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Ein Fehlschlag und nix zu deuteln! (Freie Themen)

Luzifer @, Österreich, Sonntag, 22.11.2020, 14:11 (vor 99 Tagen) @ Taurec (631 Aufrufe)

Hallo Taurec, hallo Baldur, hallo Freunde,

Kern der Vision war eine Katarsis, ein globales "physisches" Event, durch das die Welt "besser" würde.
Und das ist nicht eingetroffen, kann man drehen und wenden wie man will, war nix :-).

Ich "hörte" eine Art "Nachrichtensprecher", der von unzähligen Ereignissen berichtete, die gleichzeitig auf der Erde passieren sollten, praktisch überall auf jedem Kontinent, ich konnte mir zwar nicht merken, was passiert, aber war mir "sicher", eine Art stilles Wissen, dass es sich um zahlreiche Naturereignisse handelt.

Ich glaube eben nicht, dass sich die "Menschheit" freiwillig zum "Guten" besinnt. Das macht nämlich nichtmal der Einzelne, solange alles einigermaßen "gut" läuft. Wann denkt man wirklich an "Gott", an höhere transzendente Mächte, immer dann, wenn einen einschneidende Dinge aus dem Alltag reißen. Wenn nahe Verwandte sterben oder man selbst praktisch schon an die Pforte des Todes klopft (so war es bei mir).

Und im größeren Zusammenhang. Zum Beispiel nach dem 2. Weltkrieg. Alles lag in Schutt und Asche, die Menschen halfen sich so gut sie konnten, bauten wieder auf und auch die "Führung" war einigermaßen in Ordnung. Nach einiger Zeit gelangen statt der Altruisten immer Psychopathen und Unfähige an die Macht, wenn man es nicht verhindert. Und niemand war je da, es zu verhindern.

Mein Bild war eine massive globale Katastrophe aus der dann die Menschheit wie Phönix aus der Asche steigt, mit einem neuen Marc Aurel als "großen Monarchen" (Entschuldigung, ich weiß das ist eine Wunschvorstellung meinerseits), einem, dem es weder an Weisheit noch an Mut und Stärke mangelt, der Menschheit ein paar gute Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte, zu bescheren. Jemand, der bereit ist, dafür dann auch in das "Feldlager" zu ziehen, weil ohne Kampf gegen die "Finsternis" in unseren Herzen, die absolut nicht "gleichverteilt" ist, wird es niemals gehen. Widerstand dagegen würde von jedem einzelnen kommen. Wir lieben die Finsternis und zwar wir alle, sonst wären wir nicht hier. Alles ist im Fluss, Ewigkeit auf dieser Welt gibt es weder für den Einzelnen noch für uns alle. Alles was kommt, erblühlt, bleibt und muss irgendwann gehen, damit Neues kommen kann. Ewigkeit gibt es nur für das, was uns im Innersten ausmacht und auch das lebt aus einem steten Wandel heraus, so glaube ich, an eine Arte Teleologie.

Hätten wir so etwas nämlich, ein paar wirklich "gute" Jahre und die in Anbetracht einer vorangegangenen Katarsis, wäre es nämlich vielleicht möglich, dass unsere moralische und emotionelle Qualität unserem intelektuellen Verstand etwas nachkommt. Solange sie das nicht tut, besteht immer die Gefahr des Exitus.

Jedenfalls, nichts von dem ist eingetroffen. Im Privaten vertraue ich darauf aber schon, weil es mich oft vor Gefahren gewarnt hat und mir den "richtigen Weg" gezeigt hat.

Es ist einfach so, dass man sich niemals in seiner Hybris erlauben sollte zu glauben, den "Plan Gottes für diese Welt" zu kennen.

Aus "fachlicher" Sicht, die Phlegräischen Felder sind tatsächlich gefährlich. Der Boden hebt sich um ca. 5 mm pro Monat seit Jahren und seit diesen Oktober um das Doppelte, nämlich um 1 cm pro Monat. Das kann durch ein "Füllen" der Magmenkammer verursacht sein, jedenfalls wird es zu "Ermüdungsbrüchen", Sprödverformungen des Gebirges über der Kammer führen, wodurch Wegigkeiten für das Magma entstehen. Nur wann und was genau passiert, kann man auch mit wissenschaftlichen Methoden auch nicht prognostizieren.

Daher Asche auf mein Haupt, habe wieder mal lernen dürfen viel mehr auf die Beobachtung und Innenschau Wert zu legen und auf die "Interpretationen" zu verzichten, insbesonders wenn ich nicht merke, wie der Wunsch "Vater des Gedankens" wird.

Beste Grüße
Luzifer


Und als er die Schöpfung, die ihn umgibt, sah und die Menge der Engel, die ihn umgeben und die aus ihm entstanden waren, sagte er zu ihnen: Ich bin ein neidischer Gott, und es gibt keinen Gott neben mir. Aber weil er dieses verkündet, zeigte er den Engeln, die bei ihm sind, an, daß ein anderer Gott existiert. Denn wenn dort kein anderer wäre, auf wen sollte er dann eifersüchtig sein? (Apokryphon des Johannes) ... Zeit zu gehen dachte sich Erzengel Luzifer. (Verfasser unbekannt :-))


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