Hallo Guerrero - es freut mich von Dir zu lesen (Schauungen & Prophezeiungen)

Georg @, Mittwoch, 14.11.2012, 17:01 (vor 3106 Tagen) @ Dunkelelbin (4815 Aufrufe)

Hallo Guerrero,


Es freut mich,
Schön von Dir zu lesen,

Ich hätte auch kritische Artikel raussuchen können,
die in einem anderem Niveau geschrieben sind.

Übrigens, am Ende der verlinkten Seite, ist noch ein 2. Artikel.
Da geht es u. a. darum, was errechnet wurde und was dann tatsächlich
gemessen worden ist.


E = mc2 wird nicht bezweifelt,
es ist nur von Einstein nicht!

Der hat nämlich viel abgepupfert und zu neuen Gedanken verwoben.
Da gabt es bisweilen auch Plagiate von ihm.

Noch einige kleine Kostproben gefällig?

Vielleicht ist ja für den ein oder anderen etwas interessantes dabei?

Es gibt natürlich auch Argumente für die Theorie.

Man wird ja sehen, wie es weiter geht..............


So und jetzt bin ich schon wieder weg, damit BB, Detlef und co
sich weiterhin in voller Pracht entfalten können.


Liebe Grüße


und danke für die Beiträge von deinen Gesichten und Träumen
und für die von Parravicini

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Norbert Drache, Hannover 15.6.2005
ART widerlegt SRT und sich selbst mit NEWTON
Einstein widerlegt sich selbst mit NEWTON

Die Relativitätstheorie hat es in sich. In jeder der beiden Theorien (spezielle Relativitätstheorie SRT und allgemeine Relativitätstheorie ART) stecken viele logische Fehler.
Die Theorien sind sogar so unlogisch, daß sie sich selbst widerlegen. Warum, zeige ich hier auf.

Der Weg ist hierbei ganz einfach. Die ART, welche sich mit der Gravitation beschäftigt, beinhaltet ein Element, welches die SRT widerlegt. Gleichzeitig baut die ART auf dieses widerlegte Element auf, ohne daß das die SRT widerlegende Element eliminiert werden kann. Letztendlich hat sie sich damit selbst widerlegt.

Der Clou hierbei: Das Ganze ist eine Folge der als Grenzfall diffamierten Newtongravitation. Mit diesem sogenannten Newton Grenzfall widerlegt sich die ART also selbst.


Die Fakten.

Die ART behauptet, das Newtonsche Gravitationsgesetz sei nur der Grenzfall der ART, welcher nur bei "schwachen" Feldern und „kleinen“ Geschwindigkeiten zutreffend sei, wie es z.B. in unserem Planetensystem der Fall ist. Bei stärkeren Feldern und höheren Geschwindigkeiten sei das Newtonsche Gravitationsgesetz dagegen "falsch" bis „grottenfalsch“.

Den Sachverhalt wollen wir uns mal ansehen. Zunächst vorab: Das Newtonsche Gravitationsgesetz wird mit bestem Erfolg in der Astronomie und der Raumfahrt eingesetzt. Der Grund hierfür (unter anderem): Die Differentialgleichungen der ART können noch nicht gelöst werden, trotz Terafloprechner und monatelanger Rechenzeit. Dies ist Fakt.

Das Newtonsche Gravitationsgesetz als Differentialgleichung (DGL) geschrieben:

R.“vektor = -G x M / R³ x Rvektor

R“vektor ist hierbei die räumlich zeitliche Geschwindigkeitsänderung, M die Masse des bewirkenden Körpers, G die Gravitationskonstante und R der Abstand der beiden HK., Rvektor die vektoriellen Positionsdifferenzen.

Wie man sieht, kommt hier keine Lichtgeschwindigkeit "c" vor. Die SRT behauptet aber, daß "c" die höchstmögliche Wirkungsgeschwindigkeit sei. Bei der Gravitation ist die "Wirkung" die Anziehungskraft der beiden Himmelskörper (HK). Da die beiden HK sich umkreisen, ändert sich auch laufend ihre Position im Raum. Das Gravitationsfeld um einen HK muß also im Raum laufend um den HK neu aufgebaut bzw. auf die jeweilige Position gebracht werden.
Bei einem großen Zentralkörper, etwa der Sonne, welcher nur von einem sehr kleinen Körper (Steinchen) umkreist wird, ändert sich die Position des großen HK praktisch nicht. Das Gravitationsfeld um die Sonne ist dann sozusagen stationär (genau genommen auch nicht, da die Sonne sich samt Planeten mit rund 250km/s durch den Raum bewegt).

Anders sieht es jedoch aus, wenn z.B. der Jupiter die Sonne umkreist oder ein noch größerer HK. Hierbei bewegt sich auch die Sonne und damit auch das Gravitationsfeld. Der Punkt, um welchen beide HK kreisen, ist immer der Schwerpunkt beider Massen. Der bleibt unverändert.

Im Falle zweier gleichgroßer Massen ist der Schwerpunkt in der Mitte ihres Abstandes. Dies ist übrigens der kritischte Testfall.

Für den Aufbau bzw. Neuorientierung des Gravitationsfeldes ist im Newtonsche Gravitationsgesetz keine Geschwindigkeit angegeben, wie man erkennen kann. Newton ging von einer augenblicklichen (instantanen) Feldwirkung über jede beliebige Entfernung aus. Deshalb ist für eine "Gravitationsgeschwindigkeit" bei Newton nichts vorgesehen, es erscheint in der Newtongleichung kein "cgrav".

Für den Fall einer endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitation würden die beiden HK sich nicht aus den augenblicklichen Positionen heraus bewirken, sondern aus einer Position, wo der jeweilig andere Himmelskörper entsprechend der auftretenden Verzögerungszeit vorher gestanden hat. Für einen gegebenen Abstand R und einer Gravitationsfeldgeschwindigkeit cgrav entspricht die Verzögerungszeit dann R / cgrav und wenn der bewirkende HK eine Geschwindigkeit V hatte, ist dann die Position, aus der die Wirkung erfolgt um V x R / cgrav hinter der momentanen Position des bewirkenden Körpers.

Natürlich kann man auch im Newtonsche Gravitationsgesetz cgrav unterbringen. Das sieht dann so aus:

Newton Original:
R“vektor = -G x M / R³ x Rvektor (Gleichung 1)

Newton mit cgrav:
R“vektor = -G x M / R³ x (Rvektor-Vvektor x (R/cgrav)) (Gleichung 2)
oder etwas anders formuliert:
R“vektor = -G x M / R³ x Rvektor + G x M/R² x (Vvektor/cgrav) (Gleichung 3)

Man sieht, daß der Term mit cgrav vollständig entfallen kann, wenn cgrav unendlich ist und erhält dann wieder Newton Original.

Jetzt gucken wir mal zur ART-DGL rüber:
R“vektor = -G x M / R³ x ( Rvektor x (1 - 4 x phi/c² + Vvektor²/c²) - Vvektor x (4 x ( Rvektor x Vvektor ) / c²) ) (Gleichung 4)

Man sieht unschwer, daß der Anfang exakt mit Newton übereinstimmt. Anschließend kommt noch der ART- typische Term, welcher den Newtonanteil um einen bestimmten Faktor "korrigiert":

Faktor = (1 – 4 x phi / c² + Vvektor²/c² ) - Vvektor x ( 4x( Rvektor x Vvektor ) / c²) (Gleichung 5)

Bei "schwachen" Gravitationsfeldern ist phi = 0 und bei "niedrigen" Geschwindigkeiten Vvektor²/c² ebenfalls Null. Der Faktor hat dann den Wert "1" und es verbleibt dann der normale Newtonsche "Grenzfall" -GM/R³ x Rvektor (Gleichung 1) übrig.


Na sowas. Und wo ist den nun die Gravitationsgeschwindigkeit cgrav, welche maximal "c" haben darf, berücksichtigt (Gleichung 2) ??????
Das ist nämlich ebenfalls Forderung der SRT. SRT sagt, es gibt keine höhere Wirkungsgeschwindigkeit als "c" und auch cgrav hat nur c und in der ART wird stillschweigend mit cgrav=unendlich gerechnet, wie man am Newtonschen "Grenzfall" erkennen kann (Gleichung 1)!!!

Damit hat die ART zunächst die SRT widerlegt. Die ART rechnet nämlich im Newton-Grenzfall mit einer unendlich hohen Wirkungsgeschwindigkeit. "c" hat also keinen "Grenzgeschwindigkeitscharakter".

Weiter gehts zur Selbstwiderlegung der ART: Hier ist in dem "Korrektur"-Faktor die wundersame Größe "c" überall enthalten !!!

Nicht nur das, gleichzeitig ist sogar cgrav = unendlich schnell im "Newtonschen Grenzfall" mit enthalten, da hier dann "c" nicht auftritt !!!

So hat die ART sich auch selbst widerlegt. Und das noch dazu mit NEWTON.

In der ART hätte als "Grenzfall" zumindest das um cgrav= c "verbesserte" Newtongravitationsgesetz (Gleichung 2) übrig bleiben müssen. Allerdings: Rechnet man mit dieser "Verbesserung", dann kommen extrem falsche Werte heraus, welche sich nicht mit den Beobachtungen in unserem Planetensystem zur Deckung bringen lassen.

Die Auswirkungen, wenn mit cgrav = c im Newtonschen Grenzfall berücksichtigt werden werden muß:

Der Mondabstand würde jährlich um 5300m größer werden ( zum Vergleich: Differenz zwischen Newton-Original-Rechnung mit cgrav=°° und Beobachtung < 0.1mm )
Der Abstand Erde-Sonne vergrößert sich jährlich um 1120m
Der Abstand Mars-Sonne vergrößert sich je Umlauf um 148m
Der Abstand Jupiter-Sonne vergrößert sich je Umlauf um 814000m
Der Abstand Saturn-Sonne vergrößert sich je Umlauf um 330000m




Es ist aber auch möglich, die ART-DGL zu korrigieren. Dann stimmt die ART wieder. Die Korrektur sieht sehr einfach aus: Es muß nur die von der ART selbst nachgewiesene Belanglosigkeit von „c“ als höchster Wirkungsgeschwindigkeit durch cgrav ersetzt werden:

Aus:
R“vektor = -G x M / R³ x ( Rvektor x (1 - 4 x phi/c² + Vvektor²/c²) - Vvektor x (4 x ( Rvektor x Vvektor ) / c²) )

Wird dann:
R“vektor = -G x M / R³ x ( Rvektor x (1 - 4 x phi/cgrav² + Vvektor²/cgrav²) - Vvektor x (4 x ( Rvektor x Vvektor ) / cgrav²) )

Das wäre logisch. Weshalb soll bei einer Gravitationskraft ausgerechnet die Geschwindigkeit von schwachen Photonen eine Rolle spielen?

Die ART Gleichung kann dann noch etwas vereinfacht werden, da cgrav ja unendlich ist:

R“vektor = -G x M / R³ x ( Rvektor x (1 - 4 x 0 + 0 - 0 ))

und noch etwas einfacher:

R“vektor = -G x M / R³ x ( Rvektor x (1 ))

Und ganz einfach:

R“vektor = -G x M / R³ x Rvektor

Das ist dann aber die NEWTON Gleichung.



Mit cgrav=unendlich sind keine Gravitationswellen möglich. Das ist auch der Grund, warum die Gravitationswellendetektoren einfach nichts messen wollen.
Mit der Selbstwiderlegung gibt es auch keine Raumverkrümmungen mehr, keine geschwindigkeitsabhängige Zeitdilatation, keine geschwindigkeitsabhängige Längenkontraktion, keine geschwindigkeitsabhängige Massenänderung, keine Nullmassenphotonen und sonstigen Relativitätstheorie-Unsinn.

100 Jahre absolute Unsinnstheorie ist genug.


.


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JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT LINZ
INSTITUT FÜR MIKROELEKTRONIK
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hartwig Thim
hartwig.thim@jku.at http://www.ime.jku.at
Experimentelle Widerlegung der relativistischen Zeitdilatation
Nach der speziellen Relativitätstheorie gehen relativ zu einander bewegte Uhren langsamer, von relativ zu einander bewegten Zwillingen altert also jeweils der andere langsamer. Der dafür verantwortliche Mechanismus ist die aus den Lorentz-Transformationen abgeleitete „Zeitdilatation“ oder „Zeitdehnung“. Schon im Jahre 1911, also bereits 6 Jahre nach dem Erscheinen der Arbeit von Einstein, wies Langevin auf einen Widerspruch in dieser Folgerung hin, daß nämlich jeder den jeweils anderen Zwilling langsamer altern sieht, da es laut Relativitätstheorie ja nur auf die Relativbewegung zwischen den Zwillingen ankommt und nicht darauf, wer vorher beschleunigt wurde. Welcher Zwilling ist also tatsächlich jünger?
Dieser als „Zwillings-Paradoxon“ bekannte Widerspruch wurde nun durch ein an der Uni-versität Linz von Professor Thim durchgeführtes Experiment aufgelöst. Mit Hilfe eines Mikrowellen-Interferometers konnte nämlich nachgewiesen werden, dass es die ebenfalls auf der Zeitdilatation basierende „transversale Dopplerverschiebung“ gar nicht gibt, obwohl dieses als „relativistischer Dopplereffekt“ bekannte Phänomen bisher als gesichert ange-nommen wurde. Die Meßergebnisse wurden bereits veröffentlicht* und in Europa und USA auf Kongressen vorgetragen. Damit wurde die spezielle Relativitätstheorie das erste Mal experimentell eindeutig widerlegt, was für die moderne Physik weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen wird. Die Relativitätstheorie wird allerdings schon längere Zeit aufgrund ihrer Inkompatibilität mit der Quantenmechanik in Frage gestellt. Erst kürzlich forderte der frühere Herausgeber von „Nature“, Sir John Maddox, in einem Vortrag beim Wissenschafts-tag 2001 der Österreichischen Forschungsgemeinschaft im Hotel Panhans am Semmering die Aufgabe der Relativitätstheorie.
* H. W. Thim, “Absence of the transverse Doppler shift at microwave frequencies”, IEEE Transactions on Instrumentation and Measurement, Vol. 52, No. 5, pp. 1660 -1665, October 2003, ISSN 0018-9456
Abstract -An experiment is described showing that a 33 GHz microwave signal received byrotating antennas is not exhibiting the frequency shift (“transverse Doppler effect”) predictedby the relativistic Doppler formula. The sensitivity of the apparatus used has been tested tobe sufficient for detecting frequency shifts as small as 10-3Hz which corresponds to the valueof (v/c)2 = 5.10-14 used in the transverse Doppler shift experiment reported here. From the ob-served absence of the transverse Doppler shift it is concluded that either the time dilationpredicted by the standard theory of special relativity does not exist in reality or, if it does, is aphenomenon which does not depend on relative velocities but may be a function of absolutevelocities in the fundamental frame of the isotropic microwave background radiation

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In seinem im April 2007 im Piper Verlag München - Zürich erschienenen sehr informativen Buch “Die letzten Rätsel der Wissenschaft” 3. Auflage Januar 2008 S. 64 f schreibt der Physiker Felix R. Paturi:

“ Einen zusammenstellenden Bericht über die Gedanken von Kritikern der Relativitätstheorie aus jüngerer Zeit stellte im Februar 2004 die Ingelheim Consulting GmbH in München ins Internet. Die Arbeit geht auf die Betrachtungsweise Einsteins ein, der theoretisch herleitet, dass in einem so genannten Inertialsystem, also einem in sich geschlossenen System , das sich als Ganzes mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, die Zeit so schnell verstreicht, wie es eine Stoppuhr in diesem System messen würde. Eine Stoppuhr in einem anderen, relativ zum ersten bewegten System gleicher Art würde zwar einen gleichartigen Zeitablauf dokumentieren; könnte man aber beide Uhren miteinender vergleichen, wären die auf ihnen gestoppten Zeiten verschieden. Entsprechende Experimente wurden tatsächlich durchgeführt, indem man zwei genau gleich gehende Chronometer in zwei superschnellen Flugzeugen in entgegengesetzten Richtungen um die Erde schickte und danach die Zeiten verglich. Es ergab sich die von der Relativitätstheorie vorausgesagte Zeitdifferenz. Dieses Phänomen erklärt sich nach der Relativitätstheorie dadurch, daß die Lichtgeschwindigkeit im System 1 gegenüber System 2 gleich der Lichtgeschwindigkeit in System 2 ist. Zugleich aber sind beide Lichtgeschwindigkeiten miteinander identisch. Hier liegt der Kern der Relativitätstheorie. Die bei Ingelheim Consulting zu Wort kommenden Wissenschaftler betrachten nun nicht zwei, sondern drei verschiedene Inertialsysteme mathematisch und gelangen nach umfangreichen, aber prinzipiell einfachen Rechenschritten zu einem Widerspruch. Sie kommen zu dem Ergebnis, daß bei Anwendung der speziellen Relativitätstheorie die Lichtgeschwindigkeit nicht in allen drei Systemen identisch sein kann, bzw. dass höhere Geschwindigkeiten als die des Lichts möglich sein müssen. Entweder trifft das zu oder das Formelwerk der speziellen Relativitätstheorie ist fehlerhaft, so die Quintessenz der Berechnungen.

Niemand vermag heute zu sagen, wie die Kontroverse schließlich ausgehen wird. Allerdings sind beide Seiten fest davon überzeugt Recht zu haben. Einige vom Nimtz-Experiment völlig unabhängige Beobachtungen scheinen derzeit aber darauf hinzuweisen, dass an der Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit doch etwas dran ist....”


Unsere damalige Seite hatten wir inzwischen wieder aus dem Netz genommen, da sie im Grunde nicht zu unserer Geschäftstätigkeit passt.

Aufgrund der Feststellung von PATURI, daß zu unserem Beweis des inneren Widerspruchs der Relativitätstheorie umfangreiche Rechnungen notwendig seien (bei denen ein Nichtmathematiker leicht die Übersicht verlieren kann), wollen wir den Widerspruch noch einmal kurz nur mit Hilfe des MINKOWSKI-Diagramms erläutern.


Figur 1: MINKOWSKI-Diagramm


Das einfachste Bild der SRT (=Spezielle Relativitätstheorie) erhalten wir mit Hilfe des Minkowski-Diagramms.

Die SRT hat als Grundlage die Annahme (=das Axiom), daß die Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen konstant sei. Ein Axiom ist eine Annahme, die logisch nicht bewiesen werden muß, sondern aufgrund von Beobachtungen gemacht wird.

Das heißt, daß ein bewegter Körper, der sich mit der Geschwindigkeit v in Bewegungsrichtung des Lichtstrahls bewegt, die identische Geschwindigkeit c mißt wie derselbe Körper, wenn er sich entgegen dem Lichtstrahl bewegt.

Die Formel für die Geschwindigkeit v = (Weg l)/(Zeit t) würde nun fordern, daß wenn ein Lichtstrahl die Geschwindigkeit c (im absolut ruhenden Raum) hat, im ersten Fall der Körper die Geschwindigkeit c+v mißt (wenn der Lichtstrahl den Anfangspunkt des Weges l durchstößt, entfernt sich der Endpunkt des Weges ja weiterhin) und im zweiten Fall müsste der Körper die Geschwindigkeit c-v messen.

Auch die genauesten Messungungen von heute (MICHELSON-MORLEY-Experiment) zeigen, daß kein Geschwindigkeitsunterschied feststellbar ist. Diese Messungen sind damit experimentelle,immer wieder wiederholbare Beobachtungen.

Eine physikalische Theorie sollte sich mit den praktischen Erkenntnissen der Physik decken. Daher änderte EINSTEIN in der Formel der Geschwindigkeit die Länge (Zähler) und der Zeit (Nenner). Dies ist die Grundlage seiner Theorie. Alle weiteren Formeln sind logische Folgerungen, um eine logisch geschlossene, in sich widerspruchsfreie Theorie zu errichten - die Spezielle Relativitätstheorie SRT.

Im MINKOWSKI-Diagramm betrachten wir den Zusammenhang von Raum und Zeit.

Die waagrechte (x-) Achse entspricht einer Länge im ruhenden System, die senkrechte (y-) Achse der Zeit. Die Lichtgeschwindigkeit als Funktion von Weg und Zeit ist die Winkelhalbierende zwischen den beiden Achsen.

Wenn sich nun ein Raumpunkt eines zweiten (bewegten) Systems entlang der Längenachse des Ruhesystems bewegt, ist dessen Zeitachse zur Zeitachse des Ruhesystems geneigt. Da auch im bewegten System die Lichtgeschwindigkeit gleich groß sein soll wie im Ruhesystem, muß auch für das bewegte System die Lichtlinie die Winkelhalbierende sein.

Die genauen Zusammenhänge können Interessierte in den einschlägigen Büchern zur SRT nachlesen.

Wenn nun zwischen einem Ruhepunkt und einem bewegten Punkt ein Lichtsignal hin und hergespiegelt wird, ergibt sich die eingezeichnete Lichtlauflinie (=Zick-Zack-Linie zwischen den beiden t- Achsen). Vergleichen wir nun die Zeitspanne zwischen zwei Zeitpunkten, in denen das Lichsignal beim Ruhepunkt ist, dann erkennen wir, daß die Länge auf der t(ruhe)-Achse kürzer ist als die Länge auf der t(bewegt)-Achse.

Aus dieser Tatsache schlossen EINSTEIN und seine Anhänger, daß die Zeit im bewegten System langsamer vergeht als im Ruhesystem. Verschiedene Versuche schienen diese Annahme zu stützen.

Daß aber der unterschiedliche Zeitverlauf einen inneren Widerspruch der SRT kreieren würde, ergibt sich, wenn wir drei Beobachter ansehen.


Fig.2: MINKOWSKI-Diagramm zum Nachweis des Widerspruchs in der SRT


Nun sehen wir uns die Verhältnisse für einen Beobachter an, der auf der Mittellinie zwischen den beiden vorherigen Beobachtern ruht. Jeder dieser beiden vorherigen Beobachter bewegt sich mit der gleichen Geschwindigkeit zum Mittenbeobachter. Also müssen auch deren Zeitfunktionen identisch sein, wenn für den Mittenbeobachter die Lichtgeschwindigkeit konstant sein soll.

Nach dem Vorhergesagten muß deren Zeitfunktion aber unterschiedlich sein, wenn die Lichtgeschwindigkeit für die beiden vorherigen Beobachter konstant sein soll.

Damit lässt sich ein innerer Widerspruch der SRT konstruieren. Da eine Theorie aber in sich widerspruchsfrei sein muß, um wahr zu sein, ist die SRT falsch. Da die LORENTZ-Transformationen eine logisch korrekte mathematische Gruppe bilden, muß ein Axiom falsch sein.

Also muß die als wahr angenommene Grundannahme der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen (das logisch nicht beweisbare Grundaxiom der SRT) falsch sein.

Bereits einer der größten Mathematiker aller Zeiten, der englische Mathematiker und Philosoph BERTRAND RUSSEL, erklärte die SRT kurz nach ihrer Veröffentlichung zu einem HOAX (=Scherz, Jux). Wenn der Beobachter A ruht und der Beobachter B zu ihm bewegt ist, dann ist von B aus gesehen natürlich der Beobachter A bewegt. Also müsste auch der Umkehrschluß gelten.

Anhänger der SRT versuchten diesen Einwand zu entkräftigen, indem sie erklärten, daß zum Uhrenvergleich Beschleunigungen notwendig würden, die die Gegebenheiten relativistischer Erscheinungen neutralisieren würden. Ob sie sich durch diese Erklärung wirklich überzeugt sind, wissen wir nicht. Die SRT würde damit zu einer sinnlosen Gedankenspielerei.

Anmerkung:

Graf Ingelheim arbeit in seiner Freizeit seit Jahren an einem Buch, in welchem verschiedene physikalische Erkenntnisse in einem einfachen mathematischen Modell erklärt werden sollen. Der Ausgang des MICHELSON - MORLEY - Experiments wird dort völlig anders erklärt werden als es in der SRT erfolgt. In seinem Modell benötigt Graf Ingelheim keine unterschiedlichen Zeitfunktionen.



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Die logischen Fehler der Relativitätstheorie
Manfred Lang
Vortrag bei der Gesellschaft für wissenschaftliche Physik e.V.
am 20.9.2003
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
die heutige Tagung steht unter dem Thema „Das Einstein-Jahrhundert der
Theoretischen Physik (Absichten, Ziele und Ergebnisse)“. Unsere Gesellschaft ist
unter anderem mit dem Ziel gegründet worden nachzuweisen, daß die
Relativitätstheorie falsch ist. Das ist schon versucht worden, seit es sie gibt, jedoch
halten die Relativisten hartnäckig an ihrem Glauben fest. Die meisten
Veröffentlichungen, die sich kritisch mit der Relativitätstheorie auseinandersetzen
sind kompliziert und versuchen hauptsächlich Widersprüche zu konstruieren, die
sich aus ihr ergeben. Auch das Buch von Galeczki und Marquart, der Gründer
unserer Gesellschaft, „Requiem für die spezielle Relativität“, ist meines Erachtens zu
kompliziert und daher schwer verständlich. Ich will versuchen, Ihnen zeigen, daß
man mit einfachen Überlegungen, ohne eine einzige mathematische Formel die
Absurdität der Relativitätstheorie nachweisen kann. Wenn die Prämissen einer
Theorie nicht logisch sind, kann die ganze Theorie nichts taugen. In weiten Teilen
stütze ich mich auf den Originaltext von 1905. Ich glaube kaum, daß die heutigen
Relativisten diesen sorgfältig oder überhaupt gelesen haben, sonst wären sie
vielleicht leichter zu überzeugen.
Die Grundlagen der Naturwissenschaft
Wissenschaft kann nur betrieben werden, wenn man eine Erkenntnistheorie und
eine allgemein anerkannte Logik hat. Beide sind durch Konvention festgelegt. Es ist
gar nicht notwendig, komplizierte Philosophien zu entwickeln, es gibt einfache
Regeln und Erkenntnisse, die unbestritten sind, und deren Mißachtung das Ende der
Wissenschaft bedeutet. Ich will einige ganz einfache Beispiele nennen. Das Ursache-
Wirkungspinzip dürfte wohl unbestritten sein. Wenn es regnet, werden die Straßen
naß. Das ist eine unbestrittene Erkenntnis. Umgekehrt ist die Beobachtung, daß die
Straßen naß sind, kein Beweis dafür, daß es geregnet hat, es sei denn, daß man alle
anderen Ursachen ausschließen kann. An Beweise sind daher strenge Anforderungen
zu stellen. Grundlage jeder wissenschaftlichen Erkenntnis muß die Beobachtung
sein. Es geht nicht an, eine beliebige Behauptung aufzustellen, die sich auf keine
einzige Beobachtung stützen kann, und dann Beobachtungen im Sinne der
Behauptung zu interpretieren, ohne zu überprüfen, ob auch andere Erklärungen
möglich sind. Die Kinematik stützt sich auf einfache Beobachtungen. Es ist eine
unbestrittene Erkenntnis, daß man Bewegung nur mit Hilfe eines Bezugssystems
definieren kann. Das ist spätestens seit Galilei bekannt, der dieses Prinzip in den
„Discorsi“ folgendermaßen formuliert hat: „Die Bewegung ist nur insofern
2
Bewegung und wirkt als solche, als sie in Bezug steht zu Dingen, die ihrer
ermangeln“. Es ist unbestritten, daß man Relativbewegungen addieren muß.
Bekanntestes Beispiel ist der Reisende, der sich im Zug bewegt. Ein Mitreisender,
der im Abteil sitzt, sieht den Reisenden, der sich im Flur bewegt, mit dessen
Gehgeschwindigkeit an sich vorbeigehen. Der Bahnhofsvorsteher sieht den Zug mit
einer gewissen Geschwindigkeit vorbeifahren. Aus seiner Sicht bewegt sich der
Reisende im Flur mit der Geschwindigkeit Zug plus Gehgeschwindigkeit. Ein
Reisender im Zug sieht den entgegenkommenden Zug mit der Summe der beiden
Geschwindigkeiten an sich vorbeifahren. Das sind so fundamentale Erkenntnisse,
daß kein vernünftiger Mensch daran zweifeln kann. Wenn jemand Behauptungen
aufstellt, die solchen fundamentalen Erkenntnissen und logischen Folgerungen
widersprechen, muß er handfeste Beweise dafür liefern. Wenn man solche
grundsätzlichen Regeln mißachtet, bewegt man sich auf dem Niveau der Astrologie
und ähnlicher „Wissenschaften“. Ich will Ihnen zeigen, daß die Relativitätstheorie
auf einem solchen Niveau anzusiedeln ist.
Die Grundlagen der speziellen Relativitätstheorie
Die spezielle Relativitätstheorie hat zwei Standbeine: Das Relativitätsprinzip und
die Definition der Lichtgeschwindigkeit.
1. Das Relativitätsprinzip von 1905 lautet:
„Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern,
sind unabhängig davon, auf welches zwei relativ zueinander in gleichförmiger
Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen
bezogen werden“.
2. Die Lichtgeschwindigkeit wird so definiert:
„Jeder Lichtstrahl bewegt sich im „ruhenden“ Koordinatensystem mit der
bestimmten Geschwindigkeit V, unabhängig davon, ob dieser Lichtstrahl von
einem ruhenden oder bewegten Körper emittiert ist“.
Das Relativitätsprinzip ist nicht zu beanstanden, es ist schon seit Galilei bekannt und
bedeutet, daß man z.B. in einem fahrenden Zug ohne Probleme Tischtennis spielen
kann, und daß man vom Bahnsteig aus gesehen die Flugbahn der Bälle richtig
beschreibt, wenn man die Geschwindigkeit des Zuges abzieht. Einstein nennt das
Galilei-Transformation.
Die Definition der Lichtgeschwindigkeit hört sich auf den ersten Blick auch sehr
vernünftig an, sie ist aber die Wurzel allen Übels in der Relativitätstheorie.
Wenn man die Lichtgeschwindigkeit definieren will, gibt es nur zwei Möglichkeiten,
entweder bewegt sich das Licht relativ zur Lichtquelle mit einer bestimmten
Geschwindigkeit oder es gibt ein Lichtmedium, relativ zu dem es sich ähnlich wie
der Schall in der Luft mit konstanter Geschwindigkeit bewegt. Einstein aber
behauptet, daß jeder Beobachter, unabhängig davon, wie er sich relativ zur
Lichtquelle bewegt, dieselbe Geschwindigkeit mißt. Nehmen wir an, irgendwo im
Weltraum sendet ein Scheinwerfer einen Lichtstrahl aus. Ein Beobachter fliegt dem
Lichtstrahl entgegen,, ein anderer entfernt sich von der Lichtquelle. Nach Einstein
messen beide dieselbe Geschwindigkeit des Lichtstrahls. Das widerspricht dem oben
erwähnten fundamentalen Erfahrungssatz, daß man Relativgeschwindigkeiten
addieren muß. Es gibt keine einzige Beobachtung, die primär dafür spricht, daß diese
3
fundamentale Erkenntnis für hohe Geschwindigkeiten nicht gilt, auch nicht das
Experiment von Michelson und Morley, wie oft fälschlicherweise behauptet wird.
Dieses Experiment beweist nur, daß man mit dieser Methode auf der Erdoberfläche
keinen Ätherwind nachweisen kann, nicht aber daß es keinen Lichtäther gibt. Es
bleibt immer noch die Möglichkeit, daß dieser Äther wie die Luft von der Erde
mitgeführt wird. Selbst, wenn es möglich wäre zu beweisen, daß es keinen Äther
gibt, würde das die Relativitätstheorie nicht beweisen, man müßte dann annehmen,
das sich das Licht relativ zur Lichtquelle mit der Geschwindigkeit c bewegt.
Die Definition der Lichtgeschwindigkeit Einsteins ist also
1. aus erkenntnistheoretischen Gründen unwissenschaftlich,
2. eine aus der Luft gegriffene Behauptung, die sich auf keine einzige Beobachtung
stützen kann. Beobachtung ist aber die Grundlage jeder Naturwissenschaft.
Die „Logik“ der speziellen Relativitätstheorie
Damit die Definition der Lichtgeschwindigkeit stimmt, werden die Lorentz-
Transformationen eingeführt, also die Längenkontraktion und die Zeitdilatation.
Die Lorentz-Transformationen sind nicht anderes als mathematische Korrekturen
der Längen- und Zeitmaße, damit immer die gleiche Lichtgeschwindigkeit
herauskommt. Genau genommen gilt die Längenkontraktion und die Zeitdilatation
nur für den Fall, daß sich ein Beobachter von der Lichtquelle entfernt. Wenn er sich
der Lichtquelle nähert, ist es umgekehrt, es ergibt sich dann eine Längendilatation
und eine Zeitkontraktion. Ich komme später noch einmal darauf zurück.
Die Längenkontraktion und die Zeitdilatation sowie die angebliche
Nichtfeststellbarkeit der Gleichzeitigkeit entwickelt Einstein mit Hilfe von zwei
Koordinatensystemen, die sich entlang der X-Achse relativ zueinander bewegen.
Von einem System wird ein Lichtstrahl ausgesendet, dessen Geschwindigkeit von
einem Beobachter auf dem anderen System gemessen wird. Nach der sogenannten
klassischen Physik würde ein Beobachter auf dem bewegten System die
Lichtgeschwindigkeit kleiner als c messen. Nur weil das nach dem Postulat der
Konstanz der Lichtgeschwindigkeit nicht sein kann, wird der Schluß gezogen, daß
die Uhren auf dem beobachteten System langsamer gehen als auf dem eigenen und
die Länge schrumpft. Jeder Beobachter eines Koordinatensystems sieht die Uhr des
anderen langsamer gehen. Zeitdilatation und Längenkontraktion sind wohlgemerkt
keine Beobachtungen, die Beobachter auf sich relativ zueinander bewegenden
Systemen tatsächlich machen, sondern setzen die Einsteinsche Definition der
Lichtgeschwindigkeit voraus.
Zeitdilatation und Längenkontraktion sind zunächst reine Beobachtungseffekte.
Plötzlich aber ergibt sich die „eigentümliche Konsequenz“, daß die bewegte Uhr
tatsächlich langsamer geht. Ich nenne diese Behauptung im folgenden Realisation.
Im Originaltext heißt es dann weiter: „Man sieht sofort, daß dies Resultat auch dann
noch gilt, wenn die Uhr in einer beliebigen polygonalen Linie sich von A nach B
bewegt, und zwar auch dann, wenn die Punkte A und B zusammenfallen“. Hier liegt
der Ursprung des sogenannten Zwillingsphänomens. Diese Realisation eines
Beobachtungseffektes ist wohl der größte Unsinn, den Einstein verzapft hat. Es ist
so ähnlich, wie wenn man behauptet, entfernte Gegenstände, die man wegen der
Perspektive kleiner sieht, bleiben kleiner, wenn man sie heranholt. Später hat
Einstein diesen offensichtlichen Blödsinn erkannt und versucht, ihn mit Hilfe der
4
allgemeinen Relativitätstheorie zu erklären („Dialog über Einwände gegen die
Relativitätstheorie“, in „Die Naturwissenschaften“, 6. Jahrgang, 1918, S 102 ff.).
Wir haben also jetzt drei Versionen der Zeitdilatation:
1. die erste von 1905, nach der sie ein Beobachtungseffekt ist
2. die zweite von 1905, nach der sie real ist
3. die dritte von 1918, nach der die reale Zeitdilatation ein Effekt der allgemeinen
Relativitätstheorie ist, also ein Beschleunigungseffekt.
In Abhandlungen über die Relativitätstheorie kommen alle drei Versionen vor, die
Beweise aber stützen sich alleine, wie wir später sehen werden, auf die zweite
Version, also die unsinnigste.
Obwohl Zeitdilatation und Längenkontraktion untrennbar zusammengehören, hat
Einstein in der speziellen Relativitätstheorie keine reale Längenkontraktion
behauptet. Andernfalls müßte ja beim Zwillingsphänomen der eine nach seiner Reise
nicht nur jünger geblieben sein, sondern auch kürzer und schmaler geworden, je
nachdem wie er sich in der Rakete aufgehalten hat, denn die Längenkontraktion
macht sich nur in der Flugrichtung bemerkbar.
Absolute Zeit und absoluter Raum
Aus dem bisher Gesagten ergibt sich noch ein weiterer fundamentaler Fehler.
Einstein folgert aus seinen Überlegungen nicht primär, daß Uhren, gleichgültig
welcher Bauart, langsamer gehen, sondern die Zeit an sich. Er verwendet also einen
absoluten Zeitbegriff. Zeit ist aber nicht etwas, das selbständig existiert, sondern ein
Maß für Veränderung. In der Relativitätstheorie wird die Zeit zwar mit
Lichtlaufzeiten gemessen, aber Einstein hat gesagt: Zeit ist das, was man an der Uhr
abliest. Die Uhren haben sich also nach der Theorie zu richten, und nicht umgekehrt.
Mit der Realisation der Zeitdilatation wird nicht nur ein absoluter Zeitbegriff,
sondern auch ein absoluter Raumbegriff eingeführt. Raum ist aber genau wie die
Zeit nichts, das selbständig existiert, sondern er ist von der Existenz von Körpern
abhängig. Wie anfangs ausgeführt, kann man Geschwindigkeit nur relativ zu einem
Bezugssystem definieren. Wenn sich die Ganggeschwindigkeit von Uhren mit ihrer
Geschwindigkeit tatsächlich ändert, muß es ein globales Bezugssystem geben,
gegenüber dem man die Geschwindigkeit definiert, sonst müßten Uhren gleichzeitig
beliebig viele Zustände haben. Eine bewegte Uhr kann ja gleichzeitig verschiedene
Relativgeschwindigkeiten haben. Ich will das anhand eines Beispiels erläutern.
Nehmen wir an, irgendwo im Raum befinden sich zwei Lichtquellen A und B. Ein
Raumschiff fliegt von der Lichtquelle A zur Lichtquelle B. Um das Licht der Quelle
A mit der Geschwindigkeit c zu messen, muß das Raumschiff eine Zeitdilatation und
Längenkontraktion erfahren, gegenüber der Lichtquelle B eine Zeitkontraktion und
eine Längendilatation, das Raumschiff müßte gleichzeitig zwei verschiedene
Zustände haben. Eine reale Zeitdilatation und Längenkontraktion ist also ein Ding
der Unmöglichkeit. Ich werde bei den sogenannten Beweisen wieder darauf
zurückkommen.
5
Kinematik wird zu Dynamik
Ursprünglich wurde die Zeitdilatation aus Relativbewegungen abgeleitet. Jetzt
ergeben sich aus kinematischen Bewegungen plötzlich dynamische Effekte, indem
mechanische Uhren langsamer gehen. Man muß sich diese Logik wirklich langsam
durch den Kopf gehen lassen: wegen einer grundlos behaupteten Eigenschaft des
Lichts gehen mechanische Uhren langsamer. Ich habe anfangs das Ursache-
Wirkungsprinzip erwähnt. Eine mechanische Wirkung muß auch eine mechanische
Ursache haben. Wir werden bei der allgemeinen Relativitätstheorie noch einmal auf
diesen fundamentalen Fehler stoßen, daß nicht zwischen Kinematik und Dynamik
unterschieden wird.
Massenzunahme
Die Relativitätstheorie behauptet die Massenzunahme sich bewegender Körper.
Diese Annahme stammt aus der Elektrodynamik. Wenn man ein geladenes Teilchen
in einem elektromagnetischen Feld beschleunigen will, braucht man um so mehr
Energie, je schneller die Teilchen fliegen, das Feld setzt also der Beschleunigung von
geladenen Teilchen einen bewegungsabhängigen Widerstand entgegen. Ich will es
dahingestellt sein lassen, ob es sinnvoll ist, hier den Massenbegriff einzuführen,
jedenfalls ändert sich nicht die träge Masse, sondern es handelt sich allenfalls um
eine Art „elektromagnetische“ Masse. Es ist aber keinesfalls erlaubt, diesen
dynamischen Effekt auf Relativbewegungen makroskopischer Körper zu übertragen.
Hier stoßen wir wieder auf den Fehler, daß nicht zwischen Kinematik und Dynamik
unterschieden wird. Wir haben gesehen, daß aus Relativbewegungen des Lichtes
mechanische Effekte abgeleitet wurden, indem sich die Gangeschwindigkeit
mechanischer Uhren ändern soll. Hier haben wir den umgekehrten Fall, daß aus
dynamischen Effekten kinematische hergeleitet werden. Nur weil sich eine
Relativgeschwindigkeit ändert, soll sich die träge Masse eines Körpers ändern. Die
Konsequenzen, die sich daraus ergeben, sind absurd. Wenn sich z.B. drei Körper
relativ zueinander bewegen, müßten sie gleichzeitig verschiedene Zustände haben.
Es müßte außerdem nicht nur eine höchstmögliche absolute Geschwindigkeit,
sondern auch eine höchste Relativgeschwindigkeit geben, d.h., die
Relativgeschwindigkeit darf höchstens der Lichtgeschwindigkeit entsprechen, sonst
würden die Massen ja größer als unendlich werden. Es geht aber kein Weg daran
vorbei, daß Relativgeschwindigkeiten addiert werden müssen, auch wenn eine
Geschwindigkeit größer als c herauskommt. In der Praxis demonstrieren die Physiker
das selbst. In Teilchenbeschleunigern beschleunigt man z.B. Teilchen gegensinnig
bis auf annähernde Lichtgeschwindigkeit und läßt sie dann aufeinanderprallen.
Offensichtlich erwartet man, daß die Relativgeschwindigkeit der Teilchen
gegeneinander höher als die Lichtgeschwindigkeit ist, und damit die kinetische
Energie höher, als wenn man diese Teilchen gegen solche prallen läßt, die sich in
einem stationären Detektor befinden. Wenn dem nicht so wäre, könnte man viel
Energie sparen, wenn man sie nur in einer Richtung beschleunigt.
Soweit die Kritik an der speziellen Relativitätstheorie. Ich habe mich auf die
wichtigsten Dinge beschränkt.
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Die allgemeine Relativitätstheorie
Die allgemeine Relativitätstheorie ist eine Gravitationstheorie und geht von der
Gleichheit der trägen und der schweren Masse aus, Einstein nennt das
Äquivalenzprinzip. Aber wohlgemerkt, sie erklärt dieses Prinzip nicht, sondern
setzt es voraus. Ausgangspunkt bei Einstein ist ein Gedankenexperiment. Irgendwo
im Raum befindet sich ein abgeschlossener Kasten, in dem sich ein Physiker
befindet. Dieser stellt fest, daß er selbst und Gegenstände nach „unten“ beschleunigt
werden. Er hat nun keine Möglichkeit, festzustellen, ob er sich in einem Schwerefeld
befindet, oder ob der Kasten von Geisterhand beschleunigt wird. Weiter stelle man
sich vor, daß der Kasten an der Seite ein kleines Loch hat, durch den ein Lichtstrahl
eintritt. Wenn nun der Kasten nach“ oben“ beschleunigt wird, wird der Lichtstrahl
einen kleinen Bogen nach unten machen und nicht in gleicher Höhe an der
gegenüberliegenden Wand auftreffen. Dabei handelt es sich um einen rein
kinematischen Effekt. Nun folgert Einstein: Wegen des Äquivalenzprinzips kann
man, wie gesagt, absolut nicht zwischen Schwerkraft oder Beschleunigung
unterscheiden. Deswegen muß der Lichtstrahl auch im Schwerefeld abgelenkt
werden. Er macht also auch hier wieder den Fehler, daß er aus einem kinematischen
Effekt einen dynamischen herleitet. Ausgerechnet dieser logische Fehler hat der
Relativitätstheorie zu Erfolg verholfen, nachdem man festgestellt hatte, daß
Lichtstrahlen in der Nähe der Sonne abgelenkt werden. Es soll aber dahingestellt
sein, ob es sich dabei um einen Gravitationseffekt handelt. Denn immerhin hat die
Sonne eine Corona, die weit in den Weltraum hinaus reicht und ein starkes
Magnetfeld. Jedenfalls hat Einstein hier offensichtlich einen Glückstreffer gelandet.
Eine falsche Theorie kann auch einmal eine richtige Voraussage machen.
Nach der allgemeinen Relativitätstheorie erzeugen Massen in der Umgebung ein
Feld, das andere Massen veranlaßt, sich beschleunigt zu bewegen. Für die
Erzeugung dieses Feldes ist offensichtlich keine Kraft notwendig. Es handelt sich
um eine rein geometrische Veränderung. Für die Beschleunigung von Massen ist
aber eine Kraft nötig. Man merkt das spätestens dann, wenn einem ein beschleunigter
Apfel vom Baum auf den Kopf fällt. Die allgemein Relativitätstheorie ist demnach
eine kinematische Theorie, die lediglich beschleunigte Bewegungen beschreibt. Sie
kann genau so wenig wie Newton erklären, wie die Gravitationskraft entsteht.
Ein Grundfehler der allgemeinen Relativitätstheorie ist, daß sie dem völlig leeren
Raum physikalische Eigenschaften zuschreibt. Ein völlig leerer Raum kann aber
keine physikalischen Eigenschaften haben. Mit der Einführung eines solchen
Feldbegriffes kann man nichts dynamisch erklären. Das gilt im übrigen auch für
elektromagnetische Felder. Wo nichts ist, kann auch kein Feld sein.
Eine Realisation der Längenkontraktion hat Einstein im Gegensatz zur Zeitdilatation
auch in der allgemeinen Relativitätstheorie nicht behauptet. In einem Körper, der
sich in einem Schwerefeld befindet, ändert sich die Geometrie. Es gibt dort kein
euklidisches Kontinuum mehr, sondern Gaußsche Koorddinaten bei Flächen und den
dreidimensionalen Minkoswki-Raum. Uhren und Maßstäbe ändern ihr Verhalten,
weshalb Einstein von einer „Bezugsmolluske“ spricht, aber nicht von einer
Realisation in dem Sinne, daß sich Körper in einem Gravitationsfeld real ausdehnen.
Erst in neuester Zeit kommt diese Realisation vor. Das kann kostspielige Folgen
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haben. Ich habe im Mai 2002 auf der 13. Tagung über das Experiment GEO 600
berichtet. Dieses Experiment geht davon aus, daß sich die Länge der
Interferometerarme durch Gravitationseinflüsse real ändert. Es hat etwa 6 Millionen
Euro gekostet. Inzwischen hat sich in Deutschland ein Forschungsverbund zu diesem
Projekt gebildet, der von der deutschen Forschungsgemeinschaft noch einmal mit 7,2
Millionen Euro unterstützt wird. In Amerika und Italien werden gleichartige
Experimente mit Satelliten durchgeführt, die hunderte von Millionen Euro kosten.
Die Annahme einer realen Längenänderung setzt voraus, daß die relativ schwache
Gravitationskraft die starken Kernkräfte überwindet. Das ist schlicht und einfach
physikalisch unmöglich.
E = m · c²
Im Zusammenhang mit der Relativitätstheorie wird regelmäßig die Formel E=m·c²
abgehandelt. Diese Formel hat aber nichts mit der Relativitätstheorie zu tun, ich will
daher nicht auf diese Problematik eingehen.
Die „Beweise“ der Relativitätstheorie
Regelmäßig wird von den Anhängern der Relativitätstheorie argumentiert, sie sei ja
bewiesen. Ich will also noch etwas zu den sogenannten Beweisen sagen.
Grundsätzlich muß man sagen, daß man eine Theorie, die vom Ansatz her
unwissenschaftlich und unlogisch ist, gar nicht beweisen kann. Die logischen Fehler
der Relativitätstheorie fließen in diese „Beweise“ ein.
Man kann sie grundsätzlich in zwei Gruppen einteilen:
1. in solche, die sich auf die Realisation der Zeitdilatation stützen,
2. in solche, die den Fehler enthalten, daß nicht zwischen Kinematik und
Dynamik unterschieden wird.
Zur ersten Gruppe gehört der Myonenzerfall. Myonen haben eine sehr kurze
Zerfallszeit. Danach dürften solche, die in der Atmosphäre entstehen, eigentlich nicht
die Erdoberfläche erreichen, sondern schon früher zerfallen. Daraus schließt man,
daß schnell bewegte Myonen länger leben, da ja ihre „innere Uhr“ langsamer geht.
Auch diesem Beweis liegt der Realisationsfehler zugrunde. Wenn dieses Phänomen
ein Beobachtungseffekt wäre, würde die Sache so aussehen: Ein Beobachter im
Myon würde von der längeren Lebenszeit nichts merken, da seine Borduhr von der
Entstehung bis zum Zerfall, unabhängig von der Bewegung, immer die gleiche
Zeitspanne anzeigt. Er würde lediglich feststellen, daß die Uhren der Relativisten,
die ihn beobachten, langsamer gehen als seine. Ein Beobachter außerhalb mißt die
Zerfallszeit immer mit der gleichen Uhr, also muß diese auch bei Bewegung des
Myons auf seiner Uhr gleich bleiben. Er stellt lediglich wie der Beobachter im Myon
fest, daß die Myonenuhr bis zum Zerfall eine geringere Zeitspanne anzeigt. Wenn
die Zeitdilatation ein Beobachtungseffekt ist, sind beide Uhren gleichberechtigt. Der
beobachtende Relativist lebt ja nicht deswegen tatsächlich länger, weil der
Beobachter im Myon seine Uhr langsamer gehen sieht. Wenn bewegte Myonen
tatsächlich länger leben als unbewegte, muß es also eine andere Erklärung für diesen
Effekt geben. Das gilt grundsätzlich für alle Beobachtungen, die im Sinne der
Relativitätstheorie interpretiert werden.
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In die gleiche Gruppe gehören die Versuche, bei denen man Atomuhren in
Flugzeugen mitgeführt hat.
1971 haben Hafele und Keating Atomuhren in ein Flugzeug geladen und sind mit
ihnen um die Erde geflogen, einmal in West- und einmal in Ostrichtung. In
Ostrichtung gingen die Uhren angeblich 59 nsec langsamer und in Westrichtung 273
nsec schneller als die Referenzuhr auf der Erde. Spätere Veröffentlichungen der
genauen Daten ergaben widersprüchliche Ergebnisse der Messungen. Abgesehen
vom Realisationsfehler ist dieser Unterschied mit Einstein nicht erklärbar. Das
Flugzeug bewegt sich in beiden Richtungen gegenüber der Referenzuhr mit der
gleichen Geschwindigkeit. Es mußte daher ein fiktiver Inertialraum eingeführt
werden, in dem sich die Erde dreht, sodaß die Borduhr in Richtung Osten eine
größere Geschwindigkeit hat. Die Annahme eines solchen Raumes ist aus der Sicht
der Relativitätstheorie völlig willkürlich.
1978 hat Alley ein weiteres derartiges Experiment durchgeführt. Ein Flugzeug flog
mit einer Atomuhr auf einer Rundstrecke von 120 km Länge mit 430 km/Stunde in
10 km Höhe. Der Flug wurde mit Radar vermessen, die Laufzeit der Boden- und
Borduhren wurde laufend mit einem Laserstrahl vermessen. Die Erddrehung konnte
in diesem Fall außer Acht gelassen werden. Als Ergebnis kam heraus: +47 nsec nach
15 Stunden. Man hat dann noch einen kinematischen Faktor hinzugerechnet und
kam auf 52 nsec, was etwa dem Wert des errechneten gravitationellen Faktors
entsprach. Selbstverständlich enthält dieser „Beweis“ wie schon gesagt den
Realisationsfehler. Gleichzeitig wird aber hier stillschweigend die Erde als
Bezugssystem für die Geschwindigkeit des Flugzeugs angenommen, und nicht die
Relativgeschwindigkeit relativ zur Uhr auf der Erde. Wenn das Flugzeug einmal
kreist, hat es immer etwa den gleichen Abstand zur Referenzuhr auf der Erde. Die
Wahl der Erdoberfläche als Bezugssystem für die Geschwindkigkeit einer Uhr ist
völlig willkürlich.
Der dritte Beweis dieser Art bezieht sich auf den Gang von Satellitenuhren beim
Satellitenortungssystem (GPS). Nun hat man tatsächlich festgestellt, daß diese
Satellitenuhren um einen errechneten relativistischen Betrag langsamer gehen als
stationäre Uhren auf der Erde. Dieser relativistische Effekt errechnet sich aus zwei
Komponenten. Der allgemeinrelativistische wird folgendermaßen berechnet: man
nimmt das Gravitationspotential der Erdoberfläche und extrapoliert den Wert nach
dem Newtonschen Gravitationsgesetz auf Satellitenentfernung. Diese
Vorgehensweise enthält einen Gedankenfehler, da das Gravitationspotential der
Satellitenuhr null ist, weil sich die Satelliten in der Schwerelosigkeit befinden. Der
speziell-relativistische Effekt wird so berechnet: Als Geschwindigkeit der Satelliten
wird wieder, wie schon gehabt, die Geschwindigkeit relativ zum Sonnensystem
genommen, also aus der Sicht der Relativitätstheorie ein fiktives Inertialsystem.
Man sieht, daß diese Beweise mit den Flugzeug- und Satellitenuhren nicht nur wegen
der Realisation der Zeitdilatation falsch sind, sondern auch noch Denkfehler bei der
Berechnung enthalten. Auch das Problem, daß man bei der Realisation der
Zeitdilatation ein absolutes Bezugssystem braucht, kommt hier wieder zum
Vorschein.
Offensichtlich hat aber die Bewegung im Raum doch einen Effekt auf die
Schwingungsfrequenz von Caesiumatomen. Das bedeutet, daß der „Raum“ eine
physikalische Wirkung auf solche Atome ausübt, wenn sie sich in ihm bewegen. Da
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der leere Raum, wie schon gesagt, keine physikalischen Eigenschaften haben kann,
muß man annehmen, daß er von einem unsichtbaren Medium ausgefüllt ist, ganz
nach meiner Theorie, nach der es ein Trägheits- und Gravitationsmedium gibt.
Gleichsetzung von Dynamik und Kinematik
Ich komme jetzt zu den Beweisen der zweiten Gruppe, bei denen der Denkfehler
darin liegt, daß nicht zwischen Kinematik und Dynamik unterschieden wird.
Auf die fehlerhafte Herleitung der Ablenkung des Lichtes in der nähe von Massen
habe ich bereits hingewiesen. Auch hier gilt: eine unlogische Behauptung kann nicht
durch Beobachtungen bewiesen werden. Wenn es eine Wechselwirkung zwischen
Massen und elektromagnetischen Wellen gibt, muß das eine andere Ursache haben.
In elektromagnetischen Feldern wird Zunahme des Widerstandes von geladenen
Teilchen oder die Abplattung von Elektronen bei hohen Geschwindigkeiten
beobachtet. Beobachtungen in elektromagnetischen Feldern kann man nicht auf
kräftefreie Relativbewegungen makroskopischer Körper übertragen. Wie schon
erwähnt, ist elektromagnetischer Widerstand kein Trägheitswiderstand, sonst wären
elektromagnetische und Gravitationsfelder identisch. Auch dieser Beweis enthält
also einen logischen Fehler.
Das Paradepferd unter den Beweisen, die Perihelverschiebung des Merkur, habe
ich mir für den Schluß aufgehoben. Dieser Beweis gehört in unserem Schema zu
der Realisation der Längenkontraktion und Zeitdilatation. In Sonnennähe, also am
Perihel, verkürzt sich der Raum und die Zeit dilatiert, sodaß der Merkur sozusagen
über das Ziel hinausschießt. In den Veröffentlichungen über die Relativitätstheorie
findet man kaum eine Erklärung des Effekts in Worten oder eine Berechnung der
Formel. Es wird nur stereotyp behauptet, daß die Relativitätstheorie eben die
Perihelverschiebung erklären kann. Einstein selbst kommt nach einer komplizierten
Berechnung zu der Formel
ε = 3 π · α / a ( 1 - e² )
ε = Perihelverschiebung in Bogensekunden
a = große Halbachse
e = Exzentrizität
α wird in der ganzen Abhandlung nicht erklärt, nach Falk/Ruppel, „Mechanik,
Relativität, Gravitation“ bedeutet α den Schwarzschildradius (r = 2 G · M / c² ).
Setzt man diesen in die Formel ein, erhält man
ε= 3 π · 2 G · M / c² ( a ( 1 - e²))
Es wäre interessant, diese Formel in Worten erklärt zu bekommen. Sie enthält die
Gravitationskonstante, die Sonnenmasse und die Parameter der Ellipsenbahn des
Merkur, sowie die Lichtgeschwindigkeit, aber weit und breit nichts Relativistisches.
Bemerkenswert an der Formel ist, daß am Ende eine Länge herauskommt, wenn man
alle Einheiten zusammenrechnet und nicht ein Winkel in Bogengraden. Ob es wohl
ein Zufall ist, daß der Wert, der herauskommt, der Größe nach mit den Bogengraden
übereinstimmt? Man darf doch wohl vermuten, daß Einstein die Formel nicht
abgeleitet hat, sondern so zusammengebastelt, daß das Ergebnis stimmt, und die
Epigonen beten alles nach.
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Meine Damen und Herren, ich hoffe, daß es mir gelungen ist, Ihnen zu zeigen, daß
man die Relativitätstheorie mit ganz einfachen Überlegungen ohne komplizierte
Mathematik widerlegen kann. Wenn man nachweisen kann, daß ihr grundsätzliche
erkenntnistheoretische und logische Fehler zugrunde liegen, braucht man nicht nach
komplizierten Widersprüchen, die sich aus ihr ergeben, zu suchen.
Relativisten reden gerne vom gesunden Menschenverstand, dem die Ergebnisse der
Relativitätstheorie widersprechen. Dieser gesunde Menschenverstand, ist die
Grundlage jeder Wissenschaft. Das Attribut „gesund“ kann man übrigens getrost
weglassen, es suggeriert nur, daß etwas auf den ersten Blick unverständlich
erscheint, bei genauerem Hinsehen aber doch richtig ist. Den kranken
Menschenverstand brauchen wir sowieso nicht zu bemühen. Wenn aber etwas dem
Menschenverstand widerspricht, ist es schlicht und einfach unlogisch. Logik ist aber
wie schon anfangs erwähnt, die Grundlage jeder Wissenschaft.
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mfG Georg


Gesamter Strang: