieren, damit keine Fontäne auftritt.

Die Verdrängung des Wassers nach oben tritt immer auf. Entsteht keine Fontäne, bedeutet das nicht, die Energie würde sämtlich seitwärts abgegeben werden. Dann war lediglich die Bombe zu schwach, um nennenswert etwas zu bewegen. Mit einer "Wölbung" und aufsteigenden Gasblasen ist immerhin zu rechnen.

Wenn die Tsunami-Bombe tief unter Wasser explodiert, dann transferiert sie 100% ihrer Energie ins Wasser.

Die ihren geringsten Widerstand immer noch in der Wassersäule darüber findet. Naturgesetze lassen sich halt nicht durch Wunschdenken ändern.

Die Energie dieser Bombe ist GRÖßER als die Oberflächenenergie des 2011 Erdbeben oder des 2004 Erdbebens !

Es geht aber nicht darum, ob die Energie größer ist, sondern daß sich bei der Entstehung eines Tsunamis der Meeresboden selbst bewegt und einen Impuls auf die gesamte darüberliegende Wassermasse weitergibt. Ohne explosive Wasserverdängung und -verdampfung!!!

Auch dass ist Unsinn. In jeglicher Störung im freien Wasser, ob Bombe oder Megathrust eines Erdbebens, ist nur die vertikale Komponente der Störung ausschlaggebend.

Du setzt weiterhin unzulässig punktuelle Explosionen mit einem plötzlichen Absacken (oder Aufwerfen) des Meeresbodens über eine bestimmte Fläche gleich.

Auch Erdbeben-Tsunamis breiten sich in alle Richtungen aus.

Nein, nur Erdbebentsunamis breiten sich in alle Richtungen aus. Andere gibt es nämlich nicht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

mal eine ganz andere Sichtweise

Tribun @, Oberfranken, Dienstag, 06. Februar 2018, 18:56 vor 1025 Tagen @ Taurec 6686 mal gelesen

Hallo,

ich weis gar nicht unter welcher Aussage ich hier meinen Text schreiben soll, deshalb einfach mal unter einer Aussage von Taurec.

Ich möchte mal was ganz anderes beitragen, nämlich eine Schau meiner Frau die sie in den späten 90er Jahren hatte.

Sie sah sich auf einer Insel am Strand laufen. Sie war an einem Hafenbecken, in dem große Steine die Hafenbegrenzung zum Meer waren.

Sie war auf der Flucht vor irgendetwas, sie musste weg. Sie rannte. Jemand war immer hinter Ihr, nicht Ich sondern ein "Fremder" den Sie nie sah der Sie aber zur Flucht aufforderte. Sie muss weg - hier passiert demnächst was schlimmes, das wurde ihr gesagt. Nicht was passiert.

Seltsam war einige Jahre später als Sie einen Film über Teneriffa, eine Doku ansah, wurde dort erzählt das ein Teil von Teneriffa jederzeit ins Meer abrutschen könnte und dabei einen riesigen Tsunami erzeugen könnte.

Sie sah in den Film das Hafenbecken wieder das sie im Traum sah als sie dort vor irgendwas wegrannte.

Bitte fragt jetzt nicht wo das in Teneriffa sein könnte, das weis Sie auch nicht mehr. Nur es war kein also großer Hafen.

Vielleicht (nur Spekulation) könnte es so sein, dass ein Tsunami sich von dort unten nach oben ins Mittelmeer und bis nach England und von dort auch Richtung Deutschland erstrecken könnte?

Und Irlmaier nur einen Flieger sah als dieser Tsunami ankam? (Wieder nur reine Spekulation)

Gruß Tribun


Verarscht wird man Überall. Das geht schon im nächsten Supermarkt los. Die Wahrheit ist schwer zu finden.

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La-Palma-Tsunami

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 06. Februar 2018, 19:13 vor 1025 Tagen @ Tribun 6815 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 06. Februar 2018, 20:20

Hallo!

Vielleicht (nur Spekulation) könnte es so sein, dass ein Tsunami sich von dort unten nach oben ins Mittelmeer und bis nach England und von dort auch Richtung Deutschland erstrecken könnte?

In dem Fall würden wohl die Meerenge von Gibraltar das Mittelmeer und der Ärmelkanal sowie Großbritannien selbst als Blockade die Nordsee vor Schlimmerem bewahren.

[image]

Man überschätze auch die Höhe dieser Wellen nicht.

Von hier, kurz recherchiert:
"Innerhalb von zwei Minuten nach dem Erdrutsch entsteht kurzzeitig eine initiale Welle, deren Höhe die Forscher auf 650 bis 3.000 Meter schätzen. Nun schlagen 45 Minuten lang (!) 100 Meter hohe Wellen auf den anderen Kanareninseln ein, bevor Afrika von den Riesenwellen des Tsunamis getroffen wird. Spanien und England müssen im Fall eines La Palma Mega Tsunami immerhin noch mit 7 Meter hohen Wellen rechnen. Die durch den Cumbre Vieja Erdrutsch ausgelösten Tsunami Wellen bewegen sich zeitgleich mit annähernder Schallgeschwindigkeit in Richtung des amerikanischen Kontinents. Wellen im Zehnerbereich treffen Südamerika nach sechs Stunden. Zwei Stunden später sind die Vereinigten Staaten in Reichweite des Tsunamis. Je nach Küstenform werden hier Wellenhöhen bis zu 50 Metern erreicht."

Europa liegt ohnehin auf der abgewandten Seite, so daß in Spanien und an Englands Südwestküste lediglich sieben Meter hohe Wellen eintreffen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Schallplatte mit Sprung

BBouvier, Montag, 05. Februar 2018, 03:01 vor 1026 Tagen @ Malcom 6796 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 05. Februar 2018, 03:30

Hallo, Malcom!

<"Wasserverdrängung durch Berghang-Abrutsch">

Derlei gleicht einem Seebeben und ist etwas völlig anderes
als eine Detonation.
Taurec hatte doch soeben versucht, Dir den Unterschied
zu erklären.
Offenbar jedoch vergeblich.

<"Glaubst Du wirklich, dass der russische Generalstab
einen Knallfrosch-Torpedo baut?
">

Offensichtlich fällt es Dir schwer, etwas zu verstehen,
selbst wenn man es Dir mehrfach erklärt hat:
Bei dem Torpedo handelt es sich um einen,
der "in der Lage (ist), 10.000 Kilometer in bis zu 1.000 Meter Tiefe zurückzulegen.
Seine Geschwindigkeit beträgt 185 km/h.
Die Zeitung kommentiert:
„Laut Militärexperten ermöglichen diese Parameter,
die U-Boot-Abwehr der USA zu durchbrechen.“
">

In dem von Dir selbst verscharnierten Video steigt er
in Küstennähe aus dem Wasser (!) und vernichtet
sein Ziel auf dem Lande, um dort:
"... wichtige gegnerische Wirtschaftsanlagen ... zu zerstören
und dem Territorium des jeweiligen Landes
einen garantierten unannehmbarer Schaden zuzufügen.
Dies lasse sich durch eine „breite radioaktive Verseuchung
erzielen, die die betroffenen Gebiete
„für militärische, wirtschaftliche und weitere Aktivitäten
innerhalb eines langen Zeitraums“ untauglich machen soll.
."

Dieses Waffensystem unterläuft damit jegliche Raketenabwehr (!)
des Gegners.
Dein verscharnierter Artikel endet dementsprechend:
"Wer baut in Europa Raketenabwehrsysteme?
Nun bekommen sie eine Andeutung, dass die Sache
nicht unbedingt durch Raketen entschieden werden kann
."

Und Du faselst unbeirrt - wie eine Schallplatte mit Sprung -
etwas von "Tsunamis"!
Dir ist zu raten, mal zu versuchen, die Aussagen des
von Dir selbst verscharnierten Artikels zu verstehen,
bevor Du uns hier mit Deinen schrägen Narrenpossen nervst.

Und überhaupt wärest Du vielleicht im "Prophezeiungsforum"
http://www.prophezeiungsforum.de/forum/forum.php
besser aufgehoben: Dort kann Jeder selbst den hahnebüchsten Unsinn
völlig unwidersprochen abkippen.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Märchen beginnen mit "Es war einmal ..."

Hinterbänkler @, hinterm Wald im Emmental, Montag, 05. Februar 2018, 15:37 vor 1026 Tagen @ BBouvier 6732 mal gelesen

Und überhaupt wärest Du vielleicht im "Prophezeiungsforum"
http://www.prophezeiungsforum.de/forum/forum.php
besser aufgehoben: Dort kann Jeder selbst den hahnebüchsten Unsinn
völlig unwidersprochen abkippen.

... und noch besser, er kann sich dort einnisten und über Jahre Aufmerksamkeit für sich generieren, ohne einen eigenen Gedanken anzusetzen, geschweige denn selbst halbwegs zu Ende zu denken.
Ein Perpetuum Mobile der Prophezeiungslyrik.
Es genügt einen Satz mit "Jemand soll mal gesagt haben ..." oder "Ich hab mal gelesen, dass ..." zu beginnen - mehr ist niemals nötig - und ...

... alle sind glücklich.

[Und in puncto Rechtschreibung nimmt man es dort auch nicht genau, bzw. bevorzugt gerne sehr ungenau.
Im Gegensatz zu hier, mein lieber BBouvier!
Der Hahn wird hier nicht in Büchsen gekippt und er wird bei der superlativen Zubereitung auch nicht so gebeugt, dass er sich sämtliche Knochen bricht.
Wärest (hmmm!) Du bitte so freundlich hier keinen solchen Unsinn einzubücken ;-) ]

Ein Zwischenruf von der Hinterbank!

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Logisch nicht nachvollziehbar

Taurec ⌂ @, München, Montag, 05. Februar 2018, 09:24 vor 1026 Tagen @ Malcom 6848 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Montag, 05. Februar 2018, 09:40

Hallo!

Glaubst Du wirklich, dass der russische Generalstab einen Knallfrosch-Torpedo baut und den der Öffentlichkeit als „Abschreckungswaffe“ präsentieren würde?
Glaubst Du wirklich das Pentagon würde dann den Tsunami-Knallfrosch auch noch bestätigen?

Du verstehst offenbar nicht, daß diese russische Waffe überhaupt nicht dazu dienen soll und nicht dazu dienen kann, einen Tsunami zu erzeugen, der etwa mit Irlmaiers Nordseetsunami gleichzusetzen wäre.
Die Autoren dieser nicht geraede seriösen Seite spekulieren und berufen sich dabei auf "die meisten Militärexperten", welche das angeblich auf Andrej Sacharow zurückführen. Dann nennen sie dessen "einstiges Projekt T-15 (auch ‚Sacharow-Torpedo‘ genannt)", das aber mit dem vorliegenden Status-6-Projekt rein überhaupt nichts zu tun hat (!!!), sondern lediglich einen ähnlichen, aber nie verwirklichten Ansatz verfolgte, falls es überhaupt existierte und keine Propagandalüge ist, und spekulieren weiter: "Nach Angaben der Zeitung erwartete Sacharow damals als Folge der Explosion einen gigantischen Tsunami, der alles an der Küste zerstören soll, und schlug vor, die in den 1950er Jahren entwickelten Atom-U-Boote der Klasse 627 als Trägersysteme für solche Torpedos einzusetzen. Das Projekt blieb jedoch unverwirklicht."

Offenbar schnallst Du nicht, wie mit dem Artikel intellektuell unbedarften Lesern mittels einer manipulativen Masche, die Andeutungen macht und nicht zusammengehöriges kombiniert, ein Floh über angebliche russische Superwaffen ins Ohr gesetzt werden soll.

Diesen irrigen, von Dir dogmatisch geglaubten Gedanken setzt Du als fixen Endpunkt Deines Denkens und biegst Dir die Realität irrational darauf hin, um Deinen Glaubenssatz zu stützen.
So kommst Du dann zu dem unsinnigen Schluß, daß das Pentagon die Existenz des "Knallfroschtorpedos" bestätige, beweise die Existenz einer Tsunamiwaffe.
Das entspricht dem, was ich zum Erbrechen wohl nicht weniger als "naiv-gläubigen Zirkelschluß" bezeichne. Grundlage ist das fixe und nicht korrigierbare Glaubenwollen an die Echtheit der Prophezeiungen des Säulenheiligen Irlmaier. Davon ausgehend bemüht man allerhand Theorien, die in zwei Richtungen wirken und logische Fehlschlüsse darstellen:
1. Irlmaier ist richtig, weil es diese Theorie gibt.
2. Die Theorie ist richtig, weil Irlmaier davon berichtet.
So hat man zwei an sich nicht tragfähige Gedanken, die sich kartenhausmäßig gegenseitig stützen und deren einzige Begründung eigentlich das bloße Wunschdenken ist, von denen aber keiner um des anderen willen falsch sein darf. Mit Argumenten kommt man gegen eine solche irrationale Verschränkung nicht an.

Du darfst jetzt von mir aus psychologische Projektion betreiben und mir Deinerseits Verbohrtheit, Engstirnigkeit, Irrationalität, Unsachlichkeit, Dogmatismus, Arroganz, Besserwisserei, Beleidigung, Meinungsdiktatur, Verfolgung Andersdenkender usw. vorwerfen. So pflegen solche unauflösbaren Dispute nämlich in der Regel zu enden, wenn jemand die Irrigkeit seiner Denkweise nicht erkennen kann, selbst wenn man ihn mit der Nase darauf stößt und haarklein darlegt, warum es nicht sein kann.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Frage an Experte I und II

Sagitta @, Montag, 05. Februar 2018, 10:04 vor 1026 Tagen @ Taurec 6732 mal gelesen

Guten Morgen!

Was bitte passiert, wenn eine A-Bombe (20fach Hiroshima) im Meer vor der Themsemündung etwa 100 Meter über der Wasseroberfläche gezündet wird? Oder vor New York?

Wie würde jemand den Abwurf einer solchen Bombe "schauen"? Würde er sagen: die wird 100 Meter über dem Wasser gezündet? Oder würde er sagen: es fliegt etwas heran, und etwas wird ins Wasser geworfen?

Danke, Sagitta

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Unerheblich

Taurec ⌂ @, München, Montag, 05. Februar 2018, 10:49 vor 1026 Tagen @ Sagitta 6801 mal gelesen

Hallo!

Was bitte passiert, wenn eine A-Bombe (20fach Hiroshima) im Meer vor der Themsemündung etwa 100 Meter über der Wasseroberfläche gezündet wird? Oder vor New York?

Es ist wohl davon auszugehen, daß in einigen Kilometern Umkreis eine Gischtwolke verspritzt und eine gewisse Menge Oberflächenwassers verdampft wird, die im weiteren Umkreis als Niederschlag fällt. Wellen sind bei einer solchen Detonation nur oberflächlich und nicht besonders weitreichend.

Wie würde jemand den Abwurf einer solchen Bombe "schauen"? Würde er sagen: die wird 100 Meter über dem Wasser gezündet? Oder würde er sagen: es fliegt etwas heran, und etwas wird ins Wasser geworfen?

Was Du mit der Frage rational bezweckst, erschließt sich mir nicht.

Du spielst offenbar auf Irlmaiers Aussage an:

"Inseln verschwinden und das Klima ändert sich. Ein Teil der stolzen Insel versinkt, wenn das Ding ins Meer fällt, das der Flieger hineinschmeißt. Dann zieht sich das Wasser wie ein festes Stück und fällt wieder zurück."

"Plötzlich wird ein Flugzeug, aus dem Osten kommend, nach Westen fliegen und über dem ‚großen Wasser etwas fallen lassen‘. Darauf wird sich das Meer turmhoch erheben und eine enorme Sturzwelle – ein entsetzlich hoher Wasserwall – wird alles überschwemmen. Der größte Teil Englands sowie die meisten Länder an der Atlantik- und Nordseeküste werden von dieser Sturzflut, die sogar bis Berlin reicht, überschwemmt. Während England untergeht und nur noch die englischen Bergspitzen aus dem Wasser ragen, wird sich durch ein gleichzeitiges Erdbeben ein neues Land aus dem Ozean erheben."

Diese Aussage ist aber erkennbar keine Schauung, da sie unsinnig ist. Die angegebenen Folgen können nicht durch eine hypothetische (physikalisch aber unmögliche) Bombenflut hervorgerufen werden, die stets nur eine vorübergehende wäre. Die Veränderungen müssen zwingend tektonisch-geographischer Natur sein, können also nicht durch eine Explosion verursacht werden (dergleichen Unstimmigkeiten haben ja zur Entstehung von Theorien über utopische Erdbebenwaffen beigetragen, gegen die Tsunamibomben noch rational wirken).

Anscheinend hat der Autor, von dem ich ausgehe, daß es nicht Irlmaier war, sondern Adlmaier, sich lediglich etwas zusammenphantasiert und dabei zwei nicht zusammenpassende Komponenten (Bombenabwurf und geographische Veränderungen) kombiniert.

Die Frage, ob eine hypothetische Szene durch eine Aussage ausgedrückt werden würde, der keine nachvollziebare Schauung zugrundeliegt, führt meines Erachtens zu nichts. Dadurch läßt sich nicht im Umkerhschluß die Aussage als Schauung validieren. Durch weitere Zusatzannahmen verwindet nicht der Wurm in der ursprünglichen Aussage.

Es wäre zumindest vorstellbar, daß Irlmaier den Abwurf einer Bombe über dem Meer gesehen hat. Dann wären aber nach der Detonation die gesehenen Folgen durch sachfremde Angaben geographischer Veränderungen ersetzt worden. Da wir die Folgen des Bombenabwurfs nicht überliefert hätten, erübrigten sich auch Spekulationen über Sprengkraft und Explosionspunkt der Bombe.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Andere Meinung

Sagitta @, Montag, 05. Februar 2018, 11:57 vor 1026 Tagen @ Taurec 6855 mal gelesen

Hallo!

Was bitte passiert, wenn eine A-Bombe (20fach Hiroshima) im Meer vor der Themsemündung etwa 100 Meter über der Wasseroberfläche gezündet wird? Oder vor New York?


Es ist wohl davon auszugehen, daß in einigen Kilometern Umkreis eine Gischtwolke verspritzt und eine gewisse Menge Oberflächenwassers verdampft wird, die im weiteren Umkreis als Niederschlag fällt. Wellen sind bei einer solchen Detonation nur oberflächlich und nicht besonders weitreichend.

ZITAT:

"Ein Test über dem offenen Meer wäre ein im 21. Jahrhundert einmaliger Vorgang“, sagte Physiker und Abrüstungsspezialist Götz Neuneck von der Universität Hamburg gegenüber FOCUS Online. Seit 1963 seien Nuklearbomben immer unterirdisch getestet worden.

(Oder eben untermeerisch, ergänzt hier Sagitta.)

"So könnte laut Neuneck bei einer Oberflächenexplosion ein ringförmiger Tsunami entstehen, der die Macht hätte, eine ganze Insel zu zerstören. Gerade Japan blickt mit Sorge auf die nordkoreanischen Drohgebärden, feuerte das Regime in Pjöngjang doch schon zwei Raketen über die japanische Nordinsel Hokkaido."

(hinweg, ergänzt hier Sagitta)

https://www.focus.de/politik/ausland/nordkorea/nordkorea-tsunami-und-radioaktiver-regen-folgen-eines-bombentests-ueber-dem-pazifik_id_7627926.html

Mich interessiert diese ganze Sache nicht sehr und ich werde keine weiteren LINKs dazu einstellen, obwohl es die gäbe, doch möchte ich dazu beitragen, gewisse Unterwasser-Denkblockaden abzubauen. Abgesehen davon, dass eine Atombombe in der Themse oder vor New York auch Wirkungen hätte, die ganz und gar nicht feucht wären.

Ferner: da wir wissen, dass Schauungen selten 100% die Wirklichkeit wiedergeben, sondern verzerrt sind, und darüber hinaus von Leuten wie Adlmaier noch mehr verzerrt werden, so darf man wohl fragen, ob in der Nordseeschau von Irlmaier nicht dennoch ein kleiner, wahrer Kern steckt. Ohne dass deswegen gleich ganz England von der Landkarte verschwinden soll. Denkst Du ernsthaft, ich wollte so was behaupten?

Und es könnte auch in einer Vögel-aus-dem-weißen-Sand-Schau durchaus ein wahrer Kern stecken. Wenn irgendjemand auf dem Forum hier mal beigetragen hat, dass auch die Engländer im Zweiten Weltkrieg Gift aus Flugzeugen einsetzen wollten, und womöglich auch die Deutschen (und dass Irlmaier darüber Kenntnis gehabt haben könnte), dann ist das zwar ein Einwand, aber der wischt damit die Gelbe-Staub-Vision von Irlmaier überhaupt nicht vom Tisch. Denn sie hat merkwürdige Details, die nur schwer auf Tradition vor Irlmaier zurückgeführt werden können.

In Deiner sehr verdienstvollen Quellensammlung sind Dutzende Schauungen, die von sonst völlig unbekannten Menschen stammen und doch grün qualifiziert sind (also hochwertig). Da würde ich viel öfter mal ein Fragezeichen setzen, als bei Irlmaier. Denn ich könnte Dir von irgendwelchen Ich-habe-geträumt-Internetforen zu jedem der Traumtypen (Meteore, Tsunamis, Invasionen. Überschwemmung, Erdbeben, zwei Monde etc.) ein halbes Dutzend Parallelen bringen (und habe das gelegentlich hier ja schon getan). Derartiges ist einfach zu häufig. Von Irlmaier weiß man wenigstens, dass er qualifizierte Schauungen hatte und sich mit dem Thema auskannte. Warum soll er nicht einmal über den Tellerrand eines individuellen Lebes hinausgeschaut haben (ohnehin auch nur ein Aspekt von Schauungen, dieses: Ich-blicke-ja-nur-in-deinen-Lebensfaden ...)? Wenn Irlmaier eine Buche im Bayerischen Wald sieht, oder Schnee auf Zweigen, oder keinen Schnee mehr am Watzmann - dann ist das überindividuell. Und wenn er von Landau redet, wo es doch Dutzende andere Städte in Bayern gibt, so ist das auch überindividuell und allgemein.

Sagitta

Bruchfetzen

Tribun @, Oberfranken, Montag, 05. Februar 2018, 13:26 vor 1026 Tagen @ Sagitta 6719 mal gelesen

Hallo Sagitta,

mit einen gebe ich Dir vollkommen recht. Schauungen sind wahrscheinlich immer irgendwelche "Bruchfetzen" und nie und nimmer wird ein Ablauf in einen Stück geschaut.

Das wird bei vielen "Sehenden" so sein, wahrscheinlich bei allen. Und dann macht sich natürlich der Sehende Gedanken über den Sinn seiner Schau.

Das verleitet wiederum sich selber was "dazu zudenken" oder es von weiteren Personen tun zu lassen, das eine Ablauffolge vorhanden sei.

So hat es bestimmt Irlmaier `s Verleger getan und so tut es auch Stephan Bernd in seinen Büchern.

Der Leser und Hörer einer Schau will (als Außenstehender) ja einen Gesamtablauf haben, den er nachvollziehen kann.

Irlmaier hat meiner Meinung wie viele andere NICHT bewusst gelogen, sondern nur "Schauungsteile" geliefert. "Zusammengebaut" haben die dann andere.

Und das ist unser Problem, die "Schauungsteile" zu verstehen und RICHTIG zu deuten.

Hier mehr Energie aufzuwenden ist wahrscheinlich viel besser als sich über die Möglichkeit eines Tsunami in der Nordsee zu zerfleischen.

Gruß Tribun


Verarscht wird man Überall. Das geht schon im nächsten Supermarkt los. Die Wahrheit ist schwer zu finden.

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Neunecks "Tsunami", angeblich echte Irlmaierkerne

Taurec ⌂ @, München, Montag, 05. Februar 2018, 13:51 vor 1026 Tagen @ Sagitta 6729 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Montag, 05. Februar 2018, 14:03

Hallo!

"So könnte laut Neuneck bei einer Oberflächenexplosion ein ringförmiger Tsunami entstehen, der die Macht hätte, eine ganze Insel zu zerstören. Gerade Japan blickt mit Sorge auf die nordkoreanischen Drohgebärden, feuerte das Regime in Pjöngjang doch schon zwei Raketen über die japanische Nordinsel Hokkaido."

Es ist zu bezweifeln, daß Herr Neuneck verstanden hat, was ein Tsunami ist, oder das meint, was man gemeinhin unter Tsunami versteht. Diese sind eben "seismic sea waves" "in a water body caused by the displacement of a large volume of water".


https://en.wikipedia.org/wiki/Tsunami

Irrigerweise behauptet der Artikel am Anfang:
"Earthquakes, volcanic eruptions and other underwater explosions (including detonations of underwater nuclear devices), landslides, glacier calvings, meteorite impacts and other disturbances above or below water all have the potential to generate a tsunami."

Das steht allerdings im Widerspruch zu den später im selben Artikel dargelegten Befunden:
"Analysis of the effects of shallow and deep underwater explosions indicate that the energy of the explosions doesn't easily generate the kind of deep, all-ocean waveforms which are tsunamis; most of the energy creates steam, causes vertical fountains above the water, and creates compressional waveforms. Tsunamis are hallmarked by permanent large vertical displacements of very large volumes of water which do not occur in explosions."

Das entspricht meiner Erklärung hier.

Eine kurzzeitige Explosion mit Hitzedruckwelle verbläst oberflächlich das Wasser, bewegt allerdings keinen kompakten Wasserblock in ganzer Höhe von der Wasseroberfläche bis zum Meeresgrund, was Voraussetzung eines Tsunamis wäre.
Das Resultat sind Oberflächenwellen, die nahe befindliche Schiffe in Bedrängnis bringen könnten, hätten die nicht mit den viel verheerenderen primären Explosionsfolgen zu kämpfen.

Zu beachten ist, daß man selbst mit Unterwasserexplosionen bei der Erzeugung eines Tsunamis scheiterte. Sehr viel abwegiger ist, daß es ausgerechnet mit Oberwasserexplosionen, die mehr einem Warmluftgebläse gleichen, klappen sollte.

Mir scheint, Neuneck nimmt es aufgrund seiner persönlichen Anti-Atomwaffen-Agenda mit den physikalischen Folgen nicht allzu ernst und nutzt die grandiose Überschätzung der Macht von Atomwaffen im gemeinen Volk, um gegen Nordkorea Stimmung zu machen.

Mich interessiert diese ganze Sache nicht sehr und ich werde keine weiteren LINKs dazu einstellen, obwohl es die gäbe, doch möchte ich dazu beitragen, gewisse Unterwasser-Denkblockaden abzubauen.

Dann solltest Du aber
1. nichts über Überwasserdetonationen schreiben :augenrollen:
2. wenigstens halbwegs valide Quellen zitieren statt zehntklassiger Focusartikel.

Ferner: da wir wissen, dass Schauungen selten 100% die Wirklichkeit wiedergeben, sondern verzerrt sind, und darüber hinaus von Leuten wie Adlmaier noch mehr verzerrt werden, so darf man wohl fragen, ob in der Nordseeschau von Irlmaier nicht dennoch ein kleiner, wahrer Kern steckt.

Deswegen ja mein letzter Absatz:
"Es wäre zumindest vorstellbar, daß Irlmaier den Abwurf einer Bombe über dem Meer gesehen hat. Dann wären aber nach der Detonation die gesehenen Folgen durch sachfremde Angaben geographischer Veränderungen ersetzt worden. Da wir die Folgen des Bombenabwurfs nicht überliefert hätten, erübrigten sich auch Spekulationen über Sprengkraft und Explosionspunkt der Bombe."

Es gibt aber offenbar keine Möglichkeit mehr, um an eine valide Darstellung einer solchen Schauung Irlmaiers zu kommen, welche der einzig akzeptable Nachweis wäre.
Selbst Zeitzeugen berichten weitestgehend die "offizielle Adlmaierdarstellung", wobei über die Jahrzehnte wohl noch allerhand hinzugekommen ist (so vermutlich bei Gärtner) und Entstellungen entstanden.

Und es könnte auch in einer Vögel-aus-dem-weißen-Sand-Schau durchaus ein wahrer Kern stecken. Wenn irgendjemand auf dem Forum hier mal beigetragen hat, dass auch die Engländer im Zweiten Weltkrieg Gift aus Flugzeugen einsetzen wollten, und womöglich auch die Deutschen (und dass Irlmaier darüber Kenntnis gehabt haben könnte), dann ist das zwar ein Einwand, aber der wischt damit die Gelbe-Staub-Vision von Irlmaier überhaupt nicht vom Tisch. Denn sie hat merkwürdige Details, die nur schwer auf Tradition vor Irlmaier zurückgeführt werden können.

Wie gesagt gibt es keine Möglichkeit, an eine valide Darstellung einer solchen Schauung Irlmaiers zu kommen, welche der einzig akzeptable Nachweis wäre.
Die Feststellung, daß viele Irlmaieraussagen Plagiate älterer Prophezeiungen sind, sich die Darstellungen von Text zu Text unterscheiden (also nicht konsistent sind) und zeitgenössische Ideen vorhanden sind, führt zu dem Schluß, daß die vorliegende Fassung als Bericht eines vermeintlich zukünftigen Ereignisses unbrauchbar ist. Die Tatsache, daß eine vergleichbare Aktion von den Engländern angedacht war, kann nicht einfach ignoriert werden. Sie taugt zumindest als Indiz.

Man bedenke auch folgendes: Der "gelbe Strich" ist unmittelbar abhängig vom "russischen Feldzug", den man durchaus als moderne Variante des Endzeitmotivs "Gog und Magog aus dem Inneren Asiens" begreifen kann. Insofern (was zu diskutieren wäre) das eine fixe Idee ist, die sich ohne seherische Grundlage von der Birkenbaumsage bis zur Irlmaier durchzieht, kann man auch den gelben Strich als reales Ereignis vergessen, da er keine Reaktion auf einen nicht stattfindenden Feldzug sein kann.

Welche Details wären es außerdem, die nur schwer auf Tradition vor Irlmaier zurückgeführt werden können?

Daß Irlamier auch überindividuelle Schauungen gehabt haben könnte (Konjunktiv), bezweifle ich nicht. Allerdings fehlt es uns an validen Nachweisen der Existenz solcher Schauungen.
Wie Gann bereits feststellte: "Eine seltene paraprognostische Gelegenheit war hier allem Anschein nach gegeben, welche jedoch vom Seher selbst und vor allem von der mitteleuropäischen wissenschaftlichen Gemeinschaft auf überaus leichtsinnige und verantwortungslose Weise verschleudert worden ist."

Daher poche ich immer auf möglichst ausführliche, wertneutrale und uninterpretative Schauungsdarstellungen. Bei den von mir mit "grün" markierten Quellen, haben sich die Lieferanten in der Regel wenigstens um eine solche bemüht. Ob es sich tatsächlich um Schauungen zukünftiger Ereignisse handelt, ist eine gänzlich andere Frage. Meine Skala unterscheidet zuvörderst zwischen "Fälschung" und "Nichtfälschung", womit immerhin schon ein großer Schritt getan ist im Vergleich zum üblichen Umgang mit dem Thema.

Wie man präkognitive Schauungen als solche vor dem Eintreffen sicher identifiziert, ist eine Fragestellung von eigener Brisanz.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Bombe

Malcom @, Montag, 05. Februar 2018, 20:01 vor 1026 Tagen @ Sagitta 6710 mal gelesen

Hallo Sagitta,
Ein interessantes Ergebnis dieser Tsunami-Diskussion ist:
Ich fragte mich warum der Irlmeier ein Flugzeug gesehen hat, dass etwas (offensichtlich die Tsunami-Bombe) in das Meer warf. Denn die Russen hätten ja einfach einen ihrer Tsunami-Torpedos benutzen können, das wäre sicherer gewesen, da ein Flugzeug wesentlich verwundbarer ist als ein Torpedo.
Warum also benutzen die Russen ein Flugzeug?
Ich glaube die Antwort gefunden zu haben: Um die benötigte Explosionskraft zu erreichen benötigt man eine außerordentlich große Bombe.
Die Tsar-Bombe hat 9 Tonnen gewogen, aber das war in 1961. Trotz fortschreitender Miniaturisierung würden immer noch ein paar Tonnen Gewicht zusammenkommen.
Dieser Sprengkopf passt sicher nicht in einen Torpedo.
Somit ist die Irlmeier-Schau eines Flugzeuges auch technisch plausibel.

Gruß,
Malcom

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Raketentechnik?

Taurec ⌂ @, München, Montag, 05. Februar 2018, 20:39 vor 1026 Tagen @ Malcom 6823 mal gelesen

Hallo!

Somit ist die Irlmeier-Schau eines Flugzeuges auch technisch plausibel.

Du biegst Dir halt weiterhin die Realität auf Dein Wunschergebnis hin zurecht.
Die Irlmaieraussage enthielt deswegen ein Flugzeug, weil es zu dieser Zeit (1950) noch keine Langstreckenraketen gab, die Atomwaffen hätten transportieren können. Der (phantasielose, an der Gegenwart orientierte) Fälscher griff auf die technischen Möglichkeiten seiner Zeit zurück. Er hat das Geschehen ja (bei Irlmaier nachlesbar) auf das Jahr 1950 gelegt und sich nach dem Fehlschlag mit religiösen Theorien herausgewunden, um noch ein paar Heftchen verkaufen zu können.

Raketen wären übrigens auch heute das Mittel der Wahl vor Flugzeugen, was deutlich macht, daß Irlmaiers Aussage auch technisch obsolet ist.
Die Russen entwickeln eine Unterwasserdrohne, um Raketenabwehrsysteme zu umgehen, greifen dann aber auf ein langsames, leicht ortbares Flugzeug zurück? Ach ja???

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

in einem Stück turmhoch

Sagitta @, Montag, 05. Februar 2018, 23:46 vor 1025 Tagen @ Malcom 6784 mal gelesen

Hallo Malcom,

Im ältesten Wortlaut (Adlmaier, 1950) ist nicht von einem Flugzeug die Rede "Da seh ich aber oan daherfliegen von Osten, der schmeißt was ins große Wasser".

Erst später wird dann ein 'Flugzeug' daraus. Ferner kennt Irlmaier "haushohe Wellen" und unruhige See, wie kochend. Jedoch hier spricht er hier von etwas Merkwürdigem: "Da hebt sich das Wasser wie ein Stück turmhoch und fällt wieder runter".

Als ich das zum ersten Male las, erinnerte mich das an Explosionen nahe der Wasseroberfläche, die ein Loch im Wasser erzeugen. In der zweiten Phase einer solchen Explosion schießt in der Mitte des Loches der Turm in einem Stück hoch (also nicht Dampf, Tröpfchen, Nebel, "Schaum", Wasserhosen etc.), beispielsweise hier:

https://www.youtube.com/watch?v=WRYSVKRF5rA

(bei 1:25 f)

Ein Experiment der Amerikaner (Redwing-Navajo, Naan Island, surface burst) mit 4,5 Megatonnen erzeugte eine drei Meter hohe Welle an der Küste, nachdem die 18 Meilen bis dorthin in 17 Minuten durchlaufen worden waren. Die Auswirkungen hängen alle vom Untergrund ab. Wenn der Druckstoß unterwasser läuft, dann kann unter Umständen die Energie komplett erhalten bleiben und im Flachwasser sich dann zu einem Soliton (bzw. zu 'cnoidal waves') aufbauen. Bei meiner Frage an Taurec habe ich deswegen gezielt nach Themse bzw. Hudson gefragt. Bei einem Delta kann man bis zu 240 Grad der Energie auffangen, 120 Grad gehen in den Ozean. Es gibt also große Zerstörungen in den nahen Häfen und an den Ufern (Tsunami ursprünglich = Hafenwelle), natürlich auch über den Luftraum vermittelt; die radioaktiven Belastungen können vergleichsweise gering sein.

Der weitere Text von Irlmaier suggeriert ein großes Szenario, das eher an einen Impakt im Atlantik denken lässt. Die hier geforderten Dimensionen sind aber beträchtlich und lassen sich technisch nicht erreichen. Selbst ein Himmelskörper müsste im Kilometerbereich liegen (siehe etwa den Eltanin Impakt zwischen Chile und Antarktis vor 2,5 Mio Jahren). Im Nordatlantik wären die Höhen der Küstentsunamis dann wohl im Bereich 30 Meter. Und ein Erdbeben wäre natürlich auch dabei. Falls Irlmaier so etwas gesehen hätte, wäre die zeitliche Einordnung völlig offen. Alleine ein Erdbeben als Auslöser halte ich für den Bereich Nordatlantik für weniger wahrscheinlich. In diesem Falle wäre Irlmaier aber komplett draußen, und wir sind wieder bei Johansson.

Es gibt im Grunde nur diese beiden Optionen, Militärtechnik im Megatonnenbereich (surface burst, beginning shallow water) sowie ein sehr großer Asteroid.

Man muss sich überlegen, welche Art Vorläufer Adlmaier gehabt haben könnte, wenn derartige Bilder von ihm (oder einem anderen Zuträger Irlmaiers) gewesen sein sollen. Literarisch kommt nicht viel in Frage (ggfs. Gustafsson/Johansson; aber deutsch erst 1953 und ohne 'dahergeflogen'). Für den Fall einer echten Schauung Irlmaiers haben wir aber nicht mehr den originalen Wortlaut, um eine Interpretation oder Entscheidung treffen zu können. Also muss man es offen lassen, hat aber zumindest die Randbedingungen abgeklärt.

Für diejenigen, die sich mit diesem (m.E. unwichtigen) Thema weiter beschäftigen wollen, kopiere ich unten ein paar LINKs und Stichworte ein.

Aus Deinen ersten Beiträgen habe ich für mich notiert, dass die Hamburg-U-Bahn-Röhren-Katastrophen-Schauung nichts mit den obigen Szenarion zu tun haben muss (aber durchaus haben kann). Eventuell gibt es eben mehrere "Wasser-Ereignisse". Ich werde mir gelegentlich den Baubeginn oder die Inbetriebnahme dieser Röhre ansehen (astrologisch/zyklisch). Dasselbe werde ich auch mit den beiden Koreas für die 2020er Jahre machen. Kurz- bis mittelfristig wird sich dort nach meiner Einschätzung aber gar nichts tun.

MFG, Sagitta

http://glasstone.blogspot.de/2008/11/effects-of-atomic-weapons-1950-baker.html

wichtige Autoren: 'Bernard Le Mehaute', 'Stanislaw Ryszard', Oliver Bühler (NYU), Ken Buesseler (WHOI), Benusiglio, Daramizadeh, 'Zhenxiong Wang'.

Einstieg in die russische Literatur am besten über

https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9F%D0%BE%D0%B4%D0%B2%D0%BE%D0%B4%D0%BD%D1%8B%D0%B9_%D1%8F%D0%B4%D0%B5%D1%80%D0%BD%D1%8B%D0%B9_%D0%B2%D0%B7%D1%80%D1%8B%D0%B2

(führend dort Valery K. Kedrinskiy)

Literatur: Capabilities of Nuclear Weapons, DNA-EM-1
Philip J. Dolan (Editor), Stanford Research Institute
1972 (mit mehreren Updates bis in die 1990er)

Es gibt weitere, sehr spezielle Handbücher über die Unter-/Überwasserexplosionen. Ich habe einige im Download, aber nicht mehr die originalen LINKs dazu, ein paar findet man aber via glasstone.blogspot

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"turmhohes Stück Wasser"

BBouvier, Dienstag, 06. Februar 2018, 04:47 vor 1025 Tagen @ Sagitta 6758 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 06. Februar 2018, 05:15

Hallo!

Irlmaiertext:
"Da hebt sich das Wasser wie ein Stück turmhoch
und fällt wieder runter
."

Nach einem Kilometer Laufleistung vom Bombenzentrum
hätte die ringförmige Welle, die durch das Herabfallen obigen
turmhohen Stück Wassers, das wieder runter fällt
[image]
generiert wird, einen Umfang von sechs Kilometern. (2πr)
Nach zehn Kilometern sind das 60 Kilometer Gesamtlänge.
Und nach einhundertsechzig Kilometern - die Küste Englands ist noch fern -
wäre das ein Ring mit eintausend Kilometern Umfang!

Da kommt in England bestenfalls noch so etwas an: ;-)
=>
[image]

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Ausschließlich Naturgeschehen

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 06. Februar 2018, 08:59 vor 1025 Tagen @ Sagitta 6710 mal gelesen

Hallo!

Im ältesten Wortlaut (Adlmaier, 1950) ist nicht von einem Flugzeug die Rede "Da seh ich aber oan daherfliegen von Osten, der schmeißt was ins große Wasser".

Erst später wird dann ein 'Flugzeug' daraus. Ferner kennt Irlmaier "haushohe Wellen" und unruhige See, wie kochend. Jedoch hier spricht er hier von etwas Merkwürdigem: "Da hebt sich das Wasser wie ein Stück turmhoch und fällt wieder runter".

Als ich das zum ersten Male las, erinnerte mich das an Explosionen nahe der Wasseroberfläche, die ein Loch im Wasser erzeugen. In der zweiten Phase einer solchen Explosion schießt in der Mitte des Loches der Turm in einem Stück hoch (also nicht Dampf, Tröpfchen, Nebel, "Schaum", Wasserhosen etc.), beispielsweise hier:

Dazu muß man keine Böller bemühen. Es reichen historische Atombombentests, z. B. hier:

https://www.youtube.com/watch?v=jP9-BmGvqiU

Das paßt wie die Faust aufs Auge und ist auch hinsichtlich Irlmaier nicht uninteressant.

Die Frage ist, ob die siamesischen Fälscherzwillinge Adlirlmaier Kenntnis haben konnten vom Außsehen ozeanischer Nuklearwaffentests, um dieses Bild zu verarbeiten.

In Frage käme hier insbesondere der Crossroads-Baker-Test von 1946:

https://www.youtube.com/watch?v=gy6-ZKWCoH0&feature=youtu.be&t=59

⇒ Da hast Du Dein turmhohes Stück.

Offenbar brachte das Magazin Life schon im August 1947 einen bebilderten Bericht über den Test (Quelle). Außerdem gab es wohl schon 1948 mediale Aufregung wegen des radioaktiven Fallouts.
Zu eruieren wäre, wie präsent die Testreihe in den deutschen Medien mit Bildern und Beschreibungen war, bzw. wie leicht Adlirlmaier drauf Zugriff hatten, um es in ihr Machwerk einfließen zu lassen.

Wenn auszuschließen (!) ist, daß Adlirlmaier Kenntnis gehabt haben konnte(n), wäre anzunehmen, daß eine echte Schau vorausging. Aber nur dann!

Was nicht vernachlässigt werden darf, ist die Tatsache, daß Adlirlmaier ein dauerhaftes Versinken Englands und eine Flut, die bis Berlin reicht, prophezeit. Vor allem das Versinken Englands, so daß nur die Bergspitzen herausragen, setzt eine tektonische Tiefenveränderung voraus, die mit Atombomben unvereinbar ist. Daher erübrigt sich auch die Frage, ob Atombomben Wellen auslösen und wie groß diese wären, da wir gar keine brauchbare Seheraussage dazu haben, die durch solche Überlegungen erhellt werden müßte. Wir haben gar keine Aussage über einen Atombombentsunami, auch wenn für denjenigen, der Adlirlmaier unbesehen glaubt, so aussieht.
Überlegungen dazu gehen schlichtweg am eigentlichen Problem vorbei.

Der weitere Text von Irlmaier suggeriert ein großes Szenario, das eher an einen Impakt im Atlantik denken lässt. Die hier geforderten Dimensionen sind aber beträchtlich und lassen sich technisch nicht erreichen. Selbst ein Himmelskörper müsste im Kilometerbereich liegen (siehe etwa den Eltanin Impakt zwischen Chile und Antarktis vor 2,5 Mio Jahren). Im Nordatlantik wären die Höhen der Küstentsunamis dann wohl im Bereich 30 Meter. Und ein Erdbeben wäre natürlich auch dabei. Falls Irlmaier so etwas gesehen hätte, wäre die zeitliche Einordnung völlig offen. Alleine ein Erdbeben als Auslöser halte ich für den Bereich Nordatlantik für weniger wahrscheinlich. In diesem Falle wäre Irlmaier aber komplett draußen, und wir sind wieder bei Johansson.

Da kommen wir dem Problem schon näher. Den lächerlichen und obendrein irrigen Atombombentsunami lassen wir mal beiseite. Die Frage lautet, ob Irlmaier Schauungen zum Untergang Englands gehabt haben könnte. Des weiteren scheint es mir vor Irlmaier eigentlich keine Aussagen über eine Flutwelle in der norddeutschen Tiefebene gegeben zu haben. Folglich müßte man herausfinden, ob es in der älteren Prophezeiungs-/Okkultismusliteratur o. ä. nicht doch Vorlagen dazu gibt.

Es gibt im Grunde nur diese beiden Optionen, Militärtechnik im Megatonnenbereich (surface burst, beginning shallow water) sowie ein sehr großer Asteroid.

Es gibt nur die Naturvariante, da die von Adlirlmaier beschriebenen Folgen offenbar mit Atomwaffen grundsätzlich nicht zu erreichen sind. Das hat er sich nur so gedacht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

turmhoch

IFan @, Dienstag, 06. Februar 2018, 16:47 vor 1025 Tagen @ Taurec 6681 mal gelesen

Hallo,

so weit ich mich erinnere, heißt es ungefähr, "Da hebt sich das Wasser wie ein einziges Stück, turmhoch." Es heißt also nicht, "es hebt sich wie ein Turm" oder "es erhebt sich ein Turm" sondern so hoch wie ein Turm.

Eine normale Atombombensprengung kann sicher nicht so einen Wasserschwall erzeugen, der bis zum Teutoburger Wald kommt (Bandhu).

Vielleicht ist Irlmaier auch nicht ganz richtig zitiert worden mit: "Da seh' i aber oan daherfliegen von Osten, der schmeißt was ins große Wasser". Vielleich meinte er auch, "Da seh' i aber wos daherfliegen von Osten, dös schmeißt was ins große Wasser". Vielleicht sah er einen Himmelskörper, aus dem sich etwas löste.

Gruß, IFan

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"turmhoch"

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 06. Februar 2018, 18:19 vor 1025 Tagen @ IFan 6685 mal gelesen

Hallo!

"Da hebt sich das Wasser wie ein einziges Stück turmhoch und fällt wieder runter, dann werd alles überschwemmt."

Unterstellt, daß ein echtes seherisches Bild zugrundeliege:
Auf dem freien Meer kann die korrekte Einschätzung von Entfernungen und Dimensionen mangels Objekten zum Größenvergleich durchaus beeinträchtigt sein.
Ob eine Fontäne 50 oder 200 Meter hoch ist, kann der Seher wohl schlecht bestimmen.

Unterstellt, die Aussage wäre eine Fälschung:
Der Fälscher hätte wohl eine konkrete Angabe gemacht statt "turmhoch", da es durchaus Türme sehr verschiedener Höhe gibt. So hoch wie der Eiffelturm oder wie der Kirchturm im Heimatdorf?

In beiden Fällen ist wohl davon auszugehen, daß "turmhoch" nicht auf die Höhe, sondern den optischen Eindruck anspielt, der entweder konkret vor Augen lag oder den sich der Fälscher vorstellte. Es ist also nicht etwa eine Wölbung des Wassers, die z. B. wie ein Hügelgrab aussieht, sondern tatsächlich eine Säule, die höher ist als breit. Wie hoch, das wissen wir aber nicht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Form des Ausgangsschwalls

IFan @, Dienstag, 06. Februar 2018, 22:22 vor 1025 Tagen @ Taurec 6680 mal gelesen

Hallo Taurec,

dass sich das gesamte Wasser der Nordsee und des Europäischen Nordmeers insgesamt hebt, wie eine Platte quasi, ist natürlich äußerst unwahrscheinlich und wohl auch nicht möglich, nach meinem Verständnis.

Vielleicht sieht der "Ausgangsschwall" (Wortkreation; sollte man eigentlich vermeiden) so aus:

[image]

(etwas größer natürlich)

[Quelle: Pixabay]

Wenn der Rand des Schwalls einen ausreichenden Durchmesser hat und entsprechend hoch ist, könnte das für einen Tsunami ausreichen. Die Nordsee steigt, von den Shetland-Inseln aus gesehen, zum Festland hin immer weiter an; das könnte ein Verstärker-Effekt sein. Da ein La-Palma-Abbruch eher unwahrscheinlich ist, wie mir aus einer TV-Wissenschaftsreportage bekannt ist, und ein davon ausgelöster Tsunami in der Nordsee ohnehin einen großen Teil seiner Wirkung verloren haben dürfte, suchen wir hier vielleicht an einer falschen Stelle. Sollte an dem Nordsee-Tsunami etwas dran sein, also an dessen Schauung(en), könnte die Ursache vielleicht in einem Meteoriteneinschlag ins Europäische Nordmeer liegen.

Gruß, IFan

nochmals zum "Untergang Englands"

Ulrich ⌂ @, Germering, Dienstag, 06. Februar 2018, 18:19 vor 1025 Tagen @ Taurec 6813 mal gelesen

bearbeitet von Ulrich, Dienstag, 06. Februar 2018, 18:25

Hallo Taurec,

Die Frage ist, ob die siamesischen Fälscherzwillinge Adlirlmaier Kenntnis haben konnten vom Aussehen ozeanischer Nuklearwaffentests, um dieses Bild zu verarbeiten.

Der aus deutscher Fertigung stammende Kreuzer "USS Prinz Eugen" überstand die beiden Atombombentest vom 1.und 25. Juli 1946 fast unbeschadet, anders als die meisten der fast 100 Schiffe inklusive deren Besatzung (Ziegen, Schweine, Ratten, Mäuse, Meerschweinchen). Bereits beim Aufbruch zu diesem Test im Januar 1946 "wartete ein Heer von Journalisten", wie der Spiegel schrieb, und erst am 1. Mai gingen die letzten deutschen Matrosen von Bord.

Wegen der Beteiligung der "USS Prinz Eugen" wäre es wohl schwierig für Irlmaier/Adlmaier gewesen, von der durch die Presse schwappenden Wassersäule des Atombombentests "Baker" vom 25. Juli 1946 nichts zu erfahren. Die Bombe des ersten Tests vom 1. Juli wurde von einem Flugzeug über der Flotte abgeworfen, während die vom 25. Juli unterseeisch die Wassersäule erzeugte.

http://www.spiegel.de/einestages/kriegsschiff-uss-prinz-eugen-der-kreuzer-der-die-atombombe-ueberstand-a-1126801.html
http://www.spiegel.de/fotostrecke/kriegsschiff-uss-prinz-eugen-fuer-atombombentests-genutzt-fotostrecke-143686.html

Für spekulative Rechenkünstler: "Bis zu 30 Meter hohe Wellen überspülten die Inseln, noch in den USA wurde die Explosion als Erdbeben der Stärke 5,5 aufgezeichnet."

Die Frage lautet, ob Irlmaier Schauungen zum Untergang Englands gehabt haben könnte. ... Folglich müßte man herausfinden, ob es in der älteren Prophezeiungs-/Okkultismusliteratur o. ä. nicht doch Vorlagen dazu gibt.

ja, in den 20er Jahren: "Vergessenes aus dem Goldfisch-Glas":

Aus den Jahren 1919/20 von "Thalia Helladus":
"... Gewaltige Seebeben. Atlantis, welches vor 11500 Jahren unterging, taucht auf. England versinkt (etwa sieben Monate nach Erscheinen, des Kometen). ..."

Georg Lomer, sonst eher in Sachen Magie unterwegs, war ein ausgewiesener Jünger dieser "Prophetin" und ging mit dem "Untergang Englands" auf Vortragsreise: "... 1925 erscheint ein großer Komet und eines schönen Tages - versinkt ganz England samt Schottland und Irland im Meere ..."

Gruß
Ulrich

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Thalia Helladus und Irlmaier

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 06. Februar 2018, 18:44 vor 1025 Tagen @ Ulrich 6853 mal gelesen

Hallo!

Die Frage lautet, ob Irlmaier Schauungen zum Untergang Englands gehabt haben könnte. ... Folglich müßte man herausfinden, ob es in der älteren Prophezeiungs-/Okkultismusliteratur o. ä. nicht doch Vorlagen dazu gibt.


ja, in den 20er Jahren: "Vergessenes aus dem Goldfisch-Glas":

Danke! Daß Du mal was dazu geschrieben hattest, war mir dunkel im Hinterkopf. Darauf zielte auch mein obiger Satz. ;-)
Leider bekomme ich auch schon Alteimer, je älter und umfangreicher das Forum wird.

"Zweite Hälfte der 20er Jahre. Entdeckung eines neuen riesigen, bisher unbekannten Kometen mit fast 2ooojähriger Umlaufzeit. Der Komet steht zunächst am östlichen Horizont, später im Zenith. (Komet von Bethlehem und Atlantis.) Sturm und Wetterschäden. Vulkanische Ausbrüche und Erdbeben, besonders in Italien und Frankreich. Große Verwüstungen. Gewaltige Seebeben. Atlantis, welches vor 11500 Jahren unterging, taucht auf. England versinkt (etwa sieben Monate nach Erscheinen, des Kometen). Küstengebiete des Festlandes, selbst Hamburg, dauernd oder teilweise unter Wasser."

Da scheint manches schon veranlagt zu sein, das wir heute kennen:

  • Der Himmelskörper, zu dem wir eine Reihe neuerer Schauungen haben und das Kapitel "der große Komet" bei Abdrushin. Der war als Idee spätestens in den Zwanzigern offenbar schon vorhanden.
  • Der Aufstieg Atlantis', den auch Adlirlmaier nennt. Das macht die Kenntnis der Aussagen der Thalia Helladus noch wahrscheinlicher.
  • Versinken Englands und Teilen Norddeutschlands.
  • Später im Text kommt dann noch: "allmählicher Klimawechsel. Nord-Polar-Gegend und Europa wärmer" => Findet sich auch bei Irlmaier.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

der Komet kömmt

Ulrich ⌂ @, Germering, Dienstag, 06. Februar 2018, 21:39 vor 1025 Tagen @ Taurec 6807 mal gelesen

Hallo,

Der Himmelskörper, zu dem wir eine Reihe neuerer Schauungen haben und das Kapitel "der große Komet" bei Abdrushin. Der war als Idee spätestens in den Zwanzigern offenbar schon vorhanden.

spätestens seit "Halley", 1910:
http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-05/komet-halley-gift/komplettansicht
http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/100-jahre-halleyscher-komet-der-tag-an-dem-die-welt-untergehen-sollte-1982162.html

Man sollte m.E. immer den zeitlichen Kontext der "öffentlichen Meinung" beachten, in dem die jeweilige Vision ausgebrütet wurde:

"Besonders skurril erscheint die Tatsache, dass noch vor 100 Jahren (1910) derselbe Komet [Komet Halley] für den massenhaften Kauf von Gasmasken sorgte. Denn man hatte errechnet, dass die Erde das Schweifende durchqueren werde, wo man spektroskopisch Spuren von Cyanwasserstoff (Blausäure) nachgewiesen hatte. Obwohl den Wissenschaftern klar war, dass die Erdatmosphäre ein vollkommener Schutz vor diesen extrem dünnen Gaswolken ist, machten gewissenlose Leute ihren Profit an der Dummheit der Leute."
https://de.wikipedia.org/wiki/Kometenfurcht

"Der Komet" (allerdings ein anderer) war bereits fester Bestandteil der Bernhardt'schen Hybris hinsichtlich seiner Geburt:

"Freudige Bewegung in den Elementen kündete die irdische Geburt. Engel geleiteten ihn liebevoll hinab auf diese Erde. Urgeschaffene bildeten einen festen Wall um ihn und seine Erdenkindheit. Sonnig durfte seine Erdenjugend sein. Wie einen Gruß Gottvaters sah er abends strahlend den Kometen über sich, ..." und so weiter blablabla

"Im Lichte der Wahrheit. - 88. Der Fremdling"
http://www.de.abdrushin.name/im-lichte-der-wahrheit/gralsbotschaft-von-abdrushin-088.php

Als Naherwartungs-Endzeit-Prophet sah dieser Karl May der Esoterik sein Leben eingerahmt von zwei Kometen. Einer, der seine Geburt ankündigte und ein weiterer, bei dessen Ankunft "2/3 der Menschheit" dahingerafft werden. Mit Ausnahme der grenzdebilen "144.000 Auserwählten", die ihm auf den Leim gegangen sind.

Zu O.E. Bernhardt = Abdruschin = Abd‑ru‑shin = Imanuel = Parzival, hüstel, hüstel: https://schauungen.de/forum/index.php?id=30535 und https://schauungen.de/forum/index.php?id=30570

Gruß
Ulrich

Mixturen

Sagitta @, Dienstag, 06. Februar 2018, 23:28 vor 1024 Tagen @ Ulrich 6759 mal gelesen

Hallo Ulrich,

besten Dank an den Hüter der Goldfische in den Kristallkugeln!

Ich hatte, wie Taurec, diese alte Diskussion in dunkler Erinnerung und wollte ebenfalls nachschauen (hatte an die Frau Ferriem gedacht), aber kam dann ebenfalls nicht mehr dazu. Jetzt habe ich das nachgeholt und bin dabei auf einen noch älteren Beitrag von @Randomizer gestoßen:

"Die Nordseebombe hat sich Irlmaier ganz gewiß angelesen bzw. kombiniert: die militärische Idee einer solchen Bombe kursierte seinerzeit (1950 +/- 5 Jahre) u.a. auch in der Presse, so daß Irlmaier diese (irrige) Idee mit den ihm ebenfalls bekannten Vorhersagen über den angeblichen Untergang Englands kombinierte und daraus seine Nordsee-Kasterl-Legende konstruierte."

https://schauungen.de/forum/index.php?id=25663

Was und wie aufmerksam hat Irlmaier gelesen? Wie hat er kombiniert? Die Frage (eigentlich an @Randomizer) ist nämlich: Wenn der Untergang Englands bei Thalia/Lomer überdeutlich in Zusammenhang mit dem Erscheinen eines Kometen gebracht wird, warum streicht dann Irlmaier das dann komplett durch und ersetzt den Kometen durch ein Flugzeug? Oder hat jemand anders diese Verwandlung vorgenommen? Aber was könnten die Gründe dafür gewesen sein? Wollte man die damals allgemeine Furcht vor den Russen bedienen, während feurige Asteroiden nach dem Krieg eben kein Thema waren?

Bis alle diese Fragen geklärt sind, bleibe ich dabei, dass Irlmaier ein paar eigene Blicke in eine dramatische Zukunft erhascht hat. Und er musste versuchen, das einzuordnen und zu verstehen und auf den Begriff zu bringen.

Hierzu ein weiteres Beispiel. Im oben verlinkten Artikel stellt @Randomizer auch die Klimasache bereits heraus (Erwärmung). Wenn man derartiges in einem Prophezeiungsheftchen liest, so geht das leicht unter, denn da wird man ja mit 1000 absurden Details konfrontiert, die man kaum verarbeiten kann. Wenn man für so ein Detail aber sensibilisiert ist - etwa weil man selbst ein 'Gesicht' dazu hatte -, dann behält man das leichter im Kopf, fasst es sogar als eine 'Bestätigung' auf und gibt es dann mit eben den Worten weiter, die man gelesen hat. Das ist immer noch einfacher, als eigene Formulierungen außerhalb der Mundart zu finden. Möglicherweise hat also Irlmaier mediterrane Pflanzen irgendwo bei seinen Reisen im kalten Bayern 'geschaut' - oder Weingärten, wo keine hingehören. Und so war er dieser Thematik gegenüber aufgeschlossen ...

[Ich habe übrigens unabhängig von diesem Beitrag neulich nach den Vorläufern von "Kühe im hohen Gras, im frühen Frühjahr vor dem Kriege" gesucht, und bin dabei auf einen mir bislang unbekannten Text von 1848 gestoßen, den ich heute endlich von der Unibibliothek Bonn bestellt habe (J.V. Kutscheit, Sechs bisher unbekannte höchst merkwürdige Profezeiungen auf unsere nächste Zukunft).]

Doch zurück zu Irlmaier. Für mich bleibt beiepielsweise "der gelbe Strich", der "Mord an Hochgestellten" eine offene Sache. Außerdem hat Irlmaier vermutlich künftiges Lokalkolorit gesehen, zB. verlumpte Gestalten oder schlitzäugige Gesichter, die durch die Gegend ziehen, dazu militärische oder kriminelle Handlungen (etwa Plünderungen) - je nachdem, wo er gerade sich selbst aufhielt. Daraus hat er dann vermutlich auch seine spontanen Empfehlungen abgeleitet (Badewannen und alle Eimer mit Wasser voll machen). Und aus vielen kleinen Puzzles mußte er sich dann ein 'Gesamtgeschehen' zusammenbasteln.

Nachdem wir wissen, dass Irlmaier auch Besuche von Ausländern bekam, teilweise von hochstehenden Persönlichkeiten, liegt es außerdem nahe, dass er durch deren Fragen auf weitere (politische, weltgeschichtliche) Zusammenhänge aufmerksam wurde und in seinen Schauungen auch einen größeren geographischen Horizont ausleuchten konnte. Beispielsweise hat ihn der Bayernprinz bei seinem Besuch nach dem Kriege über Rom und den Papst ausfragen wollen, aber dann hat offenbar Irlmaiers Frau den Kochtopf dazwischen geworfen (um ihren von der Arbeit erschöpften Mann zu schonen).

Wenn dieses Treffen mit Konstantin, über das leider erst 1986 berichtet wird, so tatsächlich stattgefunden hat, dürfte es vielleicht sogar das früheste Zeugnis für die Vögel aus dem Sand sein (Text fehlt noch in der Quellensammlung von Taurec).

https://schauungen.de/forum/index.php?id=25686

Ich bringe daraus nochmals ein Zitat: "Die Menschen liegen tot zwischen den Vögeln, die vom Himmel gefallen sind, auf den Straßen und Plätzen zwischen Häusern, an denen keine Fensterscheibe gebrochen ist." Das riecht halt ein wenig nach eigener Schau, und nicht nach angelesen und zusammengemixt. Bei den heruntergefallenen Vögeln weiß man auch gar nicht, ob es die wegen Kraftstoffmangel abgestürzten vermeintlichen Kampfdrohnen - oder eben echte tote Vögel sind.

Mit gruseligen Grüssen, Sagitta

hier stimmt was nicht

Ulrich ⌂ @, Germering, Mittwoch, 07. Februar 2018, 02:11 vor 1024 Tagen @ Sagitta 6847 mal gelesen

bearbeitet von Ulrich, Mittwoch, 07. Februar 2018, 02:23

Hallo Sagitta,

Wenn dieses Treffen mit Konstantin, über das leider erst 1986 berichtet wird, so tatsächlich stattgefunden hat, dürfte es vielleicht sogar das früheste Zeugnis für die Vögel aus dem Sand sein (Text fehlt noch in der Quellensammlung von Taurec).

Wahrscheinlich meinst Du wohl das konditionale: "Falls"
(ätsch, BB, ich habe lange auf die Gelegenheit gewartet, diesen "Deinen" Satz zu klauen)

Scherz beiseite, ich würde eher formulieren: Falls es DANN, also tatsächlich Ende 1948 stattgefunden haben sollte, wäre es die (meines Wissens) früheste "öffentliche" - denn Konstantin von Bayern war seit 1947 Journalist - Ankündigung Irlmaiers hinsichtlich eines zukünftigen Krieges!

Ganz und gar unglaubwürdig scheint mir, daß K.v.B. den Inhalt dieses Gespräches dann beiseite getan haben soll, bis einige der Sätze - fast wörtlich - ein dreiviertel Jahr später eine Presse-Lawine lostreten.

WÄHREND der Anwesenheit K.v.B. soll Irlmaier diese Vision gehabt haben? Und erst im Herbst des folgenden Jahres wurde sie "öffentlich"? Trotz des Vernehmung am 7. Juli 1949 im Mordfall Kratzer und der diesbezüglichen journalistischen Berichterstattung ist nichts davon durchgesickert?

Hier ist etwas faul.
Um einzugrenzen, was es ist, müsste man m.E. den Fragen nachgehen: Wann hat der Besuch tatsächlich stattgefunden? Für welche Zeitung war K.v.B. zu diesem Zeitpunkt tätig? Hatte er Verbindungen zu Adlmaier? Letzterer machte zu dieser Zeit allerhand Verrenkungen, um zu einer journalistischen Lizenz zu kommen, was ebenfalls überfällig wäre, ausgeleuchtet zu werden.

Gruß
Ulrich

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An Hochgestellten?

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 10. Februar 2018, 14:39 vor 1021 Tagen @ Sagitta 6881 mal gelesen

Hallo!

Doch zurück zu Irlmaier. Für mich bleibt beiepielsweise "der gelbe Strich", der "Mord an Hochgestellten" eine offene Sache.

Ich verstehe nicht, was es für einen Sinn hat, längst erwiesenen Unsinn durch absichtliche Textverfälschung wieder als vermeintlich zukünftiges Ereignis einführen zu wollen.

Nachweislich ist nirgendwo von "Mord an Hochgestellten" (in der Mehrzahl!) zu lesen.

Conrad Adlmaier – Blick in die Zukunft, 1. Auflage von 1950:
"Zuerst wird der dritte Hochgestellte umgebracht (Ghandi und Graf Bernadotte fielen bereits Mordanschlägen zum Opfer)."

Conrad Adlmaier – Blick in die Zukunft, 2. Auflage von 1955:
"Aber das erste Zeichen sei eine Mordtat an einem ‚Hochgestellten‘ südöstlich von uns."

Conrad Adlmaier – Blick in die Zukunft, 3. Auflage von 1961:
"Und die zwei Männer, die den dritten ‚Hochgestellten‘ umbringen, sehe ich auch."

Sonderdruck aus der Kufsteiner Sonntagspost von Hans Burgstaller (frühe 50er Jahre):
"Irlmeier ‚sieht‘, wie der nächste Krieg anfängt: wenn der ‚Hochgestellte‘ ermordet sind. Die ‚Eingeweihten‘ warten daher, nachdem zwei ‚hochgestellte‘ internationale Persönlichkeiten (Gandhi und Graf Bernadotte) bereits ermordet wurden, auf den dritten politischen Mord."

Artikel von Ernst Ladurner aus dem Jahr 1952:
"Zuerst bringen sie den Dritten um, auch einen Hochgestellten. Zwei haben sie schon ermordet."

Irlmaiers Aussage an eine Hamburgerin:
"Bis der dritte Mord an einem Hochgestellten geschieht, mußt laufen!"

Zeitzeuge „Gärtner“ nach Leo Degard:
"Dabei wird ein Hochgestellter ermordet, wahrscheinlich erstochen."

Und daraus machst Du meines Erachtens wider besseres Wissen wiederum mehrere Hochgestellte. So textblind, bzw. mit solch einer Leseschwäche geschlagen kann man eigentlich nicht sein.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

umgekehrt im Rückspiegel: der 'vierte' ...

Sagitta @, Sonntag, 11. Februar 2018, 02:23 vor 1020 Tagen @ Taurec 6678 mal gelesen

"A großa Mo werd plötzli sterb'n und dann hört auf da Kriag ...
I siach an Hauf'n Soldat'n ziag'n vom Chiemgau her da rei nach Salzburg.
De Mansch'n san ganz gelb, ma glaubt, es san Chinesen und doch san's kao.
De bringan neamand mehr no um, nur stehl'n deans scho, was sie halt brauch'n für ihr Leb'n"

zur Qualität der bislang nur unvollständig bekannten Quelle siehe hier:

https://schauungen.de/forum/index.php?id=31474

und bislang womöglich ebenfalls hier unbekannt:

https://102tube.com/video/HpEWtjNlQ5E/zukunftsangst-sehnsucht-nach-prognosen-capriccio-b.html

sowie dieses Buch:

Alois Irlmaier 1894–1959 : der Seher von Freilassing : Prophezeiungen

Autor/Person: Binder, Egon M.; Regenstauf ; SüdOst Verlag ; 2017 ; 72 S.

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Trägt nichts bei

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 11. Februar 2018, 08:36 vor 1020 Tagen @ Sagitta 6707 mal gelesen

Hallo!

"A großa Mo werd plötzli sterb'n und dann hört auf da Kriag ...
I siach an Hauf'n Soldat'n ziag'n vom Chiemgau her da rei nach Salzburg.
De Mansch'n san ganz gelb, ma glaubt, es san Chinesen und doch san's kao.
De bringan neamand mehr no um, nur stehl'n deans scho, was sie halt brauch'n für ihr Leb'n"

Das ändert nichts, denn hier wird ebenfalls von "einem" geschrieben. Die Aussage bezieht sich nicht auf einen weiteren vierten Hochgestellten. Stockhammers Manuskript entspricht an dieser Adlmaiers dritter Auflage:
"Der dritte Mord ist geschehen und der Krieg ist aus."
=> So war es offenbar gemeint.

und bislang womöglich ebenfalls hier unbekannt:

https://102tube.com/video/HpEWtjNlQ5E/zukunftsangst-sehnsucht-nach-prognosen-capriccio-b.html

Und daß der Journalist, der offenbar (wie in dieser Branche häufig) keine Ahnung hat zu Beginn sagen läßt, "hochstehende Leute werden ermordet, dann geht es los", widerlegt den Kanon der Quellen, den ich zitiert und den Du dankenswerterweise um eine weitere Quelle ergänzt hast?

Alois Irlmaier 1894–1959 : der Seher von Freilassing : Prophezeiungen

Autor/Person: Binder, Egon M.; Regenstauf ; SüdOst Verlag ; 2017 ; 72 S.

Dem Inhaltsverzeichnis nach zu urteilen beschäftigt sich dieses 72-seitige Büchlein allein auf 12 Seiten mit dem "dritten Weltkrieg":

http://www.gietl-verlag.de/alois-irlmaier-1894-1959/buchdetail/734/58/0/2.html

Ich gehe mal davon aus, daß Du das Buch wie immer nicht gelesen hast und es sich um einen Hinweis ins Leere handelt.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Atom-Tsunami

Malcom @, Mittwoch, 07. Februar 2018, 08:07 vor 1024 Tagen @ Sagitta 6720 mal gelesen

Hallo Sagitta,
in diesem Video hier:
https://www.youtube.com/watch?v=JAWPQZESiEg
sieht man 2 Fontänen: Die Erste ist der Initial-Auswurf der Explosion, da die Bombe nicht sehr tief im Wasser war. Nach dem Aufwurf dieser Fontäne haben wir im Prinzip eine durch die Explosion entstandene Wasserblase, die nach oben offen ist. Nach ein paar Sekunden (bei 01.13) sieht man die Sekundärfontäne aufsteigen, die durch den Kollaps der Wasserblase entsteht. Diese Sekundärfontäne ist vergleichbar mit der Fontäne von dem Knallfrosch-Video.
Wir wissen aus früheren Beiträgen und Videos, dass diese Fontänen keine signifikanten Tsunamis auslösen können.
Eine Detonation über der Wasseroberfläche würde noch weniger Energie in das Wasser transferieren als in dem oberen Fall. Die Generierung eines Tsunamis auf diese Weise ist meiner Meinung nach unmöglich.

Aber interessant ist in diesem Video die Messung größerer langwelliger Wellen ( ab 24.04 ), die meinesachtens potentielle Tsunami-Wellen sind:
https://www.youtube.com/watch?v=ku7R1TSBfjI

-

Im ältesten Wortlaut (Adlmaier, 1950) ist nicht von einem Flugzeug die Rede "Da seh ich aber oan daherfliegen von Osten, der schmeißt was ins große Wasser".
Erst später wird dann ein 'Flugzeug' daraus. Ferner kennt Irlmaier "haushohe Wellen" und unruhige See, wie kochend. Jedoch hier spricht er hier von etwas Merkwürdigem: "Da hebt sich das Wasser wie ein Stück turmhoch und fällt wieder runter".

Wenn man Irlmaier`s Schauung als Maßstab nimmt, dann sind folgende Punkte plausibel:
1.Ein Flugkörper (Flugzeug) wirft etwas ab, d.h. der Flugkörper selbst taucht nicht ins Wasser, also kann es keine Rakete sein; plausibel wäre eine Bombe.
2. „das Wasser wie ein Stück turmhoch und fällt wieder runter“ . Er sieht KEINEN Blitz, KEINE Explosion, KEINEN Atompilz, und er sieht auch KEINE Fontäne, sondern er sieht das Wasser wie ein Stück (Fläche) sich heben. Das deutet meinesachtens auf eine sehr tiefe atomare Explosion ohne Fontäne hin und gleichzeitig auf eine sehr starke Explosion.

Um bei einer sehr starken Explosion keine Fontäne zu generieren, muss die Wassertiefe sehr groß sein. Je größer die Sprengkraft, desto tiefer muss die Explosion erfolgen, damit keine Fontäne erzeugt wird. Für das beschriebene Szenario schätze ich mal über 1500 Meter tief.
In der gesamten Nordsee südlich der Shetland-Inseln ist die Nordsee zu flach (nur 20-200 Meter tief). Aber nördlich davon gibt es eine Stelle bei 62° 28' 07 Nord ; 2° 17' 29 West zwischen den Färöer-Inseln und der norwegischen Küste. Dort ist das Wasser 1750 Meter tief und die Stelle liegt am Fuße eines Hanges.
Wenn dort, direkt am Fuß des Rückens, auf dem Grund, in 1750 Meter Tiefe eine Tsar-Bombe (oder größer) gezündet wird, dann würde das in eine Expansionswelle resultieren die nur aufwärts gerichtet ist. Gleichzeitig wird durch den Hang die Hauptenergie der Explosionswelle in süd-süd-östliche Richtung fokussiert werden und genau in die Nordseebucht gelenkt werden.

Weiter im Norden gibt es auch noch eine weitere potentielle Region, wo das Wasser fast 4000 Meter tief ist. Dort könnte eine noch größere Bombe ohne Fontänenentwicklung gezündet werden.
Allerdings läuft man dann Gefahr die Hafenanlagen von Murmansk zu beschädigen.

Gruß,
Malcom

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keine "Fläche"

BBouvier, Mittwoch, 07. Februar 2018, 16:05 vor 1024 Tagen @ Malcom 6865 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 07. Februar 2018, 16:31

<"sondern er sieht das Wasser wie ein Stück (Fläche) sich heben">

Hallo, Malcom!

Nein, durchaus nicht:

Erstens ist sehr (!) fraglich, ob Irlmaier
überhaupt so etwas gesehen hat, und
zweitens behauptet er:
"Da hebt sich das Wasser wie ein Stück turmhoch ..."
Du verfälschst "turmoch" => "Fläche".

Direkt oberhalb Deiner Tiefendetonation würde sich an der Oberfläche
nämlich kein oben flacher Zylinder bilden
sondern eine schildförmige Auswölbung, gefolgt von konzentrischen Ringen,
deren Höhe (und auch lokales Volumen) im Verlaufe deren Ausbreitung
nach einer Weile relativ irrelevant wäre.
[image]
Ich wies bereits darauf hin.

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Wir basteln uns einen Tsunami

Wodans Sohn @, Dienstag, 06. Februar 2018, 08:48 vor 1025 Tagen @ Malcom 6679 mal gelesen

Guten Tag und ein freundliches 'Hallo'

Rein theoretisch wäre es möglich mit Hilfe einer sehr starken Explosion am Kontinentalschelf einen Hangabrutsch auszulösen und damit einen Tsunami zu erzeugen.

So einen Hangabrutsch gab es schon einmal.
Kontinentalschelf

Die Wahrscheinlichkeit, so einen Abrutsch gezielt herbeizuführen, bzw. durch Abwurf einer Bombe aus einem Flugzeug zu erzwingen, halte ich für ausgesprochen gering. Sicher wird es instabile Teile am Kontinentalschlef geben, die ähnlich einer Lawine, nur eine kleine Erschütterung bedürfen, um ins Rutschen zu geraten. Aber auch bei Lawinensprengungen bedarf es sorgfältiger Platzierung der Ladungen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Ich spekuliere hier aber auch, dass man den Sprenkopf in den Meeresboden einbringen muss, um den gewünschten Hangabrutsch zu provozieren.
Aber vollkommen auszuschließen ist diese Möglichkeit nicht.

Gruß,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

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Militärisch nicht praktikabel

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 06. Februar 2018, 09:15 vor 1025 Tagen @ Wodans Sohn 6867 mal gelesen

Hallo!

Man müßte wissen:

  • Wo sind instabile Hangkanten?
  • Wie instabil sind diese?
  • Wo muß ich eine Bombe platzieren?
  • Wie stark muß die Bombe sein?
  • Wird durch den Rutsch überhaupt ein Tsunami erzeugt?
  • Wohin liefe dieser Tsunami?
  • Würde ich damit den Gegner überhaupt nennenswert schaden und nicht auch mir selbst?

Man kann nicht bliebig irgendeinen Kontinentalhang zum Rutschen bringen und dann das Beste hoffen.
Dem Einsatz müßte ein systematisches Erfassen potentieller Schwachstellen vorausgehen durch Forschungsflotten, die U-Boote hinablassen, Bohrungen unternehmen und seismische Tests durch künstliche Bebenwellen durchführen.
Dann wäre zumindest ein Testlauf nötig, um das Funktionieren des Plans sicherzustellen, was wegen der Folgen schon dem Angriff selbst gleichkäme.

Nicht zuletzt kann man die Bombe nicht von einem Flugzeug ins Wasser platschen lassen und von zielgenauer Detonation ausgehen. Damit ist die Theorie hinsichtlich der Adlirlmaieraussage ohnehin vom Tisch.
Selbst das Einbringen mit einer Langstreckenrakete brächte wohl zu viele Unwägbarkeiten mit sich.
Man müßte wohl die für hohe Wasserdrücke speziell konstruierte Bombe von einem Schiff in ein vorgefertigtes Bohrloch hinablassen.

Alles in allem viel zu abwegig und darüber hinaus die Tatsache vernachlässigend, daß es auch um tektonische Veränderungen in der tieferen Erdkruste geht (England, Bergspitzen).

Der Atombombentsunami ist ein Irrweg, der auf einer falsch zusammengebastelten Fälscheraussage beruht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Ergänzung zu 'Militärisch nicht praktikabel '

Wodans Sohn @, Dienstag, 06. Februar 2018, 09:37 vor 1025 Tagen @ Taurec 6712 mal gelesen

Hallo

Da stimme ich Taurec vollkommen zu. Es wäre schlicht möglich, daß ein künstlich erzeugter Tsunami nach Norden, ins Eismeer, rollen könnte, und die küstenenahen russischen Militäranlagen verwüstet. Ich denke, mit einem Tsunami zu zielen, ist fast ausgeschlossen.

Gruß,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

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Völlig am Wesentlichen vorbei

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 04. Februar 2018, 20:58 vor 1027 Tagen @ Malcom 6791 mal gelesen

Hallo!

Du hättest Dich mit dem Zeug, das Du uns hier reinkippst, vorher schon befaßen sollen.

Die Sache ist schon längst als unsinnig erldigt.

Kein stichhaltiges Video

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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DANKESCHÖN

Siolarei @, Tamehu, Dienstag, 30. Januar 2018, 19:47 vor 1032 Tagen @ Malcom 7150 mal gelesen

Hallo Malcom,

ein herzliches Dankeschön für Deinen Bericht mit detailreicher Recherche!

Mitte 2015 habe ich mich dazu entschlossen aus Hamburg wegzuziehen, gerade wegen zuvieler Schauungen, die für Norddeutschland nichts Gutes verheißen. Arbeitsplatzwechsel, Hausverkauf und mit gesamter Familie ab nach Süddeutschland. Für mich gilt, ES GIBT KEINE, ABSOLUT KEINE ZUFÄLLE!!! Wenn ich nun mehrmals auf Schauungen aufmerksam gemacht werde, dann hat das seine Bewandnis. Sie interessierten mich früher nie, bis auf ein "bescheidenes" Werk über Nostradamus, welches ich aber als pure Zeitverschwendung wieder wegstellte. Erst als ich immer und immer wieder auf Irlmeier/Irlmaier gestoßen bin, begann die eigene Recherche Anfang 2015 und landete dann irgendwann hier im Forum.

Die ganze Familie hat die Entscheidung mitgetragen und bis heute haben wir diesen Schritt in KEINSTERWEISE bereut. Sollte Deine Ausführung so oder ähnlich ablaufen, dann war unsere Entscheidung wohl richtig. Sollte es aber ganz anders kommen, tut uns das bisher überhaupt nicht weh ;-)

Danke und viele Grüße
Siolarei


Was ist die menschliche Intelligenz verglichen mit Gottes Wille und Wissen?
Nicht einmal ein einziger Tropfen im Ozean.
Mitar Tarabich (1829-1899)

Ein gutes Buch macht Dich klug,
ein schlechtes aber kann mehr schaden,
als je zehn gute Gutes taten.

Gott und Prophezeiung

Wodans Sohn @, Mittwoch, 31. Januar 2018, 09:36 vor 1031 Tagen @ Malcom 7103 mal gelesen

Hallo und guten Tag

Fragt man die Gelehrten oder Priester der drei monotheistischen Religionen, so stellen sich folgende Grundsätze dar:

Punkt 1
Gott ist ohne Anfang und Ende und vollkommen.

Punkt 2
Gott ist der Schöpfer von Himmel und Erde und aller Menschen.

Punkt 3
Der Mensch hat Willensfreiheit.

Punkt 4
Gott ist allwissend.

Punkt 5
Irgendwann kommt eine Abrechnung, das Jüngste Gericht, bei der Gott aufgrund von Punkt 3 und Punkt 4 über die Menschen richtet, ob Mensch sich zu Lebzeiten sich gut bzw. schlecht verhalten hat und entsprechend wird dann der Mensch/Seele in

Fall 1
Belohnung, kommt ins Paradies, erhält das ewige Leben

oder

Fall 2
Bestrafung, verdammt in die Hölle, Auslöschung

eingeteilt.

Da gibt es jetzt ein paar Widersprüche. Wenn Gott allwissend ist (Punkt 4), weiß Gott (und wusste das auch schon bevor er sprach: „Es werde Licht“) wie jeder einzelne von uns, mit all den von Gott gegebenen Stärken und Schwächen, egal unter welchen äußeren und inneren Druck, am Ende des Jüngsten Gerichts abschneiden wird. Da ist es auch egal, ob wir einen freien Willen haben (Punkt 3). Gott weiß wie wir uns entscheiden werden. Er wusste es schon vor der Schöpfung. Hätte Er es nicht gewusst, wäre Er ja nicht allwissend (Widerspruch zu Punkt 4) und Gotte wäre nicht vollkommen (Widerspruch zu Punkt 1). Das bedeutet aber, schon seit Anbeginn der Zeit wusste Gott, welche seiner Schöpfung unter Fall 2 zu finden sein wird und wer ein Fall 1 ist. Das bedeutet, Gott hat schon immer gewusst, dass er einige Menschen nur zum Zweck der Verdammnis geschaffen hat, egal wie sehr der Mensch mit all seiner Willenskraft dagegen strebt. Er ist halt einfach zu blöd, schwach, egoistisch ,etc. die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ein hoffnungsloser Fall 2 sozusagen, Gottgegeben.
Da kann der Gläubige noch so sehr bemüht sein den Rosenkranz zu beten, den Sabbat zu heiligen, den Ramadan einzuhalten und brav die Ungläubigen in die Luft sprengen. Ist er ein Fall 2, hat er keine Chance und hatte auch nie eine. Irgendwann, so wusste Gott es schon immer, macht der Mensch einen Fehler und ab geht es in die Hölle.

„Aber halt!“, ruft jetzt der gute Gläubige. Er kennt doch noch das Hintertürchen, die Vergebung der Sünden. So kann auch ein Fall 2 zu einem Fall 1 werden.
Gott sei Dank.

Dann aber stellt sich die Frage: „ Gibt es uneingeschränkte Vergebung für Alle?“
Wenn ja, gibt es keinen Fall 2 mehr und somit besteht auch gar kein Anlass mehr für das Jüngste Gericht, weil sowieso Alle ins Paradies kommen.

Wenn nein, gibt es als immer noch den Fall 2. Gott wusste das. Er hat die Menschen ja so geschaffen, damit er auch ein paar in der Hölle braten kann., ohne jede Chance.

Da sage ich:“ Wat ne fiese Socke!“ und verdamme mich somit in Hölle.

Gott wusste das schon längst., schon vor dem Urknall. Er hat mich als Fall 2 konzipiert und geschaffen.

Wenn aber Gott vollkommen ist (Punkt 1), dann kann es keinen Fall 2 geben. Dann kann auch Punkt 5 nicht stimmen.

Dann aber bedeutet es auch, dass es keine echte Prophezeiung über ein Gottesgericht oder den Jüngsten Tag geben kann.

All jene, die versuchen Gott gerecht zu werden, gottgefällig zu sein, wollen nur mit Gott um den Erhalt ihrer Seele (ihres Egos) schachern.
Ist das nicht egoistisch? Ich soll doch aber nicht egoistisch sein. Egoismus ist doch böse und wird mit der Hölle betraft.
Ja was denn nun ?

Gruß,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

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Moses Maimonides

BBouvier, Mittwoch, 31. Januar 2018, 16:10 vor 1031 Tagen @ Wodans Sohn 7069 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 31. Januar 2018, 16:24

<"Gott weiß wie wir uns entscheiden werden.">

Hallo, Wodans Sohn!

Dieses Problem hat zeitlebens bereits im 12. Jahrhundert
dem jüdischen Philosophen Moses Maimonides schlaflose Nächte bereitet:
Gott fordert den Sünder auf, die Gebote zu beachten.
Und er kennt das Resultat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Maimonides
Dabei ist die Lösung doch eigentlich ganz einfach.
Wie bei menschlichen Gesetzen besteht (S)eine Forderung dahingehend,
sich ordentlich zu verhalten.
Und zwar pauschal (!) für alle Menschen.
Ob dann der Einzelne sich daran hält,
das ist dessen "freie" Entscheidung.

<"Bestrafung, verdammt in die Hölle, Auslöschung.">

Davon weiß Gott höchstwahrscheinlich allerdings rein nichts. ;-)

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Gottes Gesetze

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 31. Januar 2018, 17:26 vor 1031 Tagen @ BBouvier 7018 mal gelesen

Hallo!

Dabei ist die Lösung doch eigentlich ganz einfach.
Wie bei menschlichen Gesetzen besteht (S)eine Forderung dahingehend,
sich ordentlich zu verhalten.
Und zwar pauschal (!) für alle Menschen.
Ob dann der Einzelne sich daran hält,
das ist dessen "freie" Entscheidung.

Die Frage scheint zudem einen persönlichen Gott vorauszusetzen, der persönliche Urteile fällt. Das ist ein typisch menschlicher Fehler, bei dem man die eigene Beschränktheit auf das Universum überträgt.

Es geht nicht darum, ob man sich gut oder böse verhält und entsprechend verdammt wird oder nicht. Das eigentliche Problem ist auch nicht, wie Gott einem einen freien Willen lassen kann und zugleich eigentlich schon weiß, ob man gegen seine Gesetze verstößt (⇐ nicht umsonst kursiv, siehe unten) oder nicht.
Das Problem ist verbunden mit der Theodizee, der Frage, wie ein guter Gott das Leid in der Welt zulassen kann. Dem liegt natürlich der menschliche Fehler zugrunde, sich einen Gott nach dem eigenen Bilde zu machen, und ihm dann die eigenen Fehler vorzuwerfen.

Das Problem löst sich, wenn man erkennt, daß es gar nicht darum geht, gegen Gebote zu verstoßen oder sie einzuhalten. Es ist eigentlich gar nicht möglich, gegen Gottes Gesetze zu verstoßen, da sie allumfassend wirksam sind. Wer handelt, bekommt für sein Handeln die genau passende Reaktion der Schöpfung geliefert, nach zeitlosen Gesetzen völlig gerecht bemessen. Wer rund um die Uhr sündigt, bewegt sich ebenfalls völlig innerhalb der Schöpfungsgesetze und wird mit den Folgen konfrontiert – desgleichen, wer stets strebend sich bemüht. Nach diesem Schema läuft sie Schöpfung völlig gesetzmäßig und wird auch ihren vorbestimmten Zweck erfüllen, bzw. erfüllt ihn bereits jetzt ständig.

Das Konzept des strafenden Gottes setzt voraus, daß die Schöpfung prinzipiell scheitern könnte, weil der Mensch durch freien Willen alles gegen die Wand fahren könnte. Daher müsse Gott ständig warnen und eingreifen, um den Laden auf Kurs zu halten. Dabei unterstellt der Mensch wiederum der Schöpfung einen gewissen "guten" Endzustand nach den eigenen menschlichen Vorstellungen.
In Wirklichkeit kommen die göttlichen Gesetze ausnahmslos zur Anwendung. Jedweder Zustand der Schöpfung, gleich wie er aussehe, ist genau so gewollt und bewegt sich völlig innerhalb des Systems. Leid, Qual sind da ausdrücklich mitinbegriffen. "Verdammnis" gibt es in diesem Sinne gar nicht, weil es unmöglich ist, aus der Schöpfung und ihren Gesetzen herauszufallen. Auch der Sünder wird nicht von Gott verurteilt. Sein Weg liegt innerhalb der Möglichkeiten und kann ihm von höherer Warte nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Auch Luzifer, der meinte, seinen eigenen Laden aufzumachen, vergißt, daß er eine Schöpfung Gottes ist, der ihn genau so und zum Zwecke, als abtrünniger Engel da zu sein, geschaffen hat.

Es ist wohl davon auszugehen, daß sich vom Ursprung abgehend allerlei mehr oder weniger weitläufige, umständliche und beschwerliche Wege abzweigen, die aber schließlich alle wieder zum Ursprung zurückführen werden. Irrwege und Sackgassen, wo der Mensch unwiederbringlich verloren ist, gibt es nicht. Das setzt der Effektivität des sogenannten freien Willens natürlich erhebliche Grenzen, da es nur einen Anfang und ein Ende gibt, die beide identisch sind.

Wenn religiöse Gebote aufgestellt werden, so sind diese ausnahmslos menschengemacht und beruhen auf mehr oder weniger genauer Erkenntnis dessen, wie man sich entsprechend den Schöpfungsgesetzen verhalten muß, um negative Folgen zu vermeiden und das gesellschaftliche Zusammenleben zu garantieren. Dahinter steht eigentlich kein erzürnbarer Gott, sondern kalte, sachliche Beobachtung des Gegebenen. In gewisser Hinsicht ist das durchaus empirisch-wissenschaftlich. Letztlich ist Wissenschaft auch nur eine Spielart der Religion.
Daraus folgt, daß auch jegliche Moral, die sich natürlicherweise an den Geboten und den zugehörigen gesellschaftlichen Umständen bemißt, menschengemacht ist. Gott und die Schöpfung sind amoralisch. Der Einzelne steht nur vor der Frage, ob er verantworten und ertragen will, was ihm als negative oder positive Folge seines Handelns dräut. Er kann sich auch willentlich für Negatives entscheiden und hat dabei Gottes Segen.

Gott hat es gar nicht nötig, Gebote aufzustellen, da seine Gesetze ausnahmslos wirken und den Menschen dort hinführen, wo er sein soll.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Freier Wille versus Vorbestimmung

Malcom @, Mittwoch, 31. Januar 2018, 22:21 vor 1031 Tagen @ Wodans Sohn 6982 mal gelesen

Hallo Wodans Sohn ,

Fragt man die Gelehrten oder Priester der drei monotheistischen Religionen, so stellen sich folgende Grundsätze dar:
Punkt 1
Gott ist ohne Anfang und Ende und vollkommen.
Punkt 2
Gott ist der Schöpfer von Himmel und Erde und aller Menschen.
Punkt 3
Der Mensch hat Willensfreiheit.
Punkt 4
Gott ist allwissend.
Punkt 5
Irgendwann kommt eine Abrechnung, das Jüngste Gericht, bei der Gott aufgrund von Punkt 3 und Punkt 4 über die Menschen richtet, ob Mensch sich zu Lebzeiten sich gut bzw. schlecht verhalten hat und entsprechend wird dann der Mensch/Seele in
Fall 1
Belohnung, kommt ins Paradies, erhält das ewige Leben
oder
Fall 2
Bestrafung, verdammt in die Hölle, Auslöschung
eingeteilt.
Da gibt es jetzt ein paar Widersprüche. Wenn Gott allwissend ist (Punkt 4), weiß Gott (und wusste das auch schon bevor er sprach: „Es werde Licht“) wie jeder einzelne von uns, mit all den von Gott gegebenen Stärken und Schwächen, egal unter welchen äußeren und inneren Druck, am Ende des Jüngsten Gerichts abschneiden wird. Da ist es auch egal, ob wir einen freien Willen haben (Punkt 3). Gott weiß wie wir uns entscheiden werden.

In den Schöpfungsmythen klingt es an, dass Gott am Anfang allein war und dann aus sich heraus in der Schöpfung des Menschen ein Wesen geschaffen hat, das seiner Natur entspricht, aber noch nicht voll entwickelt ist. Dieses Wesen hat deswegen einen freien Willen, weil Gott den auch hat.
Wie kann sich der Mensch nun in Richtung Göttlichkeit entwickeln ? Durch Erfahrungen, d.h. den Prozess der Entscheidung zu handeln, und der Erfahrung der Konsequenz dieses Handelns. Der freie Wille lässt den Menschen gute und schlechte Taten und Erfahrungen machen, da beide Qualitäten benötigt werden um zu wachsen. Damit beantwortet sich auch die empörte Frage „Wie kann Gott so etwas (Schlechtes) zulassen?“

Ich glaube durch die Gabe des freien Willens hat Gott sich selbst beschränkt, um den Menschen den Freiraum zu lassen um sich überhaupt entwickeln zu können.
Hast Du auf einem Kinderspielplatz mal beobachtet, wie sich die Eltern verhalten?
Sie geben den Kindern einen definierten Freiraum und lassen dann die Kinder spielen.
Die Eltern könnten auch die ganze Zeit neben dem Kind stehen und sagen: Mach jetzt dies , mach jetzt das, lass dies, lass das. Aber gute Eltern sind nicht so. Sie beschränken ihre Kontrolle bewußt und lassen den Kindern den Freiraum um kleine Entscheidungen zu fällen, Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen. Gleichzeitig gibt es Situationen vor denen die Eltern warnen („lauf nicht auf die Straße!“) und bei Nichtbeachtung eingreifen, um größeren Schaden zu verhindern.
Ein Vater wird seinem Sohn vielleicht dreimal sagen, „Fass nicht den heißen Ofen an, du wirst dich verbrennen „, aber irgendwann , wenn der Sohn dickköpfig ist, wird der Vater sagen, „Ok, wenn Du unbedingt willst, mach es.“ Nach der Erfahrung der Verbrennung wird der Sohn von sich aus den Ofen nicht mehr anfassen. Wichtig ist dass die Lernerfahrung nur durch den freien Willen möglich geworden ist, die der Vater dem Sohn gelassen hat.
Auf die gleiche Weise lässt Gott der Schöpfung einen eigenen Spielraum der Entwicklung, aber in wesentlich größeren Maßstab. Innerhalb dieser erweiterten Freiheit gilt ein Gesetz : „Tue nicht Anderen an, was Du nicht selbst Dir angetan haben möchtest.“ (kurz „Karma“)
Es gibt also keine Schöpfung die von Anfang bis Ende vorherbestimmt ist, das wäre wie ein Computerspiel mit völlig festgelegtem Ausgang, ohne Möglichkeit der Varianz, Entwicklung und Wachstum . Jeder Erwachsene würde schon bald den Spaß daran verlieren. Gott wohl erst recht.
Durch die Festlegung des Spielgesetzes des Karmas ist die Richtung der Entwicklung eigentlich festgelegt. Denn je mehr Gutes getan wird und in die Welt fließt, desto mehr kommt zurück.

Ein Problem entsteht nur, wenn ein paar größere, ignorante Buben mit Altöl in der Sandkiste spielen, und den Anderen das Spielen langfristig verderben. Da haben dann die Eltern die Möglichkeit zu entscheiden, „Ich will diese Sandkiste erhalten, also schreite ich mit Autorität und notfalls mit Gewalt ein“. Dies ist in etwa die Situation in der wir jetzt auf der Erde sind.

Die heilige Jungfrau wendet sich an die Menschen auf diesem Spielplatz meist mit den Worten: „Meine Kinder.....“ weil Sie die gesamte Menschheit umsorgend in ihr Herz geschlossen hat.
Ich werde noch ein Beispiel dazu geben.

Dann aber stellt sich die Frage: „ Gibt es uneingeschränkte Vergebung für Alle?“
Wenn ja, gibt es keinen Fall 2 mehr und somit besteht auch gar kein Anlass mehr für das Jüngste Gericht, weil sowieso Alle ins Paradies kommen.
Wenn nein, gibt es als immer noch den Fall 2. Gott wusste das. Er hat die Menschen ja so geschaffen, damit er auch ein paar in der Hölle braten kann., ohne jede Chance.

Wie sieht denn der Vorgang der Vergebung überhaupt aus? Je schwerwiegender die Tat ist, desto schwerer ist es überhaupt eine Vergebung zu erlangen, da ein natürlicher Prozess dieses steuert:
1. Da gibt es die institutionalisiere Vergebung, mit der Beichte. Es ist nicht einfach dem Priester deine geheimen Schandtaten zu offenbaren. Die Schwelle ist hoch. Wer hier vom Forum geht denn schon zur Beichte? …..........Schweigen im Walde.
Entsprechend sieht es auch mit der Vergebung aus. Wieweit diese institutionalisierte Vergebung auch wirklich wirksam ist, wage ich nicht zu beurteilen.
2. Die individuelle Prozess der Vergebung ist wesentlich komplexer. Es setzt erstens voraus dass ein Sinneswandel eingetreten ist, und man die Schlechtigkeit seiner Tat(en) überhaupt einsieht und willens ist sich zu ändern. Dann setzt der Vorgang der Reue ein, der, wenn der echt ist, im Prinzip herzzerreißend schmerzhaft sein sollte, mit entsprechendem Tränenfluss. Dann folgt der Vorgang des Gebetes mit der aktiven Bitte um Vergebung. Nur wenige Menschen sind dazu in der Lage denn je schwerwiegender die Verfehlungen, desto schwerer ist es für den Menschen diesen Vorgang zu initiieren. Es ist schwerer, aber nicht unmöglich.

Somit ist Vergebung für Alle im Prinzip möglich, in der Praxis aber hängt es von den Entscheidungen des Individuum ab, vom freien Willen. Es gibt keine automatische Vergebung.

Dann aber bedeutet es auch, dass es keine echte Prophezeiung über ein Gottesgericht oder den Jüngsten Tag geben kann.

Unter dem Gesichtspunkt des oben Angeführten, doch. Zuerst muß man zwischen den Prinzipien der angekündigten Apokalypse und dem jüngsten Tag unterscheiden.
Die Apokalypse war konditionell: WENN sich die Menschheit nicht grundlegend ändert, DANN kommt das Strafgericht. Somit liegt die Entscheidung darüber in der Hand der Menschen. Das werde ich noch weiter ausführen.
Der jüngste Tag ist ein von Gott vorgegebenes, dekriertes Ereignis, ohne dass darauf die Menschen irgendeinen Einfluss hätten. Eine Prophezeiung dieses Ereignisses hat nichts mit dem freien Willen der Menschen zu tun.

All jene, die versuchen Gott gerecht zu werden, gottgefällig zu sein, wollen nur mit Gott um den Erhalt ihrer Seele (ihres Egos) schachern.
Ist das nicht egoistisch?

Stimmt. Es ist zumindest ein niederes Motiv.
Dies wird in dieser Szene deutlich (englisch):
Ab 1:00 : https://www.youtube.com/watch?v=O-sFPLGwwYg

Ideal wäre, wenn man aus der Erkenntnis handelt, dass dein Gegenüber nur ein Spiegelbild deiner Selbst ist, und Du aus Liebe zum Guten, eben Gutes tust. Das ist dann eine Herzensangelegenheit, und nicht intellektuelles Kalkül.

Gruß,
Malcom

würde ich so nicht sehen

IFan @, Mittwoch, 31. Januar 2018, 23:09 vor 1031 Tagen @ Wodans Sohn 6831 mal gelesen

bearbeitet von IFan, Mittwoch, 31. Januar 2018, 23:27

Hallo Wodans Sohn,

die Überlegungen sind recht interessant und auch logisch stimmig.

Allerdings sind wir (Menschen) typischerweise nicht in der Lage, die komplette Situation zu überschauen, mit allen Implikationen. Überlegungen, die uns in einem Moment (oder in einer längeren Phase) sinnreich und logisch erscheinen, können durch weiteres Wissen und Erfahrungen relativiert werden.

Vielleicht kann man das Fortschreiten im Leben mit einem Schüler vergleichen, der in dem Moment der ersten Klassen auch nicht vollständig überblicken kann, wofür er das Gelernte brauchen soll. Später versteht er es dann.

"All jene, die versuchen Gott gerecht zu werden, gottgefällig zu sein, wollen nur mit Gott um den Erhalt ihrer Seele (ihres Egos) schachern."

Ja, das kann im ersten Moment vielleicht so sein, allerdings ist es häufig so, dass ständige Übung auch Einfluss auf die eigene Persönlichkeit hat; dass man später merkt, dass es sinnvoll ist, wenn man sich so verhält. Von einem bloßen vernünftigen Schacherer wird man dann zu einem einsichtigen Menschen.

"Egoismus ist doch böse und wird mit der Hölle bestraft."

Es heißt, "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!". Das heißt, wenn man sich selbst nicht (auch) liebt, kann man dieses Wohlwollen nicht auf den Nächsten übertragen. Purer, rücksichtloser Egoismus, womöglich noch auf dem Rücken = zum Schaden anderer, ist natürlich eine schädliche Eigenschaft, die vermutlich die entsprechenden Folgen nach sich ziehen wird. Aber wenn man auch für sich selbst sorgt, dürfte das nicht
als schlecht angesehen werden. Ist ja irgendwie auch notwendig; wenn man nicht mehr isst, weil man nur noch an andere denkt, führt das auf Dauer wohl auch nicht zum gewünschten Ergebnis.

Im Übrigen sollte es selbst in der Hölle möglich sein, zu beten, und das dürfte dann doch dazu führen, dass man gehört wird und es "mildernde Umstände" gibt, vielleicht auch eine Rückführung, wenn die Einsicht in die Schandtaten wirklich da ist. (Gott dürfte ansonsten in der Hölle keine Macht haben, und dann wäre er nicht allmächtig ... :-))

Gruß, IFan

Der strafende Gott

Wodans Sohn @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 09:59 vor 1030 Tagen @ IFan 6881 mal gelesen

Hallo und guten Tag

In dem Text über Gott und Prophezeiung war es meine Intention zu zeigen, dass das Bild einen strafenden Gottes falsch ist und somit auch die Geschichten über ein göttliches Strafgerichts.

Das bedeutet aber nicht, dass damit alle zukünftigen Katastrophen vom Tisch gefegt sind, denn Katastrophen passieren und sind nicht selten von Menschen gemacht.

Ich zweifle aber besonders stark, wenn ein Seher oder Prophet, mit angeblicher Weisung von Gott, Engeln etc. , irgend eine Form von Strafgericht verkündet. Gerade wenn von den Gläubigen oder Priestern bestimmte Rituale gefordert werden, bin ich besonders kritisch. Das erinnert mich an meine Kindheit, wenn man über ein Straßenpflaster hüpfte, und dabei versuchter bestimmte Felder nicht zu betreten, andere waren dagegen sichere Felder.
Das ist ein naives Gottesbild.

Viel Grüße

Wodans Sohn

P.S. Ich habe einmal gelesen, Gott hätte gesagt: "Fürchtet euch nicht"


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Nur ewiges Paradies oder Hölle in allen monotheistischen Religionen?

Explorer @, Freitag, 02. Februar 2018, 12:24 vor 1029 Tagen @ Wodans Sohn 6835 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Freitag, 02. Februar 2018, 12:32

Hallo Wodans Sohn,

Fragt man die Gelehrten oder Priester der drei monotheistischen Religionen, so stellen sich folgende Grundsätze dar:

Falls du mit den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam meinst, muss ich dich darauf hinweisen, dass im Judentum (zumindest dem modernen) nicht an eine Hölle geglaubt wird.

So ziemlich jeder Jude wird dir dies bestätigen, für sie gibt es keine Hölle wie für Christen.
http://www.hagalil.com/judentum/rabbi/fh-0802-2.htm

Allerdings haben die Juden etwas, dass in etwa dem christlichen Fegefeuer entspricht.

Die jüdische Vorstellung von „Hölle“ ist ganz anders als das was man sich im allgemeinen als totes Ende vorstellt – eine ewig schmerzvolle Konsequenz aus einem spirituell bankrotten Leben. Das hebräische Wort „Gehinom“ hat keine genaue deutsche Entsprechung, wird aber in der Regel ungefähr mit „Hölle“ übersetzt. Doch tatsächlich ist Gehinom ein Prozess der Restauration und Heilung, kein permanenter Zustand. Die Seele die in Gehinom eintritt, kann mit einer Person, die eine Therapie aufnimmt, verglichen werden – sich reinigend vom Negativen und sich vorbereitend ihr wahres Selbst anzunehmen.

Ein Kabbalist aus dem 17. Jahrhundert, Rav Naftali Bacharach erklärte: „Gehinom ist wie ein Schwamm; es saugt alles Negative auf, das sich während der Reise der Seele auf Erden an sie geklebt hat, und erlaubt dadurch der Seele zu ihrem originalen Status zurückzukehren.“ Gehinom ist also eine Station des Lernens – ein Prozess, durch den eine Seele letztlich Fortschritte macht, der sie in die Lage versetzt mit ihrem Ursprung eins zu werden.

http://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/510751/jewish/Hlle-am-Weg-in-den-Himmel.htm

In den meisten christlichen Kirchen, gibt es heute die Lehre des Fegefeuers, in der eine Seele für ihre Sünden nur gewisse Zeit "gereinigt" wird.
Wer daran glaubt, dass Jesus für einen am Kreuz starb, um die Sünden aller Menschen zu büßen und dies annimmt, dass er die Sünden auf sich nimmt, sollte laut überwiegenden "christlichem Konsens" auch sicher erlöst werden! Nur wer einfach nicht daran glaubt und es nicht annimmt, sollte hätte dann ein Problem.

Meines Wissens gibt es nur im Islam die scharfe Trennung, entweder ewiges Paradies oder ewige Strafe. Aber auch dort gibt es jede menge "Rettungsanker".
Wenn du googelst, wirst du sicher viel finden. Soweit ich mich erinnere, sagt man, wer zum Islam konvertiert, dem werden alle bisherigen Sünden vergeben. Alle Kinder unter 12 sowie jede Jungfrau kommt immer ins Paradies.
Auch die Anhänger aller "Buchreligionen" kommen in den Himmel, sofern sie nur den einen Gott anbeten und ein gutes Leben führen.
Generell kann man wohl auch nach islamischer Lehre viel falsch machen, aber solange man um Verzeihung betet und ehrlich bereut,sollte vergeben werden.


Aber natürlich ist die ganze Vorstellung, ein liebender Gott habe die Welt mit all ihren Fehlern geschaffen und Menschen, von denen er wusste, dass viele seine Gebote nicht halten würden und sie dann dafür bestraft natürlich sehr merkwürdig.

Es gab mal eine Weltreligion, die sich als das wahre Christentum verstand und in kürzester Zeit vom heutigen Irak, über Nordafrika bis Spanien und England ausbreitet und im Osten bis China. Dieser Glaube hieß Manichäismus und wurde nach kurzer Zeit sehr stark verfolgt. Er war aber bis ins Mittelalter in Teilen Asiens Staatsreligion und soll bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts als eine besondere Art des Buddhismus getarnt in China überlebt haben.

Apostel des Lichts
Wie entsteht eine Weltreligion und wie verschwindet sie? Das lässt sich am Beispiel des Manichäismus studieren. In der Antike hatte er Zigtausende Anhänger in Europa, Asien und Nordafrika. Ihr Begründer Mani sah sich als Nachfolger von Zarathustra, Buddha und Jesus. Das Christentum bekämpfte die Konkurrenz. Der vermutlich letzte Manichäer starb aber erst vor 100 Jahren.
http://www.deutschlandfunk.de/manichaeismus-apostel-des-lichts.886.de.html?dram:article_id=363719

Der Kirchenvater Augustinos, war Manichäer, bevor er Christ wurde und viele Schmähschriften gegen die Manichäer verfasst.
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Manich%C3%A4ismus

Ich habe mal einiges darüber gelesen, hier in kürze woran ich mich erinnere. Die Welt und der Mensch wurde in der Vorstellung dieser Religion, im Rahmen eines Konflikts zwischen dem Gott des Lichtreichs und einem Herrscher eines Reichs der Finsternis geschaffen. Die Finsternis wird neidisch auf das Lichtreich, dieses sendet zur Verteidigung einen "Urmenschen", mit Licht. Dieser lässt sich überwältigen, um das Lichtreich zu retten. Die Finsternis hat dann Lichtteile, aus dem Urmenschen eingenommen. Um dieses Licht wieder in das Lichtreich zurück zu bringen, erschafft der gute Gott die Welt. Um dann das Licht doch in der materiellen Welt zu halten, erschaffen der Mächte der Finsternis den Menschen, nach dem Vorbild des guten Gottes, aber eben doch fehlerhaft, um das Licht in der materiellen Welt zu halten.
Das Licht sendet immer wieder Boten, um den Menschen zu erklären, wie sie durch richtiges Leben doch wieder zu Gott kommen können und weiters, wie sie in ihrem Leben mehr Licht anreichern können (vor allem durch Nahrungsmittel, die "reich an Licht" waren)
In dieser ebenfalls abrahamitischen Religion, war die Vorstellung, dass die Welt quasi geschaffen wurde, um die finsteren Mächte zu binden und gleichzeitig das Licht wieder von der Finsternis zu reinigen.
Lebte man schlecht, wurde man wiedergeboren, aber nicht wirklich bestraft. Lebte man gut, konnte man mit seinem Licht zurück zu Gott.
Auch der "Sündenfall" wurde im Manichäismus (wie wohl auch in den gnostischen Strömungen des Christentums Siehe hier) anders gedeutet. Die Schlange wurde als Jesus gedeutet, der den Menschen dazu brachte, von der Frucht der Erkenntnis zu essen, damit der Mensch Weisheit erlangt.

Ok, diese Exkursion zum Manichäismus war jetzt ziemlich offtopic, aber vielleicht interessiert es ja doch einige :-)

Es gab im Manichäismus auch ein Gegenstück zu den Evangelien des Christentums. Wer sich für die einzelnen Akten Interessiert, kann in dem Wikiartikel rechts oben alle Artikel zu den einzelnen anklicken:
https://de.wikipedia.org/wiki/Apostelakten

Mehr Infos zum Manichäismus:
https://manichaeismus-heute.jimdo.com/interview/
https://www.youtube.com/watch?v=gXHkOBsFAVM
https://www.welt.de/geschichte/article154324079/Die-perfekte-Religion-entsagte-Sex-und-Drogen.html
http://www.siegfriedhagl.com/religionsgeschichte/die-manichaer
https://de.wikipedia.org/wiki/Manich%C3%A4ismus

Grüße Eplorer

finde, Malcom hat die Zeichen sehr gut gedeutet

Phoebus @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 16:02 vor 1030 Tagen @ Malcom 7149 mal gelesen

Hallo lieber Malcom,

für mich eine geniale Deutung der Zeitumstände !!!

Ich war selber 1982 für einige Tage in Garabandal,
habe damals auch das gesamte Buch über die Erschein-
ungen gelesen und kenne alle Texte der Botschaften.
Klar jetzt habe ich vieles wieder vergessen.

Mag sein, dass Einige meinen Garabandal habe ein
Ablaufsdatum und das sei schon überschritten.

Es ist aber absolut nicht so ! Alles was in Garabandal
bezüglich Warnung,Wunder und Krieg/3TF gesagt wurde
kommt noch. Nach dem Wunder, wird auch bei den Pinien
oberhalb vom Ort Garabandal ein "Zeichen" bleiben, dass
jeder sehen kann.

Es mögen manche Prophezeiungen nicht immer stringent sein
und sich andere Sachen, die dagegen sprechen in der
Zwischenzeit ereignen. Das heißt aber nicht, dass die
Weissagung deswegen falsch ist.

Vielmehr muss man das Zeitgeschehen so betrachten: Es ist
wie ein großer Ozeanriese oder Frachter, der mit einer
gewissen Grund-Geschwindigkeit über das Meer fährt. Er
kann nicht mehr aufgehalten werden. Seine Geschwindigkeit
kann zwar gedrosselt werden oder die Motoren auch abgestellt
werden. Es können Bote links und rechts kommen die ihn
begleiten. Es können größere Wellen da sein die er aber
durchkreuzt. Er wird weiterfahren aufgrund der Trägheit
der Masse, noch Meilen um Meilen.

Genau so verhält es sich mit dem weltgeschehen und den
Kosmischen Geschenen. Sie können nicht abprubt gestoppt
werden.

Deswegen wird Alles eintreffen was prophezeit wurde. Auch
wenn es sich dann nicht ganz 1:1 so zutragen wird.

Es wird kommen.

Was den Kommunismus betrifft, er feiert sein revival
und ist schon wieder im Kommen. Das kann man sehr gut
sehen wenn man ein wenig nach Rußland rüberschaut.

Das Timing könnte nicht besser zutreffen, da es mit
den Informationen über den Durchgang durch unser
Sonnensystem vom Nemesis-System (Nibiru = ein Plantet
dieses Systems),auch ziemlich harmoniert.

Auch wenn Viele es nicht wahrhaben wollen, das Nemesis-System
ist schon längst da und x-mal schon gesichtet worden
(Es gibt definitv sehr gute Fotos und Videos wo man es sieht.)

Der Ersten Sichtungen waren ca. 2015. Damals hat sich
das system noch Richtung Sonne bewegt, also auf den
Wendepunkt(Perihel) der eliptischen Bahn hin, den es
um die Sonne beschreibt.

In der Zwischenzeit hat es diesen Wendepunkt schon hinter
sich gelassen und ist wieder Richtung äusseres Weltall
unterwegs.

Die Meisten "Hobby-Astronomen" die sich damit auseinander-
gesetzt haben, haben ca. eine Phase von bis gut zu 5 Jahren
für diese Umrunden der Sonne vorausgesagt.

Jetzt ist es aber noch im Bereich der Sonne, so dass wir
es auch kaum sehen können und muß innerhalb der kommenden
2 Jahre eventuell auch 3 Jahre an der Erde vorbeikommen.

Daher kann auch Alles nicht mehr später passieren. Falls
sämtliche Nibiru/Planet X/ Nemesis Bilder/Videos bisher
fake sein sollten, was ich nicht glaube,
dann mögen sämtliche Prophetien falsch sein
und nur subjectiv.

Nachdem es aber nur noch die kommenden 3 Jahre sind,
bereite ich mich persönlich lieber vor, besser im
blödesten Falle sich umsonst vorbereitet zu haben,
als nicht.

Wenn Jemand jetzt sagt, das war ja 2012 (Maya)auch
schon.....Weltuntergang etc., kann ich nur sagen,
ja das war eine Massenhysterie und Verkaufsschlager,
etc....für die "Dumme Masse". In der Tat kommt kein
Weltuntergang sondern "nur" eine große WENDE.

Was die 3 TF noch anbelangt, sie wird wahrscheinlich eher
aber erst später eintreten, im Dez. oder Jan. Sie wird
dann sein an einem ganz ganz kalten eisigen Wintertag/
Nacht, so ist es vorausgesagt.
Im Oktober, kann ich mir nicht vorstellen, dass es schon
so kalt sein wird.

vorerst mal,

liebe Grüße

Phoebus

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(Es) wird Alles eintreffen, was prophezeit wurde. (?)

BBouvier, Donnerstag, 01. Februar 2018, 22:23 vor 1030 Tagen @ Phoebus 7050 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 01. Februar 2018, 22:43

"finde, Malcom hat die Zeichen sehr gut gedeutet."

Hallo, Phoebus!

Du übersiehst dabei, daß Malcom einen ganze Stapel Hypothesen (!) aufeinandergetürmt hat,
und ich gehe davon aus, daß Du mit nur 28 Anmeldungen,
seitdem Du Dich vor fast drei Jahren hier angemeldet hast,
wohl nicht ganz auf dem Stand der Tehnik bist.
https://schauungen.de/forum/index.php?id=36947

Du behauptest:
"Alles was in Garabandal bezüglich Warnung, Wunder und
Krieg/3TF gesagt wurde kommt noch
."

1.
Die marianischen Durchgaben von Garabandal
dürften kaum valider sein als auch alle anderen
marianischen Botschaften weltweit. ;-)
Taurec zu Garabandal:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=36944

2.
Dieser "Krieg" ist eine reine Ausgeburt frz.
katholischer Frömmler des 19. Jahrhunderts,
die Irlmaier erst zu einem "III. Weltkrieg" aufgeblasen hat.
https://schauungen.de/forum/index.php?id=35885

3.
Und diese "Dreitägige Finsternis" gibt es ebenfalls nicht:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=36991

"Deswegen wird Alles eintreffen was prophezeit wurde."

Kann es sein, daß Dir der Unterschied zwischen ominösen "Prophezeiungen"
und Seherschauungen nicht geläufig ist?
Der gesamte "Prophezeiungskanon" bis hin in die 80er Jahre
ist nämlich eine einzige Narrenpossenschwadronade,
die sich aus frömmelnd-bigotten Behauptungen und deren
nacherzählten und ausgeschmückten Fälschungen zusammensetzt.

"Was den Kommunismus betrifft, er feiert sein revival
und ist schon wieder im Kommen
."

Das ist eine kühne Behauptung.
Taurec dazu:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=36885

"Auch wenn Viele es nicht wahrhaben wollen, das Nemesis-System
(BB: "Nibiru") ist schon längst da und x-mal schon gesichtet worden
."

Kann es sein, Du betrachtest z.B. solche Bilder als Beleg
Deiner Behauptung?
=>
[image]

"Falls sämtliche Nibiru ... Bilder ... bisher
fake sein sollten ...,
dann mögen sämtliche Prophetien falsch sein
."

Da per se praktisch doch sämtliche (!) "Prophetien"
reine Lügenmärchen nur sind, brauchst Du nicht mehr auf das Nichterscheinen
des nichtexistenten "Nibiru" zu warten,
und Du kannst das bereits jetzt feststellen. :yes:

Ein Freund berichtete mir im Spätsommer des Jahres 2001,
nun sei Nibiru entdeckt worden, und in nur wenigen Wochen
stünde er mit voller Pracht am Himmel.
Als das nichts wurde, verwies er auf schier unzählig
viele Sichtungsberichte und mahnte mich noch zu
noch eingen Tagen Geduld.
Im Spätherbst war er sich dann völlg sicher,
spätestens zu Weihnachten führe seine Bahn - die Erde vernichtend -
ganz dicht an ihr vorbei, ich solle nur schön fleißig
nachts den Himmel beobachten, er selbst habe ihn schon deutlich sehen können.
Dann vertröstete er mich auf das Frühjahr des Jahres 2002,
und ich sei wohl ein unverbesserlicher Ungläubiger.
Das ist nun bereits eine halbe Generation her,
aber ich lese bei Dir:
"Der Ersten Sichtungen waren ca. 2015."
" (Er) muß innerhalb der kommenden
2 Jahre eventuell auch 3 Jahre an der Erde vorbeikommen
."

:tigger:

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Kalte Nacht

Malcom @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 23:21 vor 1030 Tagen @ Phoebus 7087 mal gelesen

Danke Phoebus.

Was ich bisher so an „Beweisen“ (Youtube etc) gesehen habe, überzeugt mich nicht. Die ganzen Webcam-Sachen sind meiner Meinung nach ein Fall für die Tonne. Marshall Masters ist seit Jahren dabei zu erklären warum Nibiru schon morgen vor der Haustür steht.:-D
Öffentliche Beweise würden auch gar nicht zugelassen werden. Die Info würde kontrolliert werden bis zum letzten Moment, bis dann wo jedermann Nibiru am Himmel mit dem bloßen Auge sehen kann.
Dann wird eine massive Disinfo-Kampange gestartet werden, um jedermann am Wohnort zu halten.

Es gibt aber indirekte Hinweise: Auf Youtube gibt es ein paar Kanäle die youtube u.a. mit Nibiru-Videos geradezu überaschwemmen. Alle paar Stunden (jeden Tag) werden lange Videos mit Nibiru im Header hineingestellt. Der Aufwand steht in keiner Relation zu den erzielten Klicks . Der Effekt ist, dass sich eine gewisse Ermüdung der Öffentlichkeit einstellt, was meines achtens beabsichtigt ist.

Ich glaube dass wir erst im September 2019, ca. 2-4 Wochen vor der 3TF Nibiru sehen werden.


Was die 3 TF noch anbelangt, sie wird wahrscheinlich eher
aber erst später eintreten, im Dez. oder Jan. Sie wird
dann sein an einem ganz ganz kalten eisigen Wintertag/
Nacht, so ist es vorausgesagt.
Im Oktober, kann ich mir nicht vorstellen, dass es schon
so kalt sein wird.

Ja diese Info habe ich auch, aber diese außerordentliche Kälte soll eines der letzten Vorwarnzeichen sein, somit liegt es nahe, dass es übernatürlichen Ursprungs sein wird. Es liegt sogar nahe dass es deswegen nicht in der Winters-zeit sein wird, damit es keine Verwechselung mit nur einer kalten Winternacht geben kann. Somit fällt es als jahreszeitlicher Marker weg.

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Der kirchliche Glaubenskanon auf Basis der Behauptungen des Johannes von Patmos

BBouvier, Freitag, 02. Februar 2018, 02:20 vor 1029 Tagen @ Malcom 6935 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 02. Februar 2018, 02:38

<"... aber diese außerordentliche Kälte
soll eines der letzten Vorwarnzeichen sein...
Es liegt sogar nahe dass es deswegen nicht
in der Winterszeit
sein wird.
">

Hallo, Malcom!

Das ist originell.
Marie-Julie-Jahenny (* 1851), vor 1938:
=>
- ich (Jesus höchstelbst und braver Katholik) werde über die sündige Welt
in einem großen Donnergrollen während einer kalten Winternacht kommen
- wenn während einer klaren Winternacht der Donner grollt ...
- stellt euch unter den Schutz meiner allerheiligsten Mutter
- zündet gesegnete Kerzen an, betet den Rosenkranz!
- die Überlebenden sollen die allerheiligste Dreifaltigkeit ... lobpreisen
- die Bösen werden ein fürchterliches Tier sehen
- nach der ... Dunkelheit wird zu Beginn des (3.) Tages
die Sonne in ihrem vollen Licht und ihrer Wärme sich wieder zeigen
- und so weiter und so weiter .......

Und der 1969 verstorbene Pater Pio echot, die große Erdkatastrophe
werde in einer sehr kalten Nacht hereinbrechen.
Ihm prophezeiht ein angeblicher Jesus:
"Der Zorn meines Vaters wird über der ganzen Welt ausgeschüttet werden!"
Es begänne mit Orkanen von Feuerströmen aus den Wolken
und mit anhaltendem Donner und Erdbeben.

Vorlage Jahenny:
- aus einer feuerroten Wolke werden verheerende Blitze zucken
- in einem großen Donnergrollen
- daß die Berge erzittern

Das alles ist der kirchliche Glaubenskanon, auf den Taurec bereits mehrfach
hingewiesen hat.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Wiederholung

Malcom @, Freitag, 02. Februar 2018, 05:54 vor 1029 Tagen @ BBouvier 6885 mal gelesen

Hi BB,
ich schrieb: diese außerordentliche Kälte soll eines der letzten Vorwarnzeichen sein, somit liegt es nahe, dass es übernatürlichen Ursprungs sein wird. Es liegt sogar nahe dass es deswegen nicht in der Winters-zeit sein wird, damit es keine Verwechselung mit nur einer kalten Winternacht geben kann.

Das ist eindeutig eine Vermutung, da nicht klar ist WIE kalt es sein wird. Da diese kalte Nacht am Anfang eines übernatürlichen Vorganges sein soll, kann es sein, daß die Kälte auch übernatürlich stark ist. Die Schlußfolgerung Kalt=>Winterszeit ist damit nicht zwingend.
Das habe ich gemeint.

Ansonsten halte ich bei einem wiederkehrenden Motiv das Argument der Abschreiberei nicht für zwingend logisch. Speziell wenn es auf die 3TF angewendet wird, deren Prophezeihungen über ca. einen Zeitraum von 1000 Jahren überall auf dem Globus aufgetreten sind.
Glaubst Du wirklich das die Hopi vom Irlmaier (oder umgekehrt), die Jahenny vom Hadith, Pio vom Patmos etc ALLE gegenseitig voneinander abgeschrieben haben? Damals gab es kein Copy/Paste das durch Jahrhunderte und Kontinente ging.

Halt warte, ich habe den Grund jetzt herausgefunden: Die haben alle von der Heiligen Maria abgeschrieben. So eine Gaunerei !

...und ich bin drauf reingefallen. ;-( :-D

Gruß,
Malcom

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Schauungen, Prophezeiungen, Endzeittradition

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 02. Februar 2018, 09:15 vor 1029 Tagen @ Malcom 7044 mal gelesen

Hallo!

Ansonsten halte ich bei einem wiederkehrenden Motiv das Argument der Abschreiberei nicht für zwingend logisch. Speziell wenn es auf die 3TF angewendet wird, deren Prophezeihungen über ca. einen Zeitraum von 1000 Jahren überall auf dem Globus aufgetreten sind.

Das ist ein schlichter Fehlschluß, der (auch linguistisch unsinnig) Schauungen und Prophezeiungen gleichsetzt. Zur Differenzierung siehe einschlägige Beiträge der unteren Linkliste.

"Überall auf dem Globus" stimmt nicht. Die Prophezeiungen konzentrieren sich im Bereich der monotheistischen Weltreligionen, deren Bestandteil sie sind.
Dem gegenüber gibt es Schauungen, die schlaglichtartig Fetzen von Katastrophen zeigen. Das Endzeitgeschehen ist lediglich ein menschengemachter Interpretationsrahmen, in den auch solche Schauungen eingefügt wurden. Die Sache kann aber auch ganz anders aussehen (und wird es wohl auch).

Es ist nicht "Abschreiberei", sondern eine kulturelle Tradition mit einem feststehenden Ablauf und feststehenden Motiven, die wie Märchen, Sagen und Legenden von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Der einzige Unterschied ist, daß Endzeitprophetie kein in die Vergangenheit, sondern ein in die Zukunft gerichtetes Märchen ist.
Zugleich werden die prophetischen Inhalte von Wesenheiten, die in der selben geistigen Strömung schwimmen, aus dem Jenseits heruntergespiegelt, was die Erkenntnis, daß es sich nicht um "höheres Wissen" handelt, für manchen wohl schwierig macht.

Ich habe dazu schon unzählige Male etwas geschrieben und wiederhole mich daher nur ungern.

Nur ein paar Beispiele aus den letzten Jahren:

Und auf dieser Seite noch eine Liste und Zusammenfassung aus einem Disput im Zukunftsforum (um unwichtige personenbezogene Bestandteile reduziert). Überschneidungen mit den obigen Verweisen sind möglich.
Ich bitte, sich erst mal einlesen zu wollen. ;-)

(Offenbar wiederhole ich mich doch gern.)

...und ich bin drauf reingefallen. ;-( :-D

Ja. Und Du wirst es wahrscheinlich noch einige Zeit tun, bis möglicherweise Ernüchterung eintritt, wenn genügend der projizierten Daten ereignislos verstrichen sind.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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"Hopiprophezeiungen" ?

BBouvier, Freitag, 02. Februar 2018, 13:45 vor 1029 Tagen @ Malcom 7028 mal gelesen

<"Glaubst Du wirklich das die Hopi ...">

Hallo, Malcom!

Es existieren allerdings fast keine solchen "Hopiprophezeiungen".
https://schauungen.de/forum/index.php?mode=search&search=carpenter
Was man unter diesem Begriff im Netz alles so findet,
sind nur Produkte blühender Phantasie.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Hopiprophezeiungen

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 02. Februar 2018, 14:07 vor 1029 Tagen @ BBouvier 7009 mal gelesen

Hallo!

Siehe insbesondere:
Ulrich, 28. Februar 2016
Ulrich, 29. Februar 2016

"Carefully documenting the historical role of prophecy in Hopi Indian religion, Geertz shows how the Hopi Traditionalist Movement, in response to non-Indian audiences and interest groups, has changed old prophecies and created new ones about the end of the world. He further shows how these audiences and interest groups have used Traditionalist prophecies for their own purposes."

Es scheint für Angehörige anderer Kulturen schwer verständlich zu sein, das es in der Tradition der Hopi-Prophezeiungen, ganz anders als in der christlichen Tradition, die sich in ihrer Interpretation auf die schriftliche Niederlegung der Apolkalypse des Johannes beruft, NICHT als Fälschung oder Betrug gilt, wenn für Wert befundene aktuell eintretende Ereignisse dieser Prophezeiungs-Überlieferung einverleibt werden, ALS OB sie schon immer deren Bestandteil gewesen wären. Insofern ist sie m. E. eher "teleologisch (auf ein Ziel hin) interpretierende Geschichtschreibung" als "Prophezeiung" im abendländischen Sinn.

Folglich sind authentische Hopiprophezeiungen für uns nicht verwendbar, weil sie (ähnlich der christlichen Endzeitprophetie) sozusagen laufend dem Zeitgeist angepaßt werden.

Nicht zuletzt haben die Hopi im Laufe der Zeit offenbar christliche Endzeitideen implementiert:

"In addition, the Hopis have always been willing to assimilate foreign ideas into their cosmology if they are proven effective for such practical necessities as bringing rain. As such, the Hopi had at least some contact with Europeans beginning the 16th century, and some believe that European Christian traditions may have entered into Hopi cosmology at some point."

Auf verschiedene Kolporteure angeblicher Hopiprophezeiungen (White Bear, Robert Morning Sky, Craig Carpenter, Dan Evehema, ...) geht Ulrich ein. Sie sind wohl allesamt nicht vertrauenswürdig. Seine eigenen Schwadronaden an den Anhauch der Weisheit des edlen Wilden tragende Indianerstämme zu klemmen, scheint in esoterischen Kreisen beliebte Praxis zu sein. Da treten dann selbsternannte Hopiversteher auf, deren Unsinns sich die Indianer selbst nur mühsam erwehren können.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Hopi oder Pio

Malcom @, Freitag, 02. Februar 2018, 22:15 vor 1029 Tagen @ Taurec 6858 mal gelesen

Hallo Taurec,
ich habe mit der Erwähnung der Hopi wahrscheinlich nicht recht gehabt.
Es sieht so aus, als ob die Hopi-Prophezeiungen in der Tat stark modifiziert wurden, mit der Tendenz christliche Elemente einzufügen. Denn eine indianische Hauptquelle stammt von einem christlichen Indianer.

Das Hauptargument bleibt aber bestehen: Eine Wiederkehr derselben Info in verschiedenen Quellen kann nicht zwingend zu dem Schluss führen, dass ein einfaches Abschreiben (Du umschreibst es mit "Kultureller Tradition") vorliegen MUSS.
Das ist aber deine Argumentation.

Ich meine , es KANN ein Abschreiben vorliegen, diese Hypothese sollte dann von Fall zu untermauert werden. Ohne Untermauerung ist ein solcher Schluss einfach unseriös.

Das Kopieren von Schriften, und diese dann als eigene Visionen zu verbreiten, ist in den Augen rechtschaffener Menschen eine Sünde. Wie weit entfernt ist eine solche Handlungsweise erst von außerordentlichen Menschen wie Pater Pio, der Jahenny, etc..

Mann stelle sich mal vor Pater Pio sagt/denkt: „ Ich habe heute keine Zeit Leute zu heilen, ich muß die Jahenny lesen, damit ich meine Pseudo-Schauungen plausibler machen kann.“

Eine solche unehrliche Handlungsweise solchen Menschen zu unterstellen, nur des Argumentes willen, ist meiner Meinung nach einfach absurd.

Gruß,
Malcom

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"Hopiprophezeiungen" ?

BBouvier, Freitag, 02. Februar 2018, 23:35 vor 1028 Tagen @ Malcom 6773 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 02. Februar 2018, 23:41

"Es sieht so aus, als ob die Hopi-Prophezeiungen
in der Tat stark modifiziert wurden
."

Hallo, Malcom!

Noch einmal - und extra langsam:
Es gibt doch überhaupt keine originären Prophezeiungen der Hopis!

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

zu Padre Pio (Francesco Forgione): "Unterstellung" vs. nachprüfbare Fakten

Ulrich ⌂ @, Germering, Samstag, 03. Februar 2018, 18:41 vor 1028 Tagen @ Malcom 6907 mal gelesen

bearbeitet von Ulrich, Samstag, 03. Februar 2018, 18:49

Hallo Malcom,

Mann stelle sich mal vor Pater Pio sagt/denkt: „ Ich habe heute keine Zeit Leute zu heilen, ich muß die Jahenny lesen, damit ich meine Pseudo-Schauungen plausibler machen kann.“

Eine solche unehrliche Handlungsweise solchen Menschen zu unterstellen, nur des Argumentes willen, ist meiner Meinung nach einfach absurd.

Was soll diese suggestive Rhetorik von wegen "unterstellen" und "solchen" Menschen?
Daß Francesco Forgione, alias Padre Pio, ein hemmungsloser Plagiator und notorischer Lügner war, ist hinreichend sorgfältig und unwiderlegbar dokumentiert. Da erübrigt sich jede "Unterstellung"!

Weil Du Deine Ignoranz gegenüber Fakten bereits hinsichtlich der Hopi-"Prophezeiungen" mit Deinem Satz von "modifizierten" Prophezeiungen bewiesen hast, mit dem Du mit lässiger Geste die Bemühungen der hier Schreibenden, gefälschte von ggf. authentischen Quellen zu trennen, vom Tisch wischst, unterstütze ich Deine Schlampigkeit, Bequemlichkeit, Faulheit nicht und nenne entgegen meinen Prinzipien nur den Beleg:

Sergio Luzzatto:
"Padre Pio - Miracoli e politica nell'Italia del Novecento." (ET Saggi, 2009)

englische Übersetzung:
"Padre Pio - Miracles and Politics in a Secular Age." (Henry Holt, 2010)

Für alle anderen Leser hier - nicht aber für Dich - gilt wie üblich: Wer es sich antun will die Einzelheiten nachzulesen, wie Plagiat und Lüge bereits am Beginn der spirituellen kirchenpolitischen Karriere des Francesco Forgione Pate standen, lasse es mich wissen.

Gruß
Ulrich

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Pater Pio - Legenden und Realität

BBouvier, Samstag, 03. Februar 2018, 20:20 vor 1028 Tagen @ Ulrich 6896 mal gelesen

Hallo, Ulrich!

Ganz herzlichen Dank!

Das hier finde ich nun zu "Pater Pio":
=>
http://www.spiegel.de/panorama/uups-et-orbi-super-pio-und-die-geheime-bestellung-a-515495.html

Zitate daraus:
"Seine falschen Beziehungen zu den Gläubigen richten ein Unheil
in den Seelen an", notierte Papst Johannes XXIII. im Juni 1960,
und er hoffe nur, dass die Vorsehung dem Spuk
bald ein Ende bereiten werde.
Die Rede ist von Padre Pio, geboren als Francesco Forgione.
Dem Papst hatte der Kapuzinermönch aus Apulien noch nie behagt."

"Dem Papst war unter anderem zu Ohren und Augen gekommen,
dass der Mönch "intime und unanständige Beziehungen
mit den Frauen, die seine Prätorianergarde bilden", gehabt haben soll."

"Noch heikler allerdings als die päpstlichen Bedenken ist der Bericht
eines streng katholischen Provinzapothekers aus Foggia,
den Luzzatto in den Archiven des Vatikans gefunden hat.
Danach hat der Pater Pio in Foggia en gros das Nerven- und Insektengift
Veratrin ordern wollen sowie entsprechende Mengen von Karbolsäure - alles, bitte, unter strenger Geheimhaltung.
Der Apotheker erstattete seinem Bischof Bericht.
Denn für nichts war Padre Pio so berühmt wie für seine Stigmata,
die nacherlebten Wundmale Christi.
Pio blutete quasi ständig, an den Händen, den Füßen, am Thorax."

Sowie:

" (Pater Pio) ist (mal) in den Himmel aufgestiegen,
hat einen Air-Force-Piloten sicher zur Erde gebracht,
dessen Flugzeug abgeschossen wurde. Er hat Blinde sehend
und Lahme laufend gemacht, vermutlich mehr als Jesus."

"Bevor Pio der katholische Superstar wurde, hatte er meistens Probleme
mit dem Vatikan. Pio wurde lange als frömmelnder Scharlatan
eingestuft. Die Zentrale in Rom verbot ihm schon 1923,
Messen in der Öffentlichkeit zu zelebrieren,
Menschen die Beichte abzunehmen, überhaupt Gläubige zu empfangen
oder ihnen Briefe zu schreiben. Zu schrecklich
waren die Nachrichten, die viele Jahre lang aus dem Pio-Umfeld
nach Rom getragen wurden. So behauptete etwa
ein vom Vatikan zur Observierung Pios nach San Giovanni Rotondo
entsandter Monsignore:
"Er kopuliert zweimal wöchentlich mit Frauen."

http://www.spiegel.de/panorama/pater-pio-papst-franziskus-laesst-gebeine-im-petersdom-ausstellen-a-1045026.html

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

@BB

Ulrich ⌂ @, Germering, Samstag, 03. Februar 2018, 20:44 vor 1028 Tagen @ BBouvier 6841 mal gelesen

Hallo BB,

So behauptete etwa ein vom Vatikan zur Observierung Pios nach San Giovanni Rotondo entsandter Monsignore: "Er kopuliert zweimal wöchentlich mit Frauen."

zweimal wöchentlich? Sollten wir ihn in unsere Gebete einschließen?

Für foren-relevant(er) halte ich die Frage hinsichtlich seiner Redlichkeit, seiner Aufrichtigkeit.
Diese vorausgesetzt, seien ihm die Nonnen gegönnt (gewesen).

Belegt ist, daß die Niederschrift seiner ach so "mystischen Erlebnisse" eine plumpe Abschrift der Berichte Gemma Galganis waren.
Belegt ist außerdem, daß er auf plumpeste Art diesen Sachverhalt zu vertuschen suchte.
Einen seiner Biographen inspirierte dies zu der Feststellung, daß Padre Pio der einzige christliche "Mystiker" sei, der bereits VOR seiner Geburt mit einem Wunder aufwarten kann: Gemma Galgani hat die Niederschrift seiner "mystischen Erlebnisse" vorweggenommen!

http://lmgtfy.com/?q=padre+pio+gemma+galgani

Gruß
Ulrich

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Meine Argumentation

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 03. Februar 2018, 19:13 vor 1028 Tagen @ Malcom 6843 mal gelesen

Hallo!

Das Hauptargument bleibt aber bestehen: Eine Wiederkehr derselben Info in verschiedenen Quellen kann nicht zwingend zu dem Schluss führen, dass ein einfaches Abschreiben (Du umschreibst es mit "Kultureller Tradition") vorliegen MUSS.
Das ist aber deine Argumentation.

Nein, das ist sie nicht. Du hast mich entweder nicht verstanden oder willst mich gezielt falsch verstehen.

Es hat keinen Sinn, Dir wiederholt etwas erklären zu wollen, dessen Verständnis Du verweigerst. Daher belasse ich es dabei und verweise auf meine Beiträge und Verlinkungen in diesem Faden.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Beweis ?

Malcom @, Sonntag, 04. Februar 2018, 01:54 vor 1027 Tagen @ Taurec 6710 mal gelesen

Hallo Taurec,
du schreibst :

Zugleich werden die prophetischen Inhalte von Wesenheiten, die in der selben geistigen Strömung schwimmen, aus dem Jenseits heruntergespiegelt

Dies ist eine aus der Luft gegriffene Behauptung, damit deine Argumentation stimmiger wird.
Kannst Du diese Behauptung denn auch beweisen?

Gruß,
Malcom

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Positivistisches Totschlagargument

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 04. Februar 2018, 20:54 vor 1027 Tagen @ Malcom 6779 mal gelesen

Hallo!

du schreibst:

Zugleich werden die prophetischen Inhalte von Wesenheiten, die in der selben geistigen Strömung schwimmen, aus dem Jenseits heruntergespiegelt

Dies ist eine aus der Luft gegriffene Behauptung, damit deine Argumentation stimmiger wird.
Kannst Du diese Behauptung denn auch beweisen?

Das ist eine metaphysische Spekulation, die ich nach einem Überlegen und Abwägen gebildet habe.
Einen Beweis zu Dingen, die jenseitigen Wirklichkeiten entspringen, zu verlangen, ist ein positivistisches Totschlagargument, das nicht zieht. Natürlich macht das meine Argumentation stimmiger, was aber nicht gegen die Argumentation und die metaphysische Spekulation spricht, sondern im Gegenteil sogar dafür!
Es ist vor allem nicht das Wesentliche der Argumentation. Die vorangegangene Aussage, auf die es eigentlich ankommt lauet:
"Es ist nicht 'Abschreiberei', sondern eine kulturelle Tradition mit einem feststehenden Ablauf und feststehenden Motiven, die wie Märchen, Sagen und Legenden von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Der einzige Unterschied ist, daß Endzeitprophetie kein in die Vergangenheit, sondern ein in die Zukunft gerichtetes Märchen ist."

Das ist allerdings keine Spekulation, sondern eine Entwicklung, die sich über ~2000 Jahre kultur-/literaturwissenschaftlich bzw. volkskundlich nachvollziehen läßt und zu der unzählige Arbeiten verfaßt wurden.

Festzustellen ist, daß die Inhalte dieser "großen Weissagung", die letztlich durch viele Varianten einen einzigen großen Komplex bildet, nicht nur in diesseitigen Prophezeiungen stehen, sondern auch regelmäßig als Erscheinungen, Channelings oder sonstige Jenseitskontakte zurückübermittelt werden. Das macht die vielfältigen Erfindungen, Vorstellungen und Erwartungen, die sich mit dem Endzeitgeschehen verbinden, aber nicht richtiger, nur weil der Übermittlungsweg übersinnlich war. Umgekehrt ist vielmehr anzunehmen, daß die Wesenheiten am Ursprung der Botschaft mit unserer Kultur und ihren religiösen Glaubenssätzen geistig verbunden sind, an diesen Motivschatz glauben und ihn als ihre eigene Wahrheit herabübermitteln.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

was zu Marie Julie Jahenny noch zu sagen wäre ...

Ulrich ⌂ @, Germering, Samstag, 03. Februar 2018, 20:13 vor 1028 Tagen @ Malcom 6857 mal gelesen

Hallo Malcom,

Das Kopieren von Schriften, und diese dann als eigene Visionen zu verbreiten, ist in den Augen rechtschaffener Menschen eine Sünde. Wie weit entfernt ist eine solche Handlungsweise erst von außerordentlichen Menschen wie Pater Pio, der Jahenny, etc..

Fast hätte ich sie überlesen, die Jahenny, die "außerordentliche".

Schon klar, wer mit dem sichtbaren Abdruck der "immateriellen Vorhaut Jesu", dem "sanctum praeputium" am Ringfinger, seinen Status als wahre "Braut Christi" bewiesen hat, was Jahenny mehrfach von kirchlicher Seite bestätigt wurde, ist über jeden Verdacht erhaben.

Gegen diese Reliquie aus erster Hand, äh, erstem Glied, können andere, wie etwa "der Kot der Palmeselin", nicht anstinken.

Wer Wissenslücken füllen will:
Horst Herrmann:
"Lexikon der kuriosesten Reliquien: Vom Atem Jesu bis zum Zahn Mohammeds."

Quelle: "Revue métapsychique, 1931, Nr.2" in "Zeitschrift für Parapsychologie", 10.Heft, Okt. 1931
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_para1931/0566 und
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zs_para1931/0567

oder hier:
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Keine-Ahnung-vom-Islam-aber-dagegen/Nonnen-sind-mit-Jesus-verlobt/posting-28595725/show/

Grundlagenwissen für die Ungläubigen und strauchelnden Zweifler:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Vorhaut

Falls sich jemand wegen meiner Indiskretion in seinem "religiösen Empfinden" verletzt sieht, möge er zum Arzt gehen, allen anderen wünsche ich einen schönen Abend.

Gruß
Ulrich

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Nibirupsychose vs. "Schauungshimmelskörper"

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 02. Februar 2018, 09:27 vor 1029 Tagen @ Malcom 6977 mal gelesen

Hallo!

Es gibt aber indirekte Hinweise: Auf Youtube gibt es ein paar Kanäle die youtube u.a. mit Nibiru-Videos geradezu überaschwemmen. Alle paar Stunden (jeden Tag) werden lange Videos mit Nibiru im Header hineingestellt. Der Aufwand steht in keiner Relation zu den erzielten Klicks . Der Effekt ist, dass sich eine gewisse Ermüdung der Öffentlichkeit einstellt, was meines achtens beabsichtigt ist.

Ich glaube dass wir erst im September 2019, ca. 2-4 Wochen vor der 3TF Nibiru sehen werden.

Das ist ein Urteil, das bar jeder Beziehung zu den Tatsachen und unbelegbar sich allein auf das unbeirrbare Glaubenwollen gründet, das sich seine Richtigkeit über Zirkelschlüsse selbst beweist.

Weil es einen Nibiru geben muß, da man es so haben will, muß natürlich auch der Unsinn, der stakkatoartig von anderen Unbelehrbaren ins Netz gestellt wird, eine hintergründige Bedeutung haben.

Es gibt tatsächlich nicht wenige Schauungen eines "Himmelskörpers" (inzwischen sind wohl noch ein paar hinzugekommen). Diesen sollte man aber tunlichst nicht mit Nibiru oder Nemesis gleichsetzen, da die damit verbundenen Theorien keine belastbare Grundlage haben.

Den Himmelskörper mit der Astrophysik zum Fluchten zu bringen, bereitet nicht wenige Schwierigkeiten. An erster Stelle steht dabei die Feststellung, daß ein solches Objekt, soll es noch in unserer Epoche vorkommen, sich bereits jetzt im Sonnensystem oder dessen nächster Nähe befinden müßte und schon längst auch von Laien entdeckt worden wäre. Das ließe sich nicht verheimlichen.

Nichtsdestoweniger scheint dem Objekt zumindest in der geistigen Welt eine gewiße Wirklichkeit innezuwohnen, weswegen es immer wieder gesehen wird.
Gleichwohl wäre eine solche Passage einmalig und in der Menschheitsgeschichte noch nicht vorgekommen, da es wie gesagt keine validen alten Berichte über die Nahpassage eines Himmelskörpers gibt. Vor solchen nichts erklärenden Theorien sollte man sich hüten.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Offtopic, vor 70.000 Jahren mischte ein Stern die Oort`sche Wolke auf und schleuderte Himmelskörper aus ihrer Bahn

Explorer @, Sonntag, 25. März 2018, 18:52 vor 978 Tagen @ Taurec 6188 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Sonntag, 25. März 2018, 18:57

Hallo,

Gleichwohl wäre eine solche Passage einmalig und in der Menschheitsgeschichte noch nicht vorgekommen, da es wie gesagt keine validen alten Berichte über die Nahpassage eines Himmelskörpers gibt. Vor solchen nichts erklärenden Theorien sollte man sich hüten.

Völlig richtig.

Was es allerdings mal gab, war ein "naher" vorbeiflug eines roten Zwergsterns. Unter "Anführungszeichen", weil es nur relativ nahe war, immer noch am Rande des Sonnensystems.
Siehe dazu: https://schauungen.de/forum/index.php?id=34050

Gerade geht die Nachricht durch die Medien, dass der Scholz Stern, der vor 70.000 Jahren durch den Rand des Sonnensystems geflogen ist, der Sonne noch näher gekommen ist als bisher gedacht (0,6 Lichtjahre, statt wie bisher gedacht 0,8). Weiter, dass sein Durchflug bis heute die Flugbahnen von Asteroiden und Kometen beeinflust. Er dürfte damals die Oort'sche Wolke gehörig durcheinander gewirbelt haben.

Weiters soll er zumindest zeitweise als stark rot leuchtender Stern am Himmel zu sehen gewese sein (ich vermute bei einem Strahlenausbruch).

Rote Nachtsonne: Scholz’ Stern kam unserer Sonne so nah, dass er Kometen und Asteroiden bis heute beeinflusst
[image]
Wie die Astronomen-Brüder Carlos and Raúl de la Fuente Marcos von der Universidad Complutense de Madrid gemeinsam mit Sverre J. Aarseth von der University of Cambridge aktuell im Fachjournal “MNRAS Letters” berichten, haben sie die Umlaufbahnen von fast 340 Objekten im Sonnensystem mit hyperbolischen (V-förmigen) Umlaufbahnen analysiert und dabei festgestellt, dass der sog. Scholz’ Stern bei seiner extrem dichten Passage unseres Sonnensystems, die Bahnen einiger dieser Objekte beeinflusst und teilweise bis heute verändert hat.

Sein starkes Magnetfeld könnte jedoch dazu geführt haben, dass seine Helligkeit ab und zu mehrere Minuten bis Stunden lang um das Zehntausendfache zunahm und der Stern dann als heller Lichtpunkt am Nachthimmel sichtbar wurde

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/rote-nachtsonne-scholz-stern-kam-unserer-sonne-so-nah-dass-er-kometen-und-asteroiden-bis-heute-beeinflusst20180322/

Sternpassage warf Kometen aus der Bahn
Stellare Annäherung vor 70.000 Jahren störte Brocken der Oort'schen Wolke

Stellarer Störer: Vor rund 70.000 Jahren streifte ein fremder Stern den Außenrand unseres Sonnensystems. Wie Astronomen nun festgestellt haben, hat diese stellare Passage Spuren hinterlassen: Die Flugbahnen einiger Kometen und Eisbrocken aus den Außenbezirken unseres Sonnensystems sind bis heute von diesem "Eindringling" geprägt. Obwohl der störende Stern eine sehr geringe Masse hatte, reichte sie offenbar aus, um einige Objekte in der Oort'schen Wolke aus ihre Bahn zu werfen.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22554-2018-03-22.html

Vielleicht hat dieses Ereignis sich so in das Bewusstsein der Menschheit eingebrannt, dass noch heute von einem roten Himmelskörper geträumt wird :-D

Grüße Explorer

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Eine Katastrophe ohne Opfer

Taurec ⌂ @, München, Montag, 26. März 2018, 13:13 vor 977 Tagen @ Explorer 6399 mal gelesen

Hallo!

Gerade geht die Nachricht durch die Medien, dass der Scholz Stern, der vor 70.000 Jahren durch den Rand des Sonnensystems geflogen ist, der Sonne noch näher gekommen ist als bisher gedacht (0,6 Lichtjahre, statt wie bisher gedacht 0,8). Weiter, dass sein Durchflug bis heute die Flugbahnen von Asteroiden und Kometen beeinflust. Er dürfte damals die Oort'sche Wolke gehörig durcheinander gewirbelt haben.

Vielleicht hat dieses Ereignis sich so in das Bewusstsein der Menschheit eingebrannt, dass noch heute von einem roten Himmelskörper geträumt wird :-D

Dieses "Ereignis" verlief für den Einzelnen allerdings in quälender Langsamkeit.

Mit einer Radialgeschwindigkeit von 80 km/s hätte er nach meiner Rechnung bei einem Radius der Oortschen Wolke von 100.000 AE, einer größten Annäherung von 52.000 AE und dementsprechend der Passage in Gestalt einer Kreissehne von rund 171.000 AE Länge rund 10.100 Jahre benötigt, um die Oortsche Wolke zu durchstreifen.

Mit anderen Worten: Für viele viele viele Generationen bewegte sich der Stern mit kaum merklicher Positionsveränderung über das Firmanent. Daß überhaupt eine Passage stattfand, ist unseren Vorfahren mit Sicherheit überhaupt nicht aufgefallen.

In dieser Zeit hätte regelmäßig bei einem Aktivitätshoch ein Lichtpunkt am Himmel gestanden, da es sich um einen Fixstern handelt, aber quasi als feste, nicht außergewöhnliche Einrichtung am Firmament.

Der Schluß von einem rötlichen Standardpünktchen zu einem mondartigen Himmelskörper, der als "kollektives Trauma" fortlebt, ist unter diesen Bedingungen eigentlich nicht einleuchtend. :-P

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Hätten Steinzeitmenschen den roten Zwergstern entdeckt, hätte er Einfluss auf die Erde gehabt?

Explorer @, Dienstag, 27. März 2018, 11:22 vor 976 Tagen @ Taurec 6222 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Dienstag, 27. März 2018, 11:49

Hallo Taurec,

Dieses "Ereignis" verlief für den Einzelnen allerdings in quälender Langsamkeit.
Mit einer Radialgeschwindigkeit von 80 km/s hätte er nach meiner Rechnung bei einem Radius der Oortschen Wolke von 100.000 AE, einer größten Annäherung von 52.000 AE und dementsprechend der Passage in Gestalt einer Kreissehne von rund 171.000 AE Länge rund 10.100 Jahre benötigt, um die Oortsche Wolke zu durchstreifen.
Mit anderen Worten: Für viele viele viele Generationen bewegte sich der Stern mit kaum merklicher Positionsveränderung über das Firmanent. Daß überhaupt eine Passage stattfand, ist unseren Vorfahren mit Sicherheit überhaupt nicht aufgefallen.
In dieser Zeit hätte regelmäßig bei einem Aktivitätshoch ein Lichtpunkt am Himmel gestanden, da es sich um einen Fixstern handelt, aber quasi als feste, nicht außergewöhnliche Einrichtung am Firmament.

Ich denke das hin und wieder ein roter Stern aufleuchtet, wäre vermutlich schon aufgefallen, zumindest wenn er wirklich deutlich rot war. Dass er sich bewegt, wäre nur aufgefallen, wenn es damals bereits so etwas wie Astonomen/Himmelsbeobachter gegeben hätte.

80km/s, sind 288.000km/h, weit schneller, als alle Planeten im Sonnensystem.
Der innerste und damit schnellste Planet Merkur bewegt sich mit 172.332 km/h, der äußerste und daher langsamste Planet Neptun, mit nur 19.548 km/h.
https://astrokramkiste.de/planeten-tabelle

Auch wenn der rote Zwergstern natürlich noch viel weiter weg war, als Neptun, bei sehr langer beobachtung sollte es Astronomen auffallen, dass sich die Position des roten Lichtspunkts ändert. Er war ja weit schneller als als jeder Planet.

Aber, du selbst bist ja der Meinung, dass die Menschheit schon öfters Kulturzyklen durchlaufen hat
;-)
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32535
https://schauungen.de/forum/index.php?id=31896

Und ja, da könntest du schon recht haben, es gibt wirklich immer mehr Hinweise darauf, dass auch die Vormenschenspezies schon ziemlich intelligent waren.
Man halte sich nur mal vor augen, wie lange der Homo erectus existierte, welche riesigen Bereiche der Erde er bereits bewohnte und wie alt die ältesten Beweise für Behausungen sind, weiters, dass wohl fast alles was bisher von Menschen geschaffen wurde, nach wenigen tausend Jahren nicht mehr aufindbar ist.

Ältestes Bauwerk der Welt in Japan entdeckt
Archäologen fanden 500.000 Jahre alte Hütte
https://www.pressetext.com/print/20000302046

Aber es gibt noch ältere Behausungen, von der anderen Seite der Erde:

Die ältesten einfachen Hütten stammen aus der Zeit des Frühmenschen Homo erectus, vor mehr als 1,5 Millionen Jahren. Es war ein einfacher  Steinwall von etwa 3 Meter Durchmesser in der Olduvai-Schlucht in Tansania (Afrika).  Eigentlich nur eine Reisighütte, die Wind und Regen abhielt. Die älteste Hütte Europas stand vor etwa 600.000 Jahren in Prezletice (Prag-Ost) in der Tschechei. Frühmenschen der Art Homo erectus hatten einen Platz errichtet, der an drei Seiten durch steile Felsen und an einer Seite teilweise durch ein Seeufer begrenzt gewesen ist. Ein ovaler Wall aus Steinen und Lehm, war mindestens 30 Zentimeter hoch und 60 Zentimeter breit. Die Hütte hatte einen Durchmesser von 3 mal 2 Meter und einen schmalen Eingang im Nordwesten. In Frankreich auf dem Hügel Terra Amata, bei Nizza an der Cote d' Azur, wurden vor etwa 400.000 Jahren Hütten von Frühmenschen aufgestellt. Es waren Behausungen von Großwildjägern, welche die Meeresnähe bevorzugten und Waldelefanten jagten. Diese Unterkünfte waren nicht gerade klein mit immerhin einem ovalen Grundriss von 6 mal 4 Meter bis 15 mal 8 Meter, der teilweise sogar gepflastert war. In Deutschland konnten bei Grabungen in Bilzingsleben (Thüringen) einfache Hütten nachgewiesen werden. Sie sind auf etwa 300.000 Jahre datiert und wurden von Frühmenschen  bewohnt. Diese Behausungen haben ovale und kreisförmige Grundrisse mit 3 bis 4 Meter Durchmesser aus ringförmig angehäuften großen Knochen und Steinen. Vor diesen Wohnbauten gab es mehrere Feuerstellen. Allerdings ist das schon nicht mehr einfach, sondern schon eher ein etwas komplexerer Verhau zum Hausen.

http://www.mammutheum.de/mammun/33-einfache-huette.html

Vor 500.000 Jahren, haben die Homo Erectus bereis Farbstoff benutzt, um sich zu bemahlen.

Der Archäologe fand in der Zwischenzeit heraus, dass es sich bei dem Benutzer des Hammersteines um einen Rechtshänder gehandelt hat. Die geschwungene Farbspur am Stein entstand beim Anreiben des Ockers mit Flüssigkeit, „denn zweifellos hat sich der Homo erectus vom Lehberg bemalt“, weiß Binsteiner.

Mit dieser Erkenntnis, dass sich diese ausgestorbene Menschenform schon bewusst selbst wahr nahm und sich bemalte, kam Alexander Binsteiner bereits im Vorjahr an die Öffentlichkeit. „Der Abdruck vom Lehberg ist bislang ein Einzelfund, der unter glücklichen Umständen erhalten geblieben ist“, erklärt Binsteiner. Er beschreibt den Fund bei Haidershofen abschließend als „ungewöhnlich. Damit rechnet kein Mensch!“

http://www.noen.at/haag/so-etwas-hat-die-welt-noch-nicht-gesehen/4.252.915
https://www.archaeologie-online.de/nc/artikel/2013/spurenfossil-homo-erectus/?sword_list%5B0%5D=stand
http://www.noen.at/haag/bbc-zeigt-interesse-an-funden-am-lehberg/4.252.282

Schon Homo erectus ritzte Muster in Muschelschalen
Kunst ist viel älter als bisher gedacht, das zeigt die Neuauswertung alter Funde in Java: Dort wurde 1891 der Erste unserer Ahnen außerhalb von Europa ausgegraben. Und der war vor 540.000 Jahren schon intelligent genug für Abstraktion und Symbole.
https://diepresse.com/home/science/4611148/Schon-Homo-erectus-ritzte-Muster-in-Muschelschalen

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/insel-java-aelteste-gravuren-menschlichen-ursprungs-entdeckt-a-1006467.html

Die gravierten Knochenartefakte und der gepflasterte Bereich wurden ja bereits als Besonderheiten erwähnt. Auch die Behandlung der menschlichen Schädel – offenbar postmortales Zertrümmern, Patrophagie oder Schädelkult – sprechen für eine höhere geistige Fähigkeit. Es bedeutet, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. Zudem ist anzunehmen, dass der Homo erectus sich auch geistig mit seiner Umwelt beschäftigte. Gewitter, Stürme und Regen, Sonne, Mond, Sterne und Nordlicht sind noch heute beeindruckende Naturschauspiele. Zur Zeit des Homo erectus waren sie unerklärliche und unabwendbare Ereignisse.
Insgesamt erscheint uns der Homo erectus vor fast 400.000 Jahren ein zu Geist und Kultur fähiges menschliches Wesen, mit einer selbst geschaffenen sozio-kulturellen Umwelt mit Wohnbauten, Feuernutzung und speziellen Aktivitätsbereichen, ein aktiver Jäger mit Distanzwaffen und variablen Technologien, fähig zum abstrakten Denken und mit einer bereits ausgebildeten Sprache.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fundplatz_Bilzingsleben#Besondere_geistige_und_kognitive_F%C3%A4higkeiten

Auch der später lebende Neandertaler, wurde wohl lange unterschätzt:


Neandertaler
Eine Halskette aus Adlerkrallen

In Kroatien gefundene Adlerkrallen weisen eindeutige Zeichen auf: Vermutlich hatte sich ein Neandertaler aus ihnen eine Kette geschaffen.
https://www.spektrum.de/news/eine-halskette-aus-adlerkrallen/1337161

Schon Neandertaler schufen Höhlenkunst
64.000 Jahre alte Felsmalereien in spanischen Höhlen belegen Kunstsinn der Neandertaler

Von wegen primitiv: Die ältesten Höhlenmalereien stammen nicht von unseren Vorfahren, sondern von Neandertalern. Belege dafür liefert nun eine Datierung von Felsbildern in drei spanischen Höhlen. Demnach sind die Handabdrücke, roten Farbmuster und Linien schon mindestens 64.000 Jahre alt – sie entstanden damit 20.000 Jahre vor Ankunft des Homo sapiens in Europa. Schon die Neandertaler besaßen demnach einen Sinn für Kunst und Symbolik, wie die Forscher im Fachmagazin Science" berichten.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22451-2018-02-23.html

Von wegen primitiv Der Neandermaler
https://www.berliner-zeitung.de/panorama/von-wegen-primitiv-der-neandermaler-29767792
https://www.praehistorische-archaeologie.de/wissen/die-steinzeit/mittelpalaeolithikum/symbolismus-beim-neandertaler/

Die Frage ist eben, ob so ein roter Zwergstern wirklich Einfluss auf die Erde gehabt hätte und ob die Steinzeitmenschen vor 70.000 Jahren da irgend eine Assoziation hergestellt hätten.

Ob es zu einer Häufung von Impakten kommt, oder ob der Zwergstern mit seiner Masse, trotz der großen Distanz etwa mittels Gezeitenkräfte doch einen Einfluss auf die Erde und Sonne gehabt?

Wenn, wäre dieser Einfluss wohl recht gering gewesen...
:D

http://www.kaltesonne.de/wer-zieht-denn-da-der-mogliche-einfluss-von-planetarischen-gezeiteneffekten-auf-die-sonne-und-das-erdklima/
https://www.wissenschaft.de/allgemein/laesst-der-mond-die-erde-beben/
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/mondkraft-gezeiten-lassen-die-erde-beben-a-324318.html

Der Schluß von einem rötlichen Standardpünktchen zu einem mondartigen Himmelskörper, der als "kollektives Trauma" fortlebt, ist unter diesen Bedingungen eigentlich nicht einleuchtend.

Es war nur eine spontane Idee, dass vielleicht durch ein kollektives Gedächtnis oder ähnlichem bei empfänglichen Menschen Sequenzen mit rotem Himmelskörper ausgelöst werden könnten. Einfach weil die Info “rotes Ding am Himmel und Feuer vom Himmel, Erdbeben, Katastrophen” irgendwie vorhanden ist und dann in den Gehirnen von manchen Bildern generiert.

Ähnlich, wie Halluznationen entstehen.

Unsere Wahrnehmung ist weit komplexer als ein einfaches Reiz-Reaktions-Schema. "Unser Sehen beispielsweise ist ein konstruktiver Prozess", erklärt Christoph Teufel von der Cardiff University. "Erst unser Gehirn erzeugt die Welt, die wir zu sehen glauben."

Stellen Sie sich beispielsweise vor, sie betreten Ihr Wohnzimmer und am Rand ihres Gesichtsfelds verschwindet ein schwarzes Etwas just in diesem Moment blitzschnell hinter dem Sofa. Wenn Sie Katzenbesitzer sind, dann "erkennen" Sie ganz deutlich, dass es ihre Katze ist, die da gerade Reißaus nimmt. Sie "sehen" Kopf, Ohren und vielleicht sogar das Aufleuchten der Augen.

Interpretation statt objektiver Wiedergabe
In Wirklichkeit jedoch hat Ihr Auge kaum mehr als einen verwischten Schwarzen Fleck wahrgenommen. Und auch nur diese Signale gelangten über den Sehnerv in das primäre Sehzentrum am Hinterkopf. Doch dabei bleibt es nicht: Unser Gehirn schaltet nun weitere Hirnareale hinzu und ruft unter anderem die Information darüber ab, welche früheren schwarzen Flecke wir schon in ähnlichen Situationen gesehen haben.
"Unser Gehirn füllt Lücken, ignoriert die Reizkomponenten, die nicht ganz hineinpassen und präsentiert uns dann ein redigiertes Bild der Welt, das zu dem passt, was wir erwarten", erklärt Teufel. Dadurch sehen wir nie eine direkte Wiedergabe dessen, was da ist, sondern immer eine Interpretation - einen von unserm Denkorgan gefilterten und bearbeiteten Sinneneindruck. Erst die Verarbeitung des Signals in den nachgeschalteten Ebenen macht aus dem Reiz ein Bild oder einen Ton oder einen Tasteindruck.

http://www.scinexx.de/dossier-detail-807-5.html


Aber gut, das ist natürlich alles nur Spekulation, so wie fast alles zum Thema Schauungen...

Grüße Explorer

Der Vogel, der nach Puppen sucht

IFan @, Sonntag, 11. Februar 2018, 14:01 vor 1020 Tagen @ Malcom 6774 mal gelesen

Hallo Malcom et al.,

es gibt eine Raupensorte, die Blätter zur Verpuppung benutzt. Sie kneift den Stiel an, sodass sich das Blatt einrollt und sie schützt. Nun würden Vögel solch eingerollte Blätter natürlich schnell als Futterquelle entdecken und sie regelmäßig nach Puppen absuchen. Die Raupe bedient sich daher eines Tricks: Sie kneift an mehreren Blätter die Stiele an, sodass sich alle einrollen, doch nur eines nutzt sie zur Verpuppung. Ein Vogel auf der Suche findet nun ein eingerolltes Blatt und sieht einmal nach, ob sich darin etwas Interessantes findet. Der Wahrscheinlichkeit nach findet er eher ein leeres Blatt als eines mit einer Puppe. Nach mehreren Versuchen bricht er die Suche frustriert ab und fliegt davon.

Es würde sicherlich auffallen, wenn Regierungen, Geheimdienste etc. bei YouTube Videos sperren, die ein bestimmtes Thema behandeln. Die User, die solche Videos hochgeladen haben, würden nachfragen, warum es gesperrt wurde, wer das veranlasst hat etc.. Andere, die es gesehen haben und es sich noch einmal ansehen wollen, würden ähnliche Fragen stellen. Vielleicht würden sie sich mit anderen Usern zusammentun, die das gleiche erlebt haben, und den merkwürdigen Vorgängen nachgehen.

Das wäre für einen Geheimdienst also keine besonders gute Vorgehensweise. Bei einzelnen Personen kann man das sicher machen, aber wenn es viele betrifft, wird das zu auffällig; so viele kann man auch nicht unter Druck setzen, zum Schweigen verpflichten etc..

Also, was tun?

Man kann neben die zutreffenden Videos eine große Menge an Unsinn einstellen. Nutzer, die nach einem bestimmten Thema auf YouTube suchen, werden nun mit großer Wahrscheinlichkeit auf Unsinn treffen. Je länger, desto öfter. Irgendwann brechen sie ab und sagen sich, "Das ist ja alles Quatsch."

Jemand anders, der vielleicht einen zutreffenden Beitrag gefunden hat und sich darüber mit anderen austauschen möchte, trifft jetzt auch noch vorwiegend auf Leute, die nur Unsinn gefunden haben. Die haben sich ihre Meinung gebildet und tun das Thema dementsprechend sofort ab.

Effekt ist, dass das Thema diskreditiert wird.

Trolle werden sicherlich nicht nur von den Russen eingesetzt.

Natürlich gibt es auch viele Leute, die einfach Spaß daran haben, Blödsinn ins Internet zu setzen. Einige werden sich auch darüber amüsieren, dass andere es ernst nehmen. Auch bei YouTube findet man viele bearbeitete Videos.

Falls zu einem bestimmten Thema aber auffällig viel Unsinn eingestellt ist, vielleicht sogar noch besonders professionell gemacht, also mit viel Geld im Hintergrund, oder absichtlich besonders schlecht und lächerlich gemacht oder von einer Quelle besonders viele unsinnige Videos zum gleichen Thema stammen, was der Autor / die Autorin eigentlich nicht alles in der Freizeit gemacht haben kann, erweckt das in mir eher den Verdacht, dass da professionelle Trolle am Werk sind, die die Meinung in eine bestimmte Richtung lenken wollen (sollen). Wobei ich im Moment nicht sagen kann, ob das beim Thema eines näherkommenden Planeten der Fall ist; ich habe da jetzt keinen Überblick über die Menge oder die Qualität der Beiträge.


Gruß, IFan

Unverständnis

Wodans Sohn @, Montag, 12. Februar 2018, 07:40 vor 1019 Tagen @ IFan 6680 mal gelesen

Hallo IFan

Was ich nicht verstehe und mir bisher auch niemand vernünftig erklären konnte, ist die Geschichte, dass uns die Geheimdienste z.B. die Information über Nibiru verheimlichen wollten.
Wieso?
Was kann man dadurch erreichen?
Welchen Vorteil können alle Regierungen weltweit dadurch erkaufen?

Geheimdienste machen so etwas ja nicht zum Spaß.

Es muss doch eine Motivation geben, dass weltweit alle Regierungen und Geheimdienste uns über so etwas gravierendes im Unklaren lassen wollen.
Mir ist noch keine hinreichend glaubwürdige Erklärung geliefert worden, warum so etwas verheimlicht werden soll.
Da ist es viel wahrscheinlicher, dass an dieser Geschichte einfach nichts dran ist. (Ebenso an einer flachen Erde, einer hohlen Erde, etc.)

Viele Grüße

Wodans Sohn

P.S.: Und falls die Regierung Hobbyastromomen besticht, um die Wahrheit zu leugnen, muß ich leider feststellen, dass sich bei mir noch niemand mit einem Sack Geld gemeldet hat. Ich warte immer noch darauf.;-)


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

einmal umgekehrt gefragt

IFan @, Montag, 19. Februar 2018, 21:17 vor 1012 Tagen @ Wodans Sohn 6676 mal gelesen

bearbeitet von IFan, Montag, 19. Februar 2018, 21:23

Hallo Wodans Sohn et al.,

man könnte ja einmal umgekehrt fragen; was würde passieren, wenn die Raumfahrtbehörden und die Regierung(en) offiziell verlautbaren ließen, "Da ist ein großer Planet im Anflug, der unser Sonnensystem kreuzen wird."?

Hier möchte ich betonen, dass ich nicht davon überzeugt bin, dass so ein Planet existiert und / oder dass er durch das Sonnensystem fliegen wird.

Es ist eine nachvollziehbare Erklärung für die Katastrophen, die in den Schauungen beschrieben werden.


Gruß, IFan

Was da passieren würde, lässt sich nicht pauschal sagen

Explorer @, Dienstag, 20. Februar 2018, 09:17 vor 1011 Tagen @ IFan 6745 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Dienstag, 20. Februar 2018, 09:47

Hallo Ifan,

man könnte ja einmal umgekehrt fragen; was würde passieren, wenn die Raumfahrtbehörden und die Regierung(en) offiziell verlautbaren ließen, "Da ist ein großer Planet im Anflug, der unser Sonnensystem kreuzen wird."?

Diese Frage, lässt sich so pauschal doch gar nicht beantworten.

Bei dieser Meldung wäre wichtig, wo kreuzt er das Sonnensystem und vor allem wann.

Würde die NASA verlautbaren, ein Planet mit der Masse des Mars, kreuzt unser Sonnensystem in 2000 Jahren etwas außerhalb der Umlaufbahn des Pluto, würde wohl gar nichts passieren. Jeder würde weiter leben wie bisher, warum sollte so etwas nicht verkündet werden?

Würde man allerdings verlautbaren lassen, dass in 5 Jahren ein Planet mit einer Masse vergleichbar des Jupiter ins innere Sonnensystem eindringt, könnte sich eine Panik einstellen. Da 5 Jahre aber auch noch eine lange Zeit ist, könnte es sein, dass die Gesellschaft weiter funktioniert, weil die Menschen eben das einfach verdrängen und hoffen, dass es keine gravierenden Auswirkungen auf die Erde gibt.
Gäbe es nur einen Vorbeiflug, aber keine Kollision, wären die genauen Folgen ohnehin sehr schwer zu berechnen!

Das ein wirklich großer Planet allerdings wild herum fliegt, ist wohl sehr selten. Die meisten Planeten die aus Sternensystemen heraus geschleudert werden, sind wohl nicht größer als die Erde, einfach weil es weit wahrscheinlicher ist, dass ein Körper mit kleinerer Masse genug Kinetische Energie aufnimmt, um der Gravitation seines Heimatsystems zu entkommen. https://www.insidescience.org/news/lonely-trek-steppenwolf-planets

Weniger als 5 Jahre Vorwarnzeit, könnte es ohnehin nicht geben, da so ein Massereicher Planet sich vermutlich im vergleich zum Bewegungsimpuls des Sonnensystem nicht sehr schnell bewegen wird.

Einsame Planeten, bewegen sich wie auch unser Sonnensystem um das Zentrum der Milchstraße, haben sie doch den selben Drehimpuls.
https://en.wikipedia.org/wiki/Rogue_planet
Planeten, die direkt einsam entstanden sind, sollten so wie die meisten Sterne genauso um das Galaktische Zentrum rotieren.

Dass durch chaotische Vorgänge bei der Entstehung eines Planetensystems ein Planet einen großen Impuls erhalten hat, damit er sich sehr schnell bewegt, ist wohl extrem unwahrscheinlich.
So eine hohe Geschwindigkeit, wie etwa das winzige Objekt Oumuamua, welches 25,5km/s hatte, wird ein einsamer Steppenwolf-Planet wohl nicht erreichen.
https://www.welt.de/wissenschaft/article170186558/Unheimlicher-Querschlaeger-aus-dem-Sternbild-Leier.html

Ohnehin, sind einsame Planeten wohl ziemlich selten.

Einsame Exoplaneten sind doch selten
Einsam ohne eigene Sonne durchs All rasende Einzelgängerplaneten sind offenbar doch deutlich rarer als zuvor gedacht. Das beruhigt Astronomen: Anders hätten sie es sich nicht erklären können.
http://www.spektrum.de/news/einsame-exoplaneten-sind-doch-selten/1437858

Man schaue nochmal auf den englischen Wikipedia-Artikel zu einsamen Planeten.
https://en.wikipedia.org/wiki/Rogue_planet#Known_or_possible_rogue_planets
Es sind den Wissenschaftlern, wenn man hier Wikipedia glauben darf, gerade mal 2 Objekte bekannt, bei denen es sich sicher um Steppenwolf-Planeten handelt. Alles anderen 14 sind nur Kandidaten und auch das nächste Objekt ist sage und Schreibe über 7 Lichtjahre entfernt. Sogar wenn sich dieses Objekt schneller als Oumuamua auf uns zubewegen würde und sagen wir mal 1% der Lichtgeschwindigkeit erreichen würde, würde es also über 700 Jahre dauern, bis es unser Sonnensystem erreicht!

Zum vergleich, Oumuamua hat mit 25,5km/s nicht mal 1Promille, der Lichtgeschwindigkeit erreicht, die bei rund 300 000km/s liegt!

Ein einsamer Planet, der sich dem Sonnensystem nähert, würde so langsam sein, dass ihn mit Sicherheit auch Amateurastronomen mindestens 100 Jahre sehen würden, bevor er ins Planetensyste eindringt.

Wenn jetzt jemand sagt, dass Amateurastronomen nicht die nötige Ausrüstung haben, um etwas vor Behörden zu entdecken, dann will ich darauf hinweisen, dass die Astronomie so ziemlich das letzte Wissenschaftsfeld ist, wo Hobbyforscher regelmäßig Entdeckuungen machen.

Hier eine Auswahl:
Amateurastronom entdeckt Signale von totgeglaubtem NASA-Magnetosphären-Satellit
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22354-2018-01-29.html

Amateurastronom entdeckt großen Einschlag auf Jupiter
http://www.spektrum.de/news/amateurastronom-entdeckt-grossen-einschlag-auf-jupiter/1002059

Linzer Amateurastronom entdeckt Zwerg-Nova
https://derstandard.at/1998818/Linzer-Amateurastronom-entdeckt-Zwerg-Nova

Oft endecken Laien sogar in den Veröffentlichten Daten der "Profis" neues.
Kometen fremder Sonnen – von einem Kepler-Fan entdeckt
https://abenteuer-astronomie.de/kometen-fremder-sonnen-von-kepler-fan-entdeckt/

Und überhaupt, wird auch auf Laien zurück gegriffen, um die Daten von Himmelsbeobachtungen überhaupt auswerten zu können.
Etwa hier, bei diesem Projekt, wo man Amateure nach Planet9 suchen lässt.
https://www.zooniverse.org/projects/marckuchner/backyard-worlds-planet-9

Grüße Explorer

Die Fähigkeiten von Amateurastronomen

Explorer @, Donnerstag, 22. Februar 2018, 19:36 vor 1009 Tagen @ Explorer 6551 mal gelesen

Hallo,

Weil es gerade dazu passt, gerade hat ein Hobbyastronom wieder mal etwas geschafft zu photographieren, wonach die professionellen Astronomen seit ewigkeiten suchten!

Hobby-Astronom beobachtet erstmals Geburt von Supernova
Ein Amateur-Astronom hat etwas geschafft, was keinem Wissenschaftler jemals zuvor gelungen ist.

Wovon Profis seit Jahrzehnten träumen, ist ausgerechnet einem Amateur gelungen: Der Argentinier Victor Buso hat durch puren Zufall einen Blick auf die Geburt einer Supernova erhascht.

Der aus dem argentinischen Rosario stammende Buso hatte im September 2016 eine neue Kamera an seinem Teleskop getestet, als er plötzlich auf einem der Bilder einen hellen Lichtschein im südlichen Sternbild Bildhauer (lateinisch Sculptor) entdeckte. Der Lichtpunkt markierte den Augenblick eines Supernovaausbruchs in einer 80 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie.

https://futurezone.at/science/hobby-astronom-beobachtet-erstmals-geburt-von-supernova/400004723


Supernova erstmals fotografiert - von einem Hobby-Astronomen
Ein argentinischer Schlosser aus der Millionenstadt Rosario hat von seinem Dach aus eine Supernova fotografiert.
Erstmals bekommen Wissenschaftler so Bilder eines Sterns, kurz bevor er explodiert.
Der Hobby-Astronom steht nun als Autor in einem renommierten Fachmagazin.

Victor Buso ist hauptberuflich Schlosser in der argentinischen Millionenstadt Rosario, nachts beobachtet er die Sterne. Am 20. September 2016 montierte er eine Kamera, die er testen wollte, an sein Teleskop. Das richtete er auf die etwa 65 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie NGC 613. Mehr als eineinhalb Stunden lang machte er knapp hundert Fotos und entdeckte auf diesen zufällig die Sternenexplosion.
"Professionelle Astronomen haben lange nach so einem Ereignis gesucht."

Buso meldete seinen Fund umgehend an die International Astronomical Union, eine weltweite Vereinigung von Astronomen. Binnen weniger Stunden wurden Wissenschaftler auf der ganzen Welt auf den Fund aufmerksam und richteten die Teleskope professioneller Observatorien auf die entsprechende Stelle im Weltall.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/weltall-supernova-erstmals-fotografiert-von-einem-hobby-astronom-1.3878508

Soviel mal zu den Theorien, dass die Behörden die Annäherung eines Planeten verschweigen könnten. Wenn man Ausrüstung, die für einen argentinischen Arbeiter verfügbar ist, eine Supernova in einer 65 (oder laut anderer Quelle sogar 80) Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie, neben dem Leuchten von vielen Millionen Sternen erkennen kann, kann man sich sicher sein, dass Hobbyastronomen einen "Himmelskörper" wie in den Schauungen beschrieben früh genug entdecken. ;-)

Grüße Explorer

Nibiru und die Hobbyastronomen

Malcom @, Dienstag, 27. Februar 2018, 17:11 vor 1004 Tagen @ Explorer 6417 mal gelesen

Hallo,
ich kann verstehen, dass nicht jeder hier eine wissenschaftliche Ausbildung hat, aber man sollte vorsichtig sein, ohne diese Basis einfache wissenschaftliche Schlüsse ziehen zu wollen.
So ist z.b. der Schluss:
„ Wenn es Nibiru geben sollte, dann hätten die vielen Hobby-Astronomen es schon gefunden, und daher kann es Nibiru nicht geben.“
leider nicht korrekt.

Dazu etwas Hintergrund-Information:

Der normale sichtbare Bereich des Lichtes ist 4000-7000 Ängstrom Wellenlänge.
Der (für Menschen unsichtbare) infrarote Bereich liegt bei 7000-1000000 Ängstrom Wellenlänge.
Der nächste Bereich danach wären die Mikrowellen.

Es ist allgemein bekannt, das Nibiru dunkelrot, mit einem Maximum im nahen Infraroten Bereich, strahlen soll.
Um solche Lichtquellen gut aufnehmen zu können, müsste ein entsprechendes Infrarot-Telekop benutzt werden, mit einem Sensibilitätsbereich von ca. 7000-50000 Ängstrom Wellenlänge.

Diese Art von IR-Teleskop zu betreiben, ist technisch sehr aufwendig. So müssten die CCD-Chips der Kamera mit einem Kyrostat auf -130°C bis -272 °C gekühlt werden. Die Spiegel sollten aus Beryllium sein, und und und...
Der zu betreibende technische Aufwand geht weit über den finanziellen Spielraum von Hobby-Astronomen hinaus, und daher ist es ihnen unmöglich Nibiru aufzunehmen, solange Nibiru noch weit von der Erde entfernt ist.

Nur die professionellen IR-Teleskope großer Institutionen haben diese Möglichkeit.

Wenn man nun den Schluss zieht, dass der im 3. Geheimnis von Fatima angekündigte (und geschaute) Kataklysmus eigentlich nur durch einen zusätzlichen Planeten (Nibiru) verursacht werden kann, der nahe an der Erde vorbeifliegt, dann kann man sich auch fragen:“Wie reagiert der Vatikan auf eine solche Information?“
Denn die sollten ja wissen was kommen soll!
Nun, diese Information sollte ein wirklicher Augenöffner sein:

Der Vatikan hat sich zwischen 1990 und 2009 einen Weg in das Konsortium gebulldozed , dass auf den Berg Mount Graham verschiedene Teleskope betreibt., und so betreibt seit 2010 der Vatikan im Rahmen von VATT (Vatican Advanced Technology Telescope) dort auch ein modernes Teleskop.

Dieses Teleskop wurde „LUCIFER“ (!!!!!) genannt, die Abkürzung für
LARGE BINOCULAR TELESCOPE NEAR-INFRARED UTILITY WITH CAMERA AND INTEGRAL FIELD UNIT FOR EXTRAGALACTIC RESEARCH.

Nachdem diese Namensgebung doch zu kontrovers war und ungewollte Aufmerksamkeit auf sich zog, wurde der Name schließlich auf LUCI abgeändert.

LUCI besteht aus zwei kryostatisch gekühlten IR-Teleskopen, LUCI 1 und LUCI 2. Der Kryostat ist 1,6x1,6x1,6 Meter groß und kühlt die Instrumente auf -200 °C.
Der infraroten Sensibilitätsbereich reicht von:

LUCI 1 : 8900-24400 Ängstrom und
LUCI 2 : 9600-24400 Ängstrom

Damit wird nur ca. 0.001 % des gesamten Strahlungsbereiches des Kosmos abgedeckt.

Aber: Beide Teleskope haben ihre größte Sensibilität in exakt dem Bereich in dem NIBIRU sein Strahlungsmaximum haben müsste.
Ist das alles nur Zufall?

DAS sollte doch mal zu denken geben....

Quellen:
http://www.pas.rochester.edu/~blackman/ast104/spectrum.html
http://www.vaticanobservatory.va/content/specolavaticana/en.html
http://www.lbto.org/instruments.html
http://www.mpe.mpg.de/ir/lucifer


Gruß,
Malcom

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Nibiru... *gähn*

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 27. Februar 2018, 17:34 vor 1004 Tagen @ Malcom 6434 mal gelesen

Hallo!

ich kann verstehen, dass nicht jeder hier eine wissenschaftliche Ausbildung hat, aber man sollte vorsichtig sein, ohne diese Basis einfache wissenschaftliche Schlüsse ziehen zu wollen.
So ist z.b. der Schluss:
„ Wenn es Nibiru geben sollte, dann hätten die vielen Hobby-Astronomen es schon gefunden, und daher kann es Nibiru nicht geben.“
leider nicht korrekt.

Wenn es schon um Wissenschaft geht, sollte man zunächst konstatieren, daß die Idee "Nibiru" tatsächlich auf falschen Theorien bzw. Interpretationen beruht.

Siehe hier.
Ich weiß schon: Das wird an Dir abperlen wie Wasser von einem frisch imprägnierten Regenmantel.

Die Schlußfolgerung:

Nibiru gibt es nicht!!!

Das ist keine Meinung, sondern eine Tatsache.

Damit ist im Grunde der gesamte Rest Deines Beitrages hinfällig, insofern er sich mit Nibiru befaßt statt der bloßen hypothetischen Möglichkeit eines unentdeckten Himmelskörpers außerhalb des Sonnensystems.

Es ist allgemein bekannt, das Nibiru dunkelrot, mit einem Maximum im nahen Infraroten Bereich, strahlen soll.

Es ist nicht "allgemein bekannt". Das haben sich Spinner zusammenphantasiert und Du glaubst nun unbeirrbar daran.

Der zu betreibende technische Aufwand geht weit über den finanziellen Spielraum von Hobby-Astronomen hinaus, und daher ist es ihnen unmöglich Nibiru aufzunehmen, solange Nibiru noch weit von der Erde entfernt ist.

Es ist unmöglich, Nibiru aufzunehmen, weil es ihn nicht gibt. Nibiru ist eine fixe, falsche Idee auf Grundlage falsch verstandener Mythologie.

Wenn man nun den Schluss zieht, dass der im 3. Geheimnis von Fatima angekündigte (und geschaute) Kataklysmus eigentlich nur durch einen zusätzlichen Planeten (Nibiru) verursacht werden kann, der nahe an der Erde vorbeifliegt, dann kann man sich auch fragen:“Wie reagiert der Vatikan auf eine solche Information?“

Das sollte man besser nicht fragen, weil diese Schlußfolgerung völlig abwegig ist.

Aber: Beide Teleskope haben ihre größte Sensibilität in exakt dem Bereich in dem NIBIRU sein Strahlungsmaximum haben müsste.
Ist das alles nur Zufall?

Sehr viel wahrscheinlicher ist der umgekehrte Vorgang: Die behaupteten Eigenschaften des erstunkenen und erlogenen "Nibiru" wurden willkürlich so gewählt, daß sie zum Spektrum des bösen satanischen Teleskops passen, das "Nibiru" nur deswegen entdecken soll, um ihn anschließend verheimlichen zu können. ;-)

DAS sollte doch mal zu denken geben....

Dann fang auch bitte damit an!

Alle Märchen, in denen Nibiru vorkommt, haben nicht die geringste Glaubwürdigkeit.
Wenn wir uns hier mit einem "Himmelskörper" befassen, dann mit dem in mehreren Schauungen wiederkehrenden Planetoiden, dessen Eigenschaften ungeklärt sind, aber von den grenzdebilen Nibiruschwadronaden nicht erhellt werden können.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!

Siolarei @, Tamehu, Dienstag, 27. Februar 2018, 18:59 vor 1004 Tagen @ Taurec 6417 mal gelesen

Hallo Taurec,

und was ist, wenn wir genau das, was Du geschildert hast, denken sollen?

Was ist, wenn wir Nibiru nur als Märchen, nicht aber als Realität sehen sollen?

Wem dient dann genau diese Geisteshaltung?

Wer profitiert dann von der Haltung: "Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!"?

Viele Grüße
Siolarei


Was ist die menschliche Intelligenz verglichen mit Gottes Wille und Wissen?
Nicht einmal ein einziger Tropfen im Ozean.
Mitar Tarabich (1829-1899)

Ein gutes Buch macht Dich klug,
ein schlechtes aber kann mehr schaden,
als je zehn gute Gutes taten.

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Die Frage geht am Kern des Problems vorbei

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 28. Februar 2018, 10:03 vor 1003 Tagen @ Siolarei 6338 mal gelesen

Hallo!

und was ist, wenn wir genau das, was Du geschildert hast, denken sollen?

Was ist, wenn wir Nibiru nur als Märchen, nicht aber als Realität sehen sollen?

Wem dient dann genau diese Geisteshaltung?

Wer profitiert dann von der Haltung: "Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!"?

Das entspricht eigentlich dem, was ich gerne den naiv-gläubigen Zirkelschluß nenne:

Ich bilde mir etwas ein. Dann werte ich ausgerechnet hilfreiche Gegenindikatoren, die eine solche Theorie eigentlich widerlegen und ausschließen sollten, als Bestätigung.

Grundlage solchen Denkens ist nicht kritisches Abklopfen der Theorien auf Plausibilität bzw. das Bestreben sie zu Falsifizieren, sondern ein an's Dümmliche grenzendes, unbeirrbares und unbelehrbares Glaubenwollen an einmal auserkorene fixe Ideen.

Ganz gleich, welchen Inhalts solche Theorien sind, ist mit so jemandem eine Diskussion grundsätzlich nicht möglich (oder nicht sinnvoll), da ihm die mentalen Voraussetzungen dazu fehlen. Das äußert sich in mangelnder Distanzierungsfähigkeit von den Ideen, die man sein eigen nennt.
Keine Zusatzannahme ist zu abstrus, um sie nicht in das sich wahnhaft entwickelnde Gebilde einzubauen.

Der Verstand ist auf Trennen und Sortieren zur Mustererkennung ausgerichtet. Das ist seine Vorgehensweise im Range eines schlichten, sekundären Werkzeuges. Als Grundregel der Benutzung dieses Werkzeuges gilt, seinen Hervorbringungen skeptisch und intuitiv ein Gegengewicht entgegenzusetzen. Andernfalls sieht man lauter Bäume, die eigentlich keine sind, aber keinen Wald mehr, weil man interpretativ alles auf das gewünschte Ergebnis hin systematisch falsch versteht.

So jemand hat entweder nie richtig zu denken gelernt oder er hat es an irgendeinem Punkte (vielleicht, um einem unerträglichen Lebensereignis oder Erkenntnis aus dem Wege zu gehen) verlernt.

Der Nibiruschwachsinn hat alle Kennzeichen einer von (vielleicht genialisch-kreativen) Laien einmal ersonnenen, aber falschen Idee, die von der epigonalen Internetgemeinschaft zu einem fixen Wahngebilde aufgebläht wurde, das sich mit Lug, Betrug, gefälschten Beweisen und Einbildung selbst am Leben erhält. Wenn man nur noch diese aus einem in sich geschlossenen Weltbild stammenden Pseudobeweise und Scheinargumente erkennt, aber nicht mehr den Fehler im Ursprung, tappt man in völliger Finsternis.

Die Frage "cui bono" ("wer profitiert") ist im Sinne des sachlich-inhaltlichen Prüfens eigentlich nicht zielführend, weil damit unzulässigerweise die Ebene der wissenschaftlichen Wahrheitsfindung mit der politischen Tatsachenwelt vermischt wird. Sobald Wahrheiten zum Politikum gemacht werden, ist praktisch gleichgültig, ob sie wahr oder falsch sind. Dieser Frage wird dann zugunsten dessen, was man sich vorstellt, aus dem Wege gegangen. Sie läßt sich anhand der Wahr-Falsch-Distinktion in zwei Richtungen formulieren.
Du fragst von der Wahrheit ausgehend: "Wer profitiert davon, wenn wir glauben, daß es Nibiru nicht gibt?" ⇒ Hypothetische Antwort: die Hintergrundpolitik der Verschwörer, die uns zur Schlachtbank führen wollen.
Die Frage kann aber auch von der Falschheit her formuliert werden: "Wer profitiert davon, wenn wir glauben, daß es Nibiru gibt?" ⇒ Hypothetische Antwort: die Fabrikateure und Kolporteure der Nibirutheorie, die sich geldwerte oder psychologische Vorteile erhoffen, indem sie unser materielles und geistiges Vermögen binden.
Wesentlich ist aber die Frage, ob die Theorie an sich wahr oder falsch ist, um zu bestimmen, welche der beiden formulierten Fragerichtungen die zutreffende sei. Das Problem läßt sich also nicht über die im politischen Bereich sinnvolle, aber im religiösen und wissenschaftlichen Bereich unnsinnige Frage "cui bono" lösen, sondern ausschließlich über die Bestimmung, ob die Nibirutheorie inhaltlich im Sinne wissenschaftlichen Vorgehens sachlich fundiert und plausibel ist oder nicht.

Die Feststellung, daß Sitchin, der Urheber der Theorie, die für ihre Formulierung nötigen Fachkenntnisse überhaupt nicht hatte, sollte eigentlich reichen, um den Namen Nibiru nie wieder in den Mund zu nehmen. Alles weitere, um Nibiru zu untermauern und zu bestätigen, ist nur Erfindung auf ein gewünschtes Endergebnis hin.
Solche Leute sprechen von Wissenschaftlichkeit, während sie tatsächlich wissenschaftsfern sind, indem sie physikalische Befunde und Konzepte verwenden, um den faulen pseudoreligiösen Kern ihrer Weltanschauung mit Rationalität zu verkleiden. Die Frage ist, was solche Leute, sofern sie tatsächlich eine wissenschaftliche Ausbildung bekommen haben, überhaupt daraus gelernt haben. Offenbar fehlt es da an grundsätzlicher Bildung, was Wissenschaft überhaupt ist und kann, an der grundlegenden Denkweise und Methodik, die es erlaubt, aus den Schranken des eigenen Fachbereichs heraustretend auch andere Bereiche zu konsultieren und sich einzuarbeiten, ohne gleich alles glauben zu müssen. Umgekehrt sind sie wohl auch auf ihrem eigenen Felde eigentlich gar nicht kompetent und glauben, was ex cathedra von den Säulen der Wissenschaft verkündet wird, ohne es kritisch hinterfragen zu können. Gleich dem gemeinen Gläubigen, der die Verkündigungen von der Kanzel aufnimmt, ohne die theologische Entstehung der Lehre zu durchblicken, frömmeln sie dann eben wissenschaftlich vor sich hin.

Man kann und sollte durchaus über einen potentiellen unbekannten Himmelskörper diskutieren, aber bitte ohne Nibiru. So viel geistige Distinktionskraft sollte man vorweisen können. Tut man dies nicht, führt man in eine möglicherweise zielführende Forschung scheinbar und oberflächlich dazu passenden Unsinn ein, womit man die ganze Angelegenheit in den Misthaufen lenkt.

Das Prophezeiungsthema ist voll solcher Abirrungen von A wie Antichrist über L wie Langzeitstrategie bis Z wie Zecharia Sitchin. Dieses Forum sollte eigentlich dazu da sein, diese Dinge als das zu erkennen, was sie sind. BBouvier hat vermutlich recht, wenn er sagt, daß es damit in Deutschland und weltweit einzigartig ist. Jedenfalls könnte es das sein, wenn seine Mitglieder nicht versuchen, unglückselige Theorien mit hanebüchenen Zusatzannahmen zu retten.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Nibiru - Rätsel gelöst!

WernerH @, Dienstag, 27. Februar 2018, 19:57 vor 1004 Tagen @ Malcom 6505 mal gelesen

bearbeitet von WernerH, Dienstag, 27. Februar 2018, 20:09

Grüß Gott und guten Abend,

N utzliche

I dioten

B emühen

I rrige

R andbemerkungen

U nbedarfter


Mehr ist da nicht dran.

:trost:

und weiter geht es beim heiteren Katastrophen-Raten innerhalb der Weltenwende.

WernerH

Wissenschaftliche Ausbildung

Harald Kiri @, Dienstag, 27. Februar 2018, 22:00 vor 1004 Tagen @ Malcom 6354 mal gelesen

Hallo Malcom,

da Du hier von wissenschaftlicher Ausbildung sprichst, einige Anmerkungen zu Deinem Text:

Die Einheit "Ängstrom" gibt es nicht und hat es nie gegeben. Vermutlich meinst Du Ångström [ˈɔŋstrø:m] . Ein Å ist keine SI-Einheit, lässt sich aber ohne Schwierigkeiten in das heute weltweit wissenschaftlich gebräuchliche SI-System (schon seit 1960 Standard) übertragen. 1Å = 0,1nm.

Wenn Du von 4000Å bis 7000Å sprichst, meinst Du 400nm bis 700nm.

Die erwähnten 700nm bis 5µm (7000Å bis 50.000Å) sind der nahe bis mittlere Infrarotbereich (Wärmestrahlung), der, ebenso wie längere Wellenlängen, insbesondere Radiowellen und Mikrowellen (mm- bis km-Wellen), schon sehr lange abgesucht werden.

Spätestens dann, wenn "Nibiru" in den Strahlungsbereich der Sonne käme, angenommen er wäre für den sichtbaren Bereich des Lichtes unsichtbar, also schwarz, müsste er die Wärmestrahlung des Sonnenlichts aufnehmen und immer stärker in diesem Frequenzband strahlen. Oder er könnte die Wärmestrahlung der Sonne reflektieren, was denselben Effekt hätte.
Infrarotstrahlung lässt sich mit heutigen Mitteln sehr leicht sichtbar machen. Eine einfache Handycamera kann infrarotes Licht "sehen" (Schau Dir mal die Fernbedienung Deines Fernsehers bei gedrückter Taste in der Handycamera an). Ca. ein bis zwei Schüler in jeder meiner Physik-Klassen können mit ihren Augen infrarotes Licht sehen (Anders als die Camera sehen die es rot.).

Hätte ein "Nibiru" für unsere Lebenszeit Relevanz, wäre er schon lange entdeckt. Die einzige Möglichkeit, eines "Versteckens" vor unseren Teleskopen bestünde darin, dass er von außerhalb unseres Sonnensystems kommend, sich exakt aus Richtung eines Fixsterns auf uns zu bewegt. Aber auch dann wäre er sichtbar, lange bevor er gefährlich würde.

Viele Grüße
Harald

Unterricht

Malcom @, Dienstag, 27. Februar 2018, 22:09 vor 1004 Tagen @ Harald Kiri 6389 mal gelesen

bearbeitet von Malcom, Dienstag, 27. Februar 2018, 22:17

Hallo,
danke für den Unterricht.
Ich wusste noch nicht dass diese Astronomen Idioten sind.
Gruß,
Malcom

Infrarotkamera

Wodans Sohn @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 09:17 vor 1003 Tagen @ Malcom 6329 mal gelesen

bearbeitet von Wodans Sohn, Mittwoch, 28. Februar 2018, 09:24

Hallo und guten Tag

Für Hobbyastronomen ist es sogar sehr leicht eine gute Infrarotkamera zu bekommen, welche die Wellenlängen zwischen 700nm um 5000nm abdecken. Das ist heute Standardausrüstung.

Schau einfach mal im Internet nach Anbietern. Da ist eine Menge auf dem Markt und auch noch erschwinglich für jeden, der Willens ist, etwas für sein Hobby auszugeben.

Zu Infrarotkamera gibt es hier Informationen.
Zu e-bay oder Amazon muss ich hier wohl keinen Link bereitstellen.

Jeder Himmelskörper bewegt sich nach physikalischen Gesetzen, die schon seit Johannes Kepler bekannt sind und sich in Näherung bewährt haben. Merkur verhält sich da noch ein wenig anders, denn wegen seiner Nähe zur Sonne werden bei seiner Umlaufbahn auch ander Effekt wirksam. (siehe auch Einstein)

Diese Informationen findet man nicht nur bei Wikipedia (falls Ihr vielleicht glaubt, daß Wikipedia ein von 'Denen' kontrolliertes Medium ist, um die Wahrheit zu verbergen) sondern ein einfacher Gang in eine beliebige Bibliothek hilft (so etwas gibt es tatsächlich, man muss nur wollen). Dort kann man nach Fachbüchern zu Thema Astronomie schauen.

Man kann natürlich auch sein Fachwissen (Die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit) an der youtube-Universität erwerben.......;-)

Viel Erfolg

Gruß,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Zusatz

Wodans Sohn @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 09:45 vor 1003 Tagen @ Wodans Sohn 6303 mal gelesen

Hallo und guten Tag

Hier habe ich noch einen Artikel zum Thema Amateurastronomie. Vor allen der Absatz zum Thema "Braune Zwerge" ist interessant.

Infrarot-Astronomie für den Amateur

Das ist schon ein etwas älterer Text. Seither hat sich die Technik noch verbessert.

Gruß,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Hausaufgaben machen

Malcom @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 13:07 vor 1003 Tagen @ Wodans Sohn 6294 mal gelesen

bearbeitet von Malcom, Mittwoch, 28. Februar 2018, 13:22

Hallo Wodans Sohn,
man sollte schon genauer lesen was man da als "Beweis" anführt.

1.
Hier Zitate aus deiner Quelle, Seite 4:

"Bei nur im Infraroten sichtbaren Ob-
jekten versagen die üblichen Sternkar-
tenprogramme.
Die Navigation zur Position des Objekts und seine
abschließende Identifizierung sind ohne Literatur undenkbar."


Zu deutsch: Nur wenn man schon (im sichtbaren Bereich) bekannte Objekte anvisiert, kann man die auch "sehen".
Andere, "zufällige Objekte", eben nicht.

Vielleicht solltest Du mal die entsprechenden staatlichen Stellen um die Koordinaten von Nibiru bitten...:-D

2.
Auf Seite 3 gibt es ein Bild der "Quanteneffizienz einer CCD-Kamera für Amateure". Schau mal hin wo der Bereich abbricht , da fängt LUCI an (kurz for 1000). Wenn man das dann noch mit der Lichtstärke multipliziert, dann kommt man im Ende auf ein milliardenfach abgeschwächtes Signal.
Andere Störungen wie u.a. "thermisches Rauschen" sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Info: Die Lichtsärke eines 700 °C heissen Objektes ist ca. 1.000.000.000 mal schwächer als die eines 5000°C heissen Objektes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Glut_(Lichtausstrahlung)

Vielleicht sind die Astronomen auf Mount Graham doch keine Idioten.
DAS ist denkbar...

Quo erat demonstrandum

Gruß,
Malcom

Hausaufgaben

Wodans Sohn @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 14:17 vor 1003 Tagen @ Malcom 6257 mal gelesen

Hallo Malcom

wie ich zu dem Artikel bereits bemerkte, ist der schon etwas älter und technisch (und preislich) hat sich auf dem Kameramarkt auch schon Einiges getan

Beispiel: InGaAs-Kamera

Ich schrieb auch, dass es durchaus möglich ist, als Hobbyastronom, der bereit ist in sein Hobby zu investieren, sich so eine Ausrüstung zu beshaffen.

Bei Astronomieneulingen oder bei Führungen von Laien an unserer Sternwarte Starkenburg Sternwarte, kommen tatsächlich Programme, mit denen Positionen von sichtbaren Objekten angefahren werden zum Einsatzt (oder wenn ich schnell zu einer bekannten Position ausrichten mmöchte). Wenn ich aber den Nachthimmel nach neuen, unbekannten Objekte absuche, wie es z.B. Kometenjäger tun, suche ich ja etwas Unbekanntes, was mir das Programm natürlich nicht ansteueren kann, da unbekannt.
Solch ein Scannen des Nachthimmels ist Routine und wird weltweit von vielen Gruppen praktiziert, auch wenn ,das gebe ich gerne zu, nur ein kleinerer Anteil der Hobbyastronomen dabei im Infraroten Spektrum suchen.

Komm doch mal zu einer Führung vorbei.

Gruß,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Ergänzung zu Hausaufgaben

Wodans Sohn @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 15:01 vor 1003 Tagen @ Wodans Sohn 6262 mal gelesen

Hallo und Entschuldigung

Ich folge dieser Diskussion von meinem Arbeitsplatz aus und muss gelegentlich auch arbeiten :-D , daher kommen meine Beträge in Abständen.

Was ich bei dem Artikel nicht verstehen kann, ist die Aussage, der Himmelskörper Nibiru strahlt nur in der Wellenlänge von 7000- 1000000 Ängström (das enspricht der Welllenlänge von 700nm-1000nm). Das kann heute fast jede IR-Kamera abdecken.
In dem Bespieltext von mir, auf den auch Du Dich berufst, zeigt die Graphik der Quanteneffizienz dass ein Standardsiliziumdetektor zwischen 700nm und 900nm mehr als 65% der IR-Photonen detektiert. Das ist doch vollkommen ausreichend um IR-Fotografie zu betreiben. Ich muss nur die Belichtungszeit verlängern, was in der Astronomie sowieso gemacht wird.

Mit einer besseren Kamera, mit InGaAs-Chip anstelle eines Si-Chipsatzes,
wir die Effizienz noch viel besser und ist auch im tieferen Infrarot (bis 1300nm) noch einsetzbar.

Wieso aber reflektiert dieser Himmelskörper kein sichtbares Licht von unserer Sonne?

Gruß,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

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Doofe Naturgesetze

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 28. Februar 2018, 15:14 vor 1003 Tagen @ Wodans Sohn 6324 mal gelesen

Hallo!

Wieso aber reflektiert dieser Himmelskörper kein sichtbares Licht von unserer Sonne?

Das kann man sich eigentlich denken:
Wenn er sichtbares Sonnenlicht reflektierte, wäre er schon entdeckt worden. Da ihn noch niemand gesehen hat, er aber unbedingt existieren muß, denkt man ihn sich eben so, daß er Sonnenlicht nicht relektiert.

⇒ Im Zweifelsfalle muß sich die Wirklichkeit einer absurden Theorie eben anpassen, was für die Wirklichkeit natürlich sehr bedauerlich ist, aber überlegenen Geistern haben sich die Naturgesetze nun mal zu fügen. :lol2:

So wird ein Planet konstruiert, der haargenau durch alle vermeintlichen Schlupflöcher der Messtechnich paßt. Zwar hat ihn noch niemand gesehen, aber er existiert ganz gewiß. Daher muß er diese Eigenschaften haben. Es kann gar nicht anders sein! ;-)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Die Wahrheit und Nichts als die Wahrheit

Wodans Sohn @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 15:54 vor 1003 Tagen @ Taurec 6291 mal gelesen

Hallo und guten Tag

Bei meinem Link Die Wahrheit und Nichts als die Wahrheit ist zu bemerken, dass ganz viele Beiträge einen sehr wohl sichtbaren Himmelskörper darstellen. Sichtbarer Wellenlängenbereich = 400nm - 700nm. Und das, obwohl Nibiru nur im Wellenlängenbereich von 700nm - 1000nm zu sehen ist.

Wer findet den Fehler ?

Hier ist ganz offensichtlich Täuschung am Werk. Nicht von den Geheimdiensten und Regierungen, sondern von skrupellosen Machern, die hier wissenschaftlich Unbedarfte an der Nase herumführen und über Click-bait Geld verdienen.

Viele Grüße

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Fehler

Malcom @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 18:52 vor 1003 Tagen @ Wodans Sohn 6221 mal gelesen

bearbeitet von Malcom, Mittwoch, 28. Februar 2018, 19:01

Hallo Wodans Sohn,
der Link führt mich auf Youtube.
Wenn das so richtig ist, dann würde ich sagen der Fehler besteht darin, dass auf Youtube viel Mist reingestellt wird und dieser zu ernst genommen wird.
Wahre und wirklich brisante Hintergrundinfo hat eine Lebenszeit von weniger als 6 Stunden auf Youtube.

Gruß, Malcom

Glaubwürdige und Nachvollziehbare Quelle gesucht

Wodans Sohn @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 20:12 vor 1003 Tagen @ Malcom 6273 mal gelesen

Hallo Malcom

Bitte setze doch ein Link hier in das Forum von der Quelle deiner Informationen, so dass ich mir ein Bild machen kann, wie die Forscher diese Angaben über Temperatur und Flugbahnberechnung von Nibiru ableiten. Es scheint eine Menge an Daten über Nibiru zu existieren, die einer großen Zahl von Hobbyastronomen nicht zugänglich sind.

Ich habe noch keine Quelle zu Informationen über das Thema Nibiru entdecken können, welche in irgend einer Weise naturwissenschaftlich belastbar wäre.
Alles was ich finden konnte, war eine Menge youtube-Videos in denen die obskure Objekte via Photoshop eingefügt waren, fast alle sichtbar, teils mit dem bloßen Auge, alle von unterschiedlichem Aussehen, mit bizarren Angaben zur Flugbahn und Bahngeschwindigkeit,
begleitet von irgendwelche Hinweisen zu Verschwörung und Geheimhaltung. Youtube ist auch der perfekte Ort für Geheimhaltung oder deren Zerstörung.:-D
Wenn eine Quelle benannt ist, ist es ein Leichtes sich mit dieser in Verbindung zu setzen und die Daten und deren Analyse zu diskutieren. Das machen Wissenschaftler im Allgemeinen so bei ihrer Arbeit. Nachprüfbarkeit ist das Wesensmerkmal von Wissenschaft.

Viele Grüße,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Temperatur

Malcom @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 20:39 vor 1003 Tagen @ Wodans Sohn 6316 mal gelesen

Hallo Wodans Sohn,
ich habe über die Temperatur geschrieben, die ein dunkel rot glühender Körper hat und dies in Bezug zu der Spektralempfindlichkeit von LUCI gesetzt.
Mehr nicht! Dann habe ich gefragt: Ist das alles nur Zufall?
Jeder kann dies für sich selbst beantworten.
Flugbahn, Reflektion etc. habe ich nie erwähnt. Andere "Experten" reden davon, und wissen es natürlich wieder besser.
Da wissenschaftliche Information hier entweder nicht gelesen oder nicht verstanden wird, werde ich mir in Zukunft nicht mehr die Mühe machen dieses weiter zu erklären.
Viel Spaß beim Verriss!

Gruß,
Malcom

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gott sei dank!

offtopic, Donnerstag, 01. März 2018, 02:37 vor 1002 Tagen @ Malcom 6305 mal gelesen

Nachdem du schon einen ganzen Monat hier das Forum zuscheißt, ist es endlich an der Zeit zu gehen?

Bitte tu das :)

Taurec mag mich gerne für diesen Post sperren, ist mir scheißegal...

Hier sieht man schön, dass das Felachentum in die faustische Restgesellschaft einzieht, wo es wieder heißt: glauben!

Die Reste spielen mit, dass man sich noch wissenschaftliche Bezüge schafft, zu denen man jedoch keinen Zugang mehr hat.

Viel Spaß noch

OT

Was die Welt im Innersten zusammenhält

Wodans Sohn @, Donnerstag, 01. März 2018, 06:44 vor 1002 Tagen @ Malcom 6382 mal gelesen

Hallo Malcom

Mir geht es nicht um "Verriss". Mir geht es um das Verstehen.
Woher kommt die Angabe über die Temperatur?
Das Konzept der Schwarzkörperstrahlung in Abhängigkeit der Temperatur ist mir geläufig.
Ich möchte eine Erklärung finden, wieso die Albedo des Himmelskörpers so niedrig ist.

Viele Grüße

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Einladung

Malcom @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 15:04 vor 1003 Tagen @ Wodans Sohn 6247 mal gelesen

Hallo Wodans Sohn,
danke für die Einladung. :-)
Ich komme eventuell darauf zurück.

Gruß,
Malcom

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"Alles Idioten außer mir"

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 28. Februar 2018, 10:55 vor 1003 Tagen @ Malcom 6322 mal gelesen

Hallo!

Ich wusste noch nicht dass diese Astronomen Idioten sind.

Schön wieder einen Zirkelschluß innerhalb des eigenen Verstandes produziert, der in Deinem Falle wohl so schlüssig wie ein Gemälde von M. C. Escher konstruiert ist.

Du denkst Dir also eine Kaste von Astronomen, die rein zufällig Instrumente nutzen, welche die Eigenschaften des Nibiru aufnehmen.
Daß Nibiru diese Eigenschaften aufweise, läßt sich natürlich leicht beweisen, indem man auf die Bandbreite der genutzten Instrumente verweist. ⇒ Das kann ja wohl kein Zufall sein! ;-)
Da noch nie jemand Nibiru gesehen hat, muß man zwangsläufig die Spektren bestimmter verdächtiger Teleskope heranziehen. Andernfalls könnte er ja gar nie entdeckt werden. So bastelt man sich einen Planeten nach den eigenen Wunschvorstellungen.

Ein Gegenindikator wird derart abgeurteilt, daß ihm stur die bereits produzierte, aber ihre Axiome an sich selbst beweisende Eingangsbehauptung entgegengehalten wird.

"Alles Geisterfahrer außer mir! Gerade das beweist, daß ich auf der richtigen Spur bin. Denn, daß alle anderen außer mir Durchblicker falsch fahren, liegt in der Natur der Verschwörung, welche die Menschen an der Nase herumführt."
Innerhalb eines solchen Bildes sind nur zwei (eigentlich eine) Schlußfolgerung möglich:
Gegenrede bedeutet, daß man richtig liegt.
Affirmation ist um so besser, da man nicht alleine der einzige Richtigfahrer ist.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Wissenschaftliche Ausbildung und Nibiru

Explorer @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 14:30 vor 1003 Tagen @ Malcom 6297 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Mittwoch, 28. Februar 2018, 14:43

Hallo Malcolm,

ich kann verstehen, dass nicht jeder hier eine wissenschaftliche Ausbildung hat, aber man sollte vorsichtig sein, ohne diese Basis einfache wissenschaftliche Schlüsse ziehen zu wollen.
So ist z.b. der Schluss:
„ Wenn es Nibiru geben sollte, dann hätten die vielen Hobby-Astronomen es schon gefunden, und daher kann es Nibiru nicht geben.“
leider nicht korrekt.

Diesen Schluss habe ich auch nicht gezogen, sondern nur gesagt, dass ein Planet der sich dem Sonnensystem annähert so langsam sein würde, dass man ihn schon sehr lange sehen würde, bevor er in die Nähe der Erde kommt. Einige Jahrzehnte müssten es schon sein.

Das Wort Nibiru habe ich in meinem Beitrag gar nicht benutzt...

Vielleicht gibt es ja im umkreis von 1000 Lichtjahren irgendwo ein Objekt, dass du als Nibiru identifizieren würdest, dass kann natürlich keiner ausschließen.:-D

Dazu etwas Hintergrund-Information:

Der normale sichtbare Bereich des Lichtes ist 4000-7000 Ängstrom Wellenlänge.
Der (für Menschen unsichtbare) infrarote Bereich liegt bei 7000-1000000 Ängstrom Wellenlänge.
Der nächste Bereich danach wären die Mikrowellen.

Ich musste kurz auflachen, als ich das gelesen habe.
1. Heißt diese Einheit nicht Ängstrom sondern Ångström.
2. Habe ich noch nie in einer neueren wissenschaftlichen Arbeit, einem Artikel von Physikern oder einem Physikbuch gelesen, dass diese benutzt wurde. Die Astronomie ist ein Teilbereich der Physik, Wellenlängen von Licht gibt man allgemein üblich in nm an.

Ich kenne die Einheit Ångström aus der Chemie, dort wird sie noch oft benutzt.

Da du hier eine unübliche Einheit benutzt und noch nicht mal zu wissen scheinst, wie man diese schreibt, erscheint es sehr wahrscheinlich, dass du hier einfach nur Sachkompetenz vortäuscht.

Es ist allgemein bekannt, das Nibiru dunkelrot, mit einem Maximum im nahen Infraroten Bereich, strahlen soll.
Um solche Lichtquellen gut aufnehmen zu können, müsste ein entsprechendes Infrarot-Telekop benutzt werden, mit einem Sensibilitätsbereich von ca. 7000-50000 Ängstrom Wellenlänge.

Es ist also allgemein bekannt, dass dieser frei erfundene Planet, dunkelrot mit einem maximum im nahen Infrarotbereich strahlt?

Deine ganzen Ausführungen, zur Detektion von Infrarotstrahlen, sind auch kein Argument (wenn man mal davon absieht, dass Nibiru ohnehin nur eine Erfindung ist), behauptest du doch, dass Nibiru "dunkelrot" strahlen würde. Dunkelrot ist im sichtbaren Bereich...
Da Amateurastronomen sehr schöne Bilder von roten Objekten (habe diese selbst schon gesehen, ein Verwandter von mir hat einen Freund der sich ein kleines Observatorium gebaut hat) machen können, sollten sie auch den "dunkelrot leuchtenden Nibiru" erkennen können, auch wenn er ein Strahlungsmaximum im Infrarotbereich haben würde.;-)
Du schreibst ja selbst, dass er eben nicht unsichtbar ist, sondern dunkelrot leuchtet und eben noch etwas mehr im Infrarotbereich strahlt.

Grüße Explorer

Maßeinheit Ängström

Wodans Sohn @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 18:39 vor 1003 Tagen @ Explorer 6244 mal gelesen

Hallo Explorer

Ich kenne die Einheit Ängström auch aus der wissenschaftlicher Literatur von Ländern, welche nicht das SI-System benutzen ( das wären z.B. Nord Korea und USA :-D ), wobei ich noch keine wissenschaftliche Literatur aus Nord Korea studieren konnte.
Mein alter Lehrer hat mir auch erzählt, das es vor der verbindlichen Einführung des SI-Systems durchaus üblich war, optischen Wellenlängen in Ängström anzugeben. (Wie hast du eigentlich das korrekte schwedische A hinbekommen? ASCII-Tabelle ?)
Ich muss einmal die Bücher meines Vater durchschauen, ob ich dort fündig werde.

Viele Grüße

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Nibiru`s Farbe

Malcom @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 18:42 vor 1003 Tagen @ Explorer 6291 mal gelesen

bearbeitet von Malcom, Mittwoch, 28. Februar 2018, 18:48

Hallo Explorer,
ich hatte die Einheit Ångström gewählt, da die Tausender einfach handlicher sind für den Laien.
Du solltest dich nicht so sehr an einem "Schreibfehler" aufhängen, vielleicht wollte ich ja auch sehen wer Ahnung hat und sich die Mühe macht mich zu korrigieren. ;-)

Ich schrieb:

Es ist allgemein bekannt, das Nibiru dunkelrot, mit einem Maximum im nahen Infraroten Bereich, strahlen soll.

Darin sind drei Informationen enthalten, die alle richtig sind:
1. Nibiru (falls er existiert) wird überall in einer Farbe beschrieben. Ich bin noch über keinen einigermaßen ernsthaften Artikel gestolpert indem er als Blauer Riese etc beschrieben wird. Natürlich wird viel abgeschrieben, aber irgendwoher sollte ja diese EINE Farbe kommen.
2. Die Farbe ist dunkel-rot weil der Mensch diese Strahlung so wahrnimmt.
3. Dieses Strahlungsmaximum liegt im infraroten Bereich.


Zu 3.:

Körper mit verschiedenen Temperaturen strahlen auch verschieden. Die spektrale Strahlungsverteilung wird rechnerisch mit der „Planckschen Strahlungsformel“ beschrieben.
Siehe dazu hier, Seite 20 :

https://www.didaktik.physik.uni-muenchen.de/materialien/grundlagen/planck/m4_2_planck.pdf

Ein Körper mit 1000 K (~730 °C), dargestellt in dem Bild mit ROT, strahlt mit einem Maximum, dass bei ca. 2700 nm liegt. Dieses ist für den Menschen unsichtbar. Aber es gibt auch einen sehr, sehr geringen Anteil der unter 700 nm liegt, und damit auch für das menschliche Auge sichtbar ist (der braune Balken vor 1000 nm).


Zu 2.:
Wie wird dieses Licht vom Menschen wahrgenommen?
Da spielen zwei Faktoren eine Rolle: Die spektrale Empfindlichkeit der Photozellen auf der Retina, sowie die „Interpretation“ der Signale durch das Gehirn.

Ein Licht mit der Wellenlänge von 650 nm löst ein Signal aus, bei dem die „Information ROT“ dominiert, obwohl auch grüne und blaue Komponenten vorhanden sind. Siehe hier, Bild 3:

http://www.cems.uvm.edu/~tlakoba/AppliedUGMath/notes/Spectral%20Sensitivity%20of%20the%20Eye.htm

Entsprechend wird dieses 650 nm Licht als „ROT“ vom Gehirn interpretiert.
Blaues Licht mit einer Wellenlänge von ~420 nm ist auch in dem Licht von dem 730°C - Körper vorhanden, aber Aufgrund der wesentlich verringerten Intensität im Verhältnis zu dem 650-700 nm-Licht wird die gesamte Mischung doch als „ROT“ interpretiert:

„If 650 nm photons hit your retinae, your brain will receive a mixture of green and red signals, with more red than green but not too many of either. This will be interpreted as red. Similarly, 475 nm photons will cause about equal numbers of blue and green signals, with only a few red; this will be interpreted as a sort of bluish-green. The number of signals for any one of these ranges depends on both the intensity of the light and the sensitivity at that wavelength. This leads to a vaguely disturbing contrast between sensation and perception: your eye sends only three kinds of signals to your brain, yet your brain "constructs" the full color spectrum of "reality" from them. „

Der Mensch sieht also nur den „Rattenschwanz“ der gesamten Strahlung, und sieht diese dann als „ROT“

Gruß,
Malcom

Du sagst schon wieder, dass man Nibiru sehen kann

Explorer @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 19:27 vor 1003 Tagen @ Malcom 6310 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Mittwoch, 28. Februar 2018, 19:49

Hallo Malcolm,

1. Nibiru (falls er existiert) wird überall in einer Farbe beschrieben. Ich bin noch über keinen einigermaßen ernsthaften Artikel gestolpert indem er als Blauer Riese etc beschrieben wird. Natürlich wird viel abgeschrieben, aber irgendwoher sollte ja diese EINE Farbe kommen.

Vielleicht kommt sie daher, dass viele Menschen Rot als bedrohlich empfinden und dadurch die Geschichte von Nibiru gruseliger werden soll?

2. Die Farbe ist dunkel-rot weil der Mensch diese Strahlung so wahrnimmt.
3. Dieses Strahlungsmaximum liegt im infraroten Bereich.


Zu 3.:

Körper mit verschiedenen Temperaturen strahlen auch verschieden. Die spektrale Strahlungsverteilung wird rechnerisch mit der „Planckschen Strahlungsformel“ beschrieben.
Siehe dazu hier, Seite 20 :

https://www.didaktik.physik.uni-muenchen.de/materialien/grundlagen/planck/m4_2_planck.pdf

Ein Körper mit 1000 K (~730 °C), dargestellt in dem Bild mit ROT, strahlt mit einem Maximum, dass bei ca. 2700 nm liegt. Dieses ist für den Menschen unsichtbar. Aber es gibt auch einen sehr, sehr geringen Anteil der unter 700 nm liegt, und damit auch für das menschliche Auge sichtbar ist (der braune Balken vor 1000 nm).


Zu 2.:
Wie wird dieses Licht vom Menschen wahrgenommen?
Da spielen zwei Faktoren eine Rolle: Die spektrale Empfindlichkeit der Photozellen auf der Retina, sowie die „Interpretation“ der Signale durch das Gehirn.

Ein Licht mit der Wellenlänge von 650 nm löst ein Signal aus, bei dem die „Information ROT“ dominiert, obwohl auch grüne und blaue Komponenten vorhanden sind. Siehe hier, Bild 3:

http://www.cems.uvm.edu/~tlakoba/AppliedUGMath/notes/Spectral%20Sensitivity%20of%20the%20Eye.htm

Entsprechend wird dieses 650 nm Licht als „ROT“ vom Gehirn interpretiert.
Blaues Licht mit einer Wellenlänge von ~420 nm ist auch in dem Licht von dem 730°C - Körper vorhanden, aber Aufgrund der wesentlich verringerten Intensität im Verhältnis zu dem 650-700 nm-Licht wird die gesamte Mischung doch als „ROT“ interpretiert:

Glaubst du jetzt auch zu wissen, welche Temperatur Nibiru hat?
Woher kommt den die Energie, dass Nibiru die abgestrahlte Energie ersetzen kann, damit er nicht auskühlt? :-D
Naja, du sagst doch selbst, Nibiru würde im sichtbaren Licht strahlen.
Also könnten ihn Amateurastronomen doch entdecken. Auch wenn er nicht so heiß wäre, dass er stark im Infrarotbereich und rotem Wellenlängenbereich strahlt, sollte er nach einiger Zeit von der Sonne so sehr beschienen werden, dass er durch die Reflektion sichtbar wird...

Nach deinem Zeitplan, sollte Nibiru in gut 1,5 Jahren da sein (September/Oktober 2019 : Nibiru), du kannst ja mal darüber nachdenken, wo er derzeit sein müsste, je nachdem, von wo er kommt und wie weit er derzeit weg sein müsste, dass man ihn nicht detektieren kann, obwohl er doch thermische Energie im Bereich des sichtbaren Lichts(rot) und noch viel mehr im Infrarotbereich abstrahlt. Dann wie weit er derzeit weg sein muss, damit man ihn nicht durch die Reflektion des Sonnenlichts entdeckt.
Außerdem, wo er sein muss, dass seine Gravitation noch zu keiner erkennbaren veränderung der Umlaufbahnen von Kometen, Planeten und Asteroiden geführt hat.;-)

Nach dem du dann die Entfernung hast, kannst du ja ausrechnen, wie schnell Nibiru sein müsste, damit dein Zeitplan noch realistisch ist. Dann kannst du abschätzen ob die Geschwindigkeit beim herrausschleudern eines Planeten aus einem Sternensystem realistisch erreichbar ist :-)

Viel spaß mit diesen Überlegungen.

Grüße Explorer

Berechnend

Malcom @, Mittwoch, 28. Februar 2018, 20:30 vor 1003 Tagen @ Explorer 6330 mal gelesen

Hallo EXplorer,
ich habe gerade errechnet, dass deine Nibiru-Überlebenschance asymkomatisch gegen Null geht.

Gruß,
Malcom

Troll-Alarm.

Harald Kiri @, Donnerstag, 01. März 2018, 01:17 vor 1002 Tagen @ Malcom 6383 mal gelesen

ich habe gerade errechnet, dass deine Nibiru-Überlebenschance asymkomatisch gegen Null geht.


Liebe WW-Fories,

nach diesem "Beitrag" geht meine Bereitschaft mich weiterhin mit diesem Troll zu beschäftigen nicht mehr "gegen Null", sie hat Null erreicht.

Viele Grüße
Harald

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Rote Farbe ist die einzige Möglichkeit

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 28. Februar 2018, 19:45 vor 1003 Tagen @ Malcom 6351 mal gelesen

Hallo!

1. Nibiru (falls er existiert) wird überall in einer Farbe beschrieben. Ich bin noch über keinen einigermaßen ernsthaften Artikel gestolpert indem er als Blauer Riese etc beschrieben wird. Natürlich wird viel abgeschrieben, aber irgendwoher sollte ja diese EINE Farbe kommen.

Wie immer bei Fälschungen und sonstigem Unsinn bedeutet ein Vielzahl Quellen, die eine Information enthalten, nicht, daß es valide wäre.

Die Farbe rührt schlicht daher, daß ein Himmelskörper, egal ob erfunden oder nicht, logischerweise vom niederenergetischen Spektrum her in die Wahrnehmung treten muß. Ein gerade nicht mehr sichtbares Objekt kann nur in Infrarot strahlen und erscheint am Rande des sichtbaren Spektrums immer in Rot. Andernfalls würde es hochenergetische Ultraviolettstrahlung absondern, was allein Sternen und ähnlichen heißen, aktiven Strahlern vorbehalten ist.

Daß er überall als rot beschrieben wird, deutet darauf hin, daß die Spinner wenigstens noch einen Rest Verstandes aufweisen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Nibiruunsinn

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 02. Februar 2018, 08:17 vor 1029 Tagen @ Phoebus 7035 mal gelesen

Hallo!

Mag sein, dass Einige meinen Garabandal habe ein
Ablaufsdatum und das sei schon überschritten.

Es ist aber absolut nicht so ! Alles was in Garabandal
bezüglich Warnung,Wunder und Krieg/3TF gesagt wurde
kommt noch.

Worauf gründest Du diese Ansicht? Vermutlich nur auf reinem Glaubenwollen.

Wenn ich von "Ablaufdatum" schreibe, meine ich nicht, daß bis dahin Garabandal hätte eintreten können und aus irgendeinem Grunde abgesagt oder verschoben wurde.
Tatsächlich war Garabandal von der ersten Erscheinung an durchgehend falsch und hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur die geringste Chance des Eintreffens. Diese Falschheit ist inzwischen aufgrund unleugbarer Widersprüche zwischen Wirklichkeit und Prophezeiung offensichtlich geworden.
Gläubige müssen nun schon mehr aufbieten als schlichte Wiederholung ihrer Glaubenssätze und Ignorieren, Kleinreden oder haarsträubendes Herumdeuteln an offensichtlichen Widersprüchen. Das sind aber nur "Rückzugsgefechte" auf einem immer enger werdenden Kampfplatz. Die wachsende kognitive Dissonanz erlaubt irgendwann nicht mehr das Beharren auf einem über 50 Jahre aufgebauten Glaubensgebäude, bei dem wesentliche Säulen einbrechen.

Das Timing könnte nicht besser zutreffen, da es mit
den Informationen über den Durchgang durch unser
Sonnensystem vom Nemesis-System (Nibiru = ein Plantet
dieses Systems),auch ziemlich harmoniert.

Die Idee war schon alt, als ich vor 16 Jahren zum Thema kam. Seitdem kamen viele Theorien und Daten auf, die natürlich allesamt grottenfalsch waren.

Einen Nemesis oder Nibiru gibt es nicht. Das ist eine fixe Idee, die sich auf Grundlage Sitchins wissenschaftsferner Übersetzung und Interpretation alter sumerischer Schriften gebildet hat.

Zu Zecharia Sitchin:

"In der Tat ist auch aus alternativ- bzw. grenzwissenschaftlichen Blickwinkel festzuhalten, dass Sitchins Ideen-Konglomerat in wesentlichen Punkten - insbesondere, was die von ihm postulierten zyklischen Kataklysmen in Folge periodischer Annäherung des hypothetischen Mega-Planeten Nibiru an die Erde betrifft, womit auch die Annunaki-Hypothese in der von Sitchin vorgelegten Form 'vom Tisch' sein dürfte - insgesamt kein taugliches Modell zur Erklärung prä- und protohistorischer Anomalien mehr darstellt, sofern es dies jemals war."

Siehe auch Ulrich.
⇒ Tatsächlich ist Nibiru mit Jupiter identisch. Er bezeichnet keinen zusätzlichen Planeten.

Von Sitchins Unsinn ausgehend geistern Nibiruideen als nicht mehr totzubekommender Blödsinn durch die Köpfe der Prophezeiungsgläubigen.

Hier eine treffende Zusammenfassung:

"Diese absonderliche Vorstellung wurde von anderen übernommen und weiter ausgestaltet, wobei bisweilen die Periodizität des Planeten verändert und behauptet wurde, dass verschiedene katastrophische Ereignisse, wie die biblische Sintflut, die ägyptischen Plagen und die Vernichtung von Atlantis durch eine Nahbegegnung mit Planet X verursacht worden seien. Auch wurde eine weitere Verwüstung bei seiner Rückkehr im Jahr 2012 vorhergesagt. Bücher, die sich als Ratgeber für das Überleben dieses Ereignisses präsentierten, wurden breit angelegt beworben. Wie es scheint, ist die Verwendung von Angst ein effektiver Weg, um Bücher zu verkaufen.

[...]

Im Jahr 2016 feierte Nibiru, um den es nach seinem Ausbleiben anno 2012 recht still geworden war, eine Art mediale 'Wiederauferstehung' als Erde und Menschheit bedrohendes kosmisches 'Schreckgespenst'. Erst hieß es, er werde am 23. September 2017 das Ende der Welt verursachen, dann bekam unser Blauer Planet noch eine 'Gnadenfrist' bis zum Oktober zugebilligt. "Urheber der Behauptung ist", wie es bei Giga.de heißt, "der Verschwörungstheoretiker David Meade. In seinem Buch Planet X – The 2017 Arrival erklärt er, dass sich Nibiru auf einem Kollisionskurs mit der Erde befindet und im Oktober 2017 einschlagen wird. Der Aufprall soll am Südpol erfolgen und eine Naturkatastrophe epischen Ausmaßes auslösen. Wie bei Weltuntergangsszenarien üblich, droht die Auslöschung der gesamten Menschheit."

Inzwischen schreiben wir den 28. November 2017, der Weltuntergang ist - einmal mehr - ausgeblieben und innerhalb des Sonnensystems ist nach wie vor keine Spur von Nibiru zu entdecken - und damit sollte dieses Thema eigentlich definitiv erledigt sein. Aber: wer weiß? Womöglich dauert es nur erneut ein paar Jahre, bevor wieder jemand diesen öffentlichkeitswirksamen planetaren 'Popanz' aus der Schublade holt, um damit eine gewisse, wenn auch nur kurzfristige Popularität zu erlangen und Geld zu machen."

Auch wenn Viele es nicht wahrhaben wollen, das Nemesis-System
ist schon längst da und x-mal schon gesichtet worden
(Es gibt definitv sehr gute Fotos und Videos wo man es sieht.)

Sehr viel wahrscheinlicher ist, daß sich im Internet eine lockere Gemeinde von Brüdern und Schwestern im Geiste gebildet hat, die in ihrer Filterblase per selektiver Wahrnehmung und schlichten Betrügern auf den Leim gehend völlig realitäts- und wirklichkeitsfremd auf Fälschungen und Scheinmerkwürdigkeiten hereinfallen, die außerhalb des Netzes inexistent sind.
Offensichtlich schafft sich der feste Glaube an einen beliebigen Unsinn seine Beweise stets selbst.

Daher kann auch Alles nicht mehr später passieren. Falls
sämtliche Nibiru/Planet X/ Nemesis Bilder/Videos bisher
fake sein sollten, was ich nicht glaube,
dann mögen sämtliche Prophetien falsch sein
und nur subjectiv.

Ich bin mir sicher, man wird in drei Jahren entweder eine Erklärung finden, warum nichts passiert ist, oder man wird seinen eigenen Irrtum völlig ignorieren und bis zum Vergessen verdrängen, um sich den eigenen Blödsinn nicht eingestehen zu müssen. Von irgendwem wird dann schon eine alternative Theorie ins Netz gestellt (z. B. "Nibiru 2025"), die man unreflektiert glauben kann.

Wenn Jemand jetzt sagt, das war ja 2012 (Maya)auch
schon.....Weltuntergang etc., kann ich nur sagen,
ja das war eine Massenhysterie und Verkaufsschlager,
etc....für die "Dumme Masse".

Aber diejenigen, die jetzt (mit anderem Datum) noch immer daran glauben und es unbelehrbar noch in 20 Jahren tun werden, die sind natürlich gar nicht dumm. :ok2:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Der eigene Vorteil

Wodans Sohn @, Freitag, 02. Februar 2018, 09:01 vor 1029 Tagen @ Taurec 6907 mal gelesen

Guten Tag und ein freundliches Hallo.

Was mich bei der Nibiru-Geschichte sehr verwundert, ist die Frage, warum es da eine Geheimhaltung geben sollte, und wieso all die hunderttausende Hobbyastronomen und Kometensucher, die ständig damit beschäftigt sind den Sternenhimmel nach neuen Himmelskörpern abzusuchen, nichts von Nibiru melden, mit Ausnahme einiger weniger auf bestimmten Internetseiten. Die zeigen dann Aufnahmen, wie in Taurecs Beitrag, wo über einer Millionenstadt wie London, neben der Sonne einen zweiten, mit bloßem Auge unübersehbaren hellen Himmelskörper zeigen, den niemand der vielen Millionen Londonern, bemerkt hat(oder auch nicht darüber spricht).
Sind nun alle Londoner Teil der Verschwörung? Und weltweit alle Hobbyastronomen sind auch nicht erpicht darauf, sich als Entdecker eines neuen Himmelskörpers anerkennen zu lassen, sonder von "Denen" bezahlt, bedroht, oder was auch immer, damit sie schweigen.
Viel wahrscheinlicher ist es da schon, dass solche Bilder plumpe Fälschungen sind und sie als 'click bait' benutzt werden.

Viele Grüße,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Korrektur

Wodans Sohn @, Freitag, 02. Februar 2018, 12:39 vor 1029 Tagen @ Wodans Sohn 6860 mal gelesen

Hallo,
Das Bild, auf welches ich mich bezogen habe, war nicht in einem Beitrag von Taurec sondern in einem Beitrag von B.B.

37013

Viel Grüße

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Infos zu Nibiru

Explorer @, Sonntag, 04. Februar 2018, 07:50 vor 1027 Tagen @ Phoebus 6887 mal gelesen

Hallo Phoebus,

Das Timing könnte nicht besser zutreffen, da es mit
den Informationen über den Durchgang durch unser
Sonnensystem vom Nemesis-System (Nibiru = ein Plantet
dieses Systems),auch ziemlich harmoniert.

Auch wenn Viele es nicht wahrhaben wollen, das Nemesis-System
ist schon längst da und x-mal schon gesichtet worden
(Es gibt definitv sehr gute Fotos und Videos wo man es sieht.)

Der Ersten Sichtungen waren ca. 2015. Damals hat sich
das system noch Richtung Sonne bewegt, also auf den
Wendepunkt(Perihel) der eliptischen Bahn hin, den es
um die Sonne beschreibt.

In der Zwischenzeit hat es diesen Wendepunkt schon hinter
sich gelassen und ist wieder Richtung äusseres Weltall
unterwegs.

Die Meisten "Hobby-Astronomen" die sich damit auseinander-
gesetzt haben, haben ca. eine Phase von bis gut zu 5 Jahren
für diese Umrunden der Sonne vorausgesagt.

Jetzt ist es aber noch im Bereich der Sonne, so dass wir
es auch kaum sehen können und muß innerhalb der kommenden
2 Jahre eventuell auch 3 Jahre an der Erde vorbeikommen.

Daher kann auch Alles nicht mehr später passieren. Falls
sämtliche Nibiru/Planet X/ Nemesis Bilder/Videos bisher
fake sein sollten, was ich nicht glaube,
dann mögen sämtliche Prophetien falsch sein
und nur subjectiv.

Die ganze Geschichte mit Nibiru ist ein Märchen.
http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2017/08/13/fake-news-bei-sputnik-co-nasa-bestaetigt-existenz-von-killer-planet-nibiru/

Und die Jungfrau Maria hat auch noch nie was von Nibiru erzählt. ;-)

Schönen Tag noch
Explorer

Die Verbindung Fatima-Garabandal

Malcom @, Donnerstag, 01. Februar 2018, 22:11 vor 1030 Tagen @ Malcom 6934 mal gelesen

Für eine intellektuell neutrale Analyse und eine daraus resultierende Meinung braucht man verlässliche Informationen, um nicht in ein banales Vorurteil abzugleiten.
Deswegen werde ich noch mehr Informationen geben mit denen die Bedeutung des Zusammenhanges von Garabandal (G.) und Fatima klarer erkannt werden kann.

Die heilige Jungfrau Maria (HM) hatte in Fatima die 3 Geheimnisse gegeben, und ein Wunder mit festem Datum für alle angekündigt. Die damalige portugiesische Regierung hatte eine Kompanie Soldaten zu dem Ort geschickt, mit dem Auftrag die Kinder vor Ort zu verhaften, bevor es zu einer „Wunder-vorstellung“ kommen kann. Aber die Anwesenheit von 70.000 Menschen haben diese Verhaftungen verhindert. Es waren auch viele Atheisten und Zeitungsreporter gekommen, die sich den Spaß der zu erwarteten öffentlichen Demütigung der „verblendeten Christen“ durch „Enttarnung des Kinderbetruges“ nicht entgehen lassen wollten.
Dann passierte plötzlich vor 70000 durchnässten Zeugen, die im strömenden Regen stundenlang unter wolkenverhangenen Himmel im Matsch ausgeharrt hatten, etwas Merkwürdiges: Die Wolken verschwanden plötzlich und das 15 minütige Sonnenwunder fand statt. Als die Sonne wieder normal wurde, waren alle Menschen völlig trocken, auch der Boden war völlig auf-getrocknet, und die vorher triefenden Kleidungen waren trocken und dufteten herrlich. All diese Angaben sind vielfach von den zahlreichen Zeugen bestätigt worden.
Die HM verabschiedete sich dann von den Kindern mit den Worten: „Auf wiedersehen in San Sebastián“.

Eine gegebene Direktive der HM war, das 3. Geheimnis nicht sofort zu veröffentlichen.
Erst 1960 sollte das Geheimnis veröffentlichen werden, durch Lucia selbst.
Diese sehr verspätete Veröffentlichung wurde von HM damit begründet, dass der Inhalt um 1917 noch nicht verständlich sein würde.
Lucia hatte das Geheimnis für sich behalten und es erst ca. 1942 aufgeschrieben, nachdem Sie von Kirchenvertretern dazu gedrängt worden war. Das Papier wurde in einem Umschlag versiegelt und die Kirche hat ihn seither verwahrt. Nach der Niederschrift wurde Lucia durch kirchliche Direktiven vollkommen von der Öffentlichkeit isoliert.

1960 wurde der Umschlag mit dem 3. Geheimnis zwar von Papst Johannes XXIII geöffnet, aber nach dem Studium des Inhaltes beschloss er die Veröffentlichung zu verweigern und den Instruktionen der HM nicht zu folgen.
Vater Malachi Martin war damals der persönliche Sekretär von Kardinal Bea und während dieses Vorganges der Umschlagöffnung vor der päpstlichen Tür anwesend, als der Papst in Anwesenheit Kardinal Beas (und anderer Kardinäle) den Briefumschlag mit dem 3. Geheimnis öffnete. Nach dem Lesen entstand ein heftiger und lauter Streit zwischen dem Papst und zwischen den anwesenden Kardinälen, den Martin durch die geschlossene Tür hören konnte.
Dann soll Bea plötzlich kreidebleich die Tür geöffnet und aus dem Zimmer gestürmt sein, und soll ausgerufen haben:
„Wir haben gerade Millionen getötet!“

Soweit zu der Verantwortung der Kirche in dieser Sache.

,Am 18.06.1961 fingen dann die Erscheinungen in San Sebastián de Garabandal an, ein halbes Jahr nach dem von der HM gesetzten Zeitpunkt von 1960.
Die HM startete die Konversation mit folgenden Worten:
Weil meine Söhne nicht auf meine Anweisung gehört haben......“

Die Kirche reagierte damals sofort:
Priestern wurde es unter Androhung von Exkommunikation verboten nach G. Zu reisen
Die Kirche in G. wurde geschlossenen
Informationen über die Vorgänge in G. wurden unterdrückt
die Kinder wurden teilwiese daran gehindert zu dem Platz der Schauungen zu gehen
Die Kinder wurden sogar unter Androhung von Gefängnis aufgefordert endlich zu „bekennen“ das alles nur ein Schwindel sei , etc.

Am 11.10.1962 fingt das 2. vatikanische Konzil an, während die Erscheinungen in G. anhielten. Während des Konzils wurden die Seher von Fatima vom Papst als „kindliche Propheten des Unterganges, die die Botschaft nicht richtig verstanden hätten“ diskreditiert.
Das Konzil dauerte bis Dezember 1965, und während der ganzen Jahre des Konzils hielten die Erscheinungen in G. an. Nur wenige Wochen vor dem Ende des Konzils, am 13. November 1965, war die letzte Erscheinung in G. . Das Konzil endete am 8.12.1965.

Aus Enttäuschung über die Vorgänge im Vatikan hat Vater Malachi Martin 1964, noch während des Konzils, die Kirche verlassen.

Es gibt offensichtlich nicht zufälligerweise eine gute zeitliche Abdeckung des Konzils durch die Erscheinungen in G., und es wird klar warum die Veröffentlichung des Geheimnisses erst 1960 erfolgen sollte: Das Konzil sollte mit den neuen Erkenntnissen der Nachricht von Fatima arbeiten, und es ist fast sicher dass das Konzil total anders abgelaufen wäre, wenn nicht …..…...,ja was?
Wenn nicht der Mensch den freien Willen hätte.

Am 18. 06. 1965 , also ziemlich am Ende des Zeitraumes der Erscheinungen und des Konzils erschien der Erzengel Michael (statt HM) in G. mit der Verkündung (inhaltlich): „Der Kelch war voll, aber jetzt fließt er über“.

Oder mit den Worten von Vater Malachi Martin, der das 3. Geheimnis gelesen hat :
„Fatima war eine Instruktion wie größerer Schaden hätte verhindert werden können, und eine Warnung was passieren wird falls dieser Instruktion nicht Folge geleistet wird (3. Geheimnis) .
Die Kirche hat sich geweigert diese Instruktion auszuführen.
Garabandal war die Ankündigung der Folgen."

(Malachi wörtlich: „ Garabandal was a notification, a PUT ON NOTICE !“ ) „
und Malachi weiter :“Now we are in Trouble...“

M. Martin hat später darauf aufmerksam gemacht, daß der Vatikan über die Annäherung eines großen kosmischen Körpers besorgt sei, und sich deshalb Zugang zu dem „Lucifer“-Teleskop in Arizona beschafft hätte.
Kurz darauf wurde Martin im Juli 1999 getötet, indem er eine große Treppe „heruntergefallen“ wurde.
Seine letzten Worte waren „I was pushed!“

Beweise für das Sonnenwunder

Tribun @, Oberfranken, Sonntag, 04. Februar 2018, 18:03 vor 1027 Tagen @ Malcom 6845 mal gelesen

Hallo Malcom,

wenn ich das lese,

Die heilige Jungfrau Maria (HM) hatte in Fatima die 3 Geheimnisse gegeben, und ein Wunder mit festem Datum für alle angekündigt. Die damalige portugiesische Regierung hatte eine Kompanie Soldaten zu dem Ort geschickt, mit dem Auftrag die Kinder vor Ort zu verhaften, bevor es zu einer „Wunder-vorstellung“ kommen kann. Aber die Anwesenheit von 70.000 Menschen haben diese Verhaftungen verhindert. Es waren auch viele Atheisten und Zeitungsreporter gekommen, die sich den Spaß der zu erwarteten öffentlichen Demütigung der „verblendeten Christen“ durch „Enttarnung des Kinderbetruges“ nicht entgehen lassen wollten.
Dann passierte plötzlich vor 70000 durchnässten Zeugen, die im strömenden Regen stundenlang unter wolkenverhangenen Himmel im Matsch ausgeharrt hatten, etwas Merkwürdiges: Die Wolken verschwanden plötzlich und das 15 minütige Sonnenwunder fand statt. Als die Sonne wieder normal wurde, waren alle Menschen völlig trocken, auch der Boden war völlig auf-getrocknet, und die vorher triefenden Kleidungen waren trocken und dufteten herrlich. All diese Angaben sind vielfach von den zahlreichen Zeugen bestätigt worden.
Die HM verabschiedete sich dann von den Kindern mit den Worten: „Auf wiedersehen in San Sebastián“.

stellt sich bei mir die Frage. Warum ist dieses Ereignis nicht viel stärker in der Weltgeschichte aufgeschlagen? 70.000 Zeitzeugen des Sonnenwunders, da muss doch allerhand in der Presse gestanden sein, so das dies auch heute vielen Menschen geläufig wäre.
Du schreibst Doch selber das bei diesen Sonnenwunder auch Zeitungsreporter gekommen waren.
Nur findet man dazu nichts! Schon sehr seltsam.

Und zu der heiligen Maria die selbst diese Botschaft überbrachte denke ich ganz anders. Das Maria oder Erzengel oder andere auf Erden in Himmlischer Erscheinung treten und Botschaften hinterlassen halte ich für Humbug. So was glaubt ja nicht einmal die evangelische lutherische Kirche.
Und warum immer die Bestrafung der Lebenden Menschen die nicht hören wollen.
Das klingt genauso wie die ewige Verdammnis - die Hölle.
Hier hat ja schon Wodans Sohn Dir einige Ausführungen dazu geschrieben.

Das mit den Beispiel der bösen Buben im Sandkasten hat schon was für sich.
Nur der Mensch erntet das was er vorher gesät hat. Und wenn der Mensch es nicht begreifen möchte und seinen Planeten weiterhin ausbeutet und mit Krieg überzieht, wird der Mensch seine Quittung schon erhalten.
Nur seine Hausgemachte Quittung. Kein Eingreifen Gottes.

Ich lese zur Zeit ein sehr interessantes Buch:
Blick in die Ewigkeit von Dr. med. Eben Alexander

Er, der Arzt und Autor lag im Koma und gelangte auf die "andere" Seite und fand auch Gott.
Einen absolut liebenden Gott, keinen Strafenden.

Die Kirchen lügen wie gedruckt, weil Sie ihre Machtposition gegenüber der Menschen nicht aufgeben möchten. Die wahre Botschaft der Bibel wurde immer wieder verfremdet und so gestellt wie es den Kirchen recht sei. Das ging alles nach den Tode Christi los.

Was ich mir immer wieder für eine Frage stelle ist, ob Jesus wirklich Gott ist. Er selbst beschrieb sich ja so! Oder wurde das auch von den Bibelschreibern und der Kirche umgebogen oder gar noch erfunden.
Nur das gehört ja nicht hier in das Forum, sonst bekomme ich wieder Schimpfe von Taurec.

Gruß Tribun


Verarscht wird man Überall. Das geht schon im nächsten Supermarkt los. Die Wahrheit ist schwer zu finden.

Zeitungsquellen

Malcom @, Sonntag, 04. Februar 2018, 20:25 vor 1027 Tagen @ Tribun 6789 mal gelesen

Hallo Tribun,

stellt sich bei mir die Frage. Warum ist dieses Ereignis nicht viel stärker in der Weltgeschichte aufgeschlagen? 70.000 Zeitzeugen des Sonnenwunders, da muss doch allerhand in der Presse gestanden sein, so das dies auch heute vielen Menschen geläufig wäre.
Du schreibst Doch selber das bei diesen Sonnenwunder auch Zeitungsreporter gekommen waren.
Nur findet man dazu nichts! Schon sehr seltsam.

Es ist schwer zu finden. Die Bilder sind meist auf portugiesisch-katholischen Webseiten, aber hier ist eine neutrale Quelle:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/56/Newspaper_fatima.jpg

Gruß,
Malcom

nicht überzeugend

Tribun @, Oberfranken, Montag, 05. Februar 2018, 12:55 vor 1026 Tagen @ Malcom 6668 mal gelesen

Hallo Malcom,

ja der Zeitungsausdruck könnte alles mögliche beinhalten. Für mich nicht lesbar und die Bilder erinnern mich an eine Sektenveranstaltung.

Das ist wirklich nicht überzeugend. Wenn so ein "Wunder" gewesen ist mit so vielen Leuten, dann muss das mehr "Wellen" geschlagen haben.

Gruß Tribun


Verarscht wird man Überall. Das geht schon im nächsten Supermarkt los. Die Wahrheit ist schwer zu finden.

Fatima-Sonnenwunder

Copertino @, Sonntag, 29. April 2018, 23:35 vor 943 Tagen @ Tribun 5860 mal gelesen

Schalte mich hier ein zum Thema Sonnenwunder in Fatima:
Dazu gibt es ein erstklassiges Buch von John M. Haffert:
https://militia-immaculatae.info/de/shop/fatima/das-sonnenwunder-von-fatima-begegnung-mit-zeugen/

Der Autor hat da in den 1960er Jahren alle Statements von noch erreichbaren Zeugen der Ereignisse von 1917 in akribischer Recherche zusammengesucht. Diese zeigen, dass das damals genauso geschehen ist wie beschrieben. Auch viele Journalisten waren dort, Wissenschaftler und Atheisten, welche den "Spuk" entlarven wollten und von denen etliche durch das Phänomen gläubig wurden. Andere wurden zumindest sehr nachdenklich, und wieder andere drehten durch, weil sie es nicht einordnen konnten, da es nicht in ihre Weltbild passte.

Fazit: Wer diese Dok. nicht gelesen hat, kann über dieses spezielle Thema einfach nicht kompetent mitreden.

Re: Die Zeitlinie läßt sich Zeit

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 02. Februar 2018, 21:27 vor 1029 Tagen @ Malcom 6973 mal gelesen

Hallo Malcom,

"Als ich im April 2017 in G. war, habe ich dort Kontakte mit einer Mexikanerin (L.) und ihrer spanischen Freunde dort in G. knüpfen können, die Conchita von früher kannten.
Mir wurde gesagt, dass Conchita den Namen des Märtyrers kannte, sich aber bei JM beschwerte, dass der Name so schwierig und dem Spanisch so fremd sei. Sie sprach den Namen mit etwa „Stanilo“ aus und mir wurde von L. versichert dass Conchita „Stanislaus“ gemeint habe, weil L`s polnischer Mann die Phonetik als „Stanislaus“ (von Krakau) identifiziert hätte.
Der Gedenktag von Stanislaus von Krakau ist der 11. April, und die Jahre in denen der 11. April auf einen Donnerstag fällt sind 2013, 2019 und 2024."

Dies könnte ein interessanter neuer Aspekt sein in der Geschichte um
Garabandal, jedoch gab es schon beinahe ein Dutzend verschiedene
Heilige, von denen man an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
davon ausgegangen war, sie wären die "Richtigen".

"Ich persönlich bin der Meinung dass 2019 das Jahr des Wunders sein wird, und ich habe noch weitere Gründe für diese Annahme., denn eine weitere Schauung und Recherchen stützten diese Annahme."

Eben davon bin ich ganz und gar nicht mehr überzeugt: Für Ereignisse
unseres Forenthemas ist es in diesem Jahrzehnt entschieden zu spät.

"Warum nun gehe ich von speziell 2019 aus?
Ich will die Schauung von E. mit einer Aussage von Nostradamus verknüpfen, und zwar mit einer der wenigen seiner Aussagen über ein ungewöhnlich schweres Erdbeben, das mit einem zeitlichen Marker verbunden ist.
Im Quartain IX, 83 heißt es:

„Die Sonne zwanzig vom Stier,
so stark zittert die Erde,
dass das große gefüllte Theater zerstört wird,
die Luft, der Himmel und die Erde verdunkeln sich und sind aufgewühlt.
Selbst die Ungläubigen werden Gott und die Heiligen anrufen.“

Ich interpretiere „zwanzig vom Stier“ als „zwanzig im Stier“, obwohl natürlich auch „zwanzig vor dem Stier“ gemeint sein könnte. Da aber gewöhnlich die Sonnenstellung das Sternzeichen benennt in der Sie steht, und nicht wieweit Sie von dem nächsten Sternzeichen entfernt ist, liegt diese Interpretation nahe.
Ein Blick in die Ephemeriden zeigt dass immer am 11. Mai die Sonne 20 Grad im Stier steht.
Also sagt Nostradamus ein ungewöhnlich starkes Erdbeben an einem 11. Mai voraus, und wir haben den Zeitraum des Hamburger Hafengeburtstages als einen zweiten zeitlichen Marker an dem offenbar ein ungewöhnlich starkes Erbeben auftritt.

Wann fällt nun der 11. Mai innerhalb des Hafengeburtstages? Antwort: 2018 und 2019
Danach gibt es erst mal bis nach 2022 keine Überlappung der zwei Marker mehr. "

Was aber wenn Jahrzehnte nach 2022?

"Warum nicht in 2018, statt 2019?
Erstens wegen des Zeitmarkers von Stanislaus, und dann halte ich es für richtig und logisch, dass zuerst gewarnt wird bevor gestraft wird.
Dieser Ablauf klingt auch an bei den Schauungen der heiligen Faustyna:
“ Bevor ich als gerechter Richter kommen werde, komme Ich als König der Barmherzigkeit“ (Jesus), womit die Warnung als der Akt der Barmherzigkeit gemeint ist."

Der 11.April fällt auch 2030 und 2047 auf einen Donnerstag.

"Da die Warnung noch nicht erfolgt ist, kann diese frühestens nach der Synode im Oktober 2018 erfolgen. Also sollte dieses furchtbare Erdbeben auch erst danach kommen können.
Deshalb kommt für das Wunder nur der 11. May 2019 in Frage."

Ojeoje: Synoden der Katholischen Kirche finden am laufenden Band
statt, jedes zweite Jahr eine "besonders wichtige".

"Der Zeitpunkt der 3TF :

Laut den Beschreibungen von Irlmaier u.A. liegt der Beginn des 3. Weltkrieges (3WK) ca. im Ende Juli oder Anfang August. Dieser Zeitpunkt wurde durch die Erntezeichen festgelegt.
Für die Dauer des Krieges sah Irlmaier einen Dreier, wusste aber nicht ob es 3 Tage, Wochen oder Monate seien würden. 3 Jahre könnten es laut Ihm nicht seien, da er keinen Schnee, der für Ihn einen Jahreswechsel bedeutete, gesehen hätte. 3 Tage können es auch nicht sein da dann erst die Russen am Rhein stehen würden. Es bleiben also nur 3 Wochen oder 3 Monate.
Von Irmaier wissen wir auch dass die 3TF am Ende des Krieges stattfinden soll, und den Krieg beenden soll.
Bei einer dreiwöchigen Kriegsdauer wäre die 3TF dann ca. Ende August.
Bei einer dreimonatigen Kriegsdauer wäre die 3TF ca. Ende Oktober/Anfang November.

Wo wird noch eine 3TF mit einer Monatsangabe erwähnt ?

Nostradamus schreibt in seiner Epistel an King Henry II :

„…Dies wird vor einer Sonnenfinsternis glücken, der dunkelsten und schwärzesten, die es seit der Erschaffung der Welt bis zum Tod und Leiden Jesu Christi und bis hier und
heute gegeben hat. Es wird im Monat Oktober sein, daß es zu einem großen
"Wegschaffen" an einen anderen Ort kommt, dies derart, daß man denken
wird, die Erde habe ihre natürliche Bewegung verloren und sei in ewige
Finsternis gesunken.“

Wegen dieser Überlappung glaube ich dass der 3WK 3 Monate dauern wird und durch die 3TF im Oktober 2019 beendet werden wird.

Interessant ist bei Nostradamus die Verbindung der 3TF mit einer Störung der Bewegung der Erde.
Auch im Lied der Linde heißt es:
Winter kommt, drei Tage Finsternis, Blitz und Donner und der Erde Riss,
und
Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf, steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?


Eine Veränderung der Bewegung der Erde kann eigentlich nur durch einen anderen großen kosmischen Körper verursacht werden.
Was sagt JM dazu?
In den Bayside-Erscheinungen wurde um ca. 1990 das Folgende gesagt:

https://www.youtube.com/watch?v=EnGLCkLT4EY

Nun war um 1990 der Begriff „Nibiru“ den dort anwesenden Gläubigen bestimmt kein Begriff, und doch wurde ein kosmischer Körper, eine „zweite Sonne“, angekündigt im Zusammenhang mit globalen Naturkatastrophen und einer Veränderung des Orbits der Erde.

Da diese Ereignisse nur unmittelbar vor/während der 3TF stattfinden können, wird „Nibiru“ wohl ab ca. der zweiten Septemberhälfte/Anfang Oktober 2019 sichtbar werden, also unmittelbar vor der 3TF im Oktober"

Also wenn ich mal von den Feldpostbriefen frei nach Otto äh Eyspfeil "herunterbreche":
'47 und 48' werden die die Jahre der wilden Einkehr sein" und '49
werden die Menschen friedlich wie Lämmer sein", dann umreißen diese
beiden Aussagen bereits grob den Zeitfahrplan bzw. die Dauer der
Ereignisse: Nämlich knapp drei Jahre bis dreieinhalb Jahre.
"Heruntergebrochen" heißt soviel wie, der Vorspann der Ereignisse
hätte MINDESTENS im Frühjahr bis Sommer 2016 begonnen müssen.
Stattdessen liest man in den Medien Meldungen, daß es alle 2 Tage
einen neuen Milliardär gibt, solch einen ökonomischen Boom erleben
wie derzeit, Anfang 2018!

"Auf einen weiteren möglichen Zeitmarker bin ich durch Gefühl oder Intuition gestoßen, und zwar auf die Schauungen der Bariona von diesem Forum:

“Seit Winter 2005/2006 wird mir gesagt, daß wir demnächst in einem Mai
mit einem gigantischen Börsencrash und einer daraus resultierenden
Inflation und Weltwirtschaftskrise zu rechnen hätten. Der große Krieg
kommt dann im Jahr darauf im August.
Nicht minder deutlich höre ich seit dieser Zeit den Satz: ‚Wenn die
Pfingstrosen blühen geht’s rund!‘“

https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Bariona"

Die Aussage "demnächst" spricht gerade für die seherischen Fähigkeiten
Barionas. Weit entfernte Ereignisse werden als unmittelbar bevorstehend
empfunden.

"Bemerkenswert an dieser Schauung ist der erlebte Unglauben dass der 3WK ausgebrochen sein soll. Dies deckt sich mit den Schauungen anderer Seher, die ein plötzlichen und (von Vielen, nicht Allen) unvorhergesehenen Kriegsausbruch beschreiben.
Falls diese Schauung sich bewahrheiten sollte, bedeutet es dass wir diesen Mai den Börsencrash haben werden. Was wird der Anlass sein?
Ich vermute den Beginn des Koreakrieges.
Irlmaier wurde gefragt wann der 3WK anfangen würde, und er sagte dass vor dem Ausbruch des 3WK der Koreakrieg schon zu Ende sein würde. Damals hatte man natürlich an den 1. Koreakrieg von 1950-1953 gedacht, und dementsprechend den Anfang des 3WK nahe von 1953 erwartet.
Was aber wenn er den 2. Koreakrieg meinte? Der müsste dann vor Juli 2019 angefangen und beendet worden sein.
Hat vielleicht der Beginn des 2. Koreakrieges etwas mit dem Börsencrash im Mai 2018 zu tun?
Das ist natürlich Spekulation."

Ebenfalls im Gegenteil: Es gibt Schauungen über eine Wiedervereinigung
Koreas dicht vor den Ereignissen. Die "Kriegstreiberei" dient
wahrscheinlich eben dazu, auf Nordkorea Druck zu machen für eine
Wiedervereinigung.

"Hier noch einmal die kondensierte Fassung der Zeitlinie:

- Mai 2018: Börsencrash (Ein Marker) und Beginn des Koreakrieges (Spekulation)
- Zwischen Oktober 2018 und April 2019 : Die Warnung (Ankündigung Marias)
- April 2019: Das Wunder (Zwei Marker)
- Mai 2019: Schweres Erdbeben (zwei Marker)
- Von Juli/August 2019 bis Oktober 2019: Dritter Weltkrieg
- September/Oktober 2019 : Nibiru (zwei Marker)
- Oktober 2019: Dreitägige Finsternis (zwei Marker)

Für fundierte Kritik an dieser Hypothese bin ich dankbar. Es können sich natürlich Fehler eingeschlichen haben, möglicherweise in den Übersetzungen von Nostradamus.
Ich kann nur jeden dazu auffordern diese erwähnte Zeitlinie selbst zu recherchieren und sich entsprechend vorzubereiten. Das Gute an dieser Zeitlinie ist, dass sie mehrere Ereignisse enthält, die sich in naher Zukunft ereignen könnten, und so die Richtigkeit schon bald bestätigen könnten. Spätestens nachdem die Warnung innerhalb des hier genannten Zeitrahmens erfolgt ist, wäre es Zeit sich ernsthaft auf das dann Folgende vorzubereiten.

So, das war’s."

Das ist ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt: Nach meinem Bauchgefühl
passiert da bis weit in die 20er Jahre noch rein gar nichts.
Aus welchem Grund heraus sollte denn die auf dem ganzen Erdball
boomende Wirtschaft urplötzlich zusammenklappen???
Da sah es doch vor genau 10 Jahren eher danach aus am Beginn
der Finanzkrise, oder sogar 1998 am Beginn der Globalisierung
mit dem "Neuen Markt" und der Einführung des Internetzes.
Derzeit sind sämtliche ökonomischen Indizes nach oben gerichtet...

LG,

Eyspfeil

Bald...

Malcom @, Freitag, 02. Februar 2018, 22:42 vor 1029 Tagen @ Eyspfeil 6879 mal gelesen

Hallo Eyspfeil,
du schreibst:

jedoch gab es schon beinahe ein Dutzend verschiedene
Heilige, von denen man an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
davon ausgegangen war, sie wären die "Richtigen".

Welche Heilige würden noch das Kriterium erfüllen?


Was aber wenn Jahrzehnte nach 2022?
Der 11.April fällt auch 2030 und 2047 auf einen Donnerstag.

2024 wäre der nächstliegende Zeitpunkt, der die Zeitmarker erfüllt.
Weiter in die Zukunft zu gehen wäre nur nach 2024 sinnvoll.


Also wenn ich mal von den Feldpostbriefen frei nach Otto äh Eyspfeil "herunterbreche":
'47 und 48' werden die die Jahre der wilden Einkehr sein" und '49
werden die Menschen friedlich wie Lämmer sein"

Das passt meinesachtens überhaupt nicht, es sei denn Du redest von 2047, 2048


Ebenfalls im Gegenteil: Es gibt Schauungen über eine Wiedervereinigung
Koreas dicht vor den Ereignissen. Die "Kriegstreiberei" dient
wahrscheinlich eben dazu, auf Nordkorea Druck zu machen für eine
Wiedervereinigung.

Vor 3 Jahren hätte ich vielleicht genauso gedacht, die heutige politische Situation hat sich aber seitdem wesentlich verändert.


Aus welchem Grund heraus sollte denn die auf dem ganzen Erdball
boomende Wirtschaft urplötzlich zusammenklappen???

Die heutige Finanzsituation ist wesentlich heikler als vor dem Crash 2008. Ein Krieg mit Nordkorea wird sehr wahrscheinlich das Kartenhaus in sich zusammenfallen lassen.


Gruß,
Malcom

Re: Der ganz normale Wahnsinn halt, aber sonst?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Samstag, 03. Februar 2018, 00:42 vor 1028 Tagen @ Malcom 6815 mal gelesen

Hallo Malcom,

"jedoch gab es schon beinahe ein Dutzend verschiedene
Heilige, von denen man an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
davon ausgegangen war, sie wären die "Richtigen".

Welche Heilige würden noch das Kriterium erfüllen?"

===> die Suchfunktion rechts oben

https://schauungen.de/forum/index.php?mode=search&search=garabandal+heilige

Tarcisius, Imelda Lambertini, Hermengild, z.B.

Außerdem heißt es in der Garabandal-Verkündigung, daß der
ursprüngliche Gedenktag verschoben worden wäre.
Was bei Lambertini der Fall ist, bei Tarcisius gibt es
gar zwei verschiedene Gedenktage: Einer in Spanien am
26.August, der andere im Frühjahr im Rest der Welt.

Beim Hl. Stanislaus trifft dies nicht zu!

"Also wenn ich mal von den Feldpostbriefen frei nach Otto äh Eyspfeil "herunterbreche":
'47 und 48' werden die die Jahre der wilden Einkehr sein" und '49
werden die Menschen friedlich wie Lämmer sein"

Das passt meinesachtens überhaupt nicht, es sei denn Du redest von 2047, 2048"

Von was rede ich denn? Zur Zeit (also 2017/2018) fehlt von
Ereignissen jede Spur. Und 1947/48 war sie gerade vorbei,
die "wilde Einkehr".

"Ebenfalls im Gegenteil: Es gibt Schauungen über eine Wiedervereinigung
Koreas dicht vor den Ereignissen. Die "Kriegstreiberei" dient
wahrscheinlich eben dazu, auf Nordkorea Druck zu machen für eine
Wiedervereinigung.

Vor 3 Jahren hätte ich vielleicht genauso gedacht, die heutige politische Situation hat sich aber seitdem wesentlich verändert."

Naja, da ist einer drüben hinterm Teich, der mal ein bißchen seine
Meinung deutlich kundtut, aber sonst? Und Änderung in D?
Noch immer das gleiche M.

"Aus welchem Grund heraus sollte denn die auf dem ganzen Erdball
boomende Wirtschaft urplötzlich zusammenklappen???

Die heutige Finanzsituation ist wesentlich heikler als vor dem Crash 2008. Ein Krieg mit Nordkorea wird sehr wahrscheinlich das Kartenhaus in sich zusammenfallen lassen.


Gruß,
Malcom"

Natürlich, die Verschuldung steigt immer weiter an.,
und das Phantasiegeld vermehrt sich immer mehr gegenüber
den Realwerten.
Aber das System sichert die Geldinstitute ab, mit
Rettungsschirmen noch und nöcher, und Nullzins.

Ich kann jedoch nicht erkennen, daß im Mai die USA Nordkorea
angreifen werden und daraufhin die Weltwirtschaft zusammenbricht.
Gibt es etwa einen einzigen Seher, der dies geschaut hat?

LG,

Eyspfeil

Kriterium

Malcom @, Samstag, 03. Februar 2018, 01:31 vor 1028 Tagen @ Eyspfeil 6860 mal gelesen

Hallo Eyspfeil,
das Kriterium war:
- Es wird an einem Donnerstag sein, um ca. 20.30 Uhr
- Es wird zwischen dem 7. April und dem 17. April (die jeweiligen Tage 7./17. sind nicht mit eingeschlossen) stattfinden
- Es fällt zusammen mit dem Gedenk-/Fastentag des Todes eines Märtyrers des Abendmahls.

Der Gedenktag von Stanislaus von Krakau ist der 11. April und somit ist er der einzige Kandidat.

Außerdem heißt es in der Garabandal-Verkündigung, daß der
ursprüngliche Gedenktag verschoben worden wäre.

Kannst Du das weiter erläutern?

Ich habe mich auf Garabandal als Gerüst entschieden, dass dann mit anderen „guten“ passenden/plausiblen Prophezeiungen/Schauungen ergänzt wurde.
Es gibt natürlich jede Menge nicht passender Prophezeiungen, die ich nicht erwähne, weil die nicht innerhalb des Gerüstes passen. Ich bin mir der Möglichkeit bewusst, dass meine Zeitlinie nichtzutreffend sein kann.

Ich kann jedoch nicht erkennen, daß im Mai die USA Nordkorea
angreifen werden .

Ich glaube es erkennen zu können.

Gruß,
Malcom

Stiernacken

Malcom @, Freitag, 02. Februar 2018, 22:09 vor 1029 Tagen @ Malcom 7124 mal gelesen

Hallo,
Es gibt eine alte (hier umstrittene) Prophezeiung, dass Deutschland wären der o.a. Umwälzungen von einem „Stiernacken“ regiert werden soll.
Wenn die o.a. Zeitlinie und diese Prophezeiung korrekt sind, dann würde es bedeuten, dass eigentlich Schulz Kanzler werden sollte.
Dies würde nur nach einer Neuwahl möglich sein.
Das setzt voraus
- dass es keine GROKO geben wird, das setzt wiederum voraus dass
- entweder die Koalitionsverhandlungen scheitern werden oder die
- Verhandlungsergebnisse von den SPD-Mitgliedern abgelehnt werden müssten.
Mal sehen....

Gruß,
Malcom

Avatar

"Stiernacken" - die 17. :-(

BBouvier, Freitag, 02. Februar 2018, 23:29 vor 1028 Tagen @ Malcom 7144 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 02. Februar 2018, 23:59

"Es gibt eine alte (hier umstrittene) Prophezeiung,
dass Deutschland wären der o.a. Umwälzungen von einem
„Stiernacken“ regiert werden soll
."


Hallo, Malcom!

Niemand zwingt Dich doch oder hätte Dich denn dazu ermuntert,
allen möglichen Mist aus der Forumstonne zu fischen
und den Lesern erneut vorzusetzen.
Der "Stiernacken" stammt von "Frau Seeler" aus Berlin,
die behauptet hat, der Geist Mühlhiasels (den es nie gegeben hat)
sei ihr im Mai 1973 erschienen, und der habe ihr mitgeteilt,
Franz Josef Strauß, der sorge
(als damals demnächst postulierter Kanzler der BDR)
dafür, dass den Menschen (nach Abzug der Steuern)
dann mehr Geld im Geldsack verbliebe.
Und dann hat Jemand F.J. Strauß, der einen Stiernacken hatte,
sich geheimnisvoll-verschwurbelt gebend, leicht verschleiert.
Strauß hatte einen Stiernacken, und weil er wider Erwarten
doch nicht Kanzler wurde,
wandert diese Narrenposse eben seitdem zu Kohl,
zu Schröder und sogar zu Merkel! :-D
=>
Das wären jeweils Diese!

Berndt vor einer kleinen Weile:
Weil Steinbrück einen Stiernacken habe ... *häää?*
[image]
sei der damit gemeint,
der würde daher denmächst Kanzler!
Und dann käme sogleich der Russenüberfall!!

Zum "Stiernacken":
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=13521

Bevor Du in unser Forum weiterhin ungeprüft
allen möglichen Unsinn einkippst, fordere ich Dich
dringlich dazu auf, zuvor die Suchfunktion
zu nutzen und zu prüfen, ob es sich dabei
nur um erledigte Narrenpossen handelt!

Es macht keine besondere Freude,
hinter Dir den ganzen Unsinn richtig zu stellen.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Stiernacken?

Malcom @, Samstag, 03. Februar 2018, 01:56 vor 1028 Tagen @ BBouvier 7023 mal gelesen

Hallo BB,
reg dich bitte nicht künstlich auf.
Ich schrieb :

WENN die o.a. Zeitlinie und diese Prophezeiung korrekt sind, DANN

Das ist offensichtlich eine Annahme, keine Feststellung.
Die weitere Argumentation erfolgt auf dieser Annahme. Mehr nicht.

Andere Forums-Mitglieder können diese Annahme als nicht gerechtfertigt ansehen, und das ist deren gutes Recht. Aber das ist eine andere Sache.

Mir geht es um die mögliche zeitnahe Bestätigung.

Wir werden es ja bald sehen.

Gruß,
Malcom

Neuwahl wäre jetzt das Schlechteste in deren Köpfen

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Samstag, 03. Februar 2018, 00:16 vor 1028 Tagen @ Malcom 6930 mal gelesen

Hallo Malcom,

"Hallo,
Es gibt eine alte (hier umstrittene) Prophezeiung, dass Deutschland wären der o.a. Umwälzungen von einem „Stiernacken“ regiert werden soll.
Wenn die o.a. Zeitlinie und diese Prophezeiung korrekt sind, dann würde es bedeuten, dass eigentlich Schulz Kanzler werden sollte.
Dies würde nur nach einer Neuwahl möglich sein.
Das setzt voraus
- dass es keine GROKO geben wird, das setzt wiederum voraus dass
- entweder die Koalitionsverhandlungen scheitern werden oder die
- Verhandlungsergebnisse von den SPD-Mitgliedern abgelehnt werden müssten.
Mal sehen....

Gruß,
Malcom"

Bei einer Neuwahl käme die SPD derzeit auf 18%.
==> Schulze Kanzler?:spinnt:
Keine GroKo? Die Verhandlungen über eine neue GroKo
seien nächsten Sonntag abgeschlossen, hieß es
geradeeben in den Nachrichten.
So schnell wie die sich einig sind, zeigt mir, daß
Jamaika oder sonstwas gar nicht der Plan war.
Weil, welches Kasperletheater die uns präsentieren,
und was wirklich bei denen auf dem Schirm ist,
das sind zwei verschiedene Dinge.

Bei einer Neuwahl würde nur die AfD profitieren,
was den Etablierten gar nicht gefallen würde..

LG,

Eyspfeil

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Fälschung "böhmische Flüchtlingsfrau"

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 03. Februar 2018, 14:51 vor 1028 Tagen @ Malcom 7014 mal gelesen

Hallo!

Es gibt eine alte (hier umstrittene) Prophezeiung, dass Deutschland wären der o.a. Umwälzungen von einem „Stiernacken“ regiert werden soll.

Nein, die ist nicht alt. Es handelt sich um die Fälschung "böhmische Flüchtlingsfrau", die in den Achtzigern Bekh zugeschachert wurde.

Wie sehr leicht zu erkennen ist, handelt es sich um eine Zusammenschrift aus verschiedenen älteren Prophezeiungen in Kombination mit Zeitkolorit.

"Flüchtlingsfrau" Vorlagen

Der Stiernacken bezog sich höchstwahrscheinlich auf Franz Josef Strauß, der damals noch als künftiger Kanzler gehandelt wird.

Von Seeler stammt der Stiernacken nicht. Sie machte aber eine vergleichbare Aussage, die als Vorlage gedient haben könnte:

"Es kommt aber einer von uns, ein Bayer, der bringt es wieder ins Gleis, der Franzl sorgt dafür, daß noch was anderes wird aus dem Geldsack."

Wie dem auch sei. Weil der Text durchgängig eine Fälschung ist, kann man den "Stiernacken" natürlich ebenfalls nicht ernst nehmen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Verläßlichkeit persönlicher Schauungen, wahrscheinliche Zukunft

Leserzuschrift, Sonntag, 04. Februar 2018, 13:31 vor 1027 Tagen @ Malcom 7259 mal gelesen

Hallo liebe Forumsteilnehmer,

nachdem in den letzten Tagen wieder viel über den möglichen zeitlichen Ablauf der "Weltenwende" geschrieben wurde, möchte auch ich meine Meinung dazu kundtun.
Nach vielen Jahren des Mitlesens hier im Forum sind doch viele Schauungen in der Tonne gelandet. Meiner Meinung nach zu Recht.
Glaubhaft und relevant sind für mich nur noch Seher, die Aussagen über die Zukunft getroffen haben, die Sie durch persönlichen Kontakt zu anderen Menschen hatten, dessen Zukunft Sie gesehen haben. Als für mich glaubhaftes Beispiel bringe ich dazu Gabriele Hoffmann. Irlmaier gehört bestimmt auch dazu. Leider kann ich da aber nicht beurteilen, welche Schauungen er alleine durch Kontakt zu seinen Mitmenschen hatte, und denen, die ihm später noch angedichtet wurden.
Zurück zu Gabriele Hoffmann. Sie hat über Jahre vielen Menschen die Zukunft vorausgesagt (auch vielen Prominenten) und lag wohl meist Richtig. Laut ihrer Aussage hat sie bei ihren Klienten niemals größere Kriegshandlungen oder Naturkatastrophen gesehen.
Gesehen hat Sie einen Wirtschaftsabschwung/Rezession. Armut aber auch ein großes Miteinander und das Besinnen auf das wesentliche. Abwertung/Untergang des Euro und Rußland als neues Einwanderungsland (nachzulesen in der Quellensammlung oder im Internet).
Da sich Zeitangaben im nachhinein immer als falsch dargestellt haben, bin ich für mich persönlich zu der Überzeugung gelangt, daß sich zu unseren Lebzeiten (in diesem Jahrhundert) keine der bekannten Schauungen ereignen werden. Was die großen Naturkatastrophen angeht, ist es keine Frage, ob sich diese ereignen werden. Es ist nur eine Frage des "Wann". In den Jahrmillionen der Erdgeschichte waren diese keine Seltenheit.

Grüße
Jan K.


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