Re: Auf den Zeitpunkt kommts an (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil @, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 25. April 2012, 22:13 (vor 2960 Tagen) @ Baldur4682 mal gelesen

Hallo Baldur!

ich fange mal hier an: was derzeit in der EU im allgemeinen und in Affistanien im Besonderen abgeht, hätte vor fünf Jahren jeder Gelehrte als völlig undenkbar und total absurd erachtet. Trotzdem ist es heute Realität, und wir sind noch lange nicht am Ende der Totalverblödung einerseits und der Totalversklavung andererseits. Ich würde das sogar als Werk des Antichristen akzeptieren, wenn der Begriff nicht eindeutig besetzt, definiert, und als katholischer Kampfbegriff kontaminiert wäre.

Es gibt - reines Nachdenken, keine Schauung - nur drei Möglichkeiten für unser deutschsprachiges Lebensumfeld:
- es wird besser
- es bleibt gleich
- es wird schlechter

Zum Bleistift gibt es noch die Möglichkeit "es wird anders", etwa durch ein völlig
unerwartetes Ereignis, auch, man möge mich belächeln, sowas wie ein Himmelszeichen,
welches die Wissenschaft bisher nicht so ohne weiters erklären kann.


Für besser sehe ich keinen Grund, also bleibt übrig, es geht so weiter, oder, es wird schlechter.
Aus meiner Sicht des Ausgewanderten wurde es - was meine Hauptkritikpunkte angeht - in der BRDDR eindeutig schlechter, massiv sogar. Allein der Lohnvergleich würde dem Durchschnittsmalocher die Zornestränen in die Augen treiben.
Wenn ich aber mal zurückkomme, sehe ich, es ging augenscheinlich nur graduell abwärts, von massiv sehe ich als Besucher níchts. Die Leute scheinen zufrieden, als wüßten sie es nicht besser, und/oder hätten sich arrangiert. Trotzdem bin ich heilfroh und dankbar, weg zu sein.

Die Lohnschere denke ich geht überall auseinander, das hat ja gerade Karl Marx
anschaulich beschrieben schon vor 150 Jahren.
Neuguinea würde mich mal reizen, da gibt es noch Leute, die wie im 19.Jahrhundert
leben bzw. Ureinwohner mit Pfeil und Bogen. Die Finanzkrise tangierte das Land
bisher kaum.
In Deutschland ist man freilich schon neidisch auf Besserverdienende.
Die Reichen in meiner Nachbarschaft gönnen mir nicht einmal ihre Pfandflaschen
in den gelben Säcken.

Die Wahrnehmung ist also unterschiedlich, ob man mitten drin ist, oder von außen zusieht.

Wenn es im deutschsprachigen Europa langsam absinkt oder schnell abwärts geht, (selbst wenn es gleich bleibt, sinkt es im Verhältnis zu den besseren) wäre man in aufstrebenden Gegenden der Welt sinnvoller aufgehoben.

Bis jetzt boomt Deutschland, das kann sich aber laut Schätzungen von Ökonomen
nächste Woche schon wieder ändern, die Einschläge scheinen mit dem Abrutschen
der Niederlande näher zu kommen, und mit der Abwahl Sarkozys.


Jetzt sagt detlef, Obacht, hier bei ihm ginge alles wortwörtlich in Kürze bachab. Andere Schauungen sagen auch, bleib hier, woanders wäre es noch schlimmer (ohne konkret zu werden). Basey sagt dies zumindest von Nordamerika, daß es dort auch nicht angenehm würde.

Man entschließt sich also aufgrund von Schauungen, in Europa zu bleiben, wenn auch vielleicht geographisch optimiert.

Also wenn Paraguay absäuft, dann schwappen ganze Kontinente über, und dafür ist
2012 m.E. eindeutig zu früh. Detlef nimmt die Maya-Prophs ernst, und die haben
sich hier im Forum überholt. Diese Weltuntergangs-Philosophie gab es im Maya-Reich
nachgewiesenermaßen nie, und außerdem ist der Anfangspunkt 11.08.3114 v.Chr.
kaum sicher.

Sollte das erwartete dritte Weltgeschehen aber ausbleiben, oder Jahrzehnte auf sich warten lassen, wäre ein Ausharren hier schlecht, und ein Wegzug in eine aufstrebende Gegend sinnvoller.
Denn: chlöpft es nicht, geht es hier zumindest weiter in den real existierenden Grün-PC-Orwell-US-Monzannto-Marxismus.

*lol* Du machst dem Joerg Konkurrenz. Fehlt noch das grüne Smartphone,
nee das grüne EiPad. :-D Aber es stimmt,
ich meine damit die real eingeschlagene Richtung.

Sollte es aber in Kürze eintreten, und hernach die US-dominierte, pervertierte, zugleich marxistische Grundhaltung (was für ein irrwitziger Mix !) überwunden werden, könnte man es hier abwarten und würde den Wiederaufstieg nachher noch vor dem Greisenalter in gewohnter Umgebung mitmachen können.

Wie immer man es wendet, es kommt auf den Zeitpunkt an (und natürlich darauf, ob es überhaupt dreht).

Naja, falls man die 3tf überlebt, und das ist ja gerade das Problem.
Jeder will ein Survivor sein, aber ist jeder hinterher ein Survivor?

Klar erwarte ich demnächst in Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Italien und Skandinavien den Chaos-Irren-Staat, die Entrechtung der Bürger, die weitere Verwahrlosung der öffentlichen Ordnung, runter bis auf gewisse südamerikanische Verhältnisse, eine neue DDR, aber ohne deren innere Sicherheit.

Oje, in den Nachbarländern vielleicht "südamerikanische Verhältnisse" allein wegen
der Überfremdung, aber in Deutschland paßt sich doch jeder an, siehe die DDR1.0
damals. Da gabs grad mal 1953 einen kleinen Aufstand, sonst beugte man sich dem
Orwell-Staat. Die Öffnung des Eisernen Vorhangs 1989 ging von Putin & Co. aus.

Ob es zu islamitsischen Übergriffen kommt, wird sich zeigen, ich vermute sie eher subtil, wie man auf hartgeld.com bereits betreffend UK und Belgien lesen kann, und eher nicht offen wie im Zwangsbekehrungstraum aus Paris. Aber ausschließen würde ich auch das nicht. Die westliche Unwerteunordnung ist derart dekadent, daß sie sich selber abschafft. Und am schlimmsten dran ist die BRDDR, weil es dort als einzigem Land keine Partei gibt, die der Blockpartei widerspräche.

Ein Super-Ajatoller mit einer Reihe von islamischen Staaten hätte gegen die
Übermacht der NATO militärisch keine Chance.
Und falls die NATO aufgelöst würde aufgrund von Impakten o.ä., dann wäre
genausogut der Übergriff der Kommunisten bzw. Rußlands möglich, was ja
schließlich geschaut wurde. Der Angriff der Islamisten auf den Westen
wurde dagegen nicht geschaut.

Die religiös beschriebenen Szenarien (völliges Chaos und mittelalterähnliches Faustrecht) halte ich durchaus für möglich, aber ich nehme sie eben nicht als wahre Schauung, weil sie seit Jahrhunderten immer gleich daherlamentieren, und bisher ausgeblieben sind. Aussagen ohen Zeitbezug sind wertlos. Ich halte eben nur rational eine solche Entwicklung für möglich. Ob sie wahrscheinlich ist, wird sich zeigen, denn mit Brot, Spielen, und selbst gedrucktem Geld geht das noch Jahrzehnte bergab, bis wir rumänische Verhältnisse bekommen haben, allerdings ohne deren Landwirtschaft. In einem solchen Chaos kann sich die politische Schmarotzerkaste und deren Wasserträger und Nutznießer nicht halten, und wird daher alles versuchen, diesen Zustand zu verhindern.

Wenn das alles im Jahr 2065 eintritt, schaue ich mir längst die Radieschen von unten an, dann ist es mir eagl.

Sagte die Muttergottes angeblich in Erscheinungen: Also daß viele Länder keine
richtige Regierung mehr hätten in der Zukunft.
In Ländern wie Afghanistan, Somalia, Mali, Jemen, Sudan, Zimbabwe, Haiti
doch bereits eingetreten! In den 60ern waren das noch prosperierende Staaten,
in der postkolonialen Epoche.

Der Waldviertler klärte uns ja auf, daß es noch viel länger dauern würde, als bisher vermutet, bis es soweit sei. Soll ich das noch jahrzehntelang abwarten, oder doch noch die Chance nutzen, und z.B. Richtung Asien davonziehen ? Das ist die gute Frage.

Wenn ich mich dabei von den Schauungen anderer beeinflussen lasse, müssen diese ernstzunehmen sein. Darum gehts mir. Wenn mir das alles ein Pfarrer sagte, der aber schon mehrfach richtig gelegen wäre, würde ich ihm selbstverständlich glauben. Nur genau daran mangelt es ja.....

Die Voraussagen machen Mut, es würde nicht zu lange dauern, und wäre zu überstehen. Und hernach wäre es wieder lebenswert. Wenn wir da mal bloß nicht einem Trugbild vertrauen.....

Beste Grüße zurück vom Baldur

Moment mal, der WV sagte 2001 anläßlich eines Hellseher-Treffens,
daß es noch 10-15 Jahre dauern würde.
Freilich, hier saßen schon damals viele auf ihren Konserven-Bergen,
und er machte sich über die lustig.
Mehr als 2/3 der Zeit ist inzwischen verstrichen,
und wir werden ab 2013 sehen, wo es lang geht.
Nimm doch als Richtschnur Nostradamus mit seinen 73 Jahren
und sieben Monaten Herrschaft Babylons (US-Vorherrschaft)
bis zur "größten Finsternis", oder die
tibetanische Proph mit "71 Jahren
Friedenszeit mit drei herrschenden Staaten".

Anhaltspunkte gibt es noch mehr, daß dies das letzte Jahrzeht dieser Ära
sein wird.;-)

Herzliche Grüße,
Eyspfeil


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