Motiv (Schauungen & Prophezeiungen)

alp @, Samstag, 04. September 2010, 20:57 (vor 3590 Tagen) @ BBouvier5529 mal gelesen

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, siehst Du Irlmaiers Aussage als
einen Hinweis darauf, dass die Brücken gleich zu Beginn vom Angreifer
zerstört werden, innerhalb von 20 Minuten.
Dann würde ich den Traum meiner Mutter (wenn er denn präkognitiver

Natur

war) so interpretieren: die offensichtlich helfenden Panzer rollen über
"provisorische Brücken" -> "hoffentlich schaffen die Panzer es über den
Rhein, hoffentlich halten die Brücken"!

Viele Grüße, Elfe

PS: Könnten die geschauten Fluten ein (weiterer?) Grund sein, warum die
Menschen sich in Richtung Süden aufmachen?


Hallo, Elfe!

Ein Angreifer zerstört nicht die Brücken,
die er zur Flussüberquerung benötigt.
Hingegen wird er bestrebt sein, sie mit Luftlandetruppen,
die räumlich und zeitlich seinen Angriffspitzen
weit voraus sind zu besetzen, um deren Zerstörung
zu verhindern und sie für eigene Zwecke offen zu halten.

Und genau diese Besetzung durch den Gegner wird der Grund dafür sein,
dass Irlmaier der Familie am Ostufer des Rheines bei Worms
dringend rät, so schnell wie nur möglich die Brücke dort zu queren.
Bevor es zu spät ist.

Eine Sprengung durch eigene Kräfte scheint mir
recht unwahrscheinlich - 20 Minuten nach Feldzugsbeginn!

Ganz abgesehen davon, dass die gesamte "Wallmeisterorganisation",
die für dergleichen bereitstand und verantwortlich war,
gleich nach 1990 ersatzlos aufgelöst worden ist.
Nicht einmal der dazu benötigte Sprengstoff ist mehr vorhanden!

Hierzu:
"hoffentlich schaffen die (eigenen) Panzer es über den Rhein..."

Genau!
=>
Auf derem Rückzuge.
Und das wird tatsächlich schwierig werden,
falls die Rhein-Brücken in deren Rücken
bereits per russischer Luftlandetruppen in gegnerischer Hand sind.

Gruss,
BB

Hi,

wenn aber der Angreifer sicherstellen will, zumindest mal eine Etappe klar für sich zu gewinnen, dann macht es durchaus Sinn, erstmal die Brücken zu zerstören, denn dann ist alles Land bis dahin erstmal seins. Man kann von da aus ja trotzdem später noch weiter vorstoßen, hat aber erstmal ordentlich Gebiet gut gemacht - und das alles ohne Gegenwehr.

Grüße

alp


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