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Irlmaier weiß: Es passiert eigentlich irgendwie fast gar nichts :-) (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Mittwoch, 04. April 2018, 20:26 (vor 1024 Tagen) @ Taurec2826 mal gelesen
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 04. April 2018, 20:40

Irlmaier zu Konstantin von Bayern:
„Nun, wie lange soll der Zauber dauern? Drei Jahre?“
Drei Monate’, entgegnete er mir, dürfte zu lang sein. …
Wer auf der Flucht einen Laib Brot hat fallen lassen,
sollte sich nicht damit aufhalten, ihn aufzuheben.
So schnell wie’s kommt, geht es auch vorbei
.“

Eine Aussage, die ganz offensichtlich (wie auch die Stelle im Kurier)
aus der Volkssage stammt, z. B. aus der Birkenbaumsage:
"So kurz wird der Krieg dauern, daß der,
welcher einen Laib Brot und einen Scherz in den Kampf mitnimmt,
fällt ihm der Laib hinab, sich darum nicht bücken soll,
er hat am Scherz genug
."

Hallo!

Und auf dieser Schiene phantasiert sich Irlmaier zusammen:
=>
"Zuerst ist noch Hungersnot, aber dann kommen auf der Donau
so viel Lebensmittel herauf, daß alle satt werden."
"Die Münchener brauchen auch keine Angst haben,
unruhig wird´s schon sein, aber es passiert nicht viel
."

Laut Irlmaier geht es in München also nur ein klein wenig wild zu -
(was das auch immer sein mag!)
aber ansonsten passiert rein gar nichts,
denn es kommen ja sogleich lauter Lebensmittel die Donau herauf!

Und das muß man sich so vorstellen:
Aus Ungarn kommt gleich nach den drei Finsteren Tagen
freundlicherweise ein Lastkahn mit Getreide und legt in Deggendorf an.
Dort gibt es fleißige Hände, die packen das Getreide
fix aus dem Schüttraum in LIDL-Einkaufstüten
und tragen die Tüten dann - ja ... wohin eigentlich??

Richtig!
=>
Wie in einer heiligen Prozession an den hungernden Dingolfingern,
Landshutern und Freisingern kühn vorbei bis an den Stadtrand
Münchens
, nach Garching!!
Oder Ismaning.
Oder Karlsfeld oder Vaterstetten eben.
Und dort steht eine Million vorab informierter Münchener herum
und bekommt von der halben Million Träger aus Deggendorf
(Deggendorf: 33.000 Einwohner, davon vielleicht 12.000 Frauen und 5.000 Kinder)
eine Million LIDL-Tütengetreide
- je 2 Kilo - in deren mitgebrachte Körbchen umgefüllt.

Und dann geht die Million Münchener wieder nach Hause.

Und die halbe Million Träger aus Deggendorf geht
auch wieder nach Hause, an den verhungernden
Dingolfingern&Co. auf dem Rückweg vorbei,
diesmal mit leeren Tüten, zurück nach Deggendorf:
Und zum nunmehr dort leeren Lastkahn.

Und die Million Münchener ißt die nächsten 3 Wochen
das leckere Tütengetreide der Deggendorfer auf:
Dann ist ja alles bestens!

Kein Tütengetreide aus Deggendorf hatten hatten jedoch
leider die Straubinger, die Starnberger, die Weilheimer,
die Augsburger, die Bregenzer, die Ingolstädter,
die Kölner und die Hamburger.
Und auch nicht die Lübecker, Berliner und Zwickauer.

Auch nicht die Rosenheimer, die Plattlinger, die Elmshorner,
die aus Rieste, Natendorf, Kleingellersen,
nicht mal die aus Niederbrombach!
Nur mal so als Beispiele.

Aber - was macht das schon?

Denn Irlmaier behauptet doch:
"Die Münchener brauchen auch keine Angst (zu) haben ... es passiert nicht viel."

:pfanne:

"Es passiert eigentlich irgendwie fast gar nichts??"

Eher gehe ich davon aus, daß Irlmaier wieder mal
"irgendwie von fast gar nichts" auch nur einen blassen Schimmer hat:
Mangels eigener Schauungen nämlich!

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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