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Ausschließen komplexen Selbstbetruges? (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 05.01.2018, 09:50 (vor 1432 Tagen) @ Baldur (3343 Aufrufe)

Hallo!

Also über spezielle Erinnerungen berichten kann, die nur ein Verstorbener kannte, der so recht überzeugend identifizierbar wird.

Das Problem ist, daß man hier nicht von telepathischer Übertragung unterscheiden kann. Wenn die Erinnerungen nur der Verstorbene kannte, wären sie nicht verifizierbar, (Selbst-)Betrug also nicht ausgeschlossen. Sobald ein anderer die Bestätigung liefern kann, ist nicht auszuschließen, daß das Medium ihn anzapft und ihm etwas vormacht. (Immerhin wäre dazu eine irgendwie geartete Begabung Voraussetzung.)

Besser wären Informationen, die sich erst nach Recherche als wahr herausstellen, am besten physisch in irgendwelchen Archiven oder Nachlässen lagern, so daß sie in keinem inkarnierten Geiste präsent sind.

Es sollte wohl auch nicht die Möglichkeit außer Acht gelassen werden, daß der "Forscher" genau das erhält, was er verlangt. So melden sich dann nach Bedarf die eigene Urgroßmutter, aber auch Wilhelm II., Nostradamus, Cäsar, Jesus usw.
Gab es schon mal Fälle (nicht allein auf Dein Medium bezogen), daß jemand mit objektiv erfundenen Charakteren wie Moses oder Abraham Kontakt hatte, die der Nachfragende aber für real hält?

Die Varianten des Selbstbetrugs sind nicht zu unterschätzen. Manch einer gelangt gar per Rückführung in frühere Leben (Dietrich Gref hat davon in einem Video erzählt) zurück bis Atlantis und berichtet, man hätte dort Chimären aus Mensch und Tier erzeugt, was u. a. der Grund für den Untergang gewesen wäre. Das klingt schon sehr nach dem Abenteuer, das man sich gewünscht hat.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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