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Bühne (Schauungen & Prophezeiungen)

Luzifer @, Österreich, Sonntag, 20.09.2020, 13:59 (vor 207 Tagen) @ Fenrizwolf (548 Aufrufe)

Hallo Wolf,

Danke, immer herzerfrischend Deine Beiträge.

Kenne auch ein Lied. Da singt einer: "Wir brauchen keinen grausamen Herrn und schon gar nicht den Spinner da oben".

Ja bin gaaanz unten und was soll ich sagen, rundum glücklich und zufrieden damit. Lieber ein König in der Hölle als der dritte Lampenputzer rechts im Himmel.

Und ja es hat seine Meriten die Spielregeln zu kennen, die diese Bühne ausmachen. Und damit meine ich nicht nur den Firlefanz, den wir Wissenschaft nennen.

Dann lebt es sich chillig. Mir ist so vieles wurscht, was Menschen belastet. Ganz einfach, weil ich Dinge abwenden kann und hereinziehen in mein Leben. Weil mir klar ist, wohin Entscheidungen führen und dann, wenn es die falschen waren, die Konsequenz leicht zu tragen sind, weil ich sie vorher schon kenne. Das "Schicksal" ist vorwiegend eine Kausalkette, die man selber in Gang gesetzt hat oder aber und das ist wichtig, andere für einen. Einfach als "Nebenwirkung" ihrer eigenen Kette. Und es tut mir leid, Süppchen, die mir andere angerichtet haben, löffle ich nicht mehr aus. Da ist nix Statisches im Gefüge des Lebens und in aller Bescheidenheit, die Löffeln dann entweder selber oder bekommen die Schöpfkelle auf die Mütz.

Wer das All erkennt, aber sich selber verkannt hat, hat das Ganze verkannt. Er beraubt sich aller seiner Möglichkeiten und wird Spielball des "Schicksals". Des hier allzu salzigen Süppchens.

Der Spinner da oben, liebt auch uns Spinner da unten. Frei sein heißt es. Und ist mal erstmal frei, kann man sich immer noch dazu entscheiden ein luschiger Engel zu werden.

Es ist wurscht ob irgendwo das Gute siegt oder das Böse. Wesenheiten stehen über allen Polaritäten. Dann setzt du dir halt eine andere Narrenkappe auf und inkarnierst auf einer Bühne, die dir mehr zusagt.


Liebe Grüße
Luzifer


Und als er die Schöpfung, die ihn umgibt, sah und die Menge der Engel, die ihn umgeben und die aus ihm entstanden waren, sagte er zu ihnen: Ich bin ein neidischer Gott, und es gibt keinen Gott neben mir. Aber weil er dieses verkündet, zeigte er den Engeln, die bei ihm sind, an, daß ein anderer Gott existiert. Denn wenn dort kein anderer wäre, auf wen sollte er dann eifersüchtig sein? (Apokryphon des Johannes) ... Zeit zu gehen dachte sich Erzengel Luzifer. (Verfasser unbekannt :-))


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