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Ein weiteres der vielen Irmaierplagiate (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 16:27 vor 1615 Tagen 6336 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 16:55

Hallo!

Rill- Feldpostbriefe:
1.
"In Rußland werden alle Machthaber vernichtet.
2.
Die Leichen werden dort nicht begraben und bleiben liegen.
3.
Hunger und Vernichtung ist in diesem Lande
zur Strafe für ihre Verbrechen."

Irlmaierecho:
1.
(In Rußland)"bricht eine Revolution aus und ein Bürgerkrieg.
2.
Die Leichen sind so viel, daß man sie nicht mehr wegbringen kann.
3.
... im Blut wird die lange Schuld abgewaschen..."

... und in einem anderen Forum, das sich mit Prophezeiungen
beschäftigt, behauptet Jemand - ahnungslos oder hinterhältig -:
"Da wir ja inzwischen objektiv festgestellt haben,
dass Gottfried von Werdenberg, Erna Stieglitz,
Alois Irlmaier und Maria S. zu den größten
und verlässlichsten Sehern gehören .
.."

Echt!! :-D

Wobei allerdings der Großteil der Texte "Irlmaier"
sich mit "Werdenberg-Stieglitz-Maria S."
durchaus in der richtigen Gesellschaft befindet.
Nämlich in der:
=>
:tonne:

Meint auch Euer
Hugo Hamper <= :hamper:

Nachtrag.
Weitere Beispiele:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32504


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Irlmaier: "In Wien überlebt Niemand!" - Ach ja?

BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 17:39 vor 1615 Tagen @ BBouvier 6334 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 17:58

Wie so vieles andere, hat Irmaier auch
obige Behauptung "sich nur mal so (aus)gedacht",
und dann als seine eigene "Prophezeiung" in die Welt gesetzt.

Die "Quelle" Irlmaiers frecher Erfindung ist das "Lied von der Linde",
das ein uns unbekannter Autor 1920 auf Basis
der Prophezeiungssammlung "Konzionator" gedichtet (!) hat,
und das dann Irlmaiers Verleger Adlmaier betrügerisch
um einige Jahrzehnte zurückdatiert hat, um diejenigen im "Lied"
aufgeführten Verse, die nur die damalige Gegenwart (!)
klagend zum Inhalt haben, als veritable "Prophezeiungen"
dem uninformierten Leser andrehen zu können. :-D

Im "Lied" heißt es:
=>
"Alle Städte werden totenstill,
Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill
."

Der Dichter des "Liedes" hat das wiederum in der Sammlung "Konzionator",
und letzterer zuvor bei "Ludovico Rocco" gefunden.
"Rocco" selbst jedoch ist eine nicht nachgewiesene "Figur",
hat als Mönch angeblich im Sinai gewohnt und ist dort
angeblich 1840 gestorben.
Und von dem wird behauptet, er hätte mal gesagt:
=>
"Wien wird veröden...
Am Stephansplatz wird Gras wachsen..
."

"Dill" im Liede nur des Reimes wegen, und "totenstill" ,
weil das rasende Treiben der Moderne zum Erliegen gekommen ist.

Bei "Rocco" (vor 1840) wird Wien also völlig herunterkommen
(zu dessen fiktiver Lebenszeit war die Kaiserstadt Wien
eine der glanzvollsten Metropolen der Welt!)
und zwischen den Pflastersteinen wächst Gras.
Der Dichter des "Liedes" wählt dafür das Wort "totenstill".

Irlmaier hat wie üblich mangels eigener Schau keinen blassen Schimmer,
liest allerdings im "Liede" etwas von "totenstill"
und schon gibt es in Wien viele Tote,
schon müssen alle Wiener sterben, da:
=>
Überlebt in Wien Niemand!
=>
Wieder mal so ein echter "Irlmaier"!

Ja, Leute - geht´s eigentlich noch?

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Was ich daran nicht verstehe...

Explorer @, Freitag, 24. Juni 2016, 18:11 vor 1615 Tagen @ BBouvier 5798 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Freitag, 24. Juni 2016, 18:22

Hallo BBouvier,

Ich verstehe irgendwie nicht, warum Irlmaier sich diese Dinge überhaupt "ausdenken" musste.

Angeblich, konnte er doch Schauungen über das persönliche Schicksal von Menschen gezielt herbeiführen.

Den Erzählungen nach, hatte man ihn nur über sein eigenes Schicksal fragen, oder das Bild eines Menschen mitnehmen müssen.
Danach konzentrierte er sich angeblich und laut Berichten, machte er danach sehr konkrete und meist eintreffende Aussagen.

Hier eine neuere Doku zu ihm
https://www.youtube.com/watch?v=sRvXiNAXC3I
https://www.youtube.com/watch?v=2XglkshDFs8
https://www.youtube.com/watch?v=DHSC9xvmass

Wenn Irlmaier ein so talentierter Seher war, dass er seine Schauungen sogar selbst bewusst herbeiführen konnte (was ja laut selbstauskunft, fast allen hellsichtigen unmöglich ist), warum soll es ihm zum Schicksal von Staaten, Städten oder Völkern unmöglich gewesen sein?

Ich verstehe es nicht, wo würde darin den der große Unterschied liegen?

Grüße
Explorer

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Ein talentierter Seher?

BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 18:56 vor 1615 Tagen @ Explorer 5807 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 19:03

<"Wenn Irlmaier ein so talentierter Seher war,
dass er seine Schauungen sogar selbst bewusst herbeiführen konnte...
warum soll es ihm zum Schicksal von Staaten, Städten
oder Völkern unmöglich gewesen sein?
">

Hallo, Explorer!

Dazu kann ich zwei Lösungen anbieten,
die sich jedoch ergänzen mögen.

1.
Lassen wir mal einen Fragenden bei Irlmaier
im Jahre 1953 23 Jahre alt gewesen sein:
Der wäre im Jahre 2020 90 Jahre alt geworden.
Wäre - weil der nämlich bereits 1999 im Alter von
69 Jahren gestorben ist.
Der hat von den noch künftigen Geschehnissen ja gar nichts
erleben können.

2.
a.
Ich bin ein gar nicht mal so schlechter Bogenschütze.
Meint Jemand, der davon hört:
"Wieso tritt BB dann nicht auch als Ballettänzer auf?" *gg*

b.
Fragt Jemand:
"Also, das verstehe ich nun nicht -
wieso müssen Sie denn beim Auto fahren eine Brille aufsetzen?
Sie lesen doch auch die Zeitung ohne Brille!"

Wenn man nur ein wenig überlegt, dann ist es doch
recht "merkwürdig", daß Irlmaier mit fast identischen Formulierungen
und mit der gleichen Reihenfolge letzterer "Prophezeiungen"
ausschließlich zu solchen Geschehen getätigt hat,
die man in der Prophezeiungsliteratur findet!

Und rein nichts - nichts! - von ihm zu:
- Berlinblockade/Luftbrücke
- Volksaufstand in Ungarn
- Suezkrise ... und alle die anderen israelischen Kriege!
- russischer Satellit
- Kubakrise
- Mauerbau
- Ermordung Kennedys
- Vietnamkrieg
- Überfall der SU auf die Tschechoslowakei (!)
- bemannte Mondlandung
- Ölkrise
- die SU überfällt Afghanistan
- ein polnischer Papst (davor immer Italiener!)
- 1. Golfkrieg
- Mauerfall
- weitere Golfkriege der USA
- Anschluß der DDR an die BDR
- das Ende der SU und das Aufleben des Christentums in Rußland (!)
- Abzug der russischen Besatzungstruppen (aus Mitteldeutschland)
und des Großteils derer der USA, die der Frankreichs vollständig,
und teilweise die der Briten

- Bürgerkrieg in Jugoslawien

Nur, um mal ein paar wenige Eckpunkte zu nennen.
Nichts.
Rein nichts von alledem!
Wie wohl auch, da er und sein betrügerischer Verleger
davon in den älteren Quellen nichts hatten lesen können!

Als Vorlage, und um auf deren Basis - sich geheimnisvoll gerierend -
herumzuschwadronieren:
- "Stadt mit dem eisenen Turm"
- "Goldene Stadt"
- "Stadt an der Bucht"
- und so weiter =>

Insofern war das ein Gespann, das diesbezüglich vor allem aus zwei
talentierten Betrügern bestand.

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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zu "Irlmaiers "Prophezeiungen"

BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 19:35 vor 1615 Tagen @ BBouvier 5959 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 19:52

Nachtrag zu "Irlmaiers "Prophezeiungen".

Ein wirklich excellenter Seher mag hin und wieder mal eine Schau
zu künftigem Großgeschehen haben.
Meist beschränkt sich das allerdings auf einige wenige Scenen,
und diese darüberhinaus nur allzuoft auf ein ganz bestimmtes "Thema"!
Heißt:
Der Eine hat meist mal "hierzu" etwas gesehen - der Andere etwas zu "dazu".

Nur Irmaier eben - der tätiget "Prophezeiungen",
die das gesamte Spektrum der damals bekannten Literatur
(und zu praktisch zu fast nichts anderem!) umfassen.
Irlmaier hat angeblich zu allem und jedem mal etwas prophezeien können.
- ein 3. Weltkrieg (Wudyfälschung, Feldpostbriefe)
- "Revolution" (frz. "Prophezeiungen", Feldpostbriefe)
- er echot gar die Kugelbeerfälschung, die falsch übersetzte
Passage Lenormand zum Ende der Stadt Paris: "Selbst angezündet".
- da versinkt bei ihm Marseille im Meer (Kugelbeerfälschung,
und von Dem wiederum woanders abgeschrieben)
- weil Irlmaier die Feldpostbriefe nicht gerafft hat,
prophezeiht er, die Berge des Chiemgaues würden Feuer speien:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=31342
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32476
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32477
Derlei ist exemplarisch für (fast) den gesamten "Irlmaier"!
- und so weiter und so weiter =>

... kurz - und worauf ich hinaus will:
Irlmaiers "Ruhm" gründet sich darauf, daß er fast
zu allem und jedem, was mal Jemand als Prophezeiung
von sich gegeben hat, ein Duplikat fabuliert,
so daß der uninformierte Leser irrig vermeint,
es handele sich bei ihm um eine alle Anderen
weit in den Schatten stellenden und einzig genialen Seher.

Irlmaier kann eben zu jedem beliebigem Thema "liefern" -
vorausgesetzt natürlich, es existiert dazu eine "Vorlage"
die er nachdichten kann ... sei es eine Fälschung,
sei es, es handelt sich dabei um eine (wahrscheinlich)
valide Aussage eines anderen Sehers.

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Nicht versehentlich hinsehen!

BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 20:29 vor 1615 Tagen @ BBouvier 5684 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 20:48

Hallo!

Kugelbeerfälschung (1922) zu der 72-stündigen Finsternis:
"Wer neugierig zum Fenster hinausschaut, wird vom Tode getroffen."
(Auf Basis frommer frz. Hausfrauen der Mitte der 19. Jahrhunderts.)

Die Vorlage der Kugelbeerfälschung ist darüberhinaus
das "Lied von der Linde" (1920) - selbst keine (!) "Quelle"!
=>
"Auch am Fenster schaue nicht den Graus!"

Natürlich kann Irlmaier auch zu dieser Fälschung
eine gleichartige von ihm selbst liefern. :ok:
=>
"Mach´ ... während der 72 Stunden kein Fenster auf
häng´ sie mit schwarzen Papier zu
."

Draußen haut nämlich grade die rasende Wut Gottes
einem den Vorgarten platt, und das darf man nicht sehen,
bevor der damit fertig ist.

Echt! :-D

Jedoch logisch:
Falls man alle Fenster mit schwarzem Papier zuklebt
- oder seine Augen ganz fest schließt -
dann kann man nicht mehr nach draußen sehen.

Dann hängt Irmaier dran:
"Laß´ die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen."

Seine Vorlage ist das "Lied von der Linde":
"Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,
Wofern sie brennen will, dir Schein
."

Wobei der Rat (!), eine Kerze brennen zu lassen,
sowieso keine Seherschau ist - aber das fällt
wohl kaum Jemandem auf.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Wudyfälschung?

Dannylee @, Freitag, 24. Juni 2016, 23:40 vor 1615 Tagen @ BBouvier 5436 mal gelesen

Nachtrag zu "Irlmaiers "Prophezeiungen".

Ein wirklich excellenter Seher mag hin und wieder mal eine Schau
zu künftigem Großgeschehen haben.
Meist beschränkt sich das allerdings auf einige wenige Scenen,
und diese darüberhinaus nur allzuoft auf ein ganz bestimmtes "Thema"!
Heißt:
Der Eine hat meist mal "hierzu" etwas gesehen - der Andere etwas zu "dazu".

Nur Irmaier eben - der tätiget "Prophezeiungen",
die das gesamte Spektrum der damals bekannten Literatur
(und zu praktisch zu fast nichts anderem!) umfassen.
Irlmaier hat angeblich zu allem und jedem mal etwas prophezeien können.
- ein 3. Weltkrieg (Wudyfälschung, Feldpostbriefe)
- "Revolution" (frz. "Prophezeiungen", Feldpostbriefe)
- er echot gar die Kugelbeerfälschung, die falsch übersetzte
Passage Lenormand zum Ende der Stadt Paris: "Selbst angezündet".
- da versinkt bei ihm Marseille im Meer (Kugelbeerfälschung,
und von Dem wiederum woanders abgeschrieben)
- weil Irlmaier die Feldpostbriefe nicht gerafft hat,
prophezeiht er, die Berge des Chiemgaues würden Feuer speien:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=31342
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32476
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32477
Derlei ist exemplarisch für (fast) den gesamten "Irlmaier"!
- und so weiter und so weiter =>

... kurz - und worauf ich hinaus will:
Irlmaiers "Ruhm" gründet sich darauf, daß er fast
zu allem und jedem, was mal Jemand als Prophezeiung
von sich gegeben hat, ein Duplikat fabuliert,
so daß der uninformierte Leser irrig vermeint,
es handele sich bei ihm um eine alle Anderen
weit in den Schatten stellenden und einzig genialen Seher.

Irlmaier kann eben zu jedem beliebigem Thema "liefern" -
vorausgesetzt natürlich, es existiert dazu eine "Vorlage"
die er nachdichten kann ... sei es eine Fälschung,
sei es, es handelt sich dabei um eine (wahrscheinlich)
valide Aussage eines anderen Sehers.

Grüße,
BB

Hallo, BB,

dazu:

...Böhmerwalddichter Hans Watzlik die Propheziungen auf Wudys
ehemaligem Hof abgeschrieben und sie 1944 dem Prophezeiungs-
forscher Paul Friedl überreicht haben, der sie wiederum 1974 in
seinem Buch "Prophezeiungen aus dem bayerisch-böhmischen Raum"
(Rosenheim) veröffentlichte. Dass Watzlik bereits 1921 über
Wudy und seine Prophezeiungen Bescheid wusste, geht aus Watzliks
5. Heft "Böhmerwald-Sagen hervor...
prophezeiungen.npage.de/sepp-wudy.html

Natürlich weiß ich nicht, ob Irlmaier Watzliks "Böhmerwald-Sagen" kannte.
Zumindest konnte er etwaige Infos über Wudy nicht aus Paul Friedls Buch bezogen
haben (erst 1974 veröffentlicht). Irlmaier starb bereits 1959.;-)

Freundliche Grüße

Dannylee

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zu "Wudy"

BBouvier, Samstag, 25. Juni 2016, 00:35 vor 1615 Tagen @ Dannylee 5571 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 25. Juni 2016, 00:59

Hallo, Dannylee!

Aus dem Scharnier:
"Der Seher Sepp Wudy, Knecht eines Bauern aus dem Frischwinkel, soll
zwischen 1910 und 1914 auf Anfragen seines Bauern erstaunliche Prophezeiungen geäußert haben,
die dieser in seinen Kalender notiert haben soll.
Der Böhmerwalddichter Hans Watzlik soll sie dann
auf Wudys ehemaligem Hof abgeschrieben
und sie 1944 dem Prophezeiungsforscher Paul Friedl überreicht haben,
der sie wiederum ...
">

Ich bitte um freundliche Nachsicht:
Das sind mir einfach zu viele "solls" aufeinandergestapelt.
Immerhin ist der dortige Schreiber so ehrlich, den Text
mit derart vielen "solls" => lauter Fragezeichen - versehen zu haben.

Hierzu:
"Dass Watzlik bereits 1921 über Wudy und seine Prophezeiungen
Bescheid wusste, geht aus Watzliks 5. Heft "Böhmerwald-Sagen hervor.
"

Vom (gar nicht existiert habenden) "Mühlhiasl"
weiß die Welt sogar bereits noch länger.

Ein Hinweis auf dümmlich Fälschung zur Zeit des Kalten Krieges
(Atomtod!) ist dieses hier, angeblich von diesem "Wudy" - 1914.
=>
"Sauf´keine Milch acht Wochen lang."

Tatsächlich wäre Kuhmilch eine Weile radioaktiv belastet,
wenn die Kühe mal in solchen Aschen der Atomsprengkörper geweidet würden.
Das war in jenen Jahrzehnten allgemein bekannt.
Jedoch hat der Fälscher da nicht aufgepaßt,
denn wie sollte wohl eine Schau mit dem Inhalt aussehen,
in der die Menschen besser keine Milch trinken sollten? :-D

Das selbe trifft auf Wudys "Haarausfall" (verstrahlt) zu:
"Wenn dir die Haare ausfallen, hat es dich erwischt."

Kannste knicken
Aber getrost!

Das sind alles "Ideen" zum "Atomkrieg" aus der Zeit
der Erstveröffentlichung:
Vom "Atomkrieg" weiß keine Schau.

Baldur zu "Wudy":
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32119

Wudy (angeblich):
"Wenn ... Hasen zum Haus kommen und umfallen,
dann geh weg vom Wasser und mähe kein Gras
."

Und hier wird es völlig absurd:
Wegen des "Atomkrieges" soll man vom Wasser weg gehen,
es kommen lauter Hasen zum Hause und fallen dann tot um! :-D

Die werden sich doch nicht etwa tot gelacht haben?

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Zum Unterschied

rauhnacht @, Freitag, 24. Juni 2016, 21:54 vor 1615 Tagen @ Explorer 5439 mal gelesen

Hallo Explorer,
ich meine, dass es tatsächlich einen ganz markanten Unterschied zwischen Schauungen im Naherleben und hier auch zu Menschen zu denen, wie im Fall Irlmeiers in irgendeiner Form Kontakt besteht ( sei es durch Bilder) und Schauungen zum Weltgeschehen gibt.

Selbst Schauungen zum Weltgeschehen (ohne !! eine irgendgeartete persönliche Verbindung zum Geschehen und Personen) zur betreffenden Lebenszeit des Sehers sind doch kaum verifizierbar in der gesamten Überlieferung vorhanden oder zumindest mir nicht bekannt.
Also zur Verdeutlichung: Wenn ich eine Schau hätte zu einem Geschehen meinetwegen in Afrika, die nicht zum Komplex „Weltuntergang“ gehört und da bestünde keinerlei Verbindung zum Ort, zu betroffenen Menschen ect. bei mir ------
und die träfe tatsächlich ein, wäre das ein ganz außergewöhnlich seltenes Vorkommnis in sämtlich bekannten Überlieferungen. Dies geht in Richtung Nostradamus, aber selbst da zu deutelbar.

Auch bei Irlmeier ist mir nichts bekannt, was in diese Sparte, die es ja wohl eigentlich bei sehr begabten Sehern nach ähm Logik? auch geben „könnte“, zuordnend bar wäre. Also beispielsweise hätte er doch, wenn er seine Gabe tatsächlich auch zu Weltgeschehen hätte „anknipsen“ können, mal gucken können, was denn so zu seiner Lebenszeit an vielfältigen Schrecknissen passiert.
Mir ist da nichts bekannt.

Ganz offensichtlich scheint es da also schon einen Unterschied zu geben.

Schauungen im Naherleben in vielfältiger Ausprägung scheint es recht häufig zu geben.

Menschen, die gelernt haben, dieses!!! auch bei Kontaktknüpfung zu einer Person, zutreffend zu empfangen, sind schon selten. Aber auch da gibt es schon noch etliche.

Dann gibt es einige, die wohl ( dies sage ich, weil auch da in der Überlieferung nur wenige zum Verlauf der Weltgeschichte bis zum Zenit verifizierbares haben und ALLES ANDERE eben noch gar nicht eingetroffen ist) Schauungen zu Weltenwendegeschehen haben.

Ich fürchte, dass es Irlmeier auch nicht anders ging, wie den allermeisten der davon Betroffenen.

Sie sehen halt mal was! Komischer Kram, einzelne Szenen; diese werden in Laufe des Lebens mehr und mehr. Und da sie herausstechend sind und der allgegenwärtige Intuitionsschwurbel den einen oder anderen Kitt verspricht, versucht man dies dann zu deuten und in Reihung zu bringen.

Das macht ein einzelner Mensch nicht anders, wie solch ein Forum.
Und das sollte man auch so tun.
Allerdings sollte man meiner Ansicht nach sich stets bewusst sein, dass alles nur Näherungen sind und man sich da auch, ob allein oder in Gemeinschaft ganz übel verhauen kann.

Das, ist ein fast unerträglicher Zustand für Befallene, weswegen sich diese gern „anlehnen“.
An alten Prophezeiungen und Texten, an juhu schreienden Literaten, an Foren, an Häufungen-Werteverständnissen-Ideologien, eigenen wie verbreiteten-der Bibel-und was es alles so gibt.


Mir selbst geht es im übrigen nicht anders. Meine selbstgebastelte Matrix aus Schauungsschnipseln mit Intuitionswissen,bzw.geschwurbel zusammengepappt, samt natürlich!!!!ÜBERAUS ZAHLREICHEN Anleihen aus Überliefertem tritt immer mehr ein und das ulkigerweise, obwohl ich da schon sehr eigene Ansichten habe.
Und dennoch bemerke ich Irrungen und Fehlinterpretationen.

Für mich gibt es keine Säulenheiligen, weder Irlmeier ( der ist im Vergleich durch Adlmaier ja fast schon „Mainstream“geworden, so etwas gibt es heut auch: nennt man „Reuters“. Auch da gibt es DAS tatsächliche Geschehen, sofern man dem glauben kann und dann---------) noch Maria irgendwas oder mich.

Alles, was es gibt, sind WIR. Mit Schipseln von dort oder dort, Überzeugungen, Intelligenz oder auch nicht und und.

Was mich immer wundert, wenn ich im entsprechenden Forum lese, ist diese fulminante Überzeugung. Recht sektirerisch erscheint mir das und das, obwohl doch da viele.....
Nun ja, lassen wir das.

Dir liebe Grüße, Rauhnacht

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Das paßt alles vorn und hinten nicht zusammen

BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 23:12 vor 1615 Tagen @ Explorer 5535 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 24. Juni 2016, 23:37

Hallo!

Falls Irlmaier (gest. 1959) mal ein wenig nachgedacht hätte,
dann hätte ihm auffallen müssen, daß seine Vorstellung,
ein "III. Weltkrieg" würde in Kürze stattfinden
- und zwar dieser "Krieg" meist auf Basis recht zweifelhafter
frz. Quellen des 19. Jahrhunderts, die er kannte! -
in krassem Widerspruch zu seinen eigenen Bildern hinsichtlich Ratsuchender stand!

Einerseits behauptet er, indem er ihm bekannte "Prophezeiungen"
repetiert/deutet/sich denkt, es käme demnächst gleich ein "Weltkrieg"
(die Chinesen greifen z.B. über Alaska Kanada und die USA an),
es sterben übernacht sehr viel mehr Menschen als im Ersten und Zweiten Weltkrieg zusammen,
..... überhaupt ein grauenhaftes Massensterben:
"Jeder kann siedeln, wo er mag, und Land haben,
soviel er bebauen kann
." - etc.

Jedoch andererseits (und das möchte ich überhaupt nicht bezweifeln)
sah er wohl den weiteren Lebenslauf der Ratsuchenden von
etwaigem Großgeschehen völlig ungetrübt! :flower:

Leute, das paßt alles vorn und hinten nicht zusammen.

Jedoch hat Irlmaiers "Idee" vom - kreisch! - "III. Weltkrieg demnächst"
sich derart in die Hirne Halbwissender gefräst,
daß bis zum heutigen Tage Bücher über europäische Prophezeiungen
dümmlich solche reißerische Titel tragen:
=>
[image]

[image]

Seit etwa 1953 arbeiten wir - numehr also bereits seit
über 60 Jahren - grade soeben "die letzten Vorzeichen" ab,
und dann bricht er ganz überraschend aus - dieser "Weltkrieg".
Falls das dann wieder mal nicht hinhaut,
dann sind wohl die allerletzten Vorzeichen dran,
gefolgt schließlich von den allerallerletzten.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Und heute, liebe Kinder, da basteln wir uns mal einen "Weltkrieg"!

BBouvier, Samstag, 25. Juni 2016, 00:56 vor 1615 Tagen @ BBouvier 6440 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 25. Juni 2016, 01:08

Hallo!

Die Prophezeiungen frz. frommer Hausfrauen und Nonnen
aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zum "Kriege"
kennen nur eine Wiederholung der beiden Einmärsche
russischer bzw. preußischer Truppen in Paris von 1813 bzw. 1815.
als Napoleon zweimal abgesetzt wurde.
Dementsprechend rüsten sich in ihren Prophezeiungen
mal die Russen, mal die Preußen, auch mal alle beide
treulich vereint, in Frankreich einzubrechen.
Und das war´s auch schon!
Nur eben, daß sie diesesmal Gott selbst
wundersamerweise am Rhein aufhält.
Eine ausgeschmückte Variante liefert "Antonius von Aachen"
(s. Quellensammlung) von etwa 1871 -
rückdatiert auf einige Jahrzehnte zuvor.

Möglicherweise (!) handelt es sich bei den Feldpostbriefen
Rills von 1914 auch nur um eine Variante dieser "Grundidee":
"Rußland überfällt den Süden Deutschlands, aber kurze Zeit,
und den verfluchten Menschen wird gezeigt werden,
daß ein Gott bestehe, der diesem Geschehen ein Ende macht
."

Und das war´s auch schon mit dem "Weltkrieg".

Irlmaier konnte sich in den 50ern einen Krieg
der Sowjetunion gegen die Sieger und Besatzer Deutschlands,
nämlich vor allem die USA, nicht anders vorstellen (!) als daß
das wohl ganz sicher ein "Weltkrieg" wäre.
Denn s.o. - von einem Feldzug der Preußen oder Russen Richtung Frankreich (!)
hatte er ja in den frz. Prophezeiungen mal was gelesen.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Die Lösung ist doch ganz einfach...

Harald Kiri @, Samstag, 25. Juni 2016, 01:09 vor 1615 Tagen @ BBouvier 5389 mal gelesen

bearbeitet von Harald Kiri, Samstag, 25. Juni 2016, 01:24

Hallo BB,

nach Irlmaiers Logik ist es doch ganz einfach, die persönlichen Zukunftsschauungen mit dem anderen Weltgeschehen, das er irgendwo gelesen hatte, zusammen zu bringen.
Im Saurüssel, also dem Gebiet, in dem er den Kontakt zu den meisten Menschen hergestellt hatte, beschützt die Madonna von Altötting die Menschen. Deshalb passiert denen nichts.

Er hat also nichts vom Weltgeschehen gesehen, nur Persönliches.

Viele nächtliche Grüße
Harald

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widersinnig

BBouvier, Samstag, 25. Juni 2016, 01:26 vor 1615 Tagen @ Harald Kiri 5382 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 25. Juni 2016, 01:33

... beschützt die Madonna von Altötting die Menschen.
Er hat also nichts vom Weltgeschehen gesehen ...


Jau, Harald!

Irlmaier hätte diesbezüglich dort/bei Denen nie etwas gesehen.
Weil - deren Ungemach wäre der Mutter von Gott von Altötting nämlich zuwider.

Jedoch behauptet er doch:
"Die Münchener brauchen auch keine Angst haben,
unruhig wirds schon sein, aber es passiert nicht viel
."

Das erinnert mich an den Rat des Herrn Berger,
man solle sich ein paar Tage Urlaub ansparen
und während des Weltkrieges ganz einfach Urlaub in Australien machen.

Der groteske Widerspruch Irlmaiers:
1.
Weltkrieg mit Massensterben in Sicht!!
2.
Bei Niemandem, den ich je getroffen habe,
hat dieser "Weltkrieg" auch nur einen kleinen Knick
in dessen Lebensgeschichte generiert
-

... diese Widersinnigkeit ist ihm nie aufgefallen.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Sogar grob fahrlässig...

Harald Kiri @, Samstag, 25. Juni 2016, 02:29 vor 1615 Tagen @ BBouvier 5377 mal gelesen

Hallo BB,

ich gebe dir völlig recht. Das wäre nicht nur widersinnig, sondern grob fahrlässig. Wenn er auch bei den Münchner Probanden nichts gesehen hat, bleibt die Aussage logisch.
Bei der Hamburgerin könnte er auch nichts gesehen haben, also überlegte er, wie das sein kann. Daher sein Rat: "Kommst hierher zum Saurüssl, über Landstraßen, links vom Rhein. Da sans noch net. Wanns des in drei Tag schaffst, passts scho."
Aber wer weiß, was er tatsächlich noch gesehen hat, das er als Kriegserlebnisse interpretiert hat. Es sind ja auch in den 1950ern noch reihenweise Menschen liquidiert worden, die zuviel wussten und den Mund nicht gehalten haben.

Viele Grüße
Harald

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... nach Lindau ...

BBouvier, Samstag, 25. Juni 2016, 09:36 vor 1614 Tagen @ Harald Kiri 5439 mal gelesen

Bei der Hamburgerin könnte er auch nichts gesehen haben, also überlegte er, wie das sein kann. Daher sein Rat: "Kommst hierher zum Saurüssl, über Landstraßen, links vom Rhein. Da sans noch net. Wanns des in drei Tag schaffst, passts scho."

Hallo, Harald!

Völlig Deiner Meinung:
Auch dazu ("Geopolitik/Kriegsgeschehen") hat er wieder mal
nichts gesehen sondern nur "überlegt", hat er einen Ratschlag erteilt.
Zitat:
"Du mußt gleich nach dem Mord schnellstens an den Rhein kommen,
am linksrheinischen Ufer entlang die Straße nach Basel nehmen
und nach Lindau über den Bodensee kommen
."

In jenem Fall - so meint er - wäre "Lindau"
ebenfalls keine schlechte Gegend.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Das paßt alles vorn und hinten nicht zusammen

Selly @, Sonntag, 26. Juni 2016, 04:30 vor 1614 Tagen @ BBouvier 5349 mal gelesen

Hallo BB,

Irlmaier hatte selbst bereits einen Krieg erlebt. Davon war er sicherlich stark beeinflusst. Er soll 3 Tage verschüttet worden sein. Traumatische Erlebnisse. Die Sorge/Angst vor einem neuen Krieg stand vielleicht im Vordergrund. Er war auch nur ein Mensch und weiß Gott nicht unfehlbar.

Die Erwartungshaltung der anderen ist auch nicht zu unterschätzen. Er muss einer unheimlichen Belastung ausgesetzt gewesen sein. Er hatte mit Sicherheit keine Ruhe (innerlich). Heutzutage würde man sagen, dass er bestimmt viel Stress hatte. Bzw. ausgebrannt war. ;-)

Menschen, die Irlmaier näher kannten, hatten evtl. die richtigen Erklärungen. Hättest Du damals mehrfach, und immer wieder, mit ihm gesprochen (ernst von mir gemeint), hätten wir nun evtl. mehr Klarheit über das mögliche künftige Zeitgeschehen und eine mögliche Erklärung, warum ihm der von Dir genannte Widerspruch nicht bewusst wurde. Aber leider, war das ja nicht möglich. ;-)

Vielleicht ging ihm ja irgendwann doch noch ein Licht auf? Und aus irgendwelchen Gründen wurde nichts darüber veröffentlicht?

Ja, iss so, denken kann man sich viel.

Grüße
Selly

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Es passiert nicht viel und alle werden satt?

BBouvier, Sonntag, 26. Juni 2016, 05:56 vor 1614 Tagen @ Selly 5487 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 26. Juni 2016, 06:09

Ja - danke sehr, Selly!

Jedenfalls sind seine guten Ratschläge und Informationen,
Ratsuchenden gegenüber, eine Sache
- und die ist ganz klar zu trennen von seinen Betrügereien und Lügen
in Zusammenarbeit mit seinem Verleger Adlmaier andererseits:
Eine deutlich völlig andere.

Jemand der z.B. jetzt in München lebt und "Irlmaiers Prophezeiungen"
vertraut:
"Die Münchener brauchen auch keine Angst haben,
unruhig wirds schon sein, aber es passiert nicht viel...
Zuerst ist noch eine Hungersnot, aber dann kommen
so viel Lebensmittel herein, daß alle satt werden.
."

... der tut mir bitter leid.

Jedoch ebenfalls ein Wiener, der bei "Irmaiers Prophezeiungen" liest,
er und seine Familie werden dort sterben:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32768

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Es passiert nicht viel und alle werden satt?

Selly @, Sonntag, 26. Juni 2016, 16:48 vor 1613 Tagen @ BBouvier 5383 mal gelesen

Ja - danke sehr, Selly!

Jedenfalls sind seine guten Ratschläge und Informationen,
Ratsuchenden gegenüber, eine Sache
- und die ist ganz klar zu trennen von seinen Betrügereien und Lügen
in Zusammenarbeit mit seinem Verleger Adlmaier andererseits:
Eine deutlich völlig andere.

Jemand der z.B. jetzt in München lebt und "Irlmaiers Prophezeiungen"
vertraut:
"Die Münchener brauchen auch keine Angst haben,
unruhig wirds schon sein, aber es passiert nicht viel...
Zuerst ist noch eine Hungersnot, aber dann kommen
so viel Lebensmittel herein, daß alle satt werden.
."

... der tut mir bitter leid.

Jedoch ebenfalls ein Wiener, der bei "Irmaiers Prophezeiungen" liest,
er und seine Familie werden dort sterben:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32768

Grüße!
BB


Hallo,

weiß man es denn? Hat denn das eine Geschehen mit dem anderen etwas zu tun? Gibt es vielleicht nicht doch eher verschiedene Ereignisse? Oder kommt da nur der Faktor Hoffnung zum Tragen? :-)

Ich kann nur raten. Aber ich möchte behaupten, dass Irlmaier mit Sicherheit jede Menge künftiger Ereignisse oder auch Zustände nach Ereignissen gesehen hat.

Zur Finsternis. Was hat er gesehen. Und welche Finsternis hat er dann gesehen. Dabei angenommen, es gäbe nicht nur eine Finsternis. Selbst gehe ich von nicht nur einer "Finsternis"/einem Ereignis aus.

Bilder zu Russen in Westeuropa. Hat er die Bilder falsch gedeutet. Oder vielleicht doch nicht.

Oder angenommen, er hatte viel viel mehr gesehen, als er jemals irgendjemand gesagt hatte. Was wohl damals und noch heute niemand verstehen hätte können, was er alles gesehen hatte.

Angenommen, er hat Bilder/Filme aus heiterem Himmel gesehen und er hat dies aber auch willentlich herbei geführt.

Wie auch immer, wohl kein einziger Außenstehender hätte können korrekt/richtig mit den Qualitäten eines Irlmaiers umgehen können. Rückblickend fehlte ihm vielleicht ein guter Ratgeber oder ein guter Freund, der dann vielleicht auch noch alles richtig gemacht hätte. Und dagegen steht dann noch die ganze Meute aller anderen. Ja, ein ein guter Ratgeber, der sich auch noch mit der Materie ausgekannt hätte und ihn an die Hand genommen hätte, das wäre gut gewesen. Oder vielleicht wäre er gar nicht der Typ dazu gewesen. Oder aber ... . Hätte Irlmaier heute gelebt, wäre es wohl auch nicht viel anders gewesen.

Irlmaier war auch nur ein Mensch. Ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Keiner ist perfekt. Das wäre ja noch schöner.

Dir ist das alles klar. Mir ist auch Deine Argumentation klar.

Man sieht etwas und ist felsenfest davon überzeugt, dass es bald eintrifft. Mir selbst ging es auch so. Ich war immer davon überzeugt, dass die Überflutungen, die ich gesehen habe, noch zu meinen Lebzeiten eintreffen würden. Nun bin ich das nicht mehr unbedingt. Bin ich deswegen eine Lügnerin und eine Betrügerin, weil ich früher schrieb, dass ich davon überzeugt bin, dass es noch zu meinen Lebzeiten eintrifft? Oder bin ich jetzt eine Lügnerin oder Betrügerin wenn ich schreibe, dass ich nun nicht mehr davon überzeugt davon bin, dass es zu meinen Lebzeiten eintreffen wird/könnte. Zugegebenermaßen beeinflusst davon, was ich hier im Forum all die Jahre gelesen habe (wobei Du wohl dankenswerterweise den größten Anteil hast) :-) . War Irlmaier nicht auch davon beeinflusst, was er zum Thema gehört und gelesen hat? Und war er vielleicht nicht auch von Adlmaier beeinflusst, oder spielte er mit, um sich mitteilen zu können? Aus guter Absicht heraus?

All das wurde im Forum bereits von allerlei Blickwinkeln beleuchtet und besprochen. Unstimmigkeiten aufdecken ist eine hervorragende Leistung. Da bist Du absolut spitze darin. Aber einmal muss gut sein mit der Brandmarkung als Betrüger und Lügner.

Laut Deiner Aussage, überlebt in Lüneburg (Lüneburg war das, meine ich - Schau Deines Sohnes) niemand. Also, da würde ich aber einen Schrecken als Lüneburgerin bekommen. Nur, kennt man die Zeit nicht, wann es denn so weit sein könnte.

Man weiß nicht, ob Irlmaier tatsächlich etwas zu Wien gesehen hat. Man sollte es jedoch erst mal voraussetzen.

Wie auch immer. Deine Argumentation kann ich nachvollziehen. Dass sich Irlmaier möglicherweise aus dem oder dem Grund geirrt hat, ja, in Ordnung. Aber, deswegen ein Betrüger und Lügner sein?

Man könnte annehmen, dass sich Irlmaier hin und wieder geirrt hatte und einem schlechten Ratgeber verbunden war. Du siehst ihn allerdings als Lügner und Betrüger. Darüber kann man fürwahr ein ganzes Leben diskutieren. Hilft aber nicht weiter. Die Energie stockt.

Nicht missverstehen. Du leistest unglaublich gute Arbeit.

Damit klinke ich mich wieder aus.

Grüße
Selly

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Danke Dir ganz herzlich, Selly!

BBouvier, Sonntag, 26. Juni 2016, 16:57 vor 1613 Tagen @ Selly 5292 mal gelesen

<"Du leistest unglaublich gute Arbeit.">

Danke Dir ganz herzlich, Selly!!

Diese Anerkennung von Dir, die Du sehr abwägend und kritisch bist,
werte ich hoch.

Beste Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Volltreffer! Wir müssen entscheiden, was wir annehmen

Baldur @, Sonntag, 26. Juni 2016, 17:34 vor 1613 Tagen @ Selly 5440 mal gelesen

bearbeitet von Baldur, Sonntag, 26. Juni 2016, 17:40

Hallo, Selly,

auch Detlef war davon überzeugt, dass sich die Flutwelle über Paraguay ergiessen würde.

Wenn er sagt, ich habe das so gesehen, ich hatte schon zuvor oft Treffer, und ich gehe davon aus, dass es eintreten wird - ja, mehr noch, ich stecke jede Menge eigenes Geld ins Projekt - dann ist er sicher kein Lügner und kein Betrüger.

Er wurde allenfalls selber Opfer einer falschen Botschaft, von wem auch immer.

Deswegen ist es doch so wichtig, Leute, dass wir selber erst mal nachdenken und uns fragen, halten wir das dargestellte Szenario für möglich, und wahrscheinlich, und glaubhaft?

Was haben sich BB, Taurec und andere den Kopf zermartert, wie das mit den geänderten Sternenbildern hinkäme und der Fluthöhe im Hinterland. Dazu gab es keine Lösung, es passte nichts.
Das Ergebnis waren offene Zweifel, dass sich das Geschaute so wohl nicht ereignen könne.

Detlef nahm das meiner Kenntnis nach auch nicht krumm. Er ist ja selbst ein nüchtern denkender Analyst und Forscher.

Entsprechend passierte es auch nicht im vorhergesagten Zeitraum, und wird es wahrscheinlich auch nie.

Die Tatsache, dass jemand eine als echt empfundene Schau zum Besten gibt, ist löblich, weil man sich dem Risiko des Fehlschlags aussetzt.

Aber ob wir es für uns in unsere Lebensplanung als Mosaiksteinchen, als Argument einbauen, liegt nur, liegt ausschliesslich bei uns selbst.

Bei mir kommt nichts aus klerikal angehauchten oder gar davon triefenden Quellen in Betracht, sondern gleich in meine eigene Tonne.

Niemand kann die Verantwortung für das eigene Leben abgeben und sich darauf berufen, ja, aber, der andere hat doch.....

Wir müssen entscheiden. Und wir sollten auch selber forschen.

Von Irlmaier scheint es keine ureigenen Texte zu geben, nur Sekundärquellen von Leuten, die über ihn berichteten.
Immerhin aber stellte sich schon in den Fünfzigern heraus, dass er tolle Ergebnisse im persönlichen Bereich hatte, aber fast nur Fehlschläge, wenn niemand im Raum von der abgefragten Thematik etwas wusste.

Freilich soll er gesagt haben, in Hunderdorf sähe er im Wirtshaus zu jedem Fenster einen Russen reinschauen, da würde es wüst zugehen.
Bei jeder Fahrt an Hunderdorf vorbei kam mir jahrelang dieser Gedanke, jedesmal.
Aber auch da scheint es ein Detlef-Effekt zu sein, er mag diese Wahrnehmung gehabt haben, aber sie war bislang unzutreffend.

Nehmen wir mal ein anderes, krasses Beispiel: Lungenschmid, den angeblich Verstorbenen, der als Jugendlicher beim Zahnarzt in den Himmel kam und wieder zurück. Sagt er jedenfalls.

Ist er ein Lügner?

Würde er im privaten Rahmen erzählen, Leute, folgendes habe ich damals wahrgenommen, wäre es aus meiner Sicht kein Lügner.

Wer aber davon teure Bücher verkauft und sektenhafte Vorträge hält, und dabei - nein, Seemannsgarn wäre untertrieben - hanebüchende, tiefschwarze Vorstellungen missionierend als höchste Wahrheiten anpreist, und sagt, das IST so, das ist die Wahrheit - der disqualifiziert sich selbst.

Wer das wiederum nicht merkt, und sich blenden lässt, dem geschieht es zurecht, dass er dem aufsitzt und sich zum Narren macht.

Beste Grüsse vom Baldur

Falsch verstanden

Selly @, Sonntag, 26. Juni 2016, 17:50 vor 1613 Tagen @ Baldur 5307 mal gelesen

Hallo Baldur,

das hast Du falsch verstanden. Ich zweifle nicht im mindestens daran, dass es so eintreffen wird, wie gesehen - Überflutungen und so. Nur, wann es eintrifft, das ist unklar. Zu meinen Lebzeiten oder eben später. Eher doch wohl vielleicht später??? Oder doch noch solange ich lebe? Das mit der Zeit ist so eine Sache. Welche Ebene hatte (m)ich da jeweils erwischt? ;-)

Und, lagen etwa größere Zeiträume zwischen den Ereignissen der einzelnen Bilder? Oder doch alles zeitnah beieinander?

Grüße
Selly

woher stammen die Bilder?

Baldur @, Sonntag, 26. Juni 2016, 19:13 vor 1613 Tagen @ Selly 5442 mal gelesen

Hallo, Selly,

die einen meinen, es würde sich eine Verbindung quasi mechanisch-automatisch ergeben, wodurch Zukunftsinformationen zufliessen.

Die anderen meinen, es gäbe einen Kommunikator, der das vermittelt oder durchgibt.

Die Variante, dass es sich um Paralleluniversen handelt, klammere ich mal aus.

Sind Bilder undeutlich, schwierig zu interpretieren, oder erscheinen sie sinnlos, kann man bei bewusster Verbindungsaufnahme "drüben" nachfragen, und erfahrungsgemäss kommen dann klarstellende, ergänzende Informationen durch, auch mehrfach hintereinander, bis die Antwort komplett ist und Sinn macht - es muss sich also um ein intelligentes, und kein mechanisches System handeln.

Gegenteil: angeblich Sehende wie die Ötztalkathi, die nicht sagen konnte, wer, wann, warum, nur, dass irgendwie und sowieso irgendwas halt:

Oft sah sie Unglücke oder Sterbefälle voraus, wußte dabei aber selten, um wen es sich handeln, oder wann es eintreten würde.

Dann hat sie nichts Brauchbares gesehen, Punkt. Denn zur Aussage, dass irgendwann mal ein Unglück geschehen würde, dazu braucht es keine Sehergabe.

Wenn es also ein intelligentes Gegenüber gibt, muss man sich fragen, wieso man die Information bekommt.

1) Jemand will den Adressaten warnen und vor Schaden bewahren.
2) Jemand will den Adressaten informieren.
3) Jemand will den Adressaten verängstigen.
4) Jemand will den Adressaten foppen.

Eine weitere Möglichkeit erschliesst sich mir nicht - entweder, es ist wahr, und kommt, während ich es noch erlebe, als macht es irgendeinen Sinn für mich, oder es gehört zu 3-4, ich werde geschädigt oder "verarscht", was wohl auf Gleiche herauskommt.

Nimm mal die angeblichen Horror-Höllen-Visionen von kleinen Kindern, denen angebliche Marienerscheinungen widerfahren.

Welchen Sinn hat es, kleine Kinder zu ängstigen und in Panik zu versetzen, die die vorausgesagten Geschehnisse selbst gar nicht mehr erleben?
Egal welchen, es muss ein mieser, niederträchtiger sein.

Deswegen sage ich ja, es kommt auf die Quelle an, und auf fortlaufende Beweise.

Behaupten kann jeder - treffen ist schon schwerer. Und damit ist dann naturgemäss nicht der arglose, irdische Empfänger gemeint, sondern die Informationsquelle von woher auch immer.

Darauf sollten wir unsere Aufmerksamkeit richten....wenn sie mehrfach oder fortlaufend trifft, höre ich gerne zu und richte mich danach....

Beste Grüsse vom Baldur

woher stammen die Bilder?

Selly @, Sonntag, 26. Juni 2016, 22:09 vor 1613 Tagen @ Baldur 5343 mal gelesen

Hallo Baldur,

darauf kann ich Dir keine pauschale Antwort geben.

Im Falle von Irlmaier ist es meiner Meinung nach nicht zu hinterfragen.

Ich kann nur versuchen Dir bezüglich mir selbst eine Antwort zu geben. Tja, wie soll ich es beschreiben. Mein Dasein im Hier und Jetzt als Mensch ist nur ein ganz kleiner Teil von einer komplexen Sache. Die Sache vertiefen zu wollen, bringt an dieser Stelle nichts - mich betreffend.

Halte mich nun aber nicht für naiv (obwohl ich es ja bin :-)) Für mich ist es gut so wie es ist.

Ich muss mir nichts beweisen. ;-)

Baldur, ich nehme ernst, was du schreibst, aber ich kann Dir keine Antwort geben.

Grüße
Selly

Diffuse Quellen

Leonessa @, Montag, 27. Juni 2016, 14:51 vor 1612 Tagen @ Baldur 5197 mal gelesen

Mein Kater hat gerade den Beitrag ohne Text abgeschickt:-D

Hallo, Baldur!

Mit den Quellen ist das so eine Sache. Die einen entspringen hier, die anderen
da. Wo genau, läßt sich leider nur in den seltensten Fällen feststellen.

Es gibt Geschehnisse, die sind unfaßbar. Unfaßbar in dem Sinn, daß man mit dem
Intellekt nicht weiterkommt. Man kann noch so viel grübeln und versuchen, es zu
verstehen. Es gelingt nicht.

Ca. drei Wochen nach dem Tod meines Vaters, "erschien" er mir im Traum. Ich sah
nur sein Gesicht, keinen Körper, keinen Hintergrund, und er sagte ganz ernst: "Werde Christ!" - Traumende.
(Mein Pappa war nicht gegendert, sonst hätte er "werde Christin" gesagt ;-) )

In meiner Familie war Religion nie ein Thema. Meine Eltern gingen nur zu Hochzeiten
oder Beerdigungen in die Kirche. Sie haben nie gebetet, sie haben mich nie zum Beten
angehalten oder mich auf irgendeine Weise religiös indoktriniert.
Und dann so ein Traum…

Wer oder was mag wohl die Quelle sein?

interessant

Baldur @, Montag, 27. Juni 2016, 22:14 vor 1612 Tagen @ Leonessa 5240 mal gelesen

Hallo, Leonessa,

sehr interessant. Vielen Dank für die Information.

Meine Mutter hat im Leben nie ihren papiertechnischen, katholischen Glauben praktiziert, aber in ihrer Kindheit ist ihr von der bigotten Mutter, also meiner Oma, ein katholischer Stachel eingefleischt worden, den sie Zeit Lebens nie mehr herausgebracht hat, so sehr sie das auch versucht haben mag.

Sie ging NIE in die Kirche. Sie hat nicht mal kirchlich geheiratet.
Ich wurde evangelisch getauft und bin dann später ausgetreten.
Sie liess vor dem absehbaren Tod keinen Pfarrer kommen.
Aber sie zahlte ihr Leben lang Kirchensteuer und weigerte sich beharrlich, auszutreten.
Bei Diskussionen lieferte sie keine Antworten, sondern ein hochrotes Gesicht, und blieb stumm. Diese innerlichen Kämpfe verliess sie sämtlich als Verliererin.

Ein verlässliches Medium behauptete später nach ihrem Ableben, sie wolle mir sagen, dass ihr die Religion ihr ganzes Leben versaut (sic!) hätte und sie bei der nächsten Inkarnation davon absolut nichts mehr wissen wolle.

Ich lasse das mal im Raum stehen. Es klingt für mich schlüssig und glaubwürdig.

Ca. 2-3 Wochen nach dem Tod meiner Mutter hatte ich einen ungewöhnlichen Traum.

Sie erschien mir (im Traum) im Schlafzimmer, und machte sich am Schrank zu schaffen, als ob sie Kleidung sortieren würde.
Ich sprach sie im Traum an, "du bist doch.... tot?"......, und sie setzte sich - im Traum - neben mich aufs Bett.

Sie reichte mir ihre Hände als Beweis, dass sie es war, und sie eben nicht tot war, denn ihre Finger, Ihre Hände hatten eine charakteristische, ererbte Form. Sie waren warm und trocken.

Währenddessen sinnierte ich - im Traum - fieberhaft danach, wie ich einen Beweis für ihre Erscheinung sichern könnte. Denn mir war klar, dass ich - im Traum - mit meiner an sich verstorbenen Mutter sprach.
Während ich überlegte, ob ich vielleicht einen Fotoapparat holen sollte oder die Katze, um ihre Reaktion auf die Anwesenheit eines Geistes zu testen, hörte ich urplötzlich laute, bedrohlich wirkende Schritte ums Haus, denn der Weg ums Haus ist mit Kieselsteinen ausgelegt, da musste offenbar jemand nachts ums Haus schleichen, und das kann nichts Gutes bedeuten. Wusste ich im Traum.

Ich wachte wegen dieser vermeintlichen Bedrohung auf und war schlagartig hellwach.

Die Schritte im Kies waren keine Schritte im Kies, sondern mein rasender Puls, der in meinen Ohren, von einem irren Blutdruck getrieben, hämmerte und hallte.

Ich brauchte einen Moment, um diese Erkenntnis zu gewinnen.

So ein extremes Erlebnis hatte ich von der Intensität her nur sehr selten.
Vielleicht mal, als mir jemand oder etwas im Schlafzimmer die Bettdecke wegzuziehen versuchte, oder, als ich schlief und ich mir plötzlich gelähmt vorkam, während mich gleichzeitig eine absolute Panik und grenzenlose Furcht überkam.

Deine Botschaft ist meiner insofern entgegengesetzt.

Schwierig.....

Wenn Du nicht selbst vom Christentum überzeugt bist, kann es wohl kaum hilfreich sein, so zu tun, als ob.
Entweder man fühlt sich dazu hingezogen, oder abgestossen.

Für mich gilt letzteres.

Ich hielt mal einen Kongress mit grenzwissenschaftlichen Themen ab.
Eine Besucherin sprach mich Jahre später an, dass sich jemand aus ihrem Bekanntenkreis mit der Bitte um Hilfe an sie gewendet hätte, und sie nicht weiter wüsste.

Der Betroffene, ein durch und durch unreligiöser Mensch, spürte plötzlich das zwanghafte Verlangen, Rosenkränze zu beten, und sich auf die Knie zu werfen. Er war damit völlig überfordert und wollte dagegen ankämpfen.

Leider weiss ich nicht, was damals daraus geworden ist.

Auf einem Seminar erzählte mir jemand glaubhaft, dass ein junger Verwandter, der ebenfalls null mit Religion oder Christentum am Hut hatte, plötzlich Stigmata aufwies.

Da frägt man sich dann schon, ob das alles einen lichtvollen Hintergrund hat, oder einen gegenteiligen....

Beste Grüsse vom Baldur

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Einklinken in Schicksalsfäden

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 25. Juni 2016, 11:22 vor 1614 Tagen @ Explorer 5825 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 23. Januar 2019, 06:47

Hallo!

Wenn Irlmaier ein so talentierter Seher war, dass er seine Schauungen sogar selbst bewusst herbeiführen konnte (was ja laut selbstauskunft, fast allen hellsichtigen unmöglich ist), warum soll es ihm zum Schicksal von Staaten, Städten oder Völkern unmöglich gewesen sein?

Ich verstehe es nicht, wo würde darin den der große Unterschied liegen?

Es liegt womöglich an Irlmaiers spezifischer Art des Sehens. Er schwang sich vermutlich in den Schicksalsfaden der einzelnen Personen ein und verfolgte diesen in die Zukunft (oder wo er in der Vergangenheit endete). Dabei konnte er Fotos, persönliche Gegenstände, anwesende Familienmitglieder etc. als Induktoren nutzen. Diese Art des Sehens ist an die Seele desjenigen gebunden, über den gesehen wird.

Staaten, Städte, Völker haben jedoch keine "Seele" in diesem Sinne. Es sind Konstrukte anderer Art ohne individuelles, selbstbewußtes Eigenleben. Entsprechend konnte er sich auch nicht in ihren Lebensfaden einklinken.

Folgt man diesem Modell, handelt es sich bei Schauungen im persönlichen Bereich um etwas gänzlich anderes als bei Schauungen zum kollektiven Geschehen. Beide werden zwar über die selben übersinnlichen Organe erlebt, haben aber verschiedene Ursprünge. Daß man das eine kann, bedeutet nicht pauschal, man wäre zum anderen ebenfalls fähig.
Beim Kollektivgeschehen erhebt sich der Geist womöglich in eine höhere Schöpfungsebene und greift dort Informationen aus dem übergeordneten Plan ab, während man im persönlichen Bereich recht erdnah den individuellen Lebensplan erfaßt.

Irlmaier konnte auf jeden Fall individuelle Schicksale sehen, war jedoch (wahrscheinlich) auf die Lebensläufe seiner Zeitgenossen beschränkt. Wie soll man sich auch auf Menschen konzentrieren, die noch nicht geboren sind?
Irlmaier starb 1959. Angenommen, er hätte in diesem Jahr noch einem Säugling die Zukunft vorausgesagt, wäre dieser nun 57 Jahre alt. Irlmaiers Besucher waren aber in der Regel mindestens eine Generation älter. Die jüngsten sind inzwischem im Greisenalter und werden sterben, ehe die Ereignisse, mit denen wir rechnen, eintreten. Irlmaier konnte auf diese Art die Katastrophen also gar nicht sehen. Die Zubanschachtel als ein Eindruck der modernen Technik liegt wohl ziemlich am Ende der von ihm überbrückbaren Zeitspanne.

Es hätte ihm eigentlich auffallen müssen, daß die Ereignisse, die er in den Adlmaiertexten voraussagt, den Eindrücken aus den Individualschauungen widersprechen, daß in keinem der von ihm gesehenen Lebensläufe auch nur die Spur einer Katastrophe ist, und zwar für viele Jahrzehnte über seinen eigenen Tod hinaus. Das führt wiederum zu der Überlegung, daß die Adlmaierschen Prophezeiungen im Wesentlichen ausgedacht sind.

Falls die Ereignisse in nicht allzuferner Zukunft stattfinden, ist aber nicht auszuschließen, daß Irlmaier bei sehr jungen Probanden einzelne Eindrücke aus dem Vorlauf, etwa des wirtschaftlichen Niedergangs, Erdbeben etc. sah.

Ebenfalls können wir nicht ausschließen, daß Irlmaier neben den Individualschauungen doch die eine oder andere Schau zum Weltgeschehen hatte. Dies wäre aber wohl in weitaus geringerem Maße der Fall gewesen, als die Adlmaiertexte und davon sich abzweigende Aussagen nahelegen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Die Zukunft anhand von Schicksalsfäden

Dannylee @, Sonntag, 26. Juni 2016, 16:00 vor 1613 Tagen @ Taurec 5300 mal gelesen

Hallo, Taurec,

wer die Zukunft der nächsten fünf, sechs Jahre anhand der Schicksalsfäden heraus-
lesen können müsste, wäre Gabriele Hoffmann. Denn im Gegensatz zu den Ratsuchenden
bei Irlmaier dürften die meisten Kunden bei Hoffmann diese Zeitspanne noch erleben.
Und einige Treffer hatte sie ja schon gelandet. In der Johannes-B.-Kerner-Show
sagte sie eine große Finanzkrise voraus (2008 eingetroffen). Danach werde sich
erst mal alles wieder erholen, und dann, so warnt sie, komme erst der richtige Crash.
Von einem künftigen Krieg sagt sie aber nix! Aus gutem Grund...
Und sie hat niemals Rentenzahlungen getätigt. Nur eine Lebensversicherung, das sie schon in eine Immobilie investiert hat. Und das sagt doch eigentlich alles!

Freundliche Grüße

Dannylee

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den Tod vorhersagen?

BBouvier, Sonntag, 26. Juni 2016, 16:38 vor 1613 Tagen @ Dannylee 5369 mal gelesen

wer die Zukunft der nächsten fünf, sechs Jahre anhand der Schicksalsfäden heraus-
lesen können müsste, wäre Gabriele Hoffmann.

Hallo, Dannylee!

Ja - vielleicht?
Denn es hat eine Untersuchung in England nach dem Ersten Weltkrieg
gegeben, mit dem Ziel, herauszufinden ob gehäuft ganz unerklärlich massenhaft frühes Sterben
junger Männer durch Wahrsager, Kartenleger, Hellseher und dergleichen
bei persönlicher Beratung wohl vorhergesagt -gesehen wurde.
Was eben nicht der Fall war.
Jedenfalls, was den Tod betrifft ...

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

ungeschriebene Gesetze

Baldur @, Sonntag, 26. Juni 2016, 16:45 vor 1613 Tagen @ BBouvier 5418 mal gelesen

Hallo, BB,

im Bereich Wahrsagerei/Hellseherei/Astrologie gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, dass man negative oder bedrohliche Kundgaben nicht weitergibt.
Oder, wenn, dann abgeschwächt, um weder Angst noch Panik zu verbreiten.

Die übrigens ganz im Gegensatz zu den Katholiban, die schon kleine Kinder verantwortungs- und gewissenlos damit traumatisieren, dass deren Eltern ganz sicher für ewig in die Hölle kämen, weil sie ja geschieden seien.

Also wird man beim Wahrsager nur dann die volle Wahrheit hören, wenn man sie ausdrucklich hören möchte. Und das wollen die wenigsten, mich eingeschlossen.
Schliesslich kann man auch Krankheiten herbeidenken oder aber präventiv auf Chancen verzichten, die ansonsten sehr erfolgreich gewesen wären.

Hätten die Hellseher selbst die Statistik geführt, würden wir mehr wissen.

Dass präzise Angaben möglich sind, konnte ich mehrfach erleben, als ich noch alles wissen wollte.

Beste Grüsse vom Baldur

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Danke für Deine Erklärung, Baldur! - Sehr nachvollziehbar! (o.T.)

BBouvier, Sonntag, 26. Juni 2016, 16:47 vor 1613 Tagen @ Baldur 5194 mal gelesen

– kein Text –


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Zeithorizont

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 26. Juni 2016, 17:03 vor 1613 Tagen @ Dannylee 5452 mal gelesen

Hallo!

Sie sagte auch 1999, daß für die damals Dreißigjährigen, also um 1970 Geborenen eine Art Einheitsrente entstehen wird.

Nach Adam Riese bedeutet das bei einem künftigen Renteneintrittsalter zwischen 65 und 70, daß es – zu meinem außerordentlichen Bedauern – noch um 2035/40 eine Bundesrepublik geben wird, die diese mit Sicherheit äußerst geringe Rente zahlen wird.

Bis dahin ist entsprechend ihren Aussagen zu rechnen mit:

  • einer Zeit in Deutschland, die der Weimarer Republik ähneln wird (Massenarbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise, Währungszusammenbruch, politische Instabilität, staatliche Handlungsunfähigkeit).
  • ein Aufschwung in Rußland ab ca. 2021, der dieses Land zum "Einwanderungsland" werden läßt. Dabei handelt es sich wohl lediglich um das Spiegelbild des europäischen Zusammenbruchs. Ihre Wortwahl spiegelt die Unkenntnis der abstrakten politischen Hintergründe der Entwicklung wider. Sie sah offenbar einige ihrer Klienten nach Osteuropa auswandern, vermutlich als Folge der zig Millionen Massenmigranten, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu uns kommen und unsere Gesellschaften zersprengen werden. 2010 hat sie diese Zeit des russischen Aufschwungs mit "in etwa 18 bis 20 Jahren" (= 2028/30) angegeben.

Demnach werden wir uns wohl bis in die Vierziger Jahre im Zustande der permanenten Krise befinden. Bei diesem Zeithorizont wird sogar die Zeitangabe in den Feldpostbriefen wieder aktuell, die wir bislang als falsch bewertet haben:

"Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein. Rußland überfällt den Süden Deutschlands, aber kurze Zeit, und den verfluchten Menschen wird gezeigt werden, daß ein Gott bestehe, der diesem Geschehen ein Ende macht. Um diese Zeit soll es furchtbar zugehen, und es soll den Leuten nichts mehr helfen, denn die Leute sind zu weit gekommen und können nicht mehr zurück, da sie die Ermahnungen nicht gehört haben.
Dann werden die Leute, die noch da sind, ruhig, und Angst und Schrecken wird unter ihnen weilen. Denn jetzt haben sie dann Zeit, nachzudenken und gute Lehren zu ziehen, was sie zuvor nicht gewollt haben. Am Schluß dieser Teufelszeit werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. Er sagte, das soll im Jahre 1949 sein.
47 und 48 sollen die Jahre dieser wilden Einkehr sein.
"

Es ist denkbar, daß der Franzose die Jahresangaben 47, 48, 49 machte, was von Rill auf die Zeit um 1949 gedeutet wurde.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Glaubst du wirklich, der Franzose meinte die Jahre 2047, 2048 und 2049?

Explorer @, Sonntag, 26. Juni 2016, 17:57 vor 1613 Tagen @ Taurec 5560 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Sonntag, 26. Juni 2016, 18:06

Hallo Taurec,

Er schreibt doch, dass der 3. Weltkrieg, gleich ausbrechen soll, nachdem die Besatzer aus Deutschland abziehen.

Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein. Rußland überfällt den Süden Deutschlands, aber kurze Zeit, und den verfluchten Menschen wird gezeigt werden, daß ein Gott bestehe, der diesem Geschehen ein Ende macht. Um diese Zeit soll es furchtbar zugehen, und es soll den Leuten nichts mehr helfen, denn die Leute sind zu weit gekommen und können nicht mehr zurück, da sie die Ermahnungen nicht gehört haben.

Nun, derzeit sind ja eigentlich nur die Sowjets und die Franzosen aus Deutschland abgezogen. Aber, was wenn die Leute damals nur mit einer kurzen Besatzung gerechnet haben und dachten, die Sieger würden viele Wertgegenstände, Patente und Wirtschaftsgüter rauben rauben? (ähnlich der Rheinlandbesetzung?)
Dies würde dann für eine Fälschung der Briefe im jahr 1945 sprächen.
Auch scheint es so, als habe der Franzose gemeint, die Besatzer würden alle gleichzeitig abziehen.

Am Schluss dieser Teufelszeit werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. Er sagte, das soll im Jahre 1949 sein.

Hier ist mir ohnehin nicht so ganz klar, was er damit sagen will.
Die geglaubten Sieger an die Besiegten um Rat und Hilfe?
3 Jahre nach Kriegsende?
Dies würde wirklich eher für die 2040er Jahre sprechen...

Allerdings, das mit dem schrecklichen Los...
Wenn man etwas interpretiert, könnte man dies als eingetreten auffassen. Immerhin, haben alle europäischen Siegermächte fast ihr gesamtes Kolonialreich durch den 2. Weltkrieg verloren!
Auch der Lebensstandard in der BRD, war schon einige Jahre nach dem Kriegsende wieder höher als in Großbritannien oder Frankreich!
Allerdings, hat dies doch noch bis ende der 1950er, Anfang der 1960er jarhe gedauert!
Auch solche enormen Unruhen, wie in Frankreich seit 2005 und England seit 2011,gab es bisher in Deutschland noch nicht!

Wieder ein Indiez für Echtheit und die 2040er Jahre als Zeit der 3. Geschehens!

Gegen die 2040, spricht allerdings:

Aber er sagte, von uns erlebt's nur einer, und der wird an mich denken.

Der Franzose habe also angeblich gesagt, dass einer der Soldaten dort dies alles noch erlebt.
Der Jüngste Soldat muss damals 1914 18 Jahre gewesen sein.

Geboren also 1896, dann würde diese Person beim erleben der Prophezeihungen des Franzosen also 153 Jahre alt sein. Also, wenn er 2049 meinte.
Nun ja, aus diesem Jahr lebt aber kein Mensch mehr auf der gesamten Erde :-D

Der derzeit älteste Mensch ist im Jahre 1899 geboren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_Morano


Sollte er allerdings trotz allem, wirklich 2049 gemeint haben, dann sollten laut den Feldpostbriefen kurz vorher die letzten Besatzer abziehen, sehe ich das richtig?
Gibt es ein Dokument, dass regelt, wie lange Briten und Amerikaner in der BRD Militärbasen unterhalten dürfen bzw. sollen oder wollen?

Aber noch mal mit Rat und Hilfe, meint er damit wirklich, dass die Sieger des 2. Weltkrieg die Hilfe Deutschlands brauchen würden?

Grüße
Explorer

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Die diesbezügliche Aussage ist bemerkenswert richtig!

BBouvier, Sonntag, 26. Juni 2016, 18:40 vor 1613 Tagen @ Explorer 5761 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 26. Juni 2016, 18:58

<"Auch scheint es so, als habe der Franzose gemeint,
die Besatzer würden alle gleichzeitig abziehen.
">

Hallo, Explorer!

Wikipedia - zu den russischen Besatzungskräften in der ehemaligen DDR:
"Die russische Armee verabschiedete sich am 25. Juni 1994
mit einer in der Wuhlheide durchgeführten Militärparade
der 6. Garde-Mot. Schützenbrigade von Berlin.
Die Abschiedsfeiern in Wünsdorf am 11. Juni 1994
und im Treptower Park in Berlin am 31. August 1994
markierten damit das Ende der sowjetischen Militärpräsenz
auf deutschem Boden."
Grundlage dessen war der "Zwei-plus-Vier-Vertrag" von 1991.

Was Wikipedia dem Leser (dümmlich-vorsätzlich) verschweigt ist,
daß Ostdeutschland seit 1945 von Polen und Rußland
nach wie vor besetzt ist.
Das ist in diesem Zusammenhang jedoch irrelevant.

Zu den Besatzungstruppen der USA:
Im Verlaufe des Jahres 1990 zogen die USA fast ihre gesamten
Kampfverbände aus der BDR ab und verlegten sie nach Saudi-Arabien,
um von dort aus im Folgejahr sich den Irak zu unterwerfen.
Nach Feldzugsende wurden die Truppenverbände 1991 nicht in die BDR
zurückverlegt!
Zwar befinden sich noch immer US-Besatzungssoldaten in der BDR,
jedoch handelt es sich dabei eher um eine politische Demonstration
der fortdauernden Besetzung ohne nennenswerte Kampfkraft.

Die USA sind zwar "irgenwie noch da", allerdings nicht mehr
mit handlungsfähigen Kampfverbänden, sondern es handelt sich dabei
insofern nur um völlig irrelvante Nachzügler des fast vollständigen
Truppenabzuges ... beispielsweise:
- Landstuhl Krankenhaus
- Grafenwöhr Truppenübungsplatz
- Ramstein Air Base
- Spangdahlem Air Base
- Bruchmühlbach-Miesau Miesau Army Depot
- Heidelberg Musikkapelle
- Grafenwöhr Militärpolizeiposten
- Wiesbaden eine Fernmeldeeinheit
- und dergleichen

Und dann noch 4 (vier! :yes: ) lächerliche Brigaden bzw. Regimenter
(davon eines nur "Hubschrauber!) ... in Geamtstärke einer einzigen
russischen Division. :rotfl:
(<= diese besteht aus 3 Regimentern)

"Real" ist da überhaupt nichts mehr:
Nur eine rein politisch/symbolische Demonstration der US-Besatzer.

Seitdem stehen sich Russen und "Amerikaner" nicht mehr
als gerüstete Gegner in Deutschland gegenüber:
Sie haben sich zeitgleich voneinander gelöst - genau wie Rill
es 1914 zu Papier bringt!

Insofern ist die diesbezügliche Aussage bemerkenswert korrekt!

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

USA ohne Handlungsfähige Kampfverbände?

Explorer @, Sonntag, 25. September 2016, 14:23 vor 1522 Tagen @ BBouvier 4871 mal gelesen

Hallo BBouvier,

Zwar befinden sich noch immer US-Besatzungssoldaten in der BDR,
jedoch handelt es sich dabei eher um eine politische Demonstration
der fortdauernden Besetzung ohne nennenswerte Kampfkraft.

Die USA sind zwar "irgenwie noch da", allerdings nicht mehr
mit handlungsfähigen Kampfverbänden, sondern es handelt sich dabei
insofern nur um völlig irrelvante Nachzügler des fast vollständigen
Truppenabzuges ... beispielsweise:
- Landstuhl Krankenhaus
- Grafenwöhr Truppenübungsplatz
- Ramstein Air Base
- Spangdahlem Air Base
- Bruchmühlbach-Miesau Miesau Army Depot
- Heidelberg Musikkapelle
- Grafenwöhr Militärpolizeiposten
- Wiesbaden eine Fernmeldeeinheit
- und dergleichen

Und dann noch 4 (vier! :yes: ) lächerliche Brigaden bzw. Regimenter
(davon eines nur "Hubschrauber!) ... in Geamtstärke einer einzigen
russischen Division. :rotfl:
(<= diese besteht aus 3 Regimentern)

"Real" ist da überhaupt nichts mehr:
Nur eine rein politisch/symbolische Demonstration der US-Besatzer.

Ich habe gerade folgendes gefunden:
"2006 waren insgesamt 98.000 Soldaten, aktuell sind es noch 40.000 Soldaten, davon sind 35.000 US-Amerikaner auf deutschen Boden stationiert. "
http://www.heise.de/tp/artikel/49/49509/4.html

35.000 amerikanische Soldaten, finde ich doch durchaus viel!
Vor allem, wenn man bedenkt um wie viel die Bundeswehr reduziert wurde, seit dem Ende des kalten Kriegs.

Laut Wikipedia, werden die US-Streitkräfte auch eher beständig reduziert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausl%C3%A4ndische_Milit%C3%A4rbasen_in_Deutschland#Anzahl_der_Soldaten_ausl.C3.A4ndischer_Streitkr.C3.A4fte.5B2.5D
Weist du zufällig Zahlen dazu, wie viele Soldaten die USA beim beginn des Golfkriegs abgezogen haben?


Grüße Explorer

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Alles nur lauter "Kaffeeholer"!

BBouvier, Sonntag, 25. September 2016, 15:43 vor 1522 Tagen @ Explorer 4848 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 25. September 2016, 16:06

35.000 amerikanische Soldaten, finde ich doch durchaus viel!

Hallo, Explorer!

Ich werde langsam müde, wieder und immer wieder
daraufhinzuweisen, daß die USA sind zwar
"irgendwie noch da sind", allerdings nicht mehr
mit handlungsfähigen Kampfverbänden, sondern es handelt sich dabei
insofern nur um völlig irrelvante Nachzügler des fast vollständigen
Truppenabzuges ... beispielsweise:
- Landstuhl Krankenhaus
- Grafenwöhr Truppenübungsplatz
- Ramstein Air Base
- Spangdahlem Air Base
- Bruchmühlbach-Miesau Miesau Army Depot
- Heidelberg Musikkapelle
- Grafenwöhr Militärpolizeiposten
- Wiesbaden eine Fernmeldeeinheit
- und dergleichen

Und alle diese "Kaffeeholer" addieren sich zu obiger Zahl zusammen!
Posaunenbläser, Schreiber, Schraubenverwalter, Krankenpfleger, Fernmelder,
Radarbeobachter, Militärpolizisten, Kfz-Schlosser, Lagerverwalter,
Zahnärzte, Türsteher, Küchenhelfer, Kommandeursfahrer, Toilettenreiniger,
Torposten, Fensterputzer, Luftraumbeobachter, Aktenabhefter,
Kantinenpersonal, =>

Weist du zufällig Zahlen dazu, wie viele Soldaten
die USA beim beginn des Golfkriegs abgezogen haben?

Im Prinzip "alle"! - Rund eine viertel Million.
Gehe mal hier in der Tabelle: "Jahr der Auflösung" runter:
=>
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_geschlossenen_amerikanischen_Milit%C3%A4rstandorte_in_Deutschland

Und dann vergleiche das mit meiner obigen Strichaufzählung.

Gruß,
BB


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auf was willst Du eigentlich hinaus?

Sagitta @, Sonntag, 25. September 2016, 18:17 vor 1522 Tagen @ BBouvier 4865 mal gelesen

Hallo BB!

Diese Kaffeeholer sind aber offensichtlich mit daran beteiligt, wenn von einer Sekunde zur anderen 60 Assad-Soldaten zerfetzt werden, oder (vor ein paar Tagen) sechs afghanische Polizisten. Und außerdem nerven sie permanent den deutschen Bürger und Steuerzahler (der das alles im Einzelnen gar nicht überblickt), wie etwa hier:

http://www.onetz.de/kreis-amberg-sulzbach/politik/trotz-eines-einstimmigen-beschlusses-erweiterungsplaene-fuer-truppenuebungsplatz-hohenfels-das-rats-nein-wird-verhallen-d1688209.html

Also sind es nicht nur Kaffeeholer! Und es ist zu erkennen, dass sie aus eigenem Antrieb von hier wohl nicht verschwinden werden.

Genauso, wie Du nicht müde wirst, die US-Präsenz herabzuspielen, werde ich nicht müde, darauf hinzuweisen, dass der Krieg heute ein anderes Gesicht hat - und Panzerdivisionen und Fliegerstaffeln nicht mehr entscheidend sind, höchstens am Ende, um Entscheidungen zu befestigen und die Ernte zu sichern.

Die USA haben hier einen aus ihrer Sicht sehr essentiellen und gewichtigen Brückenkopf (inkl. Kontrollpunkt und Steuerzentrum), der jederzeit ausgebaut - oder aber auch abgebaut werden kann. Das Letztere wird sich ereignen. Und dann geht es richtig los. Auch für die US-Forces.

Bis dahin wirst Du aber bestimmt nochmals ein paar Tausend Beiträge schreiben können. Das dauert noch ...

MfG, Sagitta

PS: weil gestern wieder Tsunami-Bomben im Gespräch waren (wunderte mich, dass Du keinen Einspruch erhoben hast ...):

http://www.google.com/patents/US20120152143
(Patent des US-Staates zur Erzeugung eines militärischen Küstentsunami durch Zünden mehrerer Bomben in koordinierter Abfolge)

http://www.popularmechanics.com/military/weapons/a18156/russia-dirty-bomb-kamikaze-drone-sub/
(leak oder fake zu den russischen Entwicklungen auf diesem Gebiet).

Solange kein klarer literarischer Vorläufer (etwa auch außerhalb der "Prophezeiungsliteratur") zur Kastl-Nordsee-Bombe von Irlmaier gefunden wird, gehe ich persönlich davon, dass er irgendeine entsprechende Schauung gehabt hat. Oder es muss mir jemand nachweisen, dass Irlmaier von den Experimenten der Amerikaner zu Ende des Zweiten Weltkrieges gewußt hat (z.B. Projekt Seal 44/45 in Neuseeland). Das Handbook of Explosion Generated Water Waves ist erst 1968 erschienen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Halifax_Explosion
(nur am Rande erwähnt ...)

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Schallplatte mit Sprung

BBouvier, Sonntag, 25. September 2016, 19:53 vor 1522 Tagen @ Sagitta 4706 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 25. September 2016, 20:16

<"Diese Kaffeeholer sind aber offensichtlich mit daran beteiligt,
wenn von einer Sekunde zur anderen 60 Assad-Soldaten zerfetzt werden,
oder ... sechs afghanische Polizisten.
">

Hallo, Sagitta!

Ja.
Natürlich.
In Ramstein sitzen m.W. "Welche", die am Rechner
Drohnen über Afghanistan von dort befindlichen
Abschußrampen aus fliegen lassen.
Aber was sollte das mit nicht mehr existierenden
US-Armeekorps in der BDR zu tun haben?

<"Und außerdem nerven sie permanent den deutschen Bürger
und Steuerzahler .
..">

Nööö.
Das machen nicht die, sondern die US-Regierung
und die der BDR, die nichts dagegen unternimmt.

<"Und es ist zu erkennen, dass sie aus eigenem Antrieb
von hier wohl nicht verschwinden werden
.">

Stimmt.
Warum wohl auch?
Schließlich befinden sich die USA ja noch im Kriegszustand
mit Deutschland, und die verbliebenen "Kaffeeholer" stellen die
US-Besatzer dar.


<" ... dass ... Panzerdivisionen und Fliegerstaffeln
nicht mehr entscheidend sind
... ">

Das mag so sein, war jedoch nicht das Thema.

<" ... weil gestern wieder Tsunami-Bomben im Gespräch waren
(wunderte mich, dass Du keinen Einspruch erhoben hast ...)
">

Ich mich auch.
Weil es mit den Jahren doch ziemlich ermüdet,
immmer und immer wieder denselben Unsinn
richtig stellen zu müssen.

<"Solange kein klarer literarischer Vorläufer
(etwa auch außerhalb der "Prophezeiungsliteratur")
zur Kastl-Nordsee-Bombe von Irlmaier gefunden wird,
gehe ich persönlich davon aus, dass er irgendeine
entsprechende Schauung gehabt hat.
">

Frage:
Warum gehst Du unpersönlich nicht davon aus?

Es muß Dir natürlich völlig umbenommen bleiben,
dem Dauerbetrüger Irlmaier diese Klamotte abzukaufen
und an sie zu glauben.
Daß er nämlich eine "Atombombe" in der Nordsee
gesehen haben will, woraufhin halb England überflutet wird.
Und - daß er sich diese nicht hat ausdenken können.
Eine physikalische Tatsache ist allerdings,
daß Detonationen solcher Sprengkörper
"Wasser" schlagartig nach oben hin zerstäuben und nicht mal nennenswerte
Wellchen generieren.
Weil sie das Wasser eben nicht "verschieben".
Wie beispielsweise Seebeben es tun oder möglicherweise ein Impaktor.

Der Hinweis auf die Explosion der Halifax ist nicht
aussagekräftig, weil die sich doch in einer schmalen
Hafenbucht ereignete.

Aber - sieh Dir mal diese Explosion einer
veritablen Atombombe an!
=>
[image]

Und - ja, ich weiß:
"Aber da könnte ich mir aber dennoch eine
so richtig hohe Welle denken tun, oder?
"

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Nicht nur Kaffeeholer

Dannylee @, Sonntag, 25. September 2016, 20:38 vor 1522 Tagen @ BBouvier 4732 mal gelesen

Hallo, BB,

dazu:
Heimlicher Truppenaufmarsch der US-Armee über Deutschland
www.compact-online.de/heimlicher-truppenaufmarsch-der-us-armee-ueber-deutschland/
und:
Angeblich zwei brit. Überschallkampfflugzeuge
www.prophezeiungsforum.de/forum/forum_entry.php?id=11344

Noch sind sie des Krieges nicht müde. Leider. Und das provoziert weiterhin
den Russen... In Syrien wird nach kurzer Waffenruhe munter weitergebombt...
(Ich weiß: keine Tagesnachrichten).

Aber das alles läuft (meiner Meinung nach) auf die Weltenwende hinaus.

Nachdenkliche Grüße

Dannylee

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Tagesnachrichten

BBouvier, Sonntag, 25. September 2016, 20:55 vor 1522 Tagen @ Dannylee 4737 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 25. September 2016, 21:01

Hallo, Dannylee!

Du verscharnierst aus dem Nachbarforum:
=>
"Um 18:45 gab es bei uns Bad Vilbel/Frankfurt/Friedberg
zwei seeeehr laute Detonationen.
Angeblich zwei Überschallkampfflugzeuge die im 10k Metern Höhe ...
."

Du dazu:
=>
<"Ich weiß: keine Tagesnachrichten.">

Ach-ja? ... So etwas (irgendwo sind 2 Flugzeuge geflogen) -
das kommt in den Nachrichten?

Gruß,
BB


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Im Zweifel FÜR den Angeklagten

Sagitta @, Sonntag, 25. September 2016, 21:03 vor 1522 Tagen @ BBouvier 4701 mal gelesen

Hallo BB, vielen Dank!

Apropos Irlmaier kommst Du bei mir mit rhetorischen Floskeln ("unpersönlich meinen" ...) nicht weiter.

Ich habe in den Raum gestellt, dass die Nordseebombe eine genuine Schau Irlmaiers gewesen ist, und wenn Du das anzweifeln möchtest, dann musst Du auf die gleiche Weise etwa literarische Parallelen beibringen wie Du es früher getan hast (Ähnlichkeiten meinetwegen in den Feldpostbriefen oder bei französischen und italienischen Fräuleins, so wie etwa der gelbe Staub sich bei der Gräfin Beliante schon findet).

Deine nicht ausgesprochene aber unterstellte Argumentation ist die: einmal Lügner, immer Lügner. Tut mir leid: das geht nicht! Abgesehen davon ist es kaum der Irlmaier der lügt, sondern es sind eher seine Vervielfältiger (Journalisten, Verleger).

Der Hype um Irlmaier hat im Oktober 1949 begonnen. Der Großteil der ersten Berichte drehte sich um Schauungen, die er zu Personen hatte (Einzelfälle). Einfach mal nachlesen. Nur in Randbemerkungen tauchen Hinweise auf einen neuen Krieg auf. Die "Nordseebombe" wird zum ersten Male im März 1950 erwähnt (Herzdame). Das ist sehr früh, vermutlich war Adlmaier da noch gar nicht herausgekommen. Dabei sind, wie in nachfolgenden Zitaten zum Thema, die Details eher unwichtig. Mich interessiert, wie er auf eine Tsunamibombe kommt, und ausgerechnet für die Nordsee (!! ... hätte ja auch Marseille sein können ...!!). Solange es dazu keine Hinweise gibt (etwa in anderen Illustrierten dieser Jahre), nehme ich weiterhin an, dass Irlmaier eine Schau hatte. Das sind die Regeln der literaturkritischen Methode. Ich will mit dieser Schau nicht die große Überflutung Norddeutschlands erklären, ich will nicht behaupten, dass es sich um das gleiche Ereignis wie bei Johansson handelt, sondern es handelt sich hier offensichtlich (im Verständnis von Irlmaier) um einen kriegerischen Akt und um Wasser. Die ganze Sache hat auch keine große Wichtigkeit. Es geht hier etwas auch um den Respekt vor Irlmaier. Deinen Frust magst Du bei Berndt und seinen Vorläufern abladen, aber nicht vor der Haustür von Irlmaier.

Meint, mit freundlichen Grüßen, Sagitta

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Nordseebobme

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 25. September 2016, 21:26 vor 1522 Tagen @ Sagitta 4699 mal gelesen

Hallo!

Der Hype um Irlmaier hat im Oktober 1949 begonnen. Der Großteil der ersten Berichte drehte sich um Schauungen, die er zu Personen hatte (Einzelfälle). Einfach mal nachlesen. Nur in Randbemerkungen tauchen Hinweise auf einen neuen Krieg auf. Die "Nordseebombe" wird zum ersten Male im März 1950 erwähnt (Herzdame). Das ist sehr früh, vermutlich war Adlmaier da noch gar nicht herausgekommen.

Das müßtest Du aber besser wissen. Sämtliche Quellen mit Datum sind in meiner Quellensammlung vorhanden. Der erste Adlmaierartikel erschien bereits im November 1949 in den Traunsteiner Nachrichten. Der Text ist allerdings identisch mit dem kurz darauf erschienen Heftchen "Blick in die Zukunft". Bereits in der ersten Auflage von "Blick in die Zukunft" steht:

"Da seh ich aber oan daherfliegen von Osten, der schmeißt was in das große Wasser, na geschieht was Merkwürdiges. Da hebt sich das Wasser wie ein einziges Stück turmhoch und fällt wieder runter, dann werd alles überschwemmt. Es gibt ein Erdbeben und de groß Insel werd zur Hälfte untergehen."

Ich bitte, oder fordere vielmehr auf, meine hiesigen Ausführungen zu beachten.

Zu Deutsch: Der Mechanismus der Wellenerzeugung durch Kernwaffen ist grundverschieden von der Entstehung von Tsunamis. Atomexplosionen rufen an Küsten keine Fluten hervor, die verheerender wären als Sturmfluten (man vergleiche mit den von Johansson genannten Schäden).

An Adlmaiers Aussage zur Bombenexplosion in der flachen Nordsee kann folglich etwas nicht stimmen, Patent hin oder her.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Facetten

Sagitta @, Montag, 26. September 2016, 08:18 vor 1521 Tagen @ Taurec 4671 mal gelesen

Hallo!

An Adlmaiers Aussage zur Bombenexplosion in der flachen Nordsee kann folglich etwas nicht stimmen, Patent hin oder her.

Ich bitte, oder fordere vielmehr auf, meine hiesigen Ausführungen zu beachten.

Tut mir leid, das führte gar nicht weiter! Erst müssen die Texte genau angeschaut werden. Und die sind kompliziert.

Erst muss man entscheiden, ob Flut-(Bombe)-Untergang eine Erfindung der Irlmaier-Publizisten ist oder ob das auf Irlmaier zurückgeht. Dann folgt eine Entscheidung darüber, ob Irlmaier dazu eine Schau hatte oder ob er nur Gehörtes weitererzählt. Für den Fall, dass es eine eigene Schau war, muss man rekonstruieren, was er wohl gesehen haben mag. Und diese Rekonstruktion ist dann nur eine Vermutung. Um das Besondere der Irlmaierschen Schau zu erkennen, muss man ferner nach Vergleichsmaterial im Bereich anderer Schauungen suchen. Und dann, für den Fall, dass dabei unter anderem auch eine militärtechnische Sache wahrscheinlich wird, kommt ganz zuletzt der Vergleich mit der damaligen und schließlich mit der heutigen Waffentechnologie.

Die nachfolgende Reihe von Zitaten ist nicht vollständig und nicht chronologisch. Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass Irlmaier eine eigene Schau zur Flut hatte. Sehr wahrscheinlich sogar mehrere. Das überschneidet sich außerdem mit einer oder mehreren Schauungen von Erdbeben. In einer dieser Schauungen sah er etwas daherfliegen. In seinem eigenen Erkenntnis- und Verarbeitungsprozess (und ein solcher ist ganz offensichtlich bei ihm abgelaufen, weil er seine Schauungen anfangs nicht vollständig verstanden hat), ging es nicht primär um einen Untergang von England.

MfG, Sagitta

Dunkel ist dann die Schilderung einer Katastrophe, der angeblich England ausgesetzt sei. Da ist von ‚Wasserfluten‘ die Rede, und wer will kann hier auf Naturereignisse tippen, die durch das entfesselte Atom ausgelöst werden. Der Irlmeier kündet von diesen Dingen prophetischen Auges und mit dem erhabenen Ton des Rhapsoden.

England wird für alles bestraft. Ich sehe ein großes schwarzes Kastl, da sitzt niemand drinnen, dann Feuer, dann Rauch und es war England

In der Nordsee kommt es zu einer riesigen Flutwelle. Die Niederlande, Hamburg, Südengland samt London gehen unter. Schottland bleibt als Insel zurück.

Da seh ich aber oan daherfliegen von Osten, der schmeißt was in das große Wasser, na geschieht was Merkwürdiges. Da hebt sich das Wasser wie ein einziges Stück turmhoch und fällt wieder runter, dann werd alles überschwemmt. Es gibt ein Erdbeben und de groß Insel werd zur Hälfte untergehen.

Plötzlich wird ein Flugzeug, aus dem Osten kommend, nach Westen fliegen und über dem ‚großen Wasser etwas fallen lassen‘. Darauf wird sich das Meer turmhoch erheben und eine enorme Sturzwelle – ein entsetzlich hoher Wasserwall – wird alles überschwemmen. Der größte Teil Englands sowie die meisten Länder an der Atlantik- und Nordseeküste werden von dieser Sturzflut, die sogar bis Berlin reicht, überschwemmt. Während England untergeht und nur noch die englischen Bergspitzen aus dem Wasser ragen, wird sich durch ein gleichzeitiges Erdbeben ein neues Land aus dem Ozean erheben. Dieses Land war schon früher einmal da... (Wir finden bei Irlmeier also nicht nur das sagenhafte ‚Atlantis‘, sondern auch die alte Prophezeiung des Engländers Merlin, der dem stolzen Albion ein gleiches Grab in den Wellen vorhersagte.)“

Nach dem großen Krieg kommt das Massensterben und Hungersnot und dann kommen auch noch die Fluten. Ich sehe eine große Insel um England herum auch unter gehen. Ich kann nicht sagen, wie sie heißt, die Insel, aber sehen tue ich das gut.“

Auch von einem Klimawechsel sprach er, daß es bei uns wärmer würde (vielleicht durch ein Hereinfluten der Golfstrom-Gewässer infolge Atomexplosion im Aermelkanal),

Auch wenn nach Irlmeier vorher drei Städte untergehen: die erste Stadt soll überflutet werden, die zweite versinkt, die dritte wird zusammenstürzen.

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Nicht mal ein müdes Wellchen!

BBouvier, Sonntag, 25. September 2016, 21:40 vor 1522 Tagen @ Sagitta 4728 mal gelesen

<" ... wenn Du das anzweifeln möchtest,
dann musst Du auf die gleiche Weise
etwa literarische Parallelen beibringen
.">

Hallo, Sagitta!

Nein, ich muß überhaupt nicht eine gleichlautende "Prophezeiung"
finden, auf der Irlmaiers Behauptung eines Fliegers
mit einer Bombe fußt.

Es ist allerdings nicht auszuschließen, daß er tatsächlich
eine massive Flutung Englands und der Nordseeküste gesehen haben mag.

Nur eben - mittels einer "Bombe" - das haut nicht hin.
Die (!) hat er sich offenbar als Erklärung ausgedacht.

Auf Bilder von A-Detonationen im Meer sei daher
erneut hingewiesen:
=>
[image]

Nicht mal ein müdes Wellchen!

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Durch Wiederholung ...

Sagitta @, Sonntag, 25. September 2016, 22:13 vor 1522 Tagen @ BBouvier 4677 mal gelesen

... werden die Aussagen nicht besser, lieber BB!

Deine Bilder, wenn nicht Montage, sind ein halbes Jahrhundert alt und stammen aus den Kinderschuhen der Atombombentechnik. Deswegen ist die Aussagen von Irlmaier ja auch so interessant (denn damals gab es nur dieses Wissen, das Du nun schon zum siebten Male zitierst).

Ich habe mit ein paar LINKs in einem meiner vorausgehenden Beiträge darauf hinweisen wollen, dass die militärtechnische Entwicklung inzwischen weiter ist. Ich kann das natürlich hier nicht ausdehnen, da wir ein "Prophezeiungsforum" sind. Ich erlaube mir nur den Hinweis, dass in den neueren Forschungen dieser Geisteskranken keineswegs die Wirkungen direkt auf das Wasser gerichtet werden (mit Ausnahme der Clusterbomben im zitierten Patent), sondern dass man eher auf den Meeresboden, auf Vulkane, auf ohnehin rutschgefährdete Abhänge (unter der Meeresoberfläche) zielen wird, da man davon ausgeht, dass derartige Strukturen aufgrund ihrer eigenen Spannungen dann die punktuelle Kraft einer starken Bombe multipizieren würden.

Gib mir einen Hebel ...

MfG, Sagitta

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Vulkane in der Nordsee

BBouvier, Sonntag, 25. September 2016, 22:46 vor 1522 Tagen @ Sagitta 4734 mal gelesen

<"... sondern dass man eher auf den Meeresboden,
auf Vulkane, auf ohnehin rutschgefährdete Abhänge
...">

Hallo, Sagitta!

Auch das hatten wir hier bereits mehrfach
und ad nauseam.
Nämlich als "Argument" immer dann, wenn belegt wurde,
daß Irlmaiers "Atombombe" in die Nordsee nicht mal ein
müdes Wellchen generieren würde ... dann müssen immer wieder
die Vulkane in der Nordsee und die dortigen
rutschgefährdeten Steilabhänge herhalten.

Das hier ist allerdings originell!
=>
<"Deine Bilder ... sind ein halbes Jahrhundert alt
und stammen aus den Kinderschuhen der Atombombentechnik
.">

Fein!
Dann schafft es eine heutige Atombombe offenbar,
entgegen den physikalischen Gesetzen der 50er
zu explodieren, weil die seitdem nicht mehr gelten.
Und die Welle überrollt dann ganz England!
So richtig? :waving:

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Nicht mal ein müdes Wellchen?

Explorer @, Sonntag, 25. September 2016, 23:01 vor 1522 Tagen @ BBouvier 4721 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Sonntag, 25. September 2016, 23:11

Hallo BBouvier,

Ich vermute mal, dieses Bild stammt vom Atomtest am Bikini-Atoll?

Dabei gab es 2 Detonationen.

Beim ersten Test, wurde die Bombe über dem Wasser gezündet, dabei gab es keinen Tsunami.

Beim zweiten Test, wurde die Bombe 27m unter der Wasseroberfläche gezündet, diese Detonation unter Wasser, hat laut Wikipedia 15 Tsunamis ausgelöst, die zu Überschwemmungen am Atoll führten.

Als das Wasser in den durch die Gasblase entstandenen Hohlraum zurückströmte, entstanden mehrere Tsunami-ähnliche Wellen, die nahe dem Explosionszentrum etwa 25 bis 30 Meter hoch waren. Die Wellen trafen als Gruppe von etwa 15 Wellen mit bis zu fünf Meter hohen Brechern auf die Inseln, wo sie Überschwemmungen anrichteten. Durch das zurückströmende Wasser wurden etwa 50.000 Tonnen Sand von den Stränden der Inseln mitgerissen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Crossroads#Test_Baker

Grüße Explorer

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Wellchen

BBouvier, Montag, 26. September 2016, 00:42 vor 1522 Tagen @ Explorer 4681 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 26. September 2016, 00:56

<"Die Wellen trafen ... mit bis zu fünf Meter hohen Brechern
auf die Inseln
.">

Hallo, Explorer!

Danke sehr!
Also bis (!) zu 5 (fünf) Meter die Brecher (!)
auf die Strände der nahgelegenen Inseln.
Ich vermute, das ist noch weniger
als einmal quer durch Dein Wohnzimmer.

Und die "Wellen" selbst waren demnach
etwa zwei bis drei Meter hoch.
In unmittelbarer Nähe der Detonation.

So "hoch" also:
=>
[image]

Wer aber mal eine richtige Welle sehen möchte und kein müdes Wellchen -
bitteschön! - Am Strand von Hawaii alletage
und ganz ohne eine "Atombombe":
=>
[image]

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Die Wellen waren weit höher im Zentrum

Explorer @, Montag, 26. September 2016, 09:13 vor 1521 Tagen @ BBouvier 4721 mal gelesen

Hallo BBouvier,

Also bis (!) zu 5 (fünf) Meter die Brecher (!)
auf die Strände der nahgelegenen Inseln.
Ich vermute, das ist noch weniger
als einmal quer durch Dein Wohnzimmer.

Und die "Wellen" selbst waren demnach
etwa zwei bis drei Meter hoch.
In unmittelbarer Nähe der Detonation.

Nein, dort waren sie 25 - 30m hoch!

Aber Wasserstoffbomben scheinen ja ohnehin die viel besseren Tsunamiauslöser zu sein!

Hier ein Zitat von atomwaffena-z.info:
"Auch ließe sich durch die Detonation mehrerer Wasserstoffbomben vor der kalifornischen Küste eine Tsunami-Welle auslösen, die den Westen der USA bis zu den Rocky Mountains überschwemmen würde."
http://www.atomwaffena-z.info/glossar/w/w-texte/artikel/8378b610ed/wasserstoffbombe.html

Grüße Explorer

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"... und dann kann ich mir sehr gut denken, daß ..."

BBouvier, Montag, 26. September 2016, 14:06 vor 1521 Tagen @ Explorer 4695 mal gelesen

<"Hier ein Zitat von atomwaffena-z.info:
"Auch ließe sich durch die Detonation mehrerer Wasserstoffbomben
vor der kalifornischen Küste eine Tsunami-Welle auslösen,
die den Westen der USA bis zu den Rocky Mountains überschwemmen würde
.">

Hallo, Explorer!

Ja.
Das denkt sich dieser Herr so.
Und im Satz davor hat er sich folgendes ausgedacht und behauptet:
"Durch Zündung einer Wasserstoffbombe über der Arktis
würde die polare Eiskappe schmelzen
."

Echt!! :-D

Beste Grüße!
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Spekulative Auswirkungen

Taurec ⌂ @, München, Montag, 26. September 2016, 16:10 vor 1521 Tagen @ Explorer 4696 mal gelesen

Hallo!

Aber Wasserstoffbomben scheinen ja ohnehin die viel besseren Tsunamiauslöser zu sein!

Warum denn "scheinen"? (Lexikon: "in einer bestimmten Art und Weise wirken oder aussehen")

Wo hat denn jemals eine Wasserstoffbombe einen Tsunami ausgelöst?

Das sind der Physik widersprechende Behauptungen.

Der "Trägerkreis Atomwaffen abschaffen", der diese Seite betreibt, scheint nur allzu gern Behauptungen unreflektiert zu übernehmen, die seinem politischen Ziel dienen, wie etwa die Ausführungen zu völlig fiktiven Superbomben in diesem Artikel der "AG Friedensforschung". Die wiederum dürfte ebenfalls nicht unbedingt ein sachlich neutrales Interesse an der Wirkkraft von Atomwaffen haben. Die vermeintlichen Folgen ("Tsunami-Welle auslösen, die den Westen der USA bis zu den Rocky Mountains überschwemmen würde") werden Bomben von einer Sprenkraft angedichtet, wie sie noch nie gebaut, geschweige denn getestet wurden. Ausgerechnet für diese Behauptung wird im Artikel übrigens kein Quellennachweis erbracht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Ganz anderer Maßstab

Taurec ⌂ @, München, Montag, 26. September 2016, 07:57 vor 1521 Tagen @ Explorer 4696 mal gelesen

Hallo!

Das ist allerdings nicht zu vergleichen mit einer behaupteten Detonation, die mehrere tausend Kilometer Nordseeküste verwüstet.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Natürlich ein anderer Maßstab.

Explorer @, Montag, 26. September 2016, 08:54 vor 1521 Tagen @ Taurec 4636 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Montag, 26. September 2016, 09:04

Hallo Taurec,

Und was würde wohl passieren, wenn man in 27m Tiefe statt dieser Bomben mit 23KT TNT-Äquivalent eine Russische Zar Wasserstoffbombe zünden würde?:-D

Die hat 57MT TNT-Äquivalent.

57.000.000 / 23.000 = 2478,2

Die Russen verfügen also über eine Bombe, die fast 2500 mal stärker ist!

Ja, DAS ist ein ganz anderer Maßstab.

Übrigens, hat der Test der Zar-Bombe auch ein Erdbeben mit einer Stärke von 5,8 auf der Richterskala ausgelöst, OBWOHL sie 4km ÜBER DEM BODEN gezündet wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/AN602#Durchf.C3.BChrung_des_Tests
Was würde erst passieren, wenn sie im Wasser gezündet werden würde?
Ein Erdbeben, dass einen weiteren Tsunami auslöst wäre durchaus wahrscheinlich.

Vielleicht können Atombomben keinen großen Tsunami auslösen, Wasserstoffbomben aber wohl schon.

Grüße Explorer

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"turmhoch" ! :-)

BBouvier, Montag, 26. September 2016, 14:16 vor 1521 Tagen @ Explorer 4734 mal gelesen

<"Vielleicht können Atombomben keinen großen Tsunami auslösen, Wasserstoffbomben aber wohl schon.">

Hallo, Explorer!

Es ist nicht zielführend, sich Sachen auszudenken,
um wunschgemäße Resultate zu konstruieren.
Irlmaier behauptet nämlich:
=>
"Da hebt sich das Wasser wie ein einziges Stück turmhoch
und fällt wieder runter
."

[image]

Grüße,
BB


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Äpfel und Birnen ... nein - und Zahnweh :-)

BBouvier, Montag, 26. September 2016, 14:57 vor 1521 Tagen @ Explorer 4650 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 26. September 2016, 15:27

.

<"Vielleicht können Atombomben keinen großen Tsunami auslösen,
Wasserstoffbomben aber wohl schon
.">

Hallo, Explorer!

Große Sprengungen im Meer - ganz gleich welcher Stärke -
"zerblasen" das Wasser schlagartig dort punktuell (!)
nach oben, und das fällt dann wieder zurück ...
eine relevante "Welle" wird so gar nicht generiert.

Eine Tsunamiwelle ist etwas völlig anderes!
Das sie auslösende Meeresbeben hebt und verschiebt (!) dort
(ggfls. über hunderte Kilometer (!) )
die gesamte Wassermasse des Ozeans ...
die Amplitude einer solchen Welle selbst reicht über eine Strecke
mehrerer hundert Kilometer mit entsprechendem Volumen (!),
das sich dann an der Küste zu einem gigantischen Brecher
"aufstaut" und ggfls. tatsächlich weithin Küstenbereiche fluten kann.

[image]

Eine normale "Welle" (s. die "Wellen" vor der Küste Hawaiis)
oder auch fiktive "Explosionswellen" ermangeln jeglich
vergleichbaren Volumens, wewegen derlei ein reines
"Stranderlebnis" ist.

[image]

Grüße,
BB


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Ein Kartenhaus wackeliger Axiome

Taurec ⌂ @, München, Montag, 26. September 2016, 15:58 vor 1521 Tagen @ BBouvier 4659 mal gelesen

Hallo!

Ist doch ganz einfach:

Dann denke ich mir schlichtweg eine völlig fiktive Suberbombe aus, welche die Erdkruste selbst in Bewegung setzt, und schon paßt das ganze wieder. Daß es solche Bomben in Zukunft einmal geben wird, ist schon durch zu beweisende Irlmaieraussage bewiesen.

Wäre doch gelacht, wenn ich mir nicht wunschgemäß die Nordseebombe unter einer Reihe zweiferhafter Irlmaieraussagen als einzig doch richtig zurechthämmern könnte!

Und wenn es dann immer noch nicht passt, denke ziehe ich mir noch eine ganze Reihe weiterer Zusatzannahmen an den Haaren herbei, um auf mein Wunschergebnis zu kommen. :ok:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Die Besatzungen lösen sich voneinander...

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 25. September 2016, 21:01 vor 1522 Tagen @ Sagitta 4736 mal gelesen

Hallo!

auf was willst Du eigentlich hinaus?

Die Ursprungsfrage handelte doch um das Abziehen der Besatzer in den Feldpostbriefen, und ob dieses bereits eingetreten wäre.

Dagegen wurde eingewandt, daß noch immer amerikanische Truppen auf deutschem Gebiet wären.

Nun kommt wieder jemand, setzt einen drauf und argumentiert, es gebe noch immer amerikansische Streitkräfte auf deutschem Gebiet, die noch allerhand hübsche Tricks auf Lager haben, damit implizierend (ob bewußt oder nicht), daß die Aussage der Feldpostbriefe noch nicht eingetroffen wäre.

Die Aussage lautet:
"Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten..."

Es gab zwei Besatzungsmächte, Russen und Amerikaner. Die Russen sind komplett weg, die Amerikaner haben quantitativ noch einen Bruchteil der Stärke, die sie während des kalten Krieges auf deutschem Boden hatten. In diesem Sinne ist der Satz völlig eingetroffen.

Und das war es auch schon.
Auf mehr wollte BB auch gar nicht hinaus.
Was danach passiert, ist aus Sicht der Feldpostbriefaussage ziemlich unerheblich.

Wie es aber für durchschnittliche Forumsschreiber mit Goldfischgedächtnis typisch ist, diskutiert man drei Monate nach dem ursprünglichen Disput über irgendetwas, bzw. reagiert aus dem Zusammenhang gerissen auf Reizsätze im jeweiligen Vorbeitrag. ;-)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Besatzung und Besetzung

Sagitta @, Sonntag, 25. September 2016, 21:32 vor 1522 Tagen @ Taurec 4633 mal gelesen

Hallo!

Wenn es um diese Sache geht, dann ist zu sagen, dass die Feldpostbriefe ein uneinheitliches Dokument sind, das verwertbar und nicht verwertbare Aussagen macht. Die Aussage zu den "Besatzungen" ist eine zentrale, weil sie für 1914 (wenn das das originale Datum ist) eine ganz außerordentliche ist (und für die Validität der FPBriefe spricht). Der Abzugsprozess ist meines Erachtens aber noch nicht abgeschlossen, denn die Amerikaner sind noch da. Du kannst das aber gerne anders sehen.

Wenn man den Text unbefangen liest, wird das dritte Weltgeschehen direkt an den Abzug angeklebt (ich formuliere das mit Absicht so, um auf diese Besonderheit hinzuweisen, man beachte auch die beiden Unheile, die wir noch gar nicht kennen, sondern die beide erst noch kommen werden):

Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein.

Und ich habe entsprechend in meinem vorherigen Beitrag vorausgesagt, dass das dritte Weltgeschehen erst kommen wird, wenn die Amerikaner auch den letzten ihrer Soldaten hier abgezogen haben werden. *) Und wiederhole es hiermit.

Sagitta

*) eigentlich lässt die völkerrechtliche Basis der NATO das auch gar nicht anders zu.

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Nicht zu genau nehmen

Taurec ⌂ @, München, Montag, 26. September 2016, 07:53 vor 1521 Tagen @ Sagitta 4791 mal gelesen

Hallo!

Wenn man den Text unbefangen liest, wird das dritte Weltgeschehen direkt an den Abzug angeklebt (ich formuliere das mit Absicht so, um auf diese Besonderheit hinzuweisen, man beachte auch die beiden Unheile, die wir noch gar nicht kennen, sondern die beide erst noch kommen werden):

Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein.

Und ich habe entsprechend in meinem vorherigen Beitrag vorausgesagt, dass das dritte Weltgeschehen erst kommen wird, wenn die Amerikaner auch den letzten ihrer Soldaten hier abgezogen haben werden.

So genau kann man die Briefe meines Erachtens nicht nehmen, da es sich um die Wiedergabe eines wohl bereits komprimiert wiedergegebenen Ereignisses in (aus Sicht es Schreibers) fernerer Zukunft handelt. Die Wendungen in den Briefen treffen das vom Franzosen Gemeinte nicht zwingend vollumfänglich. Die Informationsdichte düfte über so viele Jahrzehnte zudem dünner sein und in der ersten Generation nach der Vereinigung ist hier tatsächlich nichts nennenswertes passiert. Es ist daher kein zwingendes Indiz, wenn alles lakonisch in einem Satz abgehandelt wird.

1990 war tatsächlich eine Cäsur, die sich in den Brief mit ziemlicher wahrscheinlichkeit eher niedergeschlagen hat als der etwaige Restabzug kleinerer Truppen später irgendwann.
Nicht zuletzt ist von Besatzungen im Plural die Rede, was wohl auf mehrere Besatzungsmächte hinweist.

Worauf ich hinaus will: Auf das endgültige Abziehen aller fremden Truppen können wir womöglich lange warten, weil es in den Briefen nicht eindeutig vorausgesat ist. Gut möglich, daß sogar bis zum Schluß (Einmarsch der Russen) ein Restkontingent in Deutschland bleibt, das aber nichts ausrichten wird.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

genau, ungenau und ganz genau zwingend

Sagitta @, Montag, 26. September 2016, 21:22 vor 1521 Tagen @ Taurec 4670 mal gelesen

Guten Abend!

So genau kann man die Briefe meines Erachtens nicht nehmen ...

???

Es ist daher kein zwingendes Indiz, ...

???

Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein. Rußland überfällt den Süden Deutschlands.

Interpretiere ich auf folgende Weise: der Abzug der Russen ist verbunden mit Unheil für die Russen (Zusammenbruch Sowjetunion). Der Abzug der Briten ist verbunden mit Unheil für England (Verlust der ehemaligen Macht; vergleichbar die Situation bei Frankreich). Der vollständige Abzug der USA ist verbunden (nicht kausal, aber zeitlich) mit Unheil für die USA: Bürgerkrieg ebenda [bald nach 2020].

Parallele dazu im gleichen Brief (weiter unten):

... werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. [auch hier folgt, nach nur zwei weiteren Aussagen zur Ferndatierung, sofort die russische Sache]

Hier haben die Feldpostbriefe eine innere Logik. Durch die zweimalige, wiederholende Aussage wird das zwingend. Und diese Dinge sind noch nicht geschehen. Und Russland wird nicht einfallen, bevor eben das sich ereignet hat: Unheil und schreckliches Los am Ende auch für die USA.

Falls die Feldpostbriefe das richtig voraussagen.

MfG, Sagitta

PS: Für den Fall, dass tatsächlich die USA noch Truppen in D hätten, wenn die Russen kommen (nicht meine Meinung!), dann sind sie paralysiert (sie wissen quasi nicht, wegen des Bürgerkrieges im eigenen Land, wem sie folgen sollen). Es ist aber auch denkbar, dass sie autonom handeln. Und dass der Bürgerkrieg in den USA sehr schnell beendet wird, weil die Russen aktiv geworden sind ...

Bürgerkrieg in den USA

Dannylee @, Montag, 26. September 2016, 22:21 vor 1521 Tagen @ Sagitta 4713 mal gelesen

). Der vollständige Abzug der USA ist verbunden (nicht kausal, aber zeitlich) mit Unheil für die USA: Bürgerkrieg ebenda [bald nach 2020].

Hallo, Sagitta,

Der wird bestimmt nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, vor allen
Dingen nicht, sollte Donald Trump tatsächlich der nächste US-Präsident werden -
was viele noch vor rund einem halben Jahr für 'nen Witz hielten.

Freundliche Grüße

Dannylee

schwurbelige Sprache

Baldur @, Montag, 26. September 2016, 22:40 vor 1521 Tagen @ Sagitta 4734 mal gelesen

bearbeitet von Baldur, Montag, 26. September 2016, 23:00

Hallo, Sagitta,


Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein. Rußland überfällt den Süden Deutschlands.

...die Besatzungen lösen sich voneinander.

Was soll das heissen?

Hier wird das praktisch übereinstimmend als Abzug interpretiert.

Es könnte aber auch ganz anders gemeint sein.

1945 sind die Alliierten noch relativ einig, agieren als ein Block mit einem gemeinsamen Ziel.

Das ändert sich, als Stalin den Westalliierten zu mächtig zu werden droht, es gab sogar Überlegungen, die letzten, kampffähigen deutschen Verbände nach der Kapitulation für einen Angriff der Westmächte auf Russland mobil zu halten. Jedenfalls hat das mal eine Fernsehsendung so behauptet.

Glücklicherweise entzweiten sich die Westalliierten und die Sowjetunion sehr bald nach Kriegsende, sonst würden wir in Deutschland Geborenen heute alle kastriert auf den Äckern Unkraut jäten (Morgenthau-Plan).

Das Sich-Lösen könnte also ganz einfach bedeuten, dass der Verbund durch den eisernen Vorhang und Dissenz ersetzt wurde, die Alliierten zerfielen in die Westalliierten und die Sowjets (lösen sich voneinander).

Der Nuklearwettlauf und später der Korea-Konflikt haben das dann verfestigt.
Wieder erst mal gut für Deutschland, weil man es brauchte, und nicht, wie geplant, zerstören konnte.
Dumm für Deutschland, weil es dadurch als Sklave der Amis in deren Vasallenbereich eingekettet wurde.

Dass es auch anders ging, zeigt Österreich als Beweis (1955 Staatsvertrag, Neutralität).
Was in Deutschland wenig bewusst ist, auch Wien war wie Berlin eine Stadt mit Viermächtestatus.

Und die Sowjets führten nach dem Staatsvertrag eben keinen Kommunismus in Österreich ein, auch wenn das manche durch die SPÖ-ÖVP-Klügelwirtschaft manchmal anders sehen.

Was davon brachte den Räubern Unheil?

Hier wirds schwierig.

Die Beute bestand ja nicht nur aus alten Industrieanlagen und abgebauten Bahngeleisen, sondern vor allem in Patenten und rüstungstechnischen oder industriellen Kenntnissen.
Von Unheil ist da keine Spur zu sehen, das war eher ein Schlaraffia für die siegreichen Plünderer.

Oder etwa nicht?

Die Sieger hatten das Vorkriegszeug mitgenommen, daheim wurde also notgedrungen das Neueste vom Neuen angeschafft, was ein Grund für das Nachkriegs-Wirtschaftswunder sein könnte.

Die zeitliche Lücke zwischen der Nachkriegszeit und heute einfach auszublenden, halte ich für sehr problematisch. Ich gehe davon aus, dass die Kontinuität des beschriebenen Geschehens nicht mehr besteht, dafür ist diese Lücke einfach zu lang. Meiner Meinung nach.


Parallele dazu im gleichen Brief (weiter unten):

... werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. [auch hier folgt, nach nur zwei weiteren Aussagen zur Ferndatierung, sofort die russische Sache]


Im Bewusstsein der heutigen Generationen werden die Alliierten nicht mehr als Sieger empfunden, oder Besatzer, obwohl sie das unzweifelhaft sind, und sich im Fall der Westmächte noch immer so aufführen

Insofern macht obiger Satz aus der Perspektive des betrachteten Fernzeitpunkts eigentlich keinerlei Sinn mehr.

Falls die Feldpostbriefe das richtig voraussagen.

Eben, genau getroffen....wo ein Antichrist drin vorkommt, ist auch frz. Hausfrauengefrömmel vorhanden, und eine riesige Fehlerquelle durch die Entstehungsgeschichte.

Beste Grüsse vom Baldur

Nachtrag zum Begriff Unheil: wenn man so will, fusst die gesamte Raketentechnik des kalten Krieges auf deutscher Kriegsbeute.
In welchem Unfang auch die Nukleartechnik deutschen Ursprungs war, ist nicht einfach zu beweisen, jedenfalls dürfte die russische Atommacht massgeblich auf Wissen der deportierten, deutschen Ingenieure zurückgehen.

Die Jonastalgeschichte ist zu wenig greifbar um Aussagen im Hinblick auf die USA zu machen, es gibt aber durchaus Hinweise, dass mindestens eine auf Japan gewrofene Atombombe eine deutsche Beutebombe gewesen sein soll.

Und der kalte Krieg hat genügend Unheil über die Welt gebracht, natürlich auch über die zwei Hauptprotagonisten US und SU. Und wird es noch über lange Zeit (atomare Verseuchung).

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Etliches ist unklar...

offtopic, Montag, 26. September 2016, 23:15 vor 1521 Tagen @ Baldur 4672 mal gelesen

Hallo Baldur,

das ist eigentlich genau das, was mir gerade im Kopf rumgeht. Bitten uns die Sieger/Besatzer um Hilfe, heißt das ja, diese Länder gehen unter, währenddessen es uns noch gut geht. Das beißt sich aber in mancherlei Hinsicht.

Um Hilfe bittet man nur jemanden, von dem man ausgeht, dass er auch diese Hilfe leisten kann, d. h. Deutschland müsste zu diesem Zeitpunkt wesentlich besser aufgestellt sein als der Rest. Das geht aber nicht, wenn Deutschland in Fluten, oder im Bürgerkrieg versinkt. Ein wirklich souveräner Staat würde diese "Hilfe" verweigern, aber davon kann man bei "Angie" nicht wirklich ausgehen, da diese das Rektum der Amerikaner so zielsicher trifft, wie ein Scharfschütze einen Hasen auf zwei Meter.

Die Russen könnten dann aber auch nicht Ordnungsmacht sein. Wie denn, wenn sie unsere Hilfe brauchen?

Da wir immer noch die Hure Amerikas sind, kann man getrost davon ausgehen, dass sich das so schnell nicht ändert. Katastrophale Ereignisse mal außen vor. Wäre aber sehr seltsam, dass diese die Besatzer treffen, uns aber nicht.

Da mag Rill noch so sehr darauf bestehen, dass England das faulste Volk und die Deutschen das Fleißigste sei, den Titel für das dümmste Volk der Welt macht uns garantiert keiner streitig.

Grüße

OT

perfekte Zusammenfassung

Baldur @, Montag, 26. September 2016, 23:29 vor 1521 Tagen @ offtopic 4725 mal gelesen

Hallo, offtopic,

würde es eine Schlagzeile der Woche oder des Monats im Forumskopf geben, wie im gelben Forum, würde ich beantragen, diesen Beitrag ans Schwarze Brett zu heften.

Genauso schauts aus - da beisst sich alles mögliche, das bringt man nicht zusammen.

Aus den Feldpostbriefen lese ich die gleiche Naherwartung heraus, wie sie auch Irlmaier hatte (1945 + (2-14)) Jahre.

Wir sind heute bereits bei + 71 Jahren.

Beste Grüsse vom Baldur

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Immer weiter...

offtopic, Dienstag, 27. September 2016, 18:32 vor 1520 Tagen @ Baldur 4616 mal gelesen

Hallo Baldur,

Wir sind heute bereits bei + 71 Jahren.

Und diese Zahl wird noch größer. Irgendwann rafft man, dass Irlmaier & co daneben lagen und denkt sich, ja wir haben doch schon neuere Schauungen. Die Zeit vergeht, und irgendwann ist die "neue" Flutschau auch schon 20 - 30 Jahre her. Aber vielleicht gibt es ja noch Neuere inzwischen.

Immer weiter...


Beste Grüße

OT

Es ist noch mehr Unklar als du denkst

Explorer @, Dienstag, 27. September 2016, 07:32 vor 1520 Tagen @ offtopic 4725 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Dienstag, 27. September 2016, 07:54

Hallo Offtopic,

das ist eigentlich genau das, was mir gerade im Kopf rumgeht. Bitten uns die Sieger/Besatzer um Hilfe, heißt das ja, diese Länder gehen unter, währenddessen es uns noch gut geht. Das beißt sich aber in mancherlei Hinsicht.

Um Hilfe bittet man nur jemanden, von dem man ausgeht, dass er auch diese Hilfe leisten kann, d. h. Deutschland müsste zu diesem Zeitpunkt wesentlich besser aufgestellt sein als der Rest. Das geht aber nicht, wenn Deutschland in Fluten, oder im Bürgerkrieg versinkt.

Aber es könnte ja in Deutschland länger gut gehen, als etwa in Frankreich, England oder den USA.
Es könnte einen Politikwechsel durch die AfD geben.
In Deutschland sprudeln die Steuereinnahmen derzeit und die Zinsen auf Bundesanleihen sind negativ, D kan sich also veschulden und dabei Geld verdienen. Vielleicht wird mit Sozialausgaben der soziale Frieden erkauft, während die USA, Frankreich und GB dies einfach nicht können. Selbiges gilt für Italien, Spanien und den Rest Südeuropas.

Jetzt mal ehrlich, solange Deutschland wirtschaft funktioniert und Steureinnahmen erwirtschaftet werden(und das tut sie derzeit, obwohl seit 2008 der Untergang herauf beschwört wird), so lange wird es Sozialhilfe geben. Auch den meisten Flüchtlingen ist klar, dass sie nur so lange ein bequemes Leben haben, solange die Einheimischen Arbeiten können.
Nur wenige haben ein Interesse daran, Deutschland zu destabilisieren.

Weiters sind die meisten Einwanderer in Deutschland aus Osteuropa und der Türkei. Die Türken sind ein weit liberaleres Volk als die Araber, die in Frankreich die Mehrheit stellen, oder die Pakistani, von denen es viele in GB gibt.
Und die Wirtschaft sowie Sozialsysteme in F und GB sind nicht so sicher wie in Deutschland. Die stärke der deutschen Wirtschaft ist nach wie vor vorhanden.

Und in den USA könnte es relativ schnell durch die stark wachsende Latinominderheit zu Problemen kommen.
Im schlimmsten Fall, versuchen sie die Gebiete, die Mexiko im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg verloren hat wieder an Mexiko anzugliedern.
https://en.wikipedia.org/wiki/Reconquista_(Mexico)

Das kann zu enormen Spannungen führen?
Wie würde sich das Volk in Mexiko verhalten, wie der Staat?
Wie würde die Afro-Amerikanische Gemeinschaft in so einem Konflikt reagieren?
Vielleicht wird dies durch einen Trump-Wahlsieg schnell ausgelöst?

Alles völlig unklar, was genaues weiß man nicht...
Es könnte durchaus sein, dass Deuschland in 10, 20 oder 30 Jahren ein verbliebener Anker der Stabilität in der westlichen Welt ist.

Ein wirklich souveräner Staat würde diese "Hilfe" verweigern,

Kann man so pauschal wohl nicht sagen! Warum soll es nicht im nationalen Interesse eines Staates liegen, in einem Bürgerkrieg zu intervenieren?

Die Russen könnten dann aber auch nicht Ordnungsmacht sein. Wie denn, wenn sie unsere Hilfe brauchen?

Soweit ich mich erinnere, ist nur davon die Rede, dass die ehemaligen West-Mächte mit sich selbst beschätigt sind.

Grüße Explorer

die Eichelburgsche Variante

Baldur @, Montag, 26. September 2016, 23:39 vor 1521 Tagen @ Sagitta 4747 mal gelesen

Hallo, Sagitta und offtopic,

wenn ich mir das überlege:


... werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. [auch hier folgt, nach nur zwei weiteren Aussagen zur Ferndatierung, sofort die russische Sache]

wäre die derzeit einzige Erklärungsvariante aus meiner Sicht, dass sich das Eichelburgsche Szenario eines asymmetrischen Krieges zwischen den sogenannten westlichen Staaten und den militanten Radikalislamisten abspielen, und Bilder wie einstmals im zerbombten Beirut oder aktuell in Aleppo hinterlassen würde - mehr oder weniger flächendeckend in den USA, in Russland, und in Europa.

Die Tatsache, dass in den Feldpostbriefen nichts von Islamisten steht, bedeutet nicht, dass das nicht so kommen könnte. Es fehlt dann eben, zumal es aus Sicht eines Soldaten im Schützengraben 1915 völlig unvorstellbar gewesen wäre, dass sich derartiges einst ereignen könnte.
Da hätte man genauso gut phantasieren können, dass kleine, grüne Männchen vom Mars angreifen würden.

Es muss also nicht unbedingt eine Weltwirtschafts- und Finanzkrise sein, es könnte auch ein langdauernder IS-Angriff sein. Oder alles zusammen. Oder auch nicht :-(.

Immerhin, ein Diskussionsbeitrag, denn völlig utopisch wäre das keineswegs, und würde insbesondere gut zu den innenpolitischen Problemen der Siegermächte Grossbritannien und Frankreich passen.

Vor allem dann, wenn man voraussetzt, dass der prophetische Franzose sein Heimatland als einstige Siegermacht besonders im Blick gehabt hätte.

Beste Grüsse vom Baldur

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Was mich stört an Rill...

offtopic, Dienstag, 27. September 2016, 00:22 vor 1521 Tagen @ Baldur 4809 mal gelesen

Hallo,

... werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. [auch hier folgt, nach nur zwei weiteren Aussagen zur Ferndatierung, sofort die russische Sache]

Seit wann sind Sieger geglaubt? Durch das Geschichtsbuch? Warum "geglaubt"? Was hat Rill da mitbekommen, was heute anders gelehrt wird? Rill sagte, der Leutnant sprach die ganze Nacht mit ihm (dem Seher). Wieviel davon hat Rill mitbekommen?

Im ersten Brief scheibt er, damit man mal sieht, was für Leute es gibt. Schön. Doch wer würde nicht lauschen, wenn er es denn könnte? Jeder!

Jetzt muss man unterscheiden, dass Rill zwar ungebildeter war als der Leutnant (nehme ich an), aber beide keinen Plan hatten, wie der Krieg weitergeht. Wer weiht schon einen Leutnant ein? Der Leutnant ist aber für die Truppe verantwortlich, das heißt auch, er enthält Informationen vor, die den Truppengeist gefährden könnten.

Sollte Rill nachgefragt haben, war hier Schluss. Aber wenn Rill das ja eh nicht glaubt, gibt er sich auch keine sonderliche Mühe, das fein säuberlich abzufassen. Wie auch immer, hier hakt es. Und nicht nur hier, sondern im gesamten Bestand an Schauungen mit Ausnahmen).

Bester Gruß

OT

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Patent zur Erzeugung eines Küstentsunamis

Taurec ⌂ @, München, Montag, 26. September 2016, 16:44 vor 1521 Tagen @ Sagitta 4887 mal gelesen

Hallo!

http://www.google.com/patents/US20120152143
(Patent des US-Staates zur Erzeugung eines militärischen Küstentsunami durch Zünden mehrerer Bomben in koordinierter Abfolge)

Das geht allerdings etwas am Thema vorbei, denn im Widerspruch zur Irlmaieraussage handelt es sich hierbei um eine Doppelreihe Bomben, die eine Welle hervorrufen sollen (getestet wurde es wohl nie), die küstennahe Feindstellungen unschädlich macht, ehe man mit den eigenen Truppen anlandet. Dadurch sollen hohe Verluste auf der eigenen Seite, wie beim D-Day, vermieden werden.
Irlmaier/Adlmaier hingegen spricht von einer singulären Bombe, die England dauerhaft überschwemmt, so daß nur noch die Bergspitzen aus dem Wasser ragen. Schottland soll dabei bestehen bleiben, während Irland ("große Insel um England herum") ebenfalls untergeht. Diese Aussagen sind schon ziemlich überzogen und vor dem Hintergrund existierender Waffensysteme ein Ding der Unmöglichkeit. Das führt zu der Vermutung, daß Irlmaiers Aussage entweder ausgedacht ist oder er mehrere Schauungen zu einem unrealistischen Geschehen verbunden hat, nämlich:
1. einen realen Bombeneinsatz in der Nordsee, womöglich gegen Flotten oder küstennahe Kräfte
2. ein Naturereignis, das zum Untergang Englands führt.
Angesichts der prinzipiellen Zweifelhaftigkeit Irlmaiers halte ich das allerdings für eher unwahrscheinlich.

http://www.popularmechanics.com/military/weapons/a18156/russia-dirty-bomb-kamikaze-drone-sub/
(leak oder fake zu den russischen Entwicklungen auf diesem Gebiet).

Das russische System, falls es überhaupt existiert oder angedacht wurde, hat offenbar ebenfalls nur küstennahe Ziele im Visier, nämlich "the important components of the adversary's economy in a coastal area" (vom Fallout mal abgesehen).
Aber: Ebenfalls im Widerspruch zur Irlmaieraussage handelt es sich hierbei nicht um eine Fliegerbombe, sondern ein bewaffnetes U-Boot, nämlich um die amerikanische Raketenabwehr zum umgehen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Du glaubst doch nicht ...

Sagitta @, Montag, 26. September 2016, 17:42 vor 1521 Tagen @ Taurec 4755 mal gelesen

..., Taurec, dass derartige Bomben, wenn sie existierten, der Weltöffentlichkeit erstmal vorgeführt werden, bevor sie zum Einsatz kommen!?

Meine Hinweise sollten nur als Indizien verstanden werden, dass an derartigen Waffensystemen gearbeitet wird. Und dies schon seit dem Zweiten Weltkrieg, eigentlich auch viel umfangreicher, nicht nur auf Bombentechnick bezogen (d.h. auch mit Strömen und mit Frequenzen) und nicht nur tektonisch sondern klimatisch- bzw. wetterbezogen. In der Verschwörungstheorien-Szene werden zahlreiche Erdbeben der vergangenen Jahre sogar auf derartige aktive Manipulationen zurückgeführt, bereits für das erste dieser Art (Valdivia) ist die Beweislage sogar ausgesprochen gut.

Davon abgesehen verweise ich auf meinen Beitrag FACETTEN. Denn erst muss literaturkritisch gearbeitet werden, bevor man dann überlegt, ob und welche Aussagen von Irlmaier valide und daher deutenswert sind. Im Rahmen einer Deutung/Verwendung erst ist die aktuelle Technik mit zu bedenken.

Anlass meiner Beteiligung an der Diskussion ist die pauschalierte Verurteilung Irlmaiers. Und das wird oft gemacht, bevor man seine Texte überhaupt richtig gelesen und sortiert hat. Beispielsweise findet sich in frühen Schilderungen zum gelben Strich die merkwürdige Beschreibung von "weissen, schwebenden Ringen" die aus den explodierenden Kastln austreten (also noch gar kein Staub!).

Mein aktuelles Fazit ist: Irlmaier hatte eine Reihe von allgemein relevanten Schauungen (VIP-Mord, Panzer, Soldaten, Strich, Erdbeben, Fluten, Dunkelheit). Dabei hatte er wohl mehrere Schauungen allein zu Fluten. Eine davon dürfte einen militärtechnischen Hintergrund haben.

Gruß, Sagitta

Vergessenes aus dem Goldfisch-Glas

Ulrich ⌂ @, Germering, Dienstag, 27. September 2016, 00:55 vor 1521 Tagen @ Sagitta 5043 mal gelesen

Hallo Sagitta,

Mein aktuelles Fazit ist: Irlmaier hatte eine Reihe von allgemein relevanten Schauungen (VIP-Mord, Panzer, Soldaten, Strich, Erdbeben, Fluten, Dunkelheit). Dabei hatte er wohl mehrere Schauungen allein zu Fluten. Eine davon dürfte einen militärtechnischen Hintergrund haben.

um die Synapsen ein wenig aufzufrischen: Das klang aber hier "Überschrift: Überflutung Englands -- ganz oder teilweise?" https://schauungen.de/forum/index.php?id=23233 ganz anders.
Du meintest, mit einem Verweis auf einen Beitrag von Eyspfeil ( https://schauungen.de/forum/index.php?id=7302 ):

...Nachdem aber Irlmaier hier in letzter Zeit unter crossfire/Kreuzfeuer geraten ist, wollte ich nachfragen, welch andere Quellen es überhaupt für die 'great deluge', die große Überschwemmung Britanniens gibt.
Ich würde nämlich spekulieren, dass Irlmaier lediglich die Prophezeiungen von Sir Arthur Conan Doyle zugetragen wurden.

Es war ebenfalls Eyspfeil, der dem von Dir geforderten "literaturkritischen" Ansatz nachging: "Re: Josef StockerT das Original einiger Irlmaier-Details?" https://schauungen.de/forum/index.php?id=22227
Blöd ist nur, daß der fragliche StockerT-Text von Josef Stocker zitiert wird (falls ich das richtig verstehe), und den halte ich für einen notorischen Lügner und Nebelkerzenwerfer.

Deine Frage

Ich habe auch einen Hinweis auf eine 'Pythia von Dresden' gefunden, die ebenfalls ein Aufsteigen von Atlantis vorausgesagt habe, und zwar 1919 schon. Ebenfalls eine Quelle für Irlmaier?
http://www.crawford2000.co.uk/early-prophecies-2012-beyond.htm

blieb bislang unbeantwortet, darum habe ich nun meine digitale Kristallkugel bemüht:

Der Text stammt aus dem Buch "Patterns of Prophecy" (1973) von Alan Vaughan ( http://www.intuition.org/Vaughan-tribute.htm ), aus dem Kapitel 9, "The New Atlantis", S. 173.
Bei der von Vaughan namentlich nicht genannten "Dresden Pythia" handelte es sich um "Thalia Helladus", für deren Phantastereien Georg Lomer die Werbetrommel rührte:
"... Als im Jahre 1921 Herr Dr. Lomer die Prophezeiungen der Thalia Helladus als in den nächsten Jahren sicher zu erwartende Ereignisse vortrug, fühlte ich mich veranlaßt, ihm am 18. 3. 1921 u. a. zu schreiben ..."
Zentralblatt für Okkultismus, Band 16.1922/23, 7. Heft (Jan. 1923), Seite: 332
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zb_okkultismus1922/0336/ocr?sid=fb1b8a91711600c2743dabc5711afa3a

Eine Zusammenfassung ihrer Prophezeiungen findet sich im "Zentralblatt für Okkultismus", Band 13.1919/20, 10. Heft (Apr. 1920), Seiten 473/474:

"Prophezeiungen von Thalia Helladus.
Im Januar d. J. hielt das Dresdner Medium Frau Thalia Helladus in Leipzig einen Vortrag, in dem sie Weissagungen für das Jahr 1920 bekannt gab. Da diese durch die gegenwärtigen Verhältnisse teilweise schon eine Bestätigung gefunden haben, seien die Prophezeiungen hier auszugsweise wiedergegeben.

1920. Noch ehe der Winter vergeht — Ausbruch einer zweiten Revolution in Deutschland, die ungeheuer blutig sein wird und mit einem feindlichen Einfall von außen her in Verbindung steht. Als Folge Hungersnot und zwei Seuchen. Deutschland und Österreich gehen namenlosem Elend entgegen. Richtpunkt der Bewegung von Osten nach Westen über sämtliche Staaten.

Herbst 1920, Schwere Differenzen zwischen Amerika und Japan.

1921. Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Verlauf: Japan-China greifen Amerika an. England und Frankreich auf Seiten der Vereinigten Staaten. Englands Macht bricht durch erfolgreiche Aufstände seiner Kolonien. Nach etwa 1 1/2 jähriger Kriegsdauer tritt Deutschland im Bund mit Rußland in den Kampf gegen Frankreich ein. Zurückeroberung Elsaß-Lothringens. Gesamt-Kriegsdauer: fast drei Jahre. Sieger: Amerika; in Europa jedoch Deutschland. Ergebnis: für Deutschland : Zurückgewinnung der durch den ersten Weltkrieg verlorenen Gebiete. Deutsch-Österreich vereinigt sich mit dem Deutschen Reich. In England, Japan, Italien und Frankreich schwere Revolutionen. Die Throne stürzen. Polen zerfällt noch vor Beendigung des zweiten Weltkrieges.

Zweite Hälfte der 20er Jahre. Entdeckung eines neuen riesigen, bisher unbekannten Kometen mit fast 2ooojähriger Umlaufzeit. Der Komet steht zunächst am östlichen Horizont, später im Zenith. (Komet von Bethlehem und Atlantis.) Sturm und Wetterschäden. Vulkanische Ausbrüche und Erdbeben, besonders in Italien und Frankreich. Große Verwüstungen. Gewaltige Seebeben. Atlantis, welches vor 11500 Jahren unterging, taucht auf. England versinkt (etwa sieben Monate nach Erscheinen, des Kometen). Küstengebiete des Festlandes, selbst Hamburg, dauernd oder teilweise unter Wasser.

Folgen der Katastrophen: a) politische: das englische Weltreich
zerfällt. Neu-England (Kanada) nach kurzer Selbständigkeit von den Vereinigten Staaten von Nordamerika annektiert. Deutschland erwacht und gelangt zu ungeahnter Größe. Große deutsche Besitzungen in Afrika, b) klimatische: allmählicher Klimawechsel. Nord-Polar-Gegend und Europa wärmer. Schwimmende Eisberge, gesprengt durch neuen Sprengstoff.

In den 20er Jahren (genauere Jahresangabe nicht möglich): der Kaiser nimmt ein gewaltsames Ende. — In Afrika entdeckt: 1. große Berge; 2. ein Krystall, der den Menschen in somnambulen Zustand versetzt und eine vorübergehende Verringerung seines Körpergewichts herbeiführt; 3. Massen, die durch Schmelz- und Reinigungsprozesse ein ganz leichtes Metall ergeben, viel leichter als Aluminium , aber mit der Eigenschaft etwa des Stahls. Aus diesem Metall werden
später (30 er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts) neuartige Flugzeuge, die sich sowohl in der Luft als auch auf dem Wasser und auf dem Eis gleich gut fortbewegen, konstruiert, und zwar zwei Arten, ein sehr kleines und ein sehr großes (luftschiffartiges) mit luftdichten Zellen. — Einem indischen Adepten gelingt es, die Elektrizität zu verflüssigen und mit Hilfe dieser Kraft die Schwerkraft aufzuheben. — Das Nordpolar-Gebiet wird zugängig und hier (wahrscheinlich nördlich von Asien und Nord-Amerika) eine bisher unbekannte, höchst entwickelte Rasse entdeckt, die uns weit überlegen ist, einen feinstofflichen Körper besitzt, inmitten südlicher Vegetation lebt und den anderen Rassen der Erde den Frieden bringt. — Der Okkultismus (weiße Kraft) wird die „große" Wissenschaft und Hauptreligion.
[Autor:] Mariarty."

http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/zb_okkultismus1919/0477?sid=6c9d87dcc2905ef089cfe48d75179096


Im "Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens" wird Thalia Helladus in einer Fußnote zu "Nostradamus" genannt und auf weitere Sekundärliteratur verwiesen: "...Prophezeiungen über Deutschlands Zukunft (1920), 7 (Untergang Englands nach X 100)..."
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Nostradamus_(Handw%C3%B6rterbuch_des_deutschen_Aberglaubens)#cite_note-Note39-39


Der in dem von Dir verknüpften Text ebenfalls erwähnte Georg Lomer machte Thalia Helladus Prophezeiungen einem größeren Leser-, Zuhörer-Kreis bekannt:
"Kommende Weltkatastrophen: Beiträge zur Naturgeschichte der Prophetie."
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/DTY3MDOOJAKZMSISRSK55HB2243SF2SV
darin: "Der Traum von Englands Untergang" S. 63/64 http://d-nb.info/574901493/04

Einen Nachdruck gibt es hier:
http://www.geheimeswissen.com/product/lomer_dr._georg___kommende_weltkatastro.../316

Aus "Nostradamus und der Mühlhiasl: Transformation und Wiederkehr von Prophezeiungen" von Stephan Bachter:
"Rückblickend stellen sich die düsteren Voraussagen für den August 1999 als genauso phantastisch dar wie jene Prophezeiung, die Georg Lomer 1921 in Frankfurt verkündete und über die sich im Nachlaß von Adolf Spamer eine Zeitungsnotiz erhalten hat:
Noch in der ersten Hälfte 1922 wird ein Weltkrieg zwischen Amerika und Japan ausbrechen, in dessen Verlauf England und Frankreich auf die Seite Amerikas, Deutschland und Rußland auf die Seite Japans treten.
Deutschland siegt in Europa, schlägt Frankreich zu Boden, erlangt im Frieden (1925) alle verlorenen Gebiete wieder, vereinigt sich mit DeutschÖsterreich, erwirbt ein großes Kolonialreich in Afrika (...) 1925 erscheint ein großer Komet und eines schönen Tages - versinkt ganz England samt Schottland und Irland im Meere (...) Im folgenden Jahre taucht irgendwo das versunkene Land Atlantis mit gut erhaltener alter Kultur aus dem Ozean auf und deutsche Forscher werden es zuerst entdecken. 1930 wird im dunklen Afrika ein Stein gefunden, dessen bloßer (!) das Schwergewicht des eigenen Körpers aufhebt (!) und es werden daher bald „ähnlich dem katholischen Heiligen", die Niggers und andere Menschen den Erdball sylphengleich umschweben. Noch mehr! 1935 werden „jenseits des Nordpols" Übermenschen entdeckt werden, die schon längst im intimsten
Telepathie-Verkehr mit den Bewohnern anderer Planeten stehen. Es wird ferner - Herr Dr. Lomer ist garnicht so engherzig, sich nur auf das 20. Jahrhundert zu beschränken - „einmal wieder" eine große Sintflut kommen und schließlich, heute in 500 000 Jahren (Herr Dr. Lomer hat's ausgerechnet) fällt der Mond auf die Erde: zuerst kommen die großen Eisberge herunter, dann schwere Metallmassen und am Ende - ein tagelanger Regen von lauter Gold!! Ein freudiges „Ah!" ging durch die erstaunte Versammlung. „Allein leider, meine Damen und Herren, wird bei dieser Gelegenheit auch das Menschengeschlecht zugrunde gehen!" "

https://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/files/1398/AVN_1999_H2_Nr10.pdf


Vaughans Buch ist lesenswert, zu Thalia Helladus bemerkt er "apparantly her patriotism overshadowed her prophetic accuray..." und erwähnt sarkastisch - "to balance the global picture" - zwei weitere Varianten aus jenen Jahren, in denen das jeweilige "Feindesland" im Meer versinkt: Eine deutsche von 1924, in dem das aufsteigende Atlantis Frankreich flutet, sowie eine britische ("Will Europe Follow Atlantis?"), in der Deutschland als Folge eines Kippens der Erdachse absäuft.

Gruß
Ulrich

Irlmaier-Vorlagen (Flut und Klima)

randomizer @, Dienstag, 27. September 2016, 06:39 vor 1520 Tagen @ Ulrich 4840 mal gelesen

Hallo Ulrich,

[...] Der Komet steht zunächst am östlichen Horizont, später im Zenith. (Komet von Bethlehem und Atlantis.) Sturm und Wetterschäden. Vulkanische Ausbrüche und Erdbeben, besonders in Italien und Frankreich. Große Verwüstungen. Gewaltige Seebeben. Atlantis, welches vor 11500 Jahren unterging, taucht auf. England versinkt (etwa sieben Monate nach Erscheinen, des Kometen). Küstengebiete des Festlandes, selbst Hamburg, dauernd oder teilweise unter Wasser.

[...] b) klimatische: allmählicher Klimawechsel. Nord-Polar-Gegend und Europa wärmer.

Danke Ulrich,
ja, das ist eine der potentiellen Irlmaier-Vorlagen (über Englands Untergang), die ich hier 2014 schonmal angedeutet hatte. Es gibt eine ganze Reihe weiterer Schriften, die als Irlmaier-Vorlage in Frage kommen (das Beispielfoto unten zeigt nur ein Bruchteil davon). Mein Postulat ist aber, daß er sein Szenario aus insgesamt nur 3 bis 4 Quellen zusammenlesen konnte. Welche Vorlagen das jedoch genau sind, werde ich erst in meiner (lange in Aussicht gestellten) Irlmaier-Gesamtkritik auswerten können. Daher spare ich mir hier meistens auch die Mühe, die Halbwahrheiten der Forenschreiber betreffs Irlmaier zu entkräften: all diese Sujets werden von mir noch kompetent und abschließend in Aufsatzform abgehandelt. Ein Originalfoto aus dem (von Dir erwähnten) Zentralblatt für Okkultismus (April 1920) reiche ich vielleicht heute noch nach, wenn wieder Tageslicht im Spiel ist.
Beste Grüße!
randomizer

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Irlmaieraufsatz

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 27. September 2016, 11:42 vor 1520 Tagen @ randomizer 4758 mal gelesen

Dank auch Dir, Randomizer!

Auf diesen Aufsatz warten wir schon lange, zumal Du wohl eine Quellenkompetenz hast, bei der wir nur staunen können.

Kannst Du etwa abschätzen, bis wann der Aufsatz verfügbar sein dürfte?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Katze zum Zweiten

Sagitta @, Dienstag, 27. September 2016, 12:36 vor 1520 Tagen @ Taurec 4739 mal gelesen

Gerne, Taurec - mutt Du nur bei Deiner Herzdame gucken! MfG, Sagitta

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"Flugzeuge werden aus dem Süden kommen. Sie werden 'Pakete' fallen lassen, die explodieren, kurz bevor sie den Boden berühren. Sie werden weiße Ringe ausströmen, die über der Erde schweben werden. Die Männer und die Tiere, die sich diesen schwebenden Ringen nährern, werden auf der Stelle sterben. Ich sehe sogar das Fleisch, das sich von ihren Knochen löst ...

Bitte beachten, dass diese Textstelle aus einer UP-Auslandsmeldung (!!) stammen soll und deswegen als Zitat (d.h. mit Anführungszeichen) gekennzeichnet ist.

Als Korrespondent der 'Herzdame' in Bayern wird eingangs ein Max Pflieger (?) erwähnt, doch wie ich schon andeutete, erinnert mich das Ganze sehr an Konstantin. Auch weil der bei seinem (angeblichen?) Besuch bei Irlmaier eben eine andere Version (die erste?) des Giftschwarms erlebt hat - und im Text hier ja eine entsprechende Klarstellung gemacht wird. Solche Bemerkungen am Rande sind nicht unwichtig, um Authentizitäten beurteilen zu können. Beim Gelben Strich verweise ich außerdem auf das Gesprächsprotokoll, das sich in Freiburg befindet. Bitte Forums-Suchfunktion benutzen.

Die Fortsetzung auf Seite 19 hast Du? Oder soll ich sie Dir beschaffen?

... ja dann schicken wir halt die Frauen zu den schwebenden Ringen, um uns herauszuhauen.

WernerH @, Dienstag, 27. September 2016, 21:23 vor 1520 Tagen @ Sagitta 4649 mal gelesen

Grüß Gott und guten Abend,

wenn im Artikel reißerisch vom "neuen Nostradamus" die Rede ist, reduziere ich schlagartig meine Lesebemühungen und falle leider meinem Ironie-Modus anheim.

Quellenforschung ist halt oft genug quälende Forschung angesichts solcher Machwerke.

Armer Irlmaier, du hättest wohlmeinendere Schreiberlinge verdient gehabt!

Aber was soll es - zu allen Zeiten galt das Motto des an hohe Auflagen orientierten Journalisten:

Je ne recherche rien!

Gehabt euch wohl
WernerH

Fortsetzung des Herzdame-Artikels auf Seite 19

randomizer @, Mittwoch, 28. September 2016, 18:43 vor 1519 Tagen @ Sagitta 4843 mal gelesen

bearbeitet von randomizer, Mittwoch, 28. September 2016, 18:52

Hallo, Sagitta und Taurec!

Als Korrespondent der 'Herzdame' in Bayern wird eingangs ein Max Pflieger (?) erwähnt, [...]

Der Mittelsmann zwischen Max Pflieger und Irlmaier war übrigens wahrscheinlich W. Wehner, der später auch im "Echo der Woche" einen eigenen Irlmaier-Artikel brachte. (Wehner, Wolfgang: Was Seher Irlmeier wirklich kann. in: Echo der Woche (München), 4. Jahrgang, Nr. 144) vom 12. Mai 1950, Seite 7, der Scan in Taurecs Archiv zeigt mein Exemplar)

Die Fortsetzung auf Seite 19 hast Du? Oder soll ich sie Dir beschaffen?

Der Schluß des Artikels gibt zwar nicht viel her, aber voilà:

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Bis später,
randomizer

Herzlichen Dank, Randomizer, das passt sogar ganz wunderbar!

gaudens @, Mittwoch, 28. September 2016, 21:14 vor 1519 Tagen @ randomizer 4783 mal gelesen

– kein Text –

potentielle Irlmaier-Vorlagen (Originalfotos)

randomizer @, Donnerstag, 29. September 2016, 10:16 vor 1518 Tagen @ Taurec 4916 mal gelesen

Kannst Du etwa abschätzen, bis wann der Aufsatz verfügbar sein dürfte?

Gruß
Taurec

Hallo Taurec!

Das anspruchsvolle Puzzle der Irlmaier-Vorlagen ist quellenseitig noch nicht ganz gelöst, ich verfolge aber noch vielversprechende Spuren; am momentanen Fortschrittstempo gemessen, bräuchte ich zur Fertigstellung vielleicht noch ein bis zwei Jahre. Hier noch die versprochen Originalfotos von den Quellen, die Ulrich nannte:

Zentralblatt für Okkultismus, April/Mai 1920:
[image]

[image]

Georg Lomer: Kommende Weltkatastrophen (1921):

[image]

[image]

Viele Grüße
randomizer

Katastrophenphantasien

Sagitta @, Donnerstag, 29. September 2016, 11:32 vor 1518 Tagen @ randomizer 4917 mal gelesen

Hallo Randomizer,

in den von Dietz-Rüdiger MOSER herausgegebenen kulturhistorischen Skizzen "Geachtet & geächtet : bayerische Volkshelden" findet sich auch ein Artikel über Irlmaier.

Es wird dort u.a. nochmals herausgestellt, dass er fast bis zur körperlich-seelischen Erschöpfung die vor seinem Haus Schlange stehenden und Hilfe suchenden Menschen angenommen hat (übrigens auch wegen medizinischer Diagnosen, da er mit den Händen, wenn er sie über den Körper führte, Problemzonen erkennen konnte).

Seine Hellsichtigkeit, auch in die Vergangenheit *) und in die Zukunft, ist absolut unstreitig anerkannt gewesen (sogar gerichtlch und polizeilich). Gegen die (von Journalisten) allgemein verbreiteten Kriegs- und Katastrophenprophezeiungen hat er sich verwahrt und sich von ihnen distanziert. Adlmaier scheint anfänglich eine Autorisierung gehabt zu haben, jedoch war Irlmaiers Verhältnis zu ihm in späteren Jahren "gestört".

In oben erwähnten Artikel wird N.Backmund zitiert, der bei einem Besuch Irlmaiers ihm ein Heftchen über den Mühlhiasl gezeigt habe, worauf Irlmaier geantwortet habe, dass er die Mühlhiasl-Geschichten gar nicht kenne.

Der Autor des Artikel stellt die Überlegung an, ob die Katastrophengesichte Irlmaiers (die grundsätzlich zunächst als valide aktzeptiert werden) nicht vielleicht dadurch zustandekamen, dass Irlmaier in jene teils kollektiven, teils krankhaft individuellen Katastrophenängste und -phantasien eingetaucht sei, eben auf seinem eigenen hellsichtigen Weg, von denen Du hier einige zitiert und eingestellt hast und die phasenweise und seuchenartig durch die Weltgeschichte wehen.

Ich selbst sehe das nicht so, allenfalls nur teilweise. Derartige Ängste hat er aufgrund seiner Hellsichtigkeit sehr wohl in den Gedanken derjenigen, die ihm Fragen gestellt haben, gesehen. Ich bin mir aber sicher, dass er darüber hinausgehend (vielleicht auch von solchen Gedanken angestoßen?) eigene Schauungen hatte, die sehr konkret und realistisch waren - die er aber oft selbst nicht verstanden hat, weil es sich um fremdartige Dinge handelte.

Worauf ich hinaus will: ich bitte Dich, im Fortgang Deiner Recherchen zu Irlmaier nicht von vorneherein von der These auszugehen, dass er ein Fälscher und Betrüger war, wie hier auf dem Forum von manchen angenommen wird **). Gib ihm vielmehr die Chance, dass er eigene Schauungen gehabt haben könnte, und mach den Versuch, diese gegebenenfalls zu identifizieren. Das geht nur über die kleinen und merkwürdigen Details am Rande, die seine Schauungen von anderen, auf den ersten Blick scheinbar gleichartigen Bildern (in der Literatur vor ihm veröffentlicht) unterscheiden.

Dazu nur ein Beispiel: der Mord des dritten Hochgestellten geht möglicherweise auf eine eigene Schauung Irlmaiers zurück. Man findet sie nach meinem aktuellen Kenntnistand nicht in der Prophezeiungsliteratur vor ihm. An sich ist die Sequenz "erst ein Mord, dann schnell der Krieg" schon eigenartig. Man kann dann spekulieren, das sei dem Beginn des Ersten Weltkrieges nachgeäfft, doch es kommt hier zur Unterscheidung die Dreizahl ins Spiel. Sie geht sehr wahrscheinlich auf ein Element in der originalen Schau zurück, das aber auch Irlmaier nicht verstanden hat. Nur nachträglich, in seinem Wachbewußtsein und mit seinem zeitgeschichtlichen Wissen, erklärt sich Irlmaier das mit der Reihe Gandhi-Bernadotte-Dritter (Irlmaier ging von einer Naherwartung des Krieges in den 50er Jahren aus). Er sagt aber in einer der Quellen, dass er es nicht wirklich weiß.

Das war nur ein Beispiel, ich könnte weitere bringen, aber das führte hier zu weit und ist vermutlich nicht von allgemeinem Interesse (für die Prognose bedeutet es lediglich, aufmerksam zu sein, wenn in einer militärische angespannten Krisen zwei VIPs zeitlich nahe beieinander ermordet werden, denn beim dritten könnte dann ...).

Jedenfalls wünsche ich Dir bei Deiner Arbeit guten Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen,
Sagitta

*) ich erwähne die Retrokognition hier ausdrücklich, weil sie von manchen auf dem Forum geleugnt wird. Sie ist aber existent, knüpft sich in der Regel an Personen oder Gegenstände oder örtliche Gegenheiten.

**) weil sich Taurec gegen solche Vorwürfe verwahrt hat, hier ein Zitat: "Insofern war das ein Gespann, das diesbezüglich vor allem aus zwei talentierten Betrügern bestand."

Quelle: https://schauungen.de/forum/index.php?id=32770

Fachsimpelei: Irlmaier

randomizer @, Donnerstag, 29. September 2016, 22:44 vor 1518 Tagen @ Sagitta 4847 mal gelesen

Hallo Sagitta!

Es wird dort u.a. nochmals herausgestellt, dass er fast bis zur körperlich-seelischen Erschöpfung die vor seinem Haus Schlange stehenden und Hilfe suchenden Menschen angenommen hat (übrigens auch wegen medizinischer Diagnosen, da er mit den Händen, wenn er sie über den Körper führte, Problemzonen erkennen konnte).

Seine Hellsichtigkeit, auch in die Vergangenheit *) und in die Zukunft, ist absolut unstreitig anerkannt gewesen [...]

Das konnte ich hier 2012 bereits relativieren:

"Irlmaiers Parawissen (Telepathie etc.) ist dort unstrittig, wo es sich um Wissen über Vergangenes bzw. Gegenwärtiges des Klienten handelte. Dabei erreichte er mehrmals überdurchschnittlich gute Ergebnisse (die seinerzeit kursierenden Hausfrauen-Tratsch-Anekdoten über Irlmaier wurden aber auch gerne ausgeschmückt, übertrieben oder gänzlich erfunden, sogar Irlmaiers Ortspfarrer, Dekan Markus Westenthanner sah sich Mitte 1950 genötigt, diese ausufernde Legendenbildung um Irlmaier in einem eigenen Aritkel zu kritisieren).

Sobald es sich um Zukünftiges handelte, sank Irlmaiers Erfolgsquote jedoch gegen Null (siehe z.B. Kufsteiner-Broschüre 1950, wobei ich da gar nicht so streng bin angesichts der Umstände).

Es ist keineswegs zwingend, dass jemand mit telepathischem [und/oder paramedizinischem] Talent automatisch auch korrekte Vorhersagen über die Zukunft der Welt leisten kann: das sind doch noch unterschiedliche Qualitäten von "Wundern", meine ich.
"

Gegen die (von Journalisten) allgemein verbreiteten Kriegs- und Katastrophenprophezeiungen hat er sich verwahrt und sich von ihnen distanziert.

Er hat sich von dem Rummel um ihn distanziert und von so manchem Wortlaut, das verbreitete Szenario (zumindest bei Adlmaier) entsprach aber ansonsten wohl weitgehend Irlmaiers Vorstellungen von der nahen Zukunft.

Adlmaier scheint anfänglich eine Autorisierung gehabt zu haben, jedoch war Irlmaiers Verhältnis zu ihm in späteren Jahren "gestört".

Richtig, aber vielleicht auch andersherum: mein Eindruck ist, daß sich eher Adlmaier (so ab Mitte 1950) von Irlmaier distanzierte, mutmaßlich, weil er Irlmaiers Plagiaten auf die Schliche kam. Ich vermute, bis Mitte 1950 teilte Adlmaier noch Irlmaiers Naherwartung, später überwog dann wohl eher das kommerzielle Interesse bzw. die inzwischen beachtliche Lesernachfrage, die er mit der zweiten (1955) und dritten Auflage (1961) gerne bediente.

In oben erwähnten Artikel wird N.Backmund zitiert, der bei einem Besuch Irlmaiers ihm ein Heftchen über den Mühlhiasl gezeigt habe, worauf Irlmaier geantwortet habe, dass er die Mühlhiasl-Geschichten gar nicht kenne.

Selbst falls Irlmaier zuvor keine Gelegenheit hatte, den Waldpropheten aus einer Broschüre (Kirmayer 1949) oder einem Zeitungsartikel (diverse 1949) zu kennen, so nahm er allerspätestens Anfang 1950 vom Mühlhiasl Notiz, als Adlmaiers "Blick in die Zukunft" auflagenstark erschien.

Der Autor des Artikel stellt die Überlegung an, ob die Katastrophengesichte Irlmaiers (die grundsätzlich zunächst als valide aktzeptiert werden) nicht vielleicht dadurch zustandekamen, dass Irlmaier in jene teils kollektiven, teils krankhaft individuellen Katastrophenängste und -phantasien eingetaucht sei, eben auf seinem eigenen hellsichtigen Weg, von denen Du hier einige zitiert und eingestellt hast und die phasenweise und seuchenartig durch die Weltgeschichte wehen.

Ich selbst sehe das nicht so, allenfalls nur teilweise. Derartige Ängste hat er aufgrund seiner Hellsichtigkeit sehr wohl in den Gedanken derjenigen, die ihm Fragen gestellt haben, gesehen. Ich bin mir aber sicher, dass er darüber hinausgehend (vielleicht auch von solchen Gedanken angestoßen?) eigene Schauungen hatte, die sehr konkret und realistisch waren - die er aber oft selbst nicht verstanden hat, weil es sich um fremdartige Dinge handelte.

Irlmaiers Klienten induzierten also die unnötigen Ängste, falschen Zukunftserwartungen und darüber hinaus sogar den Wortlaut älterer Prophezeiungstexte und verseuchten damit Irlmaiers heilige eigene Schauungen? Ziemlich paranormal, da liegt doch die Annahme viel näher, Irlmaier hätte die vermeintlichen Vorlagen einfach selbst gelesen, statt sie telepathisch von literaten Klienten zu empfangen.

Worauf ich hinaus will: ich bitte Dich, im Fortgang Deiner Recherchen zu Irlmaier nicht von vorneherein von der These auszugehen, dass er ein Fälscher und Betrüger war, wie hier auf dem Forum von manchen angenommen wird **). Gib ihm vielmehr die Chance, dass er eigene Schauungen gehabt haben könnte, und mach den Versuch, diese gegebenenfalls zu identifizieren.

Da mach Dir mal keine Sorgen: der grundsätzliche Ehrgeiz, Irlmaier zu entzaubern, raubt mir ja nicht meine philologische Objektivität. Wenn gegen Irlmaier zu Unrecht argumentiert oder polemisiert wird, nehme ich diesen gelegentlich sogar in Schutz, z.B. hier, oder hier:
"Diese privaten Probleme würde ich nicht überbewerten; zur Irlmaier-Kritik taugen nur die harten Fakten: nämlich dessen Vorlagen."

[...] Er sagt aber in einer der Quellen, dass er es nicht wirklich weiß. doch es kommt hier zur Unterscheidung die Dreizahl ins Spiel. Sie geht sehr wahrscheinlich auf ein Element in der originalen Schau zurück, das aber auch Irlmaier nicht verstanden hat.

Schlechtes Beispiel, die Dreizahl kommt doch bei Irlmaier ständig vor, das ist kein Indiz für die Echtheit seiner Prophetien, sondern ganz im Gegenteil eher höchstverdächtig, siehe die theologische Fachliteratur, am besten hier:
Mayer, Rudolf: Die Dreizahl als Stilmittel in den Schriften der alttestamentlichen Propheten. Regensburg 1956

Genug für heute, viele Grüße!
randomizer

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Sehr lichtvoll!

BBouvier, Freitag, 30. September 2016, 10:43 vor 1517 Tagen @ randomizer 4753 mal gelesen

Danke sehr, Randomizer!

Nur eine bestätigende Anmerkung hierzu:
=>
"Ziemlich paranormal, da liegt doch die Annahme viel näher,
Irlmaier hätte die vermeintlichen Vorlagen einfach selbst gelesen,
statt sie telepathisch von literaten Klienten zu empfangen
."

Es handelt sich bei den fraglichen Prophezeiungstexten "Irlmaier"
ja teils nur um reine Nacherzählungen seiner Vorlagen!
Hier, exemplarisch, nur mal ein paar der schier unzählig vielen:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=27271
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32767
https://schauungen.de/forum/index.php?id=24461
https://schauungen.de/forum/index.php?id=24463
https://schauungen.de/forum/index.php?id=15428
https://schauungen.de/forum/index.php?id=31027
https://schauungen.de/forum/index.php?id=23421

... und so weiter und so weiter =>

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Erwischt: die in den Schwanz sich beißende Katze

Sagitta @, Dienstag, 27. September 2016, 10:41 vor 1520 Tagen @ Ulrich 4654 mal gelesen

Hallo, lieber Ulrich -

ich weiss schon, ich weiss! Wozu Kristallkugeln, besonders digitale, gut sind ...

Mit den Prophezeiungen ist es wie mit alten Vorderladern. Die hat man im Schrank stehen, und man läuft vorbei und denkt: ob sie wohl noch schießen? Oder wird es sie dann zerreissen? Manchmal möchte man sie auf den Schrott werfen, doch dann gibt's ein Sonderangebot Pulver auf dem Schwarzmarkt - und schließlich fehlt nur noch die passende Kugel. Bitte jetzt keinen Link schicken!!

Man tut eben was man kann, mit den Prophezeiungen. Und in der Endlos-Schleife von Recherche und Interpretation darf doch wohl die Einschätzung und Perspektive mal wechseln! Ein abschließendes Urteil gibt es vermutlich nie, der Schußtest findet nicht statt. Auch deshalb, weil die beste Präkognition immer unscharf ist. Wenn wir uns im Jahr 2030 zurückblickend über die Feldpostbriefe unterhalten, dann wird bestimmt einer kommen und sagen: die waren eine Fälschung, denn die Russen sind 2026 nicht eingefallen sondern eingeflogen.

Bezüglich Irlmaier liegt der Ball jetzt bei Randomizer. Zwei Jahre sind keine Zeit. Auch nicht in Zeiten wie diesen. ***) Die Sammlung von Taurec zu Irlmaier, so verdienstvoll sie ist, hat doch nicht die Tiefe und Breite, die für eine textkritische Ausgabe notwendig wäre. Und mir geht es hier auch um den Menschen Irlmaier. Ich habe meine eigenen Zugänge und Kontakte, und weiß daher, dass die vielen Hilfesuchenden unmittelbar nach dem Krieg ihn belastet haben und er sein Bestmögliches gegeben hat. Ihn als Lügner und Fälscher zu beschimpfen, das geht nicht. Sein Fehler war allenfalls, dass er sich mit Journalisten und Verlegern eingelassen hat, die seinen Ruf für ihre eigenen Interessen ausnutzen wollten. Ich denke nicht, dass er etwas weitergeben hat (von alten Prophezeiungen, die ihm zugetragen wurden, vielleicht auch nur in Form einer Frage), wenn er nicht ein eigene, vielleicht bloss bruchstückhafte Schauung dazu hatte. Dass er in Heften gelesen hat, wie sie Randomizer in seinem parallelen Beitrag abgebildet hat, kann ich mir kaum vorstellen. Am Abend nach seinen Beratungen hatte er sicher die Nase voll von Zukunft ...

Unklar bleiben vorerst ferner die Feldpostbriefe. Doch auch hier lohnt die laufende Beobachtung und die immer wieder erneuerte Reflexion. Oder das Bohren nach Quellen: Rill war von der Polizei/Gestapo offenbar einmal verhört worden, und möglicherweise ist die Akte dazu erhalten geblieben. Vielleicht möchte Taurec ja mal einen Besuch im ifz-muenchen machen?

Es bleiben von den literarischen Prophezeiungen nur vier übrig: Johansson, Rill, Irlmaier und Waldviertler. Es sind wacklige Pfosten, aber sie halten. Im Kern sagen sie alle ein und dasselbe: es wird noch einmal einen Krieg geben, verbunden mit Naturkatastrophen. Eigentlich genügen diese zwei Sätze. Den Rest kann sich der aufmerksame Weltbeobachter mit dem gesunden Menschenverstand dazudenken. Und sich entsprechend vorbereiten. Ganz ohne Kristallkugel.

Herzlichen Dank und freundliche Grüße von Sagitta

***) hier fällt mir ein hübscher Text von Kafka ein, über einen sehr beschäftigten und völlig verkannten Manager und Buchhalter namens Poseidon:

"Er pflegte zu sagen, er warte damit bis zum Weltuntergang, dann werde sich wohl noch ein stiller Augenblick ergeben, wo er knapp vor dem Ende, nach Durchsicht der letzten Rechnung, noch schnell eine kleine Rundfahrt werde machen können."


http://www.textlog.de/31999.html

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Lügner und Fälscher?

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 27. September 2016, 12:07 vor 1520 Tagen @ Sagitta 4779 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 27. September 2016, 12:13

Hallo!

Die Sammlung von Taurec zu Irlmaier, so verdienstvoll sie ist, hat doch nicht die Tiefe und Breite, die für eine textkritische Ausgabe notwendig wäre.

Du kannst mich gerne auf fehlende Quellen aufmerksam machen. Warum sollte ich die ganze Arbeit machen? ;-)

Und das hier bitte auch nicht vergessen!

Ihn als Lügner und Fälscher zu beschimpfen, das geht nicht.

Solche Vereinfachungen, um die Kritiker ins moralische Abseits zu stellen und um Irlmaier ein Schutzgehege zu errichten, da er ja ein so guter Mensch gewesen sei, geht allerdings auch nicht.
Daß wir ihn beschimpften, ist eine dreiste und falsche Unterstellung, gegen die ich mich verwehre!
Es geht allein um die Echtheit seiner Aussagen und den Grad seiner Verwicklung mit Adlmaier. Haben wir überhaupt "Irlmaier" in den Texten vor uns oder ist das alles auf Adlmaiers Mist gewachsen?
Wenn dabei Irlmaier als Mensch auf der Strecke bleibt, ist dem halt so. (Aus meiner Sicht ist er eine historische Person, also durchaus ein Abstraktum.) Ich habe kein Problem damit, die Heiligen anderer von den Säulen zu stoßen.
Mit solchen Pseudoargumenten, die eine gefühlmäßige Aura erzeugen sollen, in der sich Kritiker schon von Vornherein schlecht fühlen sollen, untergräbst Du sinnvolles Nachforschen.

Daß Irlmaier es mit der Wahrheit nicht allzu genau nahm und wohl auch "schlitzohrige" Persönlichkeitskomponenten hatte, geht schon aus seinem Vorstrafenregister hervor.

Seine Besucher log er bei seiner Beratung gewiß nicht an. Und den Rest, die in Zusammenhang mit Adlmaier und einer mutmaßlich vorhandenen, aber nicht bestätigten Handvoll eigener Schauungen entstandenen Prophezeiungen, konnte er mit gutem Gewissen selbst erzählen, weil er selbst (unkritisch!) daran glaubte!
Er war natürlich nicht Fälscher, sondern hat sich eher selbst in den Überlieferungsstrom der "großen Weissagung" eingegliedert, die er durchaus religiös für wahr hielt.

Ich denke nicht, dass er etwas weitergeben hat (von alten Prophezeiungen, die ihm zugetragen wurden, vielleicht auch nur in Form einer Frage), wenn er nicht ein eigene, vielleicht bloss bruchstückhafte Schauung dazu hatte.

Die Vermutung einer echten vorangegangenen Schau gereicht allerdings nicht als Argument, um unauthentische Adlmaiertexte zu stützen.
Wenn wir keine Beschreibung der Schauungen haben oder zumindest brauchbare Hinweise auf deren Inhalt, sondern Texte, die aus anderen Quellen zusammengeschustert sind, ist das wertlos.

Unklar bleiben vorerst ferner die Feldpostbriefe. Doch auch hier lohnt die laufende Beobachtung und die immer wieder erneuerte Reflexion. Oder das Bohren nach Quellen: Rill war von der Polizei/Gestapo offenbar einmal verhört worden, und möglicherweise ist die Akte dazu erhalten geblieben. Vielleicht möchte Taurec ja mal einen Besuch im ifz-muenchen machen?

Sofern sich dort Akten der Gestapo aus jener Zeit wiederfinden, wäre ein Besuch wohl lohnenswert. Bleibt nur zu hoffen, daß die Dokumente nicht der Flächenbombardierung zum Opfer fielen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Weitere mögliche Vorlage "Merlin"

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 27. September 2016, 11:39 vor 1520 Tagen @ Ulrich 4666 mal gelesen

Danke, Ulrich!

Das ist ja ein phantastischer Fund!

Ein weiterer Hinweis auf eine mögliche Vorlage Irlmaiers findet sich in der Kufsteiner Sonntagspost:

"Wir finden bei Irlmeier also nicht nur das sagenhafte ‚Atlantis‘, sondern auch die alte Prophezeiung des Engländers Merlin, der dem stolzen Albion ein gleiches Grab in den Wellen vorhersagte."

Diese Merlinprophezeiung sollte man mal ausfindig machen. Wenn Hans Burgstaller sie kannte, konnte "Adlirlmaier" sie auch gekannt haben.

Leider kursieren unter dem Namen Merlin wohl ähnlich viele Prophezeiungen wie zu diversen Sibyllen und dem blinden Jüngling.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Weiße, schwebende Ringe

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 27. September 2016, 11:29 vor 1520 Tagen @ Sagitta 4783 mal gelesen

Hallo!

Und das wird oft gemacht, bevor man seine Texte überhaupt richtig gelesen und sortiert hat.

Glaubst Du etwa, daß ich nach 15 Jahren Irlmaiers Texte (jedenfalls die mir bekannten) noch nicht richtig gelesen und sortiert hätte? ;-)

Beispielsweise findet sich in frühen Schilderungen zum gelben Strich die merkwürdige Beschreibung von "weissen, schwebenden Ringen" die aus den explodierenden Kastln austreten (also noch gar kein Staub!).

Dafür hätte ich gerne einen Literaturbeleg. Wenn es für ein Vollzitat nicht reicht, bitte die vollständige Quellenangabe!

Wie Du vielleicht feststellst, ist in meiner Quellensammlung, die ich für ziemlich vollständig halte, diese Stelle nicht zufinden.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Feldpostbriefe 2049, möglich wär's

Taurec ⌂ @, München, Montag, 27. Juni 2016, 10:54 vor 1612 Tagen @ Explorer 5807 mal gelesen

Hallo!

Er schreibt doch, dass der 3. Weltkrieg, gleich ausbrechen soll, nachdem die Besatzer aus Deutschland abziehen.

Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein. Rußland überfällt den Süden Deutschlands, aber kurze Zeit, und den verfluchten Menschen wird gezeigt werden, daß ein Gott bestehe, der diesem Geschehen ein Ende macht. Um diese Zeit soll es furchtbar zugehen, und es soll den Leuten nichts mehr helfen, denn die Leute sind zu weit gekommen und können nicht mehr zurück, da sie die Ermahnungen nicht gehört haben.

Nun, derzeit sind ja eigentlich nur die Sowjets und die Franzosen aus Deutschland abgezogen. Aber, was wenn die Leute damals nur mit einer kurzen Besatzung gerechnet haben und dachten, die Sieger würden viele Wertgegenstände, Patente und Wirtschaftsgüter rauben rauben? (ähnlich der Rheinlandbesetzung?)

Man muß wohl ziemliche Unschärfen annehmen und kann nicht zuviel von den Briefen erwarten. Rill hat mehrere Stunden Gespräches mit dem Franzosen mit eigenen Worten und aus dem Gedächtnis auf wenigen Seiten zusammengefaßt. Daß er z. B. sagt, die Besatzungen zögen ab, aber Briten und Amerikaner behielten Resttruppen in Deutschland, kann man einfach nicht erwarten.
Darüber hinaus kann man von einem Seher (zudem über mehrere Jahrzehnte) nicht erwarten, daß er alles sieht. In den Zeit seit der Wiedervereinigung (wie auch in den Jahrzehnten zuvor) ist in Deutschland tatsächlich vergleichsweise wenig geschehen. => Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!

Dies würde dann für eine Fälschung der Briefe im jahr 1945 sprächen.
Auch scheint es so, als habe der Franzose gemeint, die Besatzer würden alle gleichzeitig abziehen.

Da Rill die Aussagen bereits zur Nazizeit im Dorf rausposaunte und die Briefe kriminaltechnisch untersucht wurden, ist Fälschung ziemlich unwahrscheinlich.
Das Papier stammt von 1914 und wurde nicht künstlich gealtert. Die Bleistiftstriche der Schrift sind zwar altersmäßig selbst nicht bestimmbar, wurden aber offenbar aufgetragen, bevor das Papier gefaltet wurde, was gegen nachträgliche Beschriftung spricht.

Am Schluss dieser Teufelszeit werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. Er sagte, das soll im Jahre 1949 sein.

Hier ist mir ohnehin nicht so ganz klar, was er damit sagen will.
Die geglaubten Sieger an die Besiegten um Rat und Hilfe?
3 Jahre nach Kriegsende?
Dies würde wirklich eher für die 2040er Jahre sprechen...

Allerdings, das mit dem schrecklichen Los...
Wenn man etwas interpretiert, könnte man dies als eingetreten auffassen. Immerhin, haben alle europäischen Siegermächte fast ihr gesamtes Kolonialreich durch den 2. Weltkrieg verloren!
Auch der Lebensstandard in der BRD, war schon einige Jahre nach dem Kriegsende wieder höher als in Großbritannien oder Frankreich!
Allerdings, hat dies doch noch bis ende der 1950er, Anfang der 1960er jarhe gedauert!
Auch solche enormen Unruhen, wie in Frankreich seit 2005 und England seit 2011,gab es bisher in Deutschland noch nicht!

Wieder ein Indiez für Echtheit und die 2040er Jahre als Zeit der 3. Geschehens!

Deutschland als natürlicher Mitte des Kontinents fällt zwangsläufig immer eine Schlüsselrolle zu. Selbst jetzt sind wir die "Führer Europas", von denen Wohl und Wehe der EU abhängen. Bedauerlicherweise sind wir nicht souverän, herrschen im Auftrag anderer. Die Eliten sind von den Westmächen völlig korrumpiert worden, so daß wir als verlängerter Arm der US-Ostküste und Londons Europa zugrunderichten.
Sollte sich diese Klammer jemals lösen (das "schreckliche Los" der Sieger tritt ein), würden sich die Verhältnisse mit einiger Sicherheit umkehren.

Gegen die 2040, spricht allerdings:

Aber er sagte, von uns erlebt's nur einer, und der wird an mich denken.

Der Franzose habe also angeblich gesagt, dass einer der Soldaten dort dies alles noch erlebt.
Der Jüngste Soldat muss damals 1914 18 Jahre gewesen sein.

Leider wissen wir nicht, was genau der Soldat erleben sollte. Womöglich war die Aussage auf den Ausgang des 2. Weltkrieges und diese Nachkriegszeit bezogen. Rill glaubt ja offenbar, der Franzose meinte 1949, weswegen er den Satz womöglich irrig zum 3. Weltgeschehen packte. Eigentlich muß es so sein, sonst wäre die Aussage unsinnig.
Rill selbst starb 1958. Mit einiger Wahrscheinlichkeit war er selbst der Soldat, der noch an ihn denken sollte.

Sollte er allerdings trotz allem, wirklich 2049 gemeint haben, dann sollten laut den Feldpostbriefen kurz vorher die letzten Besatzer abziehen, sehe ich das richtig?

1947 sagte Rill im privaten Gespräch: "Die kriegsführenden Staaten seinen Rußland gegen Türkei, Deutschland, Polen, Frankreich, England und Amerika seien mit sich selbst beschäftigt."

Folglich ist davon auszugehen, daß Briten und Amerikaner tatsächlich noch abziehen.
Dazu passen die sich in den letzten Jahren mehrenden Schauungen, welche die Anwesenheit russischer Besatzungstruppen zeigen. Deutschland fällt, sich aus dem Klammergriff der Westmächte lösend, eine Zeit lang den Russen in die Hände.

Gibt es ein Dokument, dass regelt, wie lange Briten und Amerikaner in der BRD Militärbasen unterhalten dürfen bzw. sollen oder wollen?

Im Fall der Fälle werden diese Dokumente einfach ignoriert oder durch neue ersetzt. Recht per se ist überhaupt nicht gültig, sondern wird durch die Möglichkeit der Gewaltanwendung gültig gemacht.

Aber noch mal mit Rat und Hilfe, meint er damit wirklich, dass die Sieger des 2. Weltkrieg die Hilfe Deutschlands brauchen würden?

Siehe oben. Sollte Deutschland langfristig wieder nach oben kommen und seiner natürlichen Führungs- und Stabilisatorrolle als Mittelmacht gerecht werden, würden die ehemaligen Sieger allein schon Nachteile haben, wenn sie sich uns nicht annäherten.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Sehr interessant diese Sache

Explorer @, Montag, 27. Juni 2016, 17:31 vor 1612 Tagen @ Taurec 5366 mal gelesen

Hallo Taurec,

Man muß wohl ziemliche Unschärfen annehmen und kann nicht zuviel von den Briefen erwarten. Rill hat mehrere Stunden Gespräches mit dem Franzosen mit eigenen Worten und aus dem Gedächtnis auf wenigen Seiten zusammengefaßt. Daß er z. B. sagt, die Besatzungen zögen ab, aber Briten und Amerikaner behielten Resttruppen in Deutschland, kann man einfach nicht erwarten.
Darüber hinaus kann man von einem Seher (zudem über mehrere Jahrzehnte) nicht erwarten, daß er alles sieht. In den Zeit seit der Wiedervereinigung (wie auch in den Jahrzehnten zuvor) ist in Deutschland tatsächlich vergleichsweise wenig geschehen. => Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!

Ja, wenn man sich den ersten Brief durchliest, ist klar erkennbar, dass Rill leider nicht wirklich chronologisch alles wiedergegeben hat!

Der Krieg, sagte er, ist für Deutschland verloren und geht ins fünfte Jahr, dann kommt Revolution, aber sie kommt nicht recht zum Ausbruch; der eine geht und der andere kommt; und reich wird man; alles wird Millionär, und soviel Geld gibt's, daß man's beim Fenster rauswirft und klaubt’s niemand mehr auf.
Der Krieg geht unter der Fuchtel weiter und es geht den Leuten nicht schlecht, aber sie sind nicht zufrieden. Unter dieser Zeit, sagt er, wird der Antichrist geboren im äußersten Rußland, von einer Jüdin, und er tritt erst in den fünfziger Jahren auf. Dann sagte er, an dem Tage, wo Markustag auf Ostern fällt. Wann das sein soll, weiß ich nicht. Vor dem kommt ein Mann aus der niederen Stufe, und der macht alles gleich in Deutschland, und die Leute haben nichts Rechtes zu reden, und zwar mit seiner Strenge, daß es uns das Wasser bei allen Fugen raustreibt.
Denn der nimmt den Leuten mehr, als es gibt, und straft die Leute entsetzlich, denn um diese Zeit verliert das Recht sein Recht, und es gibt viel Maulhelden und Betrüger. Die Leute werden wieder ärmer, ohne daß sie es merken. Jeden Tag gibt’s neue Gesetze, und viele werden dadurch manches erleben oder gar sterben. Die Zeit beginnt zirka 1932 und dauert neun Jahre, alles geht auf eines Mannes Diktat, sagt er, dann kommt die Zeit 1938; werden überfallen und zum Kriege gearbeitet.
Der Krieg dauert nicht ganz drei Jahre und endet schlecht für diesen Mann und seinen Anhang. Das Volk steht auf mit den Soldaten. Denn es kommt die ganze Lumperei auf und es geht wild zu in den Städten. Er sagte, man soll unter dieser Zeit kein Amt oder dergleichen annehmen, alles kommt an den Galgen oder wird unter der Haustür aufgehängt, wenn nicht an Fensterblöcke hingenagelt; denn die Wut unter den Leuten sei entsetzlich, denn da kommen Sachen auf, unmenschlich.
Die Leute werden sehr arm, und die Kleiderpracht hat ihr Höchstes erreicht und die Leute sind froh, wenn sie sich noch in Sandsäcke kleiden können. Vom Krieg selbst, sagt er, daß keiner was bekommt vom anderen, und wenn sich die Schweiz an Deutschland anschließt, dann dauert es nicht mehr lange, und der Krieg ist aus. Deutschland wird zerrissen, und ein neuer Mann tritt zutage, der das neue Deutschland leitet und aufrichtet. Wer das fleißigste Volk besitzt, erhält die Weltherrschaft, England wird dann der ärmste Staat in Europa, denn Deutschland ist das fleißigste Volk der Welt. Am Schluß kommt noch Rußland und fällt über Deutschland her, wird aber zurückgeschlagen, weil die Natur eingreift, und da wird in Süddeutschland ein Platz sein, wo das Ereignis sein sollte, wo die Leute von der ganzen Welt hinreisen, zuschauen.
Dann sagt er, daß der regierende Papst dabei sei beim Friedensschluß, muß aber zuvor in Italien fliehen, da er als Verräter hingestellt wird, und er kommt nach Köln, wo er nur einen Trümmerhaufen findet, alles kaputt. Und im Jahre 1943 kommt erst der Aufstieg. Dann kommen gute Zeiten. Auch von Italien sagt er, daß es gegen uns geht und in einem Jahr den Krieg erklärt und beim 2. Krieg mit uns geht. Italien wird furchtbar zugerichtet und viele deutsche Soldaten finden dort ihr Grab.
Wir sagen, der hat's doch nicht ganz recht, oder er spinnt. Ihr werdet darüber lachen, denn das ist doch nicht zum glauben. Der Mann sprach mehrere Sprachen; wir haben ihn ausgelacht, aber der Leutnant sprach mit ihm die ganze Nacht, und was er noch alles gesagt hat, könnt Euch nichts denken. Jetzt habe ich genug am Schreiben, und Ihr braucht da nichts zu glauben. Ich schreibe nur, damit Ihr seht, was es für Menschen gibt. Sonst weiß ich heute wenig, bin gesund, und morgen geht’s weiter; man ist halt im fremden Land; hoffentlich geht der Krieg bald zu Ende und nicht, wie der sagte.

Alles ziemlich wild durcheinander...
Wenn man noch bedenkt, dass der Franzose vermutlich nicht perfekt Deutsch konnte, oder manchmal durch seinen Akzent von Rill falsch verstanden wurde, wird die Interpretation natürlich noch mal viel schwieriger!

Ich frage mich, auf welche Zeit sich die folgende Stelle bezieht:

Der Krieg geht unter der Fuchtel weiter und es geht den Leuten nicht schlecht, aber sie sind nicht zufrieden. Unter dieser Zeit, sagt er, wird der Antichrist geboren im äußersten Rußland, von einer Jüdin, und er tritt erst in den fünfziger Jahren auf.

Der Krieg geht unter der Fuchtel weiter, ist dies eine Anspielung auf den kalten Krieg?
Den Leuten geht es nicht schlecht aber sie sind nicht zufrieden, kann ja wohl auch nur die Zeit ab frühesten 1980 meinen oder?
Und der Antichrist, hat sich zumindest in den 1950ern, auch nicht gerade sehr deutlich zu erkennen gegeben.:-D

Interessant ist ja auch, wie er den Franzosen im 1.Brief bezeichnet

Ein sonderbarer Heiliger, denn es ist nicht zum Glauben, was der alles gesagt hat.

Ein sonderbarer Heiliger?
Ich weiß nicht so recht, was er damit meint.
Einen Mönch, oder einen Wanderprediger?

Im Brief, den er zuvor geschrieben hat, muss er Ihn aber genauer beschrieben haben!

Wir sind heute in Ruhe, und da will ich Euch von dem Komplizen schreiben, den ich im letzten Brief erwähnt habe.

Meint er mit Komplize, dass er sie irgendwie unterstütze?
Taurec, hast du den Brief, auf den Rill hier bezug nimmt mal gesehen bzw. kennst dessen Inhalt?

Da Rill die Aussagen bereits zur Nazizeit im Dorf rausposaunte und die Briefe kriminaltechnisch untersucht wurden, ist Fälschung ziemlich unwahrscheinlich.
Das Papier stammt von 1914 und wurde nicht künstlich gealtert. Die Bleistiftstriche der Schrift sind zwar altersmäßig selbst nicht bestimmbar, wurden aber offenbar aufgetragen, bevor das Papier gefaltet wurde, was gegen nachträgliche Beschriftung spricht.

Danke, dass wusste ich so nicht. Ich beschäftige mich mit Schauungen erst seit letztem Dezember.
Ich dachte, die Briefe seien erst 1955 aufgetaucht.
In deiner Liste der Prophezeiungen steht als Veröffentlichungsjahr 1955, und ich kenne diese Briefe nur von dort.

Weiß man den genau, wann er in der Nazizeit, mit diesem Brief an die Öffentlichkeit ging?

Bereits vor dem 2. Weltkrieg?

Ist der Brief, auf den Rill im 1. Brief bezug nimmt erhalten?

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"... wo Markustag auf Ostern fällt."

BBouvier, Montag, 27. Juni 2016, 18:08 vor 1612 Tagen @ Explorer 5477 mal gelesen

Hallo, Explorer!

Hierzu:
"Und der Antichrist, hat sich zumindest in den 1950ern,
auch nicht gerade sehr deutlich zu erkennen gegeben
."

Das hatten wir hier bereits mehrfach.
Es handelt sich dabei um ein Einsprengsel
rein religöser Vorstellungen aus Richtung: "Bauernsprüche".

Hier ist Licht:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=30616

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Nur unglücklich formuliert?

BBouvier, Montag, 27. Juni 2016, 18:32 vor 1612 Tagen @ BBouvier 5414 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 27. Juni 2016, 18:49

Hallo!

Rill schreibt:
"… er tritt erst in den fünfziger Jahren auf.
Dann sagte er, an dem Tage, wo Markustag auf Ostern fällt.
Wann das sein soll, weiß ich nicht
."

Da der "Franzose" dem Leutnant von Leeb erzählt, der "Antichrist"
würde in den "fünfziger Jahren" auftreten, ist unverständlich,
wieso Rill dann seiner Frau schreibt, er wisse nicht,
wann das denn wohl wäre.
Möglicherweise (!) bezieht sich daher der Begriff "fünfziger Jahre"
auf das Lebensalter eines Politikers, was Rill
auf Basis der mitgehörten Unterhaltung auch völlig klar war,
und er hat hier wieder mal nur unglücklich/mißverständlich formuliert.
Es würde sich also um einen Politiker handeln,
der "erst dann" von sich reden macht/auftritt, wenn er die fünfzig überschritten hat.
Und dem man den Begriff "Antichrist" angepappt hat.
Für Katholiken war beispielsweise seinerzeit Napoleon
der Antichrist schlechthin, und Nostradamus bezeichnet
in einem seiner Verse (X/66) den Freimauerer und Gründer der USA,
Washington, als einen "Antichristen":
Eine vergleichbar ganz üble Socke eben.

X/66:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=20215

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Krieg unter der Fuchtel, Antichrist, Nazizeit

Taurec ⌂ @, München, Montag, 27. Juni 2016, 18:09 vor 1612 Tagen @ Explorer 5504 mal gelesen

Hallo!

Ich frage mich, auf welche Zeit sich die folgende Stelle bezieht:

Der Krieg geht unter der Fuchtel weiter und es geht den Leuten nicht schlecht, aber sie sind nicht zufrieden. Unter dieser Zeit, sagt er, wird der Antichrist geboren im äußersten Rußland, von einer Jüdin, und er tritt erst in den fünfziger Jahren auf.

Der Krieg geht unter der Fuchtel weiter, ist dies eine Anspielung auf den kalten Krieg?

Der Krieg unter der Fuchtel findet bis heute in Gestalt der von den Siegern oktroyierten Bundesrepublik statt, deren einziger Zweck die dauerhafte Unterdrückung deutscher Interessen ist, bzw. die Einspannung des deutschen Volkes für die Interessen anderer. In unserer Zeit hat sich das zum schleichenden Vernichtungskrieg des "großen Austauschs" ausgewachsen, der auch die anderen weißen Völker erfaßt hat.

Den Leuten geht es nicht schlecht aber sie sind nicht zufrieden, kann ja wohl auch nur die Zeit ab frühesten 1980 meinen oder?

Die für seelische Entwicklung und Erfüllung völlig ungünstigen Lebensumstände in der modernen, weltstädtischen, kulturlosen Massengesellschaft, in der man die innere Leere durch ungezügelten Konsum zu füllen sucht?

Und der Antichrist, hat sich zumindest in den 1950ern, auch nicht gerade sehr deutlich zu erkennen gegeben.:-D

Ich meine, das hätten wir irgendwann im Laufe der letzten 16 Jahre Forumstätigkeit geklärt.
Klar ist, daß es den Antichristen überhaupt nicht gibt. Er ist eine religiöse Vorstellung, die das gemeine Denken als Antihelden, der gegen Christus steht, sich im Laufe der Zeit zusammenfabriziert hat. Damit verknüpfen sich allerhand Vorstellungen, von deren Urpsprung die meisten, die diese Ideen immer wieder aufgreifen, gar keine Ahnung haben. Bereits im ersten Jahrhundert haben sich die frühen Christen Kaiser Nero als Bösewicht aufgebaut. Nach seinem Tode entstand die Legende, er wäre gar nicht tot und würde sich im Osten des römischen Reiches verstecken, von wo er als Antichrist wiederkehren und die armen, geschundenen, verfolgten Christen knechten würde (die haben einfach die alte jüdische Verfolgungslegende auf sich übertragen). Da kommt das Motiv "aus dem Osten" her. Jahrhunderte später war das römische Reich nicht mehr aktuell, aber die frühchristlichen Prophezeiungen waren noch vorhanden. Deren Motive wurden eben auf das christliche Abendland mit dem heiligen römischen Reich deutscher Nation übertragen. Der Osten war nun nicht mehr Persien, sondern Rußland. Die den Messias ablehnenden Juden sind per se Antichristen und in Form der Chasaren in Rußland zahlenmäßig stark vertreten. So entstand wohl die Idee, der Antichrist würde von einer Jüdin in Rußland geboren werden. Tatsächlich ist die ganze Antichristpassage in den Feldpostbriefen nur das Echo über Jahrhunderte tradierter und umgewandelter christlicher Vorstellungen und hinsichtlich realer Ereignisse für uns absolut belanglos. Wir können daraus ableiten, daß der Franzose nicht nur selbst seherisch begabt war, sondern sich mit den Thema auskannte. Die Prophezeiungsliteratur seiner Zeit war ihm bekannt.

Das habe ich in groben Zügen bereits hier dargelegt.

Ein sonderbarer Heiliger?
Ich weiß nicht so recht, was er damit meint.
Einen Mönch, oder einen Wanderprediger?

Das ist wohl nur eine andere Redewendung für "komischer Kauz".

Im Brief, den er zuvor geschrieben hat, muss er Ihn aber genauer beschrieben haben!

Wir sind heute in Ruhe, und da will ich Euch von dem Komplizen schreiben, den ich im letzten Brief erwähnt habe.

Meint er mit Komplize, dass er sie irgendwie unterstütze?

Nein. Das ist wohl nur ein Wort wie "Schlawiner", das man gern mal für einen sonderbaren Typen verwendet.

Taurec, hast du den Brief, auf den Rill hier bezug nimmt mal gesehen bzw. kennst dessen Inhalt?

Der Brief, auf den Rill hier Bezug nimmt, ist nicht erhalten geblieben. Der war offenbar schon in den Vierziger und Fünfziger Jahren, als Frumentius mit den Rills Bekanntschaft machte, nicht mehr da.

Danke, dass wusste ich so nicht. Ich beschäftige mich mit Schauungen erst seit letztem Dezember.
Ich dachte, die Briefe seien erst 1955 aufgetaucht.
In deiner Liste der Prophezeiungen steht als Veröffentlichungsjahr 1955, und ich kenne diese Briefe nur von dort.

Weiß man den genau, wann er in der Nazizeit, mit diesem Brief an die Öffentlichkeit ging?

Bereits vor dem 2. Weltkrieg?

Ganz unten habe ich die Expertise von Hans Bender verlinkt, die alle Fragen beantworten sollte.

Darin steht u. a. das Rill bereits 1915 davon erzählte und während der Nazizeit wegen seiner Aussagen Besuch von der Polizei bekam, wie sein Sohn berichtete:
"Sein Vater habe das 1915 in einer Wirtschaft erzählt, er sei aber nicht dabei gewesen. Ein Bäcker, zu dem ihn seine Mutter schickte, habe ihn aber darauf angesprochen mit den Worten: ‚Dein Vater spinnt, er hat in der Wirtschaft gesagt, der Krieg dauere vier Jahre und noch länger.’ Das habe er dann der Mutter erzählt, die den Vater ermahnte, nicht so viel zu reden. Auch nach seiner Rückkehr aus dem Feld habe sein Vater die Briefe erwähnt, die die Mutter ‚in der Kammer droben’ aufgehoben habe. Vor der Nazizeit habe er immer gesagt: ‚Jetzt kommt der strenge Herrscher, der bringt den Krieg und der Krieg ist wieder verloren.’ Nebendran sei er gestanden, als vielleicht 1936 zwei Kriminalbeamte kamen und seinen Vater wegen dieser Äußerung zur Rechenschaft zogen. Er habe dann ‚von dem Franzosen’ erzählt, der seinerzeit gesagt hätte, er sei mehrfacher Millionär gewesen, habe alles verschenkt und sei dann ins Kloster gegangen. Er sei früher Freimaurer gewesen und mit Gottes Hilfe diesen entronnen."

Alle Versuche, die Identität des Franzosen zu ermitteln, sind aber gescheitert, alle Spuren sind erkaltet.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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Der Fluch im Inneren

Taurec ⌂ @, München, Montag, 27. Juni 2016, 18:24 vor 1612 Tagen @ Taurec 5441 mal gelesen

Hallo!

Interessant ist auch die folgende Passage aus den Briefen:

"In Deutschland kommen dann Regierungen, aber sie können ihr Ziel nicht ausführen, da ihr Vorhaben immer wieder vereitelt wird. Der Mann und das Zeichen verschwinden, und es weiß niemand wohin; aber der Fluch im Innern bleibt bestehen, und die Leute sinken immer tiefer in der Moral und werden immer schlechter. Die Not wird noch viel größer und fordert viele Opfer.
Die Leute bedienen sich sogar aller möglichen Ausflüchte und Religionen, um die Schuld an dem teuflischen Verbrechen abzuwälzen."

Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei dem "Fluch im Innern" und dem "teuflischen Verbrechen" um den Kollektivschuldkult, der um den Holocaust gezielt aufgebaut wurde und eine der wesentlichen irrationalen Klammern der bundesrepublikanischen politischen Umwelt ist. Es ist eine säkulare Zivilreligion, mit der konsequent selbstwußte nationale Regungen unterdrückt werden, die in anderen Ländern noch normal(er) sind.
Seine extremsten Auswüchse findet die nationale Neurose der Deutschen in den linken "Gutmenschen" und "Willkommensklatschern", die einander in antideutschen Regungen übertreffen und sich damit als bessere Menschen gerieren wollen. Es sind eben allerhand Ausflüchte und religionsmäßige Ideologien, mit der man den inneren Stachel durch das "teuflische Verbrechen" zu lindern versucht, um sich endlich wieder gut und normal zu fühlen – ähnlich fanatischen Christen, die sich selbst geißeln bis der Rücken blutet, weil sie sich natürliche menschliche Regungen und Eigenheiten austreiben wollen, die sie für sündhaft halten.

Die große Not, die viele Opfer fordert, steht wohl noch aus.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

in Deutschland hat sich wenig verändert?

Baldur @, Montag, 27. Juni 2016, 21:49 vor 1612 Tagen @ Taurec 5499 mal gelesen

Hallo, Taurec,

mit Verlaub:

In den Zeit seit der Wiedervereinigung (wie auch in den Jahrzehnten zuvor) ist in Deutschland tatsächlich vergleichsweise wenig geschehen. => Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!


Seit der Teilvereinigung von BRD und DDR ist erhebliches geschehen:

der Westen verkommt, der Osten wird ausgedünnt, und beide werden auf Zahlemanns Kosten mit inkompatiblen Problemfällen geflutet.
Der schwule Feminismus hat den letzten Kindergarten erobert, früher wäre solches Treiben zumindest im DDR-Einzugsgebiet in Bautzen interniert worden. Heute gibt es den Ton an.

In den Jahrzehnten zuvor?

Auf www.nn-online.de gibt es täglich eine Rubrik, was in Nürnberg vor 50 Jahren geschah.
Vergleiche diese Schnappschüsse mit heutigen Strassenbildern, bzw. Passanten, und es wird Dir vorkommen, als handele es sich um ein Paralleluniversum.

Deutschland existiert schlicht nicht mehr.

Was es gibt, ist ein internationalisiert/globalisiertes Disneyland nach Besatzers Vorstellungen namens Schland, in dem die einen buckeln und löhnen, aber dafür selbst noch Beifall klatschen und sich mehr davon wünschen - und die anderen kassieren, und sich den Bauch halten vor Lachen über die grenzenlose Verblödung der sogenannten "Deutschen", also eher der Bevölkerung, die sich dort aufhält, und entweder steuerpflichtig oder sozialhilfeberechtigt ist.

Und der Hammer ist - das ist gut so.

Die Bewohner (Diktion Merkel) bekommen, was sie gewählt haben.

Jetzt sollen sie die Suppe gefälligst runterschlucken. Die Piraten haben sich beim Anblick der Gallier auch selber versenkt.


Beste Grüsse vom Baldur

Re@Baldur: Im Alter von 30 sieht man noch nicht wirklich "Veränderungen"

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 29. Juni 2016, 23:27 vor 1610 Tagen @ Baldur 5247 mal gelesen

Hallo Baldur!

"Hallo, Taurec,

mit Verlaub:

In den Zeit seit der Wiedervereinigung (wie auch in den Jahrzehnten zuvor) ist in Deutschland tatsächlich vergleichsweise wenig geschehen. => Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!

Seit der Teilvereinigung von BRD und DDR ist erhebliches geschehen:

Klar, wer etwa erst 30 Jahre alt ist wie Taurec, der sieht nicht viel Veränderung, so gings
mir ebenfalls bis in die 90er, als ich selbst erst 30 Jahre alt war. Erst wenn man 50 ist,
dann sieht man den Vergleich mit dem Zustand, als man noch Kind war.

der Westen verkommt, der Osten wird ausgedünnt, und beide werden auf Zahlemanns Kosten mit inkompatiblen Problemfällen geflutet.
Der schwule Feminismus hat den letzten Kindergarten erobert, früher wäre solches Treiben zumindest im DDR-Einzugsgebiet in Bautzen interniert worden. Heute gibt es den Ton an.

Also wenn ich noch weiter aushole: In den 70ern gab es auch schon liberale Kräfte, die sog.
68er und Ähnliche, aber das Gros der Bevölkerung war noch erheblich konservativer als
heute. Männer ab 40 trugen noch Hut, wie alte Aufnahmen zeigen.
Inzwischen werden die Restdeutschen Konservativen von der Antifa als Nazis verkloppt,
wenn sie sich in der Öffentlichkeit autschen. "Von einer deutlichen Zunahme
rechtsradikaler Ansichten und Taten wird gewarnt".
Was guckst Du? :-D

In den Jahrzehnten zuvor?

Auf www.nn-online.de gibt es täglich eine Rubrik, was in Nürnberg vor 50 Jahren geschah.
Vergleiche diese Schnappschüsse mit heutigen Strassenbildern, bzw. Passanten, und es wird Dir vorkommen, als handele es sich um ein Paralleluniversum.

Deutschland existiert schlicht nicht mehr.

Warum sich so abstrakt und umständlich ausdrücken? Die Straßenbilder
muten vorderasiatisch bis nordafrikanisch an.

Was es gibt, ist ein internationalisiert/globalisiertes Disneyland nach Besatzers Vorstellungen namens Schland, in dem die einen buckeln und löhnen, aber dafür selbst noch Beifall klatschen und sich mehr davon wünschen - und die anderen kassieren, und sich den Bauch halten vor Lachen über die grenzenlose Verblödung der sogenannten "Deutschen", also eher der Bevölkerung, die sich dort aufhält, und entweder steuerpflichtig oder sozialhilfeberechtigt ist.

Und der Hammer ist - das ist gut so.

Die Bewohner (Diktion Merkel) bekommen, was sie gewählt haben.

Jetzt sollen sie die Suppe gefälligst runterschlucken. Die Piraten haben sich beim Anblick der Gallier auch selber versenkt.


Beste Grüsse vom Baldur"

Die Entwicklung hat schon 1920 begonnen nach WK1, setzte sich nach WK2 1950 fort,
verstärkte sich nochmal 1990 (die richtige Vereinigung mit der Ostküste), tja und 2015
erst bekam die Sache erst so richtig Schwung.
Und meinst Du mit "wählen" bekommen wir wirklich etwas anderes als
Merkel oder Gabriel? Wenn wählen etwas verändern würde, dann wäre
es untersagt, ganz wie in der alten SU.

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

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Unsere Zeit in den Feldpostbriefen

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 30. Juni 2016, 09:54 vor 1609 Tagen @ Eyspfeil 5417 mal gelesen

Hallo!

Die Frage war, warum die Aussage in den Briefen so wirkt, als folgte auf das Lösen der Besatzungen voneinander sogleich das 3. Weltgeschehen.

Antwort: Gesehen wurden wohl bevorzugt plötzliche Umstürze. Wenn es diese nicht gibt, schrumpft die "leere Zwischenzeit" zusammen.
Die Originalaussage des Franzosen lautete vermutlich in etwa: "Nach dem Ende der Besatzungszeit folgt das 3. Weltgeschehen." Eine solche Aussage hätte Rill so verstehen müssen, daß keine große Zeitspanne dazwischen liegt. Dem entsprechend hat er (wahrscheinlicher, als 2049 falsch zu verstehen) das Jahr 1949 als Gründungsjahr der BRD, das der Franzose irgendwann im Gespräch genannt hat, irrigerweise zum 3. Weltgeschehen gepackt.

Eigentlich ist seit dem Lösen der Besatzungen nichts passiert. Ich habe heute, mit 30, noch den gleichen Lebensstandard wie mein Vater mit 30, 1991. Allerdings gibt es jetzt mehr Fernsehkanäle, schnellere Computer, Mobiltelefone und Internet. Eigentlich ist es sogar besser. ;-)

Von den Rändern her, von den prekären Verhältnissen und aus der Tiefe zerbröckelt die Gesellschaft jedoch. Die Fundamente sind heute ausgehöhlter als 1991. Hinter der Fassade greift seelische Verwahrlosung um sich. Das ist die Verlängerung des Niedergangs, dessen Wegmarken 1968, 1945, 1918 usw. lauten, dessen Anfänge und Grundlagen schon im 18./19. gelegt wurden.

In den Feldpostbriefen ist das sogar enthalten als allgemeine Charakterisierung der Zeit, aber ohne korrekte Angabe deren Dauer, sofern man aus 1949 nicht 2049 macht.

"Der Mann und das Zeichen verschwinden, und es weiß niemand wohin; aber der Fluch im Innern bleibt bestehen, und die Leute sinken immer tiefer in der Moral und werden immer schlechter. Die Not wird noch viel größer und fordert viele Opfer.
Die Leute bedienen sich sogar aller möglichen Ausflüchte und Religionen, um die Schuld an dem teuflischen Verbrechen abzuwälzen. Aber es ist den Leuten alles gleich, denn der gute Mensch kann fast nicht mehr bestehen während dieser Zeit und wird verdrängt und verachtet. Dann erheben sich die Leute selbst gegeneinander, denn der Haß und Neid wachsen wie das Gras und die Leute kommen noch immer weiter in den Abgrund.
Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein. Rußland überfällt den Süden Deutschlands, aber kurze Zeit, und den verfluchten Menschen wird gezeigt werden, daß ein Gott bestehe, der diesem Geschehen ein Ende macht. Um diese Zeit soll es furchtbar zugehen, und es soll den Leuten nichts mehr helfen, denn die Leute sind zu weit gekommen und können nicht mehr zurück, da sie die Ermahnungen nicht gehört haben.
Dann werden die Leute, die noch da sind, ruhig, und Angst und Schrecken wird unter ihnen weilen. Denn jetzt haben sie dann Zeit, nachzudenken und gute Lehren zu ziehen, was sie zuvor nicht gewollt haben. Am Schluß dieser Teufelszeit werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. Er sagte, das soll im Jahre 1949 sein."

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

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1949, Verwechslung der Weltgeschehen bei Rill

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 30. Juni 2016, 10:16 vor 1609 Tagen @ Taurec 5486 mal gelesen

Hallo!

Rill schreibt, am Ende der Teufelszeit des 3. Weltgeschehens kommen die Sieger zu den Besiegten, etc. "Er sagte, das soll im Jahre 1949 sein.
47 und 48 sollen die Jahre dieser wilden Einkehr sein."

Und am Ende: "Im Jahre 1948 geht die Strafe Gottes zu Ende, und die Menschen werden sein wie die Lämmer und zufrieden wie noch nie."

Wahrscheinlicher als eine Verwechslung von 1949 und 2049 ist wohl schlichtweg eine Gleichsetzung der üblen Jahre nach dem 2. Weltkrieg mit den üblen Jahren vor dem 3. Weltgeschehen. Weil beide Epochen in den Aussagen des Franzosen ähnlich klangen, wurden sie von Rill schlichtweg verwechselt, so daß bei ihm das 3. Weltgeschehen gleich auf das zweite folgt.

  • "Steht an der Jahreszahl vier und fünf, dann wird Deutschland von allen Seiten zusammengedrückt, und das zweite Weltgeschehen ist zu Ende."
  • "In Deutschland kommen dann Regierungen, aber sie können ihr Ziel nicht ausführen, da ihr Vorhaben immer wieder vereitelt wird." (Die besatzerhörige, gegen deutsche Interessen handelnde BRD-Politik.)
  • "Die Besatzungen lösen sich voneinander und ziehen ab mit der Beute des Geraubten, was ihnen auch sehr viel Unheil bringt, und das Unheil des dritten Weltgeschehens bricht herein."
  • "47 und 48 sollen die Jahre dieser wilden Einkehr sein."
  • "Am Schluß dieser Teufelszeit werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. Er sagte, das soll im Jahre 1949 sein."
  • "Im Jahre 1948 geht die Strafe Gottes zu Ende, und die Menschen werden sein wie die Lämmer und zufrieden wie noch nie."

Daß der Ablauf von 1945 bis 1948/49 für eine Besatzungszeit und deren Ende, eine ganze Reihe unfähiger Regierungen, einen gesellschaftlichen Niedergang und das 3. Weltgeschehen viel zu knapp ist, fiel Rill im Eifer des Gefechts offenbar nicht auf.

Es ist eher davon auszugehen, daß Rill den Ablauf mit den Jahreszahlen des Franzosen zu knapp konstruiert hat. Die letzte Jahresangabe des Franzosen war vermutlich 1949, die Gründung der BRD und der Einzug stabiler Verhältnisse. Rill indes hat diese üble Zeit mit dem folgenden Aufschwung mit dem 3. Weltgeschehen, der üblen Zeit vor diesem und dem Aufschwung danach irrig gleichgesetzt.
In Wirklichkeit nannte der Franzose für unsere Zeit, bzw. nach 1949 wohl gar keine Jahreszahlen mehr, sondern lediglich, was aufeinander folgt (3. Weltgeschehen nach Ende der Besatzung).

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Sämtliches Geschehen nach 2049 transferieren?

Harald Kiri @, Donnerstag, 30. Juni 2016, 16:12 vor 1609 Tagen @ Taurec 5329 mal gelesen

Hallo Taurec,

habe ich Dich richtig verstanden, dass Du mit der Vermutung, Rill hätte die Zahl 49 als 1949 statt 2049 interpretiert, einen Beginn des 3. Weltgeschehens auf 2049, oder etwas früher, transferierst? Denn dazwischen hätte der Franzose nichts relevantes wahrgenommen.

Ich persönlich glaube nicht, dass die Zahl 2049 in den Aufzeichnungen von Rill irgendeine Relevanz hat, da sie dort nicht vorkommt.

Viele Grüße

Harald

Vollmonde Mai und Markustag Ostern

Leserzuschrift, Dienstag, 05. Juli 2016, 21:47 vor 1604 Tagen @ Taurec 5178 mal gelesen

Guten Abend Taurec,

der Vollständigkeit halber könnte man mal diese Jahreszahlen im Forum bringen:

Die zwei Vollmonde nach Don Bosco im "Blütemonat" Mai sind vorher berechnet für die Jahre 2026 und 2045.
https://astromarco.wordpress.com/mond/blue-moon/

Der Markustag fällt im Jahre 2038 auf Ostern.
https://astromarco.wordpress.com/mond/ostern/

Schöne Grüße
Mitleser


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Zu den angeblichen zwei Vollmonden Don Boscos in einem "Blütemonat":

BBouvier, Dienstag, 05. Juli 2016, 21:59 vor 1604 Tagen @ Leserzuschrift 5242 mal gelesen

Die zwei Vollmonde nach Don Bosco im "Blütemonat" Mai sind vorher
berechnet für die Jahre 2026 und 2045.

Hallo!

Nicht "Zwei Vollmonde in einem Monat, wenn es blüht"!
Mit diesem Irrtum hatten wir bereits aufgeräumt.

Zu Don Boscos diesbezüglicher Aussage bitte hier lang:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=7079
https://schauungen.de/forum/index.php?id=7088
https://schauungen.de/forum/index.php?id=7090

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Markustag und Blütemonat

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 05. Juli 2016, 21:59 vor 1604 Tagen @ Leserzuschrift 5344 mal gelesen

Hallo!

Wie so oft bei Zeitangaben kann man sie nicht ernstnehmen.

Der Markustagsatz geht auf eine alte Volkssage zurück:

"Wenn dann der Markustag am Osterfest,
der Antoniustag am Pfingstfest
und der Johahnnestag am Fronleichnam fällt,
geht ein Wehschrei durch die ganze Welt."

Das ist an sich nicht ungewöhnlich, da im Kirchenkalender die Feiertage genau aufeinander bezogen sind. Wenn ein Tag auf den genannten fällt, tut es der Rest automatisch auch.

Der Sinn ist eine einfache Spiegelung des Lebens Christi, um den Antichristen zu bekommen.

Christus ist am Weihnachtstage, dem 24. Dezember geboren. Spiegelbildlich dazu muß der Antichrist am Johannistag, dem 24. Juni (ein halbes Jahr früher/später) geboren sein. Damit es ganz besonders kesselt, wird der Antichrist auch noch an Fronleichnam, dem "Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi" geboren, wohl zum besonderen Hohne des Erlösers, bzw. seiner Leibwerdung.

Dann geht ein Wehschrei durch die ganze Welt. => Der Antichrist ist da!

Den obigen Spruch hatte der Franzose offenbar im Sinn, als er schrieb, der Antichrist werde geboren, wenn der Markustag auf Ostern fällt.

Es handelt sich nicht um eine reale Zeitangabe.

Bei Don Boscos Aussage bin ich mir nicht sicher.
Diese lautet:
"Die Bosheit ist vollendet, die Sünde wird zu Ende sein, und ehe zwei Vollmonde des Blütemonats vergehen, wird der Regenbogen des Friedens auf der Erde erscheinen."

Im italienischen Original:
"L’iniquità è consumata, il peccato avrà fine, e, prima che trascorrano due pleniluni del mese dei fiori, l’iride di pace comparirà sulla terra."

Irgendwann in den Vorgängerforen kam jemand darauf, eine sinngemäße Übersetzungsvariante könnte lauten:
"Wenn der Vollmond im Blütemonat (Mai) vergangen ist...", bzw., "ehe nach dem Vollmond des Blütemonats ein zweiter erscheint". => Der Vollmond geht vorüber, ein zweiter im darauf folgenden Monat wird jedoch nicht mehr erscheinen, ehe der Friede beginnt.

Allerdings scheinen Italiener auf italienischen Prophezeiungsseiten die Stelle durchgängig so zu verstehen, daß tatsächlich zwei Vollmonde im Mai stattfinden würden. Ihnen als Muttersprachler will ich aber nicht vorschreiben, wie sie Sätze richtiger zu verstehen hätten. ;-)

Da Don Boscos Aussagen aber durchgängig symbolisch und allegorisch sind, würde es mich wundern, wenn ausgerechnet hier etwas konkretes gemeint wäre, das man quasi meßbar in der Umwelt nachprüfen könnte.

Die besagte Passage (aus dem Italienischen ins Englische übersetzt per Google) enthält eine einzige endzeitliche Drohung gegen das sündhafte Rom und ist durchsetzt von religiösen Motiven. Es ist wahrscheinlich, daß es sich bei den zwei Vollmonden im Blütemonat ebenso um eine symbolische Wendung handelt, die wir nur noch nicht entschlüsselt haben.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Dazu Gabriele Hoffmann

Explorer @, Mittwoch, 29. Juni 2016, 21:46 vor 1610 Tagen @ Taurec 5718 mal gelesen

bearbeitet von Explorer, Mittwoch, 29. Juni 2016, 22:07

Hallo Taurec,

Es liegt womöglich an Irlmaiers spezifischer Art des Sehens. Er schwang sich vermutlich in den Schicksalsfaden der einzelnen Personen ein und verfolgte diesen in die Zukunft (oder wo er in der Vergangenheit endete). Dabei konnte er Fotos, persönliche Gegenstände, anwesende Familienmitglieder etc. als Induktoren nutzen. Diese Art des Sehens ist an die Seele desjenigen gebunden, über den gesehen wird.

Staaten, Städte, Völker haben jedoch keine "Seele" in diesem Sinne. Es sind Konstrukte anderer Art ohne individuelles, selbstbewußtes Eigenleben. Entsprechend konnte er sich auch nicht in ihren Lebensfaden einklinken.

Gabriele Hoffmann, schildert es hier eigentlich genauso wie du!
https://www.youtube.com/watch?v=FV0Ra0Xk2n0#t=1m48s


Hier ist nochmal etwas mehr zu Ihr!
https://www.youtube.com/watch?v=FV0Ra0Xk2n0#t=52m40s
Grüße
Explorer

Erklärungsversuche

Selly @, Sonntag, 26. Juni 2016, 03:48 vor 1614 Tagen @ Explorer 5782 mal gelesen

Hallo BBouvier,

Ich verstehe irgendwie nicht, warum Irlmaier sich diese Dinge überhaupt "ausdenken" musste.

Angeblich, konnte er doch Schauungen über das persönliche Schicksal von Menschen gezielt herbeiführen.

Den Erzählungen nach, hatte man ihn nur über sein eigenes Schicksal fragen, oder das Bild eines Menschen mitnehmen müssen.
Danach konzentrierte er sich angeblich und laut Berichten, machte er danach sehr konkrete und meist eintreffende Aussagen.

Hier eine neuere Doku zu ihm
https://www.youtube.com/watch?v=sRvXiNAXC3I
https://www.youtube.com/watch?v=2XglkshDFs8
https://www.youtube.com/watch?v=DHSC9xvmass

Wenn Irlmaier ein so talentierter Seher war, dass er seine Schauungen sogar selbst bewusst herbeiführen konnte (was ja laut selbstauskunft, fast allen hellsichtigen unmöglich ist), warum soll es ihm zum Schicksal von Staaten, Städten oder Völkern unmöglich gewesen sein?

Ich verstehe es nicht, wo würde darin den der große Unterschied liegen?

Grüße
Explorer


Hallo Explorer,

als ich einmal ein einschlägiges Seminar besuchte (eigentlich ein Channeling-Seminar, in dem aber viel mit innerem Sehen gearbeitet wurde), stellte mir einer aus der Übungsgruppe die Frage, wie es mit Deutschland künftig wirtschaftlich weiter ginge.

Wo ansetzen. Gedacht habe ich nicht viel dabei. Die Bilder kamen dann von alleine. Ich sah die Umrisse Deutschlands als schwarze Linie auf weißem Hintergrund. Ich spürte die Kraft der jeweiligen Wirtschaftsstandorte, verdeutlicht durch irgendeine Maschine (die Maschine war schwarz), die sich je nach Standort in der Größe unterschied. Die gesamte Kraft Deutschlands war zu spüren. Mich mehr und mehr darin vertiefend, wurde plötzlich eine Decke darüber gelegt und das Bild/der Film verschwand/en. [Sollte ich es nicht sehen?]

Was nun sagen. Eher positiv, sagte ich. Dem Fragenstellenden ging es vielleicht um die nächsten 10 Jahre?? Das Seminar war vor ca. 12 Jahren. War der gefragte Zeitrahmen richtig (den, für den sich der Fragende interessierte? - er hatte keine Zeit genannt)?.

Wie stellt man die Frage richtig? Hat man sich bereits verstandesmäßig zu lange mit dem Thema der Frage beschäftigt? Kommt was eigenes hinzu?

Was/welche Szene/Momentaufnahme bekommt man zu sehen? Und, ist es die, die zum nachgefragten Zeitpunkt passt?

Wie interpretiert man das Gesehene?

Wie verhält es sich mit der Zeit?

Wie sind die Unterschiede beim Sehen von Schicksalen einzelner Menschen und dem Sehen des Schicksals eines Staates, einer Stadt oder eines Volkes. Ich kenne die Antwort nicht. Ein Erklärungsversuch wäre, dass der Werdegang eines Staates, einer Stadt oder eines Volkes komplexer ist.

Im obigen Beispiel wurde pauschal gefragt, wie es wirtschaftlich mit Deutschland weiter ginge. Wie genau meinte der Fragende das. Der Befragte sollte sich hier besser keine eigenen Gedanken dazu machen, sondern nur empfangen, was kommt, denke ich. Schon der kleinste eigene Gedanke könnte das Bild evtl. verfälschen. Naja, es kommt wohl auf die Fokussierung darauf an. Mit mehr Übung kommt man schneller in den neutralen Zustand, behaupte ich aus eigener Erfahrung.

Im obigen Beispiel war also jede Menge Raum für Interpretation. Es war das Bild zu sehen und die Kraft zu spüren. Aber es war doch auch ziemlich abstrakt.

"Schaust Du hundert Mal nach", siehst Du vielleicht 150 Bilder/Filme? Habe es nicht praktiziert, deshalb weiß ich auch hier die Antwort nicht. Nur Erklärungsversuche, tut mir leid. Vieles (Seminare) habe ich wieder vergessen. Mir fehlt leider die Zeit, mich wieder mehr damit zu befassen. Vielleicht in 2 Jahren.

Explorer, ich hoffe, ich konnte wenigstens ein bisschen beitragen.

Grüße
Selly

Erklärungsversuche - Nachtrag

Selly @, Sonntag, 26. Juni 2016, 04:12 vor 1614 Tagen @ Selly 5418 mal gelesen

Hallo,

habe noch was vergessen.

Ja, auch Realbilder/-Filme (nicht abstrakt) habe ich bisher gesehen. Mal so, mal so. Habe nicht darauf geachtet, ob das jeweils einen Grund hatte, da mich so noch nicht damit beschäftigt habe.

Weiß auch nicht, wie Irlmaier gesehen hat.

Mit meinem Beispiel im vorherigen Beitrag wollte ich versuchen zu erklären, warum es schwierig sein könnte, treffende Zukunfts-Aussagen zu machen.

Als erstes einmal die Frage, die man sich stellt. Der Moment (die Qualität des Momentes hinsichtlich Energie) in dem man sich die Frage stellt und die mögliche Antwort erhält. Und dann noch die Art des Ergebnisses - klar oder interpretationsbedürftig.

Grüße
Selly

Re: Thread "Ein weiteres der vielen Irmaierplagiate"

Leserzuschrift, Dienstag, 19. Juli 2016, 18:42 vor 1590 Tagen @ BBouvier 4990 mal gelesen

Hallo Taurec,

es gäbe bei Irlmaier (und allen anderen Sehern) noch eine ganz andere Möglichkeit, die aber anscheinend so abwegig ist, dass kaum einer einen Gedanken daran verschwendet.

Mal angenommen, der olle Irlmaier hatte tatsächlich eine umfassende Gabe der Präkognition und hat tatsächlich das alles gesehen, was ihm so zugeschrieben wird (ungeachtet möglicher Plagiate)...es aber im Grunde nicht die Realität war, sondern Ausschnitte aus Katastrophen- und Weltuntergangsfilmen sowie herbeigesponnener Dokumentationen aus Zeiten nach seinem Leben? Wie und warum manche Menschen Visionen bzw. über Präkognition verfügen, kann man ja immer noch nicht mit Sicherheit erklären, und ob sich elektromagnetische Wellen in der Raumzeit nur in eine zeitliche Richtung bewegen, oder ob diese Wellen ab ihrem Entstehen in allen Zeiten vorhanden sind, weiß auch keiner genau zu sagen (denn dazu müsste man sich vorstellen, wie sich die Raumzeit verändert, wenn man selbst mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist). Menschen mit der Gabe der Präkognition sind dann vielleicht einfach nur sensibel genug, um eben solche Wellen wahrzunehmen und vielleicht zu interpretieren.

Allein zum "Einmarsch der Russen" gibt es zig Dokus, die teilweise auf alte Planungsunterlagen des Warschauer Paktes zugreifen und die Planung in die Realität "umgesetzt" haben. Und in diesen Planungen gibt es exakt drei Panzerkeile, die ohne Probleme bis zum Rhein durchstoßen sollten bzw. zwei davon zum Ruhrgebiet, wo die "Kamine rauchen". Gerade letzteres deutet doch darauf hin, dass dieser Einmarsch pure Fiktion bzw. Planung war, denn im Ruhrgebiet rauchen schon seit geraumer Zeit immer weniger Schlote, und wer als Invasor ernsthaft das Ruhrgebiet als Ziel hat, bindet sich nur mehr Probleme ans Bein als gut für ihn sind.

Mal angenommen, man bekommt als "Medium" von solchen Sendungen nur einen "Schnappschuß" zu sehen ... woran soll man da eigentlich erkennen, ob das der Realität entspricht?

Übrigens, diese Überlegungen würden auch erklären, warum es kaum Sehungen über Zeiten nach den "Zubanschachteln" gibt: Wir befinden uns in einer Zeit, wo die Übertragung mehr und mehr von analogen Kodierungen zu digitalen wechseln. Digitale Informationen muss man aber, um den Informationsgehalt überhaupt auswerten zu können, nach dem Empfang erstmal dekodieren...ein "Arbeitsschritt, der bei analogen Informationen nicht erforderlich war bzw. ist. Bestes Beispiel dafür ist ein Vergleich von Langspielplatten und CDs... Vielleicht gibt es hier auch einen Zusammenhang mit Sehungen, denn fast alle Prophezeiungen sprechen einmütig von einem "Goldenen Zeitalter" am Ende...Wahrscheinlich wurde nur nichts verständliches mehr empfangen.

Grüße
Kaladhor


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