Ich gehe in den Wald und lebe einfach von Wildkräutern (Vorsorge & Überlebenstechniken)

Bär, Montag, 22. November 2010, 00:44 (vor 3249 Tagen) @ Bär5948 mal gelesen

Diese Taktik funktioniert einwandfrei.

Bei Rehen.

Und Wildschweinen.

Und Hasen.

Aber wir sind keine Tiere. Wir brauchen ein wenig mehr zum leben als ein paar Wildkräuter. Menschen verbrauchen bei der Suche nach essbaren Kräutern, beim Kauen und Verdauen mehr Energie, als sie uns bringen. Wir verhungern regelrecht beim Leben. Unter zivilisierten Umständen mag das gehen. Fließend Wasser, Zentralheizung, ein warmes Bett. Ich habe ein 7en Beitrag über einen Freak gesehen der so lebte. Spindedürr hopste der durch den Wald und knabberte mal hier mal da.

Aber der hat es warm im Winter ohne sich bewegen zu müssen. Und wenn er krank wird kommt der Arzt. Rumpelt es in unserer zivilisierten Welt geht das nicht.

Kräuter zu Heilzwecken, Kräuter zum Auffüllen des Vitaminspiegels sind klasse. Ernährung durch Kräuter sind in einem Krisenszenario über Monate der Tod. Ohne Eiweiß, Fett und Kohlehydrate ist es fast unmöglich.

Ich respektiere die, die von Lichtnahrung oder Kräutern leben wollen. Aber fangt nicht in der Krise damit an. Das Ergebnis ist ganz sicher der Tod.

Fürs Erste könnt ihr ja mal so drei Monate versuchen von Kräutern zu leben. Fangt aber realistisch an, jetzt im November. Und vergesst nicht die Heizung aus zu stellen und hart körperlich zu arbeiten. Ein kleines Trauma nebenher macht das Ganze realistischer.


Ich futtere mir lieber die Vorräte an


Bär


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