Re@Frank: Wie gefährlich ist dieses Polymer-Geschwurbel für uns und die Umwelt wirklich? (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Eyspfeil @, Dienstag, 20. August 2019, 22:50 (vor 28 Tagen) @ Frank Zintl579 mal gelesen
bearbeitet von Eyspfeil, Dienstag, 20. August 2019, 22:55

Hallo Frank!

Ich frage mich so allmählich (und insbesondere Dich als Chemiker), ob wir
(und der gesamte Rest der Natur selbstverständlich)
uns mit diesem Kunststoff-Mist selbst zerstören: Das Zeug gelangt peu a peu ins
Grundwasser, die Insekten(=sterben?), die Vögel, die Fische haben es schon intus,
und wir atmen es ein. Und ich habe Zweifel, ob man Kunststoff in
allen Bereichen ersetzen kann,
durch Bambus o.ä.

Hielt man vor 50 Jahren noch die rauchenden Fabrikschlote als die große
Umwelt-Bedrohung, nimmt jetzt das Mikroplastik ihre einstige Position ein.
In Bezug auf gesundheitliche Gefahren weiß man noch zu wenig, oder die
Analysen werden unter Verschluß gehalten.

Gut, in einigen Ländern hat man jetzt Plastiktüten abgeschafft (besonders
Insel-Staaten oder Länder mit viel Meeresstrand) aber sind die Tüten nicht
bloß die Spitze des Eisbergs bzw. kaum mehr als ein Feigenblatt?

Im Grunde genommen leben und atmen wir buchstäblich in
einer Plastikwelt: Autos, Computer samt Zubehör, Kunststoff-Lacke,
Textilien, sogar Böden (bei mir wurde letztes Jahr ein Vinyl-Boden reingelegt),
CDs, DVDs, Elektrogeräte generell, Schüsseln, Fenster, Schmuck,
Fahrradteile, Reifen, Legosteine, die Liste ließe sich ohne Ende fortsetzen.

Glaubt da wirklich jemand allen Ernstens, man könne unsere gesamte "moderne"
Plastikwelt von heute auf morgen auf nachwachsende Rohstoffe umstellen?
Vor allem: Wieviel Bambuswälder bräuchten wir, um 8 Milliarden Menschen
mit ihren Gegenständen und Geräten zu versorgen, die sie täglich benutzen?

Man trifft da immer wieder auf des gleichen Pudels Kern: Unsere Welt
ist hoffnungslos überbevölkert...:schief:
==> Plastik für ein paar Millionen Menschen könnte die Erde verkraften,
aber Bambus reicht nicht für 8 Milliarden Menschen.

Gruß,

Eyspfeil


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