nein, blosse reine Vorsicht (Schauungen & Prophezeiungen)

Baldur @, Dienstag, 24. April 2012, 13:54 (vor 2962 Tagen) @ BBouvier4712 mal gelesen

Hallo, BB,

es gibt etliche Indizien dafür,
dass es jeweils eine wie auch immer geartete Vermittlungs- oder
Sendepersönlichkeit im Übertragungsprozess geben müsste

Das ist doch nur Deine Vermutung.
Weder bei "Dackel-Autobahn-VW*zerquetscht"
noch bei
"Elefanten-Tsunami-auf Hügel geklettert"
erkenne ich eine "Vermittlungspersönlichkeit".
Sondern es handelt sich dabei schlicht nur um
eigene Präcognition.


dann wäre das ein Automatismus. Ein Tor, das sich öffnen würde. Manchmal. Überwiegend aber nicht.

Klar ist das die zweite mögliche Erklärung. Womöglich gibt es beide nebeneinander.
Nur, wenn es denn ein Automatismus wäre, der Tiere die bedrohliche Zukunft sehen lässt, wieso ist das im Schlachthof ganz offensichtlich zu 99,99% ausgeschaltet ?

Dann also doch *jemand*, der den Schalter umlegt, und sich evtl. eines Tiers bedient, weil die zu warnenden Leut zu stumpfsinnig für den Empfang einer direkten Botschaft geworden sind, oder auch jemand, der tierlieb ist und auf sie aufpasst....oder auch nicht. Lassen wir das offen.

vor allem bei sogenannten Offenbarungen wird das deutlich,
so soll Lorber davon ausgegangen sein,
von verschiedenen - sich namentlich vorstellenden -
Übermittlern kontaktiert worden zu sein,
Mondsperlinge hin oder her, es geht ja um Grundsatzfragen

Ja.
In diesem (!) Falle schon!
Man kann daraus aber doch nicht auf "alles" folgern.

Natürlich nicht, aber irgendwo müssen wir anfangen. Wenn ich mich recht erinnere, soll Wudy gesagt haben, er wisse nicht, ob das ein guter oder böser Geist wäre, der ihm das alles vormache.
Ich finde, das trifft es doch gut. nehmen wir es als Arbeitshypothese, denn wenn ich die Strassenbahnschau aus einem neutralen Automatismus heraus erklären sollte, wüsste ich nicht, wie.

Jetzt stellt sich doch massiv die Frage,
ob die Qualität der Botschaft
von ihrer (*persönlichen*) Herkunft beeinflusst wird
.

Die Freiburger Gänse - beispielsweise - "wussten"
doch nur von ihrem nahen Ende mittels britischer Kriegsverbrechen
via Bombenterror.
Inwiefern sollte die Herkunft der Gänse von Relevanz sein?


Wenn ich mit jemandem über Wahrscheinlichkeit und Selbstdisziplin diskutiere, wäre es nützlich, zu wissen, dass er z.B. spielsüchtig ist. Wenn ich mit jemandem über geschäftliche Pläne diskutiere, ist es vorteilhaft, zu wissen, dass er zuvor mehrfach Bankrott gegangen ist. Immer werde ich seine Aussagen anders werten, als ohne diese Kenntnis.

Wenn jemand mit einer Quelle verbunden zu sein glaubt, die ich als verdächtig einstufen muss, mindert das gewaltig die Glaubwürdigkeit gemachter Aussagen bzw. Prognosen.
Nehmen wir an, ich weiss, dass jemand unter ärtzlich diagnostizierten Wahnvorstellungen leidet, und höre von ihm, er sei nächtens von einem grossen schwarzen Mann verfolgt worden, dessen Gesicht er nicht habe erkennen können - dann wird das einen anderen Grad an Wahrheitswahrscheinlichkeit haben als bei der gleichen Mitteilung eines aktiven Beamten der Kriminalpolizei.

Oder etwa nicht ?

Schwadroniert jemand von Sühneopfer und fürchterlich zürnenden, weil eingeschnappten Gottheiten, sind von dort stammende Aussagen doch massiv anders zu bewerten als die Aussagen eines Otto Normalverbrauchers, der halt plötzlich folgendes sah.


Also spielt die Herkunft, der Übermittlungskontext,
eine überragende Rolle
.

Nein.
Siehe oben.
Das folgert daraus überhaupt nicht.

Doch. :-)


Sogenannte "Marienbotschaften" stehen sicherlich nicht
im Focus unserer Recherchen.
Nur Du bist darauf seelisch fixiert.


Nein, die historische Grundlage der überlieferten, angeblichen Visionen basiert sämtlich darauf. Als Faktum. Incl. deinem speziellen Lieblingsfreund, dem Antichristen. Siehe Konzionator und Co. (Ausnahme die modernen Aussagen vom Waldviertler und den hiesigen Teilnehmenden natürlich).

Nicht ich ziehe das herbei, sondern weise darauf hin, dass es überall aufzufinden ist.


Es wird darin einhellig ein Muster von beklagter Unbussfertigkeit,
dem göttlichen Zorn darüber,
und der drohenden Schreckensfolge sichtbar
.

Na und?
Nicht unser Thema.

Thema aber insoweit, als Sachaussagen aus diesen Quellen geglaubt wird, weil angenommen wird, man könne objektiven Aussagegehalt vom kulturellen Kontext trennen.

Ich sehe das anders und gehe davon aus, dass - sofern es keine Treffer als Beweis gibt - diese Aussagen nicht der Wirklichkeit entsprechen, weil die Quelle keine Tatsachen übermittelt, sondern - seit Jahrhunderten - Angst und Schrecken verbreitet.

Neutral betrachtet, ist das die Erzeugung massivster Angst
beim Empfänger
.

So ist das nun einmal bei schlechten Nachrichten.
Und das hat doch allein mit dem Inhalte der Information
zu tun.

Höllenvisionen sind ja keine Nachrichten, sondern suggerierte Bilder ohne Möglichkeit einer Nachprüfbarkeit.


... ob man angesichts dieses durchaus fragwürdigen Hintergrundes
(was nützt extreme Angst, die Konfrontation mit vorgeblichen
Schrecken, dem Sehenden ?) solche Quellen verwerfen muss

Du folgerst, weil "Angst", die Information selbst sei irrig.
Diese Vorstellung ist weder zwingend noch zielführend.


nein, nicht wegen Angstverbreitung, sondern wegen Herkunft aus einer über Jahrhunderte erkennbaren, verdächtigen Quelle, die eines gemeinsam hat, nämlich, dass keine darin enthaltenen Aussagen eingetroffen sind. Wenn man so will, wegen gleichzeitiger Inhaltsleere.



Will sagen: die Wurzeln kommen noch aus dem Mittelalter
.


etc. => all das basiert doch auf ganz jungen Schauungen!

Zugestanden, aber gegen diese motze ich ja auch gar nicht (Hunger bei ITOma), ganz im Gegenteil.

Offenbar gibt es keinen Nutzzweck der Informationsübermittlung

Doch.
Detlef baut sich z.B. ein Boot.
Und ich bin nach Südbayern umgezogen.


Das ist die grosse (teure) Nagelprobe. Daran wird sich zeigen, ob wir vertrauen durften (mussten) oder, wie soll ich sagen, vergackeiert worden sind.


Du postuliert ein "Interesse von Jemandem".
So eine Vermutung/Behauptung ist jedoch überhaupt nicht zwingend.
Siehe der "Dackel" oben.
Der hatte nur Interesse am eigenen Überleben.
Und dem seiner Besitzer, die ihn füttern.

Sah der Dackel, weil er es halt gerade konnte, oder war er Werkzeug, weil seine Brötchengeber zu blind dafür waren ?

Alles, was über eine lange Zeit immer wieder feststellbar ist, muss einen stetigen Hintergrund haben, und der lädt ein, erforscht zu werden.

Wäre es objektiv gesehen ein übelwollendes Interesse
(Schrecken zu verbreiten) -
sollten wir uns dann damit beschäftigen
?

Der Schrecken beruht allein auf dem Wissen.
Übelwollendes Interesse zu postulieren, ist völlig überflüssig.


Wenn das lauter fiktive Sachen sind, die völlig irreal bleiben, ist das kein Wissen, sondern Gaukelei, Filmdramaturgie. Kino.
Gegen Warnungen aus einem Kontext mit vorherigen Treffern habe ich noch nie etwas eingewandt.


Ich würde ... da ... spekulieren,
was gar nicht Teil der Schauung gewesen sein kann,
oder vom Seher halt kulturell eingefärbt worden sein könnte.

Kulturell eingefärbt ist da doch allein
ein eventueller Zusatz (!)
- des kömmt von des!
- man hätte eben mehr beten sollen!
- der Feind ist das Werkzeug GOTTES!

Na und?
Ganz abgesehen davon, dass derlei derart
minimal ausfällt, dass rundweg zu vernachlässigen.
Aber Du machst da eben auf hysterischen Kreischer
wie ein Dienstmädchen, das fast in eine Pfütze
getreten wäre.

Ja, Du übersiehst das im Gegensatz dazu jovial und vernachlässigst es als Randnotiz, ich sehe darin die Hauptbotschaft und nehme die sachlichen Randnotizen als notwendige Requisiten, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. aber nicht, um Fakten abzubilden. Wer hat Recht ? Wer Erfolge=Treffer erzielt.
Gut, Dein Buch gibt Dir hier einen 14:0 Vorsprung.....oder so. Es sei denn, Du hattest Deinerseits wesentlich mehr selbst gesehen/gespürt, als im Buche als blosse Herleitung drinnesteht.....

Wenn wir die Feldpostbriefe als herausragende Beweise anerkennen,
müssen wir auch annehmen, dass es den Antichristen gibt
.

Durchaus nicht.
1)
Ist diese Stelle dort erwiesendermassen
nur das Echo einer sich gedachten Spiegelung Jesu.

Dies wird aus den historisch-religiösen Quellen extrem deutlich, er ist angeblich um die 30, entstammt angeblicher *Unzucht*, usw. - er ist ein konstriertes Gegenbild.

2)
Und zum anderen ist "Antichrist" eine reine Chiffre
für Jemanden, der ein übler Gewaltherrscher ist.

Manche Eltern nennen kosend ihren Sprössling "Pumuckel".
Und daraus ist ja auch nicht zu folgern,
der entspräche 1:1 der gezeichneten Fernsehfigur.
Und dessen reale Existenz sei damit schlüssig bewiesen.

Dein Insistieren und Herumreiten auf diesem doch völlig irrelevantem Aspekt
der Schauungen nimmt mittlerweile ja fast pathologische Züge an. :waving:

Nein, das wäre verharmlosend. Die Bezeichnung Antichrist beinhaltet immer und grundsätzlich den primär religiösen Kontext. Das auszublenden, weil es nicht in die Zeit passt, hielte ich für eine unzulässige Verfälschung der Aussagen. Wer Antichrist sagt, meint nicht Tyrann oder Schreckensherrscher, weil diese Begriffe doch ebenso völlig geläufig und verfügbar wären - nein, er sagt Antichrist, weil er Antichrist meint.
Ich sage ja auch nicht, Lamborghini, wenn ich von einem VW Käfer erzählen möchte.

Ein Mann kommt ins Spielwarengeschäft und geht in die Eisenbahnabteilung. Dort angekommen, zertrümmert er die Vitrinen und reisst alle Modelleisenbahnen heraus, wirft sie auf den Boden und trameplt auf ihnen herum, bis sie alle kaputt sind.

Der Verkäufer ist völlig konsterniert und fragt, was das soll.

Darauf sagt der Mann, er sei eben erst wieder aus dem Spital entlassen worden, nachdem ihn eine Bahn angefahren hätte - MAN MUSS SIE TÖTEN, SOLANGE SIE NOCH KLEIN SIND......

Also, man muss propagandistischer Agitation entgegentreten, wann immer man ihr begegnet (unschuldig-guck :-)....)

Beste Grüsse vom Baldur


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