Re: als Atheist oder Naturfreak "Kreislauf der Natur" (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil @, Vorort Stuttgart, Montag, 23. April 2012, 18:25 (vor 2962 Tagen) @ Baldur4658 mal gelesen
bearbeitet von Eyspfeil, Montag, 23. April 2012, 18:40

Hallo Baldur!

"Offenbar gibt es keinen Nutzzweck der Informationsübermittlung - wer hat dann welches Interesse an der kontinuierlichen Aufrechterhalten dieser Zukunftsvorstellung (cui bono) ?

Wäre es objektiv gesehen ein übelwollendes Interesse (Schrecken zu verbreiten) - sollten wir uns dann damit beschäftigen ?

Falls nein, müssen wir davon ausgehen, dass zumindest grosse Teile auch der obigen drei Darstellungen auf früheren, auszugrenzenden Vorstellungen gründet."

Ja, die Art der Zukunfts-Vorstellung kommt aus dem Mittelalter,
weil da der Katholizismus quasi Diktatur war.
Abweichende Meinungen waren verboten.
Es drohte der Scheiterhaufen, nicht wahr?

Als Atheist oder Anhänger von einer Naturreligion könnte ich mir das kommende Geschehen
nur so in den Zusammenhang stellen, daß Mutter Erde ein lebendes Wesen ist (Gaia-Theorie)
und der Mensch sich in letzter Zeit immer mehr von der Gesamt-Natur & von seiner eigenen
Natur entfernt hat.
Als Folge entfernt sich die Natur wiederum vom Menschen bzw. wendet sich gegen ihn.
Unbekannte Viren und Krankheiten entstehen, Mißernten und Heuschrecken suchen die
Felder heim, und schließlich entstehen Impakte und Kataklysmen, welche das
Gleichgewicht zwischen Erde & Bewohner wieder ins rechte Lot setzen.
Danach beginnt alles wieder von vorne: In der ersten Zeit danach lebt der Mensch
im Einklang und Harmonie mit der Natur, später wird er allmählich wieder frecher
und erfindet "neue Technologien"...die wieder einen kosmischen Mißklang entstehen
lassen, usw...:schief:

Das Problem an der Theorie ist nur, daß es im Mittelalter und auch schon im Altertum
ebenfalls Seuchen und Mißernten und Kataklysmen gegeben hat.
Als man nicht mehr als das Rad erfunden hatte und die meisten Menschen
aus heutiger Sicht fast rundwegs reine Naturmenschen waren und kleine
Felder bewirtschaftet haben und in winzigen Hütten gewohnt haben.
Die Oberschicht, also Könige, Päpste, Adlige, Ritter, die den großen Rest
ausgebeutet hatten, waren doch vergleichsweise eine winzige Minderheit.

Der Mensch hat doch bis ca. 1800 A.D. kaum ernsthaft in die Natur eingegriffen,
sodaß sie im Wesentlichen "bedroht" war, so wie man es heute formuliert.
Also Tier- und Pflanzenarten vorm Aussterben bedroht waren, Meere vergiftet,
Böden versauert, N2- und CO2-Gehalt der Luft vergrößert und dergleichen...

Mfg,
Eyspfeil


gesamter Strang:

RSS-Feed dieser Diskussion