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1. Zum Feldzug 2. Zum Wesen der kommenden Unruhen (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 24.05.2013, 16:29 (vor 3045 Tagen) @ Eyspfeil (5130 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 31.08.2017, 07:58

Hallo!

Warum umgehen sie alle größeren Städte und wollen als
einziges Ziel 'bloß' dens Rhein erreichen?

Das kann zweierlei bedeuten:
Entweder 1.: Die Städte usw. sind zu diesem Zeitpunkt bereits unter Kontrolle.
Oder 2: Nachfolgende Truppen sollen diese noch nicht gesicherten Teile Deutschlands besetzen. Diese werden aber nie kommen wegen des gelben Striches.

Was durch Deutschland rollt, ist die erste strategische Staffel, die nur Boden gutmachen soll und zwar bis zum Atlantik. Daß sie nur zum Rhein gelangen, den sie nicht dauerhaft, bzw. in voller Breite zu überschreiten schaffen, ist nicht geplant, wenngleich der Rhein wie jeder große Fluß als Hindernis mit in der Rechnung ist. Es ist das alte Dilemma, daß groß dimensionierte Planungen allerhöchstens mit Glück (hinter dem tatsächlich das Schicksal steht) nicht scheitern.

Die kriegsführenden Staaten seien ja Rußland
gegen D, F, Polen und der Türkei.
Vielleicht waren Frankreich und Rußland in der
Phase der Revolution Verbündete,
nachdem aber die französische Armee
wieder die Oberhand gewonnen hatte (etwa analog zu
Franco während der Spanischen Revolution)
kommt es daraufhin zum
Bruch zwischen Rußland und Frankreich
bzw. wird dies als Verrat gewertet.

Du spielst wahrscheinlich darauf an, daß die Roten in Frankreich die Russen zu Hilfen rufen sollen (Quelle ist mir gerade entfallen).

„Rote Revolutionen“ in den Schauungen bewerte ich mittlerweile äußerst kritisch, weil der Kommunismus heute keine Kraft entfaltende politische Bewegung mehr sein kann.
Tatsächlich hat sich die Lage in den europäischen Staaten bereits so entwickelt, daß einer völlig formlosen, unpolitischen, nicht wehrfähigen und phlegmatischen einheimischen Bevölkerung ein aus anderen Kulturkreisen importiertes, grundsätzlich mehr zur Gewalt bereites Proletariat gegenübersteht. Nachdem die Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts im 20. Jahrhundert alle ihre Ziele erreicht hat und ein allgemeiner Wohlstand eingekehrt ist, alle Schranken der alten Ordnung der Kultur abgebaut wurden und die Arbeiterklasse sich praktisch in durchzivilisierte Großstadtfellachen aufgelöst hat, versucht die Linke natürlich, mit dem ausländischen Proletariat eine bewegbare politische Masse zu schaffen, mit der sie ihr Zerstörungswerk fortsetzen kann. Die radikalen ausländischen, moslemischen Kreise nutzen diese Spitze der westlichen Entartung für ihre eigenen Interessen, nämlich zur ethnischen Landnahme.

Die „kommunistischen Revolutionen“ sind ein Motiv aus den Prophezeiungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, welches ein Spiegel der damaligen Zeitumstände ist. Auch wenn die künftigen Unruhen an der Oberfläche „links“ sein sollten in dem Sinne, daß sie den Bestand des Abendlandes angreifen, so steht doch dahinter kein Konflikt zwischen den Schichten der europäischen Völker („Klassenkampf“, wie er auf den Fahnen der alten Kommunisten stand), sondern ein handfester ethnischer Konflikt, zwischen dem Abendland und den Menschen anderer Kulturkreise, die uns unterworfen oder gar vernichtet sehen wollen („Rassenkampf“ - das Wort ist aus „Jahre der Entscheidung“ von Spengler übernommen und dürfte bei manchen Lesern allergische Reaktionen hervorrufen). Diese Bestrebungen werden von den destruktivsten Kräften innerhalb unserer Zivilisation gefördert, wobei sie vordergründig als Fortschritt der Freiheit und Gleichheit dargestellt werden. Die mittelmäßigen bis dummen Bürger aller Bildungsschichten haben der Suggestivkraft dieser Hohlfloskeln rein gar nichts an eigener innerer Kraft entgegenzusetzen, so daß damit zu rechnen ist, daß in Zukunft auch einige Europäer auf der falschen Seite stehen werden und aus Verblendung ihren Untergang befürworten.

Dieser schwelende Konflikt gelangt erst mit dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft, des Finanzsystems und des (Sozial-)Staates zum Ausbruch. Der allgemeine Überlebenskampf bildet dann die Grundlage für den oben genannten Konflikt, der ein Teilaspekt des Geschehens sein wird.

Vor dem Hintergrund dieser Lagebeurteilung müssen auch Rolle und Motive der Russen in den Schauungen neu ergründet werden. Nichts könnte falscher sein als die Annahme einer neuen kommunistischen Weltrevolution, die von Rußland ausgeht in Form einer sowjetischen Langzeitstrategie oder ähnlichem. Damit bleibt man an einer veralteten (!) historischen Oberfläche hängen und verkennt die Tatsachen der kommenden Jahrzehnte völlig.
Der Kenner weiß, daß auch die Russen ein demographisches Problem haben und im Süden ihres Reiches mit dem Vordringen des Islams konfrontiert sind. Sie dürften daher mit Besorgnis die Entwicklung vor ihrer westlichen Grenze beobachten, die eine zunehmende Destabilisierung und schließlich den Zusammenbruch des europäischen Systems bedeutet und langfristig zur Bildung islamischer Exklaven in einem Raum führt, der direkt vor ihrer Haustüre liegt und mit dem sie historisch ähnlich eng verbunden sind wie die antiken Römer mit den Hellenen.

Ich gehe daher zwingend davon aus, daß die Russen nicht auf Seite der „Linken“, d. h. diesen Raum zerstörenden Bestrebungen eingreifen werden, selbst wenn es oberflächlich zunächst so scheinen sollte. Zu Rußland schrieb ich bereits mehrmals (9140, 15521). Mit Kommunismus haben sie innerlich überhaupt nichts zu schaffen. Das wäre bestenfalls oberflächlicher farbiger Anstrich, der gewissen Kräften innerhalb der russischen Nation als Banner einer Bewegung dient, die ein ureigenes russisches Streben befördern soll, beispielsweise nachdem die gegenwärtige, nicht weniger russische Herrschaft Putins, die trotz allem vom globalen System abhängt, ermattet und untergegangen ist.
Man muß wohl versuchen, den Sinn des künftigen russischen Handelns auf mehreren Ebenen zu begreifen:
1. Ein unterbewußt seelischer Impuls, die eigene innere Bestimmung zu verwirklichen und jede Art fremder Einflüsse abzuschütteln. Die Erfüllung wäre die Verwirklichung einer russischen Form der Reichsidee, eines russisch-christlichen Reiches, in dem die Menschen brüderlich vereint Gott dienen. Ein „roter Anstrich“ bliebe eine kurzfristige Erscheinung, die in bestimmten oberflächlich-politischen Konstellationen zweckmäßig erscheint und später wieder fallengelassen werden würde.
2. Füllung eines Machtvakuums, das in Europa mit dem Untergang des Systems entsteht und welches mangels des „Willens zur Macht“ von den Europäern selbst nicht gefüllt werden kann. Das europäische Abendland ist zu einem Objekt der Geschichte verkommen, einem zivilisierten Raum, der von anderen, stärkeren Mächten nach Gutdünken beherrscht wird. Nachdem das Abendland quasi den gesamten Planeten „kolonisierte“, wenden sich die ehemals Kolonisierten in unserer Schwäche gegen uns und wollen über uns herrschen. In der Frage, ob dies durch den Islam oder christliche Völker geschieht, versuchen die Russen lediglich, die Oberhand zu gewinnen.
3. Mit dem zweiten Punkt spiegelbildlich verbunden ist die endgültige Zurückdrängung aller heute Rußland bedrohenden Einflüsse. Krieg wäre für die Russen die letzte Möglichkeit, ehe es auch für sie zu spät ist.
4. Rein oberflächlich-strategisch: Besetzung und Befestigung Europas zur Nutzbarmachung für die eigene Wirtschaft und als Ausgangspunkt für weitere Operationen im Mittelmeer- und Atlantikraum im Rahmen eines globalen Krieges.
5. Eine weitere denkbare Ursache: Nach Entdeckung des Himmelskörpers sehen sich alle Mächte veranlaßt, vollendete Tatsachen zu schaffen, bevor die Katastrophen stattfinden, um einen möglichst günstigen Ausgangspunkt für danach zu haben, was letztlich zur Eskalation des Krieges führt. Das Eintreten der Katastrophe gerade zu dieser Zeit der Weltgeschichte wäre für sich genommen natürlich etwas höchst schicksalhaftes.

Die in Schauungen gesehenen Besatzungsszenen, in denen Russen nicht als Aggressoren, sondern als Schutzmacht auftreten, daß zudem die Türkei auf Seite der Kriegsgegner der Russen gesehen wurde, daß des weiteren in vereinzelten Aussagen angedeutet wird, die Ausländer müßten Deutschland verlassen, scheint darauf hinzudeuten, daß die Russen nicht kommen, um zu plündern und zu vernichten, sondern um Europa in ihrem Sinne zu stabilisieren.
Für uns selbst bedeutete die russische Besetzung einen strategischen Vorteil. Jedoch würden die europäischen Völker damit zwar aus einer sehr ungünstigen Situation in eine weniger ungünstige geraten, wären aber noch immer nicht souverän, sondern fremdbestimmt. Offenbar ist es nur eine Folge der Naturkatastrophen, die sämtliche Herrschaftsbestrebungen zunichte machen, daß wir es schaffen, uns als europäisches Reich wieder selbst zu konstituieren.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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