Urängste, berechtigte Sorge, Wahrscheinlichkeiten (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Baldur, Freitag, 31. Juli 2015, 15:31 (vor 1566 Tagen) @ BBouvier9193 mal gelesen

Hallo, BB,

als gegen Gorbatschow geputscht wurde und Jelzins grosse Stunde kam, waren Bekannte von uns auf "Westbesuch". Die ganze Familie war da.
Und damals wusste wirklich niemand, was sich daraus entwickeln würde. Da knisterte die Luft.

Wir rieten, die geplante Rückreise nach Thüringen zu verschieben und erst mal ein paar Tage lang im Westen abzuwarten. Nach dem Motto, sicher ist sicher. Zu dieser Zeit waren immer noch die russischen Truppen in der DDR stationiert.

Trotzdem entschieden sie sich, zurückzufahren.

Wenn das schon nicht ausreichte, gibt mir das zu denken. Was würde sie denn zur Flucht nach Westen animieren....

Die zu erwartenden russischen Truppen werden (hoffentlich?) eher mit den DDR-Besatzungssoldaten vergleichbar sein, als mit den durch Ilja Ehrenburg aufgehetzten, stalinistischen, sprichwörtlichen Sowjet-Monstern (betr. Bilder), die zuvor selbst durch einen jahrelangen Krieg gegangen waren. Solche Schlächter gab es bekanntlich auch unter Partisanen, hier vor allem den jugoslawischen.

Man kann auch ruhig nochmal an den Bromberger Blutsonntag erinnern, auch wenn der vor dem Krieg stattfand, oder an die Verbrechen auf der "Vertreibung".

Die Gefahren, die durch a) eine gegnerische Armee b) durch gesetzloses Gesindel gegenüber Otto Normalmichels ausgehen, richten sich vermutlich schon mal nach deren Anzahl.
Da gewinnen die tief traumatisierten, kulturbereichernden Vergewaltiger und Amokläufer locker.

Es ist auch interessant, die Berichte von aktuellen "Flüchtlingen" über Erfahrungen am Herweg zu lesen.

Schnell bilden sich auf der Fluchtroute Banden, die auf Beute lauern, und sich bedienen und nehmen, was sie wollen.

Flucht ist immer die denkbar schlechteste Variante, es sei denn, sie ist merkelhaft, äh, alternativlos (Flutwelle, Atomkraftwerk etc.).

Wenn man jetzt nachdenkt, wieso "Flüchtlinge" über 10.000 Euro Schlepperkosten ausgeben, um ins gelobte Schlaraffen-Schland zu gelangen, ist das eine Art Investition, ein Spieleinsatz. Auf die Lebensdauer hochgerechnet, ergeben Anspüche eines Aufgenommenen auf Sozialhilfe, Krankheitsbehandlung, Bildung und Co. grob eine Million pro Kopf, macht bei grossen Familien also 10 Millionen Jackpotgewinn gegen 10.000 Einsatz samt Kenterungsrisiko.

Wenn man dagegen wieder immer lautere Stimmen hört, wonach es in der DDR 1.0 gar nicht soo schlecht gewesen sei, (unbestreitbar: jeder hatte einen Arbeitsplatz, es gab eine Gesundheitsversorgung, niemand hungerte, die Verbrechensrate war gering, man hatte Freizeit, und politische Gefangene sowie eine Einheitsblockpartei gibts im Merkelland 2015 auch), erwarte ich bei einem russischen Einmarsch nach Mitteldeutschland keineswegs eine derart grosse Fluchtbewegung....

Wie auch immer.......

Beste Grüsse vom Baldur


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