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"stille Post" (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier @, Mittwoch, 03.06.2015, 18:27 (vor 2105 Tagen) @ Taurec (5547 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 03.06.2015, 18:50

<"Daß er sich den gesamten Text selbst ausgedacht hat,
traue ich selbst ihm nicht zu
.">

Hallo, Tarec!

1.
Ja ... das mag so sein ... "nur" 75% durch Bekh schwaroniert,
oder 85%, oder noch mehr?

2.
Und der dürftige Rest fußt darüberhinaus auch noch
auf "stiller Post", wobei Bekh vorsichtshalber nicht mal ausführt,
über wieviele "Mittelsmänner" = Hirne - dieser Rest wohl gegangen sein mag.

3.
Bekhs "Stieglitz" gleicht diebezüglich massiv dem Verbrechen "Werdenbergs",
der eigene "Ideen" kunterbunt mit Aussagen des Waldviertelers
sowie dessen irrigen Interpretationen (!), was dieser
im Alter von 19 Jahren Mitte des 20. Jahrhunderts mal gesehen hatte,
vermischt - und zwar dergestalt, daß der unkundige Leser
gar vermeint, der Waldvierteler selber sei der Autor dieses Buches,
und all die tasächlichen "Ideen" Werdenbergs (!) würden auf
Schauungen des Waldviertelers fußen.

4.
Darüberhinaus ähnelt Behks "Erna Stieglitz" massiv dessen
"Sybilla Weis, die Prophetin aus dem Fichtelgebirge."
(Bekh, "Das dritte Weltgeschehen", Seiten 172/173.)
Er, Bekh, sei sich sicher, es habe einst einen Menschen gegeben,
von dem irgendwelche Aussagen stammten.
Und er habe nämlich 1977 einen Brief bekommen, wo Einer ihm schrieb,
eine alte Frau, die er 1946 rein zufällig mal getroffen habe,
die habe mal in ihrer alten Heimat gehört, daß...
gefolgt von:
"Gutjahr-Flutjahr-Blutjahr!"
Und das stamme eben von obiger
(doch gar nicht existenten!) Sybilla Weis!
Behauptet nun Bekh auf Basis des Briefes!
Dieser Reim entstand 1912, weil der Sommer 1911 besonders heiß war,
das Jahr 1912 besonders regnerisch, und man für 1913
des Reimes wegen sich einen "Krieg" zusammenphanatsierte.
Und dann schwadroniert Bekh weiter, daß es doch im Vorjahr (1976)
im Sommer bereits sehr heiß (Kreisch! - Glutjahr!!) gewesen sei.

=>
:tonne:

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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