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Die Bouvier-Swissman'sche Unschärferelation (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 06. Mai 2015, 10:14 (vor 1661 Tagen) @ Hinterbänkler4055 mal gelesen

Hallo!

Müssen aufgrund der Erkenntnis der Bouvier-Swissmanschen-Unschärferelation nicht alle Schauungen ab dem Zeitpunkt des Prophezeiungs- und Weltenwendeforums nicht zwingend einen fetten Schleier haben? Ist es nicht logisch, dass wir gar nichts Zukunftsrelevantes mehr finden dürfen? Also Mauerfall und Auflösung der Sowjetunion war noch erkennbar, aber 911 durfte zwecks Schleier schon gar nicht mehr gesehen werden?

Die "Bouvier-Swissmanschen-Unschärferelation", die heute auf den Tag genau 12 Jahre alt ist, sollte nochmal wiederholt werden, damit der unkundige Leser weiß, worum es geht.

BBouver am 04. Mai 2003:

Es könnte sein, dass die Anforderungen, die Du an Schauungen stellst, diese einfach nicht erfüllen.
Wenn ich Dich recht verstehe, forderst Du im wesentlichen, dass sie:
- nach Publizierung eintreten
- eindeutig sind
- ganz genau(!)so auch eintreffen
- und dann auch noch das Datum des Ereignisses beinhalten!!!
Nur ganz wenige Schauungen, die ich kenne, enthalten ein Datum. Enthaltene Daten sind praktisch IMMER falsch.
Verzichtest Du auf diese, vielleicht nicht erfüllbare Bdingung und konzedierst eine gewisse "Unschärfe", dann gibt es wohl hunderte, vielleicht tausende von Schauungen, die treffend eingetreten sind, obgleich sie zum Zeitpunkt der Schau völlig undenkbar schienen.

=> Schauungen sind grundsätzlich unscharf. Sie bilden das Ereignis weder genau ab, noch enthalten sie den genauen Zeitpunkt des Geschehens.

Swissman am 06. Mai 2003:

Ich denke, "Unschärfe" ist ein sehr gutes Stichwort: In der Quantenphsik gilt die Heisenberg'sche Unschärferelation: Diese besagt im Wesentlichen, dass es nicht möglich ist, von einem Teilchen gleichzeitig die Position UND seine Geschwindigkeit beliebig genau zu messen. - Je genauer man die eine Grösse bestimmt, desto weniger lässt sich über den jeweils anderen Wert aussagen, d. h., die Unschärfe der zweiten Grösse steigt mit der Exaktheit der ersten.
Wenn wir nun unterstellen, dass diese Gesetzmässigkeit sinngemäss auch für Prophezeiungen gilt, dann würde folgender Zusammenhang gelten:
"Es ist nicht möglich, dass ein Seher exakte Aussagen über ein künftiges Ereignis UND den Zeitpunkt seines Eintretens macht. Je detaillierter er den Inhalt des Ereignisses beschreibt, umso ungenauer ist die Datierung seines Eintreffens und umgekehrt."

Mir persönlich ist allerdings keine Voraussage vom anderen Ende des Spektrums bekannt, die lediglich einen Zeitpunkt enthielt, aber keine oder kaum Angaben zum Ereignis, welche sich nachher als richtig herausstellte. ;-)

Darüber hinaus ist die Frage, ob diese Unschärferelation überhaupt der "Mechanik" des Sehens entspricht oder ob Zeitangaben per se ungenau sind, unabhängig vom Detailgrad der Informationen, die den Ablauf des Ereignisses betreffen.
Es ist halt lediglich ein wissenschaftlich nicht geprüftes Postulat.

Was Deinen Eingangseinwand angeht:

Müssen aufgrund der Erkenntnis der Bouvier-Swissmanschen-Unschärferelation nicht alle Schauungen ab dem Zeitpunkt des Prophezeiungs- und Weltenwendeforums nicht zwingend einen fetten Schleier haben?

Von der Unschärferelation ausgehend, wie sie oben formuliert wurde, würde das ja voraussetzen, daß wir hinsichtlich der Datierung der Ereignisse einen nennenswerten Fortschritt gemacht hätten, bzw. hier Schauungen aufgetaucht wären, die präzise, richtige Zeitangaben enthielten.
Umgekehrt würde bedeuten, daß es um die Treffsicherheit unseres Szenarios gar nicht so schlecht bestellt ist, weil wir heute noch weniger Ahnung vom Zeitpunkt der Ereignisse haben, als wir noch vor 10 Jahren zu haben glaubten. ;-)

Gruß
Taurec


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