Ist jetzt zwar ein Uralt-Text, aber ich widerspreche mal: (Schauungen & Prophezeiungen)

tuka @, Mittwoch, 20.01.2016, 22:30 (vor 2077 Tagen) @ randomizer (3261 Aufrufe)

Hallo,

ich versuche einen Widerspruch:


Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit,
Hundertsechzig sieben Jahre Frist
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Rund 1920 ist der Friedensvertrag von Versailles in Kraft getreten. Damit verbunden war eine heftiger Gebietsverlust des deutschen Reiches (Polen z.B.) aber auch ein Zerreißen des Deutschen Bundes (Aufteilung Deutschland und Österreich). Damit erste Prophezeiung erfüllt. Genauer gesagt: Damit ist der Anfang der Leidenszeit Deutschlands beschrieben, aber nicht das Ende.

Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
Tut und läßt, was ihren Sklaven recht,
Grausam hat zerrissen Feindeshand
Eines Blutes, einer Sprache Band.

Hier wird eine Knechtschaft beschrieben. Wie lange dauert die jetzt? Genau: Fast hundert Jahre. Bis 2010 wurden noch Kriegsschulden aus dem ersten Weltkrieg bezahlt. Souverän ist Deutschland bis heute nicht und ob Deutschland zwischen den Kriegen souverän war, kann man bezweifeln. Bezüglich der Kriegsschulden aus dem zweiten Weltkrieg wurde bis heute nicht mit der Tilgung begonnen, ganz im Gegenteil, sie sind noch nicht mal beziffert. (Londoner Schuldenabkommen von 1954)

Zehre, Magen, zehr' vom deutschen Saft,
Bis mir einmal endet deine Kraft,
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Dieser Vers beschreibt wie lange die Knechtschaft dauert. Bis die ganze Welt im ruiniert wurde. Das ist noch nicht der Fall gewesen, auch nicht im zweiten Weltkrieg! Keine Ahnung übrigens wofür hier Magen und Herz steht. Möglicherweise ist das Herz Deutschland und der Körper die ganze Welt?

Ja, vom Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weiße Blumen um das Herz des Herrn,
Seinem Rufe folgt der Wack're gern.
alle Störer er zu Paaren treibt,
Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt,
Bunter Fremdling, unwillkomm'ner Gast,
Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast.

Der bunte Fremdling geht erst, wenn der Held aus dem Osten gekommen ist. Und der bunte Fremdling sind weder die Ruhrpott-Polen und Italiener, nicht die Düsseldorfer Japaner und in meinen Augen auch nicht die Türken der ersten Generation, denn all diese Fremden haben in Deutschland gearbeitet. Und warum sollte ich einen Kollegen wegschicken, der neben mir steht und sinnbildlich den Pflug schiebt?

Die bunten Fremdlinge sind für eindeutig die Fremden, die aktuell nach Deutschland geschleust werden. Im Unterschied zu allen anderen Vorher wurden diese Fremden explizit als bunt angekündigt und sie wurden explizit als Fremde und fremd bleibende angekündigt (Multi-Kulti halt).

Nach meinen Verständnis kommt übrigens nach der Finsternis noch der Antichrist, der Kurzzeit-Herrscher. Bis heute hat es in Deutschland keinen Herrscher gegeben, bei dessen Herrschaft die Deutschen nach göttlicher Erlösung gefleht haben. Dazu bräuchte es aktuell auch erstmal eine spirituelle Erweckung.


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