Wo ist China in den Schauungen? (Schauungen & Prophezeiungen)

Wodans Sohn @, Freitag, 28. September 2018, 13:50 vor 732 Tagen 5324 mal gelesen

Guten Tag und ein freundliches "Hallo"

Ich habe die letzte Zeit damit zugebracht noch einmal durch die Quellensammlung zu lesen, außer der mit "Rot" gekennzeichneten Schauungen, die als wenig glaubhaft gelten.
Dabei ist mir aufgefallen, daß China in diesen Schauungen kaum erwähnt wird.

China ist ja nicht gerade unbedeutend.
Was habe ich übersehen?

Wieso sollte China in der Zukunft keine tragende Rolle spielen?

China hat 1,3 Mrd Menschen und mehr Ingenieure, als Deutschland arbeitende Bevölkerung. Dazu kommen auch noch viele Wissenschaftler, Ärzte und Heerscharen von Arbeitskräften.

Was geschieht, damit China nach einem dritten Weltkrieg bzw Impaktereignisses nicht zur dominanten Macht aufsteigt und den Rest des Planeten unterwirft?

Edgar Cayce geht in seinen Lesungen auf China ein, aber sonst findet sich wenig, was das Geschehen in anderen Teilen der Welt beschreibt.
Ich verstehe ja, daß der Fokus der beschriebenen Schauungen auf Deutschland und Europa liegt, aber wir leben in einer Welt, die weit größer ist als Deutschland.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Viele Grüße,

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

Chinesen sind keine Europäer oder Nordamerikaner

Ranma, Freitag, 28. September 2018, 14:20 vor 731 Tagen @ Wodans Sohn 5078 mal gelesen

Hallo!

Ich habe die letzte Zeit damit zugebracht noch einmal durch die Quellensammlung zu lesen, außer der mit "Rot" gekennzeichneten Schauungen, die als wenig glaubhaft gelten.
Dabei ist mir aufgefallen, daß China in diesen Schauungen kaum erwähnt wird.

China ist ja nicht gerade unbedeutend.
Was habe ich übersehen?

Nur eine Kleinigkeit: Die wahrscheinlichste Quelle für Aussagen über China wären Chinesen, aber in China ist jede Aussage über die Zukunft, ganz besonders die Zukunft Chinas, hochgradig politisch.

Wieso sollte China in der Zukunft keine tragende Rolle spielen?

Laut Martin Armstrong wird sich das Finanzzentrum der Welt 2032 nach China verlagern. Wenn das mal keine tragende Rolle ist.

China hat 1,3 Mrd Menschen und mehr Ingenieure, als Deutschland arbeitende Bevölkerung. Dazu kommen auch noch viele Wissenschaftler, Ärzte und Heerscharen von Arbeitskräften.

Andererseits wächst die chinesische Wirtschaft ausschließlich auf Pump. Den zweistelligen Wachstumsraten, die bis vor kurzem noch die chinesische Wirtschaft Jahr für Jahr auszeichneten und von den Investoren in westlichen Ländern so geliebt wurden, stand immer eine noch höhere Verschuldung gegenüber.

Was geschieht, damit China nach einem dritten Weltkrieg bzw Impaktereignisses nicht zur dominanten Macht aufsteigt und den Rest des Planeten unterwirft?

Dafür braucht es kein Geschehen. Chinesen sind keine Nordamerikaner oder Briten oder Franzosen und haben daher kein Interesse daran, den Rest des Planeten zu unterwerfen. Die Chinesen wissen, daß sie aus uns keine Chinesen machen können. Sie wollen von uns als auf Augenhöhe befindlich, wenn nicht sogar überlegen, anerkannt werden. Darum geht es in diesem Jahrhundert. (Das Gleiche versuchten die Japaner in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.) Längerfristig folgt die kommunistische Partei der Parole zweimal hundert Jahre. Das heißt, sie hat sich (nachträglich) den Zeitrahmen gesetzt, daß seit der Machtübernahme in den ersten hundert Jahren der Sozialismus entwickelt werden soll und in den hundert Jahren darauf soll die Gesellschaft endlich kommunistisch werden. Eine Reaktion darauf, daß sich der kapitalistische Westen dem sogenannten real existierendem Sozialismus überlegen gezeigt hat. Máo hatte noch vor, den Westen einfach zu überrennen. Aber inzwischen besinnt man sich wieder auf alte, chinesische Tugenden und will die Welt durch Vorbild führen, nicht durch Gewalt und Eroberung.

Edgar Cayce geht in seinen Lesungen auf China ein, aber sonst findet sich wenig, was das Geschehen in anderen Teilen der Welt beschreibt.
Ich verstehe ja, daß der Fokus der beschriebenen Schauungen auf Deutschland und Europa liegt, aber wir leben in einer Welt, die weit größer ist als Deutschland.

Ja, das betrifft nicht nur China. Die Chinesen haben wenigstens gute Gründe, in ihrer Vergangenheit zu schwelgen und über die Zukunft zu schweigen. Ich halte es für viel mysteriöser, daß ich keine japanischen Quellen finden kann. Schauungen stehen wohl kulturell bedingt bei uns höher im Kurs als anderswo und das ist dann ein weiterer Grund, warum der Fokus auf Europa liegt.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Ich hoffe, daß ich weiterhelfen konnte.

Gruß,
Ranma

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Welcher "3. Weltkrieg" denn wohl?

BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 14:24 vor 731 Tagen @ Wodans Sohn 5473 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 14:31

<"Was geschieht, damit China nach einem dritten Weltkrieg ...">

Hallo, W. Sohn!

Welcher "3. Weltkrieg" denn wohl?
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=35885

Über so einen "dritten Weltkrieg" gibt es doch auch nicht eine (!)
valide Seherschau - nur Schwadronaden frz. Hausfrauen des frühen 19. Jahrhunderts
die bigott seiern, demnächst kämen (wie 1815) erneut
die Preußen (!) - auch mal die Russen, auch mal die Preußen und die Russen,
aber diesesmal würden die Franzosen siegen. :ok:
Und die Russen würden dann alle katholisch werden,
der Zar sich dem Papst unterwerfen, Frankreich bekäme dann wieder
einen frommen König.
Und Istambul würde einen christlichen König bekommen,
und einer der Söhne des Zaren würde in Jerusalem als König regieren.

Das wird später nur immer wiederholt und dem jeweiligen
Stand der Dinge angepaßt, eine wesentliche Basis all der Irlmaierschwadronaden:
Der macht 1950 nur noch aus "Rußland" die Sowjetunion und aus "Preußen" die DDR.
=>
Und schon haben wir wunschgemäß einen "Weltkrieg".

Nachtrag:
Daß "Rußland" im Falle eines wirtschaftlich-sozialen Kollapses
des "Westens" die USA in Europa als Hegemonialmacht ablösen wird
und das durchaus auch mit militärischen Mitteln absichern dürfte -
das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Grüße auch!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Der griechische "Irlmaier" ...

BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 15:15 vor 731 Tagen @ BBouvier 5277 mal gelesen

Hallo!

... scheint, Pater Paisios (gest. 1994) zu sein,
dem folgendes zu seinem 3. Weltkrieg zugeschrieben wird:
=>
"Die Türkei wird beim Angriff auf Griechenland
fast die gesamte Flotte verlieren,
aber auf Land werden sie in Richtung Thessaloniki vorstossen.
Am Anfang wird es aussehen, als ob die Türkei
an jeder Front siegen wird.
Die Türkei wird Krieg gegen Israel führen.
Die Türkei wird Krieg gegen Russland führen.
Russland wird die Türkei völlig vernichten.
Ein Drittel des Landes geht an die Armenier,
das zweite Drittel geht an die Kurden, und das letzte Drittel
werden die Russen an die Griechen geben.
Istanbul wird wieder in griechische Hände kommen
und wird wieder zu (BB: zum christlichen) Konstantinopel.
Die Europäer und die Amerikaner werden sich aus dem Konflikt
zunächst raushalten.
Aber nachdem immer mehr russische Streitkräfte
und die russ. Marine über das Schwarze Meer in Richtung Süden kommen,
werden die westliche Mächte unruhig.
Die Russen vernichten die Türkei und halten ihren Vormasch
vor den Toren Jerusalems ...
200 Millionen chinesische Soldaten queren den Euphrat
und erreichen Jerusalem.
"

Hoffentlich haben sie dort rechtzeitig Hotels gebucht,
sonst wird es dort ein wenig eng werden! :lehrer:

Grüße,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

"work in progress"

Sarah, Freitag, 28. September 2018, 16:37 vor 731 Tagen @ BBouvier 4943 mal gelesen

Bonjour BB.,

<"Was geschieht, damit China nach einem dritten Weltkrieg ...">

Hallo, W. Sohn!

Welcher "3. Weltkrieg" denn wohl?
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=35885

Über so einen "dritten Weltkrieg" gibt es doch auch nicht eine (!)
valide Seherschau -

Wenn ich so lese in den früheren Beiträgen hier und in den älteren Archiven dort, in deinem vor einigen Jahren verfassten Artikel, staune ich, wie sich im Laufe der Jahre die Sicht hier im Forum verändert hat.

Interessant wären nun - für später Dazugestoßene und Neulinge - die wichtigsten Knackpunkte, wie es jeweils zur veränderten Meinung gekommen ist! Das muss ein Neuling hier sehr mühsam recherchieren, und er muss gezielt suchen, nachdem er kapiert hat, dass der aktuelle Stand der Dinge komplett konträr zu frühen Ansichten ist.

Mich verwirrt dann auch, dass z.B. Irlmaier nach wie vor rel. gut bewertet wird, in den Diskussionen aber immer als komplett der Letzte dargestellt wird, ebenso Stephan Bernd, von dem dann aber wiederum seine zahlreichen Bücher gelistet werden.

So könnte man das Forum eigentlich hauptsächlich als "work in progress" verstehen, vorausahnend, dass auch aktuell vertretene Meinungen sich wandeln werden....

Vielleicht könnte man die Wandlungsphasen hier zusammentragen, erklären und in einem eigenen Info-Beitrag reinstellen, vielleicht bei den Forumsregeln. Dann kennt jeder den hier bereits gegangenen Weg, es wird nachvollziehbar und transparent, und man ist zugleich auf dem aktuellen Ist-Stand.

Nur so eine Idee......

Lg, Sarah

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Erkenntnisfortschritt - Berndt<=>Forum ... "Jetzt geht es aber looos!"

BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 18:58 vor 731 Tagen @ Sarah 5184 mal gelesen

Hallo, Sarah!

<"... staune ich, wie sich im Laufe der Jahre
die Sicht hier im Forum verändert hat
.">

Sicherlich.
Man muß ja nicht lebenslang auf dem Kenntnisstand "Mittlere Reife" verharren.
Ein freudiges Staunen - wie ein Dreikäsehoch angesichts seines
ersten Weihnachtsbaumes vielleicht ... oder ein paar Jahre später,
als sein Papa ihn beiseite nimmt, woraufhin die Sache mit dem
Klapperstorch auf Dauer in der Tonne landet.

<"... wie es jeweils zur veränderten Meinung gekommen ist.">

Durchaus keine "Meinung" sondern eben das rationale
und völlig nachvollziehbare Resultat unserer Quellenforschung.
Siehe exemplarisch hier:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?mode=search&search=irlmaierplagiat
https://schauungen.de/forum/index.php?mode=search&search=irlmaierecho&p_category=0&search_submit=Suche&method=0
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32779

<"Mich verwirrt dann auch, dass z.B. Irlmaier nach wie vor
rel. gut bewertet wird.
">

Aber doch nicht hier.
Und das aus gutem Grunde.
Wer sich allerdings nicht eine ganze Weile und/oder intensiv-kritisch
mit dem europäischen Prophezeiungskanon beschäftigt hat,
was sicherlich auf 99% der Leser solcher Literaur zutrifft,
der dürfte dazu neigen, all das "glauben" zu müssen.

<"Stephan Bernd, von dem dann aber wiederum
seine zahlreichen Bücher gelistet werden.
">

Dieser Autor verharrt verbohrt auf dem Kenntnissand
der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Berndt ist sehr rührig darin, sich selbst darzustellen.
Seit mehreren Jahrzehnten kreischt er
wie eine kaputte Sirene im Dauerbetrieb:
"Jetzt geht es aber looos!"
Einer der Gründe dafür mag sein, daß er sich und seinen Lesern
sonst eingestehen müßte, daß er selbst einer reinen Schimäre aufgesessen ist
und seit Jahrzehnten auf Fälschungen und Betrügereien abhebt.
Derlei zu widerrufen, überfordert durchschnittliche
Erfolgsautoren offensichtlich.

Taurec zu "Berndt":
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=36976

Taurec, a.a.O.:
=>
"Berndt, der im Laufe der Jahre alles aus dem Thema herausgequetscht hat,
muß aus völlig egoistischen, selbstdarstellerischen Gründen
ein weiteres Buch herausbringen, bzw. sich irgendwie ins Gespräch bringen,
weil er nach der Aufmerksamkeit der Szene lechzt.
So wirft er alles über Bord, um aus Stellen,
die überhaupt nicht dafür geeignet sind, eine Sensation zu machen.
Irgendwie mußte er die überlieferten Aussagen Irlmaiers so aufweichen,
daß er eine fiktive Linie daraus machen kann, die auf Obama zuläuft.
Jetzt haben wir einen allwissenden Irlmaier, der sein wahres Wissen
durch Rätsel verschleiern mußte und den Berndt,
der diese Rätsel knackt
(die im Grunde von ihm selbst in die Welt gesetzt wurden).
Neulinge, die nicht alles gelesen und die Entwicklung des Themas
nicht verfolgt haben, glauben diesen Unsinn,
den man ihnen dann wieder mühsam ausreden muß.

Unterm Strich ist Berndts schriftstellerische Tätigkeit
derzeit eher schädlich für's Thema.
Er sorgt nicht für Ordnung des Materials und Aufklärung des Lesers,
sondern setzt neue Mythen in die Welt.
Damit bewegt er sich auf keiner anderen Stufe als die Autoren,
die nach 1923 einen Mühlhiasl sich aus den Fingern sogen,
um einen volkstümlichen Mythos zu haben
."

<"... dass auch aktuell vertretene Meinungen sich wandeln werden.">

Ja, das kann glatt sein.
Es sei denn, man will sich eine schöne Theorie
mit Forschung nicht kaputt machen.

<"Vielleicht könnte man die Wandlungsphasen hier zusammentragen.">

"man"?
Niemand hindert Dich doch, diese "Wandlungsphasen" selbst aufzulisten.
Allerdings bin ich der Auffassung, es handele sich dabei
nicht um eine Reihe erkennbarer Brüche sondern eher um einen
kontinuierlichen Vorgang der Erkenntnis.

Beste Grüße!
BB


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Irlmaierplagiate

BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 19:58 vor 731 Tagen @ BBouvier 4919 mal gelesen

<" ... dass Irlmaier sich auf bereits früher bekannt gewordene
Prophezeiungen bezieht, aber woher will man denn das so genau wissen?
">

Hallo, Sarah!

Weil er eben nur leicht veränderte Plagiate
des europäischen Prophezeiungskanons liefern kann
und keinen blassen Schimmer von relevanten politischen Ereignissen
oder Naturkatastrophen bis zum heutigen Tage hat.
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=35119

<"Es wäre doch immerhin möglich, dass er dasselbe gesehen hat.
Wie könnt ihr mit Sicherheit wissen, dass er abgekupfert hat?
">

1.
Dann hätte er (nur um zwei Beispiele zu nenen)
die Scene gesehen, in der sich die Pariser selbst Fackeln auf
die Dächer werfen - einen Übersetzungsfehler (!) nämlich *hehe*
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34833
sowie, daß in Wien alle Menschen sterben.
Dabei hat er da nur eine Zeile der Fälschung "Lied von der Linde"
in den falschen Hals bekommen und nicht gerafft.
https://schauungen.de/forum/index.php?id=37376
https://schauungen.de/forum/index.php?id=36138

2.
Beschreiben zwei Augenzeugen dieselbe Sache,
dann gleichen sich in etwa zwar die beschriebenen Bilder (!)
jedoch nicht die Wortwahl und die Formulierungen der Beschreibung.
Es gelingt aber wohl nicht immer, Jeden zu überzeugen,
bei zwei (oder mehreren) fast identischen Texten
handele es sich sicher um ein Plagiat.
Gegen "Glauben" argumentiert es sich allerdings vergebens.
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32504

Siehe oben auch "Irlmaierecho" und "Irlmaierplagiat".

<"Sollte man vielleicht nicht eher
von einer "hohen Wahrscheinlichkeit" sprechen?
">

Nein.
Ich jedenfalls nicht.
Ich eiere bei derlei nicht rosa-schleimig umeinand´
sondern kloppe ertappte Betrüger mit der Fliegenklatsche
platt zu Brei.

:hammer:

Beste Grüße,
BB


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Buch schreiben

Sarah, Freitag, 28. September 2018, 22:33 vor 731 Tagen @ BBouvier 4771 mal gelesen

Hallo BB.,

man könnte doch mit dem Material, das ihr hier erarbeitet habt ein Buch schreiben, um über die vielen Fälschungen im Zusammenhang mit den Prophezeihungen aufzuklären.
Dann würde es einen Gegenpol zu S.Berndts Bücher geben. Du hast doch Erfahrung im Bücher Schreiben.....

Mich würde auch eine Diskussion zwischen euch und S.Berndt interessieren, immerhin müsste er ja irgendwie argumentieren...

Lg,
Sarah

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Gegen blinden Glauben kämpfen Götter selbst vergebens

BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 22:49 vor 731 Tagen @ Sarah 4749 mal gelesen

<"... man könnte doch mit dem Material,
das ihr hier erarbeitet habt ein Buch schreiben
.">

Hallo, Sarah!

Schon wieder so ein "man":
=>
Niemand hindert Dich doch daran, Dich da mal selbst an die Arbeit zu machen.

Dabei zu bedenken ist, daß Gläubige kaum zu erreichen sind.

Heute lese ich zum Beispiel im Prophezeiungsforum:
=>
verfasst von Exlibris(R) E-Mail, tiefster Bay.Wald, 07.08.2018, 09:58
» Wenn ich davon ausgehe, dass wir jetzt ins dritte Weltgeschehen eintreten
» (oder wahrscheinlich bereits drin sind), würde Jesus erst zum vierten
» Weltgeschehen auftreten. Der Antichrist müsste folglich nicht zum,
» sondern erst nach dem dritten Weltgeschehen auf der Bildfläche
» erscheinen.

Hallo Schwalbe,
ich gehe davon aus, daß der Anitchrist erst nach dem III. Weltkrieg
und vor dem IV. Weltkrieg in Erscheinung tritt. Der IV. Weltkrieg
wurde ja auch prophezeit.

G.E.

..... das ist alles so schrecklich grausam ... :mauer:

Beste Grüße!
BB


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Sinnfreies Unterfangen

BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 23:49 vor 731 Tagen @ BBouvier 4734 mal gelesen

Hallo!

BB:
<"Niemand hindert Dich doch daran,
Dich da mal selbst an die Arbeit zu machen.
">

Jedoch möchte ich diesbezüglich Niemandem zuraten,
denn die Aufgabe ist gewaltig, kaum überschaubar
und letzlich auch sinnfrei.

Nacheinander müßte man sich sämtliche relevante
"Propheten" Europas der vergangenen zwei Jahrhunderte vornehmen
und in einem ersten Schritt belegen, welche davon nie jemals
tatsächlich gelebt haben.
Dennoch käme man nicht umhin, deren angebliche "Prophezeiungen"
zu zitieren und diese auf Plausiblität (oder Plagiat)
nachvollziehbar abzuklopfen.
Wobei es außerordentlich schwierig - wenn nicht gar unmöglich ist -
die Nichexistenz von etwas zu beweisen.
Problem: "Falsifizierung".

Dann wären die anderen "Propheten" an der Reihe.
Es wären deren sämtliche (!) Aussagen/Behauptungen auf Plagiate älterer
"Prophezeiungen" zu untersuchen und - falls zutreffend -
nachvollziehbar auch zu belegen.
Eine Sisyphusarbeit, fast eine endlose!

Allein nur die Zitate des europäischen Prophezeiungskanons
(die dann in einem zweiten Schritt demaskiert werden müssen)
würden ein Buch ganz erheblichen Volumens ergeben,
das gesamte Werk sicherlich drei dicke Bände:
Sehr teuer und kaum verkäuflich.
Eher für einige Wenige von rein akademischem Interesse.

Und dann sollte man bedenken, daß der Durchschnittskäufer
derlei Literatur leicht paranoid verfaßt ist und in´s
Regal zweck Kaufes langt, in der Erwartung, es werde
ihn beim Lesen so richtig schön gruseln und seine Paranoia schön bestätigen.

Der will (!) doch gar nicht erfahren, daß es keinen (!)
"3. Weltkrieg" geben wird, daß kein (!) Kaiser in Köln
gekrönt werden wird, daß in Bregenz keine (!) Köpfmaschine
stehen wird (Kugelbeer), daß Putin kein (!) Vorläufer
des Antichristen ist, und daß bei Passau keine (!)
sowjetischen Panzer ("Langzeitstrategie") einen Autobahnstau
platt walzen.
=>
Der möchte lieber wissen, wo die sicheren Gebiete sind,
in die er sich mit seinem Fluchtrucksack dann flüchten kann!

Nee-nee:
Davon sollte man schön die Finger lassen
und die Tasten lieber in Ruhe.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

wie sicher sind denn eure Fälschungsentlarvungen?

Sarah, Samstag, 29. September 2018, 06:46 vor 731 Tagen @ BBouvier 4777 mal gelesen

bearbeitet von Sarah, Samstag, 29. September 2018, 06:56

Lieber BB,

<"Niemand hindert Dich doch daran,
Dich da mal selbst an die Arbeit zu machen.
">

Es ist nicht mein Forum hier und nicht mein Verdienst, was hier erarbeitet wurde. Ich würde es niemals wagen, fremdes Gedankengut als mein eigenes geistiges Eigentum zu verkaufen. Das müsst ihr hier schon selbst machen - oder warten, bis euch das jemand klaut ;-)

Jedoch möchte ich diesbezüglich Niemandem zuraten,
denn die Aufgabe ist gewaltig, kaum überschaubar
und letzlich auch sinnfrei.

Sinnfrei mit Sicherheit nicht, außer du siehst schon von vornherein eure Fälschungsentlarvungen ohnehin nur als vage an. ;-)

Ein S.Berndt würde dann eventuell darauf reagieren und sich auch damit auseinandersetzen MÜSSEN, wenn Gegenbeweise zu seinen Theorien in wissenschaftlich aufbereiteter (Buch-)Form vorliegen.

Nacheinander müßte man sich sämtliche relevante
"Propheten" Europas der vergangenen zwei Jahrhunderte vornehmen
und in einem ersten Schritt belegen, welche davon nie jemals
tatsächlich gelebt haben.
Dennoch käme man nicht umhin, deren angebliche "Prophezeiungen"
zu zitieren und diese auf Plausiblität (oder Plagiat)
nachvollziehbar abzuklopfen.
Wobei es außerordentlich schwierig - wenn nicht gar unmöglich ist -
die Nichexistenz von etwas zu beweisen.
Problem: "Falsifizierung".

Darf ich daraus schließen, dass eure Fälschungszuschreibungen doch nicht so sicher sind? (Dass das eine Menge Arbeit ist, davon gehe ich aus, ihr könntet euch ja mal auf eine Person, z.B. Irlmaier, einschränken.)

Und dann sollte man bedenken, daß der Durchschnittskäufer
derlei Literatur leicht paranoid verfaßt ist und in´s
Regal zweck Kaufes langt, in der Erwartung, es werde
ihn beim Lesen so richtig schön gruseln und seine Paranoia schön bestätigen.

Der will (!) doch gar nicht erfahren, daß es keinen (!)
"3. Weltkrieg" geben wird, daß kein (!) Kaiser in Köln
gekrönt werden wird, daß in Bregenz keine (!) Köpfmaschine
stehen wird (Kugelbeer), daß Putin kein (!) Vorläufer
des Antichristen ist, und daß bei Passau keine (!)
sowjetischen Panzer ("Langzeitstrategie") einen Autobahnstau
platt walzen.
=>
Der möchte lieber wissen, wo die sicheren Gebiete sind,
in die er sich mit seinem Fluchtrucksack dann flüchten kann!

Das was du sagst würde bedeutetn, dass sich ja jedes Buch als unverkäuflich herausstellen müsste, das nicht mainstream orientiert ist. Wieso sollte es niemanden interessieren, zu lernen, wie man Schauungen von Prophezeihungen unterscheiden kann, worauf man achten kann bei div. Prophezeihungen und ein paar Beispiele anführt....?

Lg,
Sarah

Intention und Vorgehensweise

Fenrizwolf @, Samstag, 29. September 2018, 09:59 vor 731 Tagen @ Sarah 4678 mal gelesen

bearbeitet von Fenrizwolf, Samstag, 29. September 2018, 10:06

Liebe Sarah,

ich erlaube mir, an dieser Stelle stellvertretend zu antworten, da ich ursprünglich auch mal in der Position des fragenden Beobachters war.


Die Autoren mit den Pseudonymen BBouvier, Taurec, Randomizer und Ulrich u. a. sind jene, die mit unermüdlicher, teils jahrzehntelanger Arbeit, die vor allem europäischen Prophezeiungen, auf Gehalt, Plausibilität und Plagiate untersucht haben.


Das ist eine Arbeit, die Fleiß, Logik, und die Fähigkeit zur Selbstkritik, bis hin zur Aufgabe des vormaligen eigenen Weltbildes beinhaltet.

Im kriminalistischen Sinne, ist es das was, Polizei und Staatsanwaltschaft im Verbund mit Sachverständigen im Falle eines Verbrechens idealerweise tun.

Herrn Berndt, dem insbesondere als Pionier und Befrager von Zeitzeugen Irlmaiers Verdienste zugsprochen werden müssen, ist die wissenschaftliche bzw. kriminalistische Vorgehensweise nicht so sehr zu eigen.

Für Berndt selbst scheint es eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen, daß der Unterhaltungsfaktor und die reißerische, wenn nicht gar nachlässige Darstellung von Angelegheiten, Buchverkäufen förderlicher sind als das Zetrümmern von Legenden - bzw. der Wahrheitsfindung an sich.

Es ist wohl seiner Persönlichkeit geschuldet, die Aufklärung, welche mit logischen Beweisen unterfüttert ist, nicht wahrhaben zu wollen, bzw. teilweise sogar zu ignorieren.

Wie BBouvier bereits geschildert hat, beruft sicht Berndt teils wohl bewußt auf einen völlig veralteten Erkenntnisstand, da es ihm schlicht mehr als nur entgegenkommt.
Darüber hinaus scheint er gewisse Probleme in der Lösungsfindung dahingehend zu haben, daß er anderen Autoren außer ihm selbst keine Bedeutung beimessen will.

Die Bild-"Zeitung" z. B. lebt von plakativen Überschriften und wenig Tiefgang.
Es wäre ihrer wirtschaftlichen Bedeutung vermutlich abträglich, wenn sie nüchtern eingestehen würde, daß fast alle Geschehnisse total profan und bedeutungslos sind, die sie da wie Seifenblasen mit der Schnauze eines Marktschreiers aufblasen.


Mit lieben Grüßen


Fenrizwolf

nachvollziehbare Beweisführung

Sarah, Samstag, 29. September 2018, 11:24 vor 731 Tagen @ Fenrizwolf 4684 mal gelesen

Lieber Fenrizwolf,

danke für deine Informationen. Ich bin ja gar nicht gegen euch hier, ganz im Gegenteil.

Und: gewisse Dinge würde ich gern selbst nachvollziehen können.

So nun konkret:
Ich bin auf diesen Beitrag gestoßen und weiter nach unten scrollend findet man Link-liste, davor: Im Folgenden eine weitgehende, aber nicht erschöpfende Aufstellung von Irlmaierplagiaten und sonstigen Beiträgen, die bis zu einer systematischen Aufarbeitung zumindest als Indizien gelten mögen:

Klicke ich nun die ersten 3 Beiträge an wird mir als Plagiatsbeweis angeboten, dass es eine ähnlich lautende Textstelle schon wo anders vorher gegeben hat. Das ist doch nicht ausreichend für eine Beweisführung....und wird hier immer wieder vorgebracht.

Wie gesagt, es ist verdammt schwer als Neuling hier herauszufinden, WIE IHR EURE BEWEISE GEFUNDEN HABT UND WORAUF IHR EUCH GENAU STÜTZT. Stattdessen wird man mit einer - für einen Neuankömmling unverständlichen - Emotionalität teilweise erschlagen, dass man geneigt ist, anznehmen, diese Emotionen entstünden aus einer Verteidigungshaltung heraus und genau eben weil eine eindeutige Beweisführung nicht möglich ist.

Wollt ihr selbst denn nicht euer Werk der Öffentlichkeit zeigen, einfach um zu informieren, dass alles ganz anders ist?
Lg,
Sarah

Nachweis von Plagiaten - Aufklärung und stille Post

Fenrizwolf @, Samstag, 29. September 2018, 12:54 vor 731 Tagen @ Sarah 4670 mal gelesen

Liebe Sarah,

mein bescheidenes Wissen wird Deinem hohen Anspruch nicht genügen, um in Details nur nach Beispielen zu suchen.

Es ist auch völlig falsch, daß Neue Teilnehmer für ihr Unwissen angegriffen würden.

Aber der liebe BBouvier, der sich schon mit dem Thema befaßt hat, als ich noch auf allen Vieren lief, ist müde, die einfachsten Dinge immer und immer wieder zu erklären.
Gleich einem guten Handwerksmeister, tut er es meist mürrisch trotzdem.

So wie Dir ging es mir anfänglich ja auch; und nun bin ich froh, daß ich keine
Telefonbücher sinnlos auswendig gelernt und Telefonnummern auf Schnapszahlen verglichen habe.

Ich bin ein Nichtskönner und vollkommener Profiteur der Arbeit jener, die tief nach Gold gegraben haben, um am Ende Ziegenkot zu Tage zu befördern.
Nur lache ich diese Helden der literarischen Parawissenschaften nicht aus,
sondern bin ihnen tief dankbar, daß sie eine kaputte Maschine stillgelegt haben, an der sich andere noch verletzen könnten.

Es ist eine Sache des Prinzips. Da ist es Irlmaier nur ein trauriges Beispiel.
Mit Prophezeiungen verhält es sich wie mit Religionen: Einer mit Namen behauptet etwas; der Rest glaubt und kämpft um die Wahrheit dessen.
In diesem Moment könnte ich schon Ritter des Unrechts sein, weil ich zu wenig weiß, und längst Partei ergriffen habe. Meine Brille hat Beschlag.

Taurecs Listen und Beurteilung wuchsen mit der Zeit, und er wird nicht die Zeit haben, alten Müll täglich neu zu sortieren.

Da Rezyklierung nicht gebot der Stunde ist, hat wohl kaum einer Lust, sich mit diesem Unliebsamen Kram die Finder schmutzig zu machen.
Auch Dateileichen modern vor sich hin, und finden in Form von Kleinstlebewesen einen neuen Morgen.

Wie in Bezug auf Religionen sollten wir sozioligische, kulturelle und psychologische Fragen stellen,
warum plötzlich eine Birne im Dunkeln anfängt zu leuchten, nur um sich fortan
mit dem Abraum anderer ernähren zu wollen, ohne selbst mal den rechten Winkel anzulegen.

Und laß Dich nicht zu sehr beeindrucken von altertümlicher Wortwahl und hochgeschlossenen Kragen.
Es soll nur ein gewisser Standard gewahrt bleiben, der offensichtlich recht konservativ ist,
aber es ist mitnichten so, daß jemand 'angefeindet' wird, weil er unwissend ist.

Nur wer konsequent die Kleiderordnung (Hemd und Rock bzw. Hose) ignorierend,
aus Gekröse Getöse macht, dem wird mindestens einen Lendenschurz oder Lektüre empfohlen.

Wenn alles mal in Sack und Pack zusammengeschnürt ist, kann ja mal jemand seine Doktorarbeit über das Thema schreiben;
Was ist der Sinn und der Ursprung solcher Legenden,
warum sind sie so persistent gegenüber Aufklärung?
Welchen Einfluß üben Psychopathen und "Geschäftemacher" aus?

Geschäftemacher gehören auf dem Donnerbalken vor Publikum ihren eigenen "Leistungen" ausgesetzt.
Psychopathen sollten pränatal der Entsorgung anheimgegeben werden, sofern
ein solches "Leiden", unter dem nur alle anderen Leiden, sicher diagnostizierbar ist.

Oft sind die Leute aber weder so böse noch so doof, sondern einfach orientierungslos.
Und da hilft es wenig, wenn "Jesusnazis" den Endsieg von Stufe III bis IV
viermal werktäglich aufgrund von Blösinn ausrufen, nur weil sie so leidenschaftlich gottergeben sind.

Das Blöde ist das Einfachste:

Die Moderhinke des Verstandes ist hier das Unverstandnis von der simplen Unterscheidung zwischen Schauuung und Prophezeiung.

Schauung ist quasi Vision, was das Visuelle in der Definition schon überbetont.

Schauung ist das eigene Erleben, Sehen, Fühlen. An sich sehr persönlicher vermutlicher "Quark".

Prophezeiung ist Voraussage, Behauptung, Prognose, Vermutung, ein Hirnpups, gutwillige oder böswille Propaganda. Eine simple Behauptung ohne Begründung.


Eine Schauung könnte ein Blick in die Zukunft sein, als Bild, Ablauf im Traum, oder geistiger Kontakt mit höheren Persönlichkeitsanteilen oder fremden rein geistigen Existenzen (Geistern).

Geister sind wir zeitlebens, auch wider willen, und auch ohne eine Leuchtspur zu ziehen.

Dieses Begriffswirrwarr zeigt sich kulturell in der Bezeichnung von Kirchenoffizieren als "Geistliche".

Nach heutigem, zeitgeistgefälligem Ermessen, waren alle Wehrmachtsoffiziere,
ob aus Flensburg, Buxtehude oder Berchtesgaden gleichsam schuldig im Sinne der Anklage von Kriegsverbrechen.

Kirchenvertreter, vormals mit noch größerer Machtfülle gesegnet, kamen nicht so sehr unter die Knute von Siegern, und konnten weiter jungen im Namen ihres Gottes liebevoll streicheln.

Eine Justiz als tote Vulva göttlicher Ordnung, als hohler, abgestorbener Ast,
führt dann im Sinne von Zeitgeistlichen ein Eigenleben.

Kurz:
Unter der Annahme, daß wir alle mehr sind als alterndes Fleisch, und unseren Ursprung nicht nicht dort haben, sondern einer Quelle göttlicher Absicht entspringen, vermögen unsere tieferen Sinne, die nicht zu den klassischen gehören wollen, Angelegenheiten wahrnehmen, die bedeutungsvoll sein mögen.

Der redliche Mensch versteht nicht, aber fühlt sich verantwortlich, das Empfundene, Erfahrene seinen Mitmenschen zur gedeihlichen Verwertung zu Übermitteln.

Der große Scheißer erzählt das, was irgendwelche Ekel aus der Wüste schon immer erzählt haben, und tut opportunistisch so, als wäre es wichtig.
Der dummgeprügelte Rest, gefällt sich selbst dabei das "Rechte" zu glauben,
und wird nicht Wund dabei, unablässig zu verkünden, daß...

Seltsamerweise haben diese Scheißwüstenreligionen immer nur Kacke am Start, wie:

- Schwein bäh!
- Jungfrau - mmh...
- Starke Mann gut, ja, ja

Wer nicht imstande ist, Propaganda von Propangas, Schläge von Streicheln, oder Fernsehbild von Nächstenliebe zu unterscheiden, der ist auch zu doof,
um zwischen eigener Erfahrung (Aua!) und dem großen Geschwätz der "Großen" (Bäh!) zu unterscheiden.

Das ist hier nicht in der Schule, wo der Lehrplan oder Ausbildungsrahmenplan sämtliche Wissenslücken im Sinner der Menschenvergewaltiger schließt,
nein: Eigeninitiative, Denken und vorsichtiges, mutiges Schreiten sind gefragt.

Irlmaiers Schwadronaden sind in der Tonne, weil er und sein Kumpan (Typ Versicherungsarsch) irgendwann beschlossen haben, aus Eigennutz ihre Zeitgenossen zwecks monetärem Zugewinn achtlos zu verarschen.

Darunter leiden wir noch heute, wie unter vielen anderen Lügen auch.

Diese Ziegenköppe haben irgendwann gemeinschaftlich, oder auch nicht, beschlossen, ihren Zeitgenossen den Quark zu erzählen, den nationalistische
Katholiken in Gegenwart ihrer Zeit, unter Druck von Sinn, Geschlechtstrieb und Gotteshaß bzw. Gottesfurcht auf Papyrus gerotzt haben, wohl nicht zweitrangig in der Absicht, ihre Zeitgenossen entsprechend einzunorden.

Quintessenz: Außer ehrlichen Zeugnissen ist alles nichts.

Lügt der Adressat, kübelt der Postbote den blumigsten Briefkasten mit Müll und Terrorpost zu.

Das war eine pauschale Abrechnung, bzw. Erkärung aus meiner bescheidenen und unvollständigen Sicht, keine Kritik an Dir oder Deinen Absichten und Kenntnissen.

Eigentlich es ziemlich einfach: Zweifeln und wiegen, aber den Verstand nicht gänzlich verlieren.

Mit lieben Grüßen

Fenrizwolf

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blindes Glaubenwollen - religiöse Komponeten

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 13:58 vor 731 Tagen @ Sarah 4757 mal gelesen

<"WIE IHR EURE BEWEISE GEFUNDEN HABT,
UND WORAUF IHR EUCH GENAU STÜTZT
.">

Hallo, Sarah!

1.
"gefunden"
=>
Schier enzyklopädisches Auswendigkennen sämtlicher Quellen.
Siehe Plagiate bei Doktorarbeiten.
Erkennt der Prüfer bei Durchsicht, daß die Arbeit (wie bei "Irlmaier")
vollständig und kaum verändert nur aus lauter älteren und bekannten Versatzstücken
zusammengebastelt wurde, dann kann da kein Doktorhut vergeben werden.

2.
"worauf gestützt?"
=>
Fachwissen.
Ich wiederhole geduldig:
Schildern zwei Beobachter denselben Sachverhalt,
dann gleicht zwar der eine geschilderter Sachverhalt dem anderen.
Jedoch gleichen sich nicht die Wortwahl und die Diktion.

Ich wies bereits mehrfach darauf hin:
=>
Bei folgendem Beispiel gehe ich von einem Plagiat aus.
Original:
=>
Ein rotes Auto kam ins Schleudern, machte eine Mülltonne platt
und kam dann erst im Garten der Frau Hinterhuber zum Stehen.

Plagiat:
=>
"Da kam ein schleuderndes rotes Auto, das dann noch eine
Mülltonne platt machte, erst bei den Hinterhubers zum Stehen."

Besseres Plagiat:
=>
"Ein Auto, das rot war, schlingerte über eine Mülltonne drüber
und stand dann schließlich bei den Hinterhubers im Garten."

(Gleiche Begriffe, gleiche Diktion!)

Dahingegen eine originäre, weitere Beschreibung des selben Geschehens,
würde etwa so lauten:
=>
"Den Unfall hat eine Frau verursacht, die da in ihrem
Auto, von Niederbrombach her, unterwegs war.
Nachher stand dann der vorn total verbeulte, rote Golf
vor einem Haus - aber der Frau war gar nichts passiert.
"


Sollte das nicht einleuchten, handelt es sich wohl um blindes Glaubenwollen.
Und an derlei prallen nachvollziehbare Argumente natürlich wirkungslos ab.
Denn anderfalls würde das Weltbild eines Glaubenden stürzen.
In diesem Fall u.a. die paranoid-hysterische Angst vor den "Russen"
im 3. Weltkrieg, auf die so ein Glaubender psychisch wohl irgendwie angewiesen ist
sowie seine Hoffnung auf den "Retterkaiser", der danach sämtliche Probleme
aus der Welt schafft.

Die Parallelen zum Johannes von Patmos mit dessen zwei Takten:
- große Drangsal
- Christus als Retter
... sind unübersehbar
=>
Der Glaube an "Irlmaier", der nur den europäischen Prophezeiungskanon plagiiert,
hat massiv religiöse Züge!
Kein Wunder, fußt besagter Kanon doch selbst auf der Gedankenwelt des
östlichen, antiken Mittelmeerraumes.

Beste Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Lauter rote Jäckchen bei Nacht

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 17:02 vor 730 Tagen @ Sarah 4694 mal gelesen

BB:
Wobei es außerordentlich schwierig - wenn nicht gar unmöglich ist -
die Nichexistenz von etwas zu beweisen.
Problem: "Falsifizierung"
.

Du daraufhin:
Darf ich daraus schließen, dass eure Fälschungszuschreibungen
doch nicht so sicher sind?

Hallo, Sarah!

Nein.
Das Problem ist ein völlig anderes.
Wenn Jemand 1837 behauptet, er habe 1815 im Süsinger Forst
bei Neumond mal eine Lila-Milkaschokokuh gesehen, auf der
einen roter Wichtel ritt, dann läßt sich nicht nachweisen,
daß dort keine solche Schokokuh war.

Wenn dann nun ein Anderer ("Irlmaier") behauptet, er habe 1949 neulich nachts,
als er im Walde spazieren ging, bei Neumond
einen Zwerg mit rotem Jäckchen auf einer Lila-Milkaschokokuh reiten sehen,
dann ist davon auszugehen, daß er da nur dieselbe
Geschichte repetiert, die er zuvor gelesen hatte.

Zwar ist allein bereits die Behauptung, daß man denn bei finsterer Nacht
die rote Farbe eines Jäckchens habe sehen können,
ein massiver Indikator für eine Lüge der ersten Behauptung,
jedoch wird das keinen Dreijährigen, dem seine Oma
diese Geschichte erzählt, davon abhalten können,
sie für wahr zu halten.
Allein deswegen schon, weil es dazu ja zwei gleichlautende Berichte gibt! :lehrer:
Berndt verfährt grundsätzlich so in seiner statistischen "Beweisführung". :-D
https://www.youtube.com/watch?v=T2623v1gBrA

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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Ist doch alles schon geschehen!

Ranma, Samstag, 29. September 2018, 16:23 vor 730 Tagen @ Sarah 4709 mal gelesen

bearbeitet von Ranma, Samstag, 29. September 2018, 16:29

Hallo!

man könnte doch mit dem Material, das ihr hier erarbeitet habt ein Buch schreiben, um über die vielen Fälschungen im Zusammenhang mit den Prophezeihungen aufzuklären.

Es gibt hier doch eine große Quellensammlung, dazu ein Forum und Archive der Vorgängerforen. Was willst du noch? Das ganze auf Papier? Dann druck dir die Quellensammlung doch einfach aus!

Eines der Vorgängerforen wurde von Johannes geleitet. Das führte zur Aufspaltung in das kritische Forum hier und dem fanatisch scheinchristlichem Prophezeiungsforum. Als beide Foren noch eines waren, machten sich manche Teilnehmer einen Spaß daraus, den damaligen Papst als alten Tattergreis zu bezeichnen, was Johannes jedesmal zuverlässig auf die Palme brachte. Das war einfach nicht die Atmosphäre für kritische Analysen. Jeder Wechsel der Forumsleitung sorgte für einen neuen Ton und das trieb den Wandel voran.

Mich würde auch eine Diskussion zwischen euch und S.Berndt interessieren, immerhin müsste er ja irgendwie argumentieren...

Also mir wird rechts oben immer ein Suchfeld angezeigt. Das dürfte bei dir auch so sein. Mit dem Ding kann man das gesamte Forum durchsuchen. Probier es doch mal aus! Die Diskussion mit S. Berndt fand schon vor vielen Jahren statt und es gibt keinen Grund so zu tun als wäre das nicht so oder als wäre er anschließend nicht mit eingezogenem Schwanz von hier geflohen. Ähnlich auch schon andere Autoren, die nur die Naïvität der Leute zu Geld machen. Mir fällt als einziger Autor, der sich noch nicht hierher getraut hat, Dimde ein. Aber der traut sich aus gutem Grund nicht hierher, schon die Erwähnung seines Namens bringt BBouvier auf die Palme.

Warum der manchmal emotional (mürrisch) wird, das hat Fenrizwolf gut erklärt und Coyote hat es gleich noch vorgeführt. Eine Schießerei ist kein Brand, da hilft alle Sophisterei nichts. Wie du dir selbst schon beantwortet hast, nennt man eine Schießerei mit zig Toten und hunderten Verletzten ein große Schießerei. Hätte Parker statt den militärischen Fachausdruck gunfire zu verwenden und ein Leerzeichen zusätzlich spendiert, dann hätte gun fire wenigstens noch im Englischen als eine Schießerei durchgehen können. Seiner Prophezeiung dann nach wie vor nicht entsprechend. Da kann sogar ich besser prophezeien! BBouvier übrigens auch. Unabhängig von seinen Schauungen.

Der Grund, warum wir (also einschließlich derer, die nur aus der Sammlung abschreiben würden) keine Bücher, wie du sie dir wünschst, schreiben, ist einfach der, daß es sich wirklich nicht lohnt. Neue Prophezeiungen sind so schnell zusammengestückelt und verbreitet und es bildet sich schnell eine Anhängergemeinschaft darum herum, daß es wirklich vergebliche Mühe ist, immer wieder von vorne alles zu zerpflücken. Man kann nur lehren, daß die Mehrheit niemals Recht hat. Weil sich die Lügen so leicht und die Wahrheit so schwer durchsetzen. Wollte jemand hier ein Buch schreiben, dann weiß man hier schon wie man einen schnellen Euro damit macht. Rubenstein hat das vorgeführt. Sei froh, daß die meisten Leute hier ein zu ausgeprägtes Gewissen haben, um ihm das gleichzutun!

Die Methode, mittels der hier Plagiate festgestellt werden, ist die exakt gleiche wie die, die Guttenberg und anschließend noch einige andere Berufspolitiker erst den akademischen Grad und dann ein Amt gekostet hat! Solltest du diese Methode also wirklich irgendwie anzweifeln können, dann wäre viel dringlicher, daß du dich mit deiner Kritik daran erstmal an das Parlament wendest!

@Coyote: Es gibt gleich zwei völlig unkritische Nachbarforen, in denen man sich auch über so einen Schmarrn freut und daher garkeinen Grund, den hier, im einzigen kritischen Forum zu dem Bereich, abzuladen.

@BBouvier: Mir treibt es auch jedesmal die Tränen in die Augen, wenn in historischen Filmen den Bogenschützen der Befehl „Feuer!“ erteilt wird und die Bogenschützen dann ihre Pfeile von den Sehnen schnellen lassen anstatt panisch nach Eimern zu suchen, um das Feuer zu löschen. Ich glaube inzwischen sogar, daß Serien wie ‚Reign‘ die Lücken in meinem Geschichtswissen nicht zu füllen vermögen, sondern nur ähnlich herumschwadronieren wie einst mein Geschichtslehrer.

Gruß,
Ranma

schwierig

Sarah, Samstag, 29. September 2018, 17:33 vor 730 Tagen @ Ranma 4628 mal gelesen

Hallo Ranma, BB, und Fenrizwolf,

danke für eure Antworten und sorry fürs viele dumme fragen....
Langsam wird einiges zumindest etwas klarer.

Mich würde auch eine Diskussion zwischen euch und S.Berndt interessieren, immerhin müsste er ja irgendwie argumentieren...


Also mir wird rechts oben immer ein Suchfeld angezeigt. Das dürfte bei dir auch so sein. Mit dem Ding kann man das gesamte Forum durchsuchen. Probier es doch mal aus! Die Diskussion mit S. Berndt fand schon vor vielen Jahren statt und es gibt keinen Grund so zu tun als wäre das nicht so oder als wäre er anschließend nicht mit eingezogenem Schwanz von hier geflohen.


Kann ja sein dass ich da ungeschickt bin, aber wenn ich Stephan Berndt eingebe kommen 311 Beiträge, die ich sicherlich nicht alle mit zugehörigem Thread lesen werde und außerdem könnte man mir ja vielleicht seinen nick verraten oder eine Jahreszahl, das würde die Suche erleichtern. Ich versteh echt nicht, wieso ich in mühsamer Recherche herausfinden muss, was hier alles an Gruppendynamik, an fachlichem Austausch und Weiterentwicklung geschehen ist und was jetzt der allgemeingültige Ist-Zustand ist. Ich soll mir echt 40210 Beiträge ausdrucken, Ranma? ;-)

Ich sehe es als eine Bringschuld eines Forums an, eine gewisse Ausgangsbasis für Neulinge herzustellen. Es sei denn man will das gar nicht und lieber für sich mit seinen angestammten Leuten bleiben.


Sarah

Dämmert es?

Ranma, Samstag, 29. September 2018, 18:20 vor 730 Tagen @ Sarah 4637 mal gelesen

Hallo!


Kann ja sein dass ich da ungeschickt bin, aber wenn ich Stephan Berndt eingebe kommen 311 Beiträge, die ich sicherlich nicht alle mit zugehörigem Thread lesen werde und außerdem könnte man mir ja vielleicht seinen nick verraten oder eine Jahreszahl, das würde die Suche erleichtern. Ich versteh echt nicht, wieso ich in mühsamer Recherche herausfinden muss, was hier alles an Gruppendynamik, an fachlichem Austausch und Weiterentwicklung geschehen ist und was jetzt der allgemeingültige Ist-Zustand ist. Ich soll mir echt 40210 Beiträge ausdrucken, Ranma? ;-)

Wird dir jetzt klar, welche Arbeit du von anderen verlangst?

Ich sehe es als eine Bringschuld eines Forums an, eine gewisse Ausgangsbasis für Neulinge herzustellen. Es sei denn man will das gar nicht und lieber für sich mit seinen angestammten Leuten bleiben.

Es gab auch schon Vorschläge für eine Rubrik ‚Häufig gestellte Fragen‘, aber Taurec lehnte den Vorschlag immer ab, weil er irgendwie mehr mit dir übereinstimmt und von Neulingen nicht verlangt, sich erst gründlich einzulesen. Wie das gleichzeitig nicht zum Unmut der Alteingesessenen über die dreißigste oder dreihundertste Wiederholung des gleichen Themas führen sollte, ist mir schleierhaft.

Gruß,
Ranma

Edgar Cayce sieht wohl auch keinen Weltkrieg

Wodans Sohn @, Montag, 01. Oktober 2018, 08:57 vor 729 Tagen @ BBouvier 4851 mal gelesen

bearbeitet von Wodans Sohn, Montag, 01. Oktober 2018, 09:11

Hallo BB

Ich habe noch einmal recherchiert und es scheint auch keine Lesung von Edgar Cayce zu geben, in der von einem dritten Weltkrieg gesprochen wird oder etwas Vergleichbares.

In US-Foren wird zwar des Öfteren vorgegeben, dass es solche Aussagen von Cayce gebe, aber dann ohne Quellenangaben bzw. die korrekte Bezeichnung der Lesung.

Viele Grüße

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

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Zu Cayce:

BBouvier, Montag, 01. Oktober 2018, 14:09 vor 728 Tagen @ Wodans Sohn 4801 mal gelesen

Hallo, Wodans Sohn!

US-Menschen nennen Cayce (er starb 1945) zwar einen Propheten,
jedoch bestand seine Begabung darin, in Trance (!)
schier unglaublich treffende medizinische Diagnosen zu stellen
und jeweils dazu eine wirkungsvolle Therapie.

Als ich vor Jahrzehnten begann, mich mit dem Forenthema zu beschäftigen,
stieß ich sogleich auf diesen Namen - ich stolperte
über Stearns Buch (1976):
Der Schlafende Prophet
- Prophezeiungen in Trance 1911/1998 -

Leider täuscht der Titel (es grenzt an Betrug),
denn bei den paar mageren "Prophezeiungen" des angeblichen Propheten,
die man dort finden kann, handelt es sich fast rundweg um derlei:

(gegen 1943)
"Deutschland und Japan könnten sich wieder erheben,
falls diese Länder nicht demokratisiert werden."

Oder:
"Es kommt darauf an, daß jedes Volk weiß, wie man den Herren sucht."

Oder:
"In China wird mal die Wiege des christlichen Glaubens stehen."

Oder (1942):
"In New-York kann man sich sicher (vor deutschen Bomben) fühlen,
falls man richtig lebt."

In dem gesamten Buch (300 Seiten) wird nur auf 16 mageren Seiten
derlei in die Länge gezogen!
Kapitelüberschrift dort reißerisch:
"Prophezeiungen zu Weltereignissen." :-D

Nein, bei Cayce ist da nichts zu holen.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Vorstellung und Replik: BB !

Küfferle @, Montag, 01. Oktober 2018, 20:45 vor 728 Tagen @ BBouvier 4677 mal gelesen

Hallo Forumsgemeinde !

Lese seit dem 1.Johannes Forum mit.
Mit Vorhersagen befasse ich mich seit Ende der 80er Jahre :lesen:

Meine Familie und ich bewirtschaften einen BIOBauernhof im Wienerwald und leben und wirtschaften so, als würde der ewige Aufschwung bevorstehen:lol:

Gleich ein Outing: Seh dass mehr von der christlichen Seite und bin der Überzeugung ohne diese Sichtweise haben die ganze Propheten keinen Sinn, will aber auf keinen Fall hier irgendwen missionieren !!!

Von meinen Standpunkt aus gesehen gibt es keine grundlegenden weltpolitischen oder wirtschaftlichen Ereignisse die das Erfüllen der Prophezeiungen unmöglich machen.

Die Feindschaft der Westen und Russland ist wieder in Takt (war in den 90ern schon mal anders)

Im Nahen Osten herrscht keine Frieden, im Gegenteil da wird heftig Öl ins Feuer gegossen.

Alles deutet auf eine neue (Welt)Wirtschaftskrise hin.

Die Situation mit den Migranten spricht jetzt auch nicht gegen den Prophezeiungsmainstream.

Die katholische Kirche hat beschlossen in sich selbst zu implodieren. (Ja auch die Evangelische und Anglikanische...) Denen ist auch der Glauben verloren gegangen..... War für mich immer ein wichtiges Vorzeichen....

ALSO: Warum ist hier im Weltenwendeforum, dass ich immer sehr geschätzt habe @Taurec :ok: der Glauben verloren gegangen ????

Grüsse
Küfferle

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@Küfferle

Luzifer @, Österreich, Montag, 01. Oktober 2018, 21:27 vor 728 Tagen @ Küfferle 4632 mal gelesen

Hallo Küfferle,

ALSO: Warum ist hier im Weltenwendeforum, dass ich immer sehr geschätzt habe @Taurec :ok: der Glauben verloren gegangen ????


Also ich glaube an Gott, ist weit mehr als ein Glaube, ist praktisch Gewissheit.

Bin selber seit langem Mitleser. Ich denke, Taurec, BB, Ulrich und viele weitere bemühen sich hier nur, eine möglichst klare und nachvollziehbare Sichtweise herauszuarbeiten. Und dazu muss man die Dinge etwas differenziert und ja äußerst kritisch betrachten. Nur dann ist das ein Gewinn für uns alle, die vielleicht nicht die Möglichkeit haben, alle Quellen so eingehend studieren zu können.

Aus meiner Sicht gelingt dies hier sehr gut, und für mich sind die Ansätze in jedem Falle ergebnisoffen, dh. wenn eine religiös gefärbte Schauung betrachtet wird, wird sie nicht in die "Tonne" geworfen, weil sie das ist, sondern weil ihre Eintrittswahrscheinlichkeit um das vorsichtig zu formulieren, sehr gering ist, ansonsten wird ihr ebenfalls Beachtung geschenkt.


Beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

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der Osterhase hat das Handtuch geworfen

BBouvier, Montag, 01. Oktober 2018, 23:25 vor 728 Tagen @ Küfferle 4755 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 01. Oktober 2018, 23:34

Hallo, Küferle!

Du antwortest mir auf meinen Beitrag:
"Welcher "3. Weltkrieg" denn wohl?"
Folgendes:
=>
"Von meinen Standpunkt aus gesehen gibt es keine
grundlegenden weltpolitischen oder wirtschaftlichen Ereignisse
die das Erfüllen der Prophezeiungen unmöglich machen
."

Ich weise zum x-ten Male daraufhin, daß doch auch nicht eine (!)
valide Schau zu einem "3.Weltkrieg" existiert.

Auch wenn das Manche sicherlich bedauern, weil es sich
doch soooo schön davor gruseln läßt.
Insbeondere beim Schulterblick zu dem seit Jahrzehnten
fertig gepackten Fluchtrucksack:
Wegen der bösen Russen nämlich, die lt. "Prophezeiungen"
bereits seit 1815 planen,
Frankreich im Verein mit den Preußen (!) heimtückisch zu überfallen.
Denen könnte man dann mit seinem Dritterweltkriegsrucksack
schnell davonfliehen:
Da würden die aber ganz schön alt aussehen. :alt:

<"Warum ist hier im Weltenwendeforum ... der Glaube verloren gegangen?">

Wir haben herausgefunden und erkannt, daß es sich bei sämtlichen Texten,
die unter "Prophezeiungen" firmieren, um einen einzigen Wust
aus lauter Lügen und Betrug nur handelt, ohne jegliche Basis
valider Schauungen.
Ich gehe mal davon aus, daß Du auch nicht mehr an den Klapperstorch glaubst.
Oder an den Osterhasen.
Es ist keine Schande, sich einzugestehen, daß man früher mal
an irgenwelchen Unsinn geglaubt hatte, weil der von Autoritäten verkündet wurde.
Oder man den gar in einem Buche gedruckt hatte lesen können.
Eher schon, sich grundsätzlich zu weigern, unsinnig wirkendes
mal nüchtern zu prüfen, weil sich dabei ja herausstellen könnte,
daß es sich tatsächlich um lauter Unsinn handelt.
Und man sich umorientieren müßte.

Weiterhin an etwas zu "glauben", das sich nachweislich
als Täuschung herausgestellt hat, ist kaum sinnvoll.

Und da kann auch rein nichts "verloren gegeangen" sein,
weil zuvor doch nur eine hohle Lüge bestand.

Merke:
Gott hat den Menschen einen Kopf verliehen.
Und zwar nicht nur der Hutindustrie wegen.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Osterhase mit Fluchtrucksack und Hut

Küfferle @, Dienstag, 02. Oktober 2018, 16:37 vor 727 Tagen @ BBouvier 4527 mal gelesen

Hallo BB !

Denn Fluchtrucksack hab ich nach 30 Jahren noch immer nicht gepackt. Hatte einfach nicht die Zeit dazu, oder war sie einfach noch nicht da ?

Ja 100% Richtig. Gott hat uns den Kopf und den Verstand gegeben damit wir nicht jedem Marktschreier am Wahrsagermarkt nachlaufen. Huch im nächsten Frühjahr geht’s los ! Der Winter war so mild, kein Schnee, da hab ich doch gleich unsere Kühe im März auf die Weide und schon geht’s im Sommer los…….. :lol:

Aber deswegen alles in die Tonne kippen ? Hmmmm. Wir haben auch ein Herz, ein Gespür bekommen.

Den Weg den wir beschreiten, wo führt er hin ? Was das (christl) Abendland ausmacht – den sogenannten Westen – unsere Werte unsere Ideale, die Lebensweise das vernünftige Denken einfach Alles schmeissen wir den Bach runter und stellen an dessen Stelle fragwürdige Ideologien.

Les gerade das Buch von Dirk Müller: Machtbeben. Darin skiziert er die Risiken die uns zu einer Wirtschaftskrise wie in den 30ern führen könnte. Zitat: China ist die größte Blase die es je gegeben hat und steigende US Zinsen werden sie zum Einsturz bringen.

Dann schreibt er, wie man als Gewinner einer Weltwirtschaftskrise aussteigen kann, denn im Prinzip läuft nachher das große Spiel so weiter wie jetzt, mit Digitalisierung, Globalisierung, Industrie 4.0 bis zum arbeitslosen Grundeinkommen. In all den Krisen der letzten Jahrhunderte wurden zwar einzelne Köpfe und Ideologien ausgetauscht aber die herrschende Elite wusst es sich immer zu richten. Die letzte Krise in der es anders gewesen ist, war der Untergang des weströmischen Reiches in der Völkerwanderung.

Ratzinger (BXVI) sagte 2012: Die geistige Krise die den Westen ergreift, ist die gravierendste seit dem Untergang des Römischen Reiches Ende des 5.Jahrhunderts. Das Licht des Christentums ist überall im Westen am Verlöschen.

Weltenwende ist eh ein umfassenderer Ausdruck als 3. Weltkrieg mit kleinem Ausflug mit dem Fluchtrucksack zum Osterhasen. In diesem Sinne.
Grüsse
Küfferle

Avatar

Völlig einverstanden.

BBouvier, Dienstag, 02. Oktober 2018, 16:54 vor 727 Tagen @ Küfferle 4573 mal gelesen

Hallo, Küferle!

Völlig einverstanden.

<"Aber deswegen alles in die Tonne kippen?">

Sicherlich nicht.
Ich hob nur auf den zusammengelogenen "Europäischen Prohezeiungskodex" ab
und nicht auf valide Schauungen, insbesondere neueren Datums.

Diesbezüglich sei hierauf verwiesen:
Prognose auf Basis der uns vorliegenden Schauungen.
https://schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=50992

<"Weltenwende ist eh ein umfassenderer Ausdruck
als 3. Weltkrieg mit kleinem Ausflug mit dem Fluchtrucksack zum Osterhasen.
">

:ok:

:prost:

Beste Grüße,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Du vergisst...

Harald Kiri @, Donnerstag, 04. Oktober 2018, 03:48 vor 726 Tagen @ Küfferle 4383 mal gelesen

Hallo Küfferle,

Du schreibst:

Die letzte Krise in der es anders gewesen ist, war der Untergang des weströmischen Reiches in der Völkerwanderung.

Du vergisst...
...die größte Krise des Christentums mit dem Einfall der Osmanen und dem Fall des oströmischen Reiches 1453. Das weströmische Reich ist bis heute noch nicht untergegangen und wählt immer noch den Stellvertreter Gottes, von denen wir zur Zeit zwei haben.

Übrigens, bis heute gibt es im arabischsprachigen Raum den Begriff "byzantinisches Geschwätz" mit dem ein tatenloses Zerreden und Verharmlosen einer tatsächlichen Gefahr gemeint ist.

Ähnlich wie 1453 sieht es heute bei uns aus. Nahezu jeder Christ mit dem ich über das langsame Einsickern fremder Kulturen in unseren Kulturraum spreche, verweist mich darauf, dass ich nur glauben muss und dann wird Gott/ Jesus/ Jahwe/ Jehova oder manchmal auch Paps oder Pappi uns helfen. Komme ich dann mit Beispielen, in denen Pappi (um nicht wieder alle Namen zu nennen) offensichtlich nicht geholfen hat, wird die große Jenseitshoffnung bezeugt und ein weiteres vernünftiges Gespräch damit abgewürgt, denn gegen zwei Standpunkte gleichzeitig ist kein Kraut gewachsen.

Ein haarsträubender Fatalismus, der Menschen dazu bringt, nicht zu denken und noch weniger zu handeln.

Was bringt es, zu glauben, dass ein imaginärer Freund für mich eintreten wird und wenn er es dann nicht tut, den Fehler bei mir zu suchen?

Glaub mir, ich habe 45 Jahre lang nach Gott gesucht und meinte, ihn gefunden zu haben. Meinte, er spräche zu mir. Er gäbe mir die Gabe der Heilung und es war alles eitel Sonnenschein und fühlte sich wunderbar an.
Nur hatte er gelogen. Er hat mich verarscht und voll in offene Messer laufen lassen.

Heilen funktioniert trotzdem noch. Auch ohne Gebet.

Aber den naiven Glauben habe ich mir abgeschminkt.

Wenn Gott einen Plan mit uns hat, dann den, dass wir hier auf uns alleine gestellt sind und uns selbst um unsere Belange kümmern müssen (im Schweiße unseres Angesichts).

In Konstantinopel glaubte man auch, dass Gott die Türken vertreiben würde. Pustekuchen!

Da es keine validen Schauungen zum 3. Weltkrieg gibt, wird es vielleicht so kommen, wie einige neuere Schauungen (Waldviertler, Bauer aus Selb, ITOma, Bariona, Lehrerin aus Stuttgart oder auch Detlef) es skizzieren. Das kann aber noch dauern.

Also heißt es, aufmerksam zu sein und die Umwelt so zu beeinflussen, dass immer mehr Menschen ihre lethargische Denkfaulheit ablegen, aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen und beginnen zu handeln.

Nächtliche Grüße
Harald

Das klingt als wüßtest du meinem Bekanntem zu helfen

Ranma, Donnerstag, 04. Oktober 2018, 04:28 vor 726 Tagen @ Harald Kiri 4364 mal gelesen

Hallo!

Ähnlich wie 1453 sieht es heute bei uns aus. Nahezu jeder Christ mit dem ich über das langsame Einsickern fremder Kulturen in unseren Kulturraum spreche, verweist mich darauf, dass ich nur glauben muss und dann wird Gott/ Jesus/ Jahwe/ Jehova oder manchmal auch Paps oder Pappi uns helfen. Komme ich dann mit Beispielen, in denen Pappi (um nicht wieder alle Namen zu nennen) offensichtlich nicht geholfen hat, wird die große Jenseitshoffnung bezeugt und ein weiteres vernünftiges Gespräch damit abgewürgt, denn gegen zwei Standpunkte gleichzeitig ist kein Kraut gewachsen.

Ein haarsträubender Fatalismus, der Menschen dazu bringt, nicht zu denken und noch weniger zu handeln.

Was bringt es, zu glauben, dass ein imaginärer Freund für mich eintreten wird und wenn er es dann nicht tut, den Fehler bei mir zu suchen?

Auf die gleiche Weise wie du argumentiere ich auch und es ist immer wieder frustrierend.

Glaub mir, ich habe 45 Jahre lang nach Gott gesucht und meinte, ihn gefunden zu haben. Meinte, er spräche zu mir. Er gäbe mir die Gabe der Heilung und es war alles eitel Sonnenschein und fühlte sich wunderbar an.

So ist es auch bei einigen, mit denen ich sprach. Wobei diese nichtmal behaupteten, heilen zu können. Manche wurden selbst geheilt und das genügte bereits völlig. Du müßtest also durch deine Erfahrung helfen können.

Nur hatte er gelogen. Er hat mich verarscht und voll in offene Messer laufen lassen.

Das ist vielleicht etwas wenig, um Leute zu überzeugen, die sich in der gleichen Lage befinden, in der du dich befandest. Mal abgesehen davon, daß es nicht Gott sein kann, wenn er lügt, kannst du das etwas mehr ausführen?

Heilen funktioniert trotzdem noch. Auch ohne Gebet.

Nanu? Da kann man sich fast nicht beklagen?

Aber den naiven Glauben habe ich mir abgeschminkt.

Gut. Zumindest vielleicht. Wie ist es mit nicht naïvem Glauben?

Wenn Gott einen Plan mit uns hat, dann den, dass wir hier auf uns alleine gestellt sind und uns selbst um unsere Belange kümmern müssen (im Schweiße unseres Angesichts).

Das ist eine gute Erklärung. Die biblische Formulierung innerhalb der Klammern könnte manchen Befallenen etwas offener machen.

In Konstantinopel glaubte man auch, dass Gott die Türken vertreiben würde. Pustekuchen!

Ein Argument, daß ich auch schon verwendet hatte. In dem besonderem Fall sollte dann plötzlich gelten, daß wir schließlich nicht genau wissen, was vor so langer Zeit geschehen ist.

Also heißt es, aufmerksam zu sein und die Umwelt so zu beeinflussen, dass immer mehr Menschen ihre lethargische Denkfaulheit ablegen, aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen und beginnen zu handeln.

Du als persönlich Betroffener kannst mir gewiß die Frage beantworten: Wie bekomme ich einen Menschen dazu, lethargische Denkfaulheit abzulegen? (Aus biologischer Sicht wird Denkfaulheit sogar evolutionär bevorzugt, weil sie Energie spart.)

Gruß,
Ranma

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Widerstand ist nicht zwecklos

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 04. Oktober 2018, 10:46 vor 726 Tagen @ Ranma 4513 mal gelesen

Hallo!

Du als persönlich Betroffener kannst mir gewiß die Frage beantworten: Wie bekomme ich einen Menschen dazu, lethargische Denkfaulheit abzulegen? (Aus biologischer Sicht wird Denkfaulheit sogar evolutionär bevorzugt, weil sie Energie spart.)

Die Antwort gibst Du Dir doch selbst. Das Leben geht bevorzugt den Weg des geringsten Widerstands. Das ist natürlich und als quasi "genetisch" verankerter Grundimpuls völlig vernünftig, da seine Energie auf Wegen größeren Widerstands zu vergeuden, wenn Existenzzustände möglich sind, die auf absehbare Zeit ein Fortbestehen mit weniger Aufwand ermöglichen, kontraproduktiv wäre. In Zeiten des Mangels verringert der Weg des größeren Widerstandes die Überlebenschancen.

In Zeiten des Überflusses, wenn es keinen äußeren Anreiz gibt, irgendeinen Weg zu gehen, weil alle gleich möglich oder unmöglich erscheinen, führt dieser Grundimpuls häufig dazu, daß überhaupt kein Weg gegangen wird. Warum denn auch? Nichtbewegen, wenn Bewegung ohne Problem an sich bereits einen vermeidbaren Widerstand bedeutet, ist der modus operandi. Dekadenz und "fellachoide Versumpfung" sind die Folge.
Bei chronischen geistigen oder körperlichen Krankheiten (wobei letztere in der Regel seelisch-geistige Ursachen haben) gerät der Krankende wohl häufig in die Situation, daß er es sich in seiner Krankheit (vielleicht besser "Zivilisationskrankheit") gemütlich einrichtet. So bekommt er in Form eines selbstgenerierten "künstlichen Widerstandes" ein Problem, welcher er aufgrund seines Grundimpulses zum Leben eigentlich bedarf. Die Krankheit ist sinn- und identitätsstiftend. Entsprechend ist das Handeln darauf ausgerichtet, nicht die Krankheit, sondern ihre Folgen (die Symptome) zu behandeln. Die Krankheit generiert ständig neue Symptome, wenn die alten "bewältigt" sind, und hält die Person auf Trab. Das ist bei Leuten, die Allergien entwickeln, nicht anders als bei chronischen Rückenleiden ohne körperlich erkennbare Grundlage oder bei Depressionen oder Leuten mit Missionierungswahn, die meinen, das Problem sei gelöst, wenn erst alle auf ihrer Seite wären.

Die Lösung kann für einen selbst (durchaus zur Vorbeugung vor "Zivilisationskrankheiten", zu welchen auch die zunehmenden psychischen Probleme zählen) daher nur darin liegen, sich selbst und seinen biologischen Grundimpuls quasi transzendierend "künstlich" Widerstände zu setzen, indem man sich gezielt in unangenehme Situationen bringt. Diese können geistige und körperliche Herausforderungen (Askese, Kampfsport, Gewichtheben) sein oder jegliche Form des Abenteuers. Denn wer lethargisch im Überfluß degeneriert, gerät (wie Europa gerade als Gesamtheit) irgendwann zwangsläufig in unangenehme Situationen mit größeren Widerständen. Warum diese nicht vorwegnehmen und vorbereitet sein?
Wer sich nicht derart wie Münchhausen selbst am Schopfe aus dem Sumpfe ziehen kann, für den bleibt die Möglichkeit, daß seine Umgebung die Widerstände seines Lebens anders setzt, so daß es für ihn keinen Sinn mehr hat, in der derzeitigen Lebensweise zu verharren.

Argumente an sich haben noch nie jemanden überzeugt. Das ist ein aufklärerisches, rationalistisches Vorurteil, bei dem in einer Art Säkularisierung des Religiösen versucht wird, die Menschheit durch eine ins Intellektuelle verflachte Form des "heiligen Geistes" zu erlösen. Argumentation ist natürlich immer nur für denjenigen wirksam, der bei sich selbst nach-denkt. Auch wenn wir anderen etwas erklären, kann dies nur dazu führen, daß derjenige selbst nachdenkt und seine Entscheidungen begründet, die aber auf ganz anderer Grundlage (intuitiv) gefällt werden bzw. bereits vor dem Überzeugungsversuch gefällt wurden. Alles Denken ist Nach-Denken aus dem Seelischen heraufdräuender Erkenntnisse, die vor dem Bewußtsein begründet (= die Gründe kenntlich machen) werden müssen. Wenn die Argumentation nicht auf die Entscheidung paßt, nicht zu deren verstandesmäßigen Bewußtmachung paßt, fällt sie nicht auf fruchtbaren Boden.
Es muß dem also etwas Hartes vorausgehen. Die Umgebung muß zur Umstimmung dafür sorgen, daß derjenige sprichwörtlich gegen eine Wand läuft (also gegen einen äußeren Widerstand), so daß die Notwendigkeit für ein Umdenken konkret vorhanden ist. Auf dieser Grundlage mag ein Überzeugungsversuch (mit den richtigen Argumenten) erfolgreich sein. Jemanden überzeugen zu wollen, daß seine augenblickliche Lebensweise irgendwann zu einer Katastrophe führt, ist sinnlos, wenn nicht konkret spürbar im Abstrakten schwebt.
Wer sich lieber um des kurzzeitigen Endorphinstoßes willen gnadenlos vollfrißt, statt seine emotionalen Probleme anzugehen, läßt sich wohl erst nach dem ersten Herzinfarkt zu einer Änderung bewegen, oder wenn sich die Pflegekraft weigert, ihn mit dem Kran auf die Toilette zu hieven.

Wie das bei Deinem Bekannten konkret aussehen könnte, und ob Du überhaupt in der Position bist, sein Leben entsprechend zu beeinflussen, oder ob er nicht selbst gegen eine Wand laufen muß, läßt sich hier natürlich nicht beantworten. Möglicherweise erhebt sich schließlich schicksalhaft ein anderes Problem/Widerstand in seinem Leben, so daß er seine Haltung aufgibt.
Desgleichen dürften sich z. B. im Falle eines Kollapses bei vielen die nicht körperlich begründeten Zivilisationskrankeiten auflösen, wenn sie plötzlich äußerlich mit einem Problem konfrontiert werden und sich nicht mehr selbst "Problemchen" generieren müssen.
Vielleicht solltest Du auch erst Deine eigenen Grundprobleme angehen, statt Deine Scheinprobleme zu lösen, um anderen adäquat helfen zu können. Es nützt wohl wenig, wenn Blinde versuchen, Blinde aus der Dunkelheit zu führen, dabei nicht erkennend, daß nicht die Umgebung, sondern sie selbst Grund der Finsternis sind.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Wer Zähne hat, der kaue ;-)

Harald Kiri @, Freitag, 05. Oktober 2018, 02:35 vor 725 Tagen @ Ranma 4343 mal gelesen

bearbeitet von Harald Kiri, Freitag, 05. Oktober 2018, 02:46

Hallo Ranma,

ich möchte niemanden überzeugen. Mit meinem Beitrag möchte ich zum Nachdenken anregen. Deshalb sind die Beispiele nur angedeutet. Viel zu persönlich.

Aber jeder kann auf seine eigenen Erfahrungen zurückblicken und, sofern er bereit dazu ist, die alten Dogmen zu hinterfragen, erkennen, dass er sich, wie Taurec immer so schön sagt, in einem Zirkelschluss befindet.

Der Anstoß dazu muss von innen kommen.

Glaube ich an den Gott des alten Testaments (Testament, laut Wilipedia eine Verfügung des Todes wegen ;-)), dann glaube ich an den Leibhaftigen selbst. Er verlangt Opfer, auch menschliche und ist ein wahrer Kriegsgott.
Stell Dir nur mal vor, "Gott" spräche zu Dir und verlangte Deinen Sohn auf einen hohen Berg zu führen, um ihn zu schlachten. Und wenn Du so blöd bist, das in die Tat umzusetzen, statt nachzudenken, sagt er oben, wenn Dein Messer gerade zustechen will, "April, April".
Oder denke an all die traumatisierten Kämpfer aus Jehovas Kriegen.
Vertrau auf diesen Gott und Du landest in der Klapse. Zu Recht.

Die Reden Jesu im neuen Testament (s. Wikipedia!) sprechen da eine ganz andere Sprache. Aber die Magie, also der Wunderglaube haben durch die Hintertür wieder Einzug erhalten und spätestens mit Saulus, der sich selbst Paulus nannte und Jesus nie gesehen hat, wurde der alte Satanskult wieder eingeführt.
Zur Zeit bin ich dabei, alles in Frage zu stellen und auf seine Helligkeit zu prüfen. Dabei bleibt nicht viel Selbstleuchtendes übrig.
Die Staatskirche hat so vieles verfälscht, dass der wahre Kern nur sehr schwierig zu extrahieren ist.
Selbst die beiden Liebesgebote, als zentrale Aussage, sind inzwischen ins Gegenteil verkommen. Gottesliebe ist zu blindem Gehorsam bei Ausschalten des Verstandes geworden und aus der Nächstenliebe ist bedingungslose, abstrakte, unpersönliche Fremdenliebe und Nächstenhass geworden.

Wenn Jesus sagt: "Mit dem Maß, mit dem Du ausmisst, wirst Du bemessen werden." Oder an anderer Stelle "Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet.", dann ist daraus immer nur wieder eine neue Inquisition geworden. Die Hexen von früher werden jetzt Nazi genannt, oder Kommunisten oder Linke, oder Rechte, oder Liberale, oder Russen, oder Amerikaner, oder Nafris, oder ...

Jede Gruppe kämpft den Kampf:
"Wir gegen die Bösen."

Für mich ist es völlig egal, ob der Baum der Erkenntnis ein Apfel- oder ein Feigenbaum war. Materielle Belanglosigkeit bei der eigentlichen Bedeutung, der "Erkenntnis" des Guten und des Bösen. Die Ursünde ist m.M.n. die Unterscheidung zwischen gut und böse. Und dieser "Sünde" frönt die gesamte Menschheit.
Mag sein, dass Jesus angetreten war, uns davon zu befreien, aber erreicht hat er es nicht, da schon bald seine Aussagen ins Gegenteil verdreht wurden.

Quantitativ grassiert sie ärger denn je.

Soweit erstmal. Für mehr bin ich zu müde...

Harald

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Danke

Luzifer @, Österreich, Freitag, 05. Oktober 2018, 07:33 vor 725 Tagen @ Harald Kiri 4315 mal gelesen

Hallo Harald,

Der Anstoß dazu muss von innen kommen.

Das Aussen, so es wirkmächtig ist, hat kein Interesse daran.

Glaube ich an den Gott des alten Testaments (Testament, laut Wilipedia eine Verfügung des Todes wegen ;-)), dann glaube ich an den Leibhaftigen selbst. Er verlangt Opfer, auch menschliche und ist ein wahrer Kriegsgott.
Stell Dir nur mal vor, "Gott" spräche zu Dir und verlangte Deinen Sohn auf einen hohen Berg zu führen, um ihn zu schlachten. Und wenn Du so blöd bist, das in die Tat umzusetzen, statt nachzudenken, sagt er oben, wenn Dein Messer gerade zustechen will, "April, April".
Oder denke an all die traumatisierten Kämpfer aus Jehovas Kriegen.
Vertrau auf diesen Gott und Du landest in der Klapse. Zu Recht.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Die Reden Jesu im neuen Testament (s. Wikipedia!) sprechen da eine ganz andere Sprache. Aber die Magie, also der Wunderglaube haben durch die Hintertür wieder Einzug erhalten und spätestens mit Saulus, der sich selbst Paulus nannte und Jesus nie gesehen hat, wurde der alte Satanskult wieder eingeführt.
Zur Zeit bin ich dabei, alles in Frage zu stellen und auf seine Helligkeit zu prüfen. Dabei bleibt nicht viel Selbstleuchtendes übrig.
Die Staatskirche hat so vieles verfälscht, dass der wahre Kern nur sehr schwierig zu extrahieren ist.
Selbst die beiden Liebesgebote, als zentrale Aussage, sind inzwischen ins Gegenteil verkommen. Gottesliebe ist zu blindem Gehorsam bei Ausschalten des Verstandes geworden und aus der Nächstenliebe ist bedingungslose, abstrakte, unpersönliche Fremdenliebe und Nächstenhass geworden.

Alles wird immer einem bestimmten Zweck untergeordnet, cui bono?


Wenn Jesus sagt: "Mit dem Maß, mit dem Du ausmisst, wirst Du bemessen werden." Oder an anderer Stelle "Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet.", dann ist daraus immer nur wieder eine neue Inquisition geworden. Die Hexen von früher werden jetzt Nazi genannt, oder Kommunisten oder Linke, oder Rechte, oder Liberale, oder Russen, oder Amerikaner, oder Nafris, oder ...

Jede Gruppe kämpft den Kampf:
"Wir gegen die Bösen."

Divide et impera.

Für mich ist es völlig egal, ob der Baum der Erkenntnis ein Apfel- oder ein Feigenbaum war. Materielle Belanglosigkeit bei der eigentlichen Bedeutung, der "Erkenntnis" des Guten und des Bösen. Die Ursünde ist m.M.n. die Unterscheidung zwischen gut und böse. Und dieser "Sünde" frönt die gesamte Menschheit.
Mag sein, dass Jesus angetreten war, uns davon zu befreien, aber erreicht hat er es nicht, da schon bald seine Aussagen ins Gegenteil verdreht wurden.

Quantitativ grassiert sie ärger denn je.

Für mich ist die Ursünde der Wunsch der absoluten Trennung, daraus folgt alles, was man so als "böse" bezeichnet.

Die Erwartung eines Paradieses nach dem "Leben hier", auch eine künstlich eingefügte Trennung, ist die Karotte, die man den Menschen hinhält. Frage mich, woher man die Zuversicht nimmt, dass es irgendwo in der Schöpfung einen Bruch gibt und die Verhältnisse woanders wären gänzlich anders. Es kann nur Natürliches geben, auch wenn weit mehr natürlich ist, als es scheint.

Erlösung müsste man schon selber anstreben, Erkenntnis der einzige Weg wirklich handlungsfähig zu werden. In einer Welt, in der die bestimmen, die das bereits sind, praktisch überlebensnotwendig. Wer es nicht wagt, dass von den "Göttern bestimmte Schicksal" in Frage zu stellen, darf ihm folgen, wohin es ihn auch führt. Zu große Fehler kann man dabei kaum machen.

Zu Gott kommt man nicht auf Knien rutschend sondern aufrecht, wir sind seine Kinder, nicht seine Sklaven. Und müsste ich zu ihm hinrobben, dann kann er mir gestohlen bleiben, dann wähle ich das Ende.

Beste Grüße

Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Die Suche nach...

Bubo, Freitag, 05. Oktober 2018, 20:10 vor 724 Tagen @ Harald Kiri 4245 mal gelesen

Hallo Harald Kiri und Ranma!

Der Dreh- und Angelpunkt ist wahrscheinlich immer der gleiche, ob gläubig oder nicht, Christ, Angehöriger einer anderen Religion oder Atheist. Wie geht ein Mensch mit Enttäuschungen, Misserfolgen oder Erlebnissen, die Wunden in der Seele hinterlassen haben, um. Wen macht er, auf der Suche (nach Schuld), wofür verantwortlich. Meistens müssen doch die Grundsätze dafür herhalten, die bis zum Punkt X im Leben immer die Garantie für Stabilität und Zufriedenheit waren. Wie ist es möglich, dass Menschen, die, nur als Beispiel, einen schlechten Start beim Eintritt in das Leben verkraften mussten, oder erheblich stärker in der Gesellschaft um ihren Platz zu kämpfen hatten, trotzdem ihre gesamte Lebenssituation oder den Lebensablauf positiv sehen, sich entgegen jeder Prognose nicht haben unterkriegen lassen, nie ihre Grundsätze über Bord werfen mussten?

Meine Gedanken gehen dahin:

Es gibt kein Buch auf der Welt, das so missverstanden wird, wie die Bibel.

Wer näher zu Gott finden will, muss einen großen Bogen um die Kirchen machen.

Gott spricht nicht zu Menschen, er zeigt sich auf vielfältige Weise demjenigen, der ihn sehen will.

Egal, welche Stellung eingenommen wird, ohne die schonungslose Aufdeckung eigener Schwachpunkte und die Konfrontation mit den Argumenten der Vertreter des Gegenpols, läuft jeder Gefahr, sich zu häufig auf ermüdende, oft belanglose und somit nutzlose Diskussionen unter Gleichgesinnten einzulassen.


Gruß
Bubo

Die Bibel, das missverstandene Buch.

Harald Kiri @, Samstag, 06. Oktober 2018, 02:31 vor 724 Tagen @ Bubo 4286 mal gelesen

Hallo Bubo,

Der Dreh- und Angelpunkt ist wahrscheinlich immer der gleiche, ob gläubig oder nicht, Christ, Angehöriger einer anderen Religion oder Atheist. Wie geht ein Mensch mit Enttäuschungen, Misserfolgen oder Erlebnissen, die Wunden in der Seele hinterlassen haben, um. Wen macht er, auf der Suche (nach Schuld), wofür verantwortlich.

Ein ziemlich einfältiger Gedankengang. Erinnert mich ein bisschen an Freuds Psychoanalyse. Er hatte als Schuldigen die nicht ausgelebte Sexualität.

Nein, "Schuld" (die ich grundsätzlich in Frage stelle, da sie nicht aus dem Teufelskreis herausführt, sondern uns immer nur weiter verstrickt. Daher nenne ich es lieber Verantwortung) kann ich nur selbst an meiner Situation haben.

Meistens müssen doch die Grundsätze dafür herhalten, die bis zum Punkt X im Leben immer die Garantie für Stabilität und Zufriedenheit waren. Wie ist es möglich, dass Menschen, die, nur als Beispiel, einen schlechten Start beim Eintritt in das Leben verkraften mussten, oder erheblich stärker in der Gesellschaft um ihren Platz zu kämpfen hatten, trotzdem ihre gesamte Lebenssituation oder den Lebensablauf positiv sehen, sich entgegen jeder Prognose nicht haben unterkriegen lassen, nie ihre Grundsätze über Bord werfen mussten?

Wer hat denn einen guten Start? Stichwörter: Kamel und Nadelöhr.
Ich wage zu behaupten: Selbstüberschätzung und Selbstbetrug. Wer seine (falschen) Grundsätze nicht in Frage stellt und sie gegen alle Erfahrung weiter bestätigt sieht, kann ja gar nicht anders. Die Gescheiterten werden hier ja nicht betrachtet.

Den gleichen Fehler machen auch diejenigen, die die Biographien erfolgreicher Menschen studieren und meinen, es genauso machen zu können. Auf 100 Menschen mit den gleichen Ambitionen kommt weniger als einer, der tatsächlich Erfolg hat.
Erfolgsrezepte sind also keine. Da spielt die Ungerechtigkeit dieser Welt eine entscheidende Rolle.
Sonst könnte jeder den Jackpot (ups, hier heißt es Jakobustopf ;-) ) im Lotto gewinnen.


Meine Gedanken gehen dahin:

Es gibt kein Buch auf der Welt, das so missverstanden wird, wie die Bibel.

Einer Deiner Grundsätze ist also, dass man die Bibel nur richtig verstehen muss?

Wer näher zu Gott finden will, muss einen großen Bogen um die Kirchen machen.

Eine Binsenweisheit. Was ist für Dich "Nähe zu Gott"?


Gott spricht nicht zu Menschen,

Da spricht die Bibel, das missverstandene Buch, aber anders. Darin gibt es Menschen, die den direkten Draht zu Gott hatten und 1 zu 1 aufschrieben, was Gott ihnen gesagt hatte. Das als materieller Widerspruch. Der "Heilige Geist", als geistiger Widerspruch, soll uns doch die Wahrheit verkünden.
Joh. 16,13: >Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden.

er zeigt sich auf vielfältige Weise demjenigen, der ihn sehen will.

Ein Taschenspielertrick. Es liegt nicht an Gott (der ja, wie Du behauptest, nicht zu Menschen sprechen will), es liegt nur daran, dass ich ihn nicht sehen will. Wollte ich ihn sehen, wäre er unübersehbar.

Hast Du ihn gesehen? Erzähl mal.


Egal, welche Stellung eingenommen wird, ohne die schonungslose Aufdeckung eigener Schwachpunkte und die Konfrontation mit den Argumenten der Vertreter des Gegenpols, läuft jeder Gefahr, sich zu häufig auf ermüdende, oft belanglose und somit nutzlose Diskussionen unter Gleichgesinnten einzulassen.

Wie schön, dass ich jetzt endlich jemanden gefunden habe, der nicht mit mir gleichgesinnt ist und mir bei meiner schonungslosen Aufdeckung meiner Schwachpunkte behilflich sein kann sowie mich mit meinen Argumenten des Vertreters des Gegenpols widerlegen kann.

In freudiger Erwartung
Harald

Standpunkte

Bubo, Samstag, 06. Oktober 2018, 08:30 vor 724 Tagen @ Harald Kiri 4265 mal gelesen

Hallo Harald Kiri!

Mein einfältiger Gedanke entspringt den Beobachtungen und Erfahrungen in einem weiter gefassten sozialen Umfeld. Die tiefe Verbitterung nach etwas, das nicht verkraftet wurde, die fast immer bis ans Lebensende anhält. Dabei werden auch all diejenigen, die, wenn auch oft hilflos der Situation gegenüber, Unterstützung anbieten, rigoros mit in die Tiefe gezogen, werden als Blitzableiter benutzt usw. – aber die gelten als Mensch dann ja nicht mehr, es dreht sich alles nur noch um den Verbitterten selbst. Wenden sich die letzten verbliebenen Freunde dann ab, ist das für den Betroffenen wieder die Bestätigung für die Ungerechtigkeit, unter der er zu leiden hat. Dein Einwurf mit Freud, tja, entweder hast Du Dich mit seinen Aussagen beschäftigt (im Gegensatz zu mir) oder Du warst bei jemand, der sich mit diesem Herrn näher beschäftigt hat. Meinen Standpunkt zu Psychologen, Psychiatern, Psychoanalytikern usw. werde ich hier nicht äußern.

Stichwort Kamel und Nadelöhr: Mein Irrtum, ich hatte vorausgesetzt, dass jeder zwischendurch mal mit offenen Augen an einem Kindergarten vorbeikommt oder Mütter in Alltagssituationen im Umgang mit ihren Kleinstkindern erlebt.

Stichwort Erfolg und Ungerechtigkeit: Hierbei kommt es natürlich darauf an, was jeder unter Erfolg versteht, welches Ziel er verfolgt. Ungerechtigkeit ist allgegenwärtig, für manche ist sie das Instrument zur Zerstörung des Selbstwertgefühls, für andere schlicht eine Herausforderung.

Stichwort Bibel: Es muss gar keiner von dem, was ich von mir gebe, etwas verstehen, genauso wenig muss jemand Grundsätze daraus ableiten. Es ist einfach nur eine Sichtweise.

Stichwort Nähe zu Gott: Kommt durch alles, was ich bewusst sehe und fühle. Weitere Erklärungen erspare ich mir aus Gründen der Zeitverschwendung an jemanden, der ständig auf der Suche nach etwas ist, auf das er mit Wonne eindreschen kann.

Zum Rest Deiner Entgegnungen: Es ist mir egal, ob Du mich für einen Taschenspieler, minderbemittelten Schwafler oder gar Gleichgesinnten hältst. Aufforderungen wie „Erzähl mal!“, darf ich wohl als „Du kannst mich mal!“ interpretieren! Dein Stil ist teilweise unangemessen. Wenigstens dürftest Du Dir damit selber eine kleine Freude bereitet haben, die Dir idealerweise eine kurzzeitige Zufriedenheit verschafft.

Gruß
Bubo

Ups

Harald Kiri @, Samstag, 06. Oktober 2018, 13:06 vor 724 Tagen @ Bubo 4220 mal gelesen

Hallo Bubo,

schade, ich hatte gehofft, einen Menschen mit echten, eigenen Erfahrungen getroffen zu haben, der bereit ist, sich mitzuteilen.
So ist es wieder nur heiße Luft.

Ohhh!

Bubo, Samstag, 06. Oktober 2018, 15:51 vor 723 Tagen @ Harald Kiri 4211 mal gelesen

Hallo Harald Kiri!

Wenn ich jemanden oder etwas verstehen möchte, kommen Fragen.

Was verstehst Du unter echten Erfahrungen?

Nun stehe ich in einer Sackgasse. Daher, Änderung meines Blickwinkels.

Meine Vorstellungen sind sehr vage.

Was genau macht ein Heiler? Woher bezieht er seine Kraft und Energie? Welche Charaktereigenschaften sollten einen guten Heiler Deiner Erfahrung nach kennzeichnen?
Aus welchem Spektrum kommen seine Kunden?

Gruß
Bubo

Erfahrungen, Fragen und Heiler

Harald Kiri @, Samstag, 06. Oktober 2018, 18:08 vor 723 Tagen @ Bubo 4227 mal gelesen

Hallo Bubo,

mit echten, eigenen Erfahrungen meine ich etwas nicht Angelesenes, Übernommenes oder Auswendig gelerntes. Also Erfahrungen, die Du selbst gemacht hast und nicht in eine Ideologie oder ein Glaubensbild gepresst hast.

Deine Ausführungen über Verbitterung ließen eigene Erfahrungen anklingen, wurden allerdings durch die dogmatische psychoanalytische und religiöse Interpretation in eine Schablone gepresst.

Vermutlich bist Du im Bereich (Kinder-)Erziehung ausgebildet und damit vorgeprägt worden.

Deine Meinung über Psych... scheint daher eher auf Vorurteilen, denn auf tatsächlicher Auseinandersetzung mit den Themen zu beruhen.

Zum Stichwort Erfolg weichst Du aus und rückst es ins Beliebige. Nein, es kommt nicht darauf an, wie "Erfolg" interpretiert wird, wenn ich mich auf Deinen nochmals folgenden Text beziehe, den ich mit "Erfolg" zusammengefasst habe:

, trotzdem ihre gesamte Lebenssituation oder den Lebensablauf positiv sehen, sich entgegen jeder Prognose nicht haben unterkriegen lassen, nie ihre Grundsätze über Bord werfen mussten?

Entschuldige bitte, wenn ich zu viel impliziert habe.

Stichwort Bibel: Es muss gar keiner von dem, was ich von mir gebe, etwas verstehen, genauso wenig muss jemand Grundsätze daraus ableiten. Es ist einfach nur eine Sichtweise.

Du hattest von Dir gegeben:

Es gibt kein Buch auf der Welt, das so missverstanden wird, wie die Bibel.

daraufhin hatte ich gefragt:

Einer Deiner Grundsätze ist also, dass man die Bibel nur richtig verstehen muss?

Ich weiß, dass ich Dich nicht verstehen muss. Aber ich hätte gerne verstanden, was Du an diesem Buch als missverständlich ansiehst. Deshalb die Frage. Ist da schon das Ende der Fahnenstange? Ich empfinde die Bibel als sehr verständlich. Allerdings verstehe ich sie nicht (mehr) als unfehlbare göttliche Offenbarung, sondern mehr als Dokument der jeweiligen Glaubensansichten (und wohl auch Manipulationsversuche) verschiedener Zeitepochen ohne direkte Weisung und Nutzen für einzelne Charaktere.

Wenn ich jemanden oder etwas verstehen möchte, kommen Fragen.

Das ist bei mir genauso. Meine Fragen sind Dir aber offensichtlich egal gewesen, deshalb fiel meine Antwort so aus.

Wäre nett, wenn Du sie doch noch beantworten möchtest.

Auf Deine Fragen antworte ich gerne.

Was genau macht ein Heiler?

Ist die Frage ernst gemeint? Da musst Du einen Heiler fragen. Meine Antwort wäre "heilen".

Ich würde mich niemals als Heiler bezeichnen. Ich spüre, wo Menschen Schmerzen haben. Nicht immer, aber gelegentlich. Manchmal spiegelverkehrt. Ich lege materiell oder in Gedanken Hände auf und "weiß" in der Regel, wie lange, da sich der Schmerz verändert, er "wandert" und irgendwann verschwindet.

Woher bezieht er seine Kraft und Energie?

Du meinst sicherlich nicht die physikalische Definition dieser Begriffe, deshalb spare ich mir die triviale Version

Die Forumssoftware verstümmelt Texte. (Android-Version)

Harald Kiri @, Samstag, 06. Oktober 2018, 18:16 vor 723 Tagen @ Harald Kiri 4176 mal gelesen

Zum Glück hatte ich den Rest gespeichert...

...Vermutlich aus seinem Glauben daran, dass das, was er tut, sinnvoll ist und Wirkung zeigt. Meistens kann ich die Schmerzen, die ich fühle nicht von meinen eigenen unterscheiden und muss nachfragen. Manchmal kommen sie mir so ungewohnt vor, dass sie nicht meine eigenen sein können. Die Wirkung spüre ich aber dann auch selbst und die Menschen, deren Schmerzen oder auch Unwohlsein ich spüre, bestätigen es mir. Den Ursprung kenne ich nicht. Vielleicht sind es Geistwesen, die mir zur Seite stehen, vielleicht ist es Jesus, Gott, der Heilige Geist, Jehova, Allah oder Brahma. Ich weiß es nicht.

Welche Charaktereigenschaften sollten einen guten Heiler Deiner Erfahrung nach kennzeichnen?

Keine Ahnung. Ich kenne keinen. Wenn es um mich geht, dann kann er nach kirchlichen Maßstäben ein Todsünder sein, ein Verstandesmensch, ein Zyniker, ein Spötter und ein Gotteslästerer.

Aus welchem Spektrum kommen seine Kunden?

Ich habe keine Kunden. Ich müsste vor Scham im Boden versinken, nähme ich einen Vorteil von meiner "Gabe".

Diesmal nicht den Gruß vergessend

Erfahrungen-Sichtweisen

Bubo, Samstag, 06. Oktober 2018, 21:28 vor 723 Tagen @ Harald Kiri 4191 mal gelesen

bearbeitet von Bubo, Samstag, 06. Oktober 2018, 21:37

Hallo Harald Kiri!

Schön, dass wir einen Weg gefunden haben unsere Gedanken auszutauschen.

Früher habe ich sehr viel gelesen und musste natürlich auch viel auswendig lernen. Einige Jahre verbrachte ich mit wissenschaftlichen Tätigkeiten, es war eine aufregende und spannende Zeit, aber es war auch desillusionierend, nie in die großen Zusammenhänge vorstoßen zu können, immer nur im kleinste Bereich zu wirken, mit den auferlegten Scheuklappen, alles wirkte so zusammenhanglos. Im wissenschaftlichen Betrieb ist kein Ausbrechen möglich, unkonventionelle Gedankengänge sind nicht erwünscht, sie sind unbequem und es müssen immer Beweise vorgebracht werden, was angesichts des Umfangs der Thematik unmöglich ist. Religion hat bei mir praktisch keine Rolle gespielt, aber der Glaube war immer vorhanden. Wie das aber mit dem Glauben meistens ist, nimmt er häufig eine Schlummerstellung im alltäglichen Leben ein. Dann kommt plötzlich eine Situation, in der das Verborgene zum Leben erweckt wird und man sich Fragen stellt. Kurzum, mein Weltbild lässt sich sehr schwer erklären, dogmatische , psychoanalytische oder religiöse Interpretationen und das mit der Schablone, wie Du es formuliert hast, stehen im krassen Gegenteil zu all meinen Überzeugungen. Schade, dass Du das so aufgefasst hast.

Mit Erfolg war eigentlich die Zufriedenheit mit der Lebenssituation gemeint. Durch was wird man glücklich und zufrieden? Beruflichen oder familiären Erfolg oder was ganz anderes?

Eine Psycho- oder Pädagogik-Vorbildung gibt es nicht, aber ich bin gewohnt zu beobachten und Schlüsse daraus zu ziehen. Angesichts der, durch Psychologen/Psychiater usw. erzeugten Kollateralschäden, die in meinem erweiterten Umfeld ganze Familien zerstört haben, begründen sich meine Vorurteile gegenüber dieser Berufsgruppe (lieber Taurec, bitte nicht persönlich nehmen, Ausnahmen bestätigen die Regel!).

Das heikle Thema Bibel. Man kommt sich heute ja schon wie ein Depp vor, wenn man die Bibel überhaupt erwähnt und dann womöglich noch mit einer naturwissenschaftlichen Vorbildung, die dann besser verschwiegen wird. Vor ein paar Jahren war das allerdings auch meine Einstellung, mein Gott Bibelverse, wer nimmt denn das ernst, alles zusammengelogen, passt gar nicht mehr in die aktuelle Zeit. Wer in so einem Schmöker liest, musste Theologe oder ein Verrückter sein. Aber, durch etwas aufgeschreckt und nach einigen Fehlversuchen, wurde nachgefragt (nicht beim Theologen) und es kam ein ganz einfacher Tipp. Es sind bis jetzt nur wenige Seiten, die ich gelesen habe, ohne jeglichen Zusammenhang, ganz unterschiedlichen Stellen. Außerdem kenne ich mich überhaupt nicht aus, wo was steht, das ist bei mir ziemlich schnell in der Schublade „unwichtig“ gelandet. Mein persönliches Fazit bis jetzt: Die Bibel spricht viele Sprachen, vielleicht verstehe ich gar keine, alles nur Einbildung, aber für mich ist sie, salopp gesagt, kein Kochbuch, sondern ein Drehbuch. Zeitenlos, wer sich so oder so verhält, muss mit diesen oder jenen Folgen rechnen. Das gilt für Personen, Völker und die Menschen in ihrer Gesamtheit, die Folgen können gleich, nach vielen Jahrzehnten oder erst in Generationen eintreffen. Ist das nicht im Kosmos auch so? Nichts geht verloren und nichts kommt hinzu, alles ist vorhanden aber in Bewegung. Natürlich unterliegen Werke wie die Bibel immer Manipulationsversuchen, die fruchten bei mir aber nicht, wegen der chaotische Herangehensweise und intuitiven Sortierung in „wichtig“ und „unwichtig“.

Deine Fähigkeiten sind beeindruckend, das mit der Kraft und Energie interessiert mich wegen eines längst verstorbenen Familienmitglieds. Er verfügte ebenfalls über besondere Fähigkeiten, das hat ihn jedoch viel Lebensenergie gekostet. Wie bleibst Du bei Kräften?

Deine Fragen waren mir nicht egal, Dein Beitrag hat mich sehr berührt, weil es momentan den traurigen Fall einer „Verbitterung“ bei einem Verwandten gibt, der nicht mehr lange leben wird. Die größte Verursacherin ist ausgerechnet eine bibelkonforme Kirchgängerin.
Es liegt mir fern jemanden belehren oder missionieren zu wollen, ich passe auch gar nicht in dieses Schema, benötige viel geistigen Freiraum, habe mich aber von Deiner Antwort angegriffen gefühlt. Mein Interesse gilt besonders denen, die andere Standpunkte als ich vertreten, das fordert mich immer zur Selbstreflexion heraus. Mit wem kann man sich heute noch vernünftig unterhalten, strittige Themen halbwegs sachlich diskutieren und geistige Grenzgänge wagen? Verblödung soweit das Auge reicht, es ist so deprimierend. Es fällt mir immer schwerer mich in dieser oberflächliche Welt der Träumer (im negativen Sinn) zurechtzufinden, ein Strohhalm bilden Familienmitglieder und manche Beiträge in Foren.


Gruß
Bubo

eine kleine Warnung

Harald Kiri @, Sonntag, 07. Oktober 2018, 23:29 vor 722 Tagen @ Bubo 4296 mal gelesen

Hallo Bubo,

Schön, dass wir einen Weg gefunden haben unsere Gedanken auszutauschen.

ja, das finde ich auch. Ich muss gestehen, dass ich soviel Offenheit nicht erwartet hatte. Ich möchte Deine Erfahrungen nicht im einzelnen kommentieren, möchte aber anmerken, dass auch ich sehr berührt war.

Mit Erfolg war eigentlich die Zufriedenheit mit der Lebenssituation gemeint. Durch was wird man glücklich und zufrieden? Beruflichen oder familiären Erfolg oder was ganz anderes?

Zufriedenheit erreicht man durch die innere Einstellung. Dabei kann einem durchaus der Glaube helfen, wenn er nicht zu restriktiv und fordernd ist. Wenn man seine Ziele zu hoch steckt, erzeugt das Frustration und "Burn Out", ein Syndrom, das inzwischen Depression genannt wird.

Das heikle Thema Bibel. Man kommt sich heute ja schon wie ein Depp vor, wenn man die Bibel überhaupt erwähnt und dann womöglich noch mit einer naturwissenschaftlichen Vorbildung, die dann besser verschwiegen wird. Vor ein paar Jahren war das allerdings auch meine Einstellung, mein Gott Bibelverse, wer nimmt denn das ernst, alles zusammengelogen, passt gar nicht mehr in die aktuelle Zeit. Wer in so einem Schmöker liest, musste Theologe oder ein Verrückter sein. Aber, durch etwas aufgeschreckt und nach einigen Fehlversuchen, wurde nachgefragt (nicht beim Theologen) und es kam ein ganz einfacher Tipp.

Interessant, dass Du hier die passive Form wählst.

Es sind bis jetzt nur wenige Seiten, die ich gelesen habe, ohne jeglichen Zusammenhang, ganz unterschiedlichen Stellen. Außerdem kenne ich mich überhaupt nicht aus, wo was steht, das ist bei mir ziemlich schnell in der Schublade „unwichtig“ gelandet.

Interessant.

Mein persönliches Fazit bis jetzt: Die Bibel spricht viele Sprachen, vielleicht verstehe ich gar keine, alles nur Einbildung, aber für mich ist sie, salopp gesagt, kein Kochbuch, sondern ein Drehbuch.

Bist Du nicht der Meinung, dass man das Drehbuch kennen sollte, bevor man anfängt zu drehen? Anders bei einem Kochbuch. Dort kann man durchaus ein einzelnes Rezept herausgreifen.

Zeitenlos, wer sich so oder so verhält, muss mit diesen oder jenen Folgen rechnen. Das gilt für Personen, Völker und die Menschen in ihrer Gesamtheit, die Folgen können gleich, nach vielen Jahrzehnten oder erst in Generationen eintreffen.

Das ist genau ein Punkt, in dem ich den, durchaus völlig widersprüchlichen, Aussagen der Bibel widerspreche. Diesen Punkt sehe ich als hineinmanipuliert, um die Staatskirche zum laufen zu bringen.

Ist das nicht im Kosmos auch so? Nichts geht verloren und nichts kommt hinzu, alles ist vorhanden aber in Bewegung.

Die materielle Grundsubstanz schon. Geistig muss man schon eine Akasha-Chronik, eine unsterbliche Seele oder einen allwissenden und nichts vergessenden Gott annehmen. Information geht schon materiell permanent verloren. Die Form der Schneeflocke, die letzten Winter auf meinen Kopf gefallen ist, ist für immer verloren. Alles, was wir bislang erlebt haben, existiert nur noch in unseren Erinnerungen. Wenn es keine große Datenbank gibt, die alles aufbewahrt, wird es mit unserem Körper verwesen oder schlimmstenfalls vorher gelöscht.

Natürlich unterliegen Werke wie die Bibel immer Manipulationsversuchen, die fruchten bei mir aber nicht, wegen der chaotische Herangehensweise und intuitiven Sortierung in „wichtig“ und „unwichtig“.

Hier die Warnung: Mache keine Werbung für ein Buch, das Du nur auszugsweise kennst.

Deine Fähigkeiten sind beeindruckend, das mit der Kraft und Energie interessiert mich wegen eines längst verstorbenen Familienmitglieds. Er verfügte ebenfalls über besondere Fähigkeiten, das hat ihn jedoch viel Lebensenergie gekostet. Wie bleibst Du bei Kräften?

Ich bin kein Sklave meiner Gabe und habe nicht den Ehrgeiz, mich profilieren zu müssen. John Wimber (Gründer der Vineyard-Church-Bewegung) wird übrigens nachgesagt, dass er genau daran gestorben sei.

Viele Grüße
Harald

Dreh-und Kochbücher

Bubo @, Montag, 08. Oktober 2018, 15:24 vor 721 Tagen @ Harald Kiri 4134 mal gelesen

Hallo Harald!

Mir ist wichtig, dass meine Äußerungen im Forum einfach nur Gedankengänge sind, der Versuch, etwas näher zu beleuchten, um einiges im Leben besser verstehen zu können. Daher, der ausdrückliche Hinweis, aus meinen Beiträgen keine Werbung für etwas herzuleiten, weder für die Bibel, noch für eine Religion oder sonstige Geisteshaltung. Jeder muss seinen eigenen Weg suchen, finden und gehen.

„Zufriedenheit erreicht man durch innere Einstellung.“ Das ist der springende Punkt. Jetzt kommt die Sache mit dem Glauben, der helfen kann, aber nicht muss. Vielleicht dürfen wir nicht ständig Forderungen stellen, an unsere Beziehung zu Gott und dem Glauben. Wenn es gut läuft, war es wegen dem Glauben, wenn es schlecht läuft auch? Möglicherweise sollten wir versuchen uns von dieser Einstellung zu lösen. Die Gefahr lauert in der in uns wohnenden Suche nach einer positiven Bestätigung für unserer Taten, die eigentlich als notwendig zu erachten ist, um ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Erlebt jemand, der sich stark im Glauben verankert fühlt, anhand seiner Taten etwas, das als Erfolg oder Lebensglück umschrieben werden kann, wird er (unbewusst) vermehrt auf seinen Glauben setzen und erwartet natürlich eine sich verstärkende positive Rückkopplung. Derjenige, der mit dieser Einstellung plötzlich durch Misserfolge, die er als große Einschränkung seiner Lebensqualität, seinem Selbstwertgefühl oder gar als lebensbedrohlich empfindet heimgesucht, wird er seinen Bezug zum Glauben und vieles, was damit in Verbindung zu bringen ist, in Frage stellen. Siege und Niederlagen werden, meinem tieferen Verständnis nach, allgemein nicht durch den Glauben an (einen) Gott verursacht. Der Glaube ist, aus meinem Gedanken heraus, nur der täglicher Begleiter, in guten, wie in schlechten Tagen, er dient mir in den guten Zeiten, nicht abzuheben und in den schlechten Zeiten nicht abzustürzen. Nun bin ich zwar in einer Art Netz gefangen, kann aber (hoffentlich) nicht durch die Maschen fallen. Es steht jedem frei, dies als Vorteil oder Nachteil zu sehen.

Ein paar Worte zum Dreh- und Kochbuch. Eine verschwommene Sichtweise meinerseits und dann auch noch mit dem berüchtigten Stand auf dem Glatteis. Alles gleicht einem mühsamen Stochern im Nebel. Es ist der Versuch, Zusammenhänge aufspüren und begreifen zu können. Der Regisseur kennt das Drehbuch, ist er auch dessen Autor? Wie viel künstlerische Freiheiten zur Abweichung an bestimmten Stellen des Drehbuchs, nimmt er sich heraus? Wer ist der Chef, wer die Konkurrenten? Wer sind die Statisten, wer die zuvor bestimmten, maßgeblichen Akteure, wer übernimmt die entscheidenden, manchmal ganz unscheinbaren Rollen?

Jeder, der kocht, hat sicher schon die Erfahrung gemacht, egal wie sehr er sich an die Anleitung des Kochbuchs hält und mit den Zutaten abmüht, das was dann als Gericht herauskommt, deckt sich manchmal leider absolut nicht mit den Vorstellungen, die man zu Beginn hatte.

Die Staatskirche, wie Du das nennst, blende ich bei derartigen Überlegungen aus, man sollte diesen Gruppierungen oder sonstigen Zusammenrottungen seltsamer Gestalten nicht ansatzweise die Stellung zubilligen, die sie gerne einnehmen würden. Wer einigermaßen zurechnungsfähig ist, durchblickt derartige selbstgefälligen Heuchler, die sich übrigens in jeder Religion und ebenfalls der eingefleischten Eso-Szene tummeln und als Vertreter Gottes oder irgendwelcher Götter, Propheten oder ähnliches verstanden werden wollen.

Zu den wichtigsten zwei Sätzen in Deinem Beitrag:

„Alles, was wir bislang erlebt haben, existiert nur noch in unseren Erinnerungen. Wenn es keine große Datenbank gibt, die alles aufbewahrt, wird es mit unserem Körper verwesen oder schlimmstenfalls vorher gelöscht.“
Hier sind wir wieder beim großen Kreislauf, der unser Vorstellungsvermögen offensichtlich sprengt. Es geht nichts verloren! Wieso, nur als Beispiel, gibt es Unfallopfer, die plötzlich ihnen zuvor fremde Sprachen sprechen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielend nachvollziehen können, ungeahnte Charaktereigenschaften und Vorlieben entwickelt haben oder Geister aus dem Jenseits fühlen? Jetzt tritt wieder eines der größten Rätsel in den Mittelpunkt. Ist die Reinkarnation tatsächlich das, was man sich allgemein darunter vorstellt, oder beherrscht der Geist einfach nur die Fähigkeit, sich unabhängig von der Zeit- und Raumvorstellung, die wir laut allgemeiner Lehrmeinung haben sollten, in unterschiedlichen Körpern und Zeiten zu bewegen? Haben wir dann mehrere Leben oder tatsächlich nur eines, das geistige? Der oder die Körper wären dann eine temporäre Beigabe, also eher belanglos, eine Art Spielerei. Der Begriff Reinkarnation und die heute übliche Vermittlung bestimmter Abläufe in Zusammenhang damit, all das wirft noch mehr Fragen auf. Ohne Zweifel existieren diese Wanderungen des Geistes und der Seele, sind Bestandteil unseres Lebens auf der Erde, auch wenn viele sie nicht wahrnehmen können oder wollen. So, wie manche Träger ungewöhnlicher Fähigkeiten sich in die Vergangenheit oder Zukunft bringen lassen können, gibt es welche, die über Deine oder wieder andere Kräfte verfügen. Es beruht möglicherweise immer auf dem gleichen Prinzip. Wahrscheinlich gibt es viele Träger (vielleicht sind alle Menschen Träger), aber die Ausübung derartiger Fähigkeiten wird aus unbekannten Gründen blockiert, sie kommen im Leben des Diesseits nie zum Vorschein. Dass Du kein Sklave Deiner Gaben sein und Dich nicht damit profilieren willst, gefällt mir, denn viele von den wenigen Menschen, die (wirklich) Grenzgänger (ich bezeichne das jetzt einfach so) sind, missbrauchen ihre Gaben relativ bald für einen Selbstzweck. Aus meinen Augen gesehen, ein unentschuldbares Verhalten.

Gruß
Bubo

Kocherfahrungen und Geister

Harald Kiri @, Montag, 08. Oktober 2018, 19:06 vor 721 Tagen @ Bubo 4116 mal gelesen

Hallo Bubo,

ich möchte die Antwort auf die beiden Themen beschränken.

Zum Kochbuch. Mit einem Kochbuch, bzw. den Rezepten daraus, habe ich selten negative Erfahrungen gemacht. Allerdings liebe ich es, selbst Mahlzeizen zu komponieren oder auch nur verschiedene Reste zu kombinieren. Dabei hat es schon so manches Missgeschick gegeben

Grrr, schon wieder verstümmelt...

Harald Kiri @, Montag, 08. Oktober 2018, 19:08 vor 721 Tagen @ Harald Kiri 4113 mal gelesen

Hier der vollständige Beitrag:

Hallo Bubo,

ich möchte die Antwort auf die beiden Themen beschränken.

Zum Kochbuch. Mit einem Kochbuch, bzw. den Rezepten daraus, habe ich selten negative Erfahrungen gemacht. Allerdings liebe ich es, selbst Mahlzeizen zu komponieren ider auch nur verschiedene Reste zu kombinieren. Dabei hat es schon so manche solcche Erfahrungen gegeben. Aber Erfahrung macht sich bezahlt

Nee, nicht wirklich

Harald Kiri @, Montag, 08. Oktober 2018, 19:10 vor 721 Tagen @ Harald Kiri 4114 mal gelesen

Es sind die Smileys...

Hallo Bubo,

ich möchte die Antwort auf die beiden Themen beschränken.

Zum Kochbuch. Mit einem Kochbuch, bzw. den Rezepten daraus, habe ich selten negative Erfahrungen gemacht. Allerdings liebe ich es, selbst Mahlzeizen zu komponieren ider auch nur verschiedene Reste zu kombinieren. Dabei hat es schon so manche solcche Erfahrungen gegeben. Aber Erfahrung macht sich bezahlt.

Zu den Geistern.
1. Unfallopfer öffnen manchmal einen Kanal, auf dem sie jenseitiges empfangen können. Sie sprechen Sprachen oder haben Fähigkeiten, die sie vorher nicht kannten.
2. Genauso erinnern sich Menschen an Begebenheiten, die nicht aus ihrem (jetzigen) diesseitigen Leben stammen (können).
Ist daraus zwingend eigene Vorerfahrung zu schließen? Ich denke nicht. Es ist eine Möglichkeit.

Beim Thema Reinkarnatuon sträubt sich bei mir alles. Es erscheint mir völlig sinnlos, ohne Vorwissen, immer wieder bei Null anzufangen, um alte karmische Bindungen aufzuarbeiten, die ich nicht kennen darf, aber überall Gefahr laufe, neue dazu zu generieren. Da hätte selbst Sisyphos Grund, uns zu bedauern. Er braucht nur denselben Stein immer wieder zu bewegen. Bei jeder Reinkarnation wäre der Stein größer.

Meine Erklärung dieser Phänomene wäre der Einfluss anderer Geister.

Das ist übrigens auch meine Vorstellung von Präkognition. Deshalb sind auch die nicht unfehlbar. Oder anders gesagt, deshalb gibt es Fehlschläge. Detlef ist ein schönes Beispiel dafür. Er hat sein U-Boot noch geschaut, als er es schon verschrottet hatte. Sprich, das Wesen, das die Schauungen verursachte, wusste über die materielle Veränderung nicht bescheid.

Ich mag mich irren, aber so ergibt es für mich Sinn.

Viele Grüße
Harald

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Smiley-Fehler?

Taurec ⌂ @, München, Montag, 08. Oktober 2018, 19:14 vor 721 Tagen @ Harald Kiri 4153 mal gelesen

Hallo!

Es sind die Smileys...

Passiert das nur auf Android oder war es diesmal ein anderes Betriebssystem?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Smiley-Fehler

Harald Kiri @, Dienstag, 09. Oktober 2018, 01:49 vor 721 Tagen @ Taurec 4091 mal gelesen

Hallo Taurec,

Ich hatte einen Smiley aus dem Menü links neben der Leertaste auf Android 6.01 mit eingestellter Samsung-Tastatur ausgewählt. Keinen aus Deinem Menü.

Genau an der Stelle des Smileys scheint es beim Senden einen Abbruch des Textes zu geben. Die Vorschau hat noch funktioniert, so konnte ich über die Zurück-Taste den Text noch wiederholen.

Hoffe, das hilft weiter.

Viele Grüße
Harald:mauer:

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Problem mit Unicode-Emoticons

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 09. Oktober 2018, 07:49 vor 721 Tagen @ Harald Kiri 4129 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 09. Oktober 2018, 08:34

Danke!

Ich hatte einen Smiley aus dem Menü links neben der Leertaste auf Android 6.01 mit eingestellter Samsung-Tastatur ausgewählt. Keinen aus Deinem Menü.

Da kann ich wohl nicht viel machen außer zu raten, die Smileyfunktion der Tastatur nicht mehr zu benutzen, dafür lieber die forumseigenen Smilies.
Vermutlich werden da Unicode-Smilies eingefügt.
Diese funktionieren, wie ich gerade durch probieren erfahren haben, auch unter Windows nicht.
Die Forumssoftware kürzt die Beiträge ab den Unicode-Smilies, wobei sie in der Beitragsvorschau korrekt angezeigt werden. Das Forum ist in UTF-8 kodiert, sollte also solche exzentrischen Zeichen durchaus anzeigen können.

Ich werde den Entwickler der Software darüber informieren, da dieser Fehler meine Kenntnisse übersteigt. Ich vermute, es liegt daran, daß die Dantenbank eine ältere UTF-8-Sortierreihenfolge nutzt, welche bei solchen jüngeren Zeichen versagt.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Wie der Teufel das Weihwasser...

Harald Kiri @, Dienstag, 09. Oktober 2018, 08:52 vor 721 Tagen @ Taurec 4120 mal gelesen

... werde ich diese Zeichen in Zukunft meiden:-)
Hallo und Tschüß
Harald

Untergang der westlichen Zivilisation oder doch nicht ?

Küfferle @, Freitag, 05. Oktober 2018, 23:41 vor 724 Tagen @ Harald Kiri 4364 mal gelesen

Hallo Harald

Du schreibst:

...die größte Krise des Christentums mit dem Einfall der Osmanen und dem Fall des oströmischen Reiches 1453. Das weströmische Reich ist bis heute noch nicht untergegangen und wählt immer noch den Stellvertreter Gottes, von denen wir zur Zeit zwei haben.

Du hast recht für das oströmisch-byzantinische Patriachat war es die größte Krise und schluss endlich der Untergang. Ein Byzanz in der Moderne zu erleben war uns nicht vergönnt.

Im Westen war Ende des 5.Jhdts. eine Zeit des äußeren Zerfalls, Auflösung der staatlichen Ordnung (Verlust der Rechtstaatlichkeit) und ein Einfall fremder Völker die eine andere Religion und Lebensweise hatten.

Es gibt schon Paralellen !? Und wie du auch richtig schreibst ging die abendländische - weströmische Kultur / Christentum ( ja die gibt’s immer noch !) langfristig gestärkt aus dieser Krise. Wie haben Sie es damals geschafft, vielleicht liegt da der Schlüssel für eine mögliche Zukunft ?

Glaub mir, ich habe 45 Jahre lang nach Gott gesucht und meinte, ihn gefunden zu haben. Meinte, er spräche zu mir. Er gäbe mir die Gabe der Heilung und es war alles eitel Sonnenschein und fühlte sich wunderbar an.

Ob der Christengott im eitlen Sonnenschein zu finden ist ? Heilung aus Deinem Willen heraus ?
Auf der Suche nach Gott zu sein, nach den wesentlichen Dingen im Leben, ist am Weg zu sein. Auch ich suche, viele in diesem Forum werden Suchende sein…?

Also heißt es, aufmerksam zu sein und die Umwelt so zu beeinflussen,

Oft genügt ein Wort zur Rechten Zeit, am rechten Ort, etwas größeres zu Bewegen. Ja. Aber ohne im Glauben aus eigener Kraft die Welt zu retten.
In diesem Sinne

Grüsse
Küfferle

Etwas weniger oberflächlich...

Harald Kiri @, Samstag, 06. Oktober 2018, 03:56 vor 724 Tagen @ Küfferle 4228 mal gelesen

bearbeitet von Harald Kiri, Samstag, 06. Oktober 2018, 04:01

Hallo Küfferle,

Es gibt schon Paralellen !? Und wie du auch richtig schreibst ging die abendländische - weströmische Kultur / Christentum ( ja die gibt’s immer noch !) langfristig gestärkt aus dieser Krise.

Ja, aber das oströmische Reich nicht. Hatte Gott sie so sehr gestraft, dass sämtliche Frauen und Kinder zwangsmuslimisiert wurde und bis heute ein Glaube an den Christengott nahezu verboten ist?

Wie haben Sie es damals geschafft, vielleicht liegt da der Schlüssel für eine mögliche Zukunft ?

In Gewalt, Unterdrückung und Denk- sowie Bibelverbot?

Ob der Christengott im eitlen Sonnenschein zu finden ist ?

Sagt er nicht, dass er das Licht ist, das in der Finsternis scheint, gar die Finsternis vertreibt?
Wo denn sonst?

Heilung aus Deinem Willen heraus ?

Nein, zuerst habe ich immer auf Gottes Anweisung gewartet. Und ich habe ihn gespürt. Ich habe die Schmerzen meiner Mitmenschen gespürt und legte die Hände auf die Stellen, die ich spürte. Habe seine Kraft durch meine Hände fließend gespürt. Und es geschah Heilung.

Ja, im Gebet wurde es taghell und seine Nähe war unüberspürbar.

Auf der Suche nach Gott zu sein, nach den wesentlichen Dingen im Leben, ist am Weg zu sein. Auch ich suche, viele in diesem Forum werden Suchende sein…?

Ich hatte ihn gefunden. Er war allgegenwärtig. Er war in jedem meiner Gedanken und es brauchte keine Minute, um ganz nah bei ihm zu sein.

Ich habe mit ihm Gespräche geführt und Antworten auf meine Fragen bekommen.
Ich habe mit ihm diskutiert und verhandelt.

Mit weniger habe ich mich nicht zufrieden gegeben.

Nur dass sich herausstellte, dass die Antworten falsch waren.

Lange habe ich versucht, das zu verdrängen und den Fehler bei mir zu suchen. Aber vieles war objektiv falsch.

Ich begann zu hinterfragen und so landete immer mehr von dem, was ich geglaubt hatte, in der Tonne.

Der Gott des alten Testamentes ist Lucifer.
Der Gott des neuen Testaments scheint nur ganz schwach durch die Schlacken.
Der Gott der sich bis in die heutigen Zeiten immer wieder neu offenbart haben soll, ist genauso widersprüchlich. Egal ob Hildegard von Bingen, Meister Eckhard, Emanuel Swedenborg, Joseph Smith, Jakob Lorber, Gottfried Meyerhofer, Leopold Engel, Rudolf Steiner, Madame Blavatzki, Anita Wolf, Bertha Dudde, John Wimber oder Rick Joyner. Und nicht zu vergessen L. Ron Hubbard und Bhagvan Shree Rajneesh.
Überall leuchtet ein bisschen Wahrheit heraus, aber bei jedem ist das Gesamtkonzept morsch.

Gott lässt uns weitestgehend allein und wie es den Einzelnen in dieser Welt ergeht, ist ihm leidlich egal.

Das schönste Gleichnis der Bibel zur Bestätigung ist der Segen, den Jakob, der Betrüger, seinen fast blinden Vater täuschend, Esau geklaut hat. Später wurde dieser Jakob von Gott nicht etwa in seinen segenlosen, angeborenen Stand zurückgesetzt, sondern Israel genannt, daraus das Volk Israel generiert...

... und Esau vertrieben.

Hilf dir selbst, dann (und nur dann) hilft dir Gott.

Viele Grüße
Harald

Ein paar Beispiele wären ganz nett

Ranma, Sonntag, 07. Oktober 2018, 03:55 vor 723 Tagen @ Harald Kiri 4216 mal gelesen

Hallo!

Ich hatte ihn gefunden. Er war allgegenwärtig. Er war in jedem meiner Gedanken und es brauchte keine Minute, um ganz nah bei ihm zu sein.

Ich habe mit ihm Gespräche geführt und Antworten auf meine Fragen bekommen.
Ich habe mit ihm diskutiert und verhandelt.

Mit weniger habe ich mich nicht zufrieden gegeben.

In der Bibel verhandeln ständig Leute mit Gott. Das ist also nichts Besonderes.

Nur dass sich herausstellte, dass die Antworten falsch waren.

Lange habe ich versucht, das zu verdrängen und den Fehler bei mir zu suchen. Aber vieles war objektiv falsch.

Ich begann zu hinterfragen und so landete immer mehr von dem, was ich geglaubt hatte, in der Tonne.

Was bedeutet objektiv falsch? Kennst du die objektiv richtigen Antworten? Ich kenne einen Halbjapaner (das habe ich wohl schonmal erwähnt), zu dem spricht Gott auch. Ich habe den Halbjapaner mal gefragt, ob Gott ihm Fragen beantwortet. Seine Antwort war, daß ER das schon mache, aber er aufgegeben habe, Fragen zu stellen, weil er die Antworten nicht verstand. Dir gab ER anscheinend so leichtverständliche Antworten, daß sich sogar objektiv herausfinden ließ, daß sie falsch waren. Mich macht nicht nur neugierig, worüber ihr wohl diskutiert habt, sondern noch mehr wie es sein kann, daß man etwas objektiv weiß. Ein paar Beispiele wären darum ganz nett…

Gott lässt uns weitestgehend allein und wie es den Einzelnen in dieser Welt ergeht, ist ihm leidlich egal.

Einerseits stört mich das auch. Andererseits geht es wohl kaum anders. Es hätte keinen Sinn, in dieser Welt zu sein, wenn es für uns hier nichts zu tun gäbe. Selbstverständlich kann damit nicht gemeint sein, daß sich andere für uns Schikanen ausdenken, sondern das sind nur zusätzliche Schwierigkeiten. In diesen liegt wohl das Problem, warum wir gerne nicht so allein wären.

Das schönste Gleichnis der Bibel zur Bestätigung ist der Segen, den Jakob, der Betrüger, seinen fast blinden Vater täuschend, Esau geklaut hat. Später wurde dieser Jakob von Gott nicht etwa in seinen segenlosen, angeborenen Stand zurückgesetzt, sondern Israel genannt, daraus das Volk Israel generiert...

... und Esau vertrieben.

Da fragt man sich glatt, warum sich die Israeliten von so einem Gott nicht abgewendet haben und die biblische Geschichte stattdessen noch ein ganzes Stück weitergeht. Orthodoxe Juden sind dazu aufgerufen, ihr Leben dem Studium der Thora zu widmen. Das wäre ein albernes Gebot, wenn man die Heilige Schrift schon dadurch verstehen könnte, daß man einmal drüberliest. Die Bibel ist tatsächlich das am meisten mißverstandene Buch der Welt. Weil es sich bei Jakob und Esau um zwei Brüder handelt, versteht der Jude und der esoterisch angehauchte Christ sofort, daß es in dieser Geschichte um die Beziehung zwischen Jenseits und Diesseits geht. Das Primat, das dem Spirituëllem gehört, wird dem Materiëllem gegeben. Dazu gehört jedoch noch, daß sich Jakob später dem Esau unterwirft! Eine weitere Interpretation sieht im Kampf zwischen Jakob und Esau eine Wiederholung der Geschichte Kains und Abels, obwohl es zwischen Jakob und Esau besser ausgeht. Dazu paßt die Unterwerfung Jakobs unter den Jäger Esau nicht so gut. Betrachtet man Jakob jedoch nur als Betrüger und meint, daß der gegenüber Esau gewonnen hätte, dann übersieht man völlig, daß sich Esau drei Frauen nimmt, während sich Jakob mit seiner eigenen Cousine begnügen muß, und von Esau das Volk der Amalekiter und die Könige von Edom abstammen. Außerdem hat Esau bereits vierhundert Gefolgsleute, während Jakob nur seine Familie und einen Hüftschaden durch einen Kampf mit einem Engel hat und dem Jakob deshalb eine gemischte Viehherde schenkt und sich ihm schließlich noch, trotz Hüftschadens, mit einer siebenfachen Verbeugung unterwirft. Eine Unterwerfungsgeste, die die Pharaonen verlangten und die Jakob nichtmal Gott gegenüber macht. Jakob bezeichnet sich als Diener, aber Esau als Herrn. Esau kommt also eigentlich garnicht schlechter weg als Jakob! In einer weiteren Interpretation wird den Juden von ihren Rabbinern gelehrt, sich listig und trügerisch zu verhalten: https://de.chabad.org/parshah/article_cdo/aid/713197/jewish/Jakob-in-Esaus-Kleidern.htm

Also gerade die Geschichte von Jakob und Esau taugt nicht, um Gott als ungerecht zu entlarven.

Gruß,
Ranma

Objektiv sowie Jakob und Esau

Harald Kiri @, Sonntag, 07. Oktober 2018, 22:45 vor 722 Tagen @ Ranma 4209 mal gelesen

Hallo Ranma,

In der Bibel verhandeln ständig Leute mit Gott. Das ist also nichts Besonderes.

Was willst Du mir damit sagen? Hätte ich bei der Beschreibung meiner "Gotteserfahrungen" diesen Teil weglassen sollen?

Nur dass sich herausstellte, dass die Antworten falsch waren.

Lange habe ich versucht, das zu verdrängen und den Fehler bei mir zu suchen. Aber vieles war objektiv falsch.

Ich begann zu hinterfragen und so landete immer mehr von dem, was ich geglaubt hatte, in der Tonne.


Was bedeutet objektiv falsch? Kennst du die objektiv richtigen Antworten?

Objektiv falsch bedeutet, nachprüfbar falsch. Wenn die Antworten nachprüfbar sind, dann kenne ich natürlich die nachprüfbar richtigen Antworten, sonst wären sie nicht objektiv richtig.

Beispiel: Wenn Gott mir auf die Frage, was im nächsten Monat passieren wird, mitteilt, dass in Indonesien in einer größeren Stadt (den Namen der Stadt weiß ich nicht mehr, da sich die Vision ja als FALSCH herausgestellt hat) ein Meteoriteneinschlag geschieht und ich Bilder dazu sehe, ganz klar, die Stadt aus der Vogelperspektive mit einer spezifischen Form der Rauchsäule und es passiert nichts dergleichen, dann hat er gelogen. Natürlich könnte ich jetzt spekulieren, dass er mir etwas gezeigt hat, das später noch passieren wird, er hätte trotzdem gelogen.

Ich kenne einen Halbjapaner (das habe ich wohl schonmal erwähnt), zu dem spricht Gott auch. Ich habe den Halbjapaner mal gefragt, ob Gott ihm Fragen beantwortet. Seine Antwort war, daß ER das schon mache, aber er aufgegeben habe, Fragen zu stellen, weil er die Antworten nicht verstand. Dir gab ER anscheinend so leichtverständliche Antworten, daß sich sogar objektiv herausfinden ließ, daß sie falsch waren. Mich macht nicht nur neugierig, worüber ihr wohl diskutiert habt, sondern noch mehr wie es sein kann, daß man etwas objektiv weiß. Ein paar Beispiele wären darum ganz nett…

Die Diskussionen waren belanglos, so dass ich die meisten vergessen habe. Es waren Streitgespräche, bei denen ich meine Einwände hatte.

Gott lässt uns weitestgehend allein und wie es den Einzelnen in dieser Welt ergeht, ist ihm leidlich egal.


Einerseits stört mich das auch. Andererseits geht es wohl kaum anders. Es hätte keinen Sinn, in dieser Welt zu sein, wenn es für uns hier nichts zu tun gäbe. Selbstverständlich kann damit nicht gemeint sein, daß sich andere für uns Schikanen ausdenken, sondern das sind nur zusätzliche Schwierigkeiten. In diesen liegt wohl das Problem, warum wir gerne nicht so allein wären.

Das (unterstrichene) sehe ich inzwischen anders. Du könntest Recht haben, solange es sich in einem korrigierbaren Zustand befindet. Sobald irreparable materielle Schäden auftreten, wird diese Aussage zu Wunschdenken. Ein abgetriebenes Kind kann seine Inkarnation nicht vollenden. Terroranschläge (damit sind auch die beiden Atombombenabwürfe und die versuchte Auslöschung deutscher Städte 1945 gemeint) treffen willkürlich Menschen, deren Lebensplan noch nicht vollendet ist.

Das schönste Gleichnis der Bibel zur Bestätigung ist der Segen, den Jakob, der Betrüger, seinen fast blinden Vater täuschend, Esau geklaut hat. Später wurde dieser Jakob von Gott nicht etwa in seinen segenlosen, angeborenen Stand zurückgesetzt, sondern Israel genannt, daraus das Volk Israel generiert...

... und Esau vertrieben.


Da fragt man sich glatt, warum sich die Israeliten von so einem Gott nicht abgewendet haben und die biblische Geschichte stattdessen noch ein ganzes Stück weitergeht. Orthodoxe Juden sind dazu aufgerufen, ihr Leben dem Studium der Thora zu widmen. Das wäre ein albernes Gebot, wenn man die Heilige Schrift schon dadurch verstehen könnte, daß man einmal drüberliest.

Meine Meinung zum Gott des alten Testamentes kennst Du. Sie versprechen sich Vorteile davon, Lucifer zu folgen.

Die Bibel ist tatsächlich das am meisten mißverstandene Buch der Welt. Weil es sich bei Jakob und Esau um zwei Brüder handelt, versteht der Jude und der esoterisch angehauchte Christ sofort, daß es in dieser Geschichte um die Beziehung zwischen Jenseits und Diesseits geht.

Die Zwillingsbrüder Jakob und Esau sollen für Juden die Beziehung des Dies- und Jenseits darstellen? (Bei esoterisch angehauchten Christen kann ich es mir vorstellen)

Nach dem jüdischen Glauben gibt es kein Jenseits. Höchstens ein Totenreich, in dem die Menschen aufbewahrt werden, bis der Messias kommt, alle Gojim vernichtet und alle rechtgläubigen Juden aus ihren Gräbern materiell auferstehen lässt (Hesekiel 37, 12-14). Deshalb ist es so frevelhaft, jüdische Friedhöfe zu "schänden", allein schon durch Überbauen.

Diese Motive haben sich zum Teil auch im christlichen Denken manifestiert. Bei Jehovas Zeugen materiell, im Glauben an die baldige Wiederkunft Christi, wie viele sie aus der Bibel herleiten, in einem Spektrum von materiell bis geistig.

Das Primat, das dem Spirituëllem gehört, wird dem Materiëllem gegeben. Dazu gehört jedoch noch, daß sich Jakob später dem Esau unterwirft! Eine weitere Interpretation sieht im Kampf zwischen Jakob und Esau eine Wiederholung der Geschichte Kains und Abels, obwohl es zwischen Jakob und Esau besser ausgeht. Dazu paßt die Unterwerfung Jakobs unter den Jäger Esau nicht so gut.

Das vergisst völlig 2. Mose 17 ab Vers 8. Israel (der neue Name Jakobs, der zum Namen des Volkes geworden ist) kämpft und siegt gegen Amalek (der Name des Enkels Esaus, der ebenfalls zum Namen eines Volkes geworden ist) und Gott möchte den Namen Amalek aus der Geschichte tilgen und damit die Amalekiter vollständig vernichten (5. Mose 25, 19 und 1. Samuel 15,18). Nach Deiner Interpretation hätte also das Diesseits über das Jenseits gesiegt. Da kann man mal sehen, was nachträgliche vergeistlichte Interpretation eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitats für Blüten treiben kann.
Deine esoterische Interpretation, auf den gesamten Kontext angewendet, passt allerdings schön zu meiner Interpretation des Gottes des AT, der seine Anhänger genau das Glauben machen will ;-).

Betrachtet man Jakob jedoch nur als Betrüger und meint, daß der gegenüber Esau gewonnen hätte, dann übersieht man völlig, daß sich Esau drei Frauen nimmt, während sich Jakob mit seiner eigenen Cousine begnügen muß, und von Esau das Volk der Amalekiter und die Könige von Edom abstammen. Außerdem hat Esau bereits vierhundert Gefolgsleute, während Jakob nur seine Familie und einen Hüftschaden durch einen Kampf mit einem Engel hat und dem Jakob deshalb eine gemischte Viehherde schenkt und sich ihm schließlich noch, trotz Hüftschadens, mit einer siebenfachen Verbeugung unterwirft. Eine Unterwerfungsgeste, die die Pharaonen verlangten und die Jakob nichtmal Gott gegenüber macht. Jakob bezeichnet sich als Diener, aber Esau als Herrn. Esau kommt also eigentlich garnicht schlechter weg als Jakob!

Wie gesagt, 2. Mose 17.

In einer weiteren Interpretation wird den Juden von ihren Rabbinern gelehrt, sich listig und trügerisch zu verhalten: https://de.chabad.org/parshah/article_cdo/aid/713197/jewish/Jakob-in-Esaus-Kleidern.htm

Genau. Genau so listig, wie sich Jakob gegen Esau verhalten hat, als er Demut und Unterwerfung vortäuschte, die er nicht einmal bereit war, Gott zu geben. Denn das Trauma des Betrugs ließ ihn nicht los. Aber aus Angst vor der Armee Esaus und als es zu spät war, zu fliehen, überlistete er Esau erneut.
Danke für die Verknüpfung, sie bestätigt genau das. Seid Listig und trügerisch, damit Ihr den Willen unseres Gottes (Meine Interpretation dieses Gottes kennst Du) erfüllen könnt.

Die Welt ist voll mit Schandtaten, die Menschen begangen haben, um den Willen Gottes zu erfüllen. Die Ansicht des alten Fritz gefällt mir da viel besser, der sagte: "Wenn Gott ein Problem mit Fichte hat, soll Gott das mit ihm klären."


Also gerade die Geschichte von Jakob und Esau taugt nicht, um Gott als ungerecht zu entlarven.

Ich habe niemals behauptet, dass Gott ungerecht ist, aber ich glaube, dass sein Konzept ein ganz anderes ist, als die Bibel und viele Gläubige uns weismachen wollen.

Offensichtlich gehört es zu seinem Konzept, dass wir (auch willkürliche Gewalt er-) leiden und sterben. Sein Fokus scheint weitaus universeller zu sein, als wir uns das vorstellen.

Aber diese Welt ist ungerecht und kann auch gar nicht anders sein. Und Gott ist nicht Herrscher dieser Welt.

Viele Grüße
Harald

Übrigens, die Geschichte mit Jakob und Esau zieht noch weitere Kreise. Im Talmud (Megillah 6b) wird erwähnt, dass ein Nachkomme der Amalekiter überlebt hat. Germamia.
Schon Rabbi Yaakov Emdem (1695 - 1776) sagte (Beyond Faith, ISBN 9781436356800): "Germamia: It is likely, that this refers to Germania."

Also gibt es heute eine immer größer werdende Bewegung, die es als immer noch bestehende Aufgabe Israels ansieht, Esau, also die Amalekiter, somit Germamia, sprich Deutschland oder noch globaler die weiße Rasse zu vernichten. Vorher kann ihr Messias nicht kommen.

Ich bin mir fünfzigprozentig sicher

Ranma, Montag, 08. Oktober 2018, 05:33 vor 722 Tagen @ Harald Kiri 4292 mal gelesen

Hallo!

Was willst Du mir damit sagen? Hätte ich bei der Beschreibung meiner "Gotteserfahrungen" diesen Teil weglassen sollen?

Nein. Möglicherweise ist es auch dir noch nicht ganz klar: Für die meisten Menschen ist es nicht normal, die Stimme Gottes zu vernehmen. Falls man das jedoch weiß und irgendwann die Stimme Gottes vernimmt, dann wird man das sicherlich für etwas Besonderes halten. Ich gehe nicht davon aus, daß jeder so reagiert, daß er gleich anfängt zu feilschen. Ich will also sagen, daß deine Gotteserfahrungen bis dahin doch ziemlich den biblischen solchen entsprechen.

Objektiv falsch bedeutet, nachprüfbar falsch. Wenn die Antworten nachprüfbar sind, dann kenne ich natürlich die nachprüfbar richtigen Antworten, sonst wären sie nicht objektiv richtig.

Beispiel: Wenn Gott mir auf die Frage, was im nächsten Monat passieren wird, mitteilt, dass in Indonesien in einer größeren Stadt (den Namen der Stadt weiß ich nicht mehr, da sich die Vision ja als FALSCH herausgestellt hat) ein Meteoriteneinschlag geschieht und ich Bilder dazu sehe, ganz klar, die Stadt aus der Vogelperspektive mit einer spezifischen Form der Rauchsäule und es passiert nichts dergleichen, dann hat er gelogen. Natürlich könnte ich jetzt spekulieren, dass er mir etwas gezeigt hat, das später noch passieren wird, er hätte trotzdem gelogen.

Steinchen hageln ständig auf die Erde. Das ist so etwas von trivial, daß ich mich über euch beide wundere, wieso ihr das zum Thema macht. Falls diese Entität behauptete, Gott zu sein, dann würde ich einen eindrücklicheren Beweis verlangen. Der Halbjapaner, den ich schon erwähnte, geht davon aus, daß neben Gott auch Dämonen zu ihm sprechen. Von dem, was er anderen predigt und ich davon mitbekomme, habe ich den Eindruck, daß das Tag für Tag bizarrer wird. Trotzdem scheint ihm das so ziemlich jeder abzunehmen und ihn als eine Art Autorität anzuerkennen.

Die Diskussionen waren belanglos, so dass ich die meisten vergessen habe. Es waren Streitgespräche, bei denen ich meine Einwände hatte.

Das ist auch schon bedenklich, wenn eine Entität Gott sein will, aber nichtmal deine Einwände ausräumen kann. Ich wundere mich, warum du belanglose Diskussionen führst, wenn die Chance, Antworten auf die wirklich großen Fragen zu erhalten, scheinbar zum greifen nahe liegt. Ich wundere mich aber auch, warum eine Entität, die dermaßen falsch ist, erhebende Gefühle und Heilkräfte verleiht.

Das (unterstrichene) sehe ich inzwischen anders. Du könntest Recht haben, solange es sich in einem korrigierbaren Zustand befindet. Sobald irreparable materielle Schäden auftreten, wird diese Aussage zu Wunschdenken. Ein abgetriebenes Kind kann seine Inkarnation nicht vollenden. Terroranschläge (damit sind auch die beiden Atombombenabwürfe und die versuchte Auslöschung deutscher Städte 1945 gemeint) treffen willkürlich Menschen, deren Lebensplan noch nicht vollendet ist.

Du verstehst mich ein bißchen miß. Eigentlich meinte ich, daß es für uns genug zu tun gäbe, auch wenn es nicht noch zusätzlich Terroranschläge gäbe. Allerdings bin ich mir dabei nur fünfzigprozentig sicher. Ich habe kürzlich von aprilzi auf dem Gelben Forum gelesen, daß in Bulgarien an der Grenze zur Türkei Kühe und Ziegen an Seuchen sterben und sich Bulgarien dagegen mit einem Grenzzaun zu schützen versucht. Solche Seuchenbekämpfung wäre eine Aufgabe für inkarnierte Menschen. Aber aprilzis Bericht ging noch weiter und er meinte dazu, daß die Seuchen absichtlich von Geheimdienstlern in Umlauf gebrachte Biowaffen wären. In dem Fall müßte man die Seuchen nicht weniger aufhalten, aber man hielte statt einer natürlichen Seuche einen Terroranschlag auf. Man würde die gleichen Mittel dafür verwenden. Die eine Variante ist also genau wie die andere eine Aufgabe für inkarnierte Menschen. An der Aufgabe ändert sich nichts.

Falls aprilzi Recht haben sollte, dann wäre nicht minder möglich, daß sämtliche Probleme von dieser jener Art Terroristen verursacht werden. So gäbe es vielleicht keine ernährungsbedingten Krankheiten, wenn die Nahrungsmittelindustrie den Nahrungsmitteln nicht alle Vitamine entziehen würde? In dem Fall wäre es keine zusätzliche Schikane, sondern die einzige Aufgabe, die Terroristen aufzuhalten.

Die Zwillingsbrüder Jakob und Esau sollen für Juden die Beziehung des Dies- und Jenseits darstellen? (Bei esoterisch angehauchten Christen kann ich es mir vorstellen)

Gerade weil es Zwillinge sind. Daß sie Brüder sind, also beide männlich, steht dem viel mehr entgegen. In der jüdischen Auslegung ist das Weltliche normalerweise weiblich. Weil Jakob und Esau beide männlich sind, müßte es sich eigentlich um einen Konflikt Geist gegen Geist handeln.

Nach dem jüdischen Glauben gibt es kein Jenseits.

Jetzt wirst du aber albern.

Höchstens ein Totenreich, in dem die Menschen aufbewahrt werden, bis der Messias kommt, alle Gojim vernichtet und alle rechtgläubigen Juden aus ihren Gräbern materiell auferstehen lässt (Hesekiel 37, 12-14). Deshalb ist es so frevelhaft, jüdische Friedhöfe zu "schänden", allein schon durch Überbauen.

Das Judentum hat sich während seiner langen Geschichte immer wieder verändert und auch in mehrere Konfessionen aufgespalten. Genau wie jede andere alte Religion.

Diese Motive haben sich zum Teil auch im christlichen Denken manifestiert. Bei Jehovas Zeugen materiell, im Glauben an die baldige Wiederkunft Christi, wie viele sie aus der Bibel herleiten, in einem Spektrum von materiell bis geistig.

Eine seltsame Herleitung.

Das vergisst völlig 2. Mose 17 ab Vers 8. Israel (der neue Name Jakobs, der zum Namen des Volkes geworden ist) kämpft und siegt gegen Amalek (der Name des Enkels Esaus, der ebenfalls zum Namen eines Volkes geworden ist) und Gott möchte den Namen Amalek aus der Geschichte tilgen und damit die Amalekiter vollständig vernichten (5. Mose 25, 19 und 1. Samuel 15,18). Nach Deiner Interpretation hätte also das Diesseits über das Jenseits gesiegt.

Hat es das etwa nicht? Werden nicht sogar von den meisten Bibelgläubigen die esoterischen Schichten der Bibel übersehen?

Da kann man mal sehen, was nachträgliche vergeistlichte Interpretation eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitats für Blüten treiben kann.
Deine esoterische Interpretation, auf den gesamten Kontext angewendet, passt allerdings schön zu meiner Interpretation des Gottes des AT, der seine Anhänger genau das Glauben machen will ;-).

Nachträglich vergeistlichte Interpretationen sind unter christlichen und jüdischen Esoterikern üblich, weil die esoterische Schicht zwar als zentral gilt, aber nicht als die einzige Schicht der Heiligen Schrift. Während das Neue Testament kenntlich macht, wenn ein Gleichnis erzählt wird, und dieses von der biographischen Schilderung abgegrenzt ist, gibt es im Alten Testament keine solche Unterscheidung. Die Verfasser schrieben historische Ereignisse teils erst Jahrhunderte später auf und nutzten die Gelegenheit, die nicht mehr nachprüfbaren Ereignisse mit moralischen und esoterischen Lehren zu verknüpfen. Was später mit den Amalekitern passiert kann man daher sowohl als Fortsetzung als auch als eigenständige Geschichte betrachten. Laut Wikipedia wurden die Amalekiter erst von Moses besiegt, dann von Saul ausgerottet, danach von David unterworfen und schließlich von Hiskia nochmal ausgerottet, was einige Rabbiner nicht davon abhält zu lehren, daß es noch heute Amalekiter gebe. Für manche Juden können sie mit heutigen Völkern identifiziert werden, für andere Juden gehören nur einzelne Menschen, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, zum Volk der Amalekiter. Diese sind also kein richtiges Volk.

Genau. Genau so listig, wie sich Jakob gegen Esau verhalten hat, als er Demut und Unterwerfung vortäuschte, die er nicht einmal bereit war, Gott zu geben. Denn das Trauma des Betrugs ließ ihn nicht los. Aber aus Angst vor der Armee Esaus und als es zu spät war, zu fliehen, überlistete er Esau erneut.
Danke für die Verknüpfung, sie bestätigt genau das. Seid Listig und trügerisch, damit Ihr den Willen unseres Gottes (Meine Interpretation dieses Gottes kennst Du) erfüllen könnt.

So kann man es auch sehen. Das ist dann keine esoterische Ebene. Vielleicht eine psychologische, denn das menschliche Verhalten wird treffend beschrieben.

Die Welt ist voll mit Schandtaten, die Menschen begangen haben, um den Willen Gottes zu erfüllen. Die Ansicht des alten Fritz gefällt mir da viel besser, der sagte: "Wenn Gott ein Problem mit Fichte hat, soll Gott das mit ihm klären."

Diese Ansicht gefällt auch mir besser. Wenn man sie doch nur den Religioten begreifbar machen könnte!

Ich habe niemals behauptet, dass Gott ungerecht ist, aber ich glaube, dass sein Konzept ein ganz anderes ist, als die Bibel und viele Gläubige uns weismachen wollen.

In dem Punkt sind wir einer Meinung.

Offensichtlich gehört es zu seinem Konzept, dass wir (auch willkürliche Gewalt er-) leiden und sterben. Sein Fokus scheint weitaus universeller zu sein, als wir uns das vorstellen.

Universeller kann man es auch nennen. Ich gehe sogar so weit, Seinen Fokus als egoistisch zu bezeichnen.

Aber diese Welt ist ungerecht und kann auch gar nicht anders sein. Und Gott ist nicht Herrscher dieser Welt.

Auch in dem Punkt kann ich nur zustimmen. Vermutlich liegt jedoch gerade darin der Sinn unserer Inkarnationen in der Welt. Wie bekämpfen sich ewige und unsterbliche Wesen? In so einem Krieg erlangt niemals eine der Seiten einen Vorteil, es sei denn, man erschafft ein Umfeld (die Materie), in dem das möglich ist.

Übrigens, die Geschichte mit Jakob und Esau zieht noch weitere Kreise. Im Talmud (Megillah 6b) wird erwähnt, dass ein Nachkomme der Amalekiter überlebt hat. Germamia.
Schon Rabbi Yaakov Emdem (1695 - 1776) sagte (Beyond Faith, ISBN 9781436356800): "Germamia: It is likely, that this refers to Germania."

Wußte ich nicht, aber ein schöner Hinweis darauf, daß die Amalekiter nicht einfach ein historisches Volk sind. Möglicherweise sind sogar alle Nichtisraeliten Amalekiter. Das könnte einen Konflikt Geist gegen Geist erklären, weil die Amalekiter anderen (beispielsweise faustischen) Geistes sind als die Wüstenbewohner.

Also gibt es heute eine immer größer werdende Bewegung, die es als immer noch bestehende Aufgabe Israels ansieht, Esau, also die Amalekiter, somit Germamia, sprich Deutschland oder noch globaler die weiße Rasse zu vernichten. Vorher kann ihr Messias nicht kommen.

Das ist im Judentum eine ähnlich schräge Ableitung wie im Christentum. Ein weltlicher Messias ist bestenfalls ein Oxymoron. Der Glaube an einen solchen ist eine kaum noch zu unterbietende Degenerationsstufe sowohl des Judentums als auch des Christentums. Auf dieser Stufe dürften sie nicht mehr zu reparieren sein und werden daher etwas Neuem weichen müssen. Leider dürfte das noch ein paar Jahrhunderte dauern.

Gruß,
Ranma

Gotteserfahrung und mehr...

Harald Kiri @, Montag, 08. Oktober 2018, 17:47 vor 721 Tagen @ Ranma 4164 mal gelesen

Hallo Ranma

Steinchen hageln ständig auf die Erde. Das ist so etwas von trivial, daß ich mich über euch beide wundere, wieso ihr das zum Thema macht. Falls diese Entität behauptete, Gott zu sein, dann würde ich einen eindrücklicheren Beweis verlangen.

Ich kann Dir sagen, warum ich gerade dieses Beispiel gewählt habe. Es passt ein wenig zu diesem Forum.

Der Halbjapaner, den ich schon erwähnte, geht davon aus, daß neben Gott auch Dämonen zu ihm sprechen. Von dem, was er anderen predigt und ich davon mitbekomme, habe ich den Eindruck, daß das Tag für Tag bizarrer wird. Trotzdem scheint ihm das so ziemlich jeder abzunehmen und ihn als eine Art Autorität anzuerkennen.

Ich gehe nicht davon aus, dass er überhaupt direkten Kontakt zu "Gott" hat. Dämon ist ein verchristlichter Begriff, der leicht zu Missverständnissen führt. Dämonen sind nach meiner Interpretation verstorbene Menschen. Die Unterscheidung zwischen gutmütigen Geistern (Seelen), Foppgeistern und Dämonen ist fließend, je nach Erkenntnisgrad und Niederträchtigkeit. Erdgebunden sind sie alle.

Mag sein, dass es auch noch Kontakt zu Wesen gibt, die aus höheren Spären zu uns herabsteigen, aber eine Unterscheidung ist extrem schwierig. Unsinn reden alle zwischendurch, die ich kennengelernt habe.

Nach meiner Vermutung handelt es sich immer um Wesen, die einen Kanal suchen, durch den sie ihre Ansichten verbreiten können. Erstaunlicherweise war Paulus schon mit solchen Wesen in Verbindung und hat deren Herkunft nicht erkannt oder hinterfragt, wenn er nicht gelogen und alles nur erfunden hat.

Die Diskussionen waren belanglos, so dass ich die meisten vergessen habe. Es waren Streitgespräche, bei denen ich meine Einwände hatte.


Das ist auch schon bedenklich, wenn eine Entität Gott sein will, aber nichtmal deine Einwände ausräumen kann.

Ich sprach von Diskussionen. Natürlich war ich damals so gestrickt, dass ich die höhere Autorität anerkannte und mich überzeugen ließ. Aber nicht blind. Da musste schon mehr kommen. Mit einfachen Aussagen habe ich mich meistens nicht abspeisen lassen. Ergo, es steckte eine Wesenheit dahinter.

Ich wundere mich, warum du belanglose Diskussionen führst, wenn die Chance, Antworten auf die wirklich großen Fragen zu erhalten, scheinbar zum greifen nahe liegt.

Alles ist belanglos, wenn es sich im Nachhinein als falsch herausstellt, bzw. die Autorität schwindet, weil objektiv falsche Aussagen getätigt wurden.

Ich wundere mich aber auch, warum eine Entität, die dermaßen falsch ist, erhebende Gefühle und Heilkräfte verleiht.

Hab ich das behauptet? Ich hoffe nicht. Denn das wäre völlig von hinten aufgezäumt.
Das Gegenteil ist der Fall. Zwar dachte ich zu dem Zeitpunkt, dass ich diese Gabe von dem "Gott" bekommen hätte, mit dem ich ja reden konnte, aber dass es nicht so ist, lässt sich alleine daraus ableiten, dass die Gabe fortbesteht, obwohl ich mich von dieser Schiene völlig entfernt habe und mich inzwischen zu einem weitgehenden Skeptiker entwickelt habe.

Die Gefühle entstehen in einer Meditation (ich habe es Gebet genannt) sowieso.

Du verstehst mich ein bißchen miß. Eigentlich meinte ich, daß es für uns genug zu tun gäbe, auch wenn es nicht noch zusätzlich Terroranschläge gäbe. Allerdings bin ich mir dabei nur fünfzigprozentig sicher. Ich habe kürzlich von aprilzi auf dem Gelben Forum gelesen, daß in Bulgarien an der Grenze zur Türkei Kühe und Ziegen an Seuchen sterben und sich Bulgarien dagegen mit einem Grenzzaun zu schützen versucht. Solche Seuchenbekämpfung wäre eine Aufgabe für inkarnierte Menschen. Aber aprilzis Bericht ging noch weiter und er meinte dazu, daß die Seuchen absichtlich von Geheimdienstlern in Umlauf gebrachte Biowaffen wären. In dem Fall müßte man die Seuchen nicht weniger aufhalten, aber man hielte statt einer natürlichen Seuche einen Terroranschlag auf. Man würde die gleichen Mittel dafür verwenden. Die eine Variante ist also genau wie die andere eine Aufgabe für inkarnierte Menschen. An der Aufgabe ändert sich nichts.

Falls aprilzi Recht haben sollte, dann wäre nicht minder möglich, daß sämtliche Probleme von dieser jener Art Terroristen verursacht werden. So gäbe es vielleicht keine ernährungsbedingten Krankheiten, wenn die Nahrungsmittelindustrie den Nahrungsmitteln nicht alle Vitamine entziehen würde? In dem Fall wäre es keine zusätzliche Schikane, sondern die einzige Aufgabe, die Terroristen aufzuhalten.

Wir reden völlig aneinander vorbei. Dass wir hier eine Aufgabe haben, ist unstrittig. Mir ging es um Deine Selbstverständlichkeit:

Selbstverständlich kann damit nicht gemeint sein, daß sich andere für uns Schikanen ausdenken, sondern das sind nur zusätzliche Schwierigkeiten.

Nur daruaf ging ich ein. Deshalb hatte ich es unterstrichen.

Gerade weil es Zwillinge sind. Daß sie Brüder sind, also beide männlich, steht dem viel mehr entgegen. In der jüdischen Auslegung ist das Weltliche normalerweise weiblich. Weil Jakob und Esau beide männlich sind, müßte es sich eigentlich um einen Konflikt Geist gegen Geist handeln.

Es ist immer wieder interessant, wie Du Dich windest, um Recht zu behalten. Das hat doch nichts mehr mit Deiner ursprünglichen Aussage zu tun.

Nach dem jüdischen Glauben gibt es kein Jenseits.


Jetzt wirst du aber albern.

Hast Du das geschrieben, ohne den Rest zu lesen?

Höchstens ein Totenreich, in dem die Menschen aufbewahrt werden, bis der Messias kommt, alle Gojim vernichtet und alle rechtgläubigen Juden aus ihren Gräbern materiell auferstehen lässt (Hesekiel 37, 12-14). Deshalb ist es so frevelhaft, jüdische Friedhöfe zu "schänden", allein schon durch Überbauen.


Das Judentum hat sich während seiner langen Geschichte immer wieder verändert und auch in mehrere Konfessionen aufgespalten. Genau wie jede andere alte Religion.

Und? Was willst Du mir damit sagen? Dass es Juden gibt, die nicht mehr an Hesekiel glauben? Woher weißt Du das?

Vielleicht verkehrst Du ja mit Menschen, die an ein faustisches Weiterleben in der Unendlichkeit glauben und sich Juden nennen, oder einige jüdische Denker, die sich trauen, etwas in Frage zu stellen. Aber das hat doch nichts mit dem zu tun, was ich gesagt habe. Das Judentum ist eine diesseitige Religion, die ein jenseitiges Zwischenreich annimmt für diejenigen, die es wert sind. Alle anderen werden vernichtet.
Dort die christliche Denkweise eines allesumfassenden Jenseits zu implizieren ist grob fahrlässig.

Das vergisst völlig 2. Mose 17 ab Vers 8. Israel (der neue Name Jakobs, der zum Namen des Volkes geworden ist) kämpft und siegt gegen Amalek (der Name des Enkels Esaus, der ebenfalls zum Namen eines Volkes geworden ist) und Gott möchte den Namen Amalek aus der Geschichte tilgen und damit die Amalekiter vollständig vernichten (5. Mose 25, 19 und 1. Samuel 15,18). Nach Deiner Interpretation hätte also das Diesseits über das Jenseits gesiegt.


Hat es das etwa nicht? Werden nicht sogar von den meisten Bibelgläubigen die esoterischen Schichten der Bibel übersehen?

Es macht keinen Spaß, mit Leuten zu diskutieren, die eine Antwort für sich nehmen und den Bezug zur eigenen Aussage vergessen. Deine Aussage endete mit:

Dazu gehört jedoch noch, daß sich Jakob später dem Esau unterwirft!

(Den Rest hast Du ja selbst widerlegt.)
Meine Ergänzung, die den Kontext ins Gegenteil verkehrt, war, dass später Israel Amalek zu vernichten trachtete, aus Rache und (behaupteter) Gotteseinsprache.

Nachträglich vergeistlichte Interpretationen sind unter christlichen und jüdischen Esoterikern üblich, weil die esoterische Schicht zwar als zentral gilt, aber nicht als die einzige Schicht der Heiligen Schrift.

Genau das ist die Wurzel des Übels. Damit wird aus einem widersprüchlichen Buch ein mystisches Etwas, das nur Eingeweihte (Esoterik: Ursprünglich eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, Wikipedia) richtig lesen können. Natürlich in jeder Schule andere Glaubenssätze. Damit wird das Buch völlig beliebig.

Während das Neue Testament kenntlich macht, wenn ein Gleichnis erzählt wird, und dieses von der biographischen Schilderung abgegrenzt ist, gibt es im Alten Testament keine solche Unterscheidung. Die Verfasser schrieben historische Ereignisse teils erst Jahrhunderte später auf und nutzten die Gelegenheit, die nicht mehr nachprüfbaren Ereignisse mit moralischen und esoterischen Lehren zu verknüpfen.

Das ist mir zu billig. Das Alte Testament wird durch solches Geschwurbel grundlos künstlich aufgewertet und auf eine Säule gestellt. Als HEILIGE Schrift. Als Säulenheilige.

Meine Meinung dazu ist, dass wir die Art zu denken, die im AT implizit ist, nicht mehr verstehen können. Die Geschichten als Gleichnisse aufzufassen, macht diese Schrift natürlich unangreifbar und trotzdem jeden Text daraus beliebig interpretierbar.

Du könntest genauso sagen: "Das ist Gottes Wort und jeder, der etwas anderes behauptet, ist ein Ketzer."

Was später mit den Amalekitern passiert kann man daher sowohl als Fortsetzung als auch als eigenständige Geschichte betrachten.

s.o.

Laut Wikipedia wurden die Amalekiter erst von Moses besiegt, dann von Saul ausgerottet, danach von David unterworfen und schließlich von Hiskia nochmal ausgerottet, was einige Rabbiner nicht davon abhält zu lehren, daß es noch heute Amalekiter gebe. Für manche Juden können sie mit heutigen Völkern identifiziert werden, für andere Juden gehören nur einzelne Menschen, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, zum Volk der Amalekiter. Diese sind also kein richtiges Volk.

Verzeih mir, dass ich nicht noch mehr Punkte gebracht habe, um Deine esoterische Interpretation zu widerlegen. Im Prinzip legst Du hiermit ja die Wurzel für das, was ich weiter unten angeführt habe.

So kann man es auch sehen. Das ist dann keine esoterische Ebene. Vielleicht eine psychologische, denn das menschliche Verhalten wird treffend beschrieben.

Ja, weil Esoterik in meinen Augen den Verstand ausblendet, physikalische Begriffe in nicht-physikalischen Kontexten neu definiert und auf Zirkelschlüssen beruht. Ein Verhalten, das ich mühsam ablegen musste, um zur Klarheit zu kommen.

Meine Devise: Wo Widersprüche auftauchen, kann sich nicht die Wahrheit befinden.

Diese Ansicht gefällt auch mir besser. Wenn man sie doch nur den Religioten begreifbar machen könnte!

Wen meinst Du damit? Du argumentierst hier extrem religiöt.

Offensichtlich gehört es zu seinem Konzept, dass wir (auch willkürliche Gewalt er-) leiden und sterben. Sein Fokus scheint weitaus universeller zu sein, als wir uns das vorstellen.


Universeller kann man es auch nennen. Ich gehe sogar so weit, Seinen Fokus als egoistisch zu bezeichnen.

Das bedarf einer Erklärung.

Vermutlich liegt jedoch gerade darin der Sinn unserer Inkarnationen in der Welt. Wie bekämpfen sich ewige und unsterbliche Wesen? In so einem Krieg erlangt niemals eine der Seiten einen Vorteil, es sei denn, man erschafft ein Umfeld (die Materie), in dem das möglich ist.

Warum ist der Sinn unserer Inkarnation, nein, unserer materiellen Schöpfung, einen Vorteil zu erlangen oder zu unterliegen?

Das ist im Judentum eine ähnlich schräge Ableitung wie im Christentum. Ein weltlicher Messias ist bestenfalls ein Oxymoron. Der Glaube an einen solchen ist eine kaum noch zu unterbietende Degenerationsstufe sowohl des Judentums als auch des Christentums. Auf dieser Stufe dürften sie nicht mehr zu reparieren sein und werden daher etwas Neuem weichen müssen. Leider dürfte das noch ein paar Jahrhunderte dauern.

Die Grundlage des Christentums ist, dass Jesus als Messias in der Welt war. Daraufhin ist diese Sekte nicht verschwunden, sondern inzwischen weltweit die größte.

Viele Grüße
Harald

Selbstverständlich widersprechen Ansichten aus einer anderen Kultur und einer anderen Zeit meinen eigenen!

Ranma, Dienstag, 09. Oktober 2018, 07:39 vor 721 Tagen @ Harald Kiri 4125 mal gelesen

Hallo!

Ich kann Dir sagen, warum ich gerade dieses Beispiel gewählt habe. Es passt ein wenig zu diesem Forum.

Das war mir schon klar. So wie auch dir klar war, wie provokant ich ausgerechnet dieses Beispiel finde!

Ich gehe nicht davon aus, dass er überhaupt direkten Kontakt zu "Gott" hat.

Davon gehe ich auch immer weniger aus.

Dämon ist ein verchristlichter Begriff, der leicht zu Missverständnissen führt. Dämonen sind nach meiner Interpretation verstorbene Menschen. Die Unterscheidung zwischen gutmütigen Geistern (Seelen), Foppgeistern und Dämonen ist fließend, je nach Erkenntnisgrad und Niederträchtigkeit. Erdgebunden sind sie alle.

Du nennst also das einen Dämon, was die Juden einen Dibbuk nennen, obwohl der Begriff Dämon vor der Verchristlichung den Daimon der Alten Griechen meinte. Da muß man auch erstmal dahinterkommen. Immerhin bringst du mich dadurch darauf, daß ich nachfragen sollte, was ein Gesprächspartner mit dem Wort Dämon sagen will.

Mag sein, dass es auch noch Kontakt zu Wesen gibt, die aus höheren Spären zu uns herabsteigen, aber eine Unterscheidung ist extrem schwierig. Unsinn reden alle zwischendurch, die ich kennengelernt habe.

Diejenigen, die Unsinn reden, halte ich erstmal nicht für Wesen aus höheren Sphären. Gerade solche würden einfach zugeben, etwas nicht zu wissen. Aber es kann sich bei dem Unsinn auch um Übertragungsfehler handeln. Für Geister ist die Kommunikation mit inkarnierten Menschen anscheinend nicht leicht.

Nach meiner Vermutung handelt es sich immer um Wesen, die einen Kanal suchen, durch den sie ihre Ansichten verbreiten können. Erstaunlicherweise war Paulus schon mit solchen Wesen in Verbindung und hat deren Herkunft nicht erkannt oder hinterfragt, wenn er nicht gelogen und alles nur erfunden hat.

Ich vermute bereits, daß Paulus im Herzen immer Saulus geblieben ist und nie aufgegeben hat, das Christentum vernichten zu wollen. So richtig im Einklang mit den Evangelien sind seine Briefe nämlich nicht.

Ich sprach von Diskussionen. Natürlich war ich damals so gestrickt, dass ich die höhere Autorität anerkannte und mich überzeugen ließ. Aber nicht blind. Da musste schon mehr kommen. Mit einfachen Aussagen habe ich mich meistens nicht abspeisen lassen. Ergo, es steckte eine Wesenheit dahinter.

Ja, das hatten wir schon geklärt?

Alles ist belanglos, wenn es sich im Nachhinein als falsch herausstellt, bzw. die Autorität schwindet, weil objektiv falsche Aussagen getätigt wurden.

Du hast die Entität also auf die Probe gestellt?

Hab ich das behauptet? Ich hoffe nicht. Denn das wäre völlig von hinten aufgezäumt.
Das Gegenteil ist der Fall. Zwar dachte ich zu dem Zeitpunkt, dass ich diese Gabe von dem "Gott" bekommen hätte, mit dem ich ja reden konnte, aber dass es nicht so ist, lässt sich alleine daraus ableiten, dass die Gabe fortbesteht, obwohl ich mich von dieser Schiene völlig entfernt habe und mich inzwischen zu einem weitgehenden Skeptiker entwickelt habe.

Die Gefühle entstehen in einer Meditation (ich habe es Gebet genannt) sowieso.

Aha. Ich hatte den Eindruck, daß erhebendes Gefühl, Heilkraft und und mit dir diskutierende Entität alle gleichzeitig aufgetaucht wären. Das begründet zwar noch keinen Zusammenhang, erweckt aber den Verdacht eines solchen.

Wir reden völlig aneinander vorbei. Dass wir hier eine Aufgabe haben, ist unstrittig. Mir ging es um Deine Selbstverständlichkeit:

Ja doch! Andere denken sich für uns Schikanen aus. Das ist wohl so unstrittig wie das Vorhandensein unserer Aufgaben hier. Um das Verhältnis zwischen den beiden ging es mir hier. Unter anderem darüber bin ich mir fünfzigprozentig sicher, daß kein Mensch die Aufgabe hat, andere Menschen mit so Dingen wie Biowaffen, Terroranschlägen oder auch so relativ harmlosen Dingen wie Diebstählen zu schikanieren. Zu den übrigen fünfzig Prozent gehe ich davon aus, daß Menschen auch von der bösen Seite mit entsprechenden Aufträgen in die materiëlle Welt geschickt werden und die Geschichte der Menschheit aus nichts weiter besteht als solche Anschläge/ Schikanen abzuwehren oder ihnen zu unterliegen.

Es ist immer wieder interessant, wie Du Dich windest, um Recht zu behalten. Das hat doch nichts mehr mit Deiner ursprünglichen Aussage zu tun.

Entschuldige, daß ich nicht sämtliche Auslegungen der jüdischen Esoterik aller Thorastellen perfekt auswendig kann!

Nach dem jüdischen Glauben gibt es kein Jenseits.


Jetzt wirst du aber albern.


Hast Du das geschrieben, ohne den Rest zu lesen?

Dann erklär doch mal, wo die philistererschlagenden Engel sind, wenn sie gerade keine Philister erschlagen!

Und? Was willst Du mir damit sagen? Dass es Juden gibt, die nicht mehr an Hesekiel glauben? Woher weißt Du das?

Es gibt sogar Juden, die nie an Hesekiel glaubten! Einige deswegen nicht, weil sie vor Hesekiel lebten, der ein Prophet während des babylonischen Exils war. Hesekiel ist sogar einer der Hauptverantwortlichen dafür, daß sich das Judentum verändert hat!

Vielleicht verkehrst Du ja mit Menschen, die an ein faustisches Weiterleben in der Unendlichkeit glauben und sich Juden nennen, oder einige jüdische Denker, die sich trauen, etwas in Frage zu stellen. Aber das hat doch nichts mit dem zu tun, was ich gesagt habe.

Es ist wohl eher so, daß du dich windest, nur um Recht zu behalten.

Das Judentum ist eine diesseitige Religion, die ein jenseitiges Zwischenreich annimmt für diejenigen, die es wert sind. Alle anderen werden vernichtet.
Dort die christliche Denkweise eines allesumfassenden Jenseits zu implizieren ist grob fahrlässig.

Jein. Was du hier als jüdische Lehre darstellst, das ist die Lehre der katholischen Kirche! Die mußte das Christentum dafür ziemlich verbiegen. Es kommen ganz einfach beide Lehren in beiden Religionen vor. Das mag widersprüchlich sein, aber dafür kann ich doch nichts! Aber ich kann erklären wie es zu solchen Widersprüchen kommt: Jede Religion, die Jahrhunderte lang existiert, verändert sich über die Jahrhunderte und es zusätzlich immer wieder Reformer, konservative wie progressive, die eine Spaltung der Religion in mehrere Konfessionen bewirken.

Es macht keinen Spaß, mit Leuten zu diskutieren, die eine Antwort für sich nehmen und den Bezug zur eigenen Aussage vergessen. Deine Aussage endete mit:

Dazu gehört jedoch noch, daß sich Jakob später dem Esau unterwirft!

(Den Rest hast Du ja selbst widerlegt.)
Meine Ergänzung, die den Kontext ins Gegenteil verkehrt, war, dass später Israel Amalek zu vernichten trachtete, aus Rache und (behaupteter) Gotteseinsprache.

Entschuldige bitte, daß ich nicht sämtliche jüdisch-esoterischen Interpretationen sämtlicher Thorastellen auswendig beherrsche! Immerhin zählte ich doch vier Möglichkeiten auf! Die erste davon war ziemlicher Blödsinn. In der Thora ist es ein durchgängiges Prinzip, daß das Weltliche weiblich ist. Ersetze die erste Variante also durch: Jakob und Esau stehen für zwei Arten des Geistes. Die eine, nämlich Jakob, unterwirft sich Jahwe und wird daher zu Israel. Der andere Geist, nämlich Esau, folgt Jahwe nicht und herrscht daher über Edom, das immer der Feind Israels ist. Zur besseren Unterscheidung hängt sogar noch der Gottesname El hinten an Israel, aber nicht an Edom.

Genau das ist die Wurzel des Übels. Damit wird aus einem widersprüchlichen Buch ein mystisches Etwas, das nur Eingeweihte (Esoterik: Ursprünglich eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, Wikipedia) richtig lesen können. Natürlich in jeder Schule andere Glaubenssätze. Damit wird das Buch völlig beliebig.

Dann hast du wohl doch verstanden, daß es innerhalb der Religionen jeweils mehrere Konfessionen gibt? Also streite das nicht mehr ab!

Das ist mir zu billig. Das Alte Testament wird durch solches Geschwurbel grundlos künstlich aufgewertet und auf eine Säule gestellt. Als HEILIGE Schrift. Als Säulenheilige.

Meine Meinung dazu ist, dass wir die Art zu denken, die im AT implizit ist, nicht mehr verstehen können. Die Geschichten als Gleichnisse aufzufassen, macht diese Schrift natürlich unangreifbar und trotzdem jeden Text daraus beliebig interpretierbar.

Das Neue Testament ist davon auch nicht ganz frei. Besonders nicht die Stellen, bevor Jesus zu lehren beginnt. Diese Art zu denken ist charakteristisch für alle heiligen Schriften. Auch die Veden werden auf teils absurde Art interpretiert. Möglicherweise müssen Texte erst beweisen, daß sie trotz dieser Eigenschaften lange Zeit überdauern können, um dann für heilig erklärt zu werden.

Du könntest genauso sagen: "Das ist Gottes Wort und jeder, der etwas anderes behauptet, ist ein Ketzer."

So funktioniert Religion. Ganz allgemein. Ich kann nichts dafür!

Verzeih mir, dass ich nicht noch mehr Punkte gebracht habe, um Deine esoterische Interpretation zu widerlegen. Im Prinzip legst Du hiermit ja die Wurzel für das, was ich weiter unten angeführt habe.

Widerleg doch mal, wenn du schon dabei bist (und lange Beiträge verfaßt), die übrigen aufgezählten Möglichkeiten!

Ja, weil Esoterik in meinen Augen den Verstand ausblendet, physikalische Begriffe in nicht-physikalischen Kontexten neu definiert und auf Zirkelschlüssen beruht. Ein Verhalten, das ich mühsam ablegen musste, um zur Klarheit zu kommen.

Meine Devise: Wo Widersprüche auftauchen, kann sich nicht die Wahrheit befinden.

Einerseits findet das meine Zustimmung und das vor allem deshalb, weil der griechische Philosoph Aristoteles das schon genauso gesehen hatte. Andererseits halte ich Widersprüchlichkeit, Zirkelschlüsse und falsche Definitionen für kein Charakteristikum der Esoterik. Diese Dinge gibt es gleichermaßen außerhalb der Esoterik und die Esoterik kommt auch sehr gut ohne diese Dinge aus. Ein physikalischer Begriff in einem nicht-physikalischem Kontext ist, wenn Sheldrake von einem Feld redet. Dort stört es dich dann nicht?

Wen meinst Du damit? Du argumentierst hier extrem religiöt.

Na, na! Ich erkläre Ansichten, die anderen Zeiten und einer anderen Kultur entstammen. Selbstverständlich deckt sich das nicht mit meinen eigenen Ansichten. Wie könnte es das? Du warfst mir weiter oben doch sogar vor, ich würde eine modernere Ansicht rückprojizieren. Also solltest du hier schon verstehen und zwar weil es sich von selbst versteht, daß meine Zustimmung zu einigen deiner Aussagen keine Zustimmung des Judentums oder des Christentums bedeutet und meine Erklärung jüdischer oder christlicher Lehren nur eine Erklärung und keine Zustimmung ist!

Universeller kann man es auch nennen. Ich gehe sogar so weit, Seinen Fokus als egoistisch zu bezeichnen.


Das bedarf einer Erklärung.

Vermutlich liegt jedoch gerade darin der Sinn unserer Inkarnationen in der Welt. Wie bekämpfen sich ewige und unsterbliche Wesen? In so einem Krieg erlangt niemals eine der Seiten einen Vorteil, es sei denn, man erschafft ein Umfeld (die Materie), in dem das möglich ist.


Warum ist der Sinn unserer Inkarnation, nein, unserer materiellen Schöpfung, einen Vorteil zu erlangen oder zu unterliegen?

Meine folgenden Überlegungen sollen sowohl die Frage beantworten als auch die gewünschte Erklärung liefern. Weil es mir wohl nicht allgemein zugetraut wird, mache ich darauf aufmerksam, daß ich jederzeit bereit bin, meine Ansichten zu aktualisieren und neuen Erkenntnissen anzupassen. Was nun folgt ist also eventuëll, aber wirklich nur eventuëll, noch nicht meine endgültige Fassung der Geschichte.

Einst war Gott alleine und entdeckte das Gefühl der Einsamkeit. Darum erschuf er sich ein Universum. Jenes Universum war ein großes, geistiges Universum voller Engel, die fortan Gott Gesellschaft leisteten. Die Engel hätten sich gerne selbst bewiesen, um die Anerkennung ihres Schöpfers zu erhalten. Aber eigentlich war das Universum immernoch ziemlich leer. Es gab nichts zu tun. Das meint nicht den zufriedenen Zustand, wenn die Arbeit erledigt ist, sondern es gab garnichts, das die Engel hätten tun können. Sie hätten vielleicht immer wieder auf ihren Harfen gespielt, wenn es Harfen und Musik schon gegeben hätte. Aber es gab einfach nichts, was die Engel jemals hätten tun können. Vielleicht ab und zu mal „Hosianna“ rufen, was Gott aus unerfindlichen Gründen irgendwie zu gefallen schien. Aber davon abgesehen waren die Engel nur da und Gott war auch da und statt einer alleine langweilten sich nun alle zusammen. Während Gott schon immer war und der sich darum nicht darüber wunderte, frugen sich viele Engel, ob nur da zu sein schon der ganze Sinn ihrer Existenz sein konnte. Einige Engel beschlossen, daß das nicht sein dürfe und wollten etwas Neues ausprobieren. Aber was sollte das sein, in einem Universum, in dem man nichts machen konnte? Außer halt Gott Gesellschaft zu leisten. Vielleicht war genau das der Punkt? Die Gruppe Engel wandte sich von Gott ab. Gott rief diese Engel zu sich zurück, aber sie gehorchten ihm nicht. Die Gruppe Engel fand Gefallen an Trotz, Widerstand und dem Reiz des Verbotenen. Außerdem gefiel ihnen auch, daß sie Gott zu Kummer, Sorgen oder Zorn veranlassen konnten. Diese Gruppe Engel wird seitdem die gefallenen Engel oder Dämonen genannt. Sie versuchten immer wieder noch mehr Engel dazu zu veranlassen, sich von Gott abzuwenden, während einige der übrigen Engel umgekehrt auch versuchten, die Dämonen zur Rückkehr zu bewegen. Das wuchs sich langsam zu einem richtigem Streit aus, der immer größer wurde und schließlich eskalierte. Engel und Dämonen führten gegeneinander Krieg. Das betrübte Gott ziemlich. Aber die Engel und die Dämonen hatten endlich etwas zu tun. Ständig kämpften sie gegeneinander. Das vertrieb die Langeweile gründlich. Mehr passierte in dem Krieg garnicht. Es war schließlich nach wie vor ein nur geistiges Universum und sämtliche bis dahin geschaffenen Wesen waren geistig, ewig, unsterblich und unverletzlich. Völlig egal was irgendeines der Wesen tat, es konnte damit niemandem Schaden zufügen, keinerlei Vorteil erringen, auch keine Dinge oder Territorium in seinen Besitz bringen, weil es all das nicht gab. Gott erkannte, daß der Krieg zwischen den Engeln und den Dämonen auf diese Weise niemals enden würde und die Engel und die Dämonen nie wieder etwas anderes tun würden als sich gegenseitig zu bekämpfen. In immer wieder neuen Versuchen, mit neuen Ideen, die jedoch alle nichts fruchten konnten, weil jedes ewige und unverletzliche Wesen nunmal unbesiegbar ist. Die Engel riefen nichtmal mehr zwischendurch „Hosianna“. Gott fühlte sich wieder einsam. Deshalb beschloß Gott, daß der Krieg zwischen Engeln und Dämonen auf andere Weise fortgesetzt werden sollte. Zunächst unterteilte er das geistige Universum in die Hemisphäre des Lichts und die Hemisphäre der Finsternis. Die gefallenen Engel konnten nur noch die Hemisphäre der Finsternis betreten und die übrigen Engel nur die Sphäre des Lichts. Logischerweise suchte sich Gott selbst auch die Hemisphäre des Lichts als sein Zuhause aus, weil dort schließlich die Engel leben, die ihm noch Gesellschaft leisten wollen. Wahrscheinlich machte er es deshalb auf der Seite hell und auf der Seite der anderen dunkel. Danach erschuf Gott Erweiterungen seines Universums. Sowohl einige weitere geistigen Schichten, in denen schwächere Wesen leben, als auch die materiëlle Welt. Die materiëlle Welt war der letzte Teil der Schöpfung. In der materiëllen Welt war kein Leben. Nur durch die Vereinigung mit Wesen aus den spirituëllen Schichten konnte der Materie Leben eingehaucht werden. Das war und ist schließlich der Zweck der Materie. Aber sogar dann, wenn sich ein ewiges Wesen in die Materie einnistet, kann es die materiëlle Form nicht für immer beibehalten. Die Materie unterliegt dem Zerfall. Sie kann verletzt werden oder gefangengenommen. Sie kann auf undenkbar viele Weisen Schaden nehmen. Die Schäden akkumulieren sich bis die materiëlle Form eines ewigen Wesens von diesem nicht mehr aufrechterhalten werden kann, egal wie sehr es sich dafür anstrengt. Das wollte sich kaum irgendein ewiges Wesen antun. Deshalb erschuf Gott für dieses Spielfeld, das die materiëlle Welt ist, noch Spielfiguren: Menschen. Überhaupt Seelen, die eine gewisse Affinität zur Materie haben, von dieser angezogen werden und darum immer wieder und wieder und wieder inkarnieren. Ganz egal wie oft man sie vom Spielfeld wirft. Unter den Spielfiguren sind die Menschen die wichtigsten, weil die Menschen genügend Verstand besitzen, um wenigstens teilweise zu verstehen, was vor sich geht. Darum können Menschen schon mit Gefühlen der Ungerechtigkeit oder der Sinnlosigkeit verletzt werden. Manche entleiben sich selbst, wenn sie ihr Leben für sinnlos erachten. Die Menschen existieren, damit der Krieg zwischen den Dämonen und den Engeln kein bloßes Schattenboxen mehr ist, sondern Siege und Niederlagen möglich sind und wirklich etwas bedeuten! Dadurch soll der Krieg eines Tages entschieden oder beigelegt werden können. Anhand der Methoden, die jemand anwendet, ist innerhalb der materiëllen Welt erkennbar, zu welcher Seite ein Spieler oder eine Spielfigur gehört.

Es sind am Ende nicht wir, die einen Vorteil erlangen oder unterliegen. Wir sind nur das Kanonenfutter, das für mächtigere Wesen den Kopf hinhält. Wir haben eigentlich nur Aufgaben in der Dimension wie: „Beweg dich von diesem Feld auf jenes Feld!“ Jede der beiden Seiten der Spieler ist egoistisch, weil sie schließlich Krieg gegeneinander führen. Zwar auch um uns, aber keinesfalls für uns!

Die Grundlage des Christentums ist, dass Jesus als Messias in der Welt war. Daraufhin ist diese Sekte nicht verschwunden, sondern inzwischen weltweit die größte.

Eigentlich war es andersherum: Der Messias war als Jesus in der Welt, nicht als Messias. Darum nennt sich Jesus in den Evangelien stets selbst „der Menschensohn“, weil die Jesusgestalt dem Messias ermöglichte als Mensch, und nicht in der rein geistigen Form des Messias, mit Menschen zusammen zu leben.

Noch eine Anmerkung zu deinem anderem Beitrag: Durch einen Unfall Fähigkeiten zu bekommen, die man vorher nicht hatte, oder in anderen Sprachen zu sprechen, ist ziemlich abwegig. Viel wahrscheinlicher ist es, daß man sich in einem Moment solcher Schwäche, eine Besetzung einfängt durch ein Wesen, das die entsprechende Fähigkeit hat und die Bereitschaft, den schwachen Moment auszunutzen.

Gruß,
Ranma

Die unendliche Geschichte

Harald Kiri @, Dienstag, 09. Oktober 2018, 14:48 vor 720 Tagen @ Ranma 4142 mal gelesen

Hallo Ranma,

Entschuldige, daß ich nicht sämtliche Auslegungen der jüdischen Esoterik aller Thorastellen perfekt auswendig kann!

Warum fürhst Du sie dann an?

Zuerst sind Jakob und Esau Geist und Materie. Nach meinem Einwand, dass Jakob sich weder Gott noch Esau wirklich unterworfen hat, sondern nur geheuchelt, wobei Du mir noch den Link lieferst, dass die List, der Trug und die Heuchelei Jakobs bis heute Maxime des jüdischen Glaubens ist und dass die Geschichte damit nicht zu Ende ist, gehst Du darauf nicht mehr ein, denn
dann sind Jakob und Esau plötzlich Geist und Geist.

Das hat alles nichts damit zu tun, dass Gott Jakob ungerechtfertigterweise gesegnet hat und Esau später bis auf die letzte Maus ausgerottet sehen möchte, also den Genozid fordert.

Dann erklär doch mal, wo die philistererschlagenden Engel sind, wenn sie gerade keine Philister erschlagen!

Im Gottesreich, nicht im temporären Totenreich. Die Bibel, hier speziell Jesus, sagt dazu, im Hades, der sowohl Qualen,als auch Seligkeiten (Abrahams Schoß) enthält (Lukas 16, 22-23):
"22 Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben.
23 Und als er im Hades seine Augen aufschlug und in Qualen war, sieht er Abraham von weitem und Lazarus in seinem Schoß."

Es gibt sogar Juden, die nie an Hesekiel glaubten! Einige deswegen nicht, weil sie vor Hesekiel lebten, der ein Prophet während des babylonischen Exils war. Hesekiel ist sogar einer der Hauptverantwortlichen dafür, daß sich das Judentum verändert hat!

Jetzt wirst Du albern.

Dann hast du wohl doch verstanden, daß es innerhalb der Religionen jeweils mehrere Konfessionen gibt? Also streite das nicht mehr ab!

Das war immer meine Meinung. Allerdings tragen die Auslegungen, die Du anführst, nichts zur Sache bei, sie lenken nur ab. Wärest Du nicht so auf Widerspruch gebürstet, könntest Du vielleicht ertmal versuchen, zu verstehen, bevor Du anfängst zu gugeln.

Das Neue Testament ist davon auch nicht ganz frei. Besonders nicht die Stellen, bevor Jesus zu lehren beginnt. Diese Art zu denken ist charakteristisch für alle heiligen Schriften. Auch die Veden werden auf teils absurde Art interpretiert. Möglicherweise müssen Texte erst beweisen, daß sie trotz dieser Eigenschaften lange Zeit überdauern können, um dann für heilig erklärt zu werden.

Das NT und andere Schriften habe ich bewusst ausgespart. Willst Du dieses Fass wirklich aufmachen?

So funktioniert Religion. Ganz allgemein. Ich kann nichts dafür!

OmG! Du versteckst Dich hinter häufig wechselnden Auslegungen und versuchst Dich damit selbst unangreifbar zu machen, ohne Rücksicht auf Verlust Deiner eigenen Aussagen?

Schaff Dir eine eigene Meinung an,dann können wir reden.

Widerleg doch mal, wenn du schon dabei bist (und lange Beiträge verfaßt), die übrigen aufgezählten Möglichkeiten!

Warum sollte ich? Es ist doch unmöglich, beliebige immer neu dazugegugelte Möglichkeiten zu widerlegen. Braucht auch gar nicht, wenn sie nichts zur Klärung beitragen.

Ich lehne die esoterische Vergriesgnaddelung ab. Du nicht. Du führst sie aber auch nur als Möglichkeiten an. Niemand außer Dir ist daran interessiert.

Andererseits halte ich Widersprüchlichkeit, Zirkelschlüsse und falsche Definitionen für kein Charakteristikum der Esoterik. Diese Dinge gibt es gleichermaßen außerhalb der Esoterik und die Esoterik kommt auch sehr gut ohne diese Dinge aus.

Nö. Natürlich gibt es diese "Dinge" auch außerhalb. Wen interessierts? Was hat das für eine Aussagekraft?

Meine Oma hat rote Haare.
Quatsch, es gibt genügend Menschen mit roten Haaren und Deine Oma kommt auch ohne rote Haare aus.

Ein physikalischer Begriff in einem nicht-physikalischem Kontext ist, wenn Sheldrake von einem Feld redet. Dort stört es dich dann nicht?

Gut, ein neues Fass. Musste gerade mal nachschauen, was mich nicht stört.
Feld ist der einzige transzendente Begriff in der Physik. Kraftfelder, elektromagnetische Felder und Gravitationsfelder beschreiben Wirkungen, die materiell nicht erklärbar sind. Man kann sie beobachten und definiert sie daraus als existent.

Morphische Felder widersprechen grundsätzlich also nicht der Physik, wenn sie sich wiederholbar beobachten lassen. Beschäftigt habe ich mich damit nicht, also kann ich darüber, ob sie mich stören, oder nicht, keine Aussage machen.

Energie, Kraft, Schwingung und Frequenz sind hingegen genau definiert und haben keine der esoterischen Bedeutungen.

Wen meinst Du damit? Du argumentierst hier extrem religiöt.

Na, na! Ich erkläre Ansichten, die anderen Zeiten und einer anderen Kultur entstammen. Selbstverständlich deckt sich das nicht mit meinen eigenen Ansichten. Wie könnte es das?

Jo, das ist der springende Punkt. Wie schon oben gesagt: Schaff Dir einen eigenen Standpunkt an, dann können wir uns austauschen.

Du warfst mir weiter oben doch sogar vor, ich würde eine modernere Ansicht rückprojizieren. Also solltest du hier schon verstehen und zwar weil es sich von selbst versteht, daß meine Zustimmung zu einigen deiner Aussagen keine Zustimmung des Judentums oder des Christentums bedeutet und meine Erklärung jüdischer oder christlicher Lehren nur eine Erklärung und keine Zustimmung ist!

Du wackelst, wie ein Lämmerschwanz. Offensichtlich har DIR etwas nicht gepasst an meiner Folgerung zu Jakob und Esau. Du hast dieses Fass aufgemacht. Dann sag mir doch einfach, was DICH stört und versteck Dich nicht hinter tausend und einer Philosophie, die irgendjemandem mal eingefallen ist, um Dich anschließend davon zu distanzieren.

Die Grundlage des Christentums ist, dass Jesus als Messias in der Welt war. Daraufhin ist diese Sekte nicht verschwunden, sondern inzwischen weltweit die größte.

Eigentlich war es andersherum: Der Messias war als Jesus in der Welt, nicht als Messias. Darum nennt sich Jesus in den Evangelien stets selbst „der Menschensohn“, weil die Jesusgestalt dem Messias ermöglichte als Mensch, und nicht in der rein geistigen Form des Messias, mit Menschen zusammen zu leben.

Du erinnerst Dich noch daran, dass Du einen materiell erscheinenden Messias als Oxymoron bezeichnet hast? Warum jetzt diese Spitzfindigkeiten, die darauf nicht eingehen, sondern sie sogar konterkarieren?

Noch eine Anmerkung zu deinem anderem Beitrag: Durch einen Unfall Fähigkeiten zu bekommen, die man vorher nicht hatte, oder in anderen Sprachen zu sprechen, ist ziemlich abwegig. Viel wahrscheinlicher ist es, daß man sich in einem Moment solcher Schwäche, eine Besetzung einfängt durch ein Wesen, das die entsprechende Fähigkeit hat und die Bereitschaft, den schwachen Moment auszunutzen.

Nichts anderes habe ich zum Ausdruck gebracht. Allerdings habe ich es als meine Ansicht betitelt und nicht mit ominösen, nicht ohne weiteres nachvollziehbaren, "Wahrscheinlichkeiten" argumentiert. Feststellbar ist doch zunächst nur die Veränderung, die dich beobachten lässt, nach dem Unfall sind neue Fähigkeiten erschienen.

Kleiner Tipp: Die Reihenfolge sollte sein
1. Lesen
2. NACHDENKEN
3. Nochmal lesen
4. Denken korrigieren
5. Überlegen, ob es sinnvoll ist, darauf zu antworten, weil der Aussage etwas wesentliches hinzugefügt wird.
6. Wenn ja, dann schreiben.

3. Und 4. ggf. öfter wiederholen.

Deine Ansicht über die Entstehung der Welt finde ich interessant, teile sie aber im Wesentlichen überhaupt nicht und möchte mich auch überhaupt nicht weiter dazu äußern.

Viele Grüße
Harald

Ranma ist und bleibt ein Troll

Deutscher im Exil @, Dienstag, 09. Oktober 2018, 15:35 vor 720 Tagen @ Harald Kiri 4257 mal gelesen

Hallo,

ich glaube, ich schrieb es hier als erster und es hat sich leider bewahrheitet: Ranma ist ein Troll, wenn auch auf ziemlich hohem Niveau, das sei ihm zugestanden.

Diskussionen mit Ranma sind Zeitvergeudung.

Mir als sehr langjährigem und interessierten Mitleser und seltenem Schreiber macht es kaum noch Freude, ins früher geschätzte WWForum zu schauen, nicht nur wegen Ranma.

Optisch gut aufgefrischt (Kompliment @Taurec) und an Masse dazugewonnen, ging m.E. die Qualität zum eigentlichen Thema den Bach runter.

Grüße aus dem mohammedfreien Exil

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Qualität ... Restauration abgeschlossen

BBouvier, Dienstag, 09. Oktober 2018, 17:08 vor 720 Tagen @ Deutscher im Exil 4236 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 09. Oktober 2018, 17:28

<"... ging m.E. die Qualität zum eigentlichen Thema den Bach runter.">

Hallo, Deutscher!

Das "Weltenwende" ist wohl weltweit das einzige Forum,
das sich seit Jahren mit einigem Erfolg rational nachvollziehbar
mit dem überaus kniffligen Themenkomplex "Prophezeiungen"
kritisch und umfänglich beschäftigt.
Es wurde fruchtbringend die Spreu vom Weizen getrennt.
Leider war die Masse reine Spreu nur.

Nun ist der Fundus an "Prophezeiungen" im weiteren Sinne
bzw. deren Quellen und auch der zitierbaren "Seher" durchaus nicht endlos,
weswegen wir wohl an einer Stelle angelangt sind,
in der das verfügbare Feld komplett mehrfach durchgeackert wurde.

Prognose auf Basis der uns vorliegenden Schauungen:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=50992

Es wurde das Licht von der Finsternis geschieden,
vermutlich valides von Lügen und deren Plagiaten. :lehrer:
"... und die Leser sahen, daß das Ergebnis gut war."

Das ist kein Qualitätsmangel sondern vergleichbar
vielleicht mit dem Abschluß der Restauration eines
alten und zuvor völlig verwitterten Bildes.

Von Interesse sind nach wie vor sicherlich weiterhin
Schauungsbilder künftigen Geschehens, wobei bis zu deren Eintreffen (oder nicht)
über deren Validität leider keine verbindlichen Aussagen getroffen werden können.

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Troll oder nicht...

offtopic, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 00:01 vor 720 Tagen @ Deutscher im Exil 4121 mal gelesen

Hallo Deutscher im Exil,

ich glaube, ich schrieb es hier als erster und es hat sich leider bewahrheitet: Ranma ist ein Troll, wenn auch auf ziemlich hohem Niveau, das sei ihm zugestanden.

Keine Ahnung, wer es zuerst geschrieben hat, aber ich kam mir ziemlich schnell verarscht von ihm vor und hab das auch so geschrieben, da außer Fragen bei absichtlich absolutem Nicht-Verstehen und dann noch Sinnverdrehungen nichts bei ihm rauskommt. Sarah scheint seine weibliche Seite zu sein, denn auch sie kennt nichts anderes, als ewig Fragen zu stellen, diese ständig zu verdrehen, aber Antworten gleichzeitig scheinbar nicht zu verstehen und dann auch noch frech ständig weitere Antworten zu fordern. Auf ihr Ungenehmes geht sie gar nicht erst ein, alles genauso wie Ranma. Pferdchen, (also), (aber), wie auch immer gehört genauso in diese Gruppe. Unverschämt bis zum abwinken.

Diskussionen mit Ranma sind Zeitvergeudung.

Deswegen habe ich mich längst ausgeklinkt...

Mir als sehr langjährigem und interessierten Mitleser und seltenem Schreiber macht es kaum noch Freude, ins früher geschätzte WWForum zu schauen, nicht nur wegen Ranma.

So blöd das klingen mag, aber Ranma bringt zumindest neuen Wind hier rein, auch wenn sich dieser Schreiber nebst anderen selten dämlich stellt. Hätte er gar nicht nötig, denn die intellektuelle Kapazität für vernünftige Gespräche wäre ja nachweislich da.

Optisch gut aufgefrischt (Kompliment @Taurec) und an Masse dazugewonnen, ging m.E. die Qualität zum eigentlichen Thema den Bach runter.

Irgendwann ist einfach das meiste über ein Thema gesprochen, ich sehe keinen Sinn darin, ewig schon Abgehacktes wieder neu aufzutischen... du sicherlich auch nicht, also was tun? Was wäre deine Idee?

LG

OT

Du hast es so gewollt...

aber, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 00:24 vor 720 Tagen @ offtopic 4109 mal gelesen

LOL,

Pferdchen, (also), (aber), wie auch immer gehört genauso in diese Gruppe. Unverschämt bis zum abwinken.

Ja genau, ich hab dich auch ganz doll lieb. :kuss: :lol:

Deswegen habe ich mich längst ausgeklinkt...

Nein, hast du nicht. Tu doch nicht so desinteressiert. :hammer:


Jeder bekommt was er verdient,
ohne wenn und aber

Auch Sie sind Teil des Winds

Deutscher im Exil @, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 00:57 vor 720 Tagen @ aber 4135 mal gelesen

Hallo aber Pferdchen,

auch Sie zähle ich als langjähriger Leser zu den Wind-Erzeugern [offtopic(C)], allerdings eher in der Art eines Mistral, über den man sich nur ein paar Minuten lang freut und dann alsbald hofft, er möge schnell vorüber gehen. Ich kannte früher die Gegend, wo der Mistral wirkt, sehr gut und sehr gern und habe denselben oft erlebt.

Ob auch Sie als Troll einzustufen sind, kann ich nicht beurteilen, weil Sie schon lange auf meiner Ignore-Liste stehen.

Das wollte und mußte ich doch mal loswerden.

Warum?

Bei mir fallen Sie eher unter "sinnfrei", aber als Wind-Erzeuger allemal, man lese nur Ihre letzten beiden "Beiträge" gerade eben. Mangels Inhalt reif für die Tonne.

Dennoch mit Gruß aus dem mohammedfreien Exil ohne Mistral,
denn da wo der Mistral wirkt, ist leider längst "Umma"


P.S. Mein Motzen mußte sein, weil ich mir die Freude am WWForum nicht nehmen lassen möchte - und es geht schon eine Weile in diese Richtung.

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[offtopic(C)]?

offtopic, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 02:04 vor 720 Tagen @ Deutscher im Exil 4084 mal gelesen

Hallo,

ich glaube, ich sollte besser den Namen ändern, da ich sonst fast nie richtig zwischen (text)offtopic oder meinem nick unterscheiden kann...

Wie auch immer, was geanu meinst du mit [offtopic(C)]? Auszug aus dem Satz: auch Sie zähle ich als langjähriger Leser zu den Wind-Erzeugern [offtopic(C)], allerdings eher in der Art eines Mistral, über den man sich nur ein paar Minuten lang freut und dann alsbald hofft, er möge schnell vorüber gehen. Ich kannte früher die Gegend, wo der Mistral wirkt, sehr gut und sehr gern und habe denselben oft erlebt.

Beste Grüße

OT

Windhauch Windhauch

aber, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 03:27 vor 720 Tagen @ Deutscher im Exil 4080 mal gelesen

Hallo ins Exil,

auch Sie zähle ich als langjähriger Leser zu den Wind-Erzeugern [offtopic(C)], allerdings eher in der Art eines Mistral, über den man sich nur ein paar Minuten lang freut und dann alsbald hofft, er möge schnell vorüber gehen. Ich kannte früher die Gegend, wo der Mistral wirkt, sehr gut und sehr gern und habe denselben oft erlebt.

Ne Jacke anziehen soll helfen, wenn man von gar schröcklichem Wind heimgesucht wird. Aus welcher Himmelsrichtung weht der nochmal? Nordost? Südwest? Das muss ich doch jetzt tatsächlich googeln, wie peinlich. Stellen Sie sich mal vor, alles was wir jemals googeln, würde überwacht werden, welch schmähliche Wissenslücken wir damit zugeben müssten. Wie gut, dass ich wenigstens noch einen Duden im Regal stehen habe, damit keiner meine grottige Orthografie bemerkt. Ich meine, also natürlich nur für den rein hypothetischen Fall, dass das www ein durchschaubar kristallenes Meer ist.

Ob auch Sie als Troll einzustufen sind, kann ich nicht beurteilen, weil Sie schon lange auf meiner Ignore-Liste stehen.

Ja genau, Sie stehen auch schon lange auf meiner Ignore-Liste, Sherlock, deshalb antworte ich Ihnen jetzt auch.

Das wollte und mußte ich doch mal loswerden.

Nur zu, tun Sie sich mal keinen Zwang an. Sprechen Sie sich aus. Die Couch ist frei. Waren Sie nicht der tolle Hecht, der 20 Frauen am kleinen Finger haben kann, wann immer er will? So viel Stress hinterlässt doch bestimmt traumatische Spuren an der zarten Männerseele. Ich hör zu.

Warum?
Bei mir fallen Sie eher unter "sinnfrei", aber als Wind-Erzeuger allemal, man lese nur Ihre letzten beiden "Beiträge" gerade eben. Mangels Inhalt reif für die Tonne.

Schaunsemal, als Chamäleon passe ich mich dem Terrain an, auf dem ich mich bewege. Das Trollen habe ich überhaupt erst hier gelernt. Und warum und wie? Nun ja, das funktioniert ungefähr so wie bei meinen Kindern, als sie noch kleiner waren. Deren Vater und ich verwendeten damals hin und wieder unsere "Geheimsprache" Englisch, weil diese nicht von den Kindern verstanden wurde, wenn wir unsere Absprachen bezüglich der für Kinder üblicherweise lästigen Themen trafen (als da wären: wen schnappen wir uns als erstes, um ihm die Zähne zu putzen oder die Haare zu waschen. Oder: wer muss alles zwecks Impfung mit zum Kinderarzt geschleift werden oder ähnlich attraktive Unternehmungen). Davon versprachen wir uns einen taktischen Vorteil (Überraschungsangriff) im Anschluss an unseren fremdsprachlichen Informationsaustausch. So dachten wir jedenfalls höchst löblich. Bis eines Tages nach einer unserer rühmlichen Absprachen auf Englisch mein 5-jähriger Erstgeborener plötzlich lauthals triumphierend seinen Geschwistern zurief: "HAHA, wir sollen gleich in die Badewanne, los verstecken!" Was glauben sie, wie blöd wir Eltern da aus der Wäsche geschaut haben. Wir hatten es dann noch eine Weile mit Latein versucht... aber ich schweife schon wieder so anekdotisch ab.

Dennoch mit Gruß aus dem mohammedfreien Exil

Wo soll das denn sein? Vatikan? :rotfl:

ohne Mistral, denn da wo der Mistral wirkt, ist leider längst "Umma"

"Umma" ist übrigens ein löbliches Anagramm zu "am... um..." (also Datum/Uhrzeit). Ich wette, der Koran ist eine Einweihungsschrift, wenn man ihn nur richtig entschlüsselt. Vielleicht mal Dimde und Rose Stern fragen, ob die schon ein konkretes Datum für WK3 daraus haben extrahieren können.

P.S. Mein Motzen mußte sein, weil ich mir die Freude am WWForum nicht nehmen lassen möchte - und es geht schon eine Weile in diese Richtung.

Na dann kann es ja meine Schuld nicht sein, ich schreibe erst seit etwas über einem Monat regelmäßig mit. Und in der Zeit habe ich gute zwei Wochen gar nichts geschrieben, weil ich leider unlöblich verhindert war. Also Anklagetonfall bitte woanders hin.

Grüße
aber

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Schön :)

offtopic, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:08 vor 719 Tagen @ aber 4066 mal gelesen

Hallo,

Ja genau, ich hab dich auch ganz doll lieb. :kuss: :lol:

Das freut mich sehr :yes:

Deswegen habe ich mich längst ausgeklinkt...


Nein, hast du nicht. Tu doch nicht so desinteressiert. :hammer:

Hab ich doch :zunge:

Jeder bekommt was er verdient,
ohne wenn und aber

Das stimmt, dich hat wirklich niemand verdient :lol:

LG

Meine Ideen zum Forum

Deutscher im Exil @, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 00:40 vor 720 Tagen @ offtopic 4152 mal gelesen

Hallo Offtopic,

Irgendwann ist einfach das meiste über ein Thema gesprochen, ich sehe keinen Sinn darin, ewig schon Abgehacktes wieder neu aufzutischen... du sicherlich auch nicht, also was tun?

Richtig! Das Forum dreht sich im Kreis und es scheint oft, als sei alles mehrfach gesagt, nur noch nicht von jedem. ;-)

Was wäre deine Idee?

Dazu hatte ich früher bereits ein paar Ideen und diese älteren kennt Taurec schon länger und die jüngste, die mir heute frisch kam, als ich den BB Kommentar las, die habe ich Taurec heute legefrisch und detailliert mitgeteilt und es scheint auf positive (erste) Resonanz gestoßen zu sein.

Jedoch sind das Dinge, die nicht von heute auf morgen realisierbar sind.

Ich bitte um Verständnis, daß ich das hier nicht näher publizieren möchte.

Nur so viel: Ich bin überzeugt, ohne es beweisen zu können, daß dieses engagierte Forum zumindest quantitativ nur an der Oberfläche seines Themas kratzt. Es scheint mir einige durchaus neuere Schauungen zu geben, die nicht tonnen-geeignet, sondern die ernst zu nehmen und relevant sind, nur müßte man für ein breiteres Ergebnis schlicht und einfach viel mehr Menschen erreichen, um aus einer größeren Quantität mehr qualitativ interessante Ergebnisse filtern zu können.

Das ist aber mit den derzeit verfügbaren Mitteln und Werkzeugen wohl kaum zu erreichen, doch genau dazu hatte ich Ideen.

Ich bitte um Geduld. Im optimalen Fall wären daraus Ergebnisse in etwas über einem Jahr zu erreichen, es könnte aber auch länger dauern.

Gruß aus dem mohammedfreien Exil

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Freue mich schon

offtopic, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 23:16 vor 719 Tagen @ Deutscher im Exil 4047 mal gelesen

Hallo Deutscher im Exil,

Dazu hatte ich früher bereits ein paar Ideen und diese älteren kennt Taurec schon länger und die jüngste, die mir heute frisch kam, als ich den BB Kommentar las, die habe ich Taurec heute legefrisch und detailliert mitgeteilt und es scheint auf positive (erste) Resonanz gestoßen zu sein.

Das hört sich doch schon einmal sehr erfreulich an.

Jedoch sind das Dinge, die nicht von heute auf morgen realisierbar sind.

Ich bitte um Verständnis, daß ich das hier nicht näher publizieren möchte.

Das ist doch gar kein Problem, "gut Ding will Weile haben", wie es so schön heißt.

Nur so viel: Ich bin überzeugt, ohne es beweisen zu können, daß dieses engagierte Forum zumindest quantitativ nur an der Oberfläche seines Themas kratzt. Es scheint mir einige durchaus neuere Schauungen zu geben, die nicht tonnen-geeignet, sondern die ernst zu nehmen und relevant sind, nur müßte man für ein breiteres Ergebnis schlicht und einfach viel mehr Menschen erreichen, um aus einer größeren Quantität mehr qualitativ interessante Ergebnisse filtern zu können.

Ich sehe den Knackpunkt eher darin, geeignete Leute zu finden, denn einfach nur viele zu finden ist ja via sozialen Medien relativ einfach. Die Liste der Leute, die dieses Forum erkenntnismäßig vorantreiben ist ja sehr überschaubar. Aber ich kenne deine Pläne nicht, von daher, warte ich einfach mal ab.

Das ist aber mit den derzeit verfügbaren Mitteln und Werkzeugen wohl kaum zu erreichen, doch genau dazu hatte ich Ideen.

Ich bitte um Geduld. Im optimalen Fall wären daraus Ergebnisse in etwas über einem Jahr zu erreichen, es könnte aber auch länger dauern.

Wie gesagt, hört sich schon einmal sehr gut an und ich bin gespannt ob der Dinge, die da kommen. Gutes Gelingen!

Gruß aus dem mohammedfreien Exil

Grüße aus der verseuchten Zone

OT

Zeit zu gehen

Sarah, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 05:46 vor 720 Tagen @ offtopic 4264 mal gelesen

bearbeitet von Sarah, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 05:58

Hallo,

Keine Ahnung, wer es zuerst geschrieben hat, aber ich kam mir ziemlich schnell verarscht von ihm vor und hab das auch so geschrieben, da außer Fragen bei absichtlich absolutem Nicht-Verstehen und dann noch Sinnverdrehungen nichts bei ihm rauskommt. Sarah scheint seine weibliche Seite zu sein, denn auch sie kennt nichts anderes, als ewig Fragen zu stellen, diese ständig zu verdrehen, aber Antworten gleichzeitig scheinbar nicht zu verstehen und dann auch noch frech ständig weitere Antworten zu fordern.

Ich hab eh schon versucht, hier wegzugehen. Das braucht vielleicht noch einen Anlauf. Keine Sorge, ich schaff das schon noch :-)

Ich hab niemals versucht, zu trollen. Was für ein Unsinn! Ich hab eine andere Sicht der Dinge und wollte diese einbringen. Ich sehe, dass ich zum Teil nicht verstanden zum anderen Teil dafür abgelehnt werde.

Lies dir mal die Definitionen von Trollen im Internet durch. Ich glaube nicht, dass du wirklich verstanden hast, was ein Troll ist!

Ich kann durchaus damit leben, dass hier jeder seine andere Meinung hat, es wird mir auch erst jetzt so richtig griffig, mit meinen Standpunkten fängt man am allerwenigsten was an.....Aber ich selbst fange halt mit dem meisten, was hier so geschwurbelt geschrieben wird, auch nix an :-(

Das viele Fragen kommt daher, dass ich stets versucht hab, möglichst zuerst genau herauszufinden, was der andere wirklich meint, bevor ich was dazu sag, einfach um zu verhindern, ihn misszuverstehen. Also eigentlich versuchte ich achtsam zu sein.
Sorry, das kam wohl auch falsch an.

....ziehe weiter....hoffe, es klappt nun :-)

Lg,
Sarah

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Die richtige Herangehensweise

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 08:12 vor 720 Tagen @ Sarah 4234 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 08:18

Hallo!

Das viele Fragen kommt daher, dass ich stets versucht hab, möglichst zuerst genau herauszufinden, was der andere wirklich meint, bevor ich was dazu sag, einfach um zu verhindern, ihn misszuverstehen. Also eigentlich versuchte ich achtsam zu sein.
Sorry, das kam wohl auch falsch an.

Dein Problem ist doch eigentlich folgendes:
1. Du bist interessiert (das ist noch kein Problem ;-)), stellst eine Reihe Frage, bringst Theorien ein.
2. Du erwartest eine bestimmte Antwort, die auf eine bestimmte Art / mit einem bestimmten Inhalt daherkommen soll. Zugleich wartest Du die Antwort nicht ab, hast nicht die Geduld, das Thema sich entwickeln zu lassen.
3. Du bist unzufrieden mit der Reaktion, stellst weitere Fragen. Die Leute, insbesondere ich, antworten in knapperen Worten, als es für das Thema eigentlich nötig wäre. Natürlich bist Du damit auch nicht zufrieden.
4. Dann fällst Du ein abschließendes Urteil, obwohl am Thema allenfalls oberflächlich gekratzt wurde. Dabei unterstellst Du, daß bereits alles gesagt wäre und Du erkannt hättst, was der andere dächte.

Das wurde überdeutlich an Deiner letzten E-Mail an mich, die aus einer Reihe Unterstellungen und Annahmen über mich bestand, für die es allerdings überhaupt keine Grundlage gibt. Ich habe darauf nicht geantwortet, da ich keinen Sinn darin sehe, ständig zu korrigieren, was andere persönlich über mich meinen (soll doch jeder glauben, was er will), und in eine verhängnisvolle Rechtfertigungsspirale zu geraten.
Die folgenden Punkte scheinen mir aber exemplarisch für die Allgemeinheit behandlungswürdig, da sich daran die sinnvolle Herangehensweise darstellen läßt und Du Deine Kritik ohnehin schon öffentlich formulierst.

Du unterstellst mangelnde Differenzierungsfähigkeit, obwohl wir in der Diskussion allenfalls die groben Standpunkte geklärt haben, ohne in die Tiefe zu gehen.
Du unterstellst mangelnde Gründlichkeit in der Herangehensweise, obwohl wir bis zum Grunde noch gar nicht vorgedrungen sind. Wir haben in der Thematik der "Geister als psychologische vs. transzendente Phänomene" ein paar einleitende Gedanken formuliert, aber keinen einzigen konkreten Fall beleuchtet, wie wir es bezüglich Schauungen seit Jahren tun.
Du unterstellst Leichtgläubigkeit, obwohl Dir mangels einer tiefergehenden Diskussion überhaupt nicht klar sein kann, wie ich oder andere zu ihren Ansichten gekommen sind. Diese sind übrigens nicht fest, sondern können sich durchaus entwickeln, wie der Wandel der Standpunkte zu Schauungen/Prophezeiungen über die letzten 10 Jahre deutlich gezeigt hat. Voraussetzung ist aber, daß darüber diskutiert wird, weil das bloße Bekunden einer Meinung durch einen anderen natürlich für mich kein Grund sein kann, die meine zu ändern.
Du unterstellst, ich würde andere Argumente nicht an mich heranlassen. Dabei sind wir zu Argumenten doch gar nicht erst gekommen, sondern bei bloßen Meinungen verblieben. Wurdest Du etwa auch von der jahrzehntelang durchdemokratisierten Atmosphäre in diesem Lande derart vernebelt, daß Du Meinungen über alles stellst, wobei einerseits jeder seine Meinung sagen können soll, ohne diskriminiert zu werden, während zugleich alle anderen am Besten die eigene Meinung übernehmen sollen, die ja das Zentrum aller Dinge ist? ;-)

Das Vorgehen sollte doch wie in jeder wissenschaftlichen Arbeit ablaufen:
1. Bestimmung und Darstellung des Themas / der Problemstellung
2. Darstellung der Grundlagen, der bisherigen Theorien, Einführung und Definition der nötigen Begriffe, die in der weiteren Erörterung herangezogen werden sollen und müssen. Dabei kann es an dieser Stelle logischerweise noch nicht darum gehen, widersprüchliche Theorien gegeneinander auszuspielen und "einen Sieger zu ermitteln". Man muß die Dinge ja erst mal einführen, damit klar ist, worum es (in Abhängigkeit von der Problemstellung) geht.
3. Bestimmung einer Methodik. Hier im Forum wäre das plattformbedingt schlicht das Sichten und Auswerten zahlreicher konkreter Einzelfälle, um zu bestimmen, ob die Theorien in deren Lichte falsifiziert werden, bzw. ob gar ein neues Modell nötig ist.
4. Anwendung dieser Methodik. Sammeln und Austausch von Pro- und Contraargumenten zu den einzelnen Theorien. Bildung neuer Theorien, um auftauchende Erklärungslücken zu schließen.
5. Ein Fazit, wobei es wohl nicht auf ein Entweder-oder-Urteil für oder gegen Parapsychologie oder Psychologie hinausläuft, sondern auf ein Sowohl-als-auch, einen Kompromiß, in dem jedem Ansatz der Erklärungswert zukommt, der ihm entspricht.

Du aber springst gleich von 2. zu 5. und machst zum Vorwurf, daß andere nicht Deine Theorien auf Anhieb teilen. Zugleich unterstellst Du mangelnde Auseinandersetzung mit dem Thema, die Du ja selbst überspringst. So gebrichst Du eigentlich der Offenheit, deren Mangel Du mir unterstellst.
Nicht zuletzt kommst Du auf diese Weise zu pauschalen Unterstellungen, z. B. daß ich verkappter Esoteriker wäre, daß ich die Psychologie negiere – eine ganze Wissenschaft über einen Kamm scheren (!), ohne einzelne Theorien und Paradigmen zu betrachten; natürlich sind einzelne Ansätze durchaus verdammenswert, andere sicher nicht. Dann machst Du zum Vorwurf, daß ich an "Foppgeister" glaubte, wobei dieser Begriff gar nicht ergründet wird. Wie kommst Du darauf zu wissen, was ich darunter verstünde? Aus diesen unzureichenden Grundlagen ziehst Du ein Urteil, das die Qualität dieser Seite insgesamt in Zweifel zieht. So machst Du im weiteren den Vorwurf, ich würde neuere Schauungen überbewerten, obwohl ich die Seher gar nicht kennte. Woher zum Teufel willst Du denn wissen, wen ich alles kenne oder nicht? Frag doch erst mal nach, aber nicht zu allen auf einmal, sondern mit Fragen, die sich beantworten lassen! Wer alles auf einmal wissen will, bekommt eine knappe Antwort mit unbegründeten Zusammenfassungen, die nicht befriedigen können.

....ziehe weiter....hoffe, es klappt nun :-)

Wenn Du Dich auf die langsamere Dynamik eines Fachforums (das ja in unser aller Leben nur eine Randerscheinung sein kann) nicht einlassen kannst, wenn Du nicht kleine Fragen stellen und nicht abwarten kannst...?

Dir sollte klar sein, daß Du (und alle anderen) als Einzelpersonen massig Fragen stellen kannst, während ich von hunderten Personen belagert werde.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

?

Sarah, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 09:25 vor 720 Tagen @ Taurec 4158 mal gelesen

Ich erwarte, dass du deinen Beitrag löschst. Es ist unter jeder Kritik, dass du hier Inhalte einer privaten mail veröffentlichst, ohne mein Einverständnis. Das verstößt gegen jede ethische Grundhaltung und darüber hinaus verletzt es meine Privatsphäre (Datenschutz).

Offenbar versuchst du dir Rückendeckung und Unterstützung von deinen Freunden hier zu holen und vermeinst das nicht mit mir allein klären zu können.

Ich kann dir anbieten, das per mail abzuhandeln und dann die Ergebnisse hier reinzustellen, wenn dir das schon so wichtig ist, jedenfalls in Abstimmung (!) über den Inhalt mit mir.

Sarah

Sarah hat ein Problem mit Logik

Deutscher im Exil @, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 11:25 vor 720 Tagen @ Sarah 4156 mal gelesen

Hallo Sarah,

wie leider viele Menschen und insbesondere Frauen haben Sie offensichtlich ein Problem mit Logik, denn Sie schrieben an Taurec:

dass du hier Inhalte einer privaten mail veröffentlichst, ohne mein Einverständnis

weil Taurec zuvor schrieb:

Das wurde überdeutlich an Deiner letzten E-Mail an mich, die aus einer Reihe Unterstellungen und Annahmen über mich bestand, für die es allerdings überhaupt keine Grundlage gibt.

Nun erklären Sie dem Forum doch bitte mal, wo in der wertenden Aussage des Taurec über die Qualität Ihrer Email ("die aus ... Unterstellungen und Annahmen über mich bestand") irgendein Detail oder Aussage Ihrer Email an Taurec zitiert wird.

Da scheinen Sie mir vergleichbar dieser unsäglichen Frau Ford in den USA, die mit ihren erfundenen Lügen, an deren Details sie sich nicht erinnern kann, versucht hat, einen wohl ehrenwerten Richter sozial und politisch zu vernichten und als Höchstrichter zu verhindern. Ich frage mich, wie eine solche dumme Schnepfe zu einem Dr.-Titel und gar noch zu einer Professur kommen konnte!?

Solche unqualifizierten Aussagen und der Logik unfähigen Schreiber müllen nicht nur dieses Forum zu, die deswegen mehr und größere Tonnen brauchen!

Habe die Ehre
Deutscher im Exil


P.S. Sie sollten es @Taurec hoch anrechnen, daß er sie nicht schon längst gesperrt hat, denn Ihre früheren Beiträge dürften (habe nichts von Ihnen gelesen) kaum von höherer Qualität gewesen sein.

@Deutscher im Exil

remi @, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 11:41 vor 720 Tagen @ Deutscher im Exil 4139 mal gelesen

Hallo DiE,
eine kleine Geschichte: "Es war einmal ein kleines Baby in einem großen Kinderwagen. Es fühlte sich schon sehr groß. Ständig hielt es die anderen auf Trapp. Ich habe Hunger. Ich friere. Ich will meinen Schnuller.etc. Doch dann fasste es einem großen Entschluß. Ich verlasse alles und ziehe in die große Welt."

Fazit: Wanderer soll man ziehen lassen.


"Per aspera ad astra."

@sarah

Ulrich ⌂ @, Germering, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 11:43 vor 720 Tagen @ Sarah 4157 mal gelesen

Hallo Sarah,

Schnipsel aus Deinem Beitrag:
"gut" und "böse" gibt es nicht
https://schauungen.de/forum/index.php?id=51134

"Es gibt kein Gut und Böse."
...
Es gibt nur Bewertungen des Verstandes.
...
Das was für den einen gut ist, ist für den anderen böse und umgekehrt.
...
Gut/böse ist eine rein verstandesmäßige Bewertung. Sonst nichts.
..."

usw. bla bla bla

Ich erwarte, dass du deinen Beitrag löschst. Es ist unter jeder Kritik, dass du hier Inhalte einer privaten mail veröffentlichst, ohne mein Einverständnis. Das verstößt gegen jede ethische Grundhaltung ...

Es ist mir rätselhaft, auf welchen Kriterien Deine "ethische Grundhaltung" basiert, denn, wie Du behauptest: "Es gibt kein Gut und Böse."

Nachgeplapperte Phrasen der Neo-Advaita-Ideologie taugen offensichtlich nur, um sie Anderen zu predigen.
Im realen Leben berufst Du Dich auf den Datenschutz.

Es gibt kein "privat" und "öffentlich", das sind nur Bewertungen des Verstandes :rotfl:

Gruß
Ulrich

Ulrich, ich dachte schon, du wärst im Urlaub

aber, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 14:22 vor 719 Tagen @ Ulrich 4111 mal gelesen

Ich grüße dich, oh rühmlicher Großmeister der Recherchen und des Archivs,

meine redlichen Kontemplationen über das Wesen der Nächsten Frage ergaben folgendes:

Invokation
Gott im Innern, Gott im Außen,
wie könnt' ich jemals zweifeln dran?
Kein' Ort gibt es, an den ich gehen
und nicht dein Antlitz sehen kann

...

Frage: Wie geht's weiter?

(Stammt aus einem roten Buch über Runen, das einst in meinem Besitz war, aber nun nicht mehr.)


Ebene Wege und kenntnisstiftende Archive,
aber

@aber

Ulrich ⌂ @, Germering, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 16:23 vor 719 Tagen @ aber 4102 mal gelesen

Hallo aber,

Ulrich, ich dachte schon, du wärst im Urlaub

Aber aber, im Urlaub bin ich schon seit Jahrzehnten, aber die haben mir damals verschwiegen, dass der Planet eine einzige Baustelle ist. Soll ich reklamieren? Falls ja, wo?

Frage: Wie geht's weiter?

Habe ich mich auch gefragt, als ich heute Morgen im Stau stand.

Das Orakel sagt:

Es ist die deutsche Übersetzung aus dem Buch "The Book of Runes: A Handbook for the Use of an Ancient Oracle: The Viking Runes with Stones" (roter Einband) von Ralph H. Blum.

und lautet:

Invocation
God within me, God without,
How shall I ever be in doubt?
There is no place where I may go
And not there see God's face, not know
I am God's vision and God's ears.
So through the harvest of my years
I am the Sower and the Sown,
God's Self unfolding and God's own.

Die Fortsetzung Deines Textes in der deutschen Übersetzung, die unter dem Titel "Runen: Anleitung für den Gebrauch und die Interpretation der Gemeingermanischen Runenreihe" (ebenfalls roter Einband) von Hajo Banzhaf herausgegeben wurde:
...
Ich bin Sein Sehen und Sein Hören,
und durch der Jahresernten Reigen
bin ich der Sämann und die Saat,
Gott-Selbst entfaltend und Sein Eigen.

Blum schreibt diesen Text Asmund Karasun zu (Bild-Legende: "Rune stone, Vasterby, Uppland, Sweden, work of Asmund Karasun, c. AD 1050").

Bei Hägar dem Schrecklichen: Ich wette um sieben Muscheln und drei Pfauenfedern, dass die Original-Inschrift wenig mit Blums blumigen Knüttelversen zu tun hat, als deren Quelle man eher Tante Hildes Topflappen-Häkel-Kaffeekränzchen vermuten würde, aber das ist eine andere Geschichte...

Gruß
Vlrix

Du bist ein Mentat

aber, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 17:48 vor 719 Tagen @ Ulrich 4109 mal gelesen

Hallo Ulrich,

Aber aber, im Urlaub bin ich schon seit Jahrzehnten, aber die haben mir damals verschwiegen, dass der Planet eine einzige Baustelle ist. Soll ich reklamieren? Falls ja, wo?

Hast du mal versucht, Kontakt mit dem verantwortlichen Reisebüro auf deinem Heimatplaneten aufzunehmen? Die müssen dir ja einen anständigen Reiseführer mitgegeben haben, der ist doch auf Reisen absolut unerlässlich nebst einem Handtuch. Ansonsten halt auf einem gelben Vogonenraumschiff mitreisen, bis Giedi Prime und mal beim Haus Harkonnen nachfragen, ob du wegen der Unannehmlichkeiten Rabatt bekommst, was ja wohl das Mindeste wäre. (Vorsicht, könnte nach hinten losgehen, die sind noch unfreundlicher als SWM-Vertreter, die dich an der Haustür zum Anbieter-Wechsel nötigen wollen.)


>> Frage: Wie geht's weiter?

Habe ich mich auch gefragt, als ich heute Morgen im Stau stand.

Keine Sorge. Das mit dem Stau wird besser werden, sobald die mit der Umgehungsstraße fertig sind.

Das Orakel sagt:

Es ist die deutsche Übersetzung aus dem Buch "The Book of Runes: A Handbook for the Use of an Ancient Oracle: The Viking Runes with Stones" (roter Einband) von Ralph H. Blum.

und lautet:

Ulrich, du bist phänomenal, auf Englisch wie auf Deutsch. Danke schön :kuss:

Bei Hägar dem Schrecklichen: Ich wette um sieben Muscheln und drei Pfauenfedern, dass die Original-Inschrift wenig mit Blums blumigen Knüttelversen zu tun hat, als deren Quelle man eher Tante Hildes Topflappen-Häkel-Kaffeekränzchen vermuten würde,

Wickie hält mit einem Ochsenlederarmband dagegen, ich behaupte, Blum hat die Knüttelschüttelreime aus den Psalmen geklaut.

aber das ist eine andere Geschichte...

...und soll ein andermal erzählt werden? :yes:

Gruß,
Bastian Balthasar Bux

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!

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 12:01 vor 720 Tagen @ Sarah 4206 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 13:27

Hallo!

Es ist unter jeder Kritik, dass du hier Inhalte einer privaten mail veröffentlichst, ohne mein Einverständnis. Das verstößt gegen jede ethische Grundhaltung und darüber hinaus verletzt es meine Privatsphäre (Datenschutz).

Sicher nicht, da es sich nicht um Deine Daten (= Daten über Dich) handelt, sondern ausschließlich um indirekt wiedergegebene Aussagen über mich und das Forum.

Desgleichen ist gewiß eine Gratwanderung zwischen Vertraulichkeit und Offenheit, weswegen ich weder direkt zitiert, noch die anderen Ad-personam-Aussagen aufgegriffen habe, die keine Relevanz für die Behandlung der Themen im Forum haben, die Du selbst bereits bekrittelt hast ("nicht verstanden", "abgeleht", "mit meinen Standpunkten fängt man am allerwenigsten an"). Du meinst wohl, mit diffusen Andeutungen Vorwürfe anbringen, deren umfassender Ausarbeitung aber fein raus aus dem Wege gehen zu können, ohne für Deine Haltung einstehen zu müssen?
Deine darüber hinaus von mir kritisierte Herangehensweise, was der wesentliche Inhalt meines Beitrages war und auf Privatmailzitate gar nicht angewiesen, ist ohnehin im Forum nachvollziehbar. Den Fall habe ich deswegen noch weiter ausgewalzt, weil man daran eine sachbezogene Herangehensweise aufzeigen konnte, an deren Vernachlässigung das Forum, beispielhaft an der von Dir zuletzt aufgebrachten Diskussion, krankt.

und vermeinst das nicht mit mir allein klären zu können

Ich sehe nicht, daß es da was zu klären gäbe.

Ich kann dir anbieten, das per mail abzuhandeln

Ich kann mir schon vorstellen, wie das gefälligst abzulaufen hätte, weswegen ich darauf verzichte.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Frauen

Bubo @, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 13:01 vor 720 Tagen @ Sarah 4196 mal gelesen

Liebe Sarah!

Zu Deiner Vorgehensweise im Forum fällt mir die Antwort des berühmten Wissenschaftlers Stephen Hawking auf die Frage, worüber er jeden Tag am meisten nachdenkt, ein: „Frauen. Sie sind ein komplettes Rätsel." Das Interview wurde mit dem „New Scientist“ geführt, ein entsprechender Artikel ist in der „Welt“ (online, veröffentlicht am 5.01.2012) erschienen.

Ich bilde mir ein, mich ganz gut mit Frauen auszukennen. Mein Fazit: Die stumpfen Waffen vieler (gebildeter) Frauen, wenn etwas nicht die gewünschte Richtung nimmt. Natürlich greifen zuweilen auch Männer (Richtung XX) in, für sie scheinbar ausweglosen Situationen, zu solchen Mitteln.

Gruß
Bubo

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Verstehen und verstanden werden

offtopic, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:01 vor 719 Tagen @ Sarah 4113 mal gelesen

Hallo Sarah,

Ich hab eh schon versucht, hier wegzugehen. Das braucht vielleicht noch einen Anlauf. Keine Sorge, ich schaff das schon noch :-)

Das war nicht als Anstupser gedacht, damit du endlich gehst, sondern als Angebot im Sinne von Taurecs Beitrag über die Herangehensweise, die das Pausenhofniveau verlässt in Richtung eines eher wissenschaftlichen Angangs.

Ich hab niemals versucht, zu trollen. Was für ein Unsinn! Ich hab eine andere Sicht der Dinge und wollte diese einbringen. Ich sehe, dass ich zum Teil nicht verstanden zum anderen Teil dafür abgelehnt werde.

Nun, mir kamst du wie ein Troll vor, da ich das hohe Fragetempo nicht als ernsthaft bezeichnen kann, wenn größtenteils noch nicht mal auf eine Antwort gewartet wird, sondern geistig einfach mal geschätzt wird und dann Behauptungen folgen. Und wenn dann die Anwort dann zum Teil gar keine Rolle mehr zu spielen scheint, drängt sich mir der Gedanke auf, dass da nur versucht wird, Zeit und Energie der Schreiber zu binden.

Ich kann durchaus damit leben, dass hier jeder seine andere Meinung hat, es wird mir auch erst jetzt so richtig griffig, mit meinen Standpunkten fängt man am allerwenigsten was an.....Aber ich selbst fange halt mit dem meisten, was hier so geschwurbelt geschrieben wird, auch nix an :-(

Einen eigenen Standpunkt zu haben ist ja nichts verwerfliches. Wenn du siehst, dass andere deinen Standpunkt nicht verstehen, dann liegt es doch auf der Hand, dass du diesen dann nicht ausführlich genug erklärst, denn logischerweise kannst ja nur du selbst diesen anderen vermitteln. Im Übrigen geht es hier nicht um ein Verteidigen des eigenen Standpunkts, sondern um ein Erarbeiten einer möglichen Wirklichkeit, die über die Suche nach Informationen auch einer flexiblen Sichtweise bedarf. Hierzu ist es nötig, mehrere Standpunkte einzunehmen, um mehr Angänge zu haben und sich so eine Übersicht verschafft.

Das viele Fragen kommt daher, dass ich stets versucht hab, möglichst zuerst genau herauszufinden, was der andere wirklich meint, bevor ich was dazu sag, einfach um zu verhindern, ihn misszuverstehen. Also eigentlich versuchte ich achtsam zu sein.

Fragen ist nicht verkehrt, nur sollte man sich die Zeit nehmen, eine Antwort erstens abzuwarten und dann auch versuchen, diese zu verstehen.

Sorry, das kam wohl auch falsch an.

Man könnte ja darin die Herausforderung sehen, das zu ändern ;-)


LG

OT

Jetzt ist aber auch mal gut mit dem Sarah-Bashing...

aber, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 00:53 vor 719 Tagen @ offtopic 4176 mal gelesen

...offtopic, Bubo, Exilant, remi, Taurec, Ulrich,

lieb sein, ja?
Und vor allem nicht immer alle gegen einen. Es ist nicht jeder so resilient wie ich.

Gute Nacht,
aber geht jetzt schlafen

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Lieb sein?

offtopic, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 02:10 vor 719 Tagen @ aber 4135 mal gelesen

...offtopic, Bubo, Exilant, remi, Taurec, Ulrich,

lieb sein, ja?
Und vor allem nicht immer alle gegen einen. Es ist nicht jeder so resilient wie ich.

Es geht nicht darum, jemanden zu "bashen", sondern eine Hilfestellung zu geben. Mit "resilient" in deinem Bezug meinst du wohl (lern)resistent, da sehe ich bei Sarah wesentlich mehr Potential. Sie geht es einfach nur falsch an, warum ich so denke, habe ich ja dargelegt, doch du, treibst dieses Spielchen bewusst.

Will dir ja nix falsches wünschen, aber Unfälle passieren halt...

Ein ganz liebes Nächtle

OT

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Hier wird nicht gepatscht

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 07:18 vor 719 Tagen @ aber 4211 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 09:29

Hallo!

Du hättest hier bestenfalls das Recht, Dich mit solchen Forderungen einzumischen, sobald Du (soweit ich mich entsinne zum ersten Mal) zum Forum etwas nützliches beigetragen hast.
Bis dahin rückst Du mit jedem Deiner Beiträge der Planke näher.

Penetrant den Spaltpilz zu spielen, indem Du Dich ohne betroffen zu sein einmischst und auf eine Seite schlägst (= Front machen) sowie absolut respektlos weiter die Forumsregeln durch Nutzung von Anglizismen absichtlich mißachtest, hat es sicherlich nicht besser gemacht.

Ich sehe eigentlich keinen Grund, Dich hier noch weiter schreiben zu lassen. Während ich Sarah dort nicht stehen habe, stehst Du ganz oben auf meiner kurzen Abschußliste.

Generell habe ich den Eindruck, daß Du das Forum für ein emitionales Ventil zwischen Deinen Hausfrauengeschäften hältst. Dann könntest Du Dich aber auch auf der Netzpräsenz Deiner Fernsehzeitschrift entleeren.

Es ist nicht jeder so resilient wie ich.

Reicht das oder soll ich noch weiter aufdrehen?

In diesem Unterfaden scheint übrigens alles gesagt zu sein. Grund genug, ihn ab Beginn der Harald-Ranma-Diskussion zu schließen, um weitere Robin-Hood-Aktionen selbsternannter Gerechter zu verhindern.

Ab jetzt wird verstärkt gegen Dünnpfiffschreiber und Zersetzungstrolle durchgegriffen!

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Im Prinzip hast du Recht

Ranma, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 05:26 vor 720 Tagen @ Harald Kiri 4085 mal gelesen

Hallo!

Warum fürhst Du sie dann an?

Wir haben im konstruktiven Dialog gemeinsam herausgefunden, worum es in der Geschichte geht.

Im Gottesreich, nicht im temporären Totenreich.

Du machst da also einen Unterschied. Das ist nicht selbsterklärend.

Die Bibel, hier speziell Jesus, sagt dazu, im Hades, der sowohl Qualen,als auch Seligkeiten (Abrahams Schoß) enthält (Lukas 16, 22-23):
"22 Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben.
23 Und als er im Hades seine Augen aufschlug und in Qualen war, sieht er Abraham von weitem und Lazarus in seinem Schoß."

Das ist zwar wieder ein ganz anderes Faß, aber ein sehr zentraler Punkt der christlichen Lehre.

Das war immer meine Meinung. Allerdings tragen die Auslegungen, die Du anführst, nichts zur Sache bei, sie lenken nur ab. Wärest Du nicht so auf Widerspruch gebürstet, könntest Du vielleicht ertmal versuchen, zu verstehen, bevor Du anfängst zu gugeln.

Du solltest vielleicht selber mal gugeln bevor du abstreitest, daß Hesekiel das Judentum verändert hat, oder behauptest, ich wäre nur auf Widerspruch gebürstet. Ich würde nicht mit dir diskutieren, wenn ich dich nicht ernstnehmen würde.

Gut, ein neues Fass. Musste gerade mal nachschauen, was mich nicht stört.
Feld ist der einzige transzendente Begriff in der Physik. Kraftfelder, elektromagnetische Felder und Gravitationsfelder beschreiben Wirkungen, die materiell nicht erklärbar sind. Man kann sie beobachten und definiert sie daraus als existent.

Morphische Felder widersprechen grundsätzlich also nicht der Physik, wenn sie sich wiederholbar beobachten lassen. Beschäftigt habe ich mich damit nicht, also kann ich darüber, ob sie mich stören, oder nicht, keine Aussage machen.

Energie, Kraft, Schwingung und Frequenz sind hingegen genau definiert und haben keine der esoterischen Bedeutungen.

Ich weiß wie der Begriff des Feldes in die Biologie kam. Den hat Sheldrake laut seiner eigenen Aussage aus der Physik entnommen. Weil der Begriff transzendent ist, deshalb ist es wahrscheinlich einfacher nach den anderen Begriffen wie Kraft zu fragen. Wie kamen diese Begriffe in die Physik?

Du erinnerst Dich noch daran, dass Du einen materiell erscheinenden Messias als Oxymoron bezeichnet hast? Warum jetzt diese Spitzfindigkeiten, die darauf nicht eingehen, sondern sie sogar konterkarieren?

Wenn du sämtliche älteren Beiträge vergleichtest, hier und anderswo, in denen ich Jesus erwähne, dann würdest du feststellen, daß ich Jesus immer nur als Menschen betrachte. Als einen weisen Lehrer für die gesamte Menschheit. Nicht mehr und nicht weniger.

Nichts anderes habe ich zum Ausdruck gebracht. Allerdings habe ich es als meine Ansicht betitelt und nicht mit ominösen, nicht ohne weiteres nachvollziehbaren, "Wahrscheinlichkeiten" argumentiert. Feststellbar ist doch zunächst nur die Veränderung, die dich beobachten lässt, nach dem Unfall sind neue Fähigkeiten erschienen.

Das klang für mich anders. Eher nach Spiderman-Universum. Da habe ich dich also mißverstanden und darum ist es gut, daß wir das geklärt haben. Zumindest ich finde es gut, wenn man Mißverständnisse aus dem Weg räumt. Wozu diskutiert man denn sonst?

Deine Ansicht über die Entstehung der Welt finde ich interessant, teile sie aber im Wesentlichen überhaupt nicht und möchte mich auch überhaupt nicht weiter dazu äußern.

Mindestens dreimal hast du mich dazu aufgefordert, mir einen eigenen Standpunkt zuzulegen, aber kaum zeige ich eine eigene Ansicht zu irgendetwas, schon passiert genau das hier!

Von mir aus brauchst du heilige Schriften nicht ernstzunehmen. Du scheinst dich aber doch ganz gut darin auszukennen. Vermutlich deshalb, weil das für alle Europäer mal völlig normal war. Mein Standpunkt dazu ist, daß man wenigstens versuchen sollte, solche Texte in ihrem kulturellem und vor allem ihrem historischem Zusammenhang zu verstehen. Ich kann auch nicht mehr liefern als den Versuch. Insbesondere die wichtigen historischen Zusammenhänge zu verstehen ist eigentlich völlig aussichtslos. Bis eine Generation den Zeitgeist einer früheren Generation halbwegs begreift, ist bereits die nächste Generation damit beschäftigt, den Zeitgeist ihrer Vorgänger zu analysieren. Es hilft nichtmal, wenn eine Generation eine Analyse einer früheren Generation für eine spätere Generation hinterläßt, weil die dann bereits wieder Hilfe bräuchte, um auch nur die Analyse zu verstehen, weil jede neue Generation unter veränderten Bedingungen aufwächst. Aber ohne wenigstens zu versuchen, den kulturellen oder historischen Kontext einer als heilig deklarierten Schrift zu verstehen, kommen Ansichten wie bei den Katholiban oder den nordamerikanischen Evangelikalen heraus. Das ist der Grund, warum ich eigentlich niemanden mit Heiligen Schriften alleine lassen möchte. Besonders gefährlich ist es, wenn die Notwendigkeit der kulturellen und historischen Einordnung einer Heiligen Schrift nicht verstanden wird. Dir traue ich zu, diese Notwendigkeit zu verstehen. Aber viele andere verstehen diese nicht. Deshalb konnte ich nicht einfach schweigend zusehen als du eine so schwierige Bibelstelle wie die von Jakob und Esau auf die Allgemeinheit losgelassen hast.

Gruß,
Ranma

Avatar

Aus Jux und Trollerei

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 08:43 vor 720 Tagen @ Ranma 4190 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 09:00

Hallo!

Wozu diskutiert man denn sonst?

Das ist eine gute Frage. Warum diskutierst Du eigentlich?

Diese ganze Religionsdiskussion war nur das konzentrierte Aneinandervorbeireden und planvolle Mißverstehen über abwegige Glaubensfragen.
Dabei scheint zum einen keine Ahnung vorzuliegen, was eigentlich das Thema ist, wohin die Reise gehen soll, zum anderen scheint keine Ahnung vorhanden zu sein, was man selbst eigentlich glaubt, lediglich eine Reihe offenbar angelesener Glaubenssätze.

Mir scheint, für Dich sind Sachthemen überwiegend das Vehikel, über Rechthaberei Dein eigenes bestätigungsbedürftiges Ego zu stabilisieren. Was andere schreiben, wird verdreht und auseinandergenommen, um aus dem Zusammenhang an einzelnen Stellen eine Kritik anzusetzen und neue Aspekte einzuführen, zu denen Du Unterstellungen und Rechthabereien platzieren kannst. Das ist reiner Selbstzweck, die Klärung eines Problems ist nicht intendiert, weil es ja um den fortlaufenden Schlagabtausch geht.
Aspekte der Schriftreligionen, die man bar jeder eigenen Spiritualität anhand bloßer Unterstellungen an nichtverstandene Texte behandeln kann, sind für solche Profilierungen natürlich ganz besonders gut geeignet, da es (wie es Dir bei anderen Themen oft widerfährt) unwahrscheinlich ist, daß jemand auftaucht, der Irriges abschließend widerlegen kann. So ist es ebenso unwahrscheinlich, daß es gelingt, die Rechthabereischleife zu durchbrechen und Dein ja durchaus auch vorhandenes Lernbedürfnis zu aktivieren.

Wenn der Exildeutsche Dir unterstellt, Du seiest ein Troll, ist das begrifflich falsch, weil Trolle eigentlich absichtlich handeln. Dir unterstelle ich, daß Du aufgrund Deiner Persönlichkeit häufig nicht anders kannst, wobei Du dieses Vorgehen aufgrund deiner Selbstwahrnehmung und alles Sachliche überdeckenden Richtigstellungsbedürfnisses (weniger aus Sinn für "objektive Gerechtigkeit" o. ä.) für rational hältst.

Für ein Forum, das eigentlich sich auf die Fahnen geschrieben hat, zu analysieren und Probleme zu lösen, wirkt sich das Ergebnis natürlich wie ein absichtlicher Troll aus, nämlich auf Dauer schädigend.

Es wäre durchaus nützlich, sich anbetrachts dessen desöfteren mal zurückzulehnen und zu sinnieren, was eigentlich der Sinn eines Beitrages sein soll. "Soll er dem anderen etwas nützen oder mache ich das nur für mich selbst?" Und: "Worum geht es hier eigentlich, wenn man den Verlauf des Faden rekapituliert?" Wenn das Thema in immer neue Einzelaspekte zerfastert, die nicht geklärt und mit lauter Unterstellungen und Behauptungen garniert werden, sollte man besser sofort aufhören.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

etwas verlieren - etwas klarer sehen

Sarah, Montag, 01. Oktober 2018, 23:45 vor 728 Tagen @ Küfferle 4574 mal gelesen

Hallo,

könnte deine Frage in Wahrheit heißen:
Wie ist mir selbst mein Glaube verloren gegangen?
Und weiter:
Was für ein Glaube genau war das? Woran habe ich geglaubt? Und was glaube ich nun nicht mehr?

Möglicherweise muss erst alles Glauben im Außen verloren gehen um zu finden, was im Inneren übrig bleibt. Das nämlich, was beständig ist und niemals irgendwohin verloren gehen kann :-)

Finde heraus, was genau du verloren hast. Vielleicht ist es ja Ballast und sein Verlieren bringt dich der Wahrheit viel näher :-)

Lg,
Sarah


ALSO: Warum ist hier im Weltenwendeforum, dass ich immer sehr geschätzt habe @Taurec :ok: der Glauben verloren gegangen ????

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Wunderbar

Luzifer @, Österreich, Dienstag, 02. Oktober 2018, 08:43 vor 728 Tagen @ Sarah 4544 mal gelesen

Hallo,

So ist es oder um es mit seinen Worten auszudrücken:


(3) Jesus sprach: „Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das Königreich ist im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch vorangehen. Wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden die Fische euch vorangehen. Aber das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von euch.
Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, daß ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht erkennt, dann seid ihr in der Armut, und ihr seid die Armut.“

LG
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Glauben heisst nichts Wissen ?

Küfferle @, Dienstag, 02. Oktober 2018, 16:45 vor 727 Tagen @ Sarah 4410 mal gelesen

Hallo Sarah !

Du hast recht, es wäre durchaus möglich, vielleicht sogar vorteilhaft, den Glauben an was jetzt auch immer über Bord zu schmeissen.

Bin aber noch nicht soweit, ein wenig noch dran festhalten.

Möglicherweise hilft mir das Schreiben im Forum um klarer zu sehen.;-)

Grüsse
Küfferle

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Verlust des Irrglaubens

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 04. Oktober 2018, 09:06 vor 726 Tagen @ Küfferle 4412 mal gelesen

Hallo!

Gleich ein Outing: Seh dass mehr von der christlichen Seite und bin der Überzeugung ohne diese Sichtweise haben die ganze Propheten keinen Sinn, will aber auf keinen Fall hier irgendwen missionieren !!!

Natürlich bekommen die Propheten nur mit einer christlichen Sichtweise "Sinn". Das spricht zwar nicht unbedingt für die christliche Sichtweise, zum Glück hat das Christentum für den geneigten Suchenden auch andere Inhalte zu bieten, die mit Endzeitprophetie rein gar nichts zu tun haben. Ohne diese wären wir wohl verloren, weil die Schäfchen nicht mal einen Einstiegspunkt für Spiritualität fänden.

Den "Endzeitglauben" an die "nahe Rettung" sollte man aber schleunigst ablegen. Seine Voraussagen werden seit zwei Jahrtausenden aufgeschoben wird und erweisen sich ständig als falsch. Genaugenommen hat es sich lediglich einmal als falsch erwiesen, was sich Gläubige seit 2000 Jahren aber wahrzunehmen weigern.
Sollte es sich bei Jesu Botschaft tatsächlich zentral um seine nahe Rückkehr und den Aufstieg der Rechtgläubigen zum Thron Gottes nach dem Sieg über das Böse handeln (und nicht etwa um eine paulinische Erfindung), woraus sich in ständiger Wandlung sämtliche Prophezeiungsinhalte als Ausgestaltungen dieses Urmärchens ableiten, haben wir (als Kultur) ein Problem. Dann wäre nämlich das Christentum an sich eine völlige Luftnummer.
Freilich kann man auch, meines Erachtens mit gewißem Erfolg, an die intellektuellen Grundlagen des Christentums die Säge anlegen. Das ändert aber nichts an der natürlichen menschlichen Spiritualität und Religiosität, die ihre Energie über Jahrhunderte in diese Religion gesteckt hat, und an der Notwendigkeit der Kirchen als Hort höherer Anbindung. Es kann aber nicht daran gelegen sein, diese Anbindung mit irrigen, menschengemachten Glaubenssätzen zu verstopfen, zu denen die Erwartungen der Endzeitprophetie nachweislich gehören.

Von meinen Standpunkt aus gesehen gibt es keine grundlegenden weltpolitischen oder wirtschaftlichen Ereignisse die das Erfüllen der Prophezeiungen unmöglich machen.

Das trifft gar nicht den Punkt. Man kann sich jederzeit allerhand vorstellen, das zur Erfüllung der Prophezeiungen führen könnte. Solche Vorstellungen bilden sich die Leute seit 2000 Jahren, und sie waren immer falsch. Es ist gewiß nicht zielführend, einen Haufen Unsinns vor sich herzuschieben in der Hoffung, daß nach mehr als 2000 und jedes Jahr noch weiter zunehmenden Fehlschlägen ("Demnächs geht's aber lohohooos!!! Buuhuuhuuuuu!!! :crying:") es irgendwann dann doch stimmen würde. ;-)
Wenn die Geschichte des Christentums insgesamt durchaus eine Erfolgsgeschichte war, so war die nebengeordnete Geschichte der christlichen Endzeitprophetie eine einzige Tirade erbärmlichsten Versagens, von der die Kirche am Übergang zur Neuzeit wohl nicht umsonst, sondern in kluger Erkenntnis so allmählich abgekommen ist. Das ist nämlich massive Negativwerbung.

ALSO: Warum ist hier im Weltenwendeforum, dass ich immer sehr geschätzt habe @Taurec :ok: der Glauben verloren gegangen ????

Es ist doch eigentlich ganz einfach:
Geschätzt mindestens 90% der Prophezeiungen vor 1914 sind reine Fälschungen, wobei ich als willkürlichen Punkt die exzellenten Feldpostbriefe setze, mit denen erstmals ein sauber nachweisliches Element echter Präkognition neben irrigen Endzeitelementen ("Antichrist in Rußland") eingeführt wurde (im Gegensatz etwa zum unsauber indizienhaft begründbaren Nostradamus). Danach wird es allmählich besser, weil zunehmend echte Seherpersonen ins historische Licht treten.
Die Personen der Propheten sind häufig erfundene Gestalten oder historische Figuren wurden als Träger einer zugeschriebenen Weissagung mißbraucht.
Die Texte lassen sich auf einen vergleichsweise überschaubaren Schatz von Motiven zurückführen, die seit 2000 Jahren tradiert, abgewandelt und entsprechend der Notwendigkeit zur Aufrechterhaltung des Selbstbetrugs immer auf dem Stand des Zeitgeschehens gehalten wurden.
Die Texte bedienen sich überwiegend entweder bei diesem Motivschatz, der mit diffusen Quellengrundlagen im Volksmund weitererzählt wurde, oder sie sind triviale Plagiate der jeweils älteren literarischen Veröffentlichungsschichten. Das ist mit textkritischen Methoden ohne weiteres nachvollziehbar und wird auch auch von christlichen Volkskundlern vernünftigerweise kaum geleugnet werden.
All diese Übereinstimmungen zwischen Prophezeiungstexten sind eben nicht Beweis für das Vorliegen gleichartiger Schauungen, sondern einer durchgängigen kulturellen Überlieferung von Mund zu Mund und einer übergeordneten Vorstellungswelt, die sich regelmäßig in neuen Volkspropheten verdichtet, die nicht etwa eigene Schauungen, sondern übernommene Glaubenssätze verkünden.

Natürlich waren nicht alle Weissager und Autoren der letzten 2000 Jahre Betrüger. Dies wäre eine reduktionistische Vereinfachung, die sachlich irrig ist. Die Motivation war nicht ausschließlich blanker Betrug, sondern ein gutgläubiger Zirkelschluß. Weil man die Ereignisse stets als unmittelbar bevorstehend wähnte, weil man die "große Weissagung" für unabweisbar richtig hielt und man durch diese Brille sich stets scheinbar valide Vorstellungen machte, wie die Prophezeiungen in nächster Zeit eintreffen könnten, befand man es nicht als ungehörig, diese Vorstellungen in literarische Form zu bringen und als prophetische Erkenntnis unters Volk zu bringen. Die unzweifelhafte Richtigkeit der Prophezeiungen sollte für sich selbst stehen und rechtfertigte Erfindungen nicht etwa als Betrug, sondern Manifestation einer Wahrheit, gegen welche die Textgenese keine Rolle spielt. Man betrog sozusagen gutgläubig um der Rettung/Bekehrung der Menschheit willen sich selbst und andere. Leider sind die Grundelemente dieser "Wahrheit", insbesondere die Naherwartung, falsch. Wann hat aber auch die offensichtlichste Widerlegung je dem Glaubenwollen Einhalt geboten?

Daneben gab es natürlich wie zu allen Zeiten auch absichtliche Betrüger wie z. B. Schrattenholz mit seinem erfundenen Spielbähn oder Adlmaier mit seinem erfundenen Irlamier, der dem Ansehen der historischen Ausnahmeseherpersönlichkeit Irlmaier durchaus geschadet hat, darüber hinaus bis in unsere Zeit Rubenstein mit Maria S. und wohl noch einige andere.

So. Und nun muß man unterscheiden, weil durch diese befreiende Erkenntnis nicht etwa das Thema an sich vom Tisch und in der Tonne wäre. Sie betrifft nämlich den Bereich der Prophetie, nicht aber der Präkognition, des Hellsehens und der Schauungen, also der nachweisbaren "übersinnlichen" Phänomene. Schauungen gibt es, sie funktionieren, und zwar auch auf Ebene des Weltgeschehens, wenngleich diese Erlebnisse im Vergleich zur alltäglichen Präkognition sehr sehr selten sind.

Darüber hinaus ist nicht zu leugnen, daß wir uns in der historischen Entwicklung in einer Spätzeit befinden, in einer Phase des Niedergangs und der Dauerkrise, die sich kaum ohne fundamentale Cäsur lösen wird. Es liegt daher nahe, diese Krise und ihre Fortentwicklung sowohl mit verstandesmäßigen und, soweit möglich, mit übersinnlichen Mitteln ergründen zu wollen.
Nur leider kann die Endzeitprophetie diesen Komplex aufgrund ihrer in diesem Beitrage angerissenen Makel nicht erhellen, sondern verdunkelt ihn mehr, wenn sie unkritisch geglaubt wird. Sie ist nicht in der Lage, die Vorgänge in ihrer tatsächlichen Gestalt und ihren eigentlichen Grundlagen zu erklären. Wir befinden uns als Kulturkreis in einer spirituellen Krise, aber nicht in der finalen Kirchenverfolung, die von der Endzeitprophetie verlangt wird. Wer letzteres indes glaubt, verstellt sich aufgrund falscher Lagebeurteilung (inklusive eines irrationelen und verhängnisvollen "deus ex machina", der das Christentum rettet, wenn man nur lange genug passiv warte) die Möglichkeit, die tatsächliche Glaubenskrise zu lösen. Diese Lösung ist nicht zu erreichen, indem man unhaltbare Glaubenssätze ums Verrecken zu retten versucht, die zur Glaubenskrise in Wirklichkeit beitragen.
Der irrige Glaube an die Endzeitprophetie führt nicht zuletzt auch zu falschen politischen Urteilen, wie z. B. bei den Gläubigen an die Säkularreligion der bolschewistischen Langzeitstrategie, eine deren gedanklichen Grundlagen der endzeitprophetisch begründete Glaube an den "bösen Russen" ist, der auf Basis des Marxismus und kryptokommunistisch sich verstellend das antichristliche Reich des Bösen darstellen soll. Dahingegen ist in jeglicher Hinsicht das völlige Gegenteil der Fall, nachdem Rußland derzeit die einzige national-konservative, christliche Weltmacht darstellt, von der in Zukunft eine geistige Erneuerung ausstrahlen könnte. Die Irrgläubigen, die sich in einer endzeitprophetisch-bolschewistischen rekursiven Gedankenendlosschleife der dauerhaften Selbstbestätigung befinden, stellen sich dahingegen ins geistige und politische Abseits, weil sie Qualität unserer Zeit grundsätzlich verkennen.

Von einem "Verlust des Glaubens" kann nicht die Rede sein, jedenfalls nicht, solange man als Glauben nicht das blinde Vertrauen in Säulenheilige, Texte und Überlieferungen mißversteht. Es handelt sich vielmehr um die konsequente Verfolung der Grundidee, die meines Erachtens schon im ersten Prophezeiungsforum des Johannes trotz dessen frömmlerischer Anwandlungen vertreten war, nämlich Fälschungen und jegliche Form des Betruges auszusondern, um wenigstens mal eine Handvoll Schauungen zu erhalten, welche diese Bezeichnung tatsächlich verdient haben. Damit ist noch keine Sicherheit über deren Eintreffen gegeben, es hat allerdings durchaus keinen Sinn, Märchen zu glauben, die gewiß niemals eintreffen werden.
Es ist nichts anderes als die konsequente Trennung menschengemachter Vorstellungen von nachweislichem Informationserhalt aus externen dem Diesseits übergeordneten Sphären. Insofern handelt es sich schlimmstenfalls um den "Verlust des Irrglaubens", was an sich schon mal keine schlechte Sache ist.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Chinesen als Weltmacht?

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 28. September 2018, 15:18 vor 731 Tagen @ Wodans Sohn 5067 mal gelesen

Hallo!

Was geschieht, damit China nach einem dritten Weltkrieg bzw Impaktereignisses nicht zur dominanten Macht aufsteigt und den Rest des Planeten unterwirft?

1. Wir haben mit den paar Schauungen, die wir kennen, noch immer massivste Lücken im Geschehen. Daß China scheinbar keine große Rolle spielt, muß an sich noch nichts bedeuten.

2. Wenn es bei uns kracht, kracht es global. Dann sind nicht nur 700 Millionen Europäer, sondern auch mindestens eine Milliarde Chinesen tot.
Die ganze Menschheit lebt in einem Kartenhaus aufeinander bezogener Rohstoffverwertungs- und Produktionsketten, das bei massiven Störungen nicht in der Lage ist, die Ernährungsbedürfnisse einer Milliardenbevölkerung zu bedienen, die durch diese technischen Möglichkeiten überhaupt erst herangezüchtet wurde. Eine ausreichend schwerwiegende Störung, sei sie durch einen sich selbst verstärkenden Niedergang der Weltwirtschaft, einen Weltkrieg oder Naturkatastrophen verursacht, könnte meines Erachtens dazu führen, daß die Menschheit wie mit 200 Sachen auf der Autobahn die Kontrolle verliert, rechts und links zwischen den Leitplanken schlingert und sich schließlich durch die eigene Wucht überschlägt.
Ein solcher Verlust wäre auf jeden Fall mit dem Ende aller politischen Weltmachtsambitionen verbunden, und zwar für viele Generationen.

3. Die fernöstliche Mentalität scheint nicht so expansiv zu sein, wie die faustische/abendländische/amerikanische.
So hatten die Chinesen im Laufe ihrer Geschichte alle Gelegenheit, noch vor den Europäern zur globalen Kolonialmacht zu werden. Spekulationen gehen dahin, daß Chinesen bereits im 5. Jahrhundert über den Pazifik kommend "Fusang" entdeckten, das mit Amerika identifiziert wird. Des weiteren wird spekuliert, daß Zheng Hes Schatzflotte vor Amerika kreuzte. Ob es zutrifft, sei dahingestellt. Die technischen Möglichkeiten waren zweifellos vorhanden, der Durchbruch trat aber nicht ein.
Desgleichen führte etwa die Entwicklung des Schwarzpulvers in China nicht zu einer technischen Revolution wie im Abendland.
Allgemein scheinen die Asiaten seelisch mehr in sich zu gehen, bzw. in sich zu ruhen. Es zeigt sich in ihrer ganzen Lebenshaltung, ihren Ritualen und Philosophien, z. B. dem japanischen Budō, das mehr eine innere Schulung ist. Die Chinesen dürften nur unwesentlich anders empfinden. Dahingegen ist das Abendland auf äußere Dominanz ausgerichtet. Man sollte aber davon Abstand nehmen, die eigenen Beweggründe als allgemeinmenschlich mißverstehend auch fremden Völkern zu unterstellen.

Spengler vermutet, daß nach dem Untergang des Abendlandes die "farbigen Völker", die in unsere Entwicklung hineingezogen wurden, die Technologie wieder fallen lassen, weil sie ihnen kein inneres Bedürfnis sei. Sie verwenden sie, um in einem kulturell und zivilisatorisch vom Westen geprägten Umfeld bestehen zu können. Allerdings sind deren Innovationen keinem hehren Entdeckergeist geschuldet, den der faustische Mensch allein um seiner selbst willen pflegt. Dem entsprechend ist nach dem Ende der gegenwärtigen Epoche mit einem graduellen oder rapiden technischen Rückschritt zu rechnen. Der hohe Organisationsgrad, der heute zu beobachten ist, wird nicht wieder erreicht werden. Die technischen Möglichkeiten schwinden auf ein vorindustrielles Niveau, das von kleinen, regional organisierten Bevölkerungen aufrechterhalten werden kann. Von dort ausgehend werden ohne Notwendigkeit keine Anstrengungen mehr unternommen, eine technische Höherentwicklung zu erreichen.

Wenn Chinesen in Schauungsbildern keine große Rolle spielen kann das verschiedene Gründe haben, beispielsweise:

  • Sie treten nicht wie die Amerikaner mit alle Lebensbereiche umformender "kultureller" (besser sollte man von "Lifestyle" sprechen) Dominanz auf, sondern sind mehr eine "Hintergrundmacht", welche die politischen und ökonomischen Konditionen bestimmt.
  • Sie haben kein Interesse, als aggressive Besatzungsmacht aufzutreten.
  • Sie haben nach einer globalen Cäsur nicht mehr die technischen Mittel für transkontinentale Politik, streben diese auch nicht an, sondern ziehen sich in ihre Ecke der Welt zurück und räumen dort auf.

Edgar Cayce geht in seinen Lesungen auf China ein, aber sonst findet sich wenig, was das Geschehen in anderen Teilen der Welt beschreibt.

Ich verstehe ja, daß der Fokus der beschriebenen Schauungen auf Deutschland und Europa liegt, aber wir leben in einer Welt, die weit größer ist als Deutschland.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Das beste wäre wohl, sich auf die Suche nach chinesischen Schauungen zu machen (nicht chinesische Prophezeiungen!).

Leider gibt es wohl niemanden in Deutschland, der sowohl im Thema Schauungen bewandert ist und zugleich einen exzellenten Zugang zu Land und Leuten in Fernost hat, um Dinge zu erfahren, welche die Menschen dort nicht ohne weiteres Fremden mitteilen.
Es dürfte dort wie hier Menschen geben, die entweder massiv Schicksale ihrer Mitmenschen über Jahrzehnte in die Zukunft sehen oder Blitzvisionen über kollektive Ereignisse haben.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Diese Vorurteile!

Ranma, Samstag, 29. September 2018, 18:06 vor 730 Tagen @ Taurec 4669 mal gelesen

Hallo!

1. Wir haben mit den paar Schauungen, die wir kennen, noch immer massivste Lücken im Geschehen. Daß China scheinbar keine große Rolle spielt, muß an sich noch nichts bedeuten.

2. Wenn es bei uns kracht, kracht es global. Dann sind nicht nur 700 Millionen Europäer, sondern auch mindestens eine Milliarde Chinesen tot.
Die ganze Menschheit lebt in einem Kartenhaus aufeinander bezogener Rohstoffverwertungs- und Produktionsketten, das bei massiven Störungen nicht in der Lage ist, die Ernährungsbedürfnisse einer Milliardenbevölkerung zu bedienen, die durch diese technischen Möglichkeiten überhaupt erst herangezüchtet wurde. Eine ausreichend schwerwiegende Störung, sei sie durch einen sich selbst verstärkenden Niedergang der Weltwirtschaft, einen Weltkrieg oder Naturkatastrophen verursacht, könnte meines Erachtens dazu führen, daß die Menschheit wie mit 200 Sachen auf der Autobahn die Kontrolle verliert, rechts und links zwischen den Leitplanken schlingert und sich schließlich durch die eigene Wucht überschlägt.
Ein solcher Verlust wäre auf jeden Fall mit dem Ende aller politischen Weltmachtsambitionen verbunden, und zwar für viele Generationen.

3. Die fernöstliche Mentalität scheint nicht so expansiv zu sein, wie die faustische/abendländische/amerikanische.
So hatten die Chinesen im Laufe ihrer Geschichte alle Gelegenheit, noch vor den Europäern zur globalen Kolonialmacht zu werden. Spekulationen gehen dahin, daß Chinesen bereits im 5. Jahrhundert über den Pazifik kommend "Fusang" entdeckten, das mit Amerika identifiziert wird. Des weiteren wird spekuliert, daß Zheng Hes Schatzflotte vor Amerika kreuzte. Ob es zutrifft, sei dahingestellt. Die technischen Möglichkeiten waren zweifellos vorhanden, der Durchbruch trat aber nicht ein.

Meine Zustimmung zu 1. und 2. und mein Danke dafür, daß ich mich jetzt nicht mehr mit der chinesischen Entdeckung Amerikas befassen muß. Nachdem ich keine echten Schauungen aus China fand, dachte ich so zu mir: „Schreibst halt ein Buch über etwas anderes. Vielleicht über die chinesische Entdeckung Amerikas?“ Aber Pferde im Nordamerika des fünften Jahrhunderts christlicher Zeitrechnung und dazu noch die Bekehrung der Ureinwohner zum Buddhismus? In einem kritischem Forum wie diesem hier, landete so etwas ohne Umschweife in der Tonne. Also kann ich mir jegliche weitere Recherche sparen. Die Routen Zheng Hes sind mindestens so gut dokumentiert wie die Magellans oder Vasco da Gamas, daher kann man ausschließen, daß Zheng He auch nur in die Nähe des amerikanischen Doppelkontinents kam. Ich wundere mich darüber, daß gerade du die Entwicklung zu einer Kolonialmacht als Durchbruch betrachten würdest.

Desgleichen führte etwa die Entwicklung des Schwarzpulvers in China nicht zu einer technischen Revolution wie im Abendland.

Hier muß ich aber widersprechen, denn korrekt sollte es heißen: In China wurde das Schwarzpulver entwickelt. Das Abendland hat lediglich das Rezept dafür von den Chinesen gestohlen. Anwendungsmöglichkeiten gelangten von den Chinesen erst zu den Arabern und von denen aus ins Abendland. Von Entwicklung oder technischer Revolution im Abendland kann keine Rede sein. Überhaupt haben die Abendländer die meisten ‚ihrer‘ Erfindungen direkt von den Chinesen abgekupfert.

Allgemein scheinen die Asiaten seelisch mehr in sich zu gehen, bzw. in sich zu ruhen. Es zeigt sich in ihrer ganzen Lebenshaltung, ihren Ritualen und Philosophien, z. B. dem japanischen Budō, das mehr eine innere Schulung ist. Die Chinesen dürften nur unwesentlich anders empfinden.

Wenn du einem einfachen Chinesen auf der Straße erzählst, daß er eigentlich wie ein Japaner ist, dann ist es sofort vorbei mit der inneren Ruhe.

Dahingegen ist das Abendland auf äußere Dominanz ausgerichtet. Man sollte aber davon Abstand nehmen, die eigenen Beweggründe als allgemeinmenschlich mißverstehend auch fremden Völkern zu unterstellen.

Das hatte ich auch bereits gesagt.

Spengler vermutet, daß nach dem Untergang des Abendlandes die "farbigen Völker", die in unsere Entwicklung hineingezogen wurden, die Technologie wieder fallen lassen, weil sie ihnen kein inneres Bedürfnis sei. Sie verwenden sie, um in einem kulturell und zivilisatorisch vom Westen geprägten Umfeld bestehen zu können. Allerdings sind deren Innovationen keinem hehren Entdeckergeist geschuldet, den der faustische Mensch allein um seiner selbst willen pflegt.

Da fragt man sich natürlich, warum der faustische Mensch so gerne auf chinesische Erfindungen (Fernrohr, Kompaß, Papier, Schießpulver, Buchdruck) zurückgriff und sie sogar verlogenerweise als eigene ausgab, statt die auch wieder fallenzulassen, weil der faustische Mensch für solche Erfindungen schließlich nicht Chinese genug sein kann.

Dem entsprechend ist nach dem Ende der gegenwärtigen Epoche mit einem graduellen oder rapiden technischen Rückschritt zu rechnen. Der hohe Organisationsgrad, der heute zu beobachten ist, wird nicht wieder erreicht werden. Die technischen Möglichkeiten schwinden auf ein vorindustrielles Niveau, das von kleinen, regional organisierten Bevölkerungen aufrechterhalten werden kann. Von dort ausgehend werden ohne Notwendigkeit keine Anstrengungen mehr unternommen, eine technische Höherentwicklung zu erreichen.

Das halte ich auch für wahrscheinlich. Wobei man den Untergang des Abendlandes zur Zeit schon beobachten kann. So berichtet Danisch auf seinem Blog immer mal wieder von Beschwerden über sexistische Mikrophone oder rassistische Kameras. Das Verständnis des faustischen Menschen für die von faustischen Menschen entwickelte Technik rast mit einem Höllentempo auf die Nullinie zu. Sogar die Linux-Entwicklung wurde bereits von Genderasten gekapert. Daß die sich wohlfühlen ist inzwischen wichtiger als funktionierender Code.

Wenn Chinesen in Schauungsbildern keine große Rolle spielen kann das verschiedene Gründe haben, beispielsweise:

  • Sie treten nicht wie die Amerikaner mit alle Lebensbereiche umformender "kultureller" (besser sollte man von "Lifestyle" sprechen) Dominanz auf, sondern sind mehr eine "Hintergrundmacht", welche die politischen und ökonomischen Konditionen bestimmt.
  • Sie haben kein Interesse, als aggressive Besatzungsmacht aufzutreten.
  • Sie haben nach einer globalen Cäsur nicht mehr die technischen Mittel für transkontinentale Politik, streben diese auch nicht an, sondern ziehen sich in ihre Ecke der Welt zurück und räumen dort auf.

Als Hintergrundmacht dürften sich die Chinesen selbst am ehesten sehen. Mit dem Rest (also dem hier nicht mehr zitiertem Teil) hast du leider Recht.

@Wodans Sohn:

Was meinst du mit Annektierung? Exakt solche chinafeindliche Wortwahl ist es, was die Chinesen nirgendwo auf der Welt mehr durchgehen lassen wollen! Wenn so etwas eines Tages entweder direkt durch den Moderator auch eines deutschen Forums zensiert oder du verhaftest, an China ausgeliefert und in einem Zwangsarbeitslager umerzogen wirst bis du so weit geläutert bist, solche chinafeindlichen Äußerungen nicht mehr von dir zu geben, dann hat die chinesische Regierung ihr geopolitisches Ziel erreicht und keinen Grund mehr, ihre militärischen Muskeln spielen zu lassen. Also danke für dieses Beispiel, durch das ich hoffentlich verständlich erläutern konnte wie die chinesische Regierung tickt. Unter Xi Jinping übrigens ganz besonders so, weil der Demütigungen sehr persönlich nimmt. Der ähnelt ein wenig Donald Trump in dieser Hinsicht.

Es stimmt, daß China und Ruſsland Konkurrenten sind und aufgrund äußeren Drucks eine Partnerschaft pflegen. Das war schon immer das Verhältnis zwischen China und Ruſsland, schon seit erstmals russische Kosaken bis nach China vorgedrungen waren. Das ist für Chinesen und Russen also nicht neu oder ungewöhnlich. Das wird wahrscheinlich noch jahrhundertelang so bleiben.

Gruß,
Ranma

Vielen Dank für die vielen Anregungen

Wodans Sohn @, Freitag, 28. September 2018, 19:55 vor 731 Tagen @ Wodans Sohn 4692 mal gelesen

Guten Abend und vielen Dank

Das China in seiner langen Geschichte eher isolationistisch agierte, ist auch mir bekannt.
Eine bekannte Ausnahme ist z.B. die Annektierung Tibets.
Das China wieder in diese isolationistische Verhaltensweise zurückfallen könnte, sobald der Druck der imperialistischen agierenden westlichen Mächte, durch welche Umstände auch immer, verschwindet, ist auch nicht von der Hand zu weisen.
China kann aber an einem russischen Hegemon, mit der Kontrolle über Westeuropa, nicht gelegen sein. Mir scheint es Russland und China sind eher Konkurrenten als Partner. Die derzeitige Partnerschaft besteht aus meiner Sicht nur des äußeren Drucks wegen. Hier können mir aber sicher die militärisch und strategisch versierteren Forumsautoren ihre Sichtweise näherbringen.

Möglicherweise muss Taurec die Bewertungen für die die aufgelisteten Quellen an den heutigen Wissenstand anpassen, denn die sind ja Teilweise nicht mehr dem aktuellen Kenntnisstand entsprechend. (Viel Spaß dabei :lol2: )

Viele Grüße

Wodans Sohn


Ja, eines Tages sterben wir.
Aber an allen anderen Tagen nicht!

China

Coyote @, Freitag, 28. September 2018, 20:07 vor 731 Tagen @ Wodans Sohn 4804 mal gelesen

Hallo, :-)

ich hatte vor ein paar Tagen die Vorhersagen von Craig Hamilton-Parker für 2019 verlinkt - das ist wohl etwas untergegangen. CHP hat - und hatte schon immer - China auf seinem Schirm und macht einige Aussagen zu dem Land. :-)

Hier nochmal der link:
https://www.youtube.com/watch?v=sg36DJHNfaE

Gruß
Coyote

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Du-Rohr-Scharnier in´s Forum gekippt

BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 20:17 vor 731 Tagen @ Coyote 4841 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 20:22

<"Craig Hamilton-Parker ... macht einige Aussagen zu dem Land.">
https://www.youtube.com/watch?v=sg36DJHNfaE

Hallo, Coyote!

So geht das nicht.
Es ist doch gute Sitte hier, daß der Einsteller
solcher Filme eine kurze Inhaltsangabe/Zusammenfassung
hinzufügt ... weswegen ich Dich bitte, das doch nachholen zu wollen.

Ausführlicher hier:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=50780

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Hamilton Parker

Coyote @, Freitag, 28. September 2018, 20:54 vor 731 Tagen @ BBouvier 4783 mal gelesen

Hallo, :-)

also, ich habe gerade noch mal nachgeguckt.
Ab 47:50 redet CHP über China. Er sagt folgendes vorher:

- Massive Finanzkrise in China in 2019, Rezession und draus resultierend Aufruhr in der Bevölkerung. Es wird (noch)keine Revolution, aber der Beginn des Zerfalls der Staatsmacht. Auf lange Sicht wird sich China in eine Demokratie verwandeln. Wann genau, wird nicht gesagt, aber bei einer 'long term prediction' sollte man nicht in den nächsten 1 oder 2 Jahren damit rechnen. :)

Gruß
Coyote

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Ja, schon gut ...

BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 21:15 vor 731 Tagen @ Coyote 4768 mal gelesen

Ab 47:50 redet CHP über China. Er sagt folgendes vorher:
- Massive Finanzkrise in China in 2019, Rezession und draus resultierend Aufruhr in der Bevölkerung. Es wird (noch)keine Revolution, aber der Beginn des Zerfalls der Staatsmacht. Auf lange Sicht wird sich China in eine Demokratie verwandeln.


Hallo, Coyote!

Abgesehen davon, daß dieser werte Herr das alles doch bereits
für 2017 (!) und China vorhergesagt hatte:
Was für dümmliche "Offenbarungen" (verlängerte Gegenwart!) sind ihm denn
in den ersten 45 Minuten für 2019 noch so alles eingefallen,
mit denen er meint, die Hörer verar...en zu können?

Nachtrag
:
Nein, bitte nicht!
Das reicht uns bereits! :mauer:

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

auch skurrile Typen können mal Recht haben, durch Zufall, Glück, oder ein seltenen Einfall, oder eben nicht

Baldur @, Sonntag, 30. September 2018, 14:49 vor 729 Tagen @ Coyote 4591 mal gelesen

Hallo, Coyote,

dieser werte Herr war früher recht häufig in der Psychic News vertreten.
Das war (blieb?) so etwas wie eine marktschreierische Bildzeitung für Übersinnliches.

Entsprechend verkaufen sich nur einschlagende Schlagzeilen. Und das Gedächtnis des Lesers ist kurz und löchrig, weil schon die nächste Schlagzeile hereinkommt, und das alte überdeckt.

Gut, die Po-Litik und die Nabelschau der Finanz- und Börsenmärkte macht auch nichts anderes, und funktioniert für ihre Günstlinge, Profiteure und Sautrogfresser trotzdem hervorragend.

So lange der Konsument zahlt, ist alles gut.

Beste Grüsse vom Baldur

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Hat das denn wirklich sein müssen?

BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 21:06 vor 731 Tagen @ Coyote 4777 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 28. September 2018, 21:35

Hallo, Coyote!

Für 2017 hatte dieser Herr Parker gemeint,
für China folgende Offenbarung prophezeien zu dürfen:
https://www.youtube.com/watch?v=PDNFt9BBaUw
=>
"Craig talks about a coming peaceful revolution in China
in which the political ideas of Communists are replaced
by the doctrines of Sun Yat-sen.
Predictions for China include an economic collapse
followed by political protests similar
to the Tiananmen Square protests of 1989.
A new China will be born he predicts with a more democratic system
after many troubles and economic conflicts with the USA.
There is a prediction of an alliance between China and Russia.
These revelations come from clairvoyance
and also from the spirit of Sun Yat-sen who teaches
the Three People's Principles, San-min Doctrine, or Tridemism."

In Stichworten:
- in China findet 2017 eine friedliche Revolution statt
- die kommunistische Idee wird durch die Gedanken Sun Yat-sens ersetzt
- wirtschaftlicher Kollaps und Proteste, wie 1989
- ein neues China wird geboren
- ein mehr so richtig demokratisches
- gewaltige Unruhen und Streit mit den USA
- China und Rußland schließen eine Allianz
- diese Offenbarungen beruhen auf der Gabe der Hellsichtigkeit
sowie auf dem Geiste Sun Yat-sens

So.
Vielleicht wäre es angebracht, Du überprüfst zuvor,
um was für einen Scharlatan es sich da handelt, dessen Filme Du Dir da offenbar
reinziehst und verzichtest dann darauf, uns mit dessen dümmlichen Narrenpossen
zu belästigen.
Das Netz ist nämlich voll solcher schwachsinniger Spinner, die ihre
unausgegorenen "Ideen" als Offenbarungen in´s Netz kippen.
Hast Du denn überhaupt kein Mitleid mit den armen Lesern hier,
die dann Dein Scharnier tatsächlich antippen und dann mehrere Minuten Lebenszeit
vergeuden, bis sie raffen, daß da nur ein Idiot seine dümmlich-schrägen Ideen
als "Offenbarungen" zum nächsten Jahr einem vor die Füße kippt?

:tigger:

Gruß,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Vergeudete Lebenszeit

Coyote @, Freitag, 28. September 2018, 23:30 vor 731 Tagen @ BBouvier 4768 mal gelesen

Hallo, :-)

da es hier ja offenbar durchaus Leser gibt, die sich für Herrn Parker interessieren,

https://schauungen.de/forum/index.php?id=36853

habe ich mir erlaubt, seine Vorhersagen hier einzustellen. :)
Ja, es gibt Vorhersagen, die sich bisher nicht erfüllt haben; das weiß er auch und spricht es an. Er sagt ganz explizit, daß er Fehler machen kann und Dinge, die er sieht, vll. nicht richtig interpretiert oder sie zeitlich zu früh einordnet:

"I got it wrong in 2017 when I said “Denmark and Italy pull out of EU as Euro crashes” but again I think I’ve got my timing wrong and this is still on the cards."

Ein Medium, daß NICHT für sich beansprucht unfehlbar zu sein, finde ich schon mal besser, als eines, das von sich behauptet IMMER alles 100% korrekt zu sehen. So etwas gibt es schlicht nicht! ;-)
Da ich selber seit 13 Jahren sehr eng mit einem Medium kommuniziere, sehe ich kein gravierendes Problem mit CHP's 'Fehlbarkeit'. Es ist normal, daß ein Medium, welches seine Informationen auf visuellem Weg bekommt, manchmal in der Interpretation danebenliegt. Es muß aber jeder für sich selber entscheiden, inwieweit er einem Medium vertraut, oder nicht. :)

Auf seiner website

http://psychics.co.uk/blog/predictions/

veröffentlich CHP immer seine Vorhersagen und bewertet sie am Ende des Jahres. Was ist eingetroffen, auf einer Skala von 1 - 10. Also von 'Volltreffer', über 'ziemlich nah dran', bis zu 'das war wohl nix'.
Auf diese Weise kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, wie fähig er ihn findet.

Sicher werden einige argumentieren, daß eine Vorhersage wie die folgende einfach nur 'hingebogen' wird, damit es paßt:

"There will be a big fire in Las Vegas."
8/10 CORRECT
The ‘fire’ was gunfire as well as a fire in the hotel room where the gunman took aim.

Aber auch dazu kann ich nur sagen, wer nur ein klein wenig Erfahrung damit hat, wie ein Medium arbeitet, wird diese Aussage als Treffer erkennen. Ein Medium muß oft interpretieren - das mag die Zweifler in ihrer Skepsis bestätigen, aber es ist nun mal so, daß es nur selten klare und deutliche Ansagen gibt.
Ich jedenfalls werde mit Spannung verfolgen, ob und was von seinen Vorhersagen sich bewahrheiten wird. Das wird mit Sicherheit interessanter, als die 20. Irlmaierabhandlung zu lesen. :-D

Gruß
Coyote

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Die Kunst, richtiges zu prophezeien

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 00:06 vor 731 Tagen @ Coyote 4713 mal gelesen

<"There will be a big fire in Las Vegas."
8/10 CORRECT
The ‘fire’ was gunfire">

Hallo, Coyote!

Ja, das beeindruckt!

Er hatte eine gewaltige Feuersbrunst prophezeit - und -
völlig richtig:
Ja, es schoß dann Jemand wild um sich! :ok2:
Ist doch eigentlich fast dasselbe - oder?

Völlig richtig hingegen, hatte vor ein paar Jahren
Jesus selbst einem US-Menschen zwischen Weihnachten
und Neujahr prophezeit, in Folgejahr werde es auf einer
Straße in den USA einen Verkehrsunfall geben.
Und - was soll ich Dir sagen?
=>
Bereits nur wenige Minuten (!) nach Neujahr stellte sich heraus,
daß Jesus ihm richtig prophezeit hatte! :ok:

Das (!) war mal eine richtige "Prophezeiung".

Gruß,
BB


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"shootout" - oder: Wie werde ich ein erfolgreicher Prophet?

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 01:45 vor 731 Tagen @ BBouvier 4672 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 02:11

Hallo!

Wenn ich ein US-Mensch wäre, dann würde ich mal (analog zu Herrn Parker)
in einer Geschäftsstraße eine wilde Schießerei "prophezeien".
=> einen "shootout" ... das (!) ist nämlich eine "Schießerei"!
... und kein "gunfire".
"gunfire" ist nämlich: "Geschützfeuer" !
https://dict.leo.org/englisch-deutsch/gunfire
... und in einer Vision eigentlich ganz leicht von brennenden Häusern
in Las Vegas zu unterscheiden.
Jedenfalls für Europäer.

Und, falls das sich derlei in absehbarer Zeit wider Erwarten (immerhin USA)
nicht ereignen sollte, einfach behaupten, daß meine Prophezeiung sich doch
auf den dortigen Schuhladen bezogen hätte, und da hätte es doch
eine shoe tout (Schuhreklame) gegeben, weswegen meine Vision/Prophezeiung
der Schießerei zu 9/10 völlig richtig gewesen wäre. :ok:

Geht´s eigentlich noch?? :trost:

Gruß,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Geschützfeuer

Sarah, Samstag, 29. September 2018, 08:17 vor 731 Tagen @ BBouvier 4658 mal gelesen

Hallo,

könnte es nicht sein, dass das Wort "Geschützfeuer" verwendet wurde, um die Größe des Massakers zu betonen? Unter Schießerei würde ich eine Beteiligung von maximal einigen Personen verstehen. Wie nennt man aber eine "große Schießerei" mit über 50 Toten (!) und über 500 (!) Verletzten? Eine kleine "Schießerei" war das ja nicht.

Was ich spannend finde, wenn ich dort lese, ist ob und wie die gemachten Aussagen die betreffenden Personen beeinflussen werden. z.B. sagt er: JULIAN ASSANGE MAKES ESCAPE ATTEMPT
Assange makes a dash to escape the country during a nearby street protest.

Das könnte J.Assange ja erst überhaupt auf bestimmte Ideen bringen....

Lg,
Sarah

Völlig andere Begrifflichkeit

Fenrizwolf @, Samstag, 29. September 2018, 09:26 vor 731 Tagen @ Sarah 4619 mal gelesen

Hallo Sarah,

der "Prophet" selbst schrieb in seiner Prophezeiung:
"There will be a big fire in Las Vegas".

In seiner nachträglichen Deutung versuchte er quasi eine unzulässige Umdeutung von
"Feuersbrunst" zu "Mündungsfeuer", indem er rückwirkend das fire durch gun fire
zu ersetzen versucht.

Da ist es nicht mehr zielführend, von einer millimetergroßen Mündung auf eine
zentimetergroße zu skalieren, wenn die Ursache eine gänzlich andere ist.

Ansonsten hätte er im Voraus bereits Begriffe gefunden, die der Sache im Kern eher entsprechen; massacre oder assassination beispielsweise.


In jungen Jahren sollte ich meiner Oma Reis mitbringen. Was sie eigentlich verlangte, war aber Milchreis.

Auch Milch sollte ich mal besorgen, und mußte mit erstaunen feststellen, daß ich Dummerchen Dickmilch kaufen sollte.

Das englische Wort "gun" selbst wird zwar umgangssprachlich recht universell gebraucht, aber der Bogen ist semantisch doch zu weit geschlagen.

Mit lieben Grüßen

Fenrizwolf

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Man könnte weinen ... altertümlicher Begriff!

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 14:31 vor 730 Tagen @ Fenrizwolf 4631 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 14:38

Hallo, Fenrizwolf!

Ja, danke!

Darüberhinaus handelt es sich bei "gunfire"
mehr um "Kanonendonner" (eine akustische Wahrnehmung)
... heavy gunfire = schwerstes Artilleriebombardement,
es werden Geschütze zwar noch immer "abgefeuert" -
jedoch allein die Buchstaben "Feuer" sind dort dieselben
wie bei Parkers Prophezeiung eines Großbrandes in Las Vegas.

Ganz abgesehen davon, daß es bereits seit dem Ende der Schwarzpulverära
mit dem "Feuer" beim Schießen nicht mehr besonders weit her ist:
=>
https://www.youtube.com/watch?v=h5vGJDq2yV8

Man könnte weinen, wenn es denn nicht so dämlich wäre.

Grüße auch!
BB


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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
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Was von nichtsahnenden Lesern nach wie vor geglaubt wird

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 16:16 vor 730 Tagen @ Coyote 4824 mal gelesen

<"Das wird mit Sicherheit interessanter,
als die 20. Irlmaierabhandlung zu lesen
.">

Hallo, Coyote!

"Eigentlich" geht es mir bei meinen Beiträgen zu "Irl/Adlmaier"
im weiteren Sinne gar um dieses saubere Betrügergespann, das nachgewiesenermaßen
fast den gesamten europäischen Prophezeiungskodex verwurstet
und nur neu lackiert den unwissenden Lesern andreht,
sondern auch darum, darauf hinzuweisen, daß es sich bei den von ihnen
plagiierten "Prophezeiungen" selbst (!) doch nur um aus den Fingern
gesogene Ammenmärchen handelt.
=>
Womit das gesamte Scenario, das sich die Leser auf der Basis
Irl/Adlmaier erstellt haben, in sich zusammefällt.
Hingewiesen sei da exemplarisch nur auf "sichere Gebiete"
à la Irlmaier, über die bereits ganze Bücher verfaßt worden sind.
Herr Berger rät diesbezüglich, während des Krieges doch einfach Urlaub zu nehmen:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=27866

Mal aus dem Handgelenk eine Strichaufzählung, was so alles in die Tonne
gehört, jedoch von nichtsahnenden Lesern nach wie vor geglaubt wird:
- Marseille versinkt im Meer
- Kaiserkrönung im Kölner Dom
- Endschlacht in Westfalen
- in Wien überlebt Niemand
- in München passiert gar nichts
- alle Fabriken in Berlin stehen still
- man benötigt keine Lebensmittelvorräte,
denn auf der Donau kommen Schiffe damit herauf
- die Fenster sind mit schwarzem Papier zu verkleben,
das ist überlebenswichtig
- die Russen schmeißen eine Atombombe in die Nordsee,
woraufhin England untergeht
- ein riesiges Kreuz mit Jesu Leichnam am Himmel erscheint den Überlebenden
- die Großen der russischen Parteiführer bringen sich alle gegenseitig um
- am Rhein steht ein Halbmond, der alles verschlingen will
- in Rußland brechen eine Revolution und ein Bürgerkrieg aus
- der Papst muß aus Rom fliehen
- der Papst krönt heimlich den Kaiser
- es kommt eine grosse Zahl fremder Leute ins Land
(geklaut aus der Sibyllenfälschung!)
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Sibylle_Michalda_von_Saba
- es herrscht eine grosse Inflation, das Geld verliert an Wert
(Mühlhiaslfälschung = Inflation Weimarer Republik!)
- Paris wird von den eigenen Leuten abgefackelt
- der Papst wird noch drei Könige krönen
- um Köln entbrennt die letzte Schlacht
- in Italien werden alle Priester umgebracht
- und was dergleichen mehr noch ist =>

Gruß,
BB


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So viele?

Ranma, Samstag, 29. September 2018, 17:09 vor 730 Tagen @ BBouvier 4642 mal gelesen

Hallo!

Mal aus dem Handgelenk eine Strichaufzählung, was so alles in die Tonne
gehört, jedoch von nichtsahnenden Lesern nach wie vor geglaubt wird:
- Marseille versinkt im Meer

Das hatte ich für mich noch nicht gestrichen, weil ich irgendwie meinte, das gehe auf Nostradamus zurück?

- Kaiserkrönung im Kölner Dom

Geht es darum, daß es in Köln ist, oder darum, daß es eine Kaiserkrönung ist? Geht es um des Waldviertlers Vision, dann zitiere ich dazu Taurec: „Irgendetwas muß er gesehen haben.“ Das war eine Schlußfolgerung daraus, daß die Schau so alt ist, daß die Ich-Perspektive eines Fremden noch als besonders ungewöhnlich galt.

- Endschlacht in Westfalen
- in Wien überlebt Niemand
- in München passiert gar nichts
- alle Fabriken in Berlin stehen still
- man benötigt keine Lebensmittelvorräte,
denn auf der Donau kommen Schiffe damit herauf

So weit sie schiffbar ist. Aber wenn wir die Überflutungsschau ernstnehmen wollen, in der in Berlin meterhoch der Schlamm steht, dann werden dort auch die Fabriken stillstehen. In München passiert nichts ist keine Aussage und braucht daher die Tonne nicht verstopfen. Falls man die Aussagen im Kontext des dritten Weltkriegs sieht, dann müssen die selbstverständlich alle in die Tonne. Aber so alleinestehend wie hier klingt das als würde Wien bis in alle Ewigkeit bevölkert bleiben und das ist Blödsinn. Wenn man also nicht sowieso weiß, was du hier meinst, dann hilft einem die Aufzählung auch nicht weiter.

- die Fenster sind mit schwarzem Papier zu verkleben,
das ist überlebenswichtig
- die Russen schmeißen eine Atombombe in die Nordsee,
woraufhin England untergeht
- ein riesiges Kreuz mit Jesu Leichnam am Himmel erscheint den Überlebenden
- die Großen der russischen Parteiführer bringen sich alle gegenseitig um
- am Rhein steht ein Halbmond, der alles verschlingen will
- in Rußland brechen eine Revolution und ein Bürgerkrieg aus

Retrokognition ist irgendwie auch kein Grund für die Tonne.

- der Papst muß aus Rom fliehen
- der Papst krönt heimlich den Kaiser

Würde eine heimlich Krönung anerkannt? Eine Kaiserkrönung dürfte nur öffentlich überhaupt eine Wirkung haben, schon deshalb kann diese Prophezeiung nicht funktionieren.

- es kommt eine grosse Zahl fremder Leute ins Land
(geklaut aus der Sibyllenfälschung!)
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Sibylle_Michalda_von_Saba

Diese Prophezeiung funktioniert dagegen nur aufgrund ihrer Quelle nicht.

- es herrscht eine grosse Inflation, das Geld verliert an Wert
(Mühlhiaslfälschung = Inflation Weimarer Republik!)
- Paris wird von den eigenen Leuten abgefackelt
- der Papst wird noch drei Könige krönen

Diese war mir völlig unbekannt, aber nachdem sie in der Tonne ist, macht das nichts.

- um Köln entbrennt die letzte Schlacht
- in Italien werden alle Priester umgebracht

Das Priestergemetzel ist auch in der Tonne? :surprised:

Dann muß ich das nicht mehr in meinen Ablauf einbauen. Für den Ablauf nach Ranma bleibt kaum noch etwas übrig. Da gibt es nämlich weder einen dritten Weltkrieg (außer dem, der zur Zeit weitgehend ohne uns stattfindet) noch einen Impakt. Stattdessen den Zerfall der USA, mindestens einen Krieg in Nordamerika, den Krieg um die Arktis und einige Naturkatastrophen (bis hin zu detlefs Flut), die durch eine Verschiebung der Klimazonen ausgelöst werden. Leztzteres zeigt sich zur Zeit darin, daß das Eis der westlichen Antarktis (auf dem Land) schmilzt, während sich das Eis der östlichen Antarktis (auf dem Meer) ausdehnt.


Gruß,

Ranma

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Priestergemetzel - mit preußischen Pickelhauben *gg*

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 18:19 vor 730 Tagen @ Ranma 4637 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 18:34

Hallo, Ranma!

Du findest zu jeder Strichaufzählung mittels der Suchfunktion
dazu die jeweilige Diskussion.

Nur hierzu:
"Das Priestergemetzel ist auch in der Tonne?"

Ja, natürlich!
Der Belgier Megangh hat ein fast 500 Seiten starkes Buch verfaßt,
in dem er wohl sämtliche (meist frz.) Quellen bzw. Prophezeiungen
zu derlei zusammengetragen hat.
Meist handelt es sich dabei um bigotte frz. Hausfrauen und Nonnen des 19. Jahrhunderts,
die mit der frz. Republik und ihrer antiklerikalen Verfaßtheit
nicht zurande kamen, und die auch der Monarchie nachtrauerten.
Fast meint man, aus diesem Buch liefe wohl das Blut heraus,
derartig suhlen die sich in pathologischen Orgien der Gewalt und des Gemetzels.
Deren Grundidee besteht darin, daß es demnächst zu einer weiteren frz. Revolution
kommen müsse, die die Rev. von 1789 noch weit in den Schatten stellt,
bevor dann erst die guten Zeiten mit einem vom Himmel gesandten,
frommen König wiederkehren.

Das sieht dann etwa so aus - teils eben dem Buch entnommen:
"Oh, und wie müssen nun die armen Priester leiden!
Das Blut der heiligen Märtyrer fließt auf den Straßen wie reißende Bäche!
Oh, oh!! - ein blutiges Massaker jagt das nächste!
Oh-wehe-wehe, was ich da kommen sehe! Oh-jemine!!
Die Ordenshäuser werden ganz ausgemordet, nicht schonen die roten
Revolutionäre in ihrem teuflischen Haß auf Papst und Kirche
die zitternden Nonnen, der Erzbischof von Paris wird ermordet
und mit ihm auch alle seine Brüder.
Wehe! - Was muß ich da gar schröckliches sehen??
Die Kirchen werden geschändet und selbst das Allerheiligste,
die geweihten Hostien, mit Stiefeln in den Morast getreten.
Die Guten werden fast vernichtet, jedoch - oh - du Macht des HERRN!
- oh - Macht des HERRN! - alle Bösewichter werden dann untergehen.
Welch ein entsetzliche Spektakel! Oh, mein hezgeliebter Jesus,
das ist das Rasen der Dämonen! Welch entsetzliches Schauspiel!
Die armen, armen Kinder! Sie sind noch da, diese (preußischen)
Pickelhauben. Oh, mein Jesus, stärke Deine Diener! Welch schreckliche
Zukunft erwartet Euer! Ja, mein Jesus, auch der Erzbischof von Paris
wird zerfleischt. Welch eine Demütigung! Paris rebelliert übler
als Tyros und Sidon! Du bist es nicht wert, den heilgen Namen Jesu
im Munde zu führen! Unglückselige Stadt, verfluchter Ort!
Oh, mein Gott! - auf daß Dich das Feuer verschlinge mit
all Deinen Sünden! Oh, heiliges Herz Jesu, erbarme Dich
Frankreichs!

etc. etc. =>

Auf derlei fahren Irlmaier&Co. wieder mal voll ab! :ok:

Taurec dazu:
"Das liegt an einer der untersten Stellen in der Tonne,
weil es sich hierbei lediglich um die dem christlichen Selbstbild
gemäße Verfolgung des einzig wahren Glaubens in der Endzeit handelt
."

Grüße!
BB


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Motive der Endzeitprophetie

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 29. September 2018, 18:20 vor 730 Tagen @ Ranma 4698 mal gelesen

Hallo!

Geht es darum, daß es in Köln ist, oder darum, daß es eine Kaiserkrönung ist? Geht es um des Waldviertlers Vision, dann zitiere ich dazu Taurec: „Irgendetwas muß er gesehen haben.“ Das war eine Schlußfolgerung daraus, daß die Schau so alt ist, daß die Ich-Perspektive eines Fremden noch als besonders ungewöhnlich galt.

Seitdem der Bauer aus Selb offenbar die "roten Hüte" gesehen hat, die nachgewiesenermaßen die u. a. einem fiktiven Mühlhiasl zugeschriebene Erfindung des Volksmundes sind, ist offensichtlich, daß man bei Sehern, die parallel Prophezeiungsliteratur konsumieren, vorsichtig sein sollte.
Offenbar kommt es schon mal vor, daß jemand Dinge sieht, die eigentlich rein literarisch sind.

Es gibt zwar einen begrifflich und semantisch klar erkennbaren und beschreibbaren Unterschied zwischen Schauungen und Prophezeiungen (Wahrnehmung vs. Wortaussage), allerdings sind Schauungen wohl nicht vor Störeinflüssen auf Information und Informationsverarbeitung gefeit.

Die Kaiserkrönung im Kölner Dom ist schon deswegen unwahrscheinlich, weil sie auf die Motive der christlichen Endzeitmythologie "großer Monarch" und "Endschlacht am Birkenbaum" zurückgeht. Der große Monarch ist aber eine reine Fabelgestalt, die man sich als Protagonist für die Ereignisse der letzten Tage im Laufe der Zeit zusammengedichtet hat. Die Endschlacht in Westfalen ist die aus dem nahen Osten (Armageddon) nach Europa transferierte Endschlacht, nachdem sich der Schwerpunkt des Christentums aus seinem Entstehungsgebiet nach Europa verlagert hat. Gog und Magog kommen nun nicht mehr über den Kaukasus durch Syrien, sondern aus Rußland und werden am Rhein besiegt.

Eine Frage wäre, ob konkreten gesehenen Bildern reale zukünftige Ereignisse zugrundeliegen, die mit den Motiven der Endzeitprophetie interpretiert und erklärt wurden. So könnte z. B. ein zukünftiger echter Imperator als "großer Monarch" interpretiert werden, wobei es sich natürlich mehr um die Zuschreibung eines mythologischen Motivs an eine reale Person handeln würde.

In München passiert nichts ist keine Aussage und braucht daher die Tonne nicht verstopfen.

Nicht zuletzt ist nicht auszuschließen, daß Irlmaier diese Aussage lediglich tätigte, weil er in den Lebensläufen seiner mehrheitlich aus Südbayern stammenden Besucher (also während der gesamten bisherigen BRD-Epoche) keine Katastrophe sah. Auf Gundlage seines unbeirrbaren Prophezeiungsglaubens in Verbindung mit intellektueller Unbedarftheit eines einfachen Bauern schloß er womöglich: Dann passiert in München und Südbayern wohl nicht viel? :irre:

Das Priestergemetzel ist auch in der Tonne?

Das liegt an einer der untersten Stellen in der Tonne, weil es sich hierbei lediglich um die dem christlichen Selbstbild gemäße Verfolgung des einzig wahren Glaubens in der Endzeit handelt. Die Frühchristen haben als Juden freilich den jüdischen Auserwähltheitsmythos übernommen und mit dem neuen Etikett der Christen als Gottes Volk weitergeführt. Entsprechend müssen sie am Ende der Zeiten, also der Naherwartung entsprechend jederzeit, ganz böhse verfolgt werden. :mauer:

Ürigens ist die Teuerung in der Prophetie (u. a. Mühlhiasl: "es herrscht eine grosse Inflation, das Geld verliert an Wert") ebenfalls nur ein Ausfluß der Endzeitprophetie, nachdem in der Offenbarung, Kapitel 6,5-6 zu lesen ist: "Als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte Wesen rufen: 'Komm [und sieh]!' Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Roß, und der auf ihm saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Ich hörte inmitten der vier Wesen eine Stimme rufen: 'Ein Maß Weizen um einen Denar und drei Maß Gerste um einen Denar! Dem Öl aber und dem Wein füge keinen Schaden zu!'"

Dergleichen Aussagen sollten aber nicht anläßlich einer zukünftig zwingend irgendwann (und auch viele Male in der weiteren Menscheitsgeschichte) eintretenden Teuerung als erfüllt betrachtet werden nach dem Motto: "Jetzt geht's aber endgültig und ein für alle Mal loohoooos!!!" ;-)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Prognose auf Basis der uns vorliegenden Schauungen:

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 19:48 vor 730 Tagen @ Ranma 5169 mal gelesen

Hallo!

Falls an den Schauungen, die uns in der Quellensammlung vorliegen,
pauschal etwas "dran" sein sollte - wovon ich allerdings ausgehe -
dann sieht das einst mal so aus:
... Reihenfolge schwierig ...
Einschub:
Einen "Krieg" hat da auch nicht Einer (!) gesehen, obgleich das doch
sehr naheliegend wäre.
=>
- Kollaps der öffentlichen Ordnung
- Mitteldeutschland trennt sich von der BDR
... und stellt sich unter russischen Schutz (?)
- Rußland (wenigstens in Mitteldeutschland)
löst als neue Ordnungsmacht die USA ab (?)
- "Illegale" müssen die BRD verlassen
- weltweiter (?) Meteoritenhagel
... dabei ein besonders großer Himmelskörper
- schwerste Beben
- Vulkanismus (?)
- Aschefall ätzender Säuren (gelblich-grau)
- entsetzliche Tsunamis in Nordeuropa
- "Kältesommer"
- Hungersnot
- "Suppenküchen"
- Bandenunwesen
- Aussterben sämtlicher größerer Städte, sicherlich wenigstens europaweit
- vielleicht so um die 20% (?) Überlebende in Zentraleuropa
- neuer Küstenverlauf (etwa Rotterdam-Königberg)
- Klimaoptimum (?)

Wobei die gesehenen "Naturkatastrophen" sicherlich organisch
und zeitlich zusammenhängen.

Grüße!
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

ja

Sarah, Sonntag, 30. September 2018, 03:33 vor 730 Tagen @ BBouvier 4669 mal gelesen

Hallo BB.,

- weltweiter (?) Meteoritenhagel
... dabei ein besonders großer Himmelskörper

Das könnten ja meine "abgeknickten Sonnen" sein. *freu*
Zu den anderen Punkten find ich auch allerhand in meinen alten Gedichten....sehr spannend.

Lg,
Sarah

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Heilige Getreideprozession von Deggendorf nach München?

BBouvier, Sonntag, 30. September 2018, 01:30 vor 730 Tagen @ Ranma 4722 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 30. September 2018, 01:56

<"Auf der Donau kommen (lt.Irlmaier) Schiffe (mit Lebensmitteln für alle) herauf ...">

Hallo, Ranma!

Das ist nicht durchdacht.

Laut Irlmaier geht es in München nur ein klein wenig wild zu,
aber ansonsten passiert dort ja rein gar nichts,
denn es kämen ja sogleich
lauter Lebensmittel die Donau herauf!
Ach ja??

Aus Ungarn kommt da also nach den drei Finsteren Tagen
sogleich ein Lastkahn voller Getreide, und der legt in Deggendorf an.
Dort gibt es fleißige Hände, die packen das Getreide
fix aus dem Schüttraum in LIDL-Einkaufstüten, und man trägt die Tüten
dann - ja ... wohin eigentlich??

Richtig, nach München!
=>
Wie in einer heiligen Prozession an den hungernden Dingolfingern,
Landshutern und Freisingern kühn vorbei bis an den Stadtrand
Münchens, nach Garching.
Oder Ismaning. Oder Karlsfeld oder Vaterstetten eben.
Und dort steht eine Million vorab informierter Münchener
und bekommt von der halben Million Träger aus Deggendorf
eine Million LIDL-Tütengetreide
- je 2 Kilo - in deren mitgebrachte Körbchen umgefüllt.

Und dann geht die Million Münchener brav wieder nach Hause.

Und die halbe Million Träger aus Deggendorf, die geht
auch wieder nach Hause, an den verhungernden
Dingolfingern&Co. auf dem Rückweg vorbei,
zurück nach Deggendorf, diesmal mit lauter leeren Tüten.

Und die Million Münchener ißt die nächsten 3 Wochen
brav as leckere Tütengetreide der Deggendorfer auf:
Na, dann ist ja alles bestens! *gg*

Kein Tütengetreide aus Deggendorf hatten bekamen jedoch
leider die Straubinger, die Starnberger, die Weilheimer, die Augsburger,
die Bregenzer die Ingolstädter, die Kölner und die Hamburger.

Auch nicht die Rosenheimer, die Plattlinger, die Elmshorner,
die aus Rieste, Natendorf, Kleingellersen,
nicht die aus Niederbrombach:
Nur mal so als Beispiele.

Aber - was macht das schon?

Denn Irlmaier behauptet doch:
"Die Münchener (!) brauchen ... keine Angst (zu) haben ...
... schnell gehts vorüber!"

:pfanne:

Das nur exemplarisch zu Deinem leider wenig tiefründigen Rundumschlag.

Beste Grüße!
BB


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Wieso mein Rundumschlag?

Ranma, Sonntag, 30. September 2018, 13:46 vor 730 Tagen @ BBouvier 4568 mal gelesen

Hallo!

Ich habe doch selbst darauf hingewiesen, daß die Donau nicht über ihre gesamte Länge schiffbar ist! Vielleicht sogar noch weniger, nachdem sie einigen Ereignissen ausgesetzt gewesen sein wird. Deshalb müßten die LIDL-Tüten doch überhaupt erst an anderen Städten vorbeigetragen werden! Aber für jetzt und heute halte ich es für möglich, daß manche Güter die Donau herauf zu uns kommen. Das ist also ein Teil von ‚es geschieht nichts‘. Wenig tiefgründig ist nur, daß du meine Worte nimmst und in ihr Gegenteil zu verdrehen versuchst. Zum Glück nur an dieser Stelle.

Worauf ich übrigens auch in den letzten Tagen schonmal hingewiesen hatte: Dieses Jahr sind bereits besonders viele Vulkane ausgebrochen! Man braucht sich also nicht fragen, ob Vulkanismus beteiligt sein wird, sondern man darf sich stattdessen schonmal darauf einstellen, daß die Aschewolken nächstes Jahr ihren Einfluß auf das Wetter bei uns ausüben. Kältesommer könnte es sogar mehrere geben.

Über Scharmützel in den Großstädten wird ebenso bereits täglich berichtet, vor allem Messerstechereien in Berlin. Die Tagesschau schweigt das halt tot. Ich aber nicht. Ich halte das nur für nichts Besonderes, weil Gewalt und Kriminalität nunmal seit jeher Kennzeichen einer Großstadt sind. Darum wundert mich das dann auch nicht, wenn die Leute dort nicht zusammenhalten, sondern sich bei einem auch nur kleinem Engpaß alle gegenseitig abmurksen. So bekommt man die Städte leer. Dafür ausdrücklich nicht erforderlich sind Tsunami oder Impakte.

Ein dritter Weltkrieg findet zur Zeit statt, ist der Krieg um das sogenannte Herzland und wird hauptsächlich in der Ukraine und in Syrien geführt, aber weitere Stellvertreterkriege wie der im Jemen gehören auch dazu.

Gruß,
Ranma

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Irlmaiers Lederhosenkönig

BBouvier, Sonntag, 30. September 2018, 14:33 vor 729 Tagen @ Ranma 4650 mal gelesen

<"Aber für jetzt und heute halte ich es für möglich,
daß manche Güter die Donau herauf zu uns kommen.
">

Hallo, Ranma!

Ja, natürlich.
Nur eben, daß Irlmaier das im Kontext
mit "Kriegsende/Kaiserkrönung" prophezeiht:
=>
"Dann aber kommt der Papst wieder zurück und er wird noch drei Könige krönen,
den ungarischen, den österreichischen und den bayrischen.
Der is ganz alt und hat schneeweiße Haar, er hat d’ Lederhosen an
und is unter de Leut wia seinesgleichen.
Zuerst ist noch Hungersnot, aber dann kommen auf der Donau
so viel Lebensmittel herauf, daß alle satt werden.
Die überschüssigen Leute ziehen jetzt dorthin, wo die Wüste entstanden ist.
"

Du darfst davon ausgehen, daß ich rein nur an Erkenntnis interessiert bin
und nicht schräg-sophistisch argumentiere. :waving:

Der gesamte zitierte Abschnitt ist m.E. eh ein Tonnenkandidat,
weil Irlmaier auch hier wieder nur Vorlagen echot.
Die Kaiserkrönung/Großer Monach ist eine uralte Endzeitidee.
Taurec wies bereits mehrfach darauf hin.
Irlmaiers Vorlage - der Betrüger Kugelbeer:
"Der große Monarch schwingt sein Schwert nach allen Himmelsrichtungen
als Zeichen, daß er die Kirche beschützen will.
Abdankung eines alten Herrn (= Irlmaiers Lederhosenkönig) auf seine Rechte.
Den großen Monarchen begleitet ein Heer von Engeln
unter Anführung des hl. Michael
."

Und, was Irlmaiers Siedlungen in der Wüste betrifft,
so plagiiert er da ebenfalls den Betrüger Kugelbeer ("entvölkerte Gebiete")
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=23421
... und hat bei seinem Versuch, das zu tarnen, allerdings nicht bedacht,
daß "überschüssige Leute" dort in seiner "Wüste" still verrecken würden.

Es ist eben gar nicht so leicht, Prophezeiungen
halbwegs glaubhaft zu fälschen.

Beste Grüße!
BB


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Irlmaiers "alter, weißhaariger König"

BBouvier, Sonntag, 30. September 2018, 15:08 vor 729 Tagen @ BBouvier 4597 mal gelesen

Hallo!

Kugelbeers "Abdankung eines alten Herrn auf seine Rechte"
(also der Verzicht eines "alten" Monarchen auf den Thron
zugunsten seines Nachfolgers) ist nicht mal neu ausgedacht
und beruht m.E. wiederum auf einer recht alten frz. "Prophezeiung",
die ich vor vielen Jahren mal gelesen habe.
Leider weiß ich allerdings die Quelle nicht mehr.
Da wird in Paris "nachher" feierlich ein "alter" frz. König gekrönt,
der jedoch noch am selben Tage der zugunsten seines
noch jungendlichen Sohnes abdankt.
=>
:tonne:

Gruß,
BB


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War nun Kugelbeer ein Betrüger, oder vielmehr Pater Ellerhorst als sein mutmasslicher Erfinder?

Baldur @, Sonntag, 30. September 2018, 15:10 vor 729 Tagen @ BBouvier 4566 mal gelesen

bearbeitet von Baldur, Sonntag, 30. September 2018, 15:19

Hallo,

es ist nach allem (Nachforschungen in Lochau ergebnislos, kein Kugelbeer andernorts bekannt) wohl sinnvoll, anzunehmen, dass Pater Ellerhorst den mutmasslich völlig fiktiven Kugelbeer einfach mal so für seine Missionsbemühungen in die Welt gesetzt hat, wie Friedl seinen angeblichen Sepp Wudy aus dem Zauberzylinder zog, und Pfarrer Stocker seine katholibanische Kunstfigur Ötztal-Kathi erfand.

Ich predige schon seit Jahren, dass der übliche Prophezeiungskanon nichts anderes ist, als ein pures, schlicht erfundenes Marketinginstrument für religiöse=christliche Mission.

Wo Kirche, Pfarrer, Missionsblatt, Pater, Papst und Co. draufstehen, sollte die Tonne nah sein.

Allerdings funktioniert die Masche offensichtlich beim Zielpublikum auch heute noch.

Selbst in der Quellensammlungsbewertung des Forum werden Zusammenhänge zwischen exzessiver, religiöser Selbstsuggestion und daraus folgenden, haneüchenen Aussagen (z.B. Bauer-Rapp) nicht als solche erkannt, und ein Wahrheitsgehalt angenommen.

Und Aussagen von selbstdarstellenden Leuten mit Uriella-Syndrom (Veronika Lueken) für ernst genommen.

Nun, ja. Immerhin gibt es sogar Leute, die noch an Garabandal glauben, oder an den in Kürze gekrönten Kaiser, der durch russische Invasionstruppen gegen die Messerinvasoren noch im Oktober 2018 (nachhundertfacher Zeitverschiebung) inthronisiert würde, oder an die Erdscheibe, oder an den Weihnachtsmann, oder an die Aufrichtigkeit der Tante Erika......

Beste Grüsse vom Baldur

Also keine Kaiserkrönung mehr?

Ranma, Montag, 01. Oktober 2018, 14:34 vor 728 Tagen @ BBouvier 4577 mal gelesen

Hallo!

Manches wollte ich nicht in der Tonne sehen, weil ich zum Beispiel Kugelbeers Verwüstung mehrerer deutscher Städte durch Fliegerangriffe, die er 1922 geschaut haben will, als damals unvorstellbar und daher validen Treffer zum Zweiten Weltkrieg bewerte. Das macht es schwierig, Kugelbeer als Betrüger anzusehen. Gewaltige Überschwemmungen will er auch gesehen haben und die weist du doch auch nicht als falsch zurück? Vielleicht liegt auch bei Kugelbeer eine Vermischung eigener Schauungen mit angelesenen Prophezeiungen vor?

Die Krönung eines Monarchen kommt nicht nur bei Kugelbeer und Irlmaier vor, sondern auch der Waldviertler hatte eine Schau dazu und der CHYREN der Zenturien des Nostradamus wird für den Monarchen gehalten, nicht wahr? Dann kam noch dazu, daß du (ja, du selbst) öfter ein Zeitalter der Imperatoren orakeltest, dessen nur zu früh drangewesener Vorläufer der zum Kaiser gekrönte Napoleon doch war! Also erschien mir der Monarch als doch nicht so weit hergeholt. Jetzt ist plötzlich alles anders und du widerrufst, daß ein Zeitalter der Imperatoren bevorstehe?

Gruß,
Ranma

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Kugelbeer und der große Monarch

Taurec ⌂ @, München, Montag, 01. Oktober 2018, 15:43 vor 728 Tagen @ Ranma 4663 mal gelesen

Hallo!

Manches wollte ich nicht in der Tonne sehen, weil ich zum Beispiel Kugelbeers Verwüstung mehrerer deutscher Städte durch Fliegerangriffe, die er 1922 geschaut haben will, als damals unvorstellbar und daher validen Treffer zum Zweiten Weltkrieg bewerte.

Diese Bewertung basiert auf einer vermurksten Methodik.

Die unter dem Namen Kugelbeer kolportierten Aussagen sind überhaupt erst seit 1951 belegt. Ohne einen Nachweis ihrer Existenz vor 1951, geschweige denn bereits 1922, gibt es kein valides Argument für die Annahme, daß sie nicht erst 1951 bzw. nicht allzu lange davor erfunden und Kugelbeer zugeschrieben wurden.

Das ist schlicht eine vernünftige Herangehensweise, um dem naiven Glauben an unbelegte Behauptungen vorzubeugen.

Dann müssen wir davon ausgehen, daß folgende Aussage, auf die Du Dich berufst, erfunden wurde, nachdem die Rheinlande und Münster von alliierten Bombergeschwadern zerstört wurden:

"Die Rheinlande werden zerstört, mehr durch Flugzeuge als durch Heere. Die Flugzeuge schwärmen wie die Schwalben und- lassen Bomben gleich Regentropfen fallen. Ebenso wird Münster, mitgenommen."

Das macht es schwierig, Kugelbeer als Betrüger anzusehen.

Nein, weil Deine Bewertung auf falschen Prämissen beruht. Mit welcher Bergründung glaubst Du die unbewiesene Behauptung, Kugelbeer hätte 1922 Schauungen gehabt?

Alexander Gann hat in den Achtzigern zu Kugelbeer geforscht. Ergebnis:
Kugellbeer soll laut einer Bekannten seiner Tochter "einige Visionen" über das persönliche Familienschicksal gehabt haben. Über Aufzeichnungen dieser oder anderer Visionen wußte diese Bekannte überhaupt nichts. Einen Beleg für Visionen Kugelbeers zum Weltgeschehen aus dem Jahre 1922 gibt es nicht.

Gann: "Eine Präkognitionswahrscheinlichkeit läßt sich praktisch bei keiner der Vorhersagen hegründen, wenn auch manchmal durchschimmert, daß der Fall paraprognostisch nicht uninteressant gewesen wäre."

Allerdings war Gann noch immer vergleichsweise unkritisch (im Vergleich zum Szenedurchschnitt aber durchaus ein Lichtblick). Er wunderte sich z. B.: "Wobei man sich allerdings, abgesehen von der Unrichtigkeit der Behauptung, fragen muß, wie der
Seher 1922 einen Papst an seinen Gesichtszügen erkannt haben kann, der erst 17 Jahre später an die Regierung gekommen ist und ihm folglich damals noch völlig fremd gewesen ist."

Die Antwort ist ganz einfach: Die Aussage stammt nicht von 1922, sondern frühstens von 1939. Daher vermochte der unbekannte Autor es auch, Pius XII. namentlich zu nennen. Durch die Bombardierung Münsters kann man die Abfassung des Textes frühestens auf 1943 datieren.

Gewaltige Überschwemmungen will er auch gesehen haben und die weist du doch auch nicht als falsch zurück? Vielleicht liegt auch bei Kugelbeer eine Vermischung eigener Schauungen mit angelesenen Prophezeiungen vor?

Mann, Mann. Weil irgend ein anderer eine nachweisbare Vision über Überschwemmungen hatte, bedeutet das nicht, rückwirkend wären mutmaßliche Fälschungen ebenfalls echt.
Die Überschwemmung Marseilles ist vermutlich von Nostradamus abgeschrieben, genauer aus III/86, dessen zweite Zeile ("Par mer fera arreſt dedans Marſeille") sich durchaus als "durch das Meer wird in Marseille ein Ende bereitet" übersetzen ließe.
Daß die Vorlagen in der Prophezeiungsliteratur für die Kugelbeeraussagen eher im französischen Sprachraum zu vermuten sind, ergibt sich aus der Identifikation des "großen Monarchen" als Bourbonen (Kugelbeer: "Weiß mit goldenen Lilien"). Die Kaiserkrönung bei Kugelbeer halte ich für eine phantasievolle Erfindung auf Grundlage viel älterer Prophezeiungen über den "großen Monarchen".

Jetzt ist plötzlich alles anders und du widerrufst, daß ein Zeitalter der Imperatoren bevorstehe?

Falsche Annahmen bzw. Unterstellungen: "plötzlich", "alles", "anders", "widerrufst".

Das "Zeitalter der Imperatoren" ist unter anderem (eine Abhandlung werde ich mir an dieser Stelle ersparen) aus Spenglers "Untergang des Abendlandes". Das ist ein philosophisches System, keine Prophezeiung.

Der "große Monarch" ist etwas gänzlich anderes, nämlich eine mythologische Figur der christlichen Endzeitprophetie. Als wir noch dümmer waren als derzeit, haben wir beides verbunden, weil es zu passen schien. Daß sich seit längerer Zeit schon die Prophezeiungen des großen Monarchen als religiöses Märchen entpuppt haben, betrifft Spenglers Philosophie natürlich nicht. Die ließe sich aus anderen Gründen kritisieren, die aber den Cäsarismus kaum betreffen. Dessen Präkursoren waren u. a. Napoleon, Hitler, Franco. Nach dem Ende der Herrschaft der Wirtschaftsmächte mit ihrem politischen Werkzeug, der Demokratie, wird es vermutlich zu einer Endform des Cäsarismus im Abendland kommen. Die konkrete Ausgestaltung hängt davon ab, wie tiefgreifend der zivilisatorische Bruch, der Verlust in Wissenschaft und Technik sowie die Bevölkerungsverluste ausfallen.

Der "große Monarch" hat damit nichts zu tun. Dessen Figur (von Person kann man nicht sprechen) ist vom Ablauf der endzeitlichen Dramaturgie und ihren Kulissen abhängig (Kirchenverfolgung, Gog und Magog, Endschlacht, Sieg über den Antichristen, Kaiserkrönung, goldenes Zeitalter). Er wäre selbst nicht eingetroffen, wenn es irgendwann einen Imperator geben sollte, der unter anderen Umständen als den prophezeiten an die Macht käme.
Die Kaiserkrönung ist ein fixes Ereignis, das unmittelbar nach der Endschlacht beinahe noch auf dem Schlachtfelde stattfindet, in den deutschen Prophezeiungen eben im nahen Köln. Ohne Endschlacht keinen großen Monarchen und keine Kaiserkrönung. Die Endschlacht wiederum ist ebenfalls uraltes christliches Motiv, das aus seiner ursprünglichen Gegend im Heiligen Land nach Europa verlagert wurde. Nichts dessen wird je geschehen. Einen abendländischen Augustus, der in einem seinem Höhepunkte ("Actium") zustrebenden Weltbürgerkrieg empor kommt, kann es aber sehr wohl geben.
Im Gegensatz zu den bodenlosen Blutbädern, die Demokratieverfechter seit rund 230 Jahren weltweit veranstalten, um die Menschheit von sich selbst zu befreien, würde dessen Herrschaft womöglich gar als "goldenes Zeitalter" erscheinen und propagandistisch als eine Art "Pax Augusta" dargestellt werden.

Zu Chyren: Es ist zwar aufgrund der Nebelhaftigkeit der nostradamischen Aussagen nicht lückenlos nachvollziehbar bzw. beweisbar, mir scheint aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit zu bestehen, daß der "Chyrenkomplex" bei Nostradamus als Verarbeitung des Motivs des "großen Monarchen" und der Prophezeiung des Pseudomethodius ebenfalls eine Erfindung ist. Das bedeutet aber nicht (um weiteren sinnfreien Verabsolutierungen vorzubeugen), daß Nostradamus überhaupt keine Visionen über die Zukunft gehabt hätte.

Zum Waldviertler: Dessen Aussagen über Kaiser und Kaiserkrönung sind mit Vorsicht zu genießen, weil er in einem an Größenwahn grenzenden Akt sich offenbar selbst für den Kaiser hielt. Irgendwas muß er wohl gesehen haben, da man solche Ideen nicht grundlos entwickelt. Zu fragen ist aber, wieviel davon Einbildung und verarbeitetes Prophezeiungswissen war.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Gann - Nostradamus

Sarah, Montag, 01. Oktober 2018, 16:41 vor 728 Tagen @ Taurec 4574 mal gelesen

Hallo Taurec,

danke für die Informationen!

Frage: Dieses Buch von Alexander Gann, das du erwähnst, wie kann man zu dem kommen? Wie lautet der Titel?

Und zu Nostradamus:
Weiß man, ob er eventuell unter Drogen geschrieben hat? Das machen ja manche Literaten, und es öffnet ja bekanntlich die Schleusen....
Immerhin hat auch er versucht, eine Art literarisches Werk zu kreieren, denn er hat alles in 4Zeiler verpackt, das heißt, er hat ja offenbar "eingegriffen" in das "Rohmaterial" und eine äußere Form geschaffen, nicht?

Lg, Sarah

Imperatur

Malbork @, Montag, 01. Oktober 2018, 15:44 vor 728 Tagen @ Ranma 4629 mal gelesen

Jetzt ist plötzlich alles anders und du widerrufst, daß ein Zeitalter der Imperatoren bevorstehe?

Gruß,
Ranma

Hallo Ranma,

Bouvier und Taurec haben eingesehen, dass Deutschland vor dem dauerhaften Verfall nicht mehr zu retten ist und es somit ein Ding der Unmoeglichkeit darstellt, dass aus diesem sterbendem Leprakranken noch irgendein Akt des Widerstandes kommen koennte. Und wenn Deutschland ein fuer allemal stirbt, dann kann es nicht sein, dass der "Messias" aus einem anderen Land kommt. Dann muss alles unter Truemmern begraben werden. Erinnert etwas an die Philosophie eines Adolf Hitlers und seinem "Nerobefehl".

Wenn nicht wir (die Deutschen), dann niemand!
Malbork


Deus Vult

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Schon wieder die Leier...

Taurec ⌂ @, München, Montag, 01. Oktober 2018, 15:51 vor 728 Tagen @ Malbork 4638 mal gelesen

Hallo!

Deine Aussage enthält nicht ein Quentchen Wahres.

Es wäre womöglich besser, wenn Du Dich mit Deinem nutzlosen, deutschenfeindlichen Selbstbewichse hier künftig heraushalten würdest.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Deutschenfeindlich

Schwan @, Montag, 01. Oktober 2018, 18:57 vor 728 Tagen @ Taurec 4656 mal gelesen

Lieber Taurec,

hältst Du es für möglich (ich hab nicht genügend von Malbork gelesen, um das einschätzen zu können), daß er nicht deutschenfeindlich ist, zumindest nicht im Sinne der Antifa, sondern, ohne es näher qualifizieren zu können, fühlt, daß die Bundesrepublik Deutschland als verrottendes System untergehen muß? Damit nach all den Irrungen und Wirrungen wieder die Kulturnation Deutschland entsteht?

Dass er nicht weit genug sieht, nur den Zusammenbruch und die Schmerzen, aber nicht die Heilung?

Beste Grüsse

Schwan

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Mitnichten

Taurec ⌂ @, München, Montag, 01. Oktober 2018, 19:18 vor 728 Tagen @ Schwan 4637 mal gelesen

Hallo!

Malborks keinesfalls vernunftbegründeter, sondern auf eigenen nationalen Minderwertigkeitskomplexen fußender Haß wurde meines Erachtens in mehreren seiner Äußerungen in den letzten Monaten offenbar und z. B. im Verlaufe dieses Fadens vom "Deutschen im Exil" aufgezeigt.

Im Grunde will er nur seinen eigenen nationalen Chauvinismus auf unsere Kosten befriedigen ("Selbstbewichse").

Jeglicher "Vermittlungsversuch" wäre in dieser Sache unangebracht. Dergleichen Umtriebe, die ohne Themenbezug und sachlichen Inhalt sind, dagegen seinen lächerlichen Überlegenheitswahn zum Ausdruck bringen, werde ich hier nicht weiter dulden.

Dann möge er künftig ein polnisches Schauungsforum besuchen, falls überhaupt jemals eines eröffnen sollte.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Luft anhalten

Malbork @, Dienstag, 02. Oktober 2018, 14:57 vor 727 Tagen @ Taurec 4488 mal gelesen

Hallo!
Deine Aussage enthält nicht ein Quentchen Wahres.
Es wäre womöglich besser, wenn Du Dich mit Deinem nutzlosen, deutschenfeindlichen Selbstbewichse hier künftig heraushalten würdest.
Gruß
Taurec

Hallo Taurec,

nu' halt mal die Luft an und geh' in Dich.

Selbstgewichse. Tsstss...
Gruss nach Bayern :trost:
Malbork


Deus Vult

Kaiser---ich denke schon, es wird ihn geben

Phoebus @, Montag, 01. Oktober 2018, 15:44 vor 728 Tagen @ Ranma 4678 mal gelesen

Hallo Ranma,

Johannes Hartmann
Nr. 39 in der Sammelstelle für Schauungen
hat am 04.08.2017 00:00

folgendes gepostet. Da gibt es dann sehr wohl einen Kaiser !..und auch sogar die 3-tägige Finsternis !
Klar das sind auch nur "Privatoffenbarungen", aber alle anderen Prophezeiungen von den diversen "Sehern" sind ja auch nichts Anderes.

Nur seine relativ brandaktuell begannen mit 2010.

lg Phoebus

siehe hier Unterhalb:
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Es begann ca. 2010, dass ich sowas wie "düstere Vorahnungen" bezüglich der Zukunft entwickelte. Angesichts der weltpolitischen Lage ja nicht weiter verwunderlich. Diese "düsteren Vorahnungen" wandelten sich jedoch mehr und mehr zu konkreten Bildern. Ich sah vor meinem geistigen Auge immer wieder Bilder und auch ganze Szenen ablaufen. Leider überwiegend sehr schlimme Dinge. Die Bilder konkretisierten sich weiter, sie wurden immer deutlicher. Einzelne Szenen sehe ich immer wieder, so zum Beipspiel die Flotte der "UFOS" am Himmel oder die herannahende, schwarze Wolke der 3-tägigen Finsternis oder brennende Städte usw.usf.. Wobei speziell die Wolke immer ein bißchen näher gekommen ist, wenn ich sie mal wieder sehe. Ich weiß, dass mir dadurch gezeigt wird, wieviel Zeit noch bis zu ihrer Erscheinung bleibt. Aufgrund der vergangenen Zeit und wie die Wolke in diesem Zeitraum nähergerückt ist, vermute ich, dass das ganze Geschehen bis zum Jahre 2030 erfolgt ist, eher früher. Zudem sehe ich immer wieder die Zahlen "2021, 2022" ganz klar vor meinem geistigen Auge. Verbunden mit dem tiefen, inneren Wissen, dass in diesen Jahren sehr wichtige Dinge geschehen werden, die wohl die ganze Welt betreffen. Was genau, kann ich allerdings nicht sagen. Vielleicht ja die Inhalte meiner anderen Wahrnehmungen, das würde ich jedenfalls nicht ausschließen. Zu diesen "anderen Wahrnehmungen": Es war, als würde ich dazu gedrängt, mich hinzusetzen und anzufangen, zu schreiben. Und dann war es mir, als würde meine Hand fremdgesteuert und als würde ich in eine sanfte Trance fallen, während ich die Bilder vor meinem geistigen Auge sah. Zeitweise fühlte ich mich direkt in diese Situation hineinversetzt, sodass ich nachher sehr mitgenommen dadurch war. Ich konnte aber nie Gesichter oder Personen identifizieren. Aber andere Einzelheiten (wie z.Bsp. mein künftiges Haus bzw. der Hof im Wald) konnte ich wiederum sehr gut erkennen. Lange Zeit zog ich in Betracht, dass es sich dabei nur um eigene Phantasien handeln könnte. Ich habe mittlerweile aber vieles davon so oder so ähnlich auch bei anderen Sehern wiedergefunden, daher möchte ich das anderen Menschen nicht länger vorenthalten. Im Zweifel würde ich persönlich aber anderen Sehern mehr Glauben schenken als mir selbst, bzw. diesen Wahrnehmungen. Ich bin mir mittlerweile allerdings sicher, dass ich mir das nicht bloß eingebildet habe. Z.Bsp. leuchtete das Gras und die Pflanzen in meiner Schau nach der Finsternis so merkwürdig grün, fast schon neongrün. Das erschien mir nicht logisch und eher meiner Fantasie entsprungen zu sein, bis ich kürzlich in einer anderen Sichtung auch darauf stieß, wo es sinngemäß ähnlich wiederzufinden war. Dies alles hat letztlich dazu geführt, dass ich ein sehr gläubiger Mensch geworden bin und mein Leben radikal verändert habe. Ich führte vorher ein sehr ausschweifendes und lasterhaftes Leben, dies hat sich mit Gottes Hilfe nun gänzlich gewandelt. Mir wurde schon während der Schauung und auch danach sehr stark bewusst, dass da in vielerlei Hinsicht tatsächlich ein göttliches Eingreifen stattfindet, also dass Gott wirklich existiert und dass wir ihm gegenüber tatsächlich Rechenschaft schuldig sind. Das war mir vorher nicht klar und hat mich als Mensch tiefgreifend verändert. Und je näher das alles rückt, desto mehr möchte ich es auch anderen ans Herz legen: Ändert euch. Findet zum Glauben. Noch ist Zeit. Wir können es im Großen und Ganzen nicht mehr abwenden. Aber wir können es für uns selbst verändern bzw. dafür sorgen, dass wir nachher in Sicherheit sind. Und es werden weder die größten Vorräte noch der tiefste Bunker etwas nutzen, wenn der Allmächtige nicht will, dass wir hindurchkommen. Denn allein davon hängt es ab, von IHM. Und noch viel wichtiger: Wir können dadurch zu unserer wahren Bestimmung finden und ein Leben führen, wie es für uns immer vorgesehen war. Davon bin ich mittlerweile jedenfalls fest überzeugt.

"In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben.

Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen und sie werden Propheten sein.

Ich werde Wunder erscheinen lassen droben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und qualmenden Rauch.

Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Herrn kommt, der große und herrliche Tag.

Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet.“
(Die Bibel, Apostelgeschichte 2,17-21)

Vision (Flugscheiben, 3 Tage Finsternis, der Kaiser., die Engel)

...Ich sehe eine Flotte von "Ufos", die in (Haken-?)Kreuz-Formation fliegen. Ich sehe es nicht deutlich, es könnte auch eine Art "Eisernes Kreuz" sein. Oder will ich es vllt einfach nicht so sehen, wie es ist? Alle bleiben stehen und schauen hoch zum Himmel und sind ganz still, so beeindruckend ist das. Sie fliegen sehr schnell. Sie helfen uns, wenn alles verloren scheint. Wenn wir dabei sind, zu verlieren und die Russen schon große Teile Europas eingenommen haben. Sie kommen von den Pyrenäen geflogen, die Flugscheiben. Sie fliegen über Südfrankreich in nord-nordöstlicher Richtung. Es sind Deutsche. Aber nicht aus Deutschland. Sie kommen von weit her. Merkwürdig. Die "Ufos" helfen uns, sind dann aber nachher plötzlich wieder weg. Die helfen uns nur kurz, den Rest müssen wir dann allein machen, unser Heer mit dem großen Heerführer. Ich will eigentlich auch kämpfen, aber ich kämpfe nicht mit. Ich weiß, die Kinder werden mich brauchen. Die Zukunft wird mich brauchen. Ich weiß, dass nicht viele überleben, die kämpfen. Kaum jemand. Aber wir schaffen es, die Russen sind auf dem Rückzug. Aber sie rächen sich, sie zünden eine Art Atombombe über der Nordsee. Es ist schlimmer als eine Atombombe. Holland verschwindet. England verschwindet zur Hälfte. Norddeutschland verschwindet zum Teil. Von den Russen kommt niemand mehr heim, sie kommen alle in der Finsternis um. 3 Tage Schrecken.

Ich sehe sie an dem Tag in weiter Ferne kommen. Es blitzt in der schwarzen Wolke. Sie sieht aus, als wäre sie ein wachsendes Lebewesen, ein grausiges Himmelsungeheuer. Sie breitet sich schnell über das ganze Land aus. Es wird ganz still draußen. Wir haben genug Zeit, aber wir müssen uns beeilen. Die Vögel hören auf zu zwitschern, man hört nur noch den Wind. Ich weiß, dass es beginnt. Ich schreie nach den anderen und rufe die Kinder. Ich sage, ihr müsst jetzt genau das tun, was ich euch sage und ihr müsst es schnell tun. Aber vorher lasst uns beten. Wir knien uns unter freiem Himmel im Kreis nieder und beten und danken Gott, dass er uns das Richtige tun lässt und uns schützt. Wir stehen auf und laufen los, sperren das Vieh in die Ställe. Wir haben das trainiert, es geht zügig. Ich gebe ihm soviel Futter und Wasser, wie ich in die Behälter bekomme. Ich fange an, laut zu beten. Lobe Gott und danke ihm. Ich preise seine Größe und seine Allmacht. Mir laufen Tränen über das Gesicht. Ich weiß, dass ich meine Freunde und viele aus der Familie nie wieder sehen werde. Nicht in diesem Leben. Ich schließe die Fenster des Stalls, lasse 3 große, geweihte Kerzen auf dem Gang stehen und entzünde sie. Ich befestige sie am Boden, damit sie nicht umfallen. Rede kurz mit den Tieren, sage ihnen, was kommt und dass Gott sie schützen wird. Sie sind verstört und unruhig. Ich schließe die Stalltür, verschließe sie. Ich habe den Stall so gebaut, dass er nahezu luftdicht schließt. Der Wind nimmt zu, der Sturm zieht auf. Es ist eisig kalt. Der ganze Horizont ist schwarz. Tiefschwarz, pechschwarz. Blitze zucken über den ganzen Himmel, aber kein Ton. Nur der Wind. Er heult richtig. Ich renne ins Haus, schnappe mir alle Beile und Messer, alle Scheren und spitze Gegenstände, alle Waffen und die Ersatzschlüssel der anderen. Ich hatte das alles schon vorher in der Küche deponiert, so dass ich Zeit sparen kann. Ich wusste, was zu tun sein wird. Ich packe die besagten Gegenstände aus der Küche in eine Kiste und renne damit aus dem Haus und verstecke sie draußen irgendwo. Ich schaffe es gerade noch rechtzeitig zurück zum Haus, da beginnen glühende Bälle vom Himme auf die Erde hinunter zu schießen. Ein Kometenhagel oder sowas in der Art. Es zischt hier und dort und sie setzen manches in Brand. Die Kinder und die anderen haben schon begonnen, alle Fenster mit dem schwarzen Papier und diesem gelben Spezialklebeband abzukleben. Wir haben das geübt. Sie haben Angst. Sie wissen nicht, was genau kommt. Aber sie spüren die Angst der Erwachsenen. Ich habe einen einzigen Schlüssel für alle Fenster und alle Türen im Haus, einen Zentral-Spezialschlüssel. Habe es bei der Renovierung so einrichten lassen, ich habe gewusst warum. Ich rufe alle zusammen. Wir schauen, ob alle da sind. Als wir sicher sind, verschließe ich alles. Wir beten nochmal gemeinsam. Die anderen beginnen, die abgeklebten Fenster von innen zu vernageln und zu verschrauben. Wir haben das Material dafür schon an jedem Fenster stehen, wir wussten ja, was passieren würde und dass es bald passieren würde. Deshalb ist das Haus auch ein altes Fachwerkhaus. Es steht mit seiner Längsachse in Nord-Süd-Ausrichtung und wird den Beben standhalten, die hierzulande vom Rheingraben ausgehen. Wir haben Vorräte, geweihte Kerzen, sehr viel Wechselkleidung und Schlafzeug in einem Raum beisammen. Wir werden die Wechselkleidung brauchen. Wir haben Matratzen auf dem Boden, aber wir werden 3 Tage keinen Schlaf finden. Wir sitzen auf dem Boden und beten. Reihum liest jmd. laut aus der Bibel vor. Wir schlagen sie einfach "zufällig" immer an einer Stelle auf. Die Stellen passen zur Situation. Es sind Stellen des Gerichtes, Stellen der Bamherzigkeit, der Gnade, der Liebe und der Strafe Gottes. Das Haus zittert. Nicht von den Beben, die kommen erst später. Nur vom Sturm. Es ist der schlimmste Sturm, den ich je erlebt habe. Habe ja gewusst, dass das alles kommt. Habe das Dach mit einer dicken Schicht Erde und Gras gedeckt, sodass keine Ziegel wegfliegen können und der Sternhagel es nicht zerstört. Ich versuche Zuversicht und Gelassenheit auszustrahlen und mir meine Angst nicht anmerken zu lassen. Es gelingt mir nicht. Das Beben beginnt. Die Kinder weinen. Ich bete für uns und sage ihnen: Die Menschen haben nicht auf Gott gehört. Er hat sie sehr lange gewarnt. Gott lässt jetzt alle bösen Seelen von der Erde hinwegnehmen und reinigt die ganze Erde von der Verschmutzung und von den bösen Leuten. Es dauert ein paar Tage. Habt keine Angst. Er schützt uns, wir lieben ihn und er liebt uns. Die Kinder beten auch. Zeitweise beten alle durcheinander, wenn das Beben sehr heftig ist. Alle weinen. Man kann nicht laufen, während dieser Tage. Alles wackelt. Wer laufen will, fällt um, kein Gleichgewicht. Die Pole verschieben sich. Norden wird Süden und Süden wird Norden. Wir sitzen auf dem Boden, weinen und beten und singen leise. Schlimme Erdbeben überall auf der Welt, ich sehe sie sterben, überall. Es sind nicht soviele Menschen auf einmal gestorben seit der Sintflut. Wer aus dem Fenster schaut, stirbt. Denn da sind die Stimmen. Und die, die die Stimmen machen. Wir hören sie alle. Sie sind draußen, scheinbar draußen vor der Tür. Grausig. Es ist der blanke Horror. Weinen, schreien, schrilles Kichern, Flüche und Gotteslästerung ohne Ende. Kratzen an den Wänden, an den Fenstern, an der Tür. Die Stimmen vermischen sich mit dem Heulen des Windes. Es klingt, als wäre die Hölle vor der Tür. Es ist ein Heulen und Jammern. Es klingt auch nach Freunden und Verwandten, die mich anflehen, ich soll ihnen aufmachen, sie wollen rein. Sie sagen, sie brauchen Schutz. Ich darf ihnen aber nicht aufmachen, ich hatte sie ja alle gewarnt. Die Stimmen sind sowieso nicht diese Leute. Es ist eine Falle. Nur wer es weiß und Vorsorge getroffen hat, macht nicht auf. Viele Leute woanders machen auf und sterben. Draußen geht der Tod um, die Hölle ist vor der Tür. Der Anblick ist so schlimm, dass jeder stirbt, der es sieht. Gott hat den Dienern des Bösen gestattet, die Seelen zu holen, die nun gehen sollen. Der Teufel und die Seinen holen sie und gehen von der Erde. Er ist dann nicht mehr Herrscher der Welt. Ich weiß, wenn ich aufmache, sind wir alle tot. Jemand schüttelt mich und sagt, ich soll endlich den Schlüssel rausrücken, wir müssen die Tür aufmachen und ihnen helfen! Sie bedrängen mich. Ich verliere die Vernunft und möchte nun auch die Tür öffnen. Ich zweifle daran, dass es nicht die Leute sind, die sie vorgeben zu sein. Die Stimmen sind so laut und scheinbar eindeutig. Sie sagen schlimme Dinge und drohen uns. Sie sagen, sie werden das Haus anzünden und uns bei lebendigem Leibe verbrennen, wenn wir nicht öffnen. Es sind die Stimmen von engen Freunden und Verwandten. Aber auch Menschen, denen man mal böses getan hat oder die man ungerecht behandelt hat. Stimmen des Gewissens. Ich habe es kommen sehen und den Zentralschlüssel geschluckt, Stunden vorher, als ich mich unbeobachtet fühlte. Damit ich nicht öffnen kann und ihn nicht rausgeben kann. Die anderen wissen es, ein Kind hat mich gesehen und sagt es nun. Sie beraten daraufhin insgeheim flüsternd in einer Ecke, mich zu überwältigen und mir den Bauch aufzuschlitzen, um an den Schlüssel zu gelangen und den anderen draußen zu helfen. Sie sagen: Ein Leben für viele. Sie wissen eigentlich, dass die Stimmen nicht von diesen Leute sind, nach denen sie klingen und die sie vorgeben, zu sein. Wir hatten das lange vorher besprochen. Ich habe es ja kommen sehen und alle Messer etc. außerhalb des Hauses versteckt. Wir verlieren zeitweise den Verstand, zuwenig Schlaf, zuviel Psychoterror. Ich beginne wie wild zu essen und zu trinken, damit ich den Schlüssel ausscheide. Will ihn jetzt auch unbedingt wiederhaben und die Tür öffnen, um den Leuten draußen zu helfen. Wir versuchen die Tür einzutreten. Wir können aber nicht richtig stehen und keinen Anlauf nehmen, wegen dem Beben und dem fehlenden Gleichgewicht. Ich wusste ja auch, dass das passieren würde und habe eine ordentliche Sicherheitstür einbauen lassen, sie hält stand. Ein Kind beruhigt uns alle wieder. Es erinnert uns daran, was passiert. Es wackelt fast die ganze Zeit, das Haus knarzt und ächzt. Ständig bröselt Putz von der Decke und von den Wänden. Uns ist schwindelig. Es fühlt sich ständig so an, als würde sich alles drehen. Mal hin, mal her. Es scheint, als würde die ganze Welt hin und hergeworfen. Wir beruhigen uns alle wieder. Es rüttelt an der Tür, an den Fenstern. Wir haben Angst, schreckliche Angst. Wir sitzen mit den Kindern auf dem Boden, zittern vor Angst und beten, 3 Tage lang. Wir können nichts bei uns behalten. Lesen aus der Bibel und beten, die ganze Zeit. Wir bitten um Vergebung und loben Gott. Danken und preisen ihn. Gott spricht mit uns durch sein Wort. Und er spricht mit uns, zu jedem einzelnen. Wir hören seine Stimme in uns. Wir teilen uns gegenseitig mit, was er uns sagt. Er sagt, wir sollen unsere Sünden bekennen und von nun an neue Menschen sein. Neue Menschen für eine neue Welt. Er macht uns Mut, wir sollen ausharren und standhaft bleiben. Wir bekennen. Jeder zählt alle Sünden auf, die ihm aus seinem Leben einfallen. Wir bereuen, wir weinen. Er schützt uns. Wir singen leise. Die Erdbeben werden schwächer. Es wird ruhig. Wir schlafen alle ein. Jesus und die Engel erscheinen uns im Traum, er und sie sprechen zu uns. Als wir aufwachen, ist es dunkel, die Kerzen sind aus. Ich habe eine Kerze aufgehoben. Taste mich zu ihr durch und entzünde sie. Wir reden über die Träume. Man kann wieder aufstehen und laufen. Wir warten noch einen Tag, bis die letzte geweihte Kerze fast abgebrannt ist. Sie war kleiner als die anderen. Dann machen wir die Bretter vor einem Fenster weg, dann vorsichtig ein kleines Stück von dem Papier und schauen hinaus. Es blendet sehr. Das Gras leuchtet grün. Grüner als je zuvor. Vor den 3 Tagen war noch Winter, er hatte gerade erst begonnen. Jetzt nicht mehr. Es ist Frühling.

Wir machen die Fenster frei und schauen hinaus. Es ist alles anders. Die Sonne scheint strahlend hell. Sie steht ganz anders als vorher. Man sieht, dass Friede ist. Ich sage, wir warten bis wir ein Tier sehen, bis wir hinaus gehen. Wir sehen irgendwann einen Vogel oder einen Hasen oder beides. Gott hat die Tiere beschützt. Unsere auch. Wir gehen hinaus. Die Luft ist sauber. So sauber war sie nicht, seit ich denken kann. Es riecht sehr gut. Es ist alles anders. Es ist warm, die Sonne scheint. Der Himmel ist blau, blauer als je zuvor. Es ist eine neue Zeit, eine neue Welt. Wir beten lange und danken und danken und danken. Wir feiern einen Gottesdienst. Wir geloben, von nun an bessere Menschen zu sein und nur noch Gottes Willen zu tun...
Nach einer Zeit kommen Leute auf meinen Hof. Eine kleine Gruppe aus Schweizern, Bayern, Österreichern. Wir begrüßen uns mit: "Gelobt sei Jesus Christus" und beten zusammen. Es sind alles Christen. Wir reden darüber, wie es uns ergangen ist. Wir reden über das große Himmels-Ereignis. Ich kann es nicht klar erkennen. Ist es bei Mannheim passiert? Sie sagen, ich soll mitkommen. Zuerst nach Köln, dann nach Russland, wir müssen dorthin, um den Frieden zu sichern und den Russen zu helfen. Sie brauchen unsere Hilfe. Sie brauchen mich, weil ich russisch spreche. Sie wissen es, weil einer von ihnen es geträumt hat. Gott hat sie zu mir geführt. Sie hätten uns eigentlich gar nicht finden können, der Hof ist mitten im Wald. Ich möchte wegen der Kinder nicht mitgehen, und weiß nicht, was ich tun soll... Aber ich weiß, ich muss mich Gottes Willen beugen. Wir gehen alle zusammen, mit den Kindern. Zuerst nach Köln, zur Kaiserkrönung.

Das Ereignis ist einer der schönsten Augenblicke in meinem Leben. Der Kaiser gelobt Gott und dem Volk die Treue. Der Papst entschuldigt sich für all das Unrecht, dass die Kirche über die Welt gebracht hat und verkündet die Grundpfeiler des neuen Glaubens und die Neuoffenbarung. Es ist das ursprüngliche, reine Christentum. Wir wissen es längst, Gott hat es uns ins Herz gelegt. Der Papst setzt ihm die Krone auf, gibt ihm das Zepter und den Apfel und sagt, von nun an ist er Kaiser des neuen Reiches und ganz allein Gottes rechtmäßiger Vertreter auf Erden... und kniet vor ihm nieder. Und dann sehe ich eine weiße Taube über ihm fliegen, mitten im Dom. Man hört nur ihren Flügelschlag. Das Echo hallt laut durch die ganze Kathedrale. Durch das Echo klingt es wie der Flügelschlag tausender Engel im Himmel. Vllt ist es das auch... Sie fliegt genau über ihm auf der Stelle. Plötzlich fällt Licht durch die Fenster, die Strahlen fallen genau auf den Kaiser und auf die Taube über ihm, ein göttliches Zeichen. Auf einmal knien alle gleichzeitig nieder. Jeder weiß, dass hier etwas ganz großes geschieht. Es ist irgendwie so unwirklich und doch unfassbar ergreifend. Alle sehen, dass hier Gottes Wille passiert. Alle fühlen es. Der Kaiser ist überaus beeindruckend. Wir schwören Gott und ihm Gefolgschaft und ewige Treue. Er sagt mit gewaltiger Stimme, wir wären nun Ritter Christi und würden seine Liebe und seine Botschaft in die Welt tragen. Wir bringen die Kinder zu ihm und er segnet sie und uns. Sein Auftreten ist voller Würde und Macht, wahrer Größe und Güte. Er strahlt Weisheit, Liebe und Barmherzigkeit aus. Ich treffe dort Leute wieder, die ich lange nicht gesehen habe. Danach gehen viele mit uns nach Russland. Die Reise dorthin dauert Monate. Die Russen sind dankbar und freundlich zu uns, wir helfen ihnen mit Rat und Tat. Die Länder sind zerstört, die Städte unbewohnbar geworden. Aber die Menschen, die übrig geblieben sind, sind wie eine große Familie. Wir wissen nun, dass wir alle Brüder sind... Das Kaiserreich wächst und gedeiht, immer mehr Nationen schließen sich ihm an. Die Deutschen, Schweizer und Österreicher sind nun ein Volk, eine Nation. Das Reich herrscht über die anderen Völker mit Liebe und Weisheit. Sie erkennen unsere Herrschaft zu ihrem Wohle an. Es ist die beste Zeit meines Lebens... (Habe bisher keine Frau, nur ein kleines Kind, keinen Hof, keine Tiere. Kann bisher kein russisch. Habe jetzt aber beschlossen, russisch zu lernen. Gott sagt mir, ich habe noch genug Zeit für alles. Werde mir einen Hof oder ein Haus im Wald kaufen und Tiere zulegen. Ich weiß nun, ich muss und werde mich Gottes Willen beugen...Amen.)
(Anfang 2016)

Hatte heute auf der Arbeit ein etwas ungutes Gefühl wegen all dem, was kommt und hatte Zweifel, ob wir es wirklich hindurch schaffen. Und dann habe ich plötzlich extrem gute Laune und eine große Gewissheit bekommen, dass ich in naher Zukunft sehr viel Geld bekomme und dass ich alles kaufen kann, was wir brauchen werden. Und dann hatte ich plötzlich eine Vision: Ich sah unser Haus während der 3-tägigen Finsternis, es war während des großen Bebens. Ich sah es von oben. Ich hatte Angst, ob es halten würde, da es sehr stark wackelte. Und dann sah ich plötzlich 4 Lichtwesen, an jeder Ecke eines. Es waren Engel Gottes. Sie waren sehr groß und so hell, dass die Finsternis erleuchtet wurde und sie hielten das Haus fest und stützten es. Zugleich schirmten sie das Haus gegen die Angriffe der Dunkelwesen ab. Erst dachte ich, sie würden mit ihnen kämpfen müssen, aber die Dunkelwesen kamen gar nicht an sie ran, weil die Engel so mächtig waren. Von ihnen ging eine große Liebe aus. Die Dunkelwesen waren deshalb sehr wütend und fluchten ohne Ende. Sie sahen aus wie Dämonen, es waren sehr viele. Manche konnten fliegen, sie hatten Flügel wie Fledermäuse und Schwänze. Sie konnten sich dem Haus nur nähern aber ihm und uns nicht schaden. Es war, als würde von den Engeln ein Schutzschirm um das Haus gelegt worden sein. Es hat mich sehr beruhigt und sehr froh gemacht.
(04.08.2016)

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Nicht fahrende Schiffe fahren auf der Donau! :-))

BBouvier, Sonntag, 30. September 2018, 15:27 vor 729 Tagen @ BBouvier 4618 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 30. September 2018, 15:34

Hallo!

Irlmaier prophezeiht also, gleich "danach" würden Schiffe die Donau
herauf fahren, weswegen dann alle satt würden.

... allerdings hat er da völlig vergessen, daß er
andererseits doch prophezeiht hatte:
"Es fahren weder Eisenbahnen noch Schiffe, noch Autos
n der ersten Zeit
."

Irlmaier prophezeit viel, wenn der Tag lang ist.
Er kann zu allem und jedem etwas prophezeien.
Insbesondere dann, wenn er auf Vorlagen abheben kann.
Daß diese wiederum sich aus einem einzigen Sumpf aus Betrügereien
zusammensetzen, das spielt für ihn überhaupt keine Rolle.

Und so passiert es schon mal, daß er vergessen hat, was er mal
zu irgend etwas "prophezeiht" hatte, und er prophezeiht dann
munter zur selben Sache durchaus auch schon mal das Gegenteil.

Merke:
Es ist gar nicht so leicht, Prophezeiungen glaubhaft zu fälschen.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Irlmaier: In Wien und Berlin überlebt Niemand

BBouvier, Sonntag, 30. September 2018, 18:24 vor 729 Tagen @ Ranma 4801 mal gelesen

Hallo, Ranma!

Nur, weil es so schön ist. :-)

In BBs Zentraltonne, Irlmaier:
"In Berlin waren alle Wohnungen unangetastet
und in den Fabriken alle Maschinen heil –
aber er sah keinen einzigen Menschen.
"

Du dazu:
"Wenn ... in Berlin meterhoch der Schlamm steht,
dann werden dort auch die Fabriken stillstehen.
"

1.
Das haut so jedoch nicht hin:
Falls in Berlin meterhoch der Schlamm stünde, dann wären die
"Maschinen der dortigen Fabriken" ** ?
doch keineswegs sämtlich "heil".*gg*

2.
Basis dieser üblen Irlmaierklamotte ist wieder mal (die Fälschung)
"Lied von der Linde", wo prophezeiht wird:
"Alle Städte werden totenstill
Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill
."

Und auf dieser Grundlage prophezeiht Irlmaier:
a.
In der österreichischen Hauptstadt würde Niemand überleben. (echt!!)
Weil er nicht gerafft hat, daß es dort keinen Straßenverkehr
mehr geben würde, es deswegen dort Stille herrsche und zwischen
den Pflastersteinen Gras wüchse.
b.
Und für die deutsche Hauptstdt behauptet er analog eben,
diese Stadt wäre ebenfalls ausgestorben,
jedoch die dortigen Maschinen völlig intakt.

Das alles ist derart grausam,
daß sich selbst die Schweine weigern, zu pfeifen.

Grüße!
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Betrüger

Coyote @, Samstag, 29. September 2018, 19:55 vor 730 Tagen @ BBouvier 4621 mal gelesen

Hallo, :-)

ich finde es großartig, wenn Betrüger hier entlarvt werden, gerade WEIL es viele Leute gibt, die keine Ahnung von der Materie haben. Vor einem Jahr wußte ich auch nicht, daß Irlmaier in Bezug auf seine Vorhersagen des Weltgeschehens ein Scharlatan war. Das habe ich nur Dank dieses Forums erfahren, und dafür bin ich den einzelnen Postern sehr dankbar. :ok:
Meine Schlußbemerkung war daher in keinster Weise despektierlich gemeint - es steht mir überhaupt nicht zu, Leuten, die unendlich viel Zeit, Geduld und Energie aufwenden um Laien wie mir etwas zu erklären/vermitteln zu kritisieren - ich wollte lediglich ausdrücken, daß es vll. spannender werden könnte zu sehen, ob Hamilton-Parker Treffer landet, als eine weitere Diskussion über Irlmaier zu führen, weil wieder ein Neuling auf ihn hereingefallen ist. Das ist für die erfahreneren Leser auf die Dauer langweilig, ganz zu schweigen von der Arbeit, die jedesmal aufs Neue aufgewandt wird, um den Betrug zu veranschaulichen ('Irlmaier die Drölfte...').
Mehr wollte ich damit nicht sagen. :-)

Gruß
Coyote

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Fehlbare Betrüger?

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 29. September 2018, 17:45 vor 730 Tagen @ Coyote 4684 mal gelesen

Hallo!

Ein Medium, daß NICHT für sich beansprucht unfehlbar zu sein, finde ich schon mal besser, als eines, das von sich behauptet IMMER alles 100% korrekt zu sehen.

Ein Betrüger, der für sich nicht beansprucht, unfehlbar zu sein, wird also mit dem selben Argument ebenfalls glaubwürdiger, weil er Bescheidenheit heuchelt?

(Mir ist übrigens kein Medium bekannt, das von sich behauptet, "IMMER alles 100% korrekt zu sehen". Das halte ich für eine Scheinbehauptung, um an reale vermeintliche Medien um so toller glauben zu können, die diese Irrealität nicht für sich beanspruchen.)

Wenn man sich auch nur halbwegs mit Schauungen auskennt, ist doch die erste Frage, die man stellt, was ein sich selbst als solches darstellendes (!) "Medium" denn als Schauungswahrnehmung denn tatsächlich gehört, gesehen, empfunden hat.

Denn eine Aussage wie diese hier ist gewiß kein Bericht eines präkognitiven/übersinlichen/medialen Erlebnisses:

"I got it wrong in 2017 when I said “Denmark and Italy pull out of EU as Euro crashes” but again I think I’ve got my timing wrong and this is still on the cards."

Es handelt sich um eine bloße Ereignisbehauptung!!!

Er behauptet, was passieren soll! Es fehlen aber jegliche Details einer Bildbeschreibung oder ähnlichem.

Wie soll denn "2017" in seiner medialen Wahrnehmung ausgesehen haben?
Wie soll denn der Euroaustritt Dänemarks und Italiens konkret als Schauungsbild ausgesehen haben?
Wie soll den der "Eurocrash" in seiner medialen Wahrnehmung ausgesehen haben?

Das sind abstrakte, von einer konkreten Wahrnehmung abgehobene Vorgänge, die allein in menschlichen Vorstellungswelten existieren und als verallgemeinerte Schlagworte formuliert sind. Es ist genau diese Art scheinbar präziser Aussagen, die der vom Wissen über das Phänomen Präkognition völlig unbeleckte Primitivkonsument der Medienlandschaft als Zukunftsvoraussagen erwartet.

Ein echtes Medium wie z. B. Gabriele Hoffmann leitet aus gesehenen Bildern abstrakte Vorgänge ab, z. B. den "Mauerfall", kann damit aber interpretativ falsch liegen. Auf Nachfrage wäre sie in der Lage, die abstrakten Ereignisbehauptungen auf konkrete Wahrnehmungen (z. B. beim Mauerfall "viele Leute auf den Straßen" <= eine konkrete Bildbeschreibung) zurückzuführen.

Insoweit Craig Hamilton-Parker das nicht tut oder (auch auf Verlangen) nicht kann, ist er genau das: ein Scharlatan und Betrüger.

Ich bitte also um etwas mehr Sekepsis, etwas mehr Aufmerksamkeit und Differenzierungsfähigkeit beim Konsumuieren seiner Aussagen!

Macht er denn überhaupt irgendwo Angaben über Art und Ausprägung seiner angeblichen Fähigkeit? Liefert er an irgendeiner Stelle beschriebene Wahrnehmungen oder postuliert er stets nur Ereignisse auf eine Art, die bestenfalls als Zusammenfassung gelten kann, schlechtestenfalls als reißerisch aufgemachte Erfindung im Schlagzeilenstil?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

"inneres Wissen" gleichwertig mit "Schauungsbild"

Sarah, Samstag, 29. September 2018, 18:30 vor 730 Tagen @ Taurec 4620 mal gelesen

Hallo,


Wenn man sich auch nur halbwegs mit Schauungen auskennt, ist doch die erste Frage, die man stellt, was ein sich selbst als solches darstellendes (!) "Medium" denn als Schauungswahrnehmung denn tatsächlich gehört, gesehen, empfunden hat.

Nun gehst du davon aus, dass es immer nur eine der 3 Schauungswahrnehmungen: hören, sehen, empfinden gibt. Und ich glaube, hier liegt möglicherweise ein Fehler deinerseits, denn:
Schauungswahrnehmungen können, je nachdem wie ein Mensch angelegt und ausgerichtet ist, mehr im Fühlen, im inneren Sehen(hellsichtiges Empfangen von Bildern) ,im Hören und eben auch im "inneren Wissen" liegen. Letzteres wird von dir womöglich vernachlässigt, aber es gibt dieses flüchtige und kurze, rasch einsetzende "innere Wissen". Du kannst dir das vorstellen wie wenn dich jemand fragt: "Wieviel ist 2+2?" - und die Antwort wird sofort als inneres Wissen bei dir aufscheinen, in etwa so. Es sind eine Art Inspirationsblitze, die kompakt und verdichtet einschießen, du bist völlig entgrenzt in diesem Moment und du "weißt" einfach, auf ganz tiefer und sicherer Ebene. Das ist nicht nur meine eigene Erfahrung sondern darüber gibt es Literatur. (Kann ich dir privat sagen, weil ich hier keine Buch-Werbung machen möchte.) So kann es also sein, dass nichts gesehen, empfunden,gehört wird - aber "gewusst"!

Darüber hinaus werden Bilder oder Sätze empfangen, die oft für denjenigen selbst unklar sind und er wird sinnvollerweise, um nicht für psychotisch gehalten zu werden, versuchen, diese in eine Form zu bringen und ein wenig zu interpretieren. Dieser Prozess wird sich in demjenigen selbst abspielen, das wird er eher nicht nach außen tragen, also können wir als Außenstehende wiederum auch nicht beurteilen, wie seine Aussagen zustande gekommen sind.

Denn eine Aussage wie diese hier ist gewiß kein Bericht eines präkognitiven/übersinlichen/medialen Erlebnisses:

"I got it wrong in 2017 when I said “Denmark and Italy pull out of EU as Euro crashes” but again I think I’ve got my timing wrong and this is still on the cards."

Es handelt sich um eine bloße Ereignisbehauptung!!!

Er behauptet, was passieren soll! Es fehlen aber jegliche Details einer Bildbeschreibung oder ähnlichem.

Ja, aber wie oben erklärt, wissen wir nicht, was dieser Behauptung für innere Erfahrungen zugrunde liegen.

Wie soll denn "2017" in seiner medialen Wahrnehmung ausgesehen haben?
Wie soll denn der Euroaustritt Dänemarks und Italiens konkret als Schauungsbild ausgesehen haben?
Wie soll den der "Eurocrash" in seiner medialen Wahrnehmung ausgesehen haben?

Was, wenn es als "inneres Wissen" empfangen wurde? Dann gibt es dazu kein Schauungsbild!!!

Lg,Sarah

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Herrn Parkers "inneres Wissen"

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 18:43 vor 730 Tagen @ Sarah 4650 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 19:12

<"Was, wenn es als "inneres Wissen" empfangen wurde?">

Hallo, Sarah!

Dazu:
1.
=>
https://www.youtube.com/watch?v=Y-LRjdXM0M0

2.
Blöde ist bei Herrn Parkers "innerem Wissen" nur,
daß er mit "China 2017" leider voll daneben lag und gezwungen war,
seinen "Großbrand Las Vegas" in einen Schußwechsel (!)
umzudeuten, damit er mit seinem "inneren Wissen" da auf 8 von 10 kommen konnte. :lol2:

Wobei er dann auch noch die Schießerei (shootout) in Artilleriebeschuß
(gunfire) verschieben mußte, um wunschgemäß einen Großbrand hinzubekommen.

Aber sonst stimmte ja alles, oder?

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Inneres Wissen

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 29. September 2018, 19:37 vor 730 Tagen @ Sarah 4673 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Samstag, 29. September 2018, 19:49

Hallo!

Nun gehst du davon aus, dass es immer nur eine der 3 Schauungswahrnehmungen: hören, sehen, empfinden gibt.

Das war klar. Obwohl mir bewußt war, daß die Aufzählung nicht vollständig ist, habe ich der Kürze halber verzichtet, sie zu erweitern und auf die Unvollständigkeit hinzuweisen. Prompt hängt sich auch jemand daran auf und meint, meine Gedankenwelt wäre mit einem lakonischen Text erschöpfend dargelegt.

Inneres Wissen sollte nicht per se bzw. alleinstehend, ohne Verbindung mit gleichzeitigen Wahrnehmungen anderer Art (Sehen und so weiter...) auftreten. Das wäre eine Wahrnehmung wie sie vom Betrüger Rubenstein/Maria S. behauptet wurde, die sich letztlich auf den Standpunkt zurückziehen mußten, daß Maria S. normale Gedanken ihre Schauungen wären, um keine Wahrnehmungsbeschreibung liefern zu müssen. :spinnt2: Damit war der Betrug quasi eingestanden.

Inneres Wissen liegt meinem Verständnis nach z. B. vor, wenn man sich der Bedeutung eines symbolischen Bildes gewahr wird. So wußte BB beispielsweise, daß die gelben Maden in seiner Mitteldeutschlandvision für "Russen" stehen.

Eine Schauung ist genau das: gesehen (wobei "Sehen" als zentraler menschlicher Sinn pars pro toto für Wahrnehmungen steht, auch bei Schauungen überwiegt das Sehen in der Regel). Inneres Wissen kann hinzutreten. Irgendein Einfall, den man für Zukunft hält, ist aber nichts. Davon ist zumindest auf Ebene der Schauungen zu großen Ereignissen auszugehen. Es muß irgendeine Form des medialen Kontaktes stattfinden, die vom normalen Erleben der eigenen Gedankenwelt unterscheidbar ist. Wenn ein solcher Kontakt vorliegt, ist er zwangsläufig beschreibbar, weil der besagte Unterschied wahrgenommen wird. Ist er beschreibbar, so ist er auch mitteilbar und sollte gefälligst mitgeteilt werden, um dem Adressaten plausibel zu machen, daß man einen medialen Kontakt hatte. "Inneres Wissen" oder "innere Gewißheit" entspricht der subjektiven Überzeugung des eigenen Selbstes. Dahingegen ist bei medialen Kontakten mindestens eine gedankliche "Eingebung" in Form einer tonlosen Gedankenstimme Voraussetzung, die als fremd empfunden wird.

Bei unmittelbar bevorstehenden Kleinigkeiten kann schon mal "inneres Wissen" allein auftreten, z. B. bei BBs Küchenbrand. ⇒ "Eimer hinstellen!" Das ist Intuition, die schon leicht jenseits der Schwelle zur Präkognition liegt.

Ja, aber wie oben erklärt, wissen wir nicht, was dieser Behauptung für innere Erfahrungen zugrunde liegen.

Ganz genau. Ohne diese Angaben gibt es auch keine Grundlage für die Annahme, daß seine wilde Behauptung medial inspiriert gewesen wäre.

Wie soll denn "2017" in seiner medialen Wahrnehmung ausgesehen haben?
Wie soll denn der Euroaustritt Dänemarks und Italiens konkret als Schauungsbild ausgesehen haben?
Wie soll den der "Eurocrash" in seiner medialen Wahrnehmung ausgesehen haben?


Was, wenn es als "inneres Wissen" empfangen wurde? Dann gibt es dazu kein Schauungsbild!!!

Die Diskussion ist an dieser Stelle rein akademisch, da Parkers Aussage ja nachweislich nicht eintrat. Das beweist vielmehr, daß es sich nicht um valides "inneres Wissen" gehandelt hat. Mangels existierender Bilder ist auch eine Uminterpretation nicht möglich. ⇒ Alleinstehendes "inneres Wissen" ist eben nichts, bzw. reine Einbildung. Man kann nicht schlicht behaupten, die Bedeutung einer Aussage wäre etwas anderes als ihr Inhalt, ohne sich lächerlich zu machen. :lol: Damit ließe sich aus jeder Aussage jede bliebige andere gerade passende machen. Es wäre reine Sophisterei, um Fehlschläge nicht eingestehen zu müssen.

Wir sollten außerdem davon absehen, die Beweislast umzukehren. Statt nachweisen zu müssen, daß ein ach so tolles Medium, an das manche unbedingt glauben wollen, ein Scharlatan wäre, sollten diejenigen, die von der Echtheit der Begabung überzeugt sind, gefälligst Belege für deren Existenz beibringen.
Das heißt:

  • Mit welchen Aussagen lag Parker im Laufe seines öffentlichen Auftretens bislang richtig?
  • Mit welchen Aussagen lag Parker bislang falsch?
  • Handelt es sich überhaupt um Aussagen, die inhaltlich so prägnant sind, daß sie nicht auf beliebige Ereignisse bezogen werden können, die also nicht in irgendeiner Form immer richtig sind?
  • Liegt der Anteil der eingetroffenen Aussagen über der statistischen Signifikanzschwelle, die dem Anteil der Zufallstreffer durch wildes Raten entspricht?

Natürlich sind die Überzeugten selbst in der Bringschuld und sollten eine wissenschaftliche Auswertung tätigen, d. h. einen signifikanten Anteil der Gesamtheit seiner Aussagen erfassen. Entgegnungen nach dem Motto, "such dir die Beweise für meine Behauptungen gefälligst selbst zusammen", ziehen nicht. ;-)

Leute, die gerne auf Unsinn hereinfallen und unreflektiert DeinRohr-Videos anschauen, scheinen mitunter eine Art Goldfischgedächtnis zu haben. Die jeweils aktuellen Voraussagen finden sie aufregend und interessant, verteilen sie mit der Inbrunst eines Medienzombis im Weltnetz weiter. Eine Überprüfung findet nicht statt. Im Jahr darauf wurde man schon mit so vielen neueren Medieneintagsfliegen überschüttet, daß man gar nicht mehr genau weiß, was eigentlich beim letzten Mal vorausgesagt wurde. So ist man auch vor jedem Zweifel sicher und kann ungehemmt auf die aktuellen, brandneuen Voraussagen hereinfallen. :clap:

Kann ich dir privat sagen, weil ich hier keine Buch-Werbung machen möchte.

Sieh es nicht als Werbung, sondern als notwendigen Beleg im Rahmen wissenschaftlichen Arbeitens.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

und deine Erfahrungen dazu?

Sarah, Samstag, 29. September 2018, 20:22 vor 730 Tagen @ Taurec 4603 mal gelesen

Hallo,


Inneres Wissen sollte nicht per se bzw. alleinstehend, ohne Verbindung mit gleichzeitigen Wahrnehmungen anderer Art (Sehen und so weiter...) auftreten. Das wäre eine Wahrnehmung wie sie vom Betrüger Rubenstein/Maria S. behauptet wurde, die sich letztlich auf den Standpunkt zurückziehen mußten, daß Maria S. normale Gedanken ihre Schauungen wären, um keine Bilder liefern zu müssen. :spinnt2:

Du könntest aber dann das innere Sehen genauso hinterfragen. Könnte ja genau so reine Einbildung sein. Entscheidend ist, was das ist was gesehen oder eben gewusst wird und aus welcher Quelle es kommt.
Inneres Wissen ist den anderen Wahrnehmungsarten gleichgestellt!

Darf ich fragen: Hast du Erfahrungen in einem der Bereiche? Es ist nämlich schwierig über etwas zu schreiben und zu urteilen, wenn einem dazu selbst eigene grundlegende Erfahrungen fehlen.

Inneres Wissen liegt meinem Verständnis nach z. B. vor, wenn man sich der Bedeutung eines symbolischen Bildes gewahr wird. So wußte BB beispielsweise, daß die gelben Maden in seiner Mitteldeutschlandvision für "Russen" stehen.

Ein Beispiel aus deiner höchstpersönlichen Erfahrung wäre mal echt gut! :-)

"Inneres Wissen" oder "innere Gewißheit" entspricht der subjektiven Überzeugung des eigenen Selbstes.

Ja, da fehlt dir halt möglicherweise einfach die eigene Erfahrung dazu. Es ist genauso möglich ein einschießendes "inneres Wissen" vom eigenen Selbst abzgrenzen, weil es wie schon erwähnt zu Begleitzuständen kommt, die man im Alltag nicht hat! (z.B. Gefühl von Entgrenzung, Weitung, Gedankenstille, Gefühl von einer Art Implosion)

Ja, aber wie oben erklärt, wissen wir nicht, was dieser Behauptung für innere Erfahrungen zugrunde liegen.


Ganz genau. Ohne diese Angaben gibt es auch keine Grundlage für die Annahme, daß seine wilde Behauptung medial inspiriert gewesen wäre.

Ja, das sehe ich genauso, aber wissen können wir es nicht.


Wir sollten außerdem davon absehen, die Beweislast umzukehren. Statt nachweisen zu müssen, daß ein ach so tolles Medium, an das manche unbedingt glauben wollen, ein Scharlatan wäre, sollten diejenigen, die von der Echtheit der Begabung überzeugt sind, gefälligst Belege für deren Existenz beibringen.

Warum sollten sie das tun? Ich glaube,es geht gar nicht darum, dass alles stimmen muss. Da werden andere Bedürfnisse der Menschen abgedeckt...

[/list]
Natürlich sind die Überzeugten selbst in der Bringschuld und sollten eine wissenschaftliche Auswertung tätigen, d. h. einen signifikanten Anteil der Gesamtheit seiner Aussagen erfassen. Entgegnungen nach dem Motto, "such dir die Beweise für meine Behauptungen gefälligst selbst zusammen", ziehen nicht. ;-)

Ja, eh. Aber ich glaube nicht, dass die Menschen das interessiert...

Leute, die gerne auf Unsinn hereinfallen und unreflektiert DeinRohr-Videos anschauen, scheinen mitunter eine Art Goldfischgedächtnis zu haben. Die jeweils aktuellen Voraussagen finden sie aufregend und interessant, verteilen sie mit der Inbrunst eines Medienzombis im Weltnetz weiter. Eine Überprüfung findet nicht statt. Im Jahr darauf wurde man schon mit so vielen neueren Medieneintagsfliegen überschüttet, daß man gar nicht mehr genau weiß, was eigentlich beim letzten Mal vorausgesagt wurde. So ist man auch vor jedem Zweifel sicher und kann ungehemmt auf die aktuellen, brandneuen Voraussagen hereinfallen. :clap:

Ja, stimmt. Aber mich regt das nicht so auf. Ich lass die Leut und schau mir das an...

Lg,
Sarah

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Reine Einbildung ?

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 20:43 vor 730 Tagen @ Sarah 4647 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 20:51

<"Könnte ja genau so reine Einbildung sein.">

Hallo, Sarah!

Jein ......
Die so 3-5 mal, in denen ich ein derartiges "Wissen"
im vorab hatte, unterschied sich jedenfalls grundsätzlich und massiv
von sonstigen diffusen "Ideen":
- Küchenbrand: Fast hörbar "Stelle dort schon mal einen Eimer Wasser hin,
es wird brennen!!"
- Auffahrunfall hinten rechts: Einge Wochen lang "wußte"
ich davon bereits und wendete immer wieder mal den Kopf nach hinten rechts (!)
ob dort wohl bereits Jener käme ... bis es dann dort überraschend krachte ... 8.000.- Schaden
- Fastunfall am Ortsrand meiner Kleinstadt: "Probiere jetzt sofort
eine Vollbremsung!" .... und das mehrfach hintereinander, bis mich
das Üben dann rettete
- Fastunfall in einem Dorf mit "30-Schild": Beim Einfahren
wieder fast "hörbar" (!) LANGSAM-LANGSAAAAM!! - und nur, weil ich dann
mit 25 schlich (ich kam mir völlig bescheuert vor, sonst fuhr ich da nämlich immer
- Samstag früh um halb acht - mit gut 50, konnte ich noch vor dem LKw,
der plötzlich aus einer Hofausfahrt quer kam, zum Stehen kommen
- und so weiter =>

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

es ist doch völlig trivial

Baldur @, Sonntag, 30. September 2018, 15:37 vor 729 Tagen @ Sarah 4581 mal gelesen

Hallo, Sarah,

woran merkt jemand, dass er eine Schauung hatte, oder Vorauswissen, oder Hellwissen/Hellsicht?

Ja, klarerweise dann, wenn die Szene, die Handlung, das Vorkommnis eingetreten ist, und alles nicht einfach zu erraten wäre.

Es klopft im Gang, und ich weiss, dass jetzt gerade in diesem Moment meine Mutter verstorben ist.
Das gut? erzogene Hirn rattert und sucht Argumente dagegen, dass es doch bloss ein Spannungsknacken war, oder irgendwas anderes, während das höhere oder innere Selbst ganz genau und selbstsicher weiss, dass die Botschaft echt ist und zutreffend.

Und woran stellt man das fest? Weil kurz darauf die Klink anruft und die Botschaft überbringt.

Sagt ein Medium, Deine Uroma begleitet Dich immer mit ihrer ganzen Liebe, ist das zwar möglich, aber ohne jeden beweisbaren Wert.
Sagt Dir ein Medium, Deine Uroma hatte im Haus die Hosen an, war Gastwirtin, und wäre nie so locker mit dem Geldeintreiben umgegangen, wie Du es jetzt tust, ist das schon eher sinnvoll.
Malt Dir das Medium dazu noch ein Portrait der Dame, das zu über 90% einem bekannten Bild von ihr entspricht, verdichtet sich das zu einem Beweis.
Und sagt Dir ein Medium, dass - als Beweis für ihre noch vorhandene Existenz in einer anderen Dimension - die verstorbene Mutter sich gewundert hätte, wieso ihr der Bestatter wohl eine Haarsträhne abgeschnitten hätte....sind wir in einem Bereich, den niemand mehr erfinden kann, weil er jenseits des durchschnittlichen Alltags und im bereich des total Unwahrscheinlichen liegt.
Und trotzdem stimmt.

Es braucht Treffer, um annehmen zu können, dass man eine Antenne hat, und einen ehrlichen Kommunikator auf der anderen Seite.

Erst, wenn sich viele Treffer häufen, Unwahrscheinliches erkannt wird, und es kaum Fehlschläge gibt, ist man am richtigen Weg.

Wenn ich an einem Abend im Spielcasino fünfmal vorab die Zahlen weiss, die jetzt an diesem Tisch als nächstes fallen werden, ist das auffällig und ein Indiz dafür, dass es eine Vorabwahrnehmung geben kann.
Natürlich ist das erkennbar eine Botschaft, und nicht einfach Zufallsverhalten, denn wenn man es statistisch sieht, ist eine solche Trefferrate anzunehmen.

Nur mit dem Unterschied, dass ich bei den anderen Zahlen eben keinen Hinweis bekomme, keinerlei Gespür habe.
Es sind dann nicht 5 Treffer aus 180 (= Erwartungswert), sondern 5 aus 5 (extrem signifikant).
Allerdings geht das nicht immer, und ist vor allem nicht reproduzierbar, also auf Abruf möglich. Es kommt, wann es will, und meistens in einer Situation, wenn ich nicht setzen kann, weil ich gerade im Restaurant sitze, mit Blick auf die Spieltische.

Jemand, der sich mit der Materie beschäftigt, fühlt recht genau, wann es echt ist, und was nur Hirnmüll ist.

Beste Grüsse vom Baldur

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Nochmal: Kriterien für valide mediale Wahrnehmung

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 30. September 2018, 15:49 vor 729 Tagen @ Sarah 4581 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Sonntag, 30. September 2018, 16:04

Hallo!

Darf ich fragen: Hast du Erfahrungen in einem der Bereiche? Es ist nämlich schwierig über etwas zu schreiben und zu urteilen, wenn einem dazu selbst eigene grundlegende Erfahrungen fehlen.

Möglicherweise versuchst Du mich hier argumentativ ins Abseits zu stellen, indem Du mir die Berechtigung absprechen willst, Urteile zu fällen, auf daß keines zustande käme, welches Dir nicht in den Kram passen könnte. ;-)

Dabei habe ich mit der Unterscheidung der Begriffes "inneres Wissen", "Wahrnehmung" etc. keine Urteile gefällt, sondern den Weg zu einem Urteil aufgezeigt.

Also nochmal.
Du hast geschrieben:

Entscheidend ist, was das ist was gesehen oder eben gewusst wird und aus welcher Quelle es kommt.

Und genau darum geht es ja! Es muß als unabweisbare Grundbedingung, um überhaupt von "medialer Wahrnehmung" (um es etwas weiter zu fassen als "Schauungen") sprechen zu können, als Teil der Wahrnehmung festellbar sein, daß überhaupt eine externe Quelle vorhanden ist.
Wenn die innere Wahrnehmung derart geartet ist, daß durch den Wahrnehmenden eine externe Quelle festgestellt werden kann, ist dies zwingend (wenngleich letztlich wohl nur annäherungsweise) in Worte faßbar.
Derjenige muß angeben können, daß er das Wissen von außen bekam. Er kann auch angeben, wie sich das in etwa angefühlt hat. Möglicherweise (bei voll ausgeprägten Schauungen) kann er die Wahrnehmung (Bilder, Gehörtes, Gefühltes) beschreiben.

Die reine Behauptung etwas sei "inneres Wissen", ohne es auf eine externe Quelle zurückführen zu können, qualifiziert die Aussage nicht als medial inspiriert. Dann handelt es sich um Einfälle des eigenen Verstandes.
Eigene Einfälle, was zukünftig passieren könnte, sind keine Schauungen. Es muß ein medialer Kontakt (wenigstens durch den Wahrnehmenden selbst) verifizierbar sein.

Wenn einer nur bloße Ereignisbehauptungen ohne Beschreibung der zugrundeliegenden Wahrnehmungen in die Welt setzt, weigere ich mich, diesen Aussagen auch nur die geringste Relavanz zuzugestehen.

Selbst die eigenen Gedanken sollten irgendwie argumentativ untermauert werden können, beispielsweise indem die Analysemethode erläuert und die Grundannahmen dargelegt werden. Dann handelt es sich aber nicht um Schauungen, sondern Prognose, Wissenschaft, Philosophie etc.

Mir scheint, man versucht hier, mit dem Konstrukt "inneres Wissen" die Grundlage zu schaffen, alle erdenklichen Behauptungen in die Welt zu setzen, die man nicht begründen kann oder will, weil einem entweder die mediale Begabung für echte Wahrnehmung oder die intellektuelle Kompetenz für brauchbare Analysen fehlt. Dadurch entsteht eine Niesche für randständige Trottel, um für ihre unbegründeten Phantasien Aufmerksamkeit zu erhalten.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Hamilton-Parker

Coyote @, Samstag, 29. September 2018, 22:56 vor 730 Tagen @ Taurec 4607 mal gelesen

Hallo, :-)

ich gebe hier mal wieder, was CHP zu seinen Vorhersagen selbst sagt: Diese Vorhersagen zum Weltgeschehen entstehen, wenn er sich für ein oder zwei Tage zurückzieht (in sein Arbeitszimmer oder wohin auch sonst) und meditiert. Als Anhänger der indischen Meditationstechniken ist es für ihn nach jahrzehntelanger Praxis kein Problem, auch mal einen ganzen Tag lang zu meditieren. :-)
Im Laufe dieser Meditation hört, sieht oder fühlt er Dinge intuitiv, die er dann in seinen Voraussagen öffentlich macht. Meist sieht er Bilder; er empfängt also eher auf der visuellen Ebene. Er selbst bezeichnet seine Vorhersagen zum Weltgeschehen als 'eine Art Experiment'; als Training für seine spirituellen Fähigkeiten. Sein Video über 2019 ist über eine Stunde lang und darin beschreibt er immer wieder mal, wie er auf seine Aussagen gekommen ist ('I saw', 'I had the strong feeling', 'my intuition is').
Ich wüßte jetzt nicht, wo da ein Unterschied zu Gabriele Hoffmann sein soll, die ja auch Dinge 'sieht' oder 'ein Gefühl über XY hat'.
Manchmal hat man eben ein 'Wissen', das sich nicht in Worte fassen läßt. Deshalb sollte man einem Medium - oder allgemein jemandem, der so eine Erfahrung macht - nicht gleich unterstellen, daß das alles Unfug oder gar Betrug ist.:-)

Gruß
Coyote

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Verlorene Lebenszeit - den verlorenen Schlüssel sinnfrei unter der Laterne suchen

BBouvier, Samstag, 29. September 2018, 23:18 vor 730 Tagen @ Coyote 4625 mal gelesen

Hallo, Coyote!

Wollte man sich auch nur mit einem kleinen Teil der aberhunderten Propheten
und Prophezeiungen, die Du-Rohr einem da anbietet
https://www.youtube.com/results?search_query=prophecy+
zwecks Überprüfung, was deren etwaige Validität betrifft, beschäftigen,
dann hätte man wohl sein ganzes Leben lang zu tun.

Mir reicht da bereits - was diesen Herrn Parker angeht -
wie er versucht, betrügerisch seinen behaupteten Häuserbrand
in Las Vegas umzufälschen - eigentlich hätte er da doch
einen Schußwechsel fast völlig richtig prophezeit. :-D

Nichts für ungut bitte, aber das ist verlorene Lebenszeit:
Da würde man den verlorenen Schlüssel sinnfrei
unter der Laterne suchen.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Indische Meditationstechnik

Ranma, Sonntag, 30. September 2018, 13:53 vor 730 Tagen @ Coyote 4551 mal gelesen

Hallo!

Wer es mal selbst mit Meditation versuchen will, dem sei gesagt, daß gerade die indische Meditationstechnik dafür bekannt ist, viele Bilder zu produzieren. Trotzdem wimmelt es nicht von Schauungen aus Indien. Weil eines der ersten Dinge, die die Inder über die Meditation lernen, das ist, daß man diesen Bildern nicht vertrauen kann. Sie sind noch blödsinniger als gewöhnliche Träume und gelten daher als bloßes Hindernis, das überwunden werden muß.

Gruß,
Ranma

Meditation

Sarah, Sonntag, 30. September 2018, 15:31 vor 729 Tagen @ Ranma 4547 mal gelesen


Wer es mal selbst mit Meditation versuchen will, dem sei gesagt, daß gerade die indische Meditationstechnik dafür bekannt ist, viele Bilder zu produzieren. Trotzdem wimmelt es nicht von Schauungen aus Indien. Weil eines der ersten Dinge, die die Inder über die Meditation lernen, das ist, daß man diesen Bildern nicht vertrauen kann. Sie sind noch blödsinniger als gewöhnliche Träume und gelten daher als bloßes Hindernis, das überwunden werden muß.


Hallo Ranma,

welche Technik genau meinst du mit "indischer Meditationstechnik"? Ich weiß um das Phänomen, dass man oft rege Bilder beim Meditieren hat und an diesen nicht anhaften darf, aber was für eine Technik wäre das, die eben gerade viele Bilder produzieren soll?

Lg,Sarah

Dann stimmt das offenbar mit deiner eigenen Meditationstechnik überein

Ranma, Montag, 01. Oktober 2018, 14:09 vor 728 Tagen @ Sarah 4501 mal gelesen

Hallo!

welche Technik genau meinst du mit "indischer Meditationstechnik"? Ich weiß um das Phänomen, dass man oft rege Bilder beim Meditieren hat und an diesen nicht anhaften darf, aber was für eine Technik wäre das, die eben gerade viele Bilder produzieren soll?

Das Adjektiv indisch habe ich von Coyote übernommen, daher müßtest du eigentlich ihn fragen. Ich hielt das nur deshalb für angemessen dieses Adjektiv zu übernehmen, weil die meisten Anleitungen zur Meditation aus Indien kommen und ich aus genau diesen Anleitungen entnommen hatte, daß man oft Bilder beim meditieren hat und diesen nicht anhaften darf, weil sie nur Blödsinn sind. Wenn ich mich selbst in der Meditation versuchte, dann sah ich nie Bilder.

Meditation ist ein dem Bewußtsein des Homo sapiens sapiens natürlicher Zustand und kann daher nicht von einer Nationalität abhängen. Es gibt also eigentlich keine indischen Meditationstechniken wie Coyote behauptet, sondern nur Anleitungen aus Indien oder halt von anderswo her. Es gab jedoch schon EEG-Messungen meditierender Mönche und dabei wurden seltsamerweise Abweichungen je nach der Religion des Mönchs festgestellt. Der Zen-Mönch verharrt dabei immer in maximaler Aufmerksamkeit, während die Mönche anderer Religionen nichts um sich herum mitbekommen.

Gruß,
Ranma

Vorsicht, Ranma!

Sarah, Montag, 01. Oktober 2018, 14:25 vor 728 Tagen @ Ranma 4498 mal gelesen

Lieber Ranma,

sei bitte ein wenig vorsichtiger in deinen Zuschreibungen, die du an mich richtest, z.B. in deinen Überschriften! Ein bißchen weniger flapsig wäre mir lieber!
Fällt mir schon zum zweiten Mal auf.

Ich unterstell dir auch nicht laufend Dinge, sondern versuche mich meistens fragend und vorsichtig formulierend anzunähern.

Sarah

Meditation----Bilder

Phoebus @, Montag, 01. Oktober 2018, 15:55 vor 728 Tagen @ Ranma 4529 mal gelesen

Hallo Ranma,

ja es gibt sehr wohl Bilder bei der Meditation....es sind im Grunde meistens bewußte und unbewußte Gedanken die aus unserem Geist aufsteigen.

Wir fangen an sie dann wahrzunehmen, wenn wir einen sehr hohen innerlichen Grad an Ruhe erreicht haben. Damit ist gemeint dass wir anfangen nicht mehr auf unsere Gedanken zu achten, sondern uns nur auf die Atmung und die Nase konzenztrieren....Andere Meditatione schlagen auch vor ein Mantra zu singen oder sich auf eine Person oder Bild zu konzentrieren. Besser ist es aber sich auf die Atmung und Nase zu konzentrieren, weil Es von den Gedanken wegführt und der Geist dadurch im Bewußten relativ schnell ruhig wird.

So, bei geschlossenen Augen und anfänglicher tiefen Schwärze, enstehen plötzlich aus dem Nichts Bilder und Szenen.

Diese solltern wir eigentlich aber nicht beachten, sondern loslassen, weil sie wiederum nur Gedanken sind...unbewußte Gedanken.
Erst wenn man dann beim NICHTS verweilt, was praktisch zwischen den Gedanken ist...wird man in der Meditation weiter vorstoßen...

Ich persönlich bin bis da gekommen, weiter bisher noch nicht.

lg Phoebus

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Gefühle und Intuitionen Parkers, Wahrnehmungen Hoffmanns

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 30. September 2018, 16:31 vor 729 Tagen @ Coyote 4742 mal gelesen

Hallo!

Parker: "'I saw', 'I had the strong feeling', 'my intuition is'".

Dann möge er bitte auch beschreiben, was er sah, wenn er schon etwas gesehen haben will.

Ein starkes Gefühl und eine Intuition sind nicht per se von Emanationen seines eigenen Geistes ohne mediale Verbindung unterscheidbar. Ihm gelingt es womöglich nicht, die in der Meditation angestrebte Gedankenleere zu erreichen, wohingegen er seine eigenen unerwünschten Gedanken, die in der Meditation lästigerweise aufsteigen, für externe Eingebungen hält.
Es wäre möglich, daß er, nachdem er quasi industriell jedes Jahr seine Fließbandaussagen produziert, in seinen Meditationssitzungen seine eigenen Wünsche nicht mehr völlig beseiteschieben kann. Die Meditation geschieht bei ihm nicht mehr um ihrer selbst willen, sondern wird als Werkzeug einem anderen Zweck unterstellt, was quasi die Meditation ad absurdum führt und in ihrer Qualität mindert. Es ist denkbar, daß er sich durch seinen egoistischen Drang nach Öffentlichkeit und Applaus in seiner spirituellen Entwicklung selbst geschadet und blockiert hat. Er hätte sich demnach sozusagen selbst zu einer Art Jahrmarktswahrsager degradiert.

Ich wüßte jetzt nicht, wo da ein Unterschied zu Gabriele Hoffmann sein soll, die ja auch Dinge 'sieht' oder 'ein Gefühl über XY hat'.

Die Art ihres Sehens beschreibt sie ausführlich in ihrem Buch. Sie taucht tatsächlich in den Schicksalsfaden ihres Gegenübers ein, dringt zunächst durch dessen oberflächliche Gefühlswelt in tiefere Schichten vor. Anschließend sieht und empfindet sie das Leben des Klienten aus dessen Perspektive und durch dessen Wahrnehmungsbrille im Schnelldurchlauf, wobei sie an interessierenden Punkten sozusagen die Lupe ansetzen kann. Es handelt sich nachweisbar nicht um Einfälle, sondern eben um Schauungen.

Hoffmanns Buch halte ich für außerordentlich aufschlußreich, was das Verständnis von Schauungen angeht, da die Fähigkeit bei ihr ausgeprägt ist, wie es wohl seit Irlmaiers Privatschauungen in Deutschland nicht mehr der Fall war. Solche Menschen werden vielleicht nur ein mal pro Jahrhundert geboren. Mir ist keine andere Darstellung eines seherisch derart Hochbegabten zu seinen eigenen Fähigkeiten bekannt.
Interessanterweise sieht sie nicht einen stringenten Lebenslauf, sondern bisweilen verschiedene Möglichkeiten, die sich entsprechend ihren Wahrscheinlichkeiten unterschiedlich deutlich darstellen. Exemplarisch schildert sie im Buch die Wahrnehmung zu einer Klientin, die sie symbolisch auf eine Weggabelung zugehen sah, hinter der einerseits ein deutliches, auf der anderen seite ein graues und getrübtes Bild erkennbar war. Der Grad der Determiniertheit der Welt scheint demzufolge kein vollständiger zu sein. Auf der anderen Seite ist Frau Hoffmann der Ansicht, daß sich die wesentlichen Schicksalspunkte nicht ändern lassen, sehr wohl aber die Qualität des Erlebens, d. h. wie leicht oder schwer man sie passiert (d. h. die Lebensaufgaben bewältigt).

Manchmal hat man eben ein 'Wissen', das sich nicht in Worte fassen läßt.

Wenn man es nicht in Worte fassen kann, sollte derjenige besser schweigen, statt "Ereignisbehauptungen" in die Welt zu setzen und um ein Millionenpublikum zu heischen.

Deshalb sollte man einem Medium - oder allgemein jemandem, der so eine Erfahrung macht - nicht gleich unterstellen, daß das alles Unfug oder gar Betrug ist.:-)

Man sollte vermeintlichen Medien im Gegenteil nicht gleich unterstellen, daß alles sinnvoll und echt wäre. Die Menge der Scharlatane, Betrüger und sich selbst Belügenden ist bei weiten größer als jene der echten Seher, so daß eine allzu leichtgläubige herangehensweise schlicht unvernünftig ist. Die Forderung, die behauptete Begabung auch zu begründen, ist der erste Test, um erstere von letzteren überhaupt zu unterscheiden.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Hoffmann

Coyote @, Sonntag, 30. September 2018, 18:39 vor 729 Tagen @ Taurec 4699 mal gelesen

Hallo, :-)

vielen Dank für die ausführliche Antwort - da ich von Frau Hoffmann nur hier im Forum gelesen habe, wußte ich nicht, daß sie a) ein (gutes) Buch geschrieben hat, und darin b) so ausführlich erklärt, wie sie arbeitet. :-)
Auch Hamilton-Parker schreibt Bücher, und ich gehe stark davon aus, daß auch er in seinen Büchern genau erklärt, WIE er zu seinen Erkenntnissen kommt. Da ich aber keines dieser Bücher gelesen habe, kann ich dazu nichts weiter sagen.

Nun dazu: Manchmal hat man eben ein 'Wissen', das sich nicht in Worte fassen läßt.

"Wenn man es nicht in Worte fassen kann, sollte derjenige besser schweigen, statt "Ereignisbehauptungen" in die Welt zu setzen und um ein Millionenpublikum zu heischen."

Hm. Ich verstehe, daß man mit dem Ausdruck 'unbestimmtes Wissen' viel Schindluder treiben kann und sich alle möglichen Wahn- oder Wunschvorstellungen des vermeintlichen Mediums dahinter verbergen lassen.
Aber man kann doch nicht pauschal jedem, der nicht weiß, woher er seine Eingebungen hat, gleich Betrug unterstellen?

Ein Beispiel:
Vor einigen Jahren ist mir etwas sehr seltsames passiert.
Vor dem Zubettgehen hatte ich urplötzlich einen ganz starken Gedanken. Ich wußte, ich muß am nächsten Morgen sofort das Radio anmachen, weil sich in der Nacht an der Westküste der USA etwas dramatisches ereignet hätte. Etwas, das die ganze Welt bewegen würde, vergleichbar mit dem Tod Michael Jacksons.
Ich war irritiert - ich hatte keine Ahnung, warum ich dieses Gefühl, diese Eingebung, diesen Gedanken, oder was auch immer es war, hatte. Ich mache morgens sowieso meistens das Radio an, weil ich Musik hören möchte...
Ich ging zu Bett.
Am nächsten Morgen machte ich das Radio an und mich erwartete... NICHTS!!!
Ein ganz normaler Morgen.
Ich vergaß die ganze Sache.
Bis zum Abend.
Vor dem Zubettgehen: exakt der gleiche, drängende Gedanke.
Meine Irritation wuchs.
Am nächsten Morgen... Radio an... und... NICHTS.
Am Abend, zum dritten Mal dieses Gefühl. Diesmal wurde ich wütend.
Es nervte.
Ich fragte mich, wie lange das noch so gehen soll.
Am nächsten Morgen bin ich zum Radio - es lief keine Musik. Stattdessen eine Korrespondentin, die irgenendetwas von einem 'großen Schock' erzählte, davon, daß es ja gerade Nacht sei 'hier in Los Angeles', daß die Polizei sich später noch äußern würde, und sich mittlerweile zahlreiche Fans mit Blumen und Kerzen versammelt hätten.
Was war passiert?
Whitney Houston war gestorben.:no:

Hätte ich meine merkwürdige 'Eingebung' in ein Forum eingestellt, wäre ich der Logik nach nun ein Scharlatan und Betrüger, weil das von mir angekündigte Ereignis nicht an dem mir zugetragenen Tag ('am nächsten Morgen'), sondern erst DREI Tage/Morgen später eingetreten ist.
Außerdem wäre ich unseriös, weil ich keinen Namen gehört habe, und dazu noch doof, weil ich mir doch hätte denken können, daß die einzige Person, deren Tod ein derart großes mediales Echo hervorrufen könnte wie der Jackos, doch nur ein ebenso erfolgreicher, schwarzer Superstar sein kann, und da gab es nun mal nur Whitney oder Prince. :mauer:

Also ich kann dazu nur sagen, daß ich weder ein Betrüger, noch unseriös bin (ob ich doof bin, überlasse ich dem Urteil der geneigten Leserschaft).;-)

Es war das erste und bislang einzige Mal, daß mir so etwas widerfahren ist, und ich weiß schlichtweg nicht, was es war, wo es herkam und warum es überhaupt kam. Ich war nie ein Fan von Frau Houston - sie war mir völlig egal, also die Theorie, ich könnte ein besonders empathischer Fan sein, fällt schon mal flach.
Ich kann dazu nichts anderes sagen, als daß es einfach 'da' war. Es gab keine Stimme und auch keine Bilder. Ich 'wußte' es einfach.

Von daher fällt es mir schwer, jemanden grundsätzlich als Scharlatan anzusehen, nur weil er vll. ebenso wie ich nicht erklären kann, was ihm widerfahren ist.
Es GIBT sehr viele betrügerische Medien da draußen, kein Zweifel, aber nicht alles, was unerklärlich ist, ist auch verlogen...

Gruß
Coyote

spirituelle Irrwege

Sarah, Sonntag, 30. September 2018, 20:57 vor 729 Tagen @ Coyote 4577 mal gelesen

Hallo,

zunächst mal ein großes DANKE an alle, die hier mit viel Energie, Zeitaufwand und Geduld schreiben und Fragen beantworten!!! Und ich merke, ich muss manches tatsächlich mehrmals und aus unterschiedlichen Perspektiven hören, bis ich wirklich verstehe, was eigentlich gemeint ist. Eine hübsche, kompakte Aufbereitung in einem Buch tät ich mir immer noch lieber wünschen, damit is halt aber (zur Zeit zumindest) nix...

Ich denke auch, es ist sehr wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, wieviele Betrüger unter den Eso-Gurus herumlaufen! Meiner Erfahrung nach findet man diejenigen, die wirklich spirituell was drauf haben, nicht auf einer Werbe-Website. Solche Leute leben oft still im Verborgenen und machen aus ihrer Gabe nicht viel Aufsehen und nehmen oft kein Geld, manchmal Spenden,...


Nun dazu: Manchmal hat man eben ein 'Wissen', das sich nicht in Worte fassen läßt.

Ja, und das ist noch so ein Punkt, an dem ich auch gerade hänge. Angenommen ein Mensch ist recht wenig in der Lage zu reflektieren und zu beschreiben, was eigentlich in ihm selbst vorgeht, also meinetwegen zusätzlich mit etwas weniger Intelligenz ausgestattet, dann kann er einfach nie Aussagen machen über den inneren Prozess. Er kann es halt nicht in Wort fassen.

Und noch ein Punkt fällt mir dazu ein: Wenn *ich* so Durchsagen von irgendwoher erhalten würde, würde ich auch nicht offenlegen wollen, wie genau ich nun zu meinen Schlussfolgerungen/Interpretationen gekommen bin, einfach aus Selbstschutzgründen, ich würde mich dann ja extrem angreifbar machen. Also ich finde das eigentlich legitim, nur das Ergebnis zu präsentieren.

Aber ich verstehe ohnehin nicht, wozu das Wahrsagen auf einer großen Weltebene gut sein soll. Wenn alle Welt weiß, dass Julian Assange beispielsweise einen Fluchtversuch starten wird, wem nützt das, außer J.A. vielleicht selbst, weil es ihn vielleicht zu neuen Ideen inspiriert.
Was für eine spirituelle Bedeutung soll es für meine persönliche Reifung als Mensch haben, wenn ich lese, was irgendwo auf der Welt geschehen wird? Eher fällt diese Art des Wahrsagens in die Kategorie "Kunststücke" und Nebenprodukte, die halt gelingen (oft schlecht gelingen), wenn man den spirituellen Weg begonnen hat zu gehen. Es ist womöglich einer der Irrwege.....(Taurec hat das besser beschrieben vorher.)

Lg,
Sarah

Nachtrag

Sarah, Sonntag, 30. September 2018, 21:13 vor 729 Tagen @ Sarah 4537 mal gelesen

Ich meine natürlich nicht dich, Coyote, wenn ich mir überlege, wie und ob jemand mit wenig Intelligenz innere Prozesse erklären kann! Nicht dass ich da falsch rüber komme....:-)

Alles gut :)

Coyote @, Sonntag, 30. September 2018, 21:25 vor 729 Tagen @ Sarah 4522 mal gelesen

Hallo Sarah, :-)

alles gut, ich hab das nicht mißverstanden. :-)
Und ich seh das genauso wie Du.:ok:

Gruß
Coyote

Buchtipp und Links

Sarah, Dienstag, 02. Oktober 2018, 12:59 vor 728 Tagen @ Taurec 4469 mal gelesen

bearbeitet von Sarah, Dienstag, 02. Oktober 2018, 13:06

Hallo,

Es wäre möglich, daß er, nachdem er quasi industriell jedes Jahr seine Fließbandaussagen produziert, in seinen Meditationssitzungen seine eigenen Wünsche nicht mehr völlig beseiteschieben kann. Die Meditation geschieht bei ihm nicht mehr um ihrer selbst willen, sondern wird als Werkzeug einem anderen Zweck unterstellt, was quasi die Meditation ad absurdum führt und in ihrer Qualität mindert. Es ist denkbar, daß er sich durch seinen egoistischen Drang nach Öffentlichkeit und Applaus in seiner spirituellen Entwicklung selbst geschadet und blockiert hat. Er hätte sich demnach sozusagen selbst zu einer Art Jahrmarktswahrsager degradiert.

Buchtipp dazu:
Adyashanti "The End of your world" , (6. Kapitel: Common Delusions, Traps, and Points of Fixation). Adyas Bücher sollten nur auf Englisch gelesen werden, die Übersetzungen sind teilweise sperrig und dann manchmal nicht verständlich. Dieses Buch setzt voraus, dass man Adyas Lehre bereits kennt. Er beschreibt darin, wo man überall auf seinem spirituellen Weg hängen bleiben kann.
http://www.adyashanti.org/index.php?file=productlist&icat_id=1&parent=1

Und wer selbst in die Branche einsteigen will ;-) und das Prognostizieren üben möchte, kann auf folgende website gehen: https://www.gjopen.com/ Dort kann man selbst Prognosen und Einschätzungen zu den unterschiedlichsten Ereignissen abgeben und erhält danach dann per email das Ergebnis zugeschickt ;-)
Außerdem gibts dort auch eine Anleitung, wie man das Prognostizieren übt und trainiert. ;-)

Lg,
Sarah

Schauung zu China: "Ich muss mich mitteilen, ich kann nicht länger schweigsam bleiben."

Dannylee @, Sonntag, 30. September 2018, 15:15 vor 729 Tagen @ Wodans Sohn 4945 mal gelesen

Hallo, Wodans Sohn,

hast Du auch diesen Beitrag von "Sucher" zu China gefunden?

https://schauungen.de/forum/index.php?id=37800
Ich muss mich mitteilen, ich kann nicht länger schweigsam bleiben.
(27.05.2018)

Auszug:

"Seit Jahren beschäftigte ich mich mit den Weltgeschehen und beobachte wie sich die Welt entwickelt, nun bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich den Drang verspüre meine Schauungen zu teilen, hauptsächlich geht es um Weltpolitik. Es ist keine chronologische Reihenfolge.

China wird expandieren und eine Asien Koalition anstreben.
Japan wird ein Vasallenstaat unter China.
China wird zur Weltmacht aufsteigen und politisch den Ton angeben auf der Welt.
Russland ist neutral und versucht die Brücke zwischen China und Europa zu sein, Russland wird es sehr gut gehen.
Die USA wird es nicht mehr geben wie bisher, Staaten werden sich ablösen und die USA zerfällt in kleinere Staaten, der Hauptstaat wird weiterhin USA heißen aber außenpolitisch nichts mehr durchsetzten können.
Europa wird bestehen und der Bund zwischen den Ländern wird stärker, jedoch Wirtschaftlich kein Vergleich zu heute.
China und Indien werden starke Spannungen aufbauen.
China wird Taiwan Annektieren.

Durch den Tod von Xi Jinping wird die Kommunistische Partei in China ihr Ende finden..."

--

Freundliche Grüße

Dannylee

Avatar

Das sind keine Schauungen

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 30. September 2018, 15:22 vor 729 Tagen @ Dannylee 4701 mal gelesen

Hallo!

"Seit Jahren beschäftigte ich mich mit den Weltgeschehen und beobachte wie sich die Welt entwickelt, nun bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich den Drang verspüre meine Schauungen zu teilen, hauptsächlich geht es um Weltpolitik. Es ist keine chronologische Reihenfolge.

Erst gestern wies ich darauf hin. ⇒ Fehlbare Betrüger?

China wird expandieren und eine Asien Koalition anstreben.
Japan wird ein Vasallenstaat unter China.
China wird zur Weltmacht aufsteigen und politisch den Ton angeben auf der Welt.
Russland ist neutral und versucht die Brücke zwischen China und Europa zu sein, Russland wird es sehr gut gehen.
Die USA wird es nicht mehr geben wie bisher, Staaten werden sich ablösen und die USA zerfällt in kleinere Staaten, der Hauptstaat wird weiterhin USA heißen aber außenpolitisch nichts mehr durchsetzten können.
Europa wird bestehen und der Bund zwischen den Ländern wird stärker, jedoch Wirtschaftlich kein Vergleich zu heute.
China und Indien werden starke Spannungen aufbauen.
China wird Taiwan Annektieren.

Durch den Tod von Xi Jinping wird die Kommunistische Partei in China ihr Ende finden..."

Mitgeteilt hat er aber nicht Schauungen, sondern wieder reine Ereignisbehauptungen.

Sätze wie die obigen sind in Schauungen schlichtweg nicht darstellbar. Sie übersteigen auch "inneres Wissen".

Jede Spekulation wäre müßig, wie er auf diese Aussagen kam, solange er nicht beschreibt, wie er darauf kam.

Wann sind wir endlich soweit, nicht mehr jeden Schwachsinn für eine Schauung zu halten, nur weil jemand es (ohne die Kriterien zu erfüllen) als Schauung bezeichnet?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Kriterienkatalog

Sarah, Sonntag, 30. September 2018, 15:35 vor 729 Tagen @ Taurec 4582 mal gelesen

Hallo,

ein Verzeichnis von Kriterien für eine Schau wäre hilfreich.

Lg,
Sarah

eine Schau wars dann, wenn es so eingetreten ist

Baldur @, Sonntag, 30. September 2018, 15:48 vor 729 Tagen @ Sarah 4640 mal gelesen

Hallo, Sarah,

leider gibt es Schauungen nur extremst selten. Es ist ja etwas, das sich von selbst aufdrängt. Ich hatte eine als Jugendlicher, mehr nicht. aber die war wie ein Video-dejavu über rund eine Viertelstunde spätere Realität, mitsamt Gedanken, Ängsten, Panik und Leid.
Quasi wie ein Alptraum, die ein Blick in die Zukunft war.

Ich hatte also auch keine Vergleichsmöglichkeit und dachte mir, das ist derart unsinnig, das kann nur Unsinn sein, das ist völlig unmöglich.
Trotzdem passierte es genauso, wie vorab gesehen.

Häufiger sind gesuchte Antworten auf Fragestellungen im medialen Kontext, also hellsehenede, hellwissende, hellhörende Botschaften in einem Dialog mit einem jenseitigen Kommunikator.
Und auch hier gibt es nur ein Indiz auf Verlässlichkeit, wenn die Trefferquote in der Vergangenheit sehr hoch war.

Es ist wie ein Üben in der Schule, nach 30 Jahren Praxis kann man die Informationen gut übersetzen.
Ich schrieb von ständiger Praxis, vom Üben und Lernen.

Und nicht von angeblichem Aufschnappen wirrer Gedanken als Naturtalent, die man nicht weiter interpretieren kann (Stocker über seine angebliche Ötztalkathi: sie sah angeblich eine Gestalt, aber wusste nicht, wer es war, und wann was überhaupt passieren würde. Erst nachträglich reimte sie sich zusammen, dass Ereignis ABC auf ihre angeblichen Wahrnehmungen passen könnten -> wertlos, ab in die Tonne).

beste Grüsse vom Baldur

...aber wohl Intuition?

Dannylee @, Sonntag, 30. September 2018, 22:28 vor 729 Tagen @ Taurec 4598 mal gelesen

Erst gestern wies ich darauf hin. ⇒ Fehlbare Betrüger?

China wird expandieren und eine Asien Koalition anstreben.
Japan wird ein Vasallenstaat unter China.
China wird zur Weltmacht aufsteigen und politisch den Ton angeben auf der Welt.
Russland ist neutral und versucht die Brücke zwischen China und Europa zu sein, Russland wird es sehr gut gehen.
Die USA wird es nicht mehr geben wie bisher, Staaten werden sich ablösen und die USA zerfällt in kleinere Staaten, der Hauptstaat wird weiterhin USA heißen aber außenpolitisch nichts mehr durchsetzten können.
Europa wird bestehen und der Bund zwischen den Ländern wird stärker, jedoch Wirtschaftlich kein Vergleich zu heute.
China und Indien werden starke Spannungen aufbauen.
China wird Taiwan Annektieren.

Durch den Tod von Xi Jinping wird die Kommunistische Partei in China ihr Ende finden..."


Mitgeteilt hat er aber nicht Schauungen, sondern wieder reine Ereignisbehauptungen.

Sätze wie die obigen sind in Schauungen schlichtweg nicht darstellbar. Sie übersteigen auch "inneres Wissen".

Jede Spekulation wäre müßig, wie er auf diese Aussagen kam, solange er nicht beschreibt, wie er darauf kam.

Wann sind wir endlich soweit, nicht mehr jeden Schwachsinn für eine Schauung zu halten, nur weil jemand es (ohne die Kriterien zu erfüllen) als Schauung bezeichnet?

Gruß
Taurec

Hallo, Taurec,

vielleicht erlebt "Sucher" keine Schauungen in "klassischem" Sinne, also keine Bilder-Abfolge
im Wachzustand oder in Träumen.
Aber er beschrieb es doch immerhin so:

"Ich fühle Momente und kann Geschehnisse erfühlen, es ist schwer in Worte zu fassen, vorstellen kann man es sich wie ein Geruch.

Ich kann keine perfekten Angaben zu einer Situation machen, jedoch nach genug Konzentration eine immer bessere Aussage treffen."


Ist es vielleicht ein stilles Wissen und/oder eine Art Intuition - wie bei Tom38? Dieser gab (2012) das Jahr 2015als ein besonderes Jahr für Deutschland an - und lag damit richtig. Auch wenn er 2012 noch nicht wusste, w a s 2015 einst geschehen würde. Und er berichtete weiterhin, dass er Ereignisse erst ca. drei bis sechs Monate vor deren Eintreffen konkret(er) sehen und
beschreiben könne.

Die Zukunft offenbart sich Menschen mit gewissen Begabungen eben auf unterschiedliche Art und
Weise. Der eine "sieht", der andere "fühlt" eben.

Soeben habe ich mir nochmals den gesamten Strang dazu angesehen, und mir ist zu meiner Verwunderung aufgefallen, dass Du Dich damals gar nicht zu Wort gemeldet hast.
Denn normalerweise bohrst Du doch bei derlei Aussagen immer nach,
wenn ein "Neuling" seine Aussagen ins Forum stellt, aber nicht genau beschreibt, wie diese
zustande kamen. Vielleicht solltest Du das bei "Sucher" mal nachholen. Du hast doch
bestimmt noch seine E-Mail-Adresse.;-)

Freundliche Grüße

Dannylee

Intuition und Begabung

Baldur @, Montag, 01. Oktober 2018, 08:26 vor 729 Tagen @ Dannylee 4604 mal gelesen

Hallo, Dannylee,


vielleicht erlebt "Sucher" keine Schauungen in "klassischem" Sinne, also keine Bilder-Abfolge
im Wachzustand oder in Träumen.
Aber er beschrieb es doch immerhin so:

"Ich fühle Momente und kann Geschehnisse erfühlen, es ist schwer in Worte zu fassen, vorstellen kann man es sich wie ein Geruch.

Ich kann keine perfekten Angaben zu einer Situation machen, jedoch nach genug Konzentration eine immer bessere Aussage treffen."

Wie hoch ist seine Trefferquote?
Das erinnert mich alles an den alten Kalauer alter Leute, die mit der Entwicklung nicht mehr mitkommen und mit erigiertem Zeigefinger von Generation zu Generation prophezeien, ihr werdet schon sehen, wohin das führen wird. Und, bleibt mir ja kathoholisch.

Irgendwelche diffusen Gefühle.....und die sollen Grundlage für eigene Entscheidungen sein?


Ist es vielleicht ein stilles Wissen und/oder eine Art Intuition

schau mal auf www.hartgeld.com, wo WE und die Seinen seit Jahren täglich, ja fast stündlich auf das Kommen des Systemabbruchs und des grossen Monarchen warten tun.
Und sich währenddessen mit gar schröckeligen Vorstellungen befassen, was denn sein könnte, wenn es mal wäre. Oder auch nicht.
Das Ergebnis kennen wir. Eine groteske, nahezu pathologische Situation des Realtitätsverlustes
(und mir ging es durchaus mal ähnlich, bis ich den Unsinn erkannte und aufwachte).

- wie bei Tom38? Dieser gab (2012) das Jahr 2015als ein besonderes Jahr für Deutschland an - und lag damit richtig. Auch wenn er 2012 noch nicht wusste, w a s 2015 einst geschehen würde.

Ich kann Dir schon jetzt sagen, dass 2022 ein besonderes Jahr für Deutschland sein wird.
So wie auch 2018 (wegen des Hitzesommers und des CSU-Wahldebakels, zudem das frühere Ausscheiden der multikulturellen Nichtmannschaft aus Niemandsland von Löw bei der Fussball-WM).

Was geschah 2015? Es geschah lediglich das Gleiche wie in allen Jahren seit mindestens 1982, nämlich, dass die BRD mit Zuzüglern geflutet wurde.
Nur halt ein wenig stärker als zuvor, und ein wenig sichtbarer, dreister.

Der tägliche Messerbericht ist jetzt ein wenig länger als früher, aber das Problem entstand ja nicht erst 2015, sondern wurde seit Jahrzehnten herangezüchtet.

Merke: auch eine stillstehende Uhr zeigt zweimal am Tag zufällig die Zeit korrekt an. Wenn man so will.

Als präkognitive Aussage ist das alles viel zu dünn und beliebig.

Weise. Der eine "sieht", der andere "fühlt" eben.

Ja, und andere meinen halt. Und denken sich, dass. Oder auch nicht.

Beste Grüsse vom Baldur

Dann erläutere und erkläre ich mich einmal.

Sucher, Montag, 05. November 2018, 10:47 vor 694 Tagen @ Baldur 3981 mal gelesen

Ich grüße euch,

natürlich verfolge ich ein wenig euer Forum und ebenso interessiert es mich was ihr von meiner Schauung haltet. Aber um dass angegebene zu diskutieren, hätte ich wohl etwas mehr ausholen sollen, da bin ich jedoch etwas schüchtern um es milde zu sagen.

Die Schauungen die ich habe sind wie erwähnt wie Gerüche, und teilweise auch Farben. Jetzt mag der eine sagen, Bilder sind Schauungen und nicht Gerüche oder Farben, jedoch macht es doch einen Unterschied wie jemand diese Dinge zusammensetzt. Für mich ergibt ein Geruch meist eine art Gefühl das ab und an eine Farbe darstellt. So ist Naivität bei mir kein Geruch sondern die Farbe hellblau. Diese kann ich auch auf Fotos erkennen und meist die stärkste oder auffälligste Eigenheit/Eigenschaft einer Person erkennen. Die Quote hier ist so hoch, das oft die Frage kommt, wie machst Du das? Problematisch ist es nur, wenn ich ein Foto habe, etwas sage, und derjenige dies nicht bestätigen kann. Beispiel Untreue ist so ein Thema.

Nun habe ich bei ein paar Leuten die Berufe gesehen die diese einmal ausüben werden. Hier ist es so, dass ich es den Leuten auch sagte und somit die Aussagen bestätigt werden können. Aber diese Schauungen betreffen Leute und sind auch ehr klein und weniger bedeutend. Gerne kann ich hier mehr erzählen falls Interesse besteht.

Nun sind wir bei den Leuten, viele Politiker sind sehr sehr schwer zu lesen, andere sind ein offenes Buch. Nehmen wir Xi Jinping, dieser ist für mich sehr leicht zu lesen was seine Art betrifft, jedoch nicht sein Vorhaben. Dieses nehme ich nicht bewusst wahr, sondern sehe es später erst wenn ich nachdenke. Wenn ich jedoch im Vorfeld etwas über eine Person wusste, ruiniert dies meist die ersten Eindrücke und dies führt dazu dass ich kaum noch etwas sehen kann. Daher brauch ich Konzentration, je weniger ich im Vorfeld über eine Person weiß umso mehr Aussagen kann ich treffen.

Als ich noch jünger war habe ich zu einem Arbeitskollegen gesagt, ich kann Leute sehen wie sie wirklich sind. Daraufhin fragte er,"und wie bin ich?". Damit habe ich mir natürlich ins eigene Fleisch geschnitten, denn wie schon erwähnt nehme ich es unbewusst war und erst später kann ich Details abgeben, und brauche auch Konzentration. Ein Foto von jemanden am Monitor anzustarren und daraus zu lesen wie ein Buch ist einfacher als die Person vor einem zu haben.

Jedoch ist dies nicht alles, es gibt in mir eine Art Stimme, diese hat mich schon oft vor folgenschweren Fehlern bewahrt, dazu möchte ich aber nicht all zustark ins Detail gehen. Nur so viel, ab und an kann man diese Stimme nicht von sich selbst unterscheiden. Man redet ja mit sich selbst in Gedanken, die Stimme redet aber genau so wie ich selbst mit mir, jedoch mit dem feinen Unterschied, bei starkem Interesse der Stimme kommen die Gerüche/Farben hinzu und ich kann dann die Stimme in mir sehr gut unterscheiden.

Als ich die ich nenne es immer noch Schauungen angab, habe ich viel Mut gebraucht, da ich vor allem das hohe Niveau dieses Forums gefürchtet habe, und meine Worte ungern zerrissen sehen wollte, daher hatte ich mich auch kurz gehalten. Schreiben ist nicht meine Stärke, ich wollte nur meine Schauungen wiedergeben um am Ende es nicht bereut zu haben es nicht getan zu haben.

Um es dann doch einmal kurz zu fassen, ich sehe viele Dinge die am Ende ein großes ganzes geben. Meine Aussagen von Mai würde ich aber dennoch noch einmal gesondert erklären, damit auch verstanden werden kann was ich da genau gesehen habe, und vor allem, wie stark.


B.

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Von der Schauung zur Interpretation

Taurec ⌂ @, München, Montag, 05. November 2018, 17:27 vor 693 Tagen @ Sucher 3907 mal gelesen

Danke, Sucher!

Meine Aussagen von Mai würde ich aber dennoch noch einmal gesondert erklären, damit auch verstanden werden kann was ich da genau gesehen habe, und vor allem, wie stark.

Das wäre sicher hilfreich und wünschenswert, denn wie man von der von Dir beschriebenen Art Deiner Wahrnehmungen zu Deinen hier aufgelisteten Aussagen kommt, erschließt sich dem Außenstehenden nicht ohne weiteres.

Schwer festzustellen ist, wo Wahrnehmung aufhört und Interpretation beginnt, bzw. welcher Teil "Wissen" oder Überlegung ist, da offenbar nur das Endergebnis im Forum steht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Das ist vor allem deshalb keine Schau…

Ranma, Montag, 01. Oktober 2018, 13:57 vor 729 Tagen @ Dannylee 4538 mal gelesen

Hallo!

Auszug:

"Seit Jahren beschäftigte ich mich mit den Weltgeschehen und beobachte wie sich die Welt entwickelt, nun bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich den Drang verspüre meine Schauungen zu teilen, hauptsächlich geht es um Weltpolitik. Es ist keine chronologische Reihenfolge.

China wird expandieren und eine Asien Koalition anstreben.
Japan wird ein Vasallenstaat unter China.
China wird zur Weltmacht aufsteigen und politisch den Ton angeben auf der Welt.
Russland ist neutral und versucht die Brücke zwischen China und Europa zu sein, Russland wird es sehr gut gehen.
Die USA wird es nicht mehr geben wie bisher, Staaten werden sich ablösen und die USA zerfällt in kleinere Staaten, der Hauptstaat wird weiterhin USA heißen aber außenpolitisch nichts mehr durchsetzten können.
Europa wird bestehen und der Bund zwischen den Ländern wird stärker, jedoch Wirtschaftlich kein Vergleich zu heute.
China und Indien werden starke Spannungen aufbauen.
China wird Taiwan Annektieren.

Das ist vor allem deshalb keine Schau, weil das nichts weiter als die Extrapolation des jetzigen Trends ist. Nur der letzte Punkt ist etwas anderes und muß daher getrennt betrachtet werden:

Durch den Tod von Xi Jinping wird die Kommunistische Partei in China ihr Ende finden..."

Das ist nur Wunschdenken. Dazu noch ziemlich empathieloses Wunschdenken. Würde die Kommunistische Partei dermaßen bald und plötzlich ihr Ende finden, dann käme nichts Besseres nach. Es gäbe dann nichts weiter als Splittergruppen, die ihre Machtkämpfe ab dann viel offener austrügen. Das widerspräche der oben behaupteten, endlich wiedererlangten Größe und Bedeutung Chinas.

Gruß,
Ranma

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